Der „Drosten-Test“: Wie alles anfing

Der Ursprung der „Corona-Krise“ ist die Anwendung der Polymerase-Kettenreaktion PCR. Mittlerweile sind die Probleme die­ser Methode, mit der COVID-19 nach­ge­wie­sen wer­den soll, recht gut bekannt. Man weiß, dass dadurch gan­ze Virengenome nicht von Bruchstücken und das Gesuchte nicht von Verunreinigungen, die zu bestimm­ten Vorgaben pas­sen, unter­schie­den wer­den kön­nen und es kei­ne Erkennungsmöglichkeit für die Vermehrungsfähigkeit von Viren gibt. Ohne eine genaue Überprüfung – die aber nur in den sel­tens­ten Fällen statt­fin­det – sind die Zahlen wert­los und alles, was dar­aus folgt, sinn­los bis falsch. [1] Erschwerend kommt hin­zu, dass das im Januar von der Weltgesundheitsorganisation WHO als Standard prä­sen­tier­te PCR-Protokoll meh­re­re schwe­re metho­di­sche Fehler wie die Zyklenzahl von 45 [2] auf­weist, die es „nutz­los“ [3] machen.

Wie konn­te es gesche­hen, dass die­ses unge­nü­gen­de Protokoll von der WHO akzep­tiert und als Standard prä­sen­tiert wur­de? Wie konn­te es danach gesche­hen, dass das ECDC (European Center for Disease Prevention and Control), die für Infektionskrankheiten in Europa zustän­di­ge Behörde, die­ses Protokoll in ihrem Publikationsorgan Eurosurveillance ver­öf­fent­lich­te? Gab es bei der WHO und bei Eurosurveillance denn über­haupt kei­ne Begutachtung von Fachleuten? Und war­um trifft man über­all auf Christian Drosten, den Direktor des Virologischen Instituts der Berliner Charité?

Freitag, 10. Januar: Drosten als WHO-Berater in Sachen Labortestung

Die Publikation der WHO zur „Labortestung von mensch­li­chen Verdachtsfällen einer Infektion mit dem neu­en Coronavirus (nCoV)“ wird ver­öf­fent­licht [4].

Als Quelle für den Stand der Dinge in China ist ein Bericht des staat­li­chen Fernsehens CCTV vom 9. Januar in der Literaturliste auf­ge­führt [5] (das Folgende bezieht sich auf die deepl-Übersetzung aus dem Chinesischen ins Deutsche). Darin wird unter Berufung auf eine „Expertengruppe“ berich­tet, „dass der Erreger die­ses unge­klär­ten Falles einer vira­len Lungenentzündung ursprüng­lich als eine neue Art von Coronavirus ein­ge­stuft wur­de“ und „Methoden wie Genomsequenzierung, Nukleinsäuretests und Virusisolierung“ ange­wandt wur­den. Die chi­ne­si­sche Gruppe erklär­te, dass „nor­ma­ler­wei­se“ meh­re­re Punkte geklärt sein müs­sen, um fest­zu­stel­len, ob ein bei Patienten gefun­de­nes Virus über­haupt die Ursache für deren Krankheit ist. Es wird eine an die Koch‘schen Postulate (die im 19. Jahrhundert auf­ge­stell­ten Beweisanforderungen für bak­te­ri­el­le Erkrankungen) ange­lehn­te Liste beschrie­ben und ausgeführt:

„Die Entdeckung patho­ge­ner Nukleinsäure‑, Genom- und Antikörpernachweise von Patienten kann in kur­zer Zeit abge­schlos­sen wer­den. Die Isolierung von Krankheitserregern und die Identifizierung von Krankheitserregern sowie ande­re wis­sen­schaft­li­che Untersuchungen kön­nen meh­re­re Wochen dau­ern.“ [5]

In der WHO-Veröffentlichung dage­gen wird auf die Forderung nach einer Beweisführung ver­zich­tet, statt­des­sen heißt es: „Sobald die Genomsequenzen des neu­en Coronavirus ver­öf­fent­licht und spe­zi­fi­sche NAAT-Assays [Tests auf der Basis von Nukleinsäure-Amplifikation wie die PCR] ent­wi­ckelt wur­den, wird die Bestätigung von Infektionsfällen mit dem neu­ar­ti­gen Virus auf dem spe­zi­fi­schen Nachweis ein­zig­ar­ti­ger Sequenzen der vira­len Nukleinsäure durch Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) mit Sondennachweis oder Sequenzierung basie­ren.“ [4] Die ers­ten Informationen zu Genomsequenzen von nCoV (jetzt SARS-CoV‑2) wer­den eben­falls am 10. Januar ver­öf­fent­licht [6], womit der Weg frei ist für einen schnel­len Test auf Nukleinsäure-Basis, ohne Virus und ohne Nachweis der Pathogenität.

Das Gremium, das die­sen WHO-Standard für den Labornachweis ver­fasst hat, wird im Papier unter Punkt 7 genannt. Da gibt es zum einen das Personal des „Gesundheitsnotstands-Programms der WHO“ ein­schließ­lich Maria van Kerkhove, die wegen ihrer Medienpräsenz in die­sem Jahr eines der bekann­te­ren Gesichter der WHO gewor­den ist. Interessanter sind aber die drei mar­kier­ten der vier exter­nen Berater – unter ihnen Drosten.

Außer Drosten sind die Niederländerin Marion Koopmans (Leiterin der Abteilung für Virologie an der Erasmus-Universität Rotterdam) und die Britin Maria Zambon (Direktorin für Referenzmikrobiologie für die öffent­li­che Gesundheit in England) von Interesse.

