Bundesinstitut: "Starker Zusammenhang zwischen dem Beginn der Massenimpfungen und dem anschließenden Fertilitätsrückgang"

"Fertilitätsrückgänge gegen Ende der COVID-19-Pandemie: Beweise für den Geburtenrückgang in Deutschland und Schweden im Jahr 2022". Unter die­sem (über­setz­ten) Titel steht eine gera­de ver­öf­fent­lich­te Publikation des Bundesinstituts für Bevölkerungs­forschung.

»Nach dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie sahen sich meh­re­re Länder in den Jahren 2020 und 2021 mit einem kurz­fris­ti­gen Geburtenrückgang kon­fron­tiert, eine Entwicklung, die in den skan­di­na­vi­schen und deutsch­spra­chi­gen Ländern nicht ein­trat. Neuere Geburtenstatistiken zei­gen jedoch einen stei­len Rückgang der Fertilität im Anschluss an die Pandemie im Jahr 2022. 

Unser Ziel ist es, Daten über den uner­war­te­ten Geburten­rückgang im Jahr 2022 in Deutschland und Schweden bereit­zu­stel­len und die­se Daten mit pan­de­mie­be­ding­ten kon­tex­tu­el­len Entwicklungen in Beziehung zu set­zen, die die Fertilitäts­entwicklung nach der Pandemie beein­flusst haben könn­ten. Wir stüt­zen uns auf monat­li­che Geburtenstatistiken und prä­sen­tie­ren sai­son­be­rei­nig­te monat­li­che Gesamtfruchtbarkeitsraten (TFR) für Deutschland und Schweden. Wir set­zen die um neun Monate ver­zö­ger­ten Fertilitätsraten in Beziehung zu kon­tex­tu­el­len Entwicklungen in Bezug auf COVID-19-Mortalität und ‑Morbidität, Arbeitslosenquoten und COVID-19-Impfungen.

Die sai­son­be­rei­nig­te monat­li­che TFR in Deutschland sank von 1,5–1,6 im Jahr 2021 auf 1,3–1,4 im Jahr 2022, was einem Rückgang von etwa 14 % ent­spricht. In Schweden sank die ent­spre­chen­de TFR von etwa 1,7 im Jahr 2021 auf 1,5–1,6 im Jahr 2022, was einem Rückgang von fast 10 % ent­spricht. Es gibt kei­nen Zusammenhang zwi­schen den Fertilitätstrends und Veränderungen bei der Arbeitslosigkeit, den Infektionsraten oder den COVID-19-Todesfällen. Es besteht jedoch ein star­ker Zusammenhang zwi­schen dem Beginn von Impfprogrammen und dem Rückgang der Fruchtbarkeit neun Monate nach Beginn die­ser Programme. Der Fertilitätsrückgang in den ers­ten Monaten des Jahres 2022 in Deutschland und Schweden ist bemer­kens­wert. Die übli­chen Erklärungen für die Veränderung der Fertilität wäh­rend der Pandemie gel­ten nicht für die Zeit nach der Pandemie. Der Zusammenhang zwi­schen dem Beginn der Massenimpfungen und dem anschlie­ßen­den Fertilitätsrückgang deu­tet dar­auf hin, dass die Menschen ihr Verhalten dahin­ge­hend anpass­ten, sich imp­fen zu las­sen, bevor sie schwan­ger wur­den, da sich die Gesellschaften mit den Lebensbedingungen nach der Pandemie öff­ne­ten. Unsere Studie lie­fert neue Informationen über den Rückgang der Fruchtbarkeit in Ländern, die bis­her nicht von einem COVID-19-Baby-Bust[?] betrof­fen waren. Wir lie­fern eine ers­te Einschätzung des Zusammenhangs zwi­schen COVID-19 und Fertilität unmit­tel­bar nach der Pandemie.«

Im Volltext heißt es differenzierter:

»… Vier wich­ti­ge Einflüsse der COVID-19-Pandemie auf das Geburtenverhalten

Der offen­sicht­lichs­te Einfluss der COVID-19-Pandemie auf die Fertilitätstrends liegt in ver­schie­de­nen Faktoren, die mit der Gesundheitskrise als sol­cher zusammenhängen…

Das Gesundheitssystem war auch wäh­rend der COVID-19-Pandemie teil­wei­se über­las­tet, was zu einer gerin­ge­ren Unterstützung bei der Betreuung von Patienten im Bereich der künst­li­chen Befruchtung und bei Geburtskliniken im Allgemeinen führte…

Die Auswirkungen von Wirtschaftskrisen, wie sie durch die welt­wei­te Pandemie aus­ge­löst wur­den, und die Wahrnehmung wirt­schaft­li­cher Unsicherheit wäh­rend der Pandemie sind ein wei­te­rer Mechanismus, der mit einer gerin­ge­ren Fertilitätsabsicht und einem gerin­ge­ren Geburtenverhalten zusam­men­hän­gen könnte…

Während die Gesundheitskrise und ver­schie­de­ne Aspekte der pan­de­mie­be­ding­ten wirt­schaft­li­chen Unsicherheit nega­ti­ve Auswirkungen auf die Fertilität haben dürf­ten, könn­te es auch einen posi­ti­ven Einfluss der Lebensumstände wäh­rend der Pandemie geben, der als Kokon-Effekt bezeich­net wer­den könn­te. Es gab eine gro­ße Heterogenität in den Erfahrungen und Lebensumständen der Familien, wäh­rend sozia­le Distanzierungsmaßnahmen und ande­re Interventionen wäh­rend der Pandemie in das Leben der Menschen ein­grif­fen, aber manch­mal könn­ten die­se zu einer stär­ker fami­li­en­ori­en­tier­ten Lebenssituation geführt haben…

