Buschmann: Maskenpflicht über "unternehmerische Eigenverantwortung "

Der Justizminister ver­fälscht die Aussage des Evaluationsberichts. Zumindest setzt er einen pro­ble­ma­ti­schen Schwerpunkt:

bild​.de (6.8.)

»Marco Buschmann: „Die Ausnahmen von der Maskenpflicht in Innenräumen sol­len den Betreibern mehr Spielraum für unter­neh­me­ri­sche Eigenverantwortung eröff­nen. Ein Betreiber kann zum Beispiel ein Public Viewing in Innenräumen zur WM orga­ni­sie­ren und nur Besucher mit Tests rein­las­sen, sodass auf der Veranstaltung Normalität ohne Maske mit einem sehr nied­ri­gen Risiko besteht. Denn das Hausrecht jedes Betreibers ermög­licht ihm, auch nur von einem Teil der Ausnahmen oder von gar kei­ner Ausnahme Gebrauch zu machen…

Ich habe nie Zweifel an der Wirksamkeit von Masken geäu­ßert. Das wur­de mir ange­dich­tet. Ich habe jedoch stets dar­auf bestan­den, dass wir erst ent­schei­den, wenn der gesetz­lich vor­ge­se­he­ne Evaluationsbericht vor­liegt. Das ist nun der Fall und er beschei­nigt der Maske das bes­te Kosten-Nutzen-Verhältnis aller Maßnahmen.“…«


Aus dem Gutachten

Das Einknicken Buschmanns stützt sich also auf das Gutachten des Sachverständigenrats? Man braucht schon ein erheb­li­ches Maß an Ignoranz, um das zwei­fels­frei aus den Aussagen dort herauszulesen:

»Masken und Maskenpflicht 

Die Kombination von epi­de­mio­lo­gi­schen Erkenntnissen und tier­ex­pe­ri­men­tel­ler Bestätigung lässt die Schlussfolgerung zu, dass das Tragen von Masken ein wirk­sa­mes Instrument in der Pandemiebekämpfung sein kann. Eine schlecht­sit­zen­de und nicht eng­an­lie­gen­de Maske hat jedoch einen ver­min­der­ten bis kei­nen Effekt. Die Effektivität hängt daher vom Träger oder der Trägerin ab. Deshalb soll­te zukünf­tig in der öffent­li­chen Aufklärung und Risikokommunikation ein star­ker Schwerpunkt auf das rich­ti­ge und kon­se­quen­te Tragen von Masken gelegt wer­den. Die epi­de­mio­lo­gisch mess­ba­re Wirksamkeit von Gesichtsmasken ist zwar durch meh­re­re Evidenzgrade belegt, aber gera­de im Hinblick auf die unter­schied­li­chen Bewertungen von chir­ur­gi­scher und FFP2- Maske nicht abschlie­ßend zu beur­tei­len. Alltagsmasken errei­chen im Vergleich zu medi­zi­ni­schen Masken eine unsi­che­re Schutzwirkung. Da die Übertragung des Coronavirus im Innenbereich ungleich stär­ker als im Außenbereich ist, soll­te eine Maskenpflicht zukünf­tig auf Innenräume und Orte mit einem höhe­ren Infektionsrisiko beschränkt blei­ben. Eine gene­rel­le Empfehlung zum Tragen von FFP2-Masken ist aus den bis­he­ri­gen Daten nicht ableit­bar. In Risikosettings, wie medi­zi­ni­schen oder pfle­ge­ri­schen Bereichen, soll­te aus hygie­ni­scher Sicht zum Fremd- und Selbstschutz aber die FFP2-Maske prä­fe­riert werden. 

Die Evaluationskommission emp­fiehlt eine sys­te­ma­ti­sche Literaturrecherche, ggf. auch eine expe­ri­men­tel­le Untersuchung mit einer anschlie­ßen­den epi­de­mio­lo­gi­schen und fach­ärzt­lich-hygie­ni­schen Bewertung unter Berücksichtigung arbeits­me­di­zi­ni­scher Belange für die Evaluation von FFP2- ver­sus medi­zi­ni­schen Masken…

Positive Szenarien kommunizieren 

Motivierende Botschaften und posi­ti­ve Beispiele soll­ten im Vordergrund der Kommunikationsmaßnahmen ste­hen. Sie zie­len auf Bestärkung sowie Überzeugung durch Wissen ab und signa­li­sie­ren Respekt und Wertschätzung. Dagegen errei­chen nega­ti­ve Botschaften und Appelle oft nur kurz­fris­tig den erwünsch­ten Effekt. Sie erzeu­gen bei bestimm­ten Zielgruppen Rechtfertigungsdruck und kön­nen zu einer Abwehrhaltung sowie Glaubwürdigkeitsverlust füh­ren. Dies gilt ins­be­son­de­re, wenn eine Pflicht für Maßnahmen erlas­sen wird, deren Sinnhaftigkeit zwei­fel­haft und/oder nicht nach­voll­zieh­bar ist, wie zum Beispiel eine Maskenpflicht im Freien…

Alle genann­ten Studien – sowohl jene, die eine Effektivität der Maskenpflicht in der Schule bele­gen, als auch jene, die den Nutzen die­ser in Frage stel­len, sind rein deskrip­tiv und errei­chen nicht den Evidenzgrad, der nötig wäre, um eine abschlie­ßen­de Aussage zu die­sem Sachverhalt tref­fen zu kön­nen. Das dürf­te am beson­de­ren Setting „Schule“ und „klei­ne Kinder“ lie­gen: Ihnen ist nur schwer ver­mit­tel­bar, sich an die Maskenpflicht zu hal­ten. Es exis­tie­ren kei­ne nor­mier­ten und auf Kindsgröße adap­tier­ten Masken. Der rich­ti­ge Sitz von Masken ist bei Kindern also schwe­rer zu sichern als bei Erwachsenen. Auch sind im Rahmen von Pausen drau­ßen ohne Maskenpflicht bei Kindern übli­cher­wei­se auch die Kontakte wäh­rend des Spielens sehr viel enger als bei Erwachsenen. Es ist also nicht abschlie­ßend zu beur­tei­len, ob eine stren­ge Maskenpflicht bei Kindern über­haupt den glei­chen Effekt haben kann wie bei erwach­se­nen Trägern in ande­ren Settings…

Allerdings sind Masken im Vergleich zu vie­len ande­ren NPI der Pandemiebekämpfung (zum Beispiel Schließung von Einrichtungen, Ladengeschäften, Gastronomie oder Betrieben) ein ver­gleichs­wei­se güns­ti­ges und kos­ten­ef­fek­ti­ves Instrument…«

Unter dem ursprüng­li­chen Link bun​des​ge​sund​heits​mi​nis​te​ri​um​.de ist der Bericht nicht mehr vefüg­bar. Wenn man sucht, gibt es dort eine Datei Evaluationsbericht_IFSG_NEU.pdf. Ein Vergleich der Versionen war mir zu aufwendig.

(Hervorhebungen nicht im Original.)

