17 Antworten auf „"Das Schöne an Corona ist, daß Blödheit sichtbar wird"“

  1. Radio Eins – auch ein vor­egblich link(sch)er Sender beim Rundfunk Berlin-Brandenburg. Die haben seit Einsetzen der Corona-Propaganda die­sel­be fes­te mit­ge­tra­gen. Ergo: Radio Eins kann als Propagndist abge­schal­tet werden.

        1. So isses. Links, Mitte, Rechts sind längst Begriffe der Propaganda. Und natür­lich wird das natio­na­le Kulturerbe miß­braucht und ver­un­glimpft. Dieses Video ist ein­fach nur lächerlich.

      1. Der "corona"-verhunzte Sandmann ist im Auftrag von Radio Eins von einer Fremd-Produktionsfirma erstellt wor­den (sie­he Abspann zu dem ver­hunz­ten Filmchen, für das der ori­gi­na­le Sandmann miss­braucht wurde).

      2. @aa: Sie mei­nen, der Sender ver­brei­tet kei­ne Sowjetideologie? So von wegen Kapital böse, Westen böse, "Islam" gut? ("Impfung" töf­te?) Ich wäre mir da nicht so sicher. Schließlich ist er doch ÖR.

      3. Das Schöne an Radio Eins ist, es gibt dort EINE zu ver­öf­fent­li­chen­de Meinung.

        So ähn­lich stel­le ich mir einen Propaganda-Sender im vier­ten Reich vor…

  2. "Das Schöne an Corona ist, daß Blödheit sicht­bar wird"

    Wie bei allen Themen: War vor­her schon da, zeigt sich
    jetzt unter dem, oft und ger­ne zitier­ten, Brennglas noch
    deutlicher.

  3. Nachdem ich die Kommentare unter dem YT-Video gele­sen habe, bin ich sicher, dass die 3. und 4. nicht rei­chen wer­den, um eine wie auch immer gear­te­te Wende her­bei­zu­füh­ren. Uns läuft die Zeit davon, so viel ist klar.
    Man könn­te ange­sichts sei­nes Erfolges und sei­ner schein­ba­ren Finesse fast geneigt sein, vorm Gegner den Hut zu zie­hen, aber man darf dabei nicht außer Acht las­sen, dass auf dem Spielfeld mitt­ler­wei­le völ­li­ge geis­ti­ge Umnachtung herrscht. Es ist wirk­lich nicht haupt­säch­lich unse­re Schuld.

    1. @ fabia­nus I

      Eben. Es ist weni­ger geschickt, als viel­mehr plump, aber es reicht. Mit Wohlwollen könn­te man auch sagen: Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss.

        1. Tell me lies, tell me sweet litt­le lies 

          https://​www​.song​tex​te​.com/​s​o​n​g​t​e​x​t​/​f​l​e​e​t​w​o​o​d​-​m​a​c​/​l​i​t​t​l​e​-​l​i​e​s​-​1​b​d​6​1​d​2​0​.​h​tml

          .

          Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus sei­ner selbst­ver­schul­de­ten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich sei­nes Verstandes ohne Leitung eines ande­ren zu bedienen. (…) 

          Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, war­um ein so gro­ßer Teil der Menschen, nach­dem sie die Natur längst von frem­der Leitung frei gespro­chen (natu­ra­li­ter maiorennes1), den­noch ger­ne zeit­le­bens unmün­dig blei­ben; und war­um es Anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern auf­zu­wer­fen. Es ist so bequem, unmün­dig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beur­teilt, u. s. w. , so brau­che ich mich ja nicht selbst zu bemü­hen. Ich habe nicht nötig zu den­ken, wenn ich nur bezah­len kann; ande­re wer­den das ver­drieß­li­che Geschäft schon für mich über­neh­men. Dass der bei wei­tem größ­te Teil der Menschen (dar­un­ter das gan­ze schö­ne Geschlecht2) den Schritt zur Mündigkeit, außer dem dass er beschwer­lich ist, auch für sehr gefähr­lich hal­te: dafür sor­gen schon jene Vormünder, die die Oberaufsicht über sie gütigst auf sich genom­men haben. Nachdem sie ihr Hausvieh zuerst dumm gemacht haben und sorg­fäl­tig ver­hü­te­ten, dass die­se ruhi­gen Geschöpfe ja kei­nen Schritt außer dem Gängelwagen, dar­in sie sie ein­sperr­ten, wagen durf­ten, so zei­gen sie ihnen nach­her die Gefahr, die ihnen droht, wenn sie es ver­su­chen allein zu gehen. Nun ist die­se Gefahr zwar eben so groß nicht, denn sie wür­den durch eini­ge­mal Fallen wohl end­lich gehen ler­nen; allein ein Beispiel von der Art macht doch schüch­tern und schreckt gemei­nig­lich von allen fer­ne­ren Versuchen ab. 

          Es ist also für jeden ein­zel­nen Menschen schwer, sich aus der ihm bei­na­he zur Natur gewor­de­nen Unmündigkeit her­aus­zu­ar­bei­ten. Er hat sie sogar lieb gewon­nen und ist vor der Hand wirk­lich unfä­hig, sich sei­nes eige­nen Verstandes zu bedie­nen, weil man ihn nie­mals den Versuch davon machen ließ. (…) 

          ( Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? | Immanuel Kant )

          https://www.reclam.de/data/media/978–3‑15–019418‑8.pdf

          Immanuel Kant (…) Die letz­ten fünf­zehn Jahre sei­nes Lebens waren gekenn­zeich­net durch den sich ste­tig zuspit­zen­den Konflikt mit der Zensurbehörde, deren Leitung der preu­ßi­sche König Friedrich Wilhelm II. dem neu­en Kultusminister Johann Christoph von Woellner – Zedlitz’ Nachfolger nach dem Tode König Friedrichs II. – über­tra­gen hatte. 

          https://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​I​m​m​a​n​u​e​l​_​K​ant

  4. @Kirsten

    Danke, ich habe mir das schon angesehen.
    Ich ken­ne aber die­se Verflechtungen schon seit vie­len Jahren.
    Die genia­len Manipulationstechniken gibt es. Um das zu wis­sen, muss man sich ein wenig mit Bernays oder Sozialpsycholologie im Allgemeinen befas­sen. Die Tatsache, dass wir nach Hitler und DDR wie­der so weit gekom­men sind, ist den­noch ein Armutszeugnis – und mit genia­ler Manipulation allein ist das nim­mer zu erklä­ren. Eher mit Milgram und dem Fehlen einer gefes­tig­ten und eigen­stän­di­gen Identität (sie­he Arno Gruen).

    1. @fabianus I: Lustig, wie hart­nä­ckig die Erzählung der Bundeszentrale für Politische Bildung von "NS=DDR" sich hält, den glei­chen Leuten, die heu­te ver­kün­den: "Coronakritik=NS". Die per­fi­den Sozialtechniken, die wir heu­te erle­ben, soll­ten wir nicht "Hitler und Honecker" in die Schuhe schieben.

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