Die Mechanismen, die hin­ter dem Beginn der groß ange­leg­ten Impfprogramme für die Fruchtbarkeit ste­hen, sind noch nicht unter­sucht wor­den. Diese Programme mar­kie­ren das Ende der tief­grei­fen­den Auswirkungen der welt­wei­ten Pandemie auf das Leben der Menschen und die Lebenssituation, die wäh­rend der Pandemie vor­herrsch­te. Sie signa­li­sie­ren eine Rückkehr zu der weni­ger fami­li­en- und haus­halts­zen­trier­ten Lebenssituation, die vor Ausbruch der Pandemie herrsch­te. Ein wei­te­rer Faktor könn­te sein, dass die Befürchtung, der COVID-19-Impfstoff könn­te sich nega­tiv auf die Fruchtbarkeit von Frauen und Männern aus­wir­ken, was in eini­gen Fällen als "Hauptgrund für das Zögern bei der Impfung" (Diaz et al., 2022) bezeich­net wur­de, die Überlegungen zum Kinderkriegen beein­fluss­te. Darüber hin­aus war die offi­zi­el­le Empfehlung, sich wäh­rend der Schwangerschaft imp­fen zu las­sen, zunächst zöger­lich, änder­te sich aber spä­ter im Laufe der Impfprogramme. Da die Durchimpfungsrate bei schwan­ge­ren Frauen nied­ri­ger war als in der Allgemeinbevölkerung (Januszek et al., 2021), hät­ten unge­impf­te Frauen ihre Fertilitätspläne mög­li­cher­wei­se auf die Zeit nach der Impfung ver­schie­ben können…

Ergebnisse

… Zwischen den Jahren 2000 und 2014 beweg­te sich die sai­son­be­rei­nig­te TFR in Deutschland kon­stant auf einem Niveau zwi­schen 1,3 und 1,5 Kindern pro Frau (Abbildung 1). Von 2015 bis 2021 stieg sie von einem (sai­son­be­rei­nig­ten) TFR-Niveau von etwa 1,5 auf etwa 1,7 und erreich­te im Dezember 2016 mit 1,65 ihren Höhepunkt. Ein wei­te­rer Höchststand wur­de wäh­rend der COVID-19-Pandemie im März und Oktober 2021 mit einer TFR von über 1,60 erreicht. In den ers­ten Monaten des Jahres 2022 kam es jedoch zu einem abrup­ten Rückgang der Geburtenraten, so dass die sai­son­be­rei­nig­te TFR im Februar 2022 ein Niveau von 1,38, im März 2022 von 1,38, im April 2022 von 1,39 und im Mai 2022 von 1,48 erreich­te (ohne Saisonbereinigung: 1,26, 1,35, 1,31 und 1,49). «

»… Wie in Deutschland kam es [in Schweden] zu einem dras­ti­schen Rückgang der monat­li­chen TFR, als die Pandemie zum Stillstand kam: In den ers­ten Monaten des Jahres 2022 fiel die schwe­di­sche TFR auf ein deut­lich nied­ri­ge­res Niveau von etwa 1,5–1,6.

Entwicklung der Zahl der Lebendgeburten pro Monat im Verlauf der COVID-19-Pandemie

Im Gegensatz zu vie­len ande­ren euro­päi­schen Ländern war in Deutschland in den ers­ten Monaten des Jahres 2021 kein Geburtenrückgang zu ver­zeich­nen. Die Gesamtzahl der Geburten im Jahr 2021 stieg sogar leicht um etwa 2,9 % gegen­über dem Vorjahr an; beson­ders aus­ge­prägt war der Anstieg in den Monaten Februar und März sowie Oktober bis Dezember 2021. Im Gegensatz dazu betrug der anschlie­ßen­de Rückgang der Zahl der Geburten im Februar und März 2022 14,3 % und 13,7 % im Vergleich zu den­sel­ben Monaten des Jahres 2021; im Vergleich zum Fünfjahresdurchschnitt 2016–2020 lag der ent­spre­chen­de Rückgang in den ers­ten vier Monaten des Jahres 2022 zwi­schen 8,2 und 11,1 % (Tabelle 1).«

»Die Muster des monat­li­chen Anstiegs und des anschlie­ßen­den Rückgangs der Zahl der Geburten in Schweden in den Jahren 2021 und 2022 waren denen in Deutschland sehr ähnlich…

Fertilitätsveränderungen im Kontext von Gesundheitskrisen, wirt­schaft­li­cher Not und Impfprogrammen

In die­sem Abschnitt set­zen wir die monat­li­chen Fertilitätsmuster in Deutschland und Schweden wäh­rend und unmit­tel­bar nach der Pandemie in Beziehung zu eini­gen ent­schei­den­den kon­tex­tu­el­len Entwicklungen, die wir in Bezug auf unse­re Geburtendaten um neun Monate ver­zö­gern. In Deutschland tra­ten die Spitzenwerte der COVID-19-beding­ten Sterblichkeit im April 2020 und zwi­schen Dezember 2020 und Januar 2021 auf. Außerdem gab es eine drit­te Welle von COVID-19-Todesfällen gegen Ende 2021. In Schweden tra­ten die ers­ten bei­den Spitzenwerte zu recht ähn­li­chen Zeiten auf: April-Mai 2020 und November-Dezember 2020 bis Januar 2021, wobei die ers­te Welle der COVID-19-Sterblichkeit wesent­lich stär­ker war als in Deutschland. Im Gegensatz dazu war die COVID-19-Sterblichkeit in Schweden gegen Ende 2021 sehr nied­rig. Neun Monate nach den ers­ten bei­den Spitzenwerten der COVID-19-Mortalität ist kein Rückgang der Fertilität zu beob­ach­ten. Neun Monate vor dem Fertilitätsrückgang Anfang 2022, d. h. zwi­schen April und Juli 2021, waren die Zahl der COVID-19-Todesfälle und die Häufigkeit von COVID-19-Infektionen in bei­den Ländern rela­tiv niedrig…

Zusammengenommen deu­ten die Beobachtungen der pari­täts­spe­zi­fi­schen Fertilitätsveränderungen in den Jahren 2021–2022 dar­auf hin, dass ein gro­ßer Teil der Fertilitätsveränderungen nach der Pandemie auf Verhaltensänderungen als Reaktion auf die Öffnung der Gesellschaften zurück­zu­füh­ren ist, die weni­ger häus­li­che Lebensumstände als die wäh­rend der Pandemie herr­schen­den bieten.