Update: Ich wur­de zu Recht dar­auf hin­ge­wie­sen, daß es wei­te­re Passagen von Bedeutung in dem Bericht gibt:

»Die Schutzwirkung hängt davon ab, ob die Masken kor­rekt getra­gen wer­den, also Mund und Nase bede­cken, pass­ge­nau sind und dicht anlie­gen. Ob das kor­rek­te Tragen von Masken durch öffent­li­che Kampagnen geför­dert und damit die Effektivität der Prävention gestei­gert wer­den kann, ist plau­si­bel aber nicht unter­sucht (sie­he Kapitel 5). Bei man­gel­haf­ter Abdichtung besteht die Gefahr, dass mehr Aerosolpartikel aus­tre­ten als bei kor­rekt getra­ge­nen Masken…

Diese Studienergebnisse müs­sen jedoch auf­grund der unver­meid­ba­ren Einschränkungen einer Beobachtungsstudie (auf selbst­be­rich­te­ter Maskenverwendung basie­rend) mit Vorsicht inter­pre­tiert wer­den. Wie bereits ange­merkt, lie­gen bis­lang kei­ne klas­sisch ran­do­mi­sier­ten, kon­trol­lier­ten kli­ni­schen Studie zum Direktvergleich chir­ur­gi­scher und FFP2-Masken und dem Risiko einer SARS-CoV-2- Infektion vor. Die dar­ge­stell­ten Befragungsstudien sowie Labor- und epi­de­mio­lo­gi­sche Studien deu­ten jedoch auf einen zusätz­li­chen Nutzen von FFP2-Masken hin, sofern sie ord­nungs­ge­mäß getra­gen und mit ande­ren Maßnahmen kom­bi­niert wer­den. In einem Review des ECDC wird aller­dings berich­tet, dass „die iden­ti­fi­zier­ten Studien, in denen medi­zi­ni­sche Gesichtsmasken mit Atemschutzmasken in Gesundheitseinrichtungen ver­gli­chen wur­den, wider­sprüch­li­che Ergebnisse zeig­ten, von denen eini­ge für und ande­re gegen par­ti­kel­fil­trie­ren­de Halbmasken sprachen“226. In Risikosettings emp­fiehlt die Deutsche Gesellschaft für Krankenhauhygiene e.V.(DGKH) jedoch, der FFP2-Maske den Vorrang vor der chir­ur­gi­schen Maske zu geben227, da eng anlie­gen­de, idea­ler­wei­se der Gesichtsform ange­pass­te und von geschul­tem Personal getra­ge­ne FFP2-Masken einen bes­se­ren Schutz bie­ten als medi­zi­ni­sche Masken. 

Eine wei­te­re Einschränkung ist, dass die meis­ten publi­zier­ten Studien von einem kor­rek­ten Tragen der FFP2-Maske durch die befrag­ten Personen aus­ge­hen. In der Praxis liegt die FFP2-Maske jedoch bei vie­len Menschen häu­fig nicht eng genug an, sodass die Luft beim Ausatmen wie bei einem Ausströmventil mit hohem Druck in die Umgebung gelangt. Eine schlecht­sit­zen­de Maske hat auch kei­nen, ggf. sogar einen nega­ti­ven Effekt. Dies ist auch der Fall für medi­zi­ni­sche Masken. Alle Maskenarten wir­ken auch schlech­ter bei star­ker Gesichtsbehaarung. In sol­chen Fällen kön­nen Masken eine Scheinsicherheit sug­ge­rie­ren. Welchen Beitrag zur Verbesserung der Prävention eine pro­fes­sio­nell gestal­te­te Risikokommunikation zu die­sem Thema leis­ten könn­te, ist nicht bekannt (sie­he Kapitel 5).«

54 Antworten auf „Buschmann: Maskenpflicht über "unternehmerische Eigenverantwortung "“

  1. Der Bericht, 1. Version, 160 Seiten, PDF erstellt am Do 30 Jund 2022 18:38:14 +02:00 ### 1. July 2022 auf Archive​.org:
    https://​web​.archi​ve​.org/​w​e​b​/​2​0​2​2​0​7​0​1​1​0​1​0​2​7​/​w​w​w​.​b​u​n​d​e​s​g​e​s​u​n​d​h​e​i​t​s​m​i​n​i​s​t​e​r​i​u​m​.​d​e​/​f​i​l​e​a​d​m​i​n​/​D​a​t​e​i​e​n​/​3​_​D​o​w​n​l​o​a​d​s​/​S​/​S​a​c​h​v​e​r​s​t​a​e​n​d​i​g​e​n​a​u​s​s​c​h​u​s​s​/​2​2​0​6​3​0​_​E​v​a​l​u​a​t​i​o​n​s​b​e​r​i​c​h​t​_​I​F​S​G​.​pdf
    (Letzmalig auf archi​ve​.org archi­viert 18. July 2022) 

    Bericht neu 149 Seiten, PDF erstellt am Fr 08 Jul 2022 09:48:45 +02:00
    http://​www​.bun​des​ge​sund​heits​mi​nis​te​ri​um​.de/​f​i​l​e​a​d​m​i​n​/​D​a​t​e​i​e​n​/​3​_​D​o​w​n​l​o​a​d​s​/​S​/​S​a​c​h​v​e​r​s​t​a​e​n​d​i​g​e​n​a​u​s​s​c​h​u​s​s​/​2​2​0​6​3​0​_​E​v​a​l​u​a​t​i​o​n​s​b​e​r​i​c​h​t​_​I​F​S​G​_​N​E​U​.​pdf
    Auf archi​ve​.org archi­viert das ers­te mal 14. July 2022)

    Das Layout hat sich geän­dert, daher war­schein­lich weni­ger Seiten.
    Durch das ande­re Layout ist ein Vergleich bei­der Versionen erschwert.

    Was mir auf­ge­fal­len ist:
    "Der Effekt von 2G/3G-Maßnahmen ist bei den der­zei­ti­gen (und betrach­te­ten) Varianten in den ersten
    Wochen nach der Boosterimpfung oder der Genesung hoch."
    Auch hier gibt es kei­ne Quellenangabe oder Vergleich mit Alternativen,
    z.B. tes­ten von allen oder tes­ten von Menschen, die sich krank fühlen.

  2. Doch doch, das steht in dem Bericht: 

    "… Schlussfolgerung zu, dass das Tragen von Masken ein wirk­sa­mes Instrument in der Pandemiebekämpfung sein kann … Die epi­de­mio­lo­gisch mess­ba­re Wirksamkeit von Gesichtsmasken ist … durch meh­re­re Evidenzgrade belegt … ver­gleichs­wei­se güns­ti­ges und kos­ten­ef­fek­ti­ves Instrument …"

    Unsicherheit besteht ledig­lich in Bezug auf die Wirksamkeit von chir­ur­gi­scher und FFP2-Maske, die Maskenpflicht soll auf Innenräume und Orte höhe­ren Infektionsrisikos beschränkt wer­den (heißt: gene­rel­le Empfehlung nicht ableit­bar), und das rich­ti­ge und kon­se­quen­te Tragen von Masken soll kom­mu­ni­ziert wer­den. Sprich: Demnächst wird der orden­li­che Sitz über­prüft, Rasur inbegriffen.

