Drosten-Dissertation aus Leipzig ein Fake?

Wie berich­tet liegt nach wochen­lan­gen Bemühungen nun­mehr ein Dokument vor, das von der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig in den letz­ten Tagen als Dissertation von Christian Drosten bereit­ge­stellt wur­de. Links zum Download s.u.

Dieses Dokument kann nicht jenes sein, das nach Auffassung der Frankfurter Goethe-Universität die dort ein­ge­reich­te Dissertation aus dem Jahre 2001 dar­stellt.

Es gibt eini­ge Umstände, die nicht zuein­an­der pas­sen.

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SARS, COVID-19 und die Macht der Definition

Von SARS, dem Vorgänger von COVID-19, haben Europäer nur wenig mit­be­kom­men. In den Jahren 2002 und 2003 gab es zunächst in China (Guandong) eini­ge Fälle, dann tauch­te das Schwere Akute Respiratorische Syndrom in Hongkong, Taiwan, Singapur, Vietnam (Hanoi), Philippinen, Australien, Kanada (Toronto) und nur spo­ra­disch in eini­gen wei­te­ren Ländern auf. Laut Zählung der Weltgesundheitsorganisation WHO waren „8.439 Menschen betrof­fen und 812 sind an SARS gestor­ben“ [1], was vor allem zu einer media­len Panikreaktion führ­te.

Quelle: https://ronyeany.wordpress.com/2003/05/02/sars-is-the-new-anthrax/

In Deutschland gab es 9 Fälle, der SPIEGEL setz­te „SARS – Wissenschaftler im Wettlauf gegen die ers­te glo­ba­le Seuche des 21. Jahrhunderts“ auf das Titelblatt und schrieb:

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Einfluß von Konzernen, Banken, Hedgefonds auf "Corona-Hilfen"

Es kann kei­ner­lei Rede sein von einer gehei­men Verschwörung. Die hier dar­ge­stell­te Verflechtung von Großkonzernen, Banken und Investoren in sämt­li­chen Organisationen der "Corona-Hilfen" fin­det in aller Öffentlichkeit statt.

Man kann es ein Meisterstück des Neoliberalismus nen­nen. Das Vorgehen ist bekannt: Bereiche der öffent­li­chen Daseinsvorsorge wer­den gezielt kaputt­ge­spart, dann tre­ten pri­va­te Retter auf den Plan.

Eine aus­führ­li­che Übersicht über Personen und Organisationen kann hier gela­den wer­den. Die Grafik in vol­ler Auflösung gibt es hier als PDF und hier als JPG. Siehe auch Einfluß von Konzernen, Banken, Hedgefonds auf "Corona-Hilfen" (II).

Mehr privatisieren
Studie von Charité Global Health und Bill & Melinda Gates Foundation

"Unterstützung der nächs­ten Stufe der Führungsrolle Deutschlands im Bereich der glo­ba­len Gesundheit"

So lau­tet der Titel einer Studie der Bill & Melinda Gates Foundation und der Charité Global Health, unter­stützt von der Boston Consulting Group aus dem Juli 2019.

Darin wird ent­wi­ckelt, den Anteil des pri­vat­wirt­schaft­li­chen Bereichs und pri­va­ter Stiftungen im Gesundheitsbereich zu stei­gern.

Leiter von Charité Global Health ist Prof. Dr. Christian Drosten.

In der Studie heißt es u.a.: „Mehr pri­va­ti­sie­ren
Studie von Charité Global Health und Bill & Melinda Gates Foundation“
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Wer sitzt im "Internationalen Beratergremium zu globaler Gesundheit" der Bundesregierung?

Diese Frage beant­wor­tet die "Erklärung des Internationalen Beratergremiums zu glo­ba­ler Gesundheit Juni 2019". Dort heißt es:

»Um eine hoch­ka­rä­ti­ge Begleitung und Beratung der Bundesregierung im Bereich glo­ba­le Gesundheitspolitik sicher­zu­stel­len, hat das Bundesgesundheitsministerium im August 2017 ein inter­na­tio­na­les Beratergremium, das "International Advisory Board on Global Health" (IAB), ins Leben geru­fen. Das IAB hat die Bundesregierung zu aktu­el­len Trends, Herausforderungen und Chancen in glo­ba­ler Gesundheit bera­ten, und Anregungen und Impulse für Gestaltungsmöglichkeiten Deutschlands inner­halb der inter­na­tio­na­len Gemeinschaft gege­ben sowie Empfehlungen für die Entwicklung der neu­en deut­schen glo­ba­len Gesundheitsstrategie aus­ge­spro­chen…

Die Mitglieder des Internationalen Beratergremiums zu glo­ba­ler Gesundheit (in alpha­be­ti­scher Reihenfolge) „Wer sitzt im "Internationalen Beratergremium zu glo­ba­ler Gesundheit" der Bundesregierung?“ wei­ter­le­sen

Charité – Drosten – Bill & Melinda Gates Stiftung

Heute hat die "Anstalt" sich wacker und mehr oder weni­ger qua­li­fi­ziert mit den dümms­ten Auswüchsen aus dem "Verschwörungstheorie"-Lager beschäf­tigt.

Als Nebenprodukt hat sie dabei öffent­lich gemacht, daß der gemein­hin als unab­hän­gig gel­ten­de Professor Drosten bzw. sein Institut erheb­li­che Zuwendungen der Bill & Melinda Gates Stiftung erhält. Dabei erhebt wohl nie­mand den Vorwurf der per­sön­li­chen Bereicherung. Allerdings sind Drittmittelforschungen gera­de im Gesundheitsbereich hei­kel. Gesundheit ist ein rie­si­ger Markt, auf dem mit har­ten Bandagen gekämpft wird.

Konkret erhielt die Charité im März die­sen Jahres 249.550 $ zu dem Zweck der "Entwicklung von Diagnose- und Virologietools, um eine schnel­le Reaktion auf das neu­ar­ti­ge Coronavirus 2019 zu ermög­li­chen".

Link zur Bill & Melinda Gates Stiftung

(Der Link wur­de am 12.6. kor­ri­giert.)