Das Evangelium nach Luca

Auf baden-wuerttemberg.de ist am 26.7. zu lesen: "Gemeinsame Erklärung zur Luca-App unter­zeich­net". Wer genau sie unter­schrie­ben hat, ist dort nicht zu erfah­ren. Wohl aber, daß Minister Strobl nun­mehr ein schar­fes Schwert im Glaubenskrieg ent­deckt hat. "Was mich als Digitalisierungsminister glück­lich macht." Der Pandemie wird der Kopf abge­hackt. Nachwachsende Häupter wer­den ver­mut­lich ver­bo­ten. (Bei den Leerstellen im Text, nicht den inhalt­li­chen, hat der Digitalminister nicht so rich­tig aufgepaßt:)

»Scharfes Schwert im Kampf gegen die Pandemie
Zur gemein­sa­men Erklärung zum Einsatz der Luca-App erklär­te der Stellvertretende Ministerpräsident und Minister des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Thomas Strobl: 

„Mit der Luca-App haben wir ein schar­fes Schwert im Kampf gegen die Pandemie: Für die Gesundheitsämter ist Luca eine ent­schei­den­de Hilfe zur Kontaktnachverfolgung. Gastronomen, Ladenbesitzern und Veranstaltern aus dem Kulturbereich hilft Luca, der Pflicht zur Dokumentation ihrer Gäste ein­fach und effi­zi­ent nach­zu­kom­men. Was mich als Digitalisierungsminister glück­lich macht: Wir kom­men damit end­lich weg von der unheil­vol­len Zettelwirtschaft! Luca ist eine schlaue digi­ta­le Lösung, mit der die Gesundheitsämter nun sehr schnell die not­wen­di­gen Daten in guter Qualität bekom­men, um Infektionsketten nach­ver­fol­gen zu kön­nen. Und den Kommunalminister freut es, dass Land, Kommunen und beteiligte Verbände eng zusam­men­ar­bei­ten, um mit dem Einsatz von Luca das gesell­schaft­li­che Leben in der Pandemie best­mög­lich aufrechtzuerhalten."«

Wenn man sich Mühe macht, fin­det man auch die Unterzeichnerliste der Erklärung auf sozialministerium.baden-wuerttemberg.de. Sie heißt dort ganz modern (sie­he auch Bundesregierung droht mit "Chief Data Scientists" in allen Ministerien) "Gemeinsame Erklärung (Commitment) zur Nutzung des Luca-Systems in der Pandemie". Auf der Liste fin­den sich so hono­ri­ge Vereine wie der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag e.V. , der Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Baden-Württemberg e. V., der Heilbäderverband Baden-Württemberg e. V. und natür­lich der Messe- und Veranstaltungswirtschaft Baden-Württemberg e. V.

3,7 Millionen Kosten für ein Jahr

»Die Landesregierung hat 3,7 Millionen Euro inves­tiert, um alle Gesundheitsämter mit den not­wen­di­gen Lizenzen und Zugängen für den Betrieb des luca-Systems für zunächst ein Jahr aus­zu­stat­ten. Luca ist zwi­schen­zeit­lich bereits bei allen Gesundheitsämtern installiert.«
sozialministerium.baden-wuerttemberg.de (9.6.)

Luca schnüf­felt unent­wegt, wie das Ministerium am 9.7. informiert:

»Technisch bedingt soll­ten sich Veranstalterinnen und Veranstalter nicht auf das auto­ma­ti­sche Auschecken von luca ver­las­sen (soge­nann­tes Geofencing). Damit nach Verlassen der Veranstaltung durch die Besucherinnen und Besucher das Auschecken aus luca nicht ver­ges­sen wird, emp­feh­len wir am Ausgang bzw. an ent­spre­chen­den Stellen ein Schild anzu­brin­gen, um die Besucherinnen und Besucher an das not­wen­di­ge Auschecken zu erinnern.«
sozialministerium.baden-wuerttemberg.de



Das Luca-Evangelium lehnt sich an den berühm­ten Vorgänger an (hier zitiert, sor­ry, nach Wikipedia):

»Schon vie­le haben es unter­nom­men, einen Bericht über all das abzu­fas­sen, was sich unter uns ereig­net und erfüllt hat. Dabei hiel­ten sie sich an die Überlieferung derer, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes waren.«

Da das Original auf der bewähr­ten Zettelwirtschaft, damals noch Papyrus genannt, basier­te, konn­te es sich über Jahrtausende erhal­ten. Die digi­ta­len Aufzeichnungen des Luca-Evangeliums hin­ge­gen fah­ren oft­mals recht bald auf in den Himmel namens Cloud, um fort­an nie mehr gese­hen zu wer­den, oder sie ver­schwin­den in den Höllenschlunden von Androiden und Iphonen.

