Dehoga fordert Impf-Apartheid

»Branche for­dert umge­hen­de Öffnung von Restaurants für Geimpfte

Das Gastgewerbe for­dert die unmit­tel­ba­re Öffnung. "Wir erwar­ten, dass jetzt Hotels, Restaurants und natür­lich die Außengastronomie für Geimpfte, Genesene und nega­tiv Getestete geöff­net wer­den", sagt die Hauptgeschäftsführerin des Branchenverbandes Dehoga, Ingrid Hartges, bei RTL/ntv. Die Branche lie­ge am Boden und die Situation wer­de immer schlim­mer, sofern nichts unter­nom­men wer­de. "Die Probleme für unse­re Branche wer­den nur noch grö­ßer, wenn jetzt nicht geöff­net wird."«
t‑online.de (4.5.)

Würde die Bundesregierung die "Gewährung von Freiheitsrechten" nur für LinkshänderInnen ver­ord­nen, wür­den sie ver­mut­lich genau so devot reagieren.

19 Antworten auf „Dehoga fordert Impf-Apartheid“

  1. Und sie haben alle über­ra­gen­de Hygienekonzepte. Und sie bet­teln um Corona-Hilfen. Es mag hart klin­gen, aber es soll­te gel­ten: Mitgefangen, mit­ge­han­gen. Die Bevölkerung wird ter­ro­ri­siert, dann sol­len es die oppor­tu­nis­tisch mit­spie­len­den Restaurants und Geschäfte und Friseure eben auch spü­ren. Wenn sie ein­fach nicht mehr mit­spie­len, wäre dies ein wirk­li­cher Fortschritt. Mit Bettelei wird die­ser Zustand ver­fes­tigt und wird sich regel­mä­ßig wiederholen.

    1. Ja! Es wäre auch soli­da­risch. Nur hört Solidarität in der Regel auf, wenn es um Klassengegensätze geht. ‑Erfurt- sag­te es schon, es geht um Klassenkampf.

    2. Dem kann man nur zustim­men. Ich hof­fe, dass es noch Hotel – bzw. Restaurantbesitzer gibt, die Rückgrat bewei­sen und sich nicht vor­schrei­ben las­sen, wen sie beherbergen/bedienen. Steht end­lich auf und wehrt euch!
      Einfach nur noch unfass­bar, was hier abgeht. 

      "Animap" – bit­te eintragen :
      https://www.corodok.de/es-impfung-tests/

  2. In den USA las­sen ja offen­bar vie­le die zwei­te Impfung aus­fal­len Man könn­te auch eine Ampel Apartheid mit Mützen ein­füh­ren. ROT = unge­impft GELB = halb geimpft und GRÜN = Sicher . Die zu tau­sen­den, neu zu schaf­fen­den Kontrollorgane des Staates hät­ten so einen viel bes­se­ren Überblick. 

    1. Welche zu schaf­fen­den kon­troll­orga­ne? Der digi­ta­le Impfausweis und ein Smartphone b, wer­den dass sein. Wenn du nicht geimpft bist. Gelten die jet­zi­gen Regeln.. auch bei pri­va­ten Kontakten. Wenn du in Zukunft , den Nachweis nicht dabei hast, kannst du ja auf den Rechtsstaat pochen und unver­hält­nis­mä­ßig­keit bekla­gen. ich kann mir den­ken , wie­viel das bringt, bei den gan­zen j"a und Amen Sagern "da draus­sen, die immer noch glau­ben , man müs­se nur lan­ge genug buckeln und jeden Dreck über sich erge­hen las­sen , damit die Regierung ein ein­se­hen hat.