Ursprünglich könn­ten jedoch auch die Impfprogramme als sol­che eine direk­te­re Rolle bei den Überlegungen zum Kinderkriegen gespielt haben. Im Laufe der Impfprogramme änder­ten sich die Empfehlungen für Schwangere im Lichte zuneh­men­der Erkenntnisse über die Sicherheit von Impfstoffen für Schwangere. Im Januar 2021 gab es kei­ne offi­zi­el­le Empfehlung für die Impfung von Schwangeren durch die Ständige Impfkommission der Bundesrepublik Deutschland (Robert Koch-Institut, 2021a). Es dau­er­te bis zum 23. September des­sel­ben Jahres, als die­se Kommission eine aus­drück­li­che Empfehlung für die Impfung von Schwangeren gegen COVID-19 aus­sprach und sie als "aus­drück­li­che Zielgruppe" bezeich­ne­te (Robert Koch-Institut, 2021b). Das Fehlen anfäng­li­cher Empfehlungen könn­te eini­ge wer­den­de Mütter dazu ver­an­lasst haben, das Kinderkriegen zu ver­schie­ben, bis sie sich selbst geimpft haben. 

Diskussion

Diese Studie hat einen bemer­kens­wert star­ken und sehr plötz­li­chen Rückgang der Fruchtbarkeit in Deutschland und Schweden in den ers­ten Monaten des Jahres 2022 gezeigt. Die Zahl der Lebendgeburten sank in Deutschland um etwa 15 % und in Schweden um fast 10 % im Vergleich zu den Fertilitätsniveaus der Vorjahre. Der Geburtenrückgang unter­schei­det sich deut­lich von den lang­sa­men Veränderungen, die die Entwicklung der Geburtenrate nor­ma­ler­wei­se kenn­zeich­nen. Er ereig­ne­te sich, als sich die Gesellschaften nach zwei Jahren COVID-19-beding­ter Einschränkungen im Leben der Menschen öff­ne­ten. Genauer gesagt, trat der Fertilitätsrückgang etwa neun Monate nach der Durchführung von breit ange­leg­ten Impfprogrammen für die Allgemeinbevölkerung in Deutschland und Schweden ein. Im Zuge die­ser Maßnahmen sank die sai­son­be­rei­nig­te monat­li­che TFR in Deutschland von einem Niveau zwi­schen 2016 und 2021 von 1,5 bis 1,6 Kindern pro Frau auf ein nied­rigs­tes Fertilitätsniveau von 1,3 bis 1,4. In Schweden ging der Rückgang von einem etwas höhe­ren Ausgangsniveau aus, aber mit ähn­li­cher Richtung und Größenordnung. Diese Rückgänge sind aus zwei Gründen bemer­kens­wert: Erstens sind Deutschland und Schweden Länder, die wäh­rend der Pandemie selbst, also in den Jahren 2020 und 2021, kei­nen Fertilitätsrückgang erleb­ten. Zweitens erreich­ten bei­de Länder Fertilitätsniveaus, die nied­ri­ger waren als die seit vie­len Jahren verzeichneten.

Andere bekann­te Erklärungen für die Veränderung der Fertilität im Verlauf der Pandemie, wie etwa die Auswirkungen gesundheits­bezogener und wirt­schaft­li­cher Faktoren, schei­nen nicht mit dem Zeitpunkt des Fertilitätsrückgangs im Jahr 2022 in Verbindung zu ste­hen. Auf der Grundlage der in die­ser Studie vor­ge­stell­ten deskrip­ti­ven Assoziationen inter­pre­tie­ren wir die Veränderung des Gebärverhaltens nach der Pandemie als eine Reaktion auf die ver­än­der­ten Lebensumstände, die im Zuge der Öffnung der Gesellschaften für pan­de­mie­freie Bedingungen erwar­tet wur­den. In eini­gen Fällen könn­te es eine direk­te­re Auswirkung des Impfprogramms als sol­ches gege­ben haben, da eini­ge ange­hen­de Eltern ihre Entscheidung, ein wei­te­res Kind zu bekom­men, mög­li­cher­wei­se ver­scho­ben haben, bis sie sich selbst geimpft hatten. 

Unsere Studie weist meh­re­re Einschränkungen auf. Die Daten für Deutschland sind noch vor­läu­fig und kön­nen spä­ter kor­ri­giert wer­den. Solche Korrekturen wer­den jedoch das Ausmaß des Fertilitätsrückgangs nicht wesent­lich ver­än­dern. Die Schätzung der monat­li­chen TFR und die von uns vor­ge­nom­me­nen sai­so­na­len Anpassungen hän­gen auch von Annahmen über sai­so­na­le Muster ab, die in Frage gestellt wer­den kön­nen. Die größ­te Einschränkung besteht dar­in, dass unse­re Interpretationen auf deskrip­ti­ven Assoziationen beru­hen, die die vie­len indi­vi­du­el­len Merkmale und ande­re Kontextfaktoren, die eben­falls eine Rolle spie­len kön­nen, nicht berück­sich­ti­gen. Weitere Untersuchungen auf der Grundlage von Daten auf indi­vi­du­el­ler Ebene wer­den einen bes­se­ren Einblick in die Art des beob­ach­te­ten Fertilitätsrückgangs geben, sobald sol­che Daten ver­füg­bar sind. So wird es bei­spiels­wei­se von ent­schei­den­der Bedeutung sein, her­aus­zu­fin­den, ob der Fertilitätsrückgang bei Eltern und Nicht-Eltern glei­cher­ma­ßen stark aus­ge­prägt war und ob ver­schie­de­ne sozio­öko­no­mi­sche Gruppen in glei­chem Maße zu den Verhaltensänderungen bei­getra­gen haben, die wir in die­ser Studie beob­ach­tet haben.

