Der schwere Alltag ohne Maske

Bit­te jetzt kei­ne Häme, weil es einen "Volks­ver­pet­zer" trifft. Ein sol­cher beschreibt sein Leben als das eines Men­schen, der mit einem ärzt­li­chen Attest von der Mas­ken­pflicht befreit ist:

»Immer wie­der kommt es dabei vor, dass ich mit den unter­schied­lichs­ten Reak­tio­nen kon­fron­tiert bin von Auf­ge­bracht­heit bis hin zu extre­men Ärger und Anfein­dun­gen, aber auch Ver­ständ­nis. Die Mitarbeiter/Leiter der Geschäf­te haben (bis­her) das Schrift­stück immer akzep­tiert und waren ver­ständ­nis­voll. Jedoch kamen jedes Mal Ange­stell­te auf mich zu, da sie von über­wie­gend älte­ren Kund:innen empört ange­spro­chen wur­den, dass ich ohne Mas­ke im Laden unter­wegs sei. In all den ver­gan­ge­nen Wochen kam jedoch kaum eine:r die­ser Kund:innen per­sön­lich auf mich zu, um mich anzu­spre­chen. Es gab nur zwei Per­so­nen, die mich direkt ansprachen.

Der einen Dame habe ich freund­lich erklärt, dass ich eine chro­ni­sche Lun­gen­er­kran­kung habe und aus die­sem Grund befreit bin, wor­auf sie sich ver­ständ­nis­voll ent­schul­dig­te für ihren Unmut. Die ande­re Per­son mein­te auf mei­ne Erklä­rung nur, dass man sich auch anstel­len könn­te und man sich sol­che Befrei­un­gen auch im Inter­net aus­dru­cken könn­te und dies tat er in einem ziem­lich aggres­si­ven Ton­fall. SO war es bis Ende letz­ter Woche, denn da kam es zu einem Vor­fall in einem ört­li­chen Fach­ge­schäft (Anmer­kung: das nächs­te Geschäft die­ser Art befin­det sich in einer Ent­fer­nung von ca 40 km).

ICH WURDE AUS EINEM LADEN GEWORFEN
In die­sem Geschäft bin ich seit mei­nem Zuzug in die Gemein­de, vor etwas über zwei Jah­ren, per­sön­lich bekannt und wur­de bis­her auch immer freund­lich behan­delt – Befrei­ung brauch­te ich nicht mehr vor­zu­zei­gen. An die­sem Tag wur­de ich jedoch durch den Laden ange­brüllt „Mas­ke anzie­hen“. Als ich mei­ne Befrei­ung hoch­hielt, ging der Mit­ar­bei­ter, der mich sonst immer freund­lich bedien­te, ins Markt­lei­ter­bü­ro und es kam eine Dame her­aus, die mich in einem ziem­lich unfreund­li­chen Ton auf­for­der­te, mir eine Mas­ke auf­zu­set­zen oder den Markt sofort zu ver­las­sen. Da ich sie bis­her nicht kann­te, ent­geg­ne­te ich ihr freund­lich, dass ich zum einen befreit sei und zum ande­ren kei­ne Mas­ke dabei habe und zeig­te ihr die Befreiung.

Dar­auf­hin ant­wor­te­te sie unfreund­li­cher, dass die­se Befrei­un­gen in dem Markt nicht mehr akzep­tiert wür­den auf Anwei­sung der Geschäfts­lei­tung und sie das Haus­recht haben, Kun­den nur noch hin­ein­zu­las­sen, wenn sie Mas­ken tra­gen. Mir stand in der Situa­ti­on uner­war­te­ter Wei­se eine Kun­din bei und mein­te, dass dies Dis­kri­mi­nie­rung sei und ich mich beschwe­ren sol­le. Und das am bes­ten direkt beim Euro­päi­schen Gerichts­hof (was ich per­sön­lich über­trie­ben fin­de). Mich hat die unfreund­li­che Art und Wei­se der Ange­stell­ten so auf­ge­bracht, dass mir teil­wei­se die Bei­ne ver­sagt haben und ich eine ziem­lich lan­ge Zeit brauch­te, um mich wie­der zu fas­sen und sich mein Blut­druck wie­der nor­ma­li­sier­te. Nicht die Tat­sa­che, dass sie von ihrem Haus­recht Gebrauch gemacht haben, hat mich so inner­lich auf­ge­regt. Son­dern wie sie mich behan­delt haben und die gan­ze Art.