    Was hier kri­ti­siert wer­den muss, ist der Bericht, in dem offen­bar ver­zwei­felt nach Gründen für die Sinnhaftigkeit des Maskentheaters gesucht, und gegen­tei­li­ge Befunde weit­ge­hend aus­ge­spart wurden.

    1. @taspie—«Was hier kri­ti­siert wer­den muss, ist der Bericht, in dem offen­bar ver­zwei­felt nach Gründen für die Sinnhaftigkeit des Maskentheaters gesucht, und gegen­tei­li­ge Befunde weit­ge­hend aus­ge­spart wurden.» 

      Den schöns­ten Kommentar dies­be­züg­lich hat René Schlott im Freitag gemacht:

      «Die Einschätzung der Sachverständigen zur Maskenfrage liest sich wie ein Formelkompromiss, um kei­ne Seite zu ver­prel­len und um nicht allen Maßnahmen die Evidenz abspre­chen zu müs­sen. Unter ande­rem hät­ten tier­ex­pe­ri­men­tel­le Studien den Nutzen eines Mund-Nasen-Schutzes bestä­tigt, heißt es an drei Stellen der Evaluierung. In der Fußnote wird, *lei­der kein Witz*, auf eine ent­spre­chen­de Untersuchung mit Syrischen Goldhamstern ver­wie­sen. Die Abschnitte zur Maske sind ein Entgegenkommen an die spe­zi­fisch deut­sche Maskenobsession, die unse­re Nachbarländer nicht kennen.»

  3. Ich wür­de hier wider­spre­chen wol­len. Die zitier­ten Stellen aus der Evaluation las­sen m.E. sehr wohl die Verordnung der Maskenpflicht zu oder legen das sogar nahe. 

    Das offen­sicht­lichs­te Gegenargument gegen die Maskenpflicht ist für mich, dass sie den Aufbau der Herdenimmunität behin­dert. Fehlende Herdenimmunität erhöht aber das Risiko für die "Vulnerablen". Diese Abwägung scheint in der Evaluation nicht vorzukommen. 

    Mit dem Hinweis auf Long Covid wird von Klabauterbach und sei­nen Jüngern das Ziel Herdenimmunität ohne­hin abge­lehnt, wodurch die Coronapolitik auf dem illu­so­ri­schen NoCovid-Kurs bleibt und die Gesellschaft durch die Verfolgung eines uner­reich­ba­ren Ziels in ewi­ger Geiselhaft hält. 

    Das mit der Kosten-Nutzen-Abwägung der Maskerade soll­te man auch anzwei­feln. Die Frage ist ja, wie­viel Masken dabei ver­braucht wer­den und wie­viel Menschen dabei ihr Verhalten der Regel anpas­sen, um einen ein­zi­gen schwe­ren Verlauf zu ver­hin­dern, und ob das glei­che Ziel auch mit gerin­ge­rem Aufwand erreich­bar ist.

    Es bleibt ja Fakt, dass 99 kom­ma irgend­was Prozent der Masken sinn­los getra­gen wer­den, weil ihre Träger und deren Kontaktpersonen eh kein Corona haben. Insofern gibt es wohl kaum eine inef­fek­ti­ve­re Maßnahme. 

    Auf so ein Argument wird dann ger­ne von den Covidianern der Sicherheitsgurt vor­ge­bracht. Ein hin­ken­der, aber nütz­li­cher Vergleich: man stel­le sich vor, in allen Autos wür­den täg­lich die Sicherheitsgurte aus­ge­wech­selt, wobei die alten ein­fach im Müll landen.

    1. @Ralf: "Auf so ein Argument wird dann ger­ne von den Covidianern der Sicherheitsgurt vorgebracht. …"

      Das wür­de bedeu­ten: Gurte an sämt­li­chen beweg­li­chen Sitzgelegenheiten, wie Gartenstühle, Barhocker, Fernsehsessel, Bürostühle… usw.

      Oder eben auch eine dau­er­haf­te Helmpflicht für alle, weil es ja auch das Argument der Helmpflicht auf moto­ri­sier­ten Zweirädern gibt, wel­ches von den Covidianern zuwei­len vor­ge­bracht wird, um per­ma­nen­te Maulkorbpflicht über­all zu "begrün­den".

  4. Ja, Unternehmer haben Hausrecht. Das hat­ten die schon immer, eben weil die pri­vat sind. Die haben mit ihren Fachkräften schon immer gemacht was sie woll­ten, näm­lich aus­ge­beu­tet und unter­drückt. Die Maske dient nur der Verschleierung die­ser Sachverhalte.

  5. Ich habe mir die über­schau­ba­re Mühe gemacht, nur einen beson­ders auf­fäl­li­gen (und aus­sa­ge­kräf­ti­gen) Absatz zu ver­glei­chen (Streeck hat­te sich wäh­rend der Pressekonferenz
    https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​w​l​K​-​1​z​P​o​_kE
    – ab etwa 01:16:00 – etwas ver­plap­pert, was mich ver­an­lasst hat­te, den Bericht genau­er zu lesen und etwas zum "psy­cho­lo­gi­schen Effekt" der Masken zu fin­den. Der ist wohl auch "unstrit­tig")

    Voilà:
    (ALT: aus https://​www​.tages​schau​.de/​g​u​t​a​c​h​t​e​n​-​s​a​c​h​v​e​r​s​t​a​e​n​d​i​g​e​n​r​a​t​-​c​o​r​o​n​a​-​1​0​1​.​pdf – Seite 99)
    "Neben der all­ge­mei­nen und im Labor bestä­tig­ten Wirksamkeit von Masken ist nicht abschlie­ßend geklärt, wie groß der Schutzeffekt von Masken in der täg­li­chen Praxis sind, denn randomisierte,
    kli­ni­sche Studien zur Wirksamkeit von Masken feh­len. Es ist zu beach­ten, dass das Tragen von Masken auch einen psy­cho­lo­gi­schen Effekt hat, da durch Masken im Alltag all­ge­gen­wär­tig auf die poten­ti­el­le Gefahr des Virus hin­ge­wie­sen wird. Die Maske ist daher zum immer sicht­ba­ren Symbol
    der Infektionsprophylaxe und stif­te­te damit Vigilanz bei den Menschen. Die dar­aus resul­tie­ren­den Effekte kön­nen nicht gemes­sen werden. "
    (wur­de zu NEU Seite 88:)
    "Neben der all­ge­mei­nen und im Labor bestä­tig­ten Wirksamkeit von Masken ist nicht abschlie­ßend geklärt, wie groß der Schutzeffekt von Masken in der täg­li­chen Praxis ist, denn ran­do­mi­sier­te, kli­ni­sche Studien zur Wirksamkeit von Masken feh­len. Es ist zu beach­ten, dass das Tragen von Masken auch einen psy­cho­lo­gi­schen Effekt hat, da durch Masken im Alltag all­ge­gen­wär­tig auf die poten­ti­el­le Gefahr des Virus hin­ge­wie­sen wird. Die Maske ist daher zum immer sicht­ba­ren Symbol der Infektionsprophylaxe gewor­den und stif­te­te damit Vigilanz bei den Menschen. Die dar­aus resul­tie­ren­den Effekte können
    nicht gemes­sen werden. "

