Delta geht ab wie eine Rakete

»Seit 1960 wur­de die Delta mehr als 300 Mal gestar­tet und erreich­te dabei eine Zuverlässigkeit von 95 %. Damit gehört sie zu den erfolg­reichs­ten Raketenmodellen.« (de.wikipedia.org)

de.wikipedia.org

So wirkt sie sich aus:

intensivregister.de

Hier ist noch ein­mal sehr schön zu sehen, daß etwa ab Mai letz­ten Jahres Wellen jeg­li­cher Art kei­ner­lei Einfluß auf die Zahl der beleg­ten Intensivbetten hat­ten, die Zahl der frei­en Betten hin­ge­gen redu­ziert wurde:

intensivregister.de

Siehe auch Lob der Statistik.

15 Antworten auf „Delta geht ab wie eine Rakete“

    1. Ohne rus­si­sche Raketentechnik wür­den die­se auf­ge­bla­se­ne­nen hin­ter­hof­schlä­ger gar nicht ins All kom­men. Das muss­te auch ein­mal gesagt werden.

  1. Da auch mit einer Spätzündung von Delta nicht zu rech­nen ist, wie man an den Hospitalisierungs- und Sterbedaten aus GB und Portugal sehen kann (z. B. Ourworldindata), muss dann wohl wie­der "LongCovid" ver­schärft ins Blickfeld genom­men werden. 

    Heute um 15:30 Uhr wird dar­über debat­tiert. Livestream hier: https://www.bundestag.de/mediathek/

    Warum nur wur­de eigen­lich nicht heu­te über die Verlängerung der "Epidemischen Notlage von natio­na­ler Tragweite" abge­stimmt? Schließlich ging sie bis zum 30.06. … 😉 Wahrscheinlich model­lie­ren die Modellierer (wenn sie über­haupt noch model­lie­ren) immer zwei Modelle, eins für's Volk und die Panik, und ein rea­les für die Politik, die dann, Gottseidank, immer gera­de noch recht­zei­tig vor dem Totalabfall aller Werte die Lage/Maßnahmen verlängern/verschärfen kann. 

    Aber kei­ne läs­ti­gen Demos oder sons­ti­ge ana­lo­ge Versammlungen von z. B. neu­en Parteien in den letz­ten Monaten vor der Bundestagswahl: Da kann der Parlamentarier die wohl­ver­dien­te Sommerfrische nach den anstren­gen­den Monaten im kar­gen Homeoffice doch gleich viel ent­spann­ter angehen.

    1. @verhältnismäßig
      Ein ein­fa­ches Modell der Infektionsausbreitung kann jeder selbst mit Excel pro­gram­mie­ren (Vergl. https://de.wikipedia.org/wiki/SIR-Modell).
      Dabei macht man eine bemer­kens­wer­te Feststellung: Ist eine Infektionswelle durch­ge­lau­fen, bleibt eine Immunität zurück. Bei einem R0 von 1,26 (das hat­ten wir im März 2020) blei­ben, wenn kei­ner­lei Maßnahmen getrof­fen wer­den, am Ende der Welle etwa 42% Immune zurück.
      Startet man die Simulation erneut mit die­ser Immunisierungsquote, dann kann sich kei­ne neue Welle aus­bil­den. Jeder Infektionsherd stirbt sofort ab. Man braucht dazu ein Virus, des­sen R0 grö­ßer als etwa 1,74 ist. Die fol­gen­de Welle ist rela­tiv klein. Wiederholt man den Prozess, dann braucht man immer infek­tiö­se­re Viren, damit über­haupt eine Welle zustan­de kommt.
      Irgendwie kommt mir das bekannt vor. Zuerst wur­de uns erzählt, die eng­li­sche Mutante sei viel infek­tiö­ser und gefähr­li­cher. Man braucht sich aber bloss die­se Seite anzu­se­hen (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Jun_2021/2021–06-22-de.pdf?__blob=publicationFile). Auf Seite 12 kann man erken­nen, dass es sich um ein 3. Wellchen gehan­delt haben muss, weil es viel weni­ger Tote gab, als wäh­rend der zwei­ten Welle. Nun kommt die indi­sche Variante, wie­der­um über England. Und die­se Variante soll noch anste­cken­der sein. Um eine neue Welle aus­zu­lö­sen, muss sie das auch.
      Der MDR schreibt hierzu:

      "Daten aus Großbritannien zufol­ge führt sie häu­fig zu ande­ren Krankheitssymptomen als frü­he­re Corona-Mutanten. Wer an Covid-19 erkrankt, klagt übli­cher­wei­se über Fieber, tro­cke­nen Husten und den Verlust von Geruchs- oder Geschmackssinn.

      Am häu­figs­ten berich­te­ten Betroffene nun über Kopfschmerzen, eine lau­fen­de Nase und eine raue Kehle. Damit könn­te eine Corona-Infektion leicht mit einer Erkältung ver­wech­selt werden."
      Von Husten ist nicht mehr die Rede (aber es droht natür­lich doch eine Gefahr – Verwechslungsgefahr).

      Modellierungen tau­gen nicht zur Vorhersage, aber sie erleich­tern das Verständnis der Dynamik einer Pandemie.
      Insofern muss man vor­sich­tig sein. Aber, wenn das Delta-Corona-Virus sich nun aus­brei­tet, aber kei­nen Husten mehr ver­ur­sacht, dann wird es sicher auch kaum Lungenentzündungen her­vor­ru­fen. Mit den geschil­der­ten Symptomen ist es ziem­lich egal, wenn es mit einer gewöhn­li­chen Erkältung ver­wech­selt wird. Es ist dann eine solche.

      1. Bitte dran den­ken, exakt mit der "3. Welle", stell­te RKI AGI eine par­al­lel lau­fen­den Ausbreitung der nor­ma­len HCov Viren fest, teil­wei­se bis über 25% aller unter­such­ten Proben!
        Cov2 stieg dort über­haupt nicht an!

        Schon echt ein kras­ser Zufall;-)

        https://influenza.rki.de/

  2. Lieber Herr Aschmoneit,
    man merkt Ihnen ja jetzt schon Ihre Entzugserscheinungen an… 😉
    Ich glau­be, Sie hal­ten das gar nicht durch mit der weitestgehenden
    vir­tu­el­len Abstinenz.
    Für uns wäre das natür­lich nur von Vorteil…
    (Auch wenn ich Ihnen natür­lich jeg­li­che Ablenkung gönne).

  3. Ich habe einen Traum. Delta-Raketen. Und in die­sen Raketen befin­den sich Kalle, Drosten und der gan­ze Rest der Corona- Figuren. Schießt die Corona-Bande auf den Mond, damit sich die Raumfahrt wie­der lohnt!

    1. Aber bit­te ohne Rückfahrschein mit Corvid 19 an Bord.
      Und wir sehen dann die krei­sen­de Delta-Rakete im Mond und bekom­men dann die Bilder zur Erde geschickt, damit wir wis­sen, wie es ihnen geht.

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