Ich per­sön­lich bin ein Befür­wor­ter der Mas­ken­pflicht und den pan­de­mie­be­ding­ten Maß­nah­men, die der­zeit getrof­fen wer­den. Ich kann es auch aus ver­schie­dens­ten Grün­den nicht ver­ste­hen, wie man Coro­na und den teil­wei­sen Schutz der All­tags­mas­ken ver­leug­nen kann und sich gegen die gan­zen Maß­nah­men stem­men kann. Es ist auch unver­ständ­lich für mich, war­um es kei­ne aus­rei­chend recht­li­che Hand­ha­be gibt, noch stär­ker gegen die­se Pamdemie-Leugner:innen durch­zu­grei­fen – Mei­nungs­frei­heit hin oder her, denn hier geht es nicht um Mei­nun­gen, son­dern um Tatsachen.

WIE GEHT ES MIR DABEI ALS „NICHT-MASKEN-TRÄGER“?
Ehr­lich gesagt geht es mir mit und in die­ser Situa­ti­on nicht wirk­lich gut damit.

Wie ich bereits oben schon erwähn­te, zie­he ich mich aus der Öffent­lich­keit und der Gesell­schaft weit­ge­hend zurück und iso­lie­re mich. Selbst die Bezie­hun­gen zu der direk­ten Nach­bar­schaft lei­den dar­un­ter. Und auch die Gesprä­che über den Gar­ten­zaun hin­weg neh­men zuneh­mend ab.

Vor der Pan­de­mie war ich jemand, der ger­ne öfters mal unter­wegs war, hand­werk­li­che Pro­jek­te im Haus und Gar­ten (teil­wei­se – sofern mög­lich – mit den Kin­dern) gemacht hat, sich sozi­al enga­giert hat und sehr aktiv gegen Ras­sim­sus [so im Ori­gi­nal, AA], Het­ze, Ver­brei­tung von Fakes/Falschmeldungen u.a. vor­ge­gan­gen ist. Vie­les bzw. fast all dies ist nun kein Bestand­teil mei­nes Lebens mehr. Größ­ten­teils ist es eine Fol­ge der Pan­de­mie, geschul­det dem Nicht-Tra­gen der Mas­ke und der „frei­wil­li­gen Iso­la­ti­on zum eige­nen Schutz und dem anderer“.

ICH MUSS MICH JETZT STÄNDIG ALS CHRONISCH KRANK “OUTEN”.
Als Nut­zer einer MNS-Befrei­ung oute ich mich öffent­lich als eine Per­son mit chro­ni­schen Erkran­kun­gen und der soge­nann­ten Risi­ko­grup­pen. Vor­her hat­te ich nie Pro­ble­me damit zu sagen, dass ich „behin­dert“ bin, gewis­se Beein­träch­ti­gun­gen habe und einer Risi­ko­grup­pe ange­hö­re. Vor der Pan­de­mie aber konn­te ich sel­ber ent­schei­den, wem und wann ich dies anver­trau­te. Jetzt jedoch zei­ge ich es jedem öffent­lich und direkt, obwohl ich das eigent­lich nicht möch­te. Dies führt dazu, dass ich mich zuneh­mend dis­kri­mi­niert und aus­ge­grenzt füh­le und ich mich jedes Mal erklä­ren und ent­schul­di­gen muss, dass und vor allem WARUM ich kei­ne Mas­ke oder einen Schutz tra­ge, um ande­re vor mir zu schüt­zen. Für mich ist es auch abso­lut nicht ein­fach nun auf ande­re ange­wie­sen zu sein, da ich vor­her über­wie­gend alles sel­ber gemacht habe. Und ja, ich bin so erkrankt, dass auch die Krank­hei­ten mich in mei­nen Vor­ha­ben und Tätig­kei­ten ein­schrän­ken, jedoch nicht so sehr wie das mit der Alltagsmaske.

Im „vir­tu­el­lem Leben“ füh­re ich auch ver­mehrt Dis­kus­sio­nen über das (not­wen­di­ge) Tra­gen der Mas­ke und der Maß­nah­men. Auch dort muss ich mich regel­mä­ßig recht­fer­ti­gen, war­um ich so “ver­ant­wor­tungs­los” sei und kei­ne Mas­ke tra­ge. Immer wie­der kom­men Kom­men­ta­re wie „Stell dich nicht so an“, „WARUM brauchst DU kei­ne zu tra­gen, ICH lei­de seit Jah­ren an schwe­rem Asth­ma und bekom­me kei­ne Befrei­ung“, „Wie kann man mit einer Mas­ke NICHT atmen kön­nen? ALLES nur Ein­bil­dung“ und vie­le andere.