    Conclusio:
    1. dies­be­züg­lich nur kos­me­ti­sche Änderungen
    2. Bestätigt noch­mals eine bereits vor fast 2 Jahren geäu­ßer­te Vermutung :
    https://​www​.coro​dok​.de/​a​u​s​t​-​m​a​s​k​e​-​u​m​-​d​e​r​-​m​a​s​k​e​-​w​i​l​l​en/
    und die (dumm­dreis­te?) Replik eines ehe­ma­li­gen Kollegen (vor zwei Wochen hier
    https://​www​.coro​dok​.de/​w​a​r​u​m​-​m​a​s​k​e​-​s​y​m​b​ol/
    dokumentiert),
    der im Original:
    https://www.stern.de/gesundheit/kolumne–warum-die-maske-ein-symbol-unserer-freiheit-ist-9434834.html
    dies über sich angibt: 'Unter ande­rem war er stell­ver­tre­ten­der Chefredakteur der "Welt" und Chefredakteur von "Gründerszene". Heute arbei­tet er als Senior Advisor bei der Kommunikationsberatungsagentur WMP Eurocom'.
    (könn­te ein lukra­ti­ver Auftrag für den STERN gewe­sen sein … .
    Auch inter­es­sant ist die kri­ti­sche Berichterstattung
    https://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​W​M​P​_​E​u​r​o​com
    https://www.stern.de/politik/ausland/saudi-arabien–fruehere-lobbyagentur-der-saudis-veraergert-politiker-8476700.html )

    1. @Kassandro

      "Neben der all­ge­mei­nen und im Labor bestä­tig­ten Wirksamkeit von Masken ist nicht abschlie­ßend geklärt, wie groß der Schutzeffekt von Masken in der täg­li­chen Praxis sind, denn randomisierte,
      kli­ni­sche Studien zur Wirksamkeit von Masken fehlen."

      Na also. Das ist ein schla­gen­des Argument gegen eine Maskenpflicht, wo und wann auch immer. Ohne stich­hal­tig­te Nachweise zur Wirksamkeit, kei­ne Maßnahmen, hieß es doch.
      Eine psy­cho­lo­gi­sche Erziehungswirkung kann nicht als Begründung her­hal­ten, denn ers­tens kann sie nicht gemes­sen wer­den, wie der Bericht sagt, und zwei­tens wäre das eine unver­schäm­te, pater­na­lis­ti­sche Grenzüberschreitung.

    2. Ja, vie­len Dank für den Kommentar. Die Maske als Symbol.

      https://​www​.coro​dok​.de/​j​u​s​t​i​z​m​i​n​i​s​t​e​r​i​u​m​-​f​r​i​s​c​h​-​g​e​i​m​p​f​t​e​/​#​c​o​m​m​e​n​t​-​1​5​2​694

      Ich wie­der­ho­le noch ein­mal mei­nen Blick auf die Nachbarländer. In fast allen euro­päi­schen Nachbarländern sind die Maßnahmen auf­ge­ho­ben, Masken wer­den nur noch empfohlen.

      Wie wer­den die Besucher aus den euro­päi­schen Nachbarländern ab Oktober reagie­ren, wenn sie bei Reisen nach und durch Deutschland plötz­lich über­all unfreund­lich behan­delt wer­den wie "Gefährder", wie böse "Viren-Ausscheider"? Wer bucht dann noch ein Hotelzimmer in Deutschland? Es ist nicht gast­freund­lich, däni­sche, fran­zö­si­sche, pol­ni­sche, schwei­zer Geschäftsreisende und Touristen wie tod­brin­gen­de Seuchen-Überträger zu behandeln.

      Umgekehrt wer­den alle euro­päi­schen Nachbarländer sich über deut­sche Touristen und Geschäftsreisende freu­en, auch die Restaurants und Kinos in Dänemark, Niederlande, Frankreich, der Schweiz, Polen etc. wer­den guten Umsatz machen.

      Sieht das denn kei­ner der Politiker, die sol­che maß­los, extrem dis­kri­mi­nie­ren­den "Masken- und Corona-Regeln" dau­er­haft instal­lie­ren wollen?

  6. Kringel – wie sieht das eigent­lich genau aus mit "tier­ex­pe­ri­men­tel­ler Bestätigung" – also ich mei­ne bild­lich, mit dem Auge greif­bar (mal abge­se­hen vom corodok-Logo).

  7. Dieses Kleinhirn bezweckt mit sei­ner Maskenpflicht, den Angstpegel hoch­zu­hal­ten sowie Querdenker iden­ti­fi­zie­ren und ver­haf­ten zu kön­nen, wenn sie mit offe­nem Visier ein­kau­fen gehen. Solcherart Pseudogesundheitspolitik dele­gi­ti­miert den Staat. Staatsanwälte, tut eure Pflicht.

  8. Die Befürchtung besteht, dass die Panikfraktion sich dann in den Unternehmen durch­setzt. Ich habe irgend­wo mal den Vorschlag gemacht, man braucht nicht nur die Aufhebung von Maskenpflichten, son­dern sogar mal ein tem­po­rä­res Maskenverbot, damit die Leute kapie­ren, dass sie nicht erkran­ken, wenn sie oder ihr Umfeld kei­ne Maske tragen.

  9. ".…ein ver­gleichs­wei­se güns­ti­ges und kos­ten­ef­fek­ti­ves Instrument…«

    Was für eine dum­me Aussage!

    Meist bezah­len die TrägerInnen die­se aus eige­ner Tasche, (was hat die­se Aktion mit den Maskengutscheinen gekos­tet?) wie­viel haben die Abgeordneten ein­ge­sackt, straf­frei, wohlbemerkt..gegen jedes Rechtsempfinden…dann gibt es kei­ner­lei Statistiken und Beobachtungssuden zu den mög­li­chen Kollateralschäden durch bspw. beschränk­tes Sichtfeld, beschla­ge­ne Brillengläser, ver­lo­ren­ge­gan­ge­ne Hörgeräte (teu­er!) her­un­ter­ge­fal­le­ne Brillen sowie durch bspw. Mundfäule, Pilzerkrankungen, bak­te­ri­el­le Erkrankungen, Zahnfäule) durch unhy­gie­ni­sche Handhabung ins­be­son­de­re bei Kindern und Jugendlichen! Nichts davon wird näher unter­sucht! Geschweige denn die Auswirkungen der Kohlenmonoxydrückatmung etc. das Einatmen von Mikroplastik und ande­ren Bestandteilen und Chemikalien, Farbstoffen usw. nie­mand inter­es­sierts. Inzwischen kriegt man das 10 er Pack Plastik für 3 Euro oder so. Der gan­ze Müll ist egal, die bren­nen gut.