  3. "Würde die Bundesregierung die "Gewährung von Freiheitsrechten" nur für LinkshänderInnen ver­ord­nen, wür­den sie ver­mut­lich genau so devot reagieren."
    Bin ja bei­na­he froh, auch mal Kritik üben zu kön­nen. Wird ja schon pein­lich alles nur zu loben.
    Ernsthaft.
    "Das Gastgewerbe" sind am Ende auch nur Menschen mit Familien, die um ihre Existenz kämpfen.
    Beispielsweise gehen die Menschen in Mallorka, die vom Tourismus leben, ähn­lich damit um. Nach dem Motto, man kann ja nur ein­mal ster­ben. Sich sprit­zen las­sen und damit Gesundheit oder Tot ris­kie­ren, aber dafür wie­der eine Lebensgrundlage haben. Frei nach einem Gespräch des Anwalts Fillmich mit einem Anwalt in Mallorka.

  4. Wäre es mög­lich, dass die "Forderung nach Impf-Apartheid" in die­sem Fall ein Trick ist?

    Es ist doch so: Wenn Pensionen, Biergärten, Restaurants geöff­net sind, dann wer­den sie besucht. Von "Weißen" wie "Farbigen", die kei­ner unter­schei­den kann.
    "Getestete" wer­den gleich­ge­stellt sein, also kann auch jede Altersgruppe da sitzen.

    Ordnungsämter wer­den kaum die Gäste im lau­fen­den Betrieb kon­trol­lie­ren wollen/können, und ohne deren Mitwirkung auch kei­ne Handhabe haben.

    1. Nein, sie wer­den nicht selbst kon­trol­lie­ren, aber sie kön­nen anord­nen und Bußgelder bzw. Schließung andro­hen, wenn der Geschäftsinhaber nicht kon­trol­liert. So haben sie es bei den Masken schon gemacht.

  5. Die blö­den Ösis müs­sen dies­be­züg­lich natür­lich wie­der­mal Vorreiter sein: https://orf.at/stories/3211823/

    [Zitat ein]Weitere Details zu „Grünem Pass“

    Die Regierung hat am Dienstag wei­te­re Details für den „Grünen Pass“ prä­sen­tiert. Dabei stell­te Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) klar, dass neben dem digi­ta­len Format auch ein ana­lo­ges bestehen bleibt. In Österreich soll der „Grüne Pass“ etwa über den Eintritt etwa in die Gastronomie ent­schei­den. Auch das Reisen soll künf­tig damit gere­gelt wer­den – das bleibt aller­dings wohl ein Fleckerlteppich.
    Online seit ges­tern, 19.55 Uhr [Zitat aus]

    Dazu fällt mir kein Schmäh mehr ein… *augen­roll*

    Viele Grüße vom "gschei­ten" Ösi
    Walter

  6. Das soll der Liebe Apartheid-Wirt sein Schnitzel sel­ber fres­sen. Keinen Cent bekom­men sol­che Mittäter von mir, eher kos­te ich von der Kräuterwiese.

  7. Es ist ein­fach nur Feigheit vor den Regierungsorganen. Wären sich Einzelhandel, Dehoga, Handelskammern etc. alle einig und wür­den von heu­te auf mor­gen alles öff­nen, stän­de die Regierung macht­los dar. Und wenn dann auch noch kei­ner die­ser soge­nann­ten Infektionsherde aus­ge­macht wer­den kann, wäre Corona schnell vorbei.

    Da aber lei­der auch die oben genann­ten Gremien poli­tisch unter­wan­dert sind und somit für die Machthaber unpo­pu­lä­re Entscheidungen nicht getrof­fen wer­den, ändert sich nichts. Dann soll man bit­te die Klappe hal­ten und im stil­len Kämmerlein wei­ter­jam­mern. Frühestens bei mas­sen­haf­ten Insolvenzen ver­bun­den mit einem dras­ti­schen Mitgliederschwund wer­den die Ständevertreter wach – natür­lich nicht in Sorge um die eige­nen Verbandsmitgleider, son­dern um den eige­nen Posten mit den fet­ten Bezügen, der dann auf der Kippe steht.