Diese Studie lie­fert den­noch wert­vol­le Daten und Erkenntnisse über eine neue und völ­lig uner­war­te­te Fertilitätsentwicklung im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie. Es bleibt abzu­war­ten, ob die­se Entwicklungen kurz­fris­ti­ger Natur sind und wie schnell die Fertilitätstrends in Deutschland und Schweden zu ihren Mustern vor der Pandemie zurück­keh­ren wer­den, die in Deutschland nach oben und in Schweden nach unten tendierten.«

Es will mir schei­nen, als sei eine wei­te­re Einschränkung durch ver­schlos­se­ne Augen ange­sichts gro­ßer Tiere im Raum zu erklären.

An eini­gen Stellen wur­de hier auf Verweise des Originals ver­zich­tet. (Hervorhebungen in blau nicht im Original.)

14 Antworten auf „Bundesinstitut: "Starker Zusammenhang zwischen dem Beginn der Massenimpfungen und dem anschließenden Fertilitätsrückgang"“

  1. Die Bundeszentrale für gesund­heit­li­che Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit.
    https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/fragen-und-antworten/alles-rund-um-die-impfung/die-corona-schutzimpfung-in-schwangerschaft-stillzeit-und-bei-kinderwunsch/#tab-4867–8
    "Es gibt kei­ne Hinweise dar­auf, dass Frauen wegen der Impfung unfrucht­bar wer­den könn­ten. Vor der Zulassung der Impfstoffe wer­den die­se umfang­reich geprüft."
    Vermutlich so wie der Schutz vor Übertragung geprüft wurde.
    Hier die Kurve. Ich wür­de es nicht auf die Impfung schieben
    https://​www​.mdr​.de/​w​i​s​s​e​n​/​c​o​r​o​n​a​-​p​a​n​d​e​m​i​e​-​g​e​b​u​r​t​e​n​r​a​t​e​-​i​n​-​d​i​e​s​e​m​-​j​a​h​r​-​s​t​a​r​k​-​g​e​f​a​l​l​e​n​-​1​0​0​.​h​tml
    "Erste Monate 2022" wür­de hei­ßen Impfung April bis Juni 2021. Da waren jun­ge Frauen noch nicht dran, außer sie haben sich vor­ge­drän­gelt, um in Urlaub fah­ren zu kön­nen. Um Kinder in die Welt zu set­zen, muss man viel Vertrauen in die Zukunft und Optimismus haben.
    Eindeutiger wären Fehlbildungen und Abgänge. Israel behaup­tet da wäre nichts – sie haben ver­mut­lich die bes­ten Daten
    https://​www​.aerz​te​blatt​.de/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​1​3​1​7​6​4​/​C​O​V​I​D​-​1​9​-​I​m​p​f​u​n​g​-​i​n​-​d​e​r​-​S​c​h​w​a​n​g​e​r​s​c​h​a​f​t​-​b​l​e​i​b​t​-​o​h​n​e​-​F​o​l​g​e​n​-​f​u​e​r​-​d​a​s​-​K​ind.

    1. Hier geht es aller­dings um das BiB (gehört zum Innenministerium), nicht um die BZgA.

      Scheinbar publi­ziert das BiB mit gespal­te­ner Zunge:

      Oben behan­del­te eng­lisch­spra­chi­ge Publikation – eine Co-Produktion von Dr. Martin Bujard mit einem schwe­di­schen Autor der Stockholm University – wur­de am 16.09. bzw. 19.09.2022 erstellt und for­mu­liert bereits im Abstract sehr deut­lich und zutref­fend: „However, the­re is a strong asso­cia­ti­on bet­ween the onset of vac­ci­na­ti­on pro­gram­mes and the fer­ti­li­ty decli­ne nine mon­ths after of this onset.
      https://​www​.bib​.bund​.de/​P​u​b​l​i​k​a​t​i​o​n​/​2​0​2​2​/​p​d​f​/​F​e​r​t​i​l​i​t​y​-​d​e​c​l​i​n​e​s​-​n​e​a​r​-​t​h​e​-​e​n​d​-​o​f​-​t​h​e​-​C​O​V​I​D​-​1​9​-​p​a​n​d​e​m​i​c​-​E​v​i​d​e​n​c​e​-​o​f​-​t​h​e​-​2​0​2​2​-​b​i​r​t​h​-​d​e​c​l​i​n​e​s​-​i​n​-​G​e​r​m​a​n​y​-​a​n​d​-​S​w​e​d​e​n​.​p​d​f​?​_​_​b​l​o​b​=​p​u​b​l​i​c​a​t​i​o​n​F​i​l​e​&​v=9
      Der Start des Impfprogramms ist schein­bar die ein­zi­ge Korrelation mit dem signi­fi­kan­ten Geburteneinbruch in Deutschland, die in der Studie fest­ge­stellt wer­den konnte.