    Sowas nennt sich Evaluation auf wis­sen­schaft­li­cher Basis!
    Die meis­ten OP Masken ste­hen an den Seiten ab, das erleich­tert die Atmung jedoch wird die­se Atmung zwar vom Gegenüber auf den dane­ben gelenkt, der wie­der­um atmet dann womög­lich genau die­sen Ausatem ein. Daher macht das auch im ÖPNV null Sinn son­dern im Gegenteil…Vorne sam­meln sich dann auch die Keime, die sich im feucht­war­men Milieu wohl­füh­len. Wie wäre es mit Hausverstand und sach­li­cher ratio­na­ler Betrachtung? 

    Für eines sind die Dinger sicher gut! Zur Kennzeichnung, für die Sprechfaulheit, unhöf­li­ches Benehmen und ein Klima der Angst und Bedrohung her­stel­len, dafür sind sie super! 

    Danke für nichts, Ihr Evaluierer und Experten!

    1. @MoW:
      Vorsicht!
      "Die meis­ten OP Masken ste­hen an den Seiten ab, das erleich­tert die Atmung jedoch wird die­se Atmung zwar vom Gegenüber auf den dane­ben gelenkt, der wie­der­um atmet dann womög­lich genau die­sen Ausatem ein. Daher macht das auch im ÖPNV null Sinn".
      Feind liest mit! Kannte die­ses stich­hal­ti­ge Argument aller­dings bereits – und schwupp! Schon haben wir: FFP2 im ÖV.

      1. …die FFP 2 Masken sind noch schlim­mer. Mein Hausarzt ver­langt FFP2 oder FFP3. Ich betre­te sei­ne Praxis seit­her nicht mehr. Ich wei­ge­re mich! und nein. ich will kei­ner­lei Masken rgend­wel­chen Nutzen andichten.

  10. Herr Buschmann soll­te sich als Justizminister (wenn er denn hier­zu die Kompetenz und ins­be­son­de­re sehr gutes Fachwissen hat – was zurecht bezwei­felt wer­den darf), dar­um küm­mern, dass die Gerichte ihre Arbeit ord­nungs­ge­mäß aus­üben. Insbesondere sehe ich sei­ne obers­te Aufgabe dar­in, die (Fehl)Entscheidungen unter der Leitung von Herrn Harbarth zu hin­ter­fra­gen und ihn zu entmachten.

    Vermutlich wird er aber auch irgend­ei­ne Beziehung zur Pharma-und Maskenmafia „pfle­gen“, die nicht zu sei­nem Nachteil ist. Da lässt er sich dann lie­ber zu Äußerungen bewe­gen, die ihm nicht zuste­hen, aber die Profite der Großkapitalisten sichern.

  11. «Ein Vergleich der Versionen war mir zu aufwendig.»—Die zitier­ten Passagen fin­den sich in der neu­en Fassung unge­än­dert auf den Seiten 15, 60, 89 und 90. 

    Dazu noch: für die «tier­ex­pe­ri­men­tel­len Studien» die die Maskenwirksamkeit bele­gen soll, wird genau EINE Referenz ange­ge­ben: S. 87, Nr. 211. Dort wird ver­wie­sen auf: Chan JF‑W, Yuan S, Zhang AJ et al. Surgical Mask Partition Reduces the Risk of Noncontact Transmission in a Golden Syrian Hamster Model for Coronavirus Disease 2019 (COVID-19). Clinical infec­tious dise­a­ses an offi­cial publi­ca­ti­on of the Infectious Diseases Society of America 2020;71(16):2139–49. Unter «Methods» heisst es dort:

    «We used a well-estab­lis­hed gol­den Syrian hams­ter SARS-CoV‑2 model. We pla­ced SARS-CoV-2-chal­len­ged index hams­ters and nai­ve hams­ters into clo­sed sys­tem units each com­pri­sing 2 dif­fe­rent cages sepa­ra­ted by a poly­vi­nyl chlo­ri­de air porous par­ti­ti­on with uni­di­rec­tio­n­al air­flow wit­hin the iso­la­tor. The effect of a sur­gi­cal mask par­ti­ti­on pla­ced bet­ween the cages was inves­ti­ga­ted. Besides cli­ni­cal sco­ring, hams­ter spe­ci­mens were tes­ted for viral load, his­topa­tho­lo­gy, and viral nucleo­cap­sid anti­gen expression.»

    Man hat die Syrischen Goldhamster also in Käfigen gehal­ten zwi­schen denen man chir­ur­gi­sche Masken plat­ziert hat.—Ein äus­serst über­zeu­gen­des Setting, fin­de ich!

    1. Und der Satz «Insgesamt ist ein Zusammenhang zwi­schen der Höhe der Inzidenz und der Maßnahmenstärke nicht erkenn­bar.» steht jetzt auf Seite 70. Die «Inzidenz» ist bekannt­lich das nie zu hin­ter­fra­gen­de Mass für das «Infektionsgeschehen».

  12. Man hat den Coronafaschismus in der Regel nie beim Namen genannt. Ein Ergebnis die­ser Appeasement-Politik ist die end­lo­se Prolongation des Coronabetrugs. Die Schäden dabei waren von Anfang an nicht nur mate­ri­el­ler Art.
    Die fun­da­men­ta­len Gedanken der Verfassung sind jetzt bis zur Unkenntlichkeit ent­stellt. Nahezu sämt­li­che Grundrechte (und damit Menschenrechte) ste­hen jetzt unter Hysterievorbehalt.
    Sprich, wenn die Deutschen hys­te­risch sind (oder gemacht wor­den sind auf­grund von Propagandakampagnen) dann gel­ten de fac­to die Grundrechte nicht mehr. So kann man natür­lich auch reak­tio­nä­re Politik umsetzen.
    => dumm, düm­mer, deutsch

      1. @aschmoneit
        Die Bezeichnung Coronafaschismus ist schon kor­rekt. Auf der Basis eines Ermächtigungsgesetzes (Novellierung des Infektionsschutzgesetzes) wurde/wird die Republik demo­niert und gleich­zei­tig ersetzt durch ein reak­tio­nä­res auto­ri­tä­res System. (=Coronafaschismus)
        Die Gründe für das Ermächtigungsgesetz sind dabei (wie bei den natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Vorbildern) genau­so erstun­ken und erlo­gen wie sie es damals waren. Beim his­to­ri­schen Ermächtigungsgesetz muss­te noch die Lüge von einer ver­meint­lich anste­hen­den kom­mu­nis­ti­schen Revolte her­hal­ten. Diesmal ist es die Lüge über eine angeb­lich gras­sie­ren­de Seuche.
        Erschwerend kommt hin­zu, dass die Sache inter­na­tio­nal statt­fin­det und offen­sicht­lich über einen Biowaffenangriff der USA initi­iert wor­den ist.
        Ich erin­ne­re hier noch mal an die Aussagen von Jeffrey Sachs (chair­man covid19 com­mis­si­on Lancet) zum Thema ("Covid-19 most likely came from a U.S. lab bio­tech, not out of nature").
        https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​E​F​2​_​n​j​I​R​lVA

        Ich hal­te es für abso­lut ver­ant­wor­tungs­los, gera­de auch in Anbetracht der deut­sche Geschichte, die­ses mons­trö­se Verbrechen irgend­wie ver­harm­lo­sen zu wol­len. Die Anzahl der Corona-Impfmorde (welt­weit) über­steigt bereits jetzt deut­lich die Zahl der dama­li­gen natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Morde im Rahmen von medi­zi­ni­schen Experimenten.