ICH WERDE ALS HEUCHLER BESCHIMPFT, WEIL ICH MASSNAHMEN FÜR SINNVOLL HALTE, ABER KEINE MASKE TRAGEN KAN
Von die­sen Kom­men­ta­to­ren sol­cher Aus­sa­gen sind eini­ge, die mich schon eine gan­ze Wei­le ken­nen und mei­nen gesund­heit­li­chen Ver­lauf mit­be­kom­men haben, es nicht ver­ste­hen können/wollen und mir Unver­ant­wort­lich­keit gegen­über mei­nen Kin­dern und ande­ren Men­schen vor­wer­fen. Schein­hei­lig­keit, Unglaub­wür­dig­keit, heuch­le­risch, unehr­lich sind nur ein paar Bezeich­nun­gen, mit denen ich beti­telt wer­de, weil ich mich für die Maß­nah­men und die All­tags­mas­ken ein­set­ze, mich aber „sel­ber nicht dar­an hal­ten würde“.

Dies sind Grün­de dafür, war­um ich mich dazu ent­schlos­sen habe, gewis­se Din­ge im vir­tu­el­lem Leben ein­zu­stel­len. Auch wenn sie direkt mit die­ser The­ma­tik nichts zu tun haben, wie zB der Kampf gegen (Fremden)Hass, Het­ze­rei, Gewalt im Netz – nur um ein paar zu nen­nen. Es schmerzt und trifft mich extrem, wenn mir so etwas an den Kopf gewor­fen wird. Und ich als Lüg­ner bezeich­net wer­de und mit gewis­sem Kli­en­tel in einen Topf gewor­fen wer­de. Dies sind nur ein paar weni­ge Bege­ben­hei­ten und ein Bruch­teil. Vor allem aus mei­nem rea­len und vir­tu­el­lem Leben seit Beginn der Pan­de­mie und der Maß­nah­men zur Eindämmung.

Die momen­ta­ne per­sön­li­che Situa­ti­on zieht mich auch ziem­lich run­ter und macht auch (ein wenig) depres­siv und lässt mich an mir und vie­lem (ver)zweifeln. Die oben genann­ten Vor­komm­nis­se haben auch dafür gesorgt, dass ich mich fast kom­plett aus der Öffent­lich­keit zurück­zie­he und mir wünsch­te ich wäre allein auf einer ein­sa­men Insel, abge­kap­selt von allem.

ES BELASTET MICH SEHR
Mich belas­tet es auch ganz stark, dass es nicht nur Ein­fluss auf mich hat, son­dern mei­ne Fami­lie mit dar­un­ter zu lei­den hat. Eigent­lich sind auch sie von der Mas­ken­pflicht befreit. Aber denen gehen die Bemer­kun­gen, Anfein­dun­gen und dau­ern­den Erklä­rungs­zwän­ge so stark gegen den Strich, dass sie für sich ent­schie­den haben, in der Öffent­lich­keit Mas­ke zu tragen.

Owohl auch sie star­ke Atem­be­schwer­den dann haben. Mei­ne Kin­der trau­en sich teil­wei­se auch gar nicht mehr, die Mas­ke nicht zu tra­gen und DAS ist für mich ziem­lich erschre­ckend. WARUM müs­sen Men­schen, ins­be­son­de­re Kin­der, Angst haben in der Öffent­lich­keit ange­fein­det zu wer­den? WIE hat die Pan­de­mie unse­re Gesell­schaft so nega­tiv ver­än­dert? Ich den­ke, die aggres­si­ven Mas­ken­geg­ner mit ihren gefälsch­ten Attes­ten haben sicher­lich einen gro­ßen Teil dazu bei­getra­gen, dass das Vor­zei­gen des Attests nicht mehr das Ende der Debat­te ist. Aber auch die ande­ren könn­ten ein wenig mehr Ver­ständ­nis zeigen.

ICH WÜNSCHE KEINEM, VON DER MASKE BEFREIT ZU SEIN
Falls mich Jemand suchen soll­te, ich bin zu Hau­se und/oder im Gar­ten zu fin­den – zum all­ge­mei­nen Wohl und Schutz der Gesell­schaft. Ich kom­me mit den gan­zen Anfein­dun­gen, Kom­men­ta­ren und Reak­tio­nen mir gegenüber/mich betref­fend nicht mehr wirk­lich zurecht. Dies belas­tet mich alles zu stark.