      Für das deutsch­spra­chi­ge Publikum über­setz­te das BiB den Text aller­dings nicht, son­dern ver­öf­fent­lich­te statt­des­sen am 20.09.2022 eine Pressemitteilung mit dem völ­lig irre­füh­ren­den Titel „Wegen Corona: Geburtenziffer seit Jahresbeginn abrupt gesun­ken“, auch wenn dem BiB klar war, dass Corona-Infektionen für den abrup­ten Einbruch nicht ver­ant­wort­lich sind. Derselbe Dr. Martin Bujard fabu­liert for­mu­liert hier reich­lich gegen­sätz­lich: „Es ist plau­si­bel, dass sich man­che Frauen erst imp­fen las­sen woll­ten, bevor sie schwan­ger wer­den.“ sagt Dr. Martin Bujard, Forschungsdirektor am BiB. „Da die Impfung zunächst für Schwangere nicht emp­foh­len war, wur­de der Kinderwunsch oft­mals auf­ge­scho­ben.
      https://www.bib.bund.de/DE/Presse/Mitteilungen/2022/2022–09-20-Wegen-Corona-Geburtenziiffer-seit-Jahresbeginn-abrupt-gesunken.html

      Nein, das ist nicht plau­si­bel und wur­de z. B. hier wider­legt: https://​www​.pro​-medi​en​ma​ga​zin​.de/​c​o​r​o​n​a​-​s​o​r​g​t​-​f​u​e​r​-​g​e​b​u​r​t​e​n​r​u​e​c​k​g​a​n​g​/​#​c​o​m​m​e​n​t​-​1​5​344
      Sonst hät­te es einen sanf­ten Rückgang der Geburten bereits drei Monate zuvor (ab Verfügbarkeit der Impfung im Dezember 2020/Januar 2021) gege­ben, die­se Monate waren jedoch eher über­durch­schnitt­li­che Zeugungsmonate. Das war Dr. Bujard bekannt, da die Zahlen in der Studie unter­sucht und dort zutref­fend dar­ge­stellt wurden.

      Wichtig ist, dass ein Fertilitätsrückgang auf­grund der Impfung theo­re­tisch sowohl am Mann wie auch an der Frau lie­gen kann, was die Eintrittswahrscheinlichkeit ver­mut­lich etwa ver­dop­peln wür­de. Entsprechend ist die Wahrscheinlichkeit unbe­merk­ter Fertilitätsstörungen, zu denen auch die inzwi­schen hin­rei­chend doku­men­tier­ten viel­fa­chen Menstruationsunregelmäßigkeiten nach Impfung gehö­ren, wohl erheb­lich höher als die von Dr. Bujard behaup­te­te vor­sätz­li­che „Verschiebung geplan­ter Schwangerschaften bis nach einer Impfung“.

      1. @—: In mei­ner Erinnerung sind jun­ge Frauen Anfang Januar 2021 noch nicht an die Spritzen gekom­men. Der im letz­ten Link genann­te Anstieg der Schwangerschaftsabbrüche spricht eher nicht für "Fertilitätsstörungen". Und deren Verdoppelung durch den Mann erscheint mir nicht nur "theo­re­tisch", son­dern auch mathe­ma­tisch gewagt.

        1. „Der im letz­ten Link genann­te Anstieg der Schwangerschaftsabbrüche spricht eher nicht für "Fertilitätsstörungen".“

          Der Anstieg der Schwangerschaftsabbrüche in 2022 ist bis­lang ledig­lich die Rückkehr zum Niveau vor Corona bis ein­schließ­lich 2020, denn 2021 gab es einen Einbruch um rund 5 %, im 2.+3. Quartal 2021 beson­ders aus­ge­prägt. Auch besteht kein Zusammenhang zwi­schen den Abtreibungen Anfang 2022 und den Geburten Anfang 2022.

          Zeugungs- und Geburtenzahlen schwan­ken wäh­rend des Jahres. In 2021 waren Juli – September die star­ken Geburtsmonate mit jeweils rund 72.000 Geburten pro Monat. Allerdings war auch noch der Dezember 2021 rela­tiv stark.

          Der Geburteneinbruch (Vorjahresvergleich) betrug dann im Januar-April 2022 abrupt etwa 10–14%, hat sich im Mai wie­der sprung­haft erholt, betrug im Juni/Juli dann wie­der um 5–8 %. Solch einen schar­fen Einbruch gab es in den Vorjahren nicht. https://www-genesis.destatis.de/genesis/online?sequenz=tabelleErgebnis&selectionname=12612–0101

          In abso­lu­ten Zahlen wur­den Januar-April 2022 in Summe 29.680 Kinder weni­ger gebo­ren als im Vorjahresvergleich, also im Schnitt 7.400 Kinder weni­ger pro Monat.

          Nun zu den Abtreibungen. Sie sind über die Schwangerschaftsdauer ver­teilt, kon­zen­trie­ren sich aber im zwei­ten und drit­ten Monat nach der Zeugung (> 80 %). Der Geburteneinbruch Januar-April 2022 kor­re­liert mit dem Zeugungszeitraum April-Juli 2021 und gleich­zei­tig mit dem Abtreibungszeitraum Mai-September 2021 (in etwa 2.+3. Quartal 2021). In die­sen Monaten ist jedoch kei­ne abrup­te Zunahme erkenn­bar. Das Gegenteil ist der Fall:

          Im Gesamtjahr 2021 gab es einen Rückgang der gemel­de­ten Abtreibungen um 5.352 von 99.948 auf 94.596. Schaut man auf die unter­jäh­ri­ge Verteilung zwi­schen den Bundesländern („Kreuztabellen“), las­sen sich vor allem in Bayern und Berlin deut­li­che Effekte erken­nen, die als Folgen des Winter-Lockdowns 2020/2021 und des­sen Aufhebung erscheinen.