        1. @horst: Wer wei­ter in einer sek­tie­re­ri­schen Blase ver­har­ren will, mag das tun. Die Verniedlichung des deut­schen Faschismus (man sehe sich ein­fach nur an, daß mit dem dama­li­gen Ermächtigungsgesetz der Parlamentarismus abge­schafft wur­de, wovon bei aller berech­tig­ten Kritik heu­te kei­ne Rede sein kann, ganz abge­se­hen von zeit­gleich ein­set­zen­den Internierungen und Morden) wird eben­so wenig die Bewegung gegen die heu­ti­gen und künf­ti­gen "Maßnahmen" domi­nie­ren kön­nen wie die These vom "Biowaffenangriff" oder den "Impfmorden". Formulierungen wie im letz­ten Absatz rei­hen sich ein in Sprüche von der Nazizeit als Fliegenschiß der Geschichte. Sie sind eher geeig­net, den "Faktencheckern" Munition zu lie­fern, als den Widerstand gegen die unde­mo­kra­ti­schen "Maßnahmen" zu verbreitern.

          1. „Die Definition des Faschismus ist die Ehe von Unternehmen und Staat.“- Benito Mussolini

            Wenn wir uns betrach­ten, wie Politik(er) als Handlanger der Unternehmen agie­ren, trä­fe die­se Definition durch­aus zu.

            Gab es eigent­lich "deut­schen Faschismus"?
            Haben nicht die Sowjets den Nationalsozialismus umbe­nannt, da sie ja selbst Sozialisten waren und so eine kogni­ti­ve Dissonanz der Genossen ver­mie­den wurde?

            1. @JJPershing: Kurze Antwort auf die letz­te Frage: Nein. Mit der genann­ten Definition wür­den wir übri­gens seit Urzeiten im Faschismus leben.

          1. @Ulf Martin: Ich fin­de man­ches dort lesens­wert, etwa:

            »„Faschismus“ ist ein schmis­si­ges Schimpfwort, es macht rich­tig Laune, es dem Gegner mit Beckengeschmetter auf der zwei­ten Silbe ent­ge­gen­zu­schleu­dern, aber wenig ist gewon­nen, wenn man den Begriff ernst­haft auf alles aus­dehnt, was irgend­wie tota­li­tär, über­grif­fig, auto­ri­tär, frei­heits­feind­lich, men­schen­ver­ach­tend anmutet…
            Mir scheint, wer heu­te „Faschismus“ dia­gnos­ti­ziert, redet in Regel nicht von geschicht­li­chen oder poli­ti­schen Dingen, son­dern bewegt sich eher im Bereich des Okkultismus. Wer Faschisten bekämpft, kämpft nicht gegen Politiker, son­dern gegen Dämonen.«

            Schräg fin­de ich die­se Beschreibung des "Mainstream-Journalismus":

            »Man dis­ku­tiert viel­leicht, ob man 200.000 oder nur 150.000 ille­ga­le Migranten pro Jahr ins Land lässt…
            Niemand, der sei­nen Platz am Tisch der Mainstreammedien behal­ten will, wür­de die Meinung ver­tre­ten, man sol­le alle Windräder schleu­nigst abbau­en und sämt­li­che Bemühungen und Finanzmittel lie­ber in moder­ne Kernkraftwerke, Geothermie, Wasserstoffautos und die schnellst­mög­li­che Reduktion der Weltbevölkerung investieren.«

  13. Busch mann—>"Ich habe nie Zweifel an der Wirksamkeit von Masken geäu­ßert" .… Super .… der ist ja bes­ser als die Hersteller/ Dealer der Maskierungen.… ich hab den Satz nicht gefun­den: .…die Maske SCHÜTZT vor Viren & Bakterien.… der muss Super Augen haben. Irre das sol­che Leute noch immer Beachtung fin­den … und dann noch vom Steuergeld über die Maßen bezahlt wird.

  14. "Die Ausnahmen von der Maskenpflicht in Innenräumen sol­len den Betreibern mehr Spielraum für unter­neh­me­ri­sche Eigenverantwortung eröff­nen. Ein Betreiber kann zum Beispiel ein Public Viewing in Innenräumen zur WM orga­ni­sie­ren und nur Besucher mit Tests rein­las­sen, sodass auf der Veranstaltung Normalität ohne Maske mit einem sehr nied­ri­gen Risiko besteht. "

    Das heißt nichts ande­res, als 3G ohne es gesetz­lich vor­zu­schrei­ben. Oder alter­na­tiv Maskenpflicht für alle. Alles ande­re ist für die Unternehmen kaum prak­ti­ka­bel. Also alles wie letz­ten Herbst, ohne dies­mal juris­tisch dage­gen vor­ge­hen zu können.

    Außerdem dann das Ganze, wenn eine Notlage droht, nicht wenn es sie nach­weis­lich gibt. Also Drangsalierung und Aushebeln der Grundrechte auf blo­ßen Verdacht hin, ohne Nachweis.

    Ich hal­te das für eine Bankrotterklärung des Rechtsstaates über juris­ti­sche Winkelzüge. Aber ich kann mich irren.

  15. Wenn die auf "Omikron" ange­pass­ten Impstoffe kom­men geht die gan­ze Sch..SS..e noch­mal von vor­ne los. [Sorry, "auf Deutsch gesprochen"!]

    https://​www​.focus​.de/​g​e​s​u​n​d​h​e​i​t​/​c​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​/​c​o​r​o​n​a​-​s​c​h​i​c​k​s​a​l​s​w​i​n​t​e​r​_​i​d​_​1​3​0​8​5​7​1​6​7​.​h​tml

    Vielen Dank: CDU/CSU ; SPD ; FDP ; B90/Gruen ; Die Linke ; u.a.
    Volksverarschung – Wen hät­tet Ihr denn ger­ne dass wir wäh­len??? DAS ist doch die Frage. Für wen arbei­tet IHR eigent­lich??? Das könn­te auch die Frage sein, wenn schon die Antwort die Gleiche zu sein scheint. HMMM? Wer ist hier der Verfassungsfeind – DIE oder ich? [DIE sind's] Habe ich etwa die Verfassung aus­ser Kraft gesetzt und bis Heute nicht revi­diert? – Nö, DIE warn's.