Bevor ihr ande­ren wie­der ein­mal über euer Gegen­über (vor­schnell) urteilt und die­se Per­son abstem­pelt und in eine gewis­se Schub­la­de ste­cken wollt, fragt sie doch ein­fach und setzt euch mit der Lage aus­ein­an­der, in der sich die­se Per­son befin­det. Für vie­le mag es sich nach Ent­schul­di­gun­gen anhö­ren, um die Mas­ke nicht tra­gen zu müs­sen. Und es ist wohl oft auch so. Aber in bestimm­ten Fäl­len hat es einen spe­zi­el­len (medi­zi­ni­schen) Hin­ter­grund. Ich für mei­nen Teil wün­sche es nie­man­den, in einer sol­chen Situa­ti­on sein zu müssen.

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16 Antworten auf „Der schwere Alltag ohne Maske“

  1. Bit­te nicht auf­re­gen! Das ist die Neue Nor­ma­li­tät. Krieg im Ein­zel­han­del führt unwei­ger­lich zu Online-Han­del und die tap­fe­ren Ver­käu­fe­rIn­nen wer­den sich unwei­ger­lich in der Hartz IV Sta­tis­tik wiederfinden.

  2. Wenn ich beden­ke, wie viel Scha­den, das Krank­heits­ent­ste­hungs­mo­dell der Mono­kau­sa­li­tät und der Mythos des Ein­zel­er­re­gers anrich­tet. Dies seit einer unsee­li­gen Liai­son von Indus­trie, Kon­zer­ne, wis­sen­schaft­li­chen Model­len, die zu unum­stöss­li­chen Dog­ma­tas dekla­riert wur­den und wer­den, weil eine uner­schöpf­li­che Quel­le von Gewinn und Profit.
    Wie immer auf Kos­ten der Men­schen und der Mit­welt. Ges­tern wie heu­te. Was sich dann kon­kret und all­täg­lich in sol­chen Geschich­ten in Zei­ten eines absur­den Krie­ges gegen einen abs­trak­ten Böse­wicht nie­der­schla­gen. Wo eine abs­trak­te, wenig wahr­schein­li­che Gefähr­dung höher gestellt wird als die kon­re­te, rea­le und wahr­schein­li­che Gesund­heits­schä­di­gung durch die Mass­nah­men und The­ra­pien. Macht Euch schlau. Die Zei­ten die­ses Mono­pols der Kon­ze­ren auf, wie denn Krank­hei­ten zu ent­ste­hen haben und wie die­sen bei­zu­kom­men ist, sind vor­bei. Mit jedem Tag obso­le­ti­siert sich die­ses Modell mehr und mehr, dass nicht mehr als ein Geschäfts­mo­dell war, das mit leben­di­gen Pro­zes­sen grad gar nichts zu tun hat.

  3. "Bit­te jetzt kei­ne Häme, weil es einen "Volks­ver­pet­zer" trifft." – schreibt aa.

    Tat­säch­lich fällt es mir schwer, bis­si­ge Kom­men­ta­re zurück­zu­hal­ten. Denn wer hier sein Leid klagt, ist Autor eines Blogs, der wie kei­ne ande­re Per­son oder Sei­te in die­sem Land seit Mona­ten kon­se­quent auf wider­wär­tigs­te Wei­se alles ver­un­glimpft, was sich auch nur mini­mal nach Kri­tik am offi­zi­el­len Coro­na-Nar­ra­tiv anhört.

    Ich wün­sche dem Autor per­sön­lich, dass er mit sei­ner Befrei­ung künf­tig auf Ver­ständ­nis und Freund­lich­keit trifft. Unab­hän­gig davon den­ke ich aber: Wenn jemand zu einer Trup­pe gehört, die kon­ti­nu­ier­lich Men­schen, die anders den­ken als sie selbst, als "Schwurb­ler", "Spin­ner", "Alu­hü­te", "Leug­ner" und Sons­ti­ges belei­digt – natür­lich stets im rei­ße­ri­schen Ton und beglei­tet von wir­kungs­vol­len Face­palm-Bil­dern – dann könn­te man erwar­ten, dass zumin­dest mini­ma­le, ganz ganz klit­ze­klei­ne, Selbst­zwei­fel geweckt wer­den, wenn man die eige­nen Waf­fen auf so unan­ge­neh­me Wei­se zu spü­ren bekommt. Davon ist der Autor jedoch weit entfernt:

    "Ich den­ke, die aggres­si­ven Mas­ken­geg­ner mit ihren gefälsch­ten Attes­ten haben sicher­lich einen gro­ßen Teil dazu bei­getra­gen, dass das Vor­zei­gen des Attests nicht mehr das Ende der Debat­te ist. Aber auch die ande­ren könn­ten ein wenig mehr Ver­ständ­nis zeigen."