Für die Wirksamkeit des Originals spricht auch, daß sein Urheber Arzt war, wäh­rend die Erschaffer der digi­ta­len Kopie aus dem Schlagerbusiness stam­men (s.a. ESC). Wenn die moder­nen Luca-Autoren auch sehr bemüht sind, die wun­der­sa­men Geschichten des Originals noch zu top­pen, so kom­men sie bei wei­tem nicht an Qualität und Glaubwürdigkeit des Originals her­an. Manche Erzählung des Evangeliums Luca ver­sucht, die Quelle zu imi­tie­ren, ver­liert aber gegen deren Schlichtheit, die nach wie vor Millionen Menschen zu über­zeu­gen ver­mag, was dem moder­nen Werk kei­nes­wegs gelingt.

Weitaus schlüs­si­ger als die heu­ti­ge Glaubensgeschichte sind doch die­se Schilderungen, nun­mehr zitiert nach schlachterbibel.de. Etwa von Zacharias und sei­ner Frau:

»Und sie hat­ten kein Kind, weil Elisabeth unfrucht­bar war; und bei­de waren in fort­ge­schrit­te­nem Alter.«

Doch Gott schickt einen Engel, der mit­teilt, es wer­de in Erfüllung gehen, was die bei­den Alten sich eigent­lich nicht erwünscht hatten:

»Aber der Engel sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias! Denn dein Gebet ist erhört wor­den, und dei­ne Frau Elisabeth wird dir einen Sohn gebä­ren, und du sollst ihm den Namen Johannes geben.«

Zacharias mop­pert ein wenig und wird zur Strafe mit Stummheit belegt:

»Und Zacharias sprach zu dem Engel: Woran soll ich das erken­nen? Denn ich bin ein alter Mann, und mei­ne Frau ist in fort­ge­schrit­te­nem Alter! Und der Engel ant­wor­te­te und sprach zu ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und bin gesandt, zu dir zu reden und dir die­se fro­he Botschaft zu brin­gen. Und sie­he, du wirst stumm sein und nicht reden kön­nen bis zu dem Tag, an dem dies gesche­hen wird, weil du mei­nen Worten nicht geglaubt hast, die erfüllt wer­den sol­len zu ihrer Zeit! «

Was ist gegen die­se groß­ar­ti­ge Geschichte das Gebot eines neu­zeit­li­chen Tierarztes "Du sollst nie­mals hinterfragen"?

Elisabeth erkennt not­ge­drun­gen, daß sie ihre soli­da­ri­sche Pflicht gegen­über der Menschheit erfül­len muß:

»Aber nach die­sen Tagen wur­de sei­ne Frau Elisabeth schwan­ger; und sie ver­barg sich fünf Monate und sprach: So hat der Herr an mir gehan­delt in den Tagen, da er mich ange­se­hen hat, um mei­ne Schmach unter den Menschen hinwegzunehmen!«

Der Versuch, die­ses ergrei­fen­de Gleichnis heu­te in eine schnö­de "Impfung" umzu­mo­deln, die gleich­falls gott­ge­ge­ben sei, schei­tert dra­ma­tisch. Immerhin haben die neu­en Glaubensverkünder gelernt, daß auf den ers­ten Blick nicht ganz plau­si­ble Geschichten wie­der­holt wer­den müs­sen, um zu wir­ken. Der Engel ver­sucht es erneut, dies­mal bei einer zunächst skep­ti­schen und leicht irri­tier­ten Jungfrau namens Maria:

»Und der Engel kam zu ihr her­ein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadigte! Der Herr ist mit dir, du Gesegnete unter den Frauen! Als sie ihn aber sah, erschrak sie über sein Wort und dach­te dar­über nach, was das für ein Gruß sei.

Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! Denn du hast Gnade bei Gott gefun­den. Und sie­he, du wirst schwan­ger wer­den und einen Sohn gebären;…

Und sie­he, Elisabeth, dei­ne Verwandte, hat auch einen Sohn emp­fan­gen in ihrem Alter und ist jetzt im sechs­ten Monat, sie, die vor­her unfrucht­bar genannt wur­de. Denn bei Gott ist kein Ding unmög­lich. Maria aber sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir gesche­he nach dei­nem Wort! Und der Engel schied von ihr.«

Wie unpro­fes­sio­nell müs­sen die heu­ti­gen Evangelisten sein, einen Engel namens Christian auf­tre­ten zu las­sen und einen Hohepriester namens Lothar und zu erwar­ten, daß Frauen wie Männer auf Dauer ihnen glaub­ten, alles wei­te­re gesche­he nach ihren Worten? Wie konn­ten sie den­ken, daß sie mit Schnickschnack wie Apps und Inzidenzen, Risikovariantengebieten und Kontaktsperren die Wirkung erzie­len wür­den wie die seit mehr als 2.000 Jahren anhaltende:

»Und glück­se­lig ist, die geglaubt hat; denn es wird erfüllt wer­den, was ihr vom Herrn gesagt wor­den ist!«

Offensichtlich haben sie unter­schätzt, was Maria, nach­dem sie sich mit der Schwangerschaft abge­fun­den hat, an wei­te­ren Erkenntnissen zuteil wurde:

»Große Dinge hat der Mächtige an mir getan, und hei­lig ist sein Name;…
Er tut Mächtiges mit sei­nem Arm; er zer­streut, die hoch­mü­tig sind in der Gesinnung ihres Herzens.
Er stößt die Mächtigen von ihren Thronen und erhöht die Niedrigen.
Hungrige sät­tigt er mit Gütern, und Reiche schickt er leer fort.«

19 Antworten auf „Das Evangelium nach Luca“

  1. Nichts aus der Vergangenheit gelernt.
    "44 Projekte zur Aufarbeitung des SED-Unrechts star­ten – Kulturstaatsministerin Grütters: "Große Resonanz gera­de bei jun­gen Menschen""
    https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/44-projekte-zur-aufarbeitung-des-sed-unrechts-starten-kulturstaatsministerin-gruetters-grosse-resonanz-gerade-bei-jungen-menschen–1944716

    "Bundesprogramm „Jugend erin­nert“, Förderlinie SED-Unrecht
    Das Förderprogramm „Jugend erin­nert“ ist 2018 von der Bundesregierung beschlos­sen wor­den. Ziel der Förderlinie „Aufarbeitung des SED-Unrechts“ ist es, jun­ge Menschen durch außer­schu­li­sche Bildung dazu anzu­re­gen, sich mit der SED-Diktatur und ihren bis heu­te andau­ern­den Folgen für die Opfer und die gesamt­deut­sche Gesellschaft aus­ein­an­der­zu­set­zen. Zu die­sem Zweck sol­len sich Aufarbeitungseinrichtungen wie Gedenkstätten, Museen oder Wissenschaftsorganisationen stär­ker mit Trägern der Bildungs‑, Jugend- und Kulturarbeit sowie mit Jugendorganisationen ver­zah­nen und zeit­ge­mä­ße, inno­va­ti­ve Bildungsformate entwickeln."
    https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/foerderung/foerderprogramme/jugend-erinnert

    Ein Instrument zur Durchsetzung des "SED-Unrechts" war das Ministerium für Staatsicherheit.
    https://www.bpb.de/mediathek/73410/suche?stichwort=Ministerium%20f%C3%BCr%20Staatssicherheit&suchen=Suchen
    Im Volksmunde auch als Stasi bekannt.
    https://www.bpb.de/mediathek/73410/suche?stichwort=Stasi&suchen=Suchen
    Ein Mittel, zum Erreichen ihrer, von der dama­li­gen Regierung, vor­ge­ge­be­nen Ziele, war die Informationsbeschaffung. Dabei ging es dar­um, soviel wie mög­lich über vie­le Menschen her­aus­zu­fin­den. Von der Geruchsprobe über den infor­mel­len Mitarbeiter bis zur Folter, wur­den alle nur erdenk­li­chen Wege dafür beschritten.