  16. Das Verwerfliche ist, dass die neu­er­li­che Maulkorbpflicht mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Bundestag so durch­ge­wun­ken wird und es dann ins Gesetz gegos­sen ist.
    Kritiker der Maßnahmen haben immer vor der Verstetigung der Maßnahmen gewarnt und wur­den immer als Leugner usw. dif­fa­miert. Heute haben wir nun die Situation, dass ohne Vorliegen einer tat­säch­li­chen Notlage nun die MPs der Länder ab 1.10. sofort die Maßnahmen anord­nen kön­nen. Man wird wie­der FFP2 in allen mög­li­chen Bereichen befeh­len und das alles ohne jede Verhältnismäßigkeit und Sinnhaftigkeit.
    Das Geschwafel kann kei­ner mehr hören: "Paar Minuten Maske anle­gen beim Einkauf oder der Fahrt mit dem Stadtbus sind nicht zu viel ver­langt." usw. Aber dass Schulkinder und Beschäftigte den Maulkorb dann 8h davor­schnal­len müs­sen oder es auch Leute gibt, die nicht nur 10 Minuten mit dem Stadtbus fah­ren, son­dern etli­che Stunden im Zug/Flugzeug sit­zen, schei­nen vie­le nicht zu realisieren.
    Das Krankenwesen ist ja der Berichterstattung nach mitt­ler­wei­le schon im Grundbetrieb über­las­tet und somit kann die­ser poli­tisch her­bei­ge­führ­te Zustand nun als Ausrede für alle erdenk­li­chen Maßnahmen her­hal­ten. Kurioserweise haben vie­le Teile im Krankenwesen sogar ein Minimum bei den Absolutzahlen.
    Ich hof­fe nur, dass die Bürger und v.a. auch Unternehmen das nicht so hin­neh­men und mit­ma­chen werden.

  17. Sollte man nicht anneh­men, dass gera­de die "Gesellschaft für Aerosolforschung" – GAeF – die ent­spre­chen­den Beweise für die Wirksamkeit der Masken erbrin­gen könn­te. Aus deren Positionspapier zu Corona vom Dezember 2020 (!!!):

    "Dabei wird die Thematik rein aus
    der Sicht der Aerosolforschung betrachtet
    und es wer­den kei­ne medi­zi­ni­schen, epi­de­mio­lo­gi­schen, viro­lo­gi­schen oder infek­tio­lo­gi­schen Schlüsse gezo­gen. Zur Aufklärung der Übertragungswege ist aus unse­rer Sicht eine ver­stärk­te Kooperation der ver­schie­de­nen Disziplinen not­wen­dig, auch über die aktu­el­le Pandemie hinaus."

    Wenn nicht ein­mal der Übertragungsweg geklärt ist – wie kann man dann Masken beur­tei­len. Die GAeF weißt unter dem Punkt 7.1 auf "aku­ten" Forschungsbedarf hin:

    "Im Zuge die­ser Kooperationen ist neben
    der Bewältigung der Folgen der Pandemie die par­al­le­le Erforschung der Übertragungswege ent­schei­dend, da nur in einer aka­de­mi­schen Situation „in situ“ geforscht wer­den kann. 

    Da die Partikelgrößenverteilung für nahe zu alle Bereiche des Übertragungeschehens rele­vant ist, soll­te die­se durch geeig­ne­te Messmethoden bes­ser erfasst wer­den und beein­flus­sen­de Parameter (z.B. rela­ti­ve Luftfeuchtigkeit und Temperatur der Umgebung) zwin­gend miterfasst
    wer­den. Diese Daten stel­len eine wich­ti­ge Grundlage für die com­pu­ter­ge­stüt­ze Modellierung des Infektionsgeschehens
    dar.…

    Mehr Erkenntnisse über die „aku­te Phase“
    mit der höchs­ten Aerosolproduktion sowie höchs­ten Virenproduktion würden
    hel­fen Quarantänemaßnahmen besser
    anzupassen.

    Die Dauer der Infektiosität aero­sol­ge­tra­ge­ner Viren und wei­te­ren aero­sol­ge­tra­ge­nen Krankheitserregern ist bis­her nicht hin­rei­chend erforscht. Hierzu ist ver­mut­lich auch die Entwicklung neu­er Methoden nötig, um ins­be­son­de­re die Infektiosität im Vergleich zu ande­ren Übertragungswegen beur­tei­len zu können.
    Letzteres schließt auch die Frage nach für Infektion mini­mal not­wen­di­gen Virendosen ein."

    Herr Buschmann – wo sind die "in situ"-Studien wäh­rend der Pandemie? Wie man lesen kann, wuss­te man bis Dezember 2020 nichts genau­es über Viruslast, anste­cken­de Virusdosen und Dauer der Infektiosität!

  18. Wie man doch immer mit sehr lan­gen Texten und Pseudoherleitungen vom wah­ren Ziel ablen­ken kann (Buschmann ist gemeint nicht aa!): 

    Die Masken sol­len die im Herbst auf­flam­men­den "wil­den" Proteste, die bür­ger­kriegs­ähn­li­che Zustände her­auf­be­schwö­ren könn­ten, ver­hin­dern: Denn auch das Abstandsgebot von 1,5 m kommt ja zurück. Damit wur­den im letz­ten Winter hier in München Menschen gejagt mit Polizeibus-Flotten, lau­fen­dem Blaulicht und Jenny-Holzer-wür­di­gen LED-Laufbändern "Kerzendemonstrationen sind unter­sagt! Corona-Spaziergänge sind ver­bo­ten! 3.000 EUR Strafe für jeden, der die­se Anordnung igno­riert! Der Informationsschutz hat obers­te Priorität!" – das alles haben sie nicht für viel Geld sich von Agenturen zurecht­schnei­dern las­sen, das war schon damals auf genau die­sen Fixpunkt (Herbst-Winter-2022) hin­de­signt wor­den. Weit genug von irgend­ei­ner Wahl ent­fernt, nah genug an den letar­gi­schen Impfmassen, die es noch gewöhnt sind, zu parie­ren und die einen Mega-Haß auf uns alle haben, die wir jetzt putz­mun­ter durch die Welt fei­ern, den letz­ten Sommer, den wir das noch dür­fen. Nebenwirkungsfrei. Klar im Kopf. Mit funk­tio­nie­ren­den Netzwerken, pri­vat wie beruf­lich. Ein Leak aus einem Ministerium sagt unver­blümt: Wir brau­chen die Tafeln (die des­halb mit Geld zuge­schüt­tet wer­den), um die auf­kom­men­den Proteste abzu­dämp­fen – also Wärmehallen und Tafel-"Gäste" (was für ein Euphemismus! Fehlt nur noch "Kunden" – Wärmehallenkunden, die nur geimpft rein dür­fen): Das blüht allen, die jetzt noch Steuern zah­len. LG Josi

  19. … soll­te aus hygie­ni­scher Sicht zum Fremd- und Selbstschutz aber die FFP2-Maske prä­fe­riert werden. 

    Haben Chirurgen mit FFP 2‑Maske operiert?