    "Für vie­le mag es sich nach Ent­schul­di­gun­gen anhö­ren, um die Mas­ke nicht tra­gen zu müs­sen. Und es ist wohl oft auch so. "

    Selbst hier kann es der Autor nicht las­sen, zu het­zen, sein schwarz-wei­ßes Welt­bild zu prä­sen­tie­ren und pau­schal von "aggres­si­ven Mas­ken­geg­nern" und "gefälsch­ten Attes­ten" (was ist das eigent­lich für eine infa­me Kol­lek­tiv­un­ter­stel­lung!) zu spre­chen! Die "Logik", die dahin­ter steckt, und die ich noch nicht wirk­lich ver­stan­den habe, scheint wohl nach dem Prin­zip zu funk­tio­nie­ren: Wir ver­un­glimp­fen regel­mä­ßig alle kri­ti­schen Stim­men und wenn wir die Fol­gen die­ser Ver­un­glimp­fun­gen mal selbst zu spü­ren bekom­men, sind dar­an die kri­ti­schen Stim­men schuld.

    Ein­fach nur eklig.

  4. Ohne Häme? Wie soll ich das nur schaf­fen? Och, tut der mir aber leid!

    Die­ser voll­kom­men inkon­se­quen­te Witz­bold hat (natür­lich) den Sinn die­ser Maul­kör­be nicht ver­stan­den; das sind Gess­ler­hü­te. Ein per­fi­des Werk­zeug psy­cho­lo­gi­scher Kriegs­füh­rung. Die genau das bewir­ken sol­len, was ihm da wider­fährt: Kon­for­mi­täts­druck, Spal­tung, Sozia­le Äch­tung und Diskriminierung.

    So blöd, dies selbst ange­sichts eige­ner Erfah­run­gen nicht zu erken­nen, kann doch eigent­lich kei­ner sein? In die­sem Sin­ne passt er aber wohl ganz gut ins Team der Luftverpester.

  5. Was für ein ego­is­ti­sches Arsch­loch. Hat null Plan, was hier wirk­lich abgeht, hat schein­bar über­haupt kein Gefühl für sie Belan­ge ande­rer. Empa­thie Fehl­an­zei­ge und jetzt heult der auch noch hier rum. Erbärm­lich ist das. Ein­fach nur erbärmlich.
    Die­se Gesichts­lap­pen sind nur eins, ein moder­nes Erken­nungs­merk­mal. Ganz sie damals, nur anders her­um. Alle die­se Arm­leuch­ter haben ver­ges­sen, was RELATIV heißt. Rela­tiv gese­hen, hel­fen Mas­ken einen Scheiß, rela­tiv gese­hen sind 15000 Tote, die in Ver­bin­dung mit einem nie­mals in echt nach­ge­wie­se­nem, son­dern nur von Com­pu­tern errech­ne­ten Mög­lich­kei­ten (Die Algo­rith­men haben übri­gens Phar­ma­Lob­by­Pro­gram­mie­rer codiert) gestor­ben sein sol­len ein Scheiß bei WÖCHENTLICH bis zu 20.000 Toten in Deutsch­land. Ich bin ein­fach unfass­bar betrübt, wie ein­fäl­tig und dumm die Men­schen doch sins, trotz all der Auf­klä­rung und wie RADIKAL. Daa schockt mich am meisten.