    Was für Dilletanten.

    Mit schmun­zeln darf dar­auf gewar­tet wer­den, wann der BND oder das BKA auf die­se Daten zugrei­fen möch­te. Immerhin eine Landesweite Datenbank mit sämt­li­chen Informationen zu allen Personen des Landes, inklu­si­ve Bewegungsprofil und aktu­el­lem Aufenthaltsort. Dazu dann das, schon von Twitter und Co. via KI erstell­te, psy­cho­lo­gi­sche Profil.
    Und eine Absage erhält. Die Fehler der Vergangenheit sol­len ja nicht wie­der­holt wer­den. Lediglich ein gesetz­lich unbe­stimm­ter Chief Data Scientists oder die viel ver­trau­ens­wür­di­ge­ren, pri­va­ten "hono­ri­ge Vereine" (s.o.) haben ein Recht darauf.

    Was wohl im Bewerbungsschreiben von jeman­den mit Geheindiensterfahrungen steht? Ob das aus­reicht, um als Sekretär/in zu arbeiten?

    1. Jedem Das Seine. Buchenwald ist, dank die­ser Politik von einer Mahn- und Gedenkstätte zu einer Touristenattraktion mutiert. Braungebrannte jun­ge Männer mit Strohhut füh­ren Menschscharen die mit Bussen am ehe­ma­li­gen Bahnhof ange­lie­fert wer­den am Lagerzaun ent­lang und erklä­ren die Greueltaten des SED-Sozialimus, wäh­rend Rameloff und Konsorten dem Hersteller der Menschen-Verbrennungsöfen in Erfurt ein blei­ben­des Denkmal errich­ten ließen. 

      Das ich das noch erle­ben durf­te, ruft eine älte­re Dame die unter der Last ihrer Goldketten kaum noch rich­tig lau­fen kann ent­zü­ckend aus und wedelt mit ihrem japa­ni­schen Fächer vor ihrer Botoxfresse rum.

      Wortlos ging ich an die­ser schreck­li­chen Person vor­bei und dach­te mir mei­nen Teil. Vor Allem dach­te ich in die­sen Minuten an mei­nen Onkel Erwin der die­ses Lager als Häftling ken­nen­ler­nen durf­te. Und ange­sichts die­ser braun­ge­brann­ten Von- und Zu-Damen und Herren die so hoch­er­freut am Stacheldrahtzaun ent­lang­tau­mel­ten, dach­te ich nur Eines, näm­lich daß es mei­nem Onkel Erwin und 56000 wei­te­ren eins­ti­gen Lagerinsassen gott­sei­dank erspart geblie­ben ist, zu erle­ben was heu­te in Buchenwald gespielt wird.

      MCMXLV

  2. Der Impfpass wird dem Schengen-Visum gleichgestellt.
    "Ungarische Botschaft in Moskau
    Änderungen der Einreisebestimmungen für rus­si­sche Staatsangehörige nach Ungarn
    27 Jul"
    https://moszkva.mfa.gov.hu/rus/news/pravitelstvo-vengrii-razreshilo-vezd-na-territoriyu-strany-grazhdanam-rossii
    "Ab dem 27. Juli 2021 erlaubt die unga­ri­sche Regierung rus­si­schen Staatsangehörigen mit einer Bescheinigung über die Impfung gegen Covid-19 die Einreise nach Ungarn.
    Russische Staatsangehörige kön­nen ohne Einschränkungen (ohne Quarantäne oder PCR-Tests) nach Ungarn ein­rei­sen, sofern sie über ein gül­ti­ges Schengen-Visum und einen Impfpass verfügen.
    Visumanträge kön­nen in den VFS Global Visumantragszentren nach vor­he­ri­ger Terminvereinbarung ein­ge­reicht wer­den. Visumanträge wer­den gemäß den Bestimmungen des Schengener Abkommens bear­bei­tet. Zusätzlich zu den übli­chen Belegen muss den Anträgen eine Impfbescheinigung bei­gefügt wer­den. Muster der akzep­tier­ten Zertifikate wer­den in Kürze veröffentlicht."