    1. Daumen hoch – Wirte/Hoteliers, die sich zum Erfüllungsgehilfen einer über­grif­fi­gen Staatsmacht machen, erhal­ten von mir kei­nen Cent! Mit der Dehoga im Rücken geht es stramm Richtung Abgrund. Ich wün­sche schon mal viel Spaß beim Überprüfen der ver­schie­de­nen Zutrittsbescheinigungen der Auserwählten. Denn das wird man natür­lich dem Gastgewerbe aufs Auge drü­cken. Was ist bloß aus die­sem Land geworden?

  8. Die Illusion einer Pandemie ist ein Milliardengeschäft bei Beschädigung von Pressefreiheit und Parlamentarismus. Die soge­nann­te Impfung – der gen­the­ra­peu­ti­sche Eingriff – ist unnö­tig und gefähr­lich, bereits jeder an Gesunden vor­ge­nom­me­ne Test auf Coronaviren ist ein Test zuviel. DEHOGA sieht das lei­der anders. 

    18.03.2021 Deutscher Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA)

    "Sehr geehr­te Frau Bundeskanzlerin, (…) Impfen und Testen sind die wesent­li­chen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung. Wir erwar­ten, dass ab sofort alles unter­nom­men wird, das Impfen und Testen end­lich pro­fes­sio­nell umzu­set­zen. (…) Mit freund­li­chen Grüßen (Guido Zöllick, Präsident; Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin)" 

    https://www.dehoga-bundesverband.de/fileadmin/Startseite/06_Presse/Pressemitteilungen/2020/Schreiben_an_Frau_Bundeskanzlerin_Dr._Angela_Merkel_im_Vorfeld_des_22._Maerz_2021.pdf

    „Das Prinzip ,Hotels zu, Mobilität run­ter, Infektionen ein­ge­dämmt´ funk­tio­niert nicht“, erläu­tert Otto Lindner, Vorsitzender des Hotelverbandes. „Damit gibt es auch kei­ne Rechtfertigung für das den Hotels auf­er­leg­te gesell­schaft­li­che Sonderopfer, damit ande­re Wirtschaftszweige geöff­net blei­ben kön­nen. Die ein­hei­mi­sche Hotellerie benö­tigt drin­gend ver­läss­li­che Perspektiven und aus­kömm­li­che Hilfen.“ Die Verbandschefs for­dern von der Politik zudem ziel­ge­rich­te­te und effek­ti­ve Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie und ver­lan­gen hier ins­be­son­de­re deut­lich mehr Tempo beim Impfen und Testen.

    DTV-Präsident Reinhard Meyer sagt: „Unsere Branche erwar­tet von der Politik eine Öffnungsperspektive. Mit Impfen, Testen, digi­ta­ler Kontaktnachverfolgung und den Schutz- und Hygienekonzepten ist siche­rer Tourismus möglich.“ […] 

    „Die Politik schul­det der Bus- und Gruppentouristik nach einem Jahr Coronapandemie jetzt eine Öffnungsperspektive. Mit einer kon­se­quen­ten Test- und Impfstrategie und der Anwendung unse­res Hygienekonzepts sind Bus- und Gruppenreisen wie­der sicher und ver­ant­wor­tungs­voll mög­lich. Zudem erwar­ten wir bun­des­weit ein­heit­li­che Regelungen und kei­nen föde­ra­len Flickenteppich“, erklärt RDA Präsident Benedikt Esser. 

    https://www.dehoga-bundesverband.de/presse-news/aktuelles/gemeinsame-verbaendeinitiative-im-tourismus-perspektivejetzt-sicher-und-verantwortungsvoll/

    Statement von Guido Zöllick 

    "Und so ver­lan­gen wir deut­lich mehr Tempo beim Impfen sowie die flä­chen­de­cken­de Zurverfügungstellung kos­ten­frei­er Schnelltests"

    https://www.dehoga-bundesverband.de/presse-news/aktuelles/wirtschaftsgipfel-dehoga-fordert-perspektiven-und-eine-oeffnungsstrategie/

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