          Im Zeugungsjahr 2021 gab es also in den betref­fen­den vier Monaten mit einem Schlag knapp 30.000 Neugeborene weni­ger (in etwa minus 10 %) und gleich­zei­tig gab es im 2.+3. Quartal 2021 auch rund 3.700 gemel­de­te Abtreibungen weni­ger (in etwa minus 7 %). Der Geburteneinbruch lässt sich durch Abtreibungen also nicht erklären.

          (Die Totgeborenen-Zahlen erschei­nen hier der­zeit nicht rele­vant, da sie zu nied­rig sind und nur spä­te Schwangerschaften betref­fen. Der ste­ti­ge Anstieg der gemel­de­ten Totgeburten in den letz­ten zehn Jahren auf zuletzt 3.420 (2021) hat ande­re Ursachen.)

          „In mei­ner Erinnerung sind jun­ge Frauen Anfang Januar 2021 noch nicht an die Spritzen gekommen.“

          Überwiegend natür­lich nicht, aller­dings waren eini­ge Personengruppen aus dem Gesundheitswesen von Anfang an prio­ri­siert, dar­un­ter vie­le jun­ge Frauen.

          Allerdings mein­te ich das gar nicht, son­dern: Wenn Dr. Bujard behaup­tet, der Geburtenrückgang habe mit dem Warten auf die Impfung zu tun, hät­te die­se Erwartung dann ein­set­zen müs­sen, als abseh­bar wur­de, dass die Impfung bald für alle ver­füg­bar wür­de, also etwa Dezember 2020 bis März 2021. Für die­sen Zeitraum sind jedoch gera­de kein Fertilitätsrückgang oder Schwangerschaftsaufschübe zu beob­ach­ten, son­dern robus­te Geburtenzahlen.

          Der brei­te Impfdruck auf die „gebär­fä­hi­ge Bevölkerung“ setz­te im April 2021 ein, als der Winter vor­bei war und über­all gelo­ckert wur­de. April und Mai 2021 waren dann auch der Höhepunkt der Erstimpfungen. Und das ist genau der Punkt:

          April 2021 plus neun Monate = Januar 2022 = ers­ter Monat des signi­fi­kan­ten Geburteneinbruchs.

          Der Einbruch erfolg­te also gera­de nicht in der Zeit, in der man­che viel­leicht noch auf die Impfung war­te­ten, son­dern genau in den Monaten, als die Impfung mehr oder weni­ger für alle ver­füg­bar war und die jün­ge­re Bevölkerung sich in Massen die ers­te und zwei­te Spritze holte.

          Auch las­sen sich „nach der Impfung nach­ge­hol­te Schwangerschaften“ an den Geburtenzahlen bis ein­schließ­lich Juli 2022 nicht able­sen, bes­ten­falls am erhol­ten Wert im Mai 2022 (Zeugungszeit ca. August 2021). Ob sich die Geburtenzahlen im August-Oktober 2022 nor­ma­li­siert haben, weiß das Statistische Bundesamt ver­mut­lich schon, hat dazu aber noch nichts veröffentlicht.

          „Und deren Verdoppelung durch den Mann erscheint mir nicht nur "theo­re­tisch", son­dern auch mathe­ma­tisch gewagt.“

          Danke für die Aufmerksamkeit, der Satz war in der Tat so nicht rich­tig for­mu­liert. Gemeint war: Die Eintrittswahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft ist das Produkt aus den Wahrscheinlichkeiten kei­ner Fertilitätsstörung bei den bei­den Elternteilen und kann sich durch die Multiplikation hal­bie­ren (oder noch mehr reduzieren).

          Mir ging es um den Hinweis, dass bei Impf-Auswirkungen nicht nur auf die Frauen zu ach­ten ist, son­dern sich eine Fertilitätsstörung bei Männern (z. B. Zahl, Motilität, Integrität der Spermien) im Ergebnis genau­so aus­wirkt. Unfruchtbarkeit bei Paaren geht im Durchschnitt glei­cher­ma­ßen auf Mann oder Frau oder bei­de zurück.

          Im Falle der mRNA-Impfung sind Frauen jedoch ver­mut­lich erheb­lich mehr betrof­fen, nicht nur weil eine Störung auch noch in den Monaten nach Empfängnis und Nidation erfol­gen kann, das ers­te Trimester gilt immer als kri­tisch. Die Ergebnisse der Ratten-Tierversuche von Pfizer/Biontech zei­gen, dass sich die Lipide der Impfstoffe auch in den Fortpflanzungsorganen der Ratten (Hoden, Eierstöcke) und im Gehirn fan­den, wo im Fall der Impfung dann wohl eben­falls das mRNA-Programm abläuft (Spike-Exprimation, Angriff und Abtötung der betref­fen­den Zellen durch das Immunsystem etc.). 48 Stunden nach Impfung wur­de aus­ge­rech­net in den Eierstöcken die mit Abstand höchs­te Konzentration gemes­sen (Tabelle 2.6.5.5B. PHARMACOKINETICS: ORGAN DISTRIBUTION, Report 185350, unda­tiert), dann wur­den die Messungen abge­bro­chen oder (ver­mut­lich eher) die Folgemessungen nicht veröffentlicht.

          Die bekannt gewor­de­nen Menstruationsstörungen erschei­nen inso­fern als recht deut­li­cher Beleg für kom­ple­xe­re Fertilitätsstörungen nach mRNA-Impfung, die natür­lich dann auch weni­ger Schwangerschaften und/oder mehr Fehlgeburten nach sich ziehen.