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kos­ten­lo­se Version)

    1. Heute wahr­schein­lich durch Krankheitserreger belas­te­te Tiere töten, mor­gen irgend­wie ver­seuch­te Menschen? 

      .

      10.08.2021 / Nicola Davis / The Guardian 

      TB or not TB? Why Geronimo the alpa­ca has divi­ded experts

      Long-necked, mop-hea­ded and alle­ged­ly “a bit grum­py”, Geronimo the alpa­ca may seem an unli­kely cau­se célèbre.

      Yet the future of the eight-year-old camel­id has divi­ded experts, stir­red some tabloids into indi­gnant fury, and pro­vo­ked cam­pai­g­ners – known as “alpa­ca angels” – to march through London.

      Their anger is aimed at the ruling that he must be put down – becau­se he has twice tes­ted posi­ti­ve for bovi­ne tuber­cu­lo­sis. They want him saved. Others insist there’s no choice – his time is up.

      It’s a sto­ry that would be easy to dis­miss as a sil­ly sea­son stap­le, but the­re are important issu­es behind the headlines.

      According to government figu­res, 28,356 ani­mals were slaugh­te­red due to a TB inci­dent in England in the 12 mon­ths to March 2021, with 205 camel­ids cul­led in 2020.

      None have gai­ned the same atten­ti­on as Geronimo – TB con­tro­ver­sies have pre­vious­ly focu­sed on the cul­ling of bad­gers to pre­vent the spread of the dise­a­se, a prac­ti­ce some sci­en­tists have cri­ti­cis­ed but far­ming uni­ons have said is necessary.

      But the fate of Geronimo has sho­ne a light on a patho­gen that experts say is one of the grea­test ani­mal health thre­ats to the UK, cos­ting tax­payers about £100m every year.

      Bovine TB is cau­sed by the bac­te­ri­um Mycobacterium bovis, and can occur in a ran­ge of spe­ci­es, inclu­ding bad­gers and camel­ids – such as alpa­cas. A zoo­no­tic dise­a­se, it can also be pas­sed to humans, […] 

      https://www.theguardian.com/uk-news/2021/aug/10/tb-or-not-tb-why-geronimo-the-alpaca-has-divided-experts

      10.08.2021 / The New York Times 

      Thousands in Britain Are Trying to Save Geronimo the Alpaca From Execution

      Agricultural aut­ho­ri­ties say he has bovi­ne tuber­cu­lo­sis, but a local vet and a “human chain” of “alpa­ca angels” say the government’s test yiel­ds fal­se positives. 

      https://www.nytimes.com/2021/08/10/world/europe/geronimo-alpaca-execution-.html

      18.08.2021

      Final legal effort to save Geronimo the alpa­ca thrown out by judge 

      https://www.theguardian.com/world/2021/aug/18/final-legal-bid-to-save-geronimo-the-alpaca-thrown-out-by-judge

      itv

      … Geronimo has twice tes­ted posi­ti­ve for bovi­ne tuber­cu­lo­sis, and the Department of Food, Environment and Rural Affairs (Defra) had orde­red him to be euthanised. 

      His owner, Helen Macdonald, who had impor­ted the ani­mal from New Zealand belie­ves that the tests are retur­ning fal­se posi­ti­ves as a result of him being injec­ted with too much tuber­cu­lin befo­re his arri­val in the UK. 

      She has cal­led for a third test sin­ce 2017 but has been refu­sed per­mis­si­on on mul­ti­ple occasions. … 

      https://www.itv.com/news/westcountry/2021–08-18/geronimo-the-alpaca-to-be-slaughtered-after-high-court-refuse-latest-bid

      18.08.2021 / dpa/sebe / WeLT 

      Alpaka „Geronimo“ soll ster­ben – Londoner Gericht bestä­tigt Tötung 

      (…) An ihrem Hof im west­eng­li­schen Dorf Wickwar hat­ten sich zuletzt etwa 30 Alpaka-Züchter, Anwohner und Aktivisten zusam­men­ge­fun­den, um „Geronimo“ rund um die Uhr zu bewa­chen. Die Unterstützer woll­ten sich dem Tötungskommando für das Alpaka ent­ge­gen­stel­len – not­falls mit Straßensperren und Barrikaden. 

