Demonstration gegen Corona-Beschränkungen vor Bundesverfassungsgericht

»Rund 500 Menschen haben nach Angaben der Polizei in Karlsruhe gegen Corona-Beschränkungen demons­triert – auch noch nach Auflösung der Versamlung. Der Protest war für Donnerstagnachmittag mit zunächst 50 Teilnehmern in der Nähe des Bundesverfassungsgerichts ange­mel­det wor­den, wie Polizei und Stadt mit­teil­ten. Tatsächlich hät­ten sich dann aber 500 Menschen auf dem Gelände vor dem Gericht ver­sam­melt. Die Beamten hät­ten die Demonstranten mehr­fach auf­ge­for­dert, den Mindestabstand zuein­an­der ein­zu­hal­ten oder eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tra­gen. Die Versammlungsleitung habe die Demonstration dann aufgelöst.

Im Anschluss sei­en aber 150 Menschen zurück zum Gericht gegan­gen. Die Polizei for­der­te sie auf, den Ort zu ver­las­sen – dem sei­en die Teilnehmer nach­ge­kom­men. Aber auch danach hät­ten sich Menschen an ver­schie­de­nen Orten in der Innenstadt ver­sam­melt. Die Polizei lös­te die Gruppen wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung auf und erteil­te dabei zahl­rei­che Platzverweise.

Ein Teilnehmer sei fest­ge­nom­men wor­den – dar­auf­hin hät­ten sich rund 40 Menschen vor einem Polizeirevier ver­sam­melt. „Im wei­te­ren Verlauf muss­te die Polizei gegen zahl­rei­che Personen vor­ge­hen, da die­se den aus­ge­spro­che­nen Platzverweisen kei­ne Folge leis­te­ten“, hieß es.

Die Bilanz: Anzeigen gegen 41 Menschen und zwei leicht ver­letz­te Polizisten. Am frü­hen Abend habe sich die Lage beru­higt.«

Davon berich­tet heu­te welt.de.

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