  2. “Ein wei­te­rer Faktor könn­te sein, dass die Befürchtung, der COVID-19-Impfstoff könn­te sich nega­tiv auf die Fruchtbarkeit von Frauen und Männern aus­wir­ken, was in eini­gen Fällen als "Hauptgrund für das Zögern bei der Impfung" (Diaz et al., 2022) bezeich­net wur­de, die Überlegungen zum Kinderkriegen beeinflusste.“

    Hä? Weil es also die Befürchtung gab, dass sich die „Impfung“ nega­tiv auf die Fruchtbarkeit aus­wir­ken könn­te, hat man es mit dem Kinder krie­gen erst gar nicht ver­sucht? Das macht doch kei­nen Sinn. Selbst wenn man die­se Befürchtung hat, kann man es ja trotz­dem pro­bie­ren. Was soll­te denn bit­te schlim­mes pas­sie­ren, außer dass die Frau nicht schwan­ger wird?

    Da es aber zu einem tat­säch­li­chen, mess­ba­ren Geburtenrückgang gekom­men ist, macht es doch viel mehr Sinn, davon aus­zu­ge­hen, dass die „Impfung“ tat­säch­lich nega­ti­ve Auswirkung auf die Fertilität hat­te. Aber dies wird hier natür­lich wie­der mal kom­plett ausgeblendet. 

    Die Korrelation mit dem Beginn der „Massenimpfungen“ lässt sich zwar nicht mehr leug­nen, trotz­dem wer­den ledig­lich Verhaltensänderungen dafür ver­ant­wort­lich gemacht. Eine direk­te Auswirkung auf die Fruchtbarkeit aber wie­der mal nicht mal in Erwägung gezogen.

    Wenn man stän­dig eine Möglichkeit schon im Voraus aus­schließt, lässt sich immer auch eine alter­na­ti­ve Erklärung fin­den. Auch wenn sie viel weni­ger wahr­schein­lich oder logisch ist. So wird es nie eine Aufklärung in Sachen „Impfstoffe“ geben. Sie wer­den wei­ter als prak­tisch neben­wir­kungs­freie Lebensretter gel­ten. Es ist hoffnungslos.

  3. Eltern wäh­rend der Corona-Krise 

    https://​www​.bib​.bund​.de/​P​u​b​l​i​k​a​t​i​o​n​/​2​0​2​0​/​E​l​t​e​r​n​-​w​a​e​h​r​e​n​d​-​d​e​r​-​C​o​r​o​n​a​-​K​r​i​s​e​.​h​tml?

    Belastungen von Kindern, Jugendlichen und Eltern in der Corona-Pandemie 

    Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung
    kon­takt @ bib​-bund​.de​-mail​.de

    https://​www​.bib​.bund​.de/​P​u​b​l​i​k​a​t​i​o​n​/​2​0​2​1​/​p​d​f​/​B​e​l​a​s​t​u​n​g​e​n​-​v​o​n​-​K​i​n​d​e​r​n​-​J​u​g​e​n​d​l​i​c​h​e​n​-​u​n​d​-​E​l​t​e​r​n​-​i​n​-​d​e​r​-​C​o​r​o​n​a​-​P​a​n​d​e​m​i​e​.​p​d​f​?​_​_​b​l​o​b​=​p​u​b​l​i​c​a​t​i​o​n​F​i​l​e​&​v=6

    Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung
    post @ bib​.bund​.de

    bib.bund.de/Publikation/2021/pdf/Bevoelkerungsforschung-Aktuell‑6–2021.pdf?__blob=publicationFile&v=2

    PD Dr. Martin Bujard
    Stellvertretender Direktor des BiB
    Leiter des Forschungsbereichs Familie und Fertilität
    martin.bujard @ bib​.bund​.de

    Dr. Sebastian Klüsener
    Leiter des Forschungsbereichs Demografischer Wandel und Langlebigkeit
    sebastian.kluesener @ bib​.bund​.de

    Dr. Nikola Sander
    Leiterin des Forschungsbereichs Migration und Mobilität
    nikola.sander @ bib​.bund​.de

    bib​.bund​.de/​D​E​/​I​n​s​t​i​t​u​t​/​O​r​g​a​n​i​s​a​t​i​o​n​/​O​r​g​a​n​i​s​a​t​i​o​n​.​h​tml

  4. Leider hat erst "Corona" mir die Augen geöff­net dafür in welch gigan­ti­schem absur­den Ausmass wir belo­gen und "gegas­ligh­ted" werden.
    Bei "Klima" dasselbe.

  5. Es ist ein ein­zi­ges gros­ses Gaslighting-Dokument.
    Es ist de fac­to immer nur von "Lebendgeburten" die Rede. Die tat­säch­li­che Anzahl von Schwangerschaften und Fehlgeburten wird weder unter­sucht noch thematisiert.
    @ bm.buerger "Israel behaup­tet da wäre nichts" Das hat abso­lut rein gar nichts zu bedeuten.

    1. Die Daten sind alle nicht belastbar.
      Fakt ist, dass Frauen Angst gemacht wur­de, dass COVID Fehlgeburten ver­ur­sa­chen wür­de, und sie sich des­halb imp­fen las­sen sollten.
      https://​www​.cdc​.gov/​m​m​w​r​/​v​o​l​u​m​e​s​/​7​0​/​w​r​/​m​m​7​0​4​7​e​1​.​htm
      Es kann gut sein, dass Frauen die Schwangerschaft auf Nach-Covid ver­scho­ben haben.
      Generell fal­len die Geburtenraten welt­weit ganz ein­fach wegen der Demographie: Je älter der Bevölkerungsdurchschnitt des­to gerin­ger die Geburtenrate.
      Die USA sind jün­ger: Und die haben eine stei­gen­de Geburtenrate.
      https://​www​.macro​t​rends​.net/​c​o​u​n​t​r​i​e​s​/​U​S​A​/​u​n​i​t​e​d​-​s​t​a​t​e​s​/​b​i​r​t​h​-​r​ate – trotz Covid und Impfung.
      https://​nypo​st​.com/​2​0​2​2​/​0​5​/​2​5​/​u​s​-​b​i​r​t​h​-​r​a​t​e​s​-​i​n​c​r​e​a​s​e​d​-​i​n​-​2​0​2​1​-​f​o​r​-​t​h​e​-​f​i​r​s​t​-​t​i​m​e​-​i​n​-​7​-​y​e​a​rs/

  6. Wäre auch nur das Kleinste an der völ­lig absur­den und haar­sträu­ben­den Depopulations-Verschwörungstheorie dran, wür­de man, ganz pau­schal gese­hen, Übersterblichkeiten und Geburtenrückgänge erwarten.
    Aber so..
    Gott sei Dank nur Geschwurbel.