  6. Die hier doku­men­tier­te Unfä­hig­keit zur Selbst­re­fle­xi­on, kom­bi­niert mit feh­len­der Empa­thie qua­li­fi­zie­ren die­ses arme Würst­chen doch wun­der­bar für sei­ne jour­na­lis­ti­sche Tätigkeit …

  7. Tut mir leid, ich hal­te den Arti­kel für framing. Es kann schon sein, dass es die­se Per­son tat­säch­lich gibt. Men­schen in einer sol­chen Lage wird man eine gan­ze Men­ge fin­den. Aber die exis­ten­zi­ell bedräng­te Situa­ti­on wie wir sie hier dar­ge­bo­ten bekom­men, dient nur einer Bot­schaft, und die fin­den wir im Unter-Titel schon: „Mas­ken­geg­ner machen mir das Leben schwer“. Die­ses Nar­ra­tiv wird im gesam­ten Arti­kel durch­ge­hal­ten und es wird nicht ein­deu­tig dar­ge­legt, wer der Ver­fas­ser ist. Hat das nun T. Laschyk geschrie­ben oder der Betrof­fe­ne selbst, wenn da in der Ich-Form berich­tet wird. Mir drängt sich hier der Ein­druck auf, dass das Leid einer Per­son ledig­lich funk­tio­na­li­siert wird im pro­pa­gan­dis­ti­schen Interesse.
    Viel­leicht haben wir es bei Tho­mas Laschyk mit einer Art media­ler Wie­der­ge­burt des Claas Relo­ti­us zu tun. Als stu­dier­ter Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler und mit Prei­sen aus­ge­zeich­ne­ter Autor dürf­te es ihm sicher nicht so schwer fal­len, lite­ra­risch das ent­spre­chen­de Tre­mo­lo zu erzeu­gen. Soll­te es die beschrie­be­ne Per­son tat­säch­lich geben, ist ihr zwar mein Mit­ge­fühl gewiss, aber auch mein Bedau­ern dar­über, für einen sol­chen Zweck miß­braucht wor­den zu sein.
    Ich hat­te ursprüng­lich noch detail­lier­ter dazu geschrie­ben, was ich letzt­end­lich für ein pos­ting hier als zu lang emp­fand. Das kann ich ger­ne noch nach lie­fern, falls Bedarf besteht.
    Außer­dem habe ich den Ein­druck, dass hier grund­sätz­lich eine neue Run­de des ‚Framing‘ und der dif­fa­mie­ren­den Pro­pa­gan­da ein­ge­lei­tet wird. Dazu zählt für mich auch fol­gen­de Gleich­set­zung: „Anti­se­mi­tis­mus und Coro­na-Kri­tik habe den­sel­ben Kern“ begrün­det durch Ani­ta Kaha­ne, unter­stützt von Kevin Küh­nert und Felix Klein.
    https://​deutsch​.rt​.com/​i​n​l​a​n​d​/​1​0​9​6​3​5​-​a​n​e​t​t​a​-​k​a​h​a​n​e​-​v​e​r​s​c​h​w​o​r​u​n​g​s​i​d​e​o​l​o​g​i​e​n​-​h​a​b​e​n​-​i​m​m​er/

  8. Immer­hin erfah­ren wir auch, dass der Ver­pet­zer und Anti-"Rassimsus"-Aktivist sei­ne ver­zwei­fel­te Selbst­iso­la­ti­on im Häus­chen mit Gar­ten­zaun ver­brin­gen darf.

  9. den Denk­schritt von der eige­nen Betrof­fen­heit zum Infra­ge­stel­len sei­ner Posi­ti­on als aggres­si­ver Maß­nah­men­be­für­wor­ter schafft er lei­der nicht. Nur Mut, den­ken hilft!

  10. Ein wenig Häme hat der Autor mei­nes Erach­tens auf jeden Fall ver­dient. Zwar sehe ich die Anfein­dun­gen von bür­ger­li­chen Mas­ken­po­li­zis­ten zum kot­zen, aber allein die Schuld auf die Quer­den­ker zu über­tra­gen, fin­de ich mehr als lächer­lich und arm­se­lig. Zumal die Pro­pa­gan­da des VVP sicher selbst dazu bei­getra­gen hat, das Men­schen so aggres­siv gegen­über Mas­ken­lo­sen agieren.

  11. Gemäß der Logik des Schrei­bers, sind dann wohl auch kri­mi­nel­le Migran­ten Schuld an der Exis­tenz von Aus­län­der­feind­lich­keit und Nazis, oder?

  12. Ich hal­te den Arti­kel auch für Framing. Seht her, die ech­ten Kran­ken mit Attest lei­den, weil die unech­ten Kran­ken mit Attest schuld sind, das das zurecht aus­ge­stell­te Attest nicht aner­kannt wird. Auf jeden Fall sind die Mas­ken­ver­wei­ge­rer schuld am Leid der Men­schen, die wirk­lich kei­ne Mas­ke tra­gen kön­nen, es aber aus Soli­da­ri­tät sehr ger­ne tun wür­den. Dop­pel­tes Leid ist die Folge!

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