      Laut Nachrichtenagentur PA woll­te das Umweltministerium die Tötung am Mittwoch nicht mehr durch­füh­ren. Man wol­le der Halterin die Möglichkeit geben, sich dar­auf vorzubereiten. (…) 

      https://www.welt.de/vermischtes/article233227581/Alpaka-Geronimo-soll-sterben-Londoner-Gericht-bestaetigt-Toetung.html

      Verordnung zum Schutz gegen die Tuberkulose des Rindes (Tuberkulose-Verordnung)

      (…) zu töten, patho­lo­gisch-ana­to­misch zu unter­su­chen und, (…) 

      https://www.gesetze-im-internet.de/rindtbv/BJNR009150972.html

      Badger cul­ling in the United Kingdom 

      … as a way to redu­ce bad­ger num­bers in the hope of con­trol­ling the spread of bovi­ne tuber­cu­lo­sis (bTB)

      … in 2020 it was pro­po­sed to extend the are­as in which culls took place to inclu­de parts of Oxfordshire, Lincolnshire, Leicestershire and Derbyshire, with a view to kil­ling some 60,000 animals 

      https://en.wikipedia.org/wiki/Badger_culling_in_the_United_Kingdom

      Arguments against culling 

      https://en.wikipedia.org/wiki/Badger_culling_in_the_United_Kingdom#Arguments_against_culling

      Protests

      https://en.wikipedia.org/wiki/Badger_culling_in_the_United_Kingdom#Protests

      1. Geronimo

        Geronimo (6 February 2013 – 31 August 2021) was a stud alpa­ca that resi­ded at Shepherds Close Farm in Wickwar, Gloucestershire, England. After Geronimo tes­ted posi­ti­ve for bovi­ne tuber­cu­lo­sis (bTB), a high­ly publi­cis­ed con­tro­ver­sy erup­ted sur­roun­ding his fate and the British government's poli­cy of eutha­ni­sing any ani­mal that tes­ted posi­ti­ve for bTB. After a num­ber of court batt­les, Geronimo was ulti­mate­ly euthanised. 

        Death

        Shortly befo­re 11:00 on 31 August 2021, three vets from the Animal and Plant Health Agency (APHA), escor­ted by offi­cers from the Avon and Somerset Police, ent­e­red the farm to escort Geronimo away. The poli­ce brief­ly arres­ted a pro­tes­tor at the site who attemp­ted to spray the poli­ce with a water pis­tol. Later that day, Defra released a state­ment that Geronimo was eutha­nis­ed by APHA. A post mor­tem will be car­ri­ed out by APHA vete­ri­na­ry patho­lo­gists, in addi­ti­on to a bac­te­rio­lo­gi­cal cul­tu­re of selec­ted tis­sue sam­ples, which can take up to three months. 

        https://en.wikipedia.org/wiki/Geronimo_(alpaca)

        https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/7/74/Geronimo_%28alpaca%29.jpg

        31.08.2021 | Will Humphries, Southwest Correspondent | The Times 

        Geronimo the alpa­ca dead after poli­ce swoop on farm

        Geronimo the alpa­ca was pul­led from his pen and kil­led today after about 20 poli­ce offi­cers for­ced their way onto his farm and hel­ped a team of vets push him into a horsebox. 

        Helen Macdonald, 50, owner of the con­dem­ned male alpa­ca, wal­ked away from her farm when poli­ce arri­ved to avoid pro­se­cu­ti­on for refu­sing to help catch the eight-year-old stud animal. 

        The Department for Environment, Food and Rural Affairs had orde­red the ani­mal to be kil­led after he twice tes­ted posi­ti­ve for bovi­ne tuber­cu­lo­sis (bTB).

        [ Bildbeschreibung ] Police clas­hed with some of the pro­tes­ters who had cam­ped on the farm to oppo­se Geronimo’s execution 

        https://www.thetimes.co.uk/article/geronimo-the-alpaca-faces-death-as-police-swoop-on-farm-znsjkm9lb

  3. Ja logisch. Die bil­den eine Arbeitsgemeinschaft in denen das Kapital meh­re­rer Privatunternehmen zusam­men­fließt: Von Vereinen, Kammern, Stiftungen usw. und natür­lich auch das Kapital vom Softwareunternehmen selbst. Dabei hal­ten auch Bund und Länder ihre Anteile und wei­te­re Unternehmen kön­nen und wer­den sich betei­li­gen bei die­ser Art von Kapitalanlage.