  7. Kleine Ergänzung zu "COVID-19-Baby-Bust[?]"
    https://​dict​.leo​.org/​e​n​g​l​i​s​c​h​-​d​e​u​t​s​c​h​/​P​i​l​l​e​n​k​n​ick
    Ein Neologismus drängt sich da auf: "Jab-Baby-Bust" oder gleich "Spritzenknick", "Piksnick"?

    und (für pri­vat oder dienst­lich mit­le­sen­de Rechtgläubische):
    kann/soll man von Dr.Marlboro erwar­ten, dass er coram publi­co eine Kausalität zwi­schen Rauchen und diver­sen Krankheiten bestätigt?
    (oder, wie in die­sem Fall: von jenen über- oder unter­ge­ord­ne­ten Behörden, die sich bei der Harmlosigkeit des Rauchens für Schwangere stets auf die "Studien" von Prof.Dr.Dr.Marlboro ver­las­sen und sie abge­nickt haben, dass ihnen da viel­leicht etwas "ent­gan­gen" sein könnte?)

  8. Hervorragend alle Details qua­li­ta­tiv her­aus­ge­ar­bei­tet und medi­al aufgearbeitet.
    oder
    Nachrichten zum selberbasteln.

    "Übersterblichkeit in Deutschland? Statistiken zu 2022, 2021 und 2020
    02.11.2022 09:42 | von Oliver Völkl"
    https://​pra​xis​tipps​.focus​.de/​u​e​b​e​r​s​t​e​r​b​l​i​c​h​k​e​i​t​-​i​n​-​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​-​d​i​e​-​a​k​t​u​e​l​l​e​-​o​f​f​i​z​i​e​l​l​e​-​s​t​a​t​i​s​t​i​k​_​1​2​8​473

    "Ergebnis für das ers­te Corona-Jahr: Es gab 2020 kei­ne deut­li­che Übersterblichkeit in Deutschland."
    "14. Februar 2022: Zwei Grafiken zei­gen, wie die Corona-Sterberate seit Pandemie-Beginn geschrumpft ist."
    "Im Vergleich zum ers­ten Corona-Jahr 2020 sind die Sterbefallzahlen 2021 um 3 % oder 31 327 Fälle gestiegen."

    "Sterbefallzahlen im":
    "Januar 2021: 18 % über dem Durchschnitt der Vorjahre"
    "Februar 2021: 3 % unter dem Durchschnitt der Vorjahre"
    "März 2021: 11 % unter dem Durchschnitt der Vorjahre"
    "April 2021: 3 % über dem Durchschnitt der Vorjahre"
    "Mai 2021: 6 % über dem Durchschnitt der Vorjahre"
    "Juni 2021: 7 % über dem Durchschnitt der Vorjahre"
    "Juli 2021: 2 % über dem mitt­le­ren Wert der Vorjahre"
    "August 2021: im Bereich des mitt­le­ren Wertes der Vorjahre"
    "September 2021: 10 % über dem mitt­le­ren Wert der Vorjahre"
    "Oktober 2021: 9 % über dem mitt­le­ren Wert der Vorjahre"
    "November 2021: 20 % über dem mitt­le­ren Wert der Vorjahre"
    "Dezember 2021: 22 % über dem mitt­le­ren Wert der Vorjahre"

    "Januar 2022: 4 % über dem mitt­le­ren Wert der Vorjahre
    "Februar 2022: Zahl im Bereich des mitt­le­ren Wertes der Vorjahre
    "März 2022: 6 % über dem mitt­le­ren Wert der Vorjahre"
    "April 2022: 5 % über dem mitt­le­ren Wert der Vorjahre"
    "Mai 2022: 6 % über dem mitt­le­ren Wert der Vorjahre"
    "Juni 2022: 8 % über dem mitt­le­ren Wert der Vorjahre"
    "Juli 2022: 12 % über dem mitt­le­ren Wert der Vorjahre"
    "August 2022: 11 % über dem mitt­le­ren Wert der Vorjahre"
    "September 2022: 9 % über dem mitt­le­ren Wert der Vorjahre"
    "Im Oktober hat sich die Differenz der Sterbefall­zahlen zum Vergleichs­wert wei­ter erhöht. In Kalender­woche 42 (17. bis 23. Oktober) lagen sie nach Ergebnis der aktu­el­len Hoch­rechnung 21 % darüber. "

    Bei all den "über dem mitt­le­ren Wert der Vorjahre", wer käme da schon auf eine Übersterblichkeit?

  9. "steht eine gera­de ver­öf­fent­lich­te Publikation des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung."

    Ob der zustän­di­ge Sachbearbeiter auch sei­nen Beamtenstatus und jeg­li­che finan­zi­el­le Absicherung auf­grund die­ser Publikan ver­liert, so wie es mit einem Mitarbeiter eines Bundesministeriums (ich mei­ne, er hieß Stefan Kohn oder so ähn­lich) pas­siert ist?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.