242 Covid-19-PatientInnen auf Intensivstationen bei Helios

Am 13.11. wur­den die Belegungszahlen der Krankenhäuser des Helios-Konzerns hier benannt. Das Unternehmen stellt die Daten aller sei­ner Häuser bekannt­lich ins Internet. Auf Anregung einer Kommentatorin hier die aktu­el­len Kennziffern:

6 Antworten auf „242 Covid-19-PatientInnen auf Intensivstationen bei Helios“

  1. Der Vollständigkeit halber:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Helios

    Gemäß
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157049/umfrage/anzahl-krankenhausbetten-in-deutschland-seit-1998/
    neh­men wir an, dass 2020 unge­fähr noch den Daten von 2018 entspricht.
    Dann ver­fü­gen die Sonnenlenker der­zeit über einen Anteil von 2,8% (=ca.(13173+765)/498350) der Krankenhausbetten.
    Nehmen wir wei­ter­hin groß­zü­gig an, dass die Anzahl der der­zeit hos­pi­ta­li­sier­ten (Tabelle 4) https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Nov_2020/2020–11-17-de.pdf
    immer der Summe von 2 Wochen ent­spricht (obwohl immer mal wie­der zu ver­neh­men ist, dass die durch­schnitt­li­che Verweildauer in “Normalstationen” eher unter­halb einer Woche liegt – aber dazu konn­te ich kei­ne seriö­se Quelle fin­den) – so wären wir der­zeit bei ca. 9000, was wie­der­um 1,8% (von 498350) entspricht.
    Bei Helios sind wir heu­te bei sat­ten 5,5% [= 765/(13173+765)].

    Gemäß https://www.intensivregister.de/#/intensivregister gibt es heu­te 27894 (“Gesamtzahl der­zeit betreib­ba­re”) Intensivbetten, also haben Helios-Covid-19-PatientInnen dar­an einen Anteil von 4,8% (=1336/27894).

    Ich wür­de das jeweils als über­pro­por­tio­nal hoch bezeichnen.
    Gewisse finan­zi­el­le Anreize pro (Intensiv-)PatientIn könn­ten dies aller­dings erklären.
    Böswillige dür­fen anneh­men, dass ein haus­ei­ge­nes Labor durch­aus ein Interesse dar­an hat, einen mög­lichst hohen Prozentsatz an posi­tiv getes­te­ten PatientInnen zu erzeu­gen, was (wie wir aus zahl­rei­chen seriö­sen Quellen wis­sen) allein durch ent­spre­chend hohe ct-Werte und Beschränkung des Tests auf das e‑Gen von SARS-Cov2 erreich­bar ist.
    Praktischerweise kann man dort die Tests des Personals ent­we­der nur auf nied­ri­ge ct-Werte beschrän­ken und dar­auf bestehen, dass bei die­sen 3 Gene von SARS-Cov2 über­prüft wer­den (oder gleich an ein ande­res, zuver­läs­si­ge­res Labor wei­ter­ge­lei­tet wird) um den Personalausfall auf nahe 0 zu halten.

    Verschwörung oder nur Theorie?

  2. … müss­te natür­lich noch "peer-review­ed" werden.
    (Ergänzung: Der pro­zen­tua­le Anteil von Covid19- zu den Gesamt-IntensivpatientInnen beträgt bei Helios ca. 18% – ohne Helios 17,5%)

  3. Interessant ist auch fol­gen­de Veröffentlichung der Initiative Qualitätsmedizin ( IQM) auf Grundlagen der Analyse der §21 Routinedaten an 421 Kliniken der IQM . Diese haben
    Daten des ers­ten Halbjahres 2020 für eine umfas­sen­de Analyse der Effekte der Pandemie auf die sta­tio­nä­re Versorgung freigegeben. 

    https://www.initiative-qualitaetsmedizin.de/covid-19-pandemie?fbclid=IwAR1u7GZ9kXbeUYjjpWvTFtaKGSEd598OKAZ4SU5e4yUFyR4hxWHwhY_P

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