    Pandemiebekämpfung!? Das erzäh­len die, aber dar­um geht es kei­ne Sekunde lang!

    MFG

    1. @Wolfgang Mayer

      „Du wirst nichts besit­zen, aber glück­lich sein!…“

      Das mag sein. Aber vor­erst sind die­je­ni­gen glück­lich die Dir alles weg­ge­nom­men haben 😉

      MFG

    1. @Dieter Müller

      Söder for­dert „Exklusiv-Rechte“ für Geimpfte 

      Nein ganz im Gegenteil: Auch die Geeimpften müs­sen sich bei der Einreise nach DE tes­ten las­sen. Und nun!?

      MFG

  4. Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Das Versprechen bei Zacharias wur­de ein­ge­hal­ten. Die Priester der hl. Corona lügen. Das soll­te man nicht übersehen.

    Sind SIE nun den Eliten also böse, dass sie die Versprechen nicht ein­hal­ten oder dass sie über­haupt Versprechen machen? 

    Falls letz­te­res, muss ich dar­auf hin­wei­sen, dass die gesam­te west­li­che Lebensweise suk­zes­si­ve und heu­te voll­stän­dig auf dem Vertrauen in die­se Versprechen basiert und es kei­nen je gestört hat, dass es so ist, weil es bequem war, unge­heu­er bequem. Falls ers­te­res, ist die Bibel kein taug­li­cher Vergleich.

  5. Könnten der­art blas­phe­misch-defä­tis­ti­sche Luca-Lucas-Vergleiche (= "jokes with names" – in die­sem Fall, poli­tisch kor­rekt, ist's ja "nur" eine App) im Lande der PietistInnen und katho­li­schen KirchenchorsängerInnen rei­che Frucht bringen?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Gleichnis_vom_vierfachen_Ackerfeld

    Sollte man die­ses tol­le "schar­fe Schwert im Kampf gegen die Pandemie" nicht bes­ser in "Lucha-App" (zumin­dest in deren BaWü-Version) umbenennen?
    https://manne-lucha.de/landtag/
    Der kennt sich schließ­lich mit "Digitalisierung im Gesundheitswesen" genau­so gut aus wie mit "Zusammenhalt stärken".
    Und, nomen est omen:
    https://dict.leo.org/spanisch-deutsch/lucha
    weiß wie man (be)kämpft.

  6. Mal wie­der bei SPON reingeguckt.
    Man "löst" dort (schon wie­der) Rätsel:
    https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-virus-in-europa-das-raetsel-der-sinkenden-fallzahlen-a-93bf3e95-a5b5-4caa-ad88-f1d3df4d38d0
    Bin ich vor­ein­ge­nom­men, wenn ich bei Beteiligung der Evangelistin "Julia Merlot" nicht an https://de.wikipedia.org/wiki/Merlot ("eine Kreuzung der nahe­zu aus­ge­stor­be­nen Rebsorte Magdeleine Noire des Charentes und Cabernet Franc")
    den­ke, son­dern stets zu wis­sen glau­be, wel­che "Lösung" sie "anbie­tet"?

    1. es wird in GB und NL jetzt weni­ger getes­tet, weil
    2. die "Doppelimpfquoten" gestie­gen sind und
    3. die "Doppelgeimpften" eben nicht mehr schwer erkran­ken weil
    4. die Impfstoffe (Hersteller egal) wir­ken und
    5. die "Doppelgeimpften" sich des­we­gen nicht mehr tes­ten las­sen (müs­sen) – was natür­lich auch ein biss­chen "leicht­sin­nig" ist und nicht vor der 4.Welle "schützt" …
    Deswegen muss wei­ter gel­ten: "imp­fen­imp­fen­imp­fen" -
    bis zur 100% Quote erat demon-strunz-dumm.
    (das war jetzt natür­lich schlech­tes Latein, unsach­lich und pole­misch – muss man auch nicht wit­zig finden).