    ——————————————————————————-

    https://​www​.focus​.de/​g​e​s​u​n​d​h​e​i​t​/​c​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​/​c​o​r​o​n​a​-​s​c​h​i​c​k​s​a​l​s​w​i​n​t​e​r​_​i​d​_​1​3​0​8​5​7​1​6​7​.​h​tml

  20. Als Jurist bin ich es gewohnt, sau­ber zu sub­su­mie­ren. Herr B., der eben­falls Jurist (Rechtsanwalt) ist, hält aber von sau­be­rer Subsumption schein­bar nichts. Als Politiker muss man es auch nicht so genau neh­men. Die aktu­el­le Regierung beweist es immer wieder.
    Offen gestan­den bin ich ange­wi­dert von Juristen, die das Recht mit Füssen tre­ten, wie auch unser obers­ter Verfassungsrichter bewie­sen hat. Zum Glück (?) ist Justizia blind. Wenn sie näm­lich ihre Binde abneh­men wür­de, müss­te sie den gan­zen Tag nur kot­zen ange­sichts der üblen Vertreter ihrer Zunft.
    Wann kommt der Tag, an dem ich wie­der stolz sein kann auf mei­nen Beruf?

    1. @HadiZ
      "Zum Glück (?) ist Justizia blind. Wenn sie näm­lich ihre Binde abneh­men wür­de, müss­te sie den gan­zen Tag nur kot­zen ange­sichts der üblen Vertreter ihrer Zunft.

      Der war gut!

  21. Ich betre­te kein Geschäft, kein Theater,kein Restaurant, kein Hotel, ein­fach NIX mehr, wo auf irgend­ei­ne Maskenpflicht oder Impfpflicht oder Testnachweis bestan­den wird. Wer da mit­macht, bit­te. Ohne mich.

    1. @Prof Dr No:
      Danke, dito! Wohl dem, der's nur ein paar km ins Nachbarland hat!
      (Da gibt's oft sogar die bes­se­ren Restaurants und auch kul­tu­rell ist eini­ges los).
      Die kom­men der­zeit ALLE ohne die­se ‑pflich­ten (auch im ÖV) aus, und, da kei­nes über­mä­ßi­ges Interesse dar­an haben wird, auf eige­ne Kosten deut­sche Biotech-Firmen wei­ter zu spon­sern, schaf­fen die das viel­leicht sogar ohne durch den "Corona-Winter".

      1. Sollte der Entwurf so oder ähn­lich ange­nom­men wer­den, freu­en sich die Tschechen sicher über das Mehr an Umsatz, wel­ches ich ihnen garan­tiert bringe!

    2. @Prof. Dr. No: Genau, ich hand­ha­be das auch so. Sollen die Mittäter plei­te gehen. Jeder kann sei­nen Beitrag zum Widerstand leis­ten, und das ist ein­fach. Erfordert nur Eier.

  22. ich bin dar­über besorgt, daß die "impf­ef­fek­ti­vi­tät" der "neu­en impf­stof­fe" ein argu­ment lie­fern könn­ten, die ein­rich­rich­tungs­be­zo­ge­ne impf­pflicht zu ver­län­gern, auch wenn die "impf­ef­fek­ti­vi­tät" nur wahr­schein­lich sein könnte.

  23. Der Buschmann war schon immer ein fal­scher Hund. Der
    Das Recht wird durch die­se Corona-Nazis gebro­chen. Wo Unrecht zu Recht wird, da wird Widerstand zur Pflicht.
    Es gibt kei­nen Rechtsspruch mehr, son­dern nur noch Rechtsbruch.
    Das haben die AT Propheten um Jesaja und Jeremia auch erkannt.

  24. Also, bei mir funk­tio­niert es. Ich bin jetzt schon gestresst, gel­gent­lich aus­ser mir und fürch­te mich vor dem Winter. Ich erwar­te das Schlimmste. Es laugt mich aus. Ich woll­te den Sommer genie­ßen aber das fällt mir zuneh­mend schwer. Man dreht an der Droh-Schraube, man macht Szenarien des Freiheitsverlustes, man ver­sucht uns in die Apathie zu prügeln.

    Wozu haben wir uns mon­tags "die Hacken abge­lau­fen" wenn sie ein­fach wei­ter und wei­ter und wei­ter­ma­chen? Das ist Erziehung zur erlern­ten Hilflosigkeit.

    Was kön­nen wir tun. Ein wei­te­res Lebensjahr abschrei­ben? Hamstern fah­ren? Flüsterkneipen ein­rich­ten? Durchmeditieren?

    Lieber aa, für mei­nen Seelenfrieden wer­de ich mich zwin­gen, nicht nur weder fern zu sehen noch Zeitung zu lesen, son­dern mich auch von jeder ande­ren Coronainformation fernhalten.

    Vielen Dank für die ver­gan­ge­nen zwei Jahre und "den Fisch". Bis zum nächs­ten Frühjahr!

  25. Hier sieht man wie­der die Technik völ­lig Sinnloses (Partikelmaskentragen gegen Viren) durch mög­lichst viel Gewäsch und schein­bar umfäng­li­che Betrachtung, vie­len Wenn's und Aber's, einen Scheinsinn, einen Scheinnutzen zuzudichten.

    Das mas­sen­haf­te Gewäsch über­deckt schlicht nur die offen­sicht­li­che, schrei­end lau­te Tatsache: Masken nüt­zen gegen Viren nichts, Masken im Alltag sind völ­lig sinn­los, scha­den aber der Gesundheit all­ge­mein, in vie­ler­lei Hinsicht, begin­nend mit der dadurch ver­ur­sach­ten Atemdepression, über die Verkeimung, die direkt vor den Atemorganen gehal­ten und damit ver­ste­tigt wird, bis hin zu schäd­li­chen sozia­len und psy­chi­schen Effekten.

    "Wissenschaft" ist zur Technik der "Abwägung" ver­kom­men, die so lan­ge durch­ge­kaut und her­um­ge­rührt wird, bis das gewünsch­te, vor­her defi­nier­te Ergebnis irgend­wie plau­si­bel scheint.

  26. Die wich­tigs­te Aussage zur Evaluierung der Masken ist mei­nes Erachtens die­ser Passus:
    "Neben der all­ge­mei­nen und im Labor bestä­tig­ten Wirksamkeit von Masken ist nicht abschlie­ßend geklärt, wie groß der Schutzeffekt von Masken in der täg­li­chen Praxis ist, denn ran­do­mi­sier­te, kli­ni­sche Studien zur Wirksamkeit von Masken fehlen."

    Der Passus wur­de umgangs­sprach­lich bereits mehr­fach auf Twitter für das gemei­ne Volk les­bar über­setzt in:
    "Wir haben nicht den blas­ses­ten Schimmer, ob Masken in der täg­li­chen Praxis irgend­et­was nüt­zen, weil wir das noch nie wis­sen­schaft­lich unter­sucht haben. "
    🙂

    …wobei es die­se ran­do­mi­sier­ten Untersuchungen ja hier und da (nur nicht aus Dt.) gibt. Diese haben aber jedes mal kei­ne signi­fi­kan­te bzw. mess­ba­re Wirkung für eine Maske ergeben. 

    MfG aste­riks 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.