    Dass erwähnt wird, dass dies auch dar­an lie­gen könn­te, dass neben den "Doppelgeimpften" der größ­te Teil der Bevölkerung ohne­hin bereits "immun" ist (weil allein schon durch den Dunkelzifferfaktoren aus Wellen 1 bis 3 "durch­seucht") schlie­ße ich aus.

    Wer für SPON+ noch Geld aus­gibt – oder ihm Daten für ein "Probe-Abo" gelie­fert hat, darf mich jetzt verbessern.

  7. Verhältnismäßigkeit wird ignoriert - STOPP Digitalzwang Impfzwang Testzwang Maskenzwang Kontaktbeschränkungszwang Datenfreigabezwang (Gesundheit Kontakte Biometrie ...) sagt:

    Digitalzwangmelder – eine Möglichkeit zum HANDELN:
    „So sehr wir uns dar­über freu­en, dass die Digitalisierung vor­an­schrei­tet – über den zuneh­men­den Zwang, digi­ta­le Lösungen zu ver­wen­den, sind wir sehr besorgt. Das gute digi­ta­le Leben schließt die Wahlfreiheit und das Analoge mit ein. Der mün­di­ge Umgang mit digi­ta­ler Technik setzt vor­aus, dass wir auch Alternativen ein­for­dern oder ganz "Nein" sagen kön­nen. Deshalb müs­sen wir jetzt "Nein" zu digi­ta­lem Zwang sagen.“ https://digitalcourage.de/pressemitteilungen/2021/Digitalzwangmelder

    "Im Digitalzwangmelder kön­nen Menschen ein­tra­gen, wann und wie sie von Digitalzwang betrof­fen sind. Dies betrifft die Nutzung bestimm­ter Apps oder das Anlegen von Accounts als all­täg­li­che Voraussetzung für wich­ti­ge oder ganz pro­fa­ne Zwecke. Die Nutzung der Luca-App ist nur ein Beispiel."

    https://aktion.digitalcourage.de/digitalzwangmelder

  8. Zitat Lukas 12.11: "Wenn sie euch aber füh­ren wer­den in ihre Schule und vor die Obrigkeit und vor die Gewaltigen, so sor­get nicht, wie oder was ihr ant­wor­ten oder was ihr sagen sollt. Der Heilige Geist näm­lich wird euch leh­ren, was in die­ser Stunde zu sagen ist.
    Interpretation von Drewermann in : Das Lukas Evangelium, Bd. 2, S. 29:
    Lästerung des "Heiligen Geistes" bedeu­tet, so verstanden,nichts ande­res, als mit vol­lem Wissen sich sel­ber zum Narren zu hal­ten und sein eige­nes Leben zum Gespött zu machen- eine grau­si­ge Farce auf die eigent­li­che Herausforderung des Daseins, die man um so mehr ablehnt, als man sie voll­kom­men erkennt. .…..
    Weiter S. 30: Es gibt des­halb nichts, wovor man einen Menschen, der noch über eine gewis­se Selbstbestimmung ver­fügt, ein­dring­li­cher war­nen müß­te, als auf eine der­ar­ti­ge Selbsteinschließung des Ich hinzusteuern".
    Drewermann ver­weist auf einen Text, der Walter Flex zuge­schrie­ben wird und von Konstantin Wecker und Hannes Wader ver­tont wurde:

    https://www.youtube.com/watch?v=_EbLHq4OK8g

  9. Ausgangspunkt:
    ChaosComputerClub Freiburg
    https://twitter.com/cccfr/status/1420759959579488266

    Google, Apple und die Luca-App
    29. Juli 2021 Markus Feilner

    Warum tole­rie­ren Google und Apple bei der Luca-App gra­vie­ren­de Regelverletzungen,
    wäh­rend sie ande­re Anbieter für weit weni­ger aus den App-Stores werfen?
    Die selt­sa­me Rolle der Gatekeeper in der Luca-Affäre. Teil 1

    https://www.heise.de/tp/features/Google-Apple-und-die-Luca-App-6149774.html

    wei­te­re Artikel des IT-Experten zu Luca u.a.
    https://www.heise.de/tp/autoren/?autor=Markus%20Feilner

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