Montag, 13. Januar: Drosten als Autor des ers­ten WHO-Protokolls

Dieses Datum trägt das ers­te von der WHO publi­zier­te PCR-Protokoll. [7] „Zusätzliche Beratung“ hat­te es von Malik Peiris von der Universität Hongkong gege­ben, der wie auch Drosten zu den zen­tra­len Erforschern des Schweren Akuten Respiratorischen Syndroms SARS im Jahre 2003 gehört hat­te. Zu den drei oben mar­kier­ten WHO-Beratern Drosten, Koopmans und Zambon waren noch meh­re­re Personen von der Charité sowie Olfert Landt, Eigentümer der Berliner Biotechnologie-Firma TIB MOLBIOL Syntheselabor GmbH dazu­ge­kom­men.

Die Zusammenarbeit zwi­schen Drosten und Landt geht auch auf SARS zurück. Der dafür gemein­sam ent­wi­ckel­te PCR-Test war der Beginn von Drostens Popularität und führ­te zu sei­nem ers­ten Bundesverdienstkreuz. Seitdem waren Drosten und Landt mit ihren gemein­sam ent­wi­ckel­ten PCR-Tests bei diver­sen Viren tätig, wobei die Schweinegrippe 2009 für bei­de einen Höhepunkt dar­stell­te: für den einen an Popularität, für den ande­ren an Profit.

Das WHO-Protokoll stammt von Drosten, wie die pdf-Dokumenteigenschaften zeigen:

Freitag, 17. Januar: Drosten als WHO-Berater & Protokoll-Autor

Das Nachfolgedokument zur Labortestung wird von der WHO ver­öf­fent­licht. [8]

Verfasst wur­de es wie­der vom „Gesundheitsnotstands-Programms der WHO“ und den­sel­ben exter­nen Beratern wie eine Woche zuvor plus George Gao, der u.a. Generaldirektor des Chinese Center for Disease Control and Prevention (China CDC) und Vorstandsmitglied des Global Preparedness Monitoring Board der WHO ist, eine Art Lenkungsausschuss für die „Corona-Krise“, dem auch Anthony Fauci (US-Regierungsberater), Jeremy Farrar (Direktor des bri­ti­schen Wellcome Trust) und Chris Elias von der Bill and Melinda Gates Foundation ange­hö­ren. Darin wird erklärt:

„Der ursäch­li­che Erreger für die Häufung von Pneumoniefällen in Wuhan wur­de als neu­es Beta-Coronavirus iden­ti­fi­ziert […]. Direkt von der Sequenzinformation aus­ge­hend ent­wi­ckel­te das Team eine Reihe von gene­ti­schen Amplifikationstests (PCR), die von den mit dem chi­ne­si­schen CDC ver­bun­de­nen Labors ver­wen­det wer­den, um bis heu­te meh­re­re Dutzend Fälle nach­zu­wei­sen.“ [8]

Eine „meh­re­re Wochen“ dau­ern­de Beweisführung, wie sie von der chi­ne­si­schen Expertengruppe etwa eine Woche zuvor beschrie­ben wor­den war [5], war damit par ord­re du muf­ti abge­schlos­sen und zum Test heißt es:

„Da die Sequenzinformationen von 2019-nCoV kürz­lich ver­füg­bar gemacht wur­den, kön­nen PCR-Tests zum Nachweis die­ser Sequenzen ent­wi­ckelt wer­den. […] Möglicherweise möch­ten Laboratorien einen Pan-Coronavirus-Test für die Amplifikation ver­wen­den, gefolgt von der Sequenzierung der Amplikons aus nicht kon­ser­vier­ten Regionen zur Charakterisierung und Bestätigung. Die Bedeutung der Notwendigkeit einer Bestätigung der Ergebnisse von Tests mit Pan-Coronavirus-Primern wird durch die Tatsache unter­stri­chen, dass vier huma­ne Coronaviren (HcoVs) welt­weit ende­misch sind […]. Zwei wei­te­re Beta-Coronaviren, die zoo­no­ti­sche Infektionen beim Menschen ver­ur­sa­chen, sind MERS-CoV […] und SARS […].
Alternativ dazu kann die Amplifikation und der Nachweis von Sequenzen, die für 2019-nCoV spe­zi­fisch sind, dia­gnos­tisch sein, ohne die Notwendigkeit einer wei­te­ren Sequenzierung. […] Sobald spe­zi­fi­sche NAAT-Tests ent­wi­ckelt und vali­diert wor­den sind, wird die Bestätigung von Fällen einer Infektion mit dem neu­en Virus auf dem spe­zi­fi­schen Nachweis ein­zig­ar­ti­ger Sequenzen der vira­len Nukleinsäure durch Reverse-Transkriptase-PCR Labortests für das neu­ar­ti­ge Coronavirus 2019 (2019-nCOV) in Verdachtsfällen beim Menschen basie­ren.“ [8]

Kurz zusam­men­ge­fasst war das der Startschuss für die PCR als Diagnostikum für „Verdachtsfälle beim Menschen“ mit spe­zi­fi­schen Gensequenzen ohne Überprüfung bzw. unspe­zi­fi­schen Gensequenzen mit oder ohne Überprüfung durch Sequenzierung. Es gab also aus­drück­lich die Einladung, unspe­zi­fi­sche und unüber­prüf­te PCR-Tests durch­zu­füh­ren, was falsch-posi­ti­ve Ergebnisse gera­de­zu her­aus­for­dert. Die aber fin­den kei­ner­lei Erwähnung, wäh­rend die Sorge geäu­ßert wird, es könn­te falsch-nega­ti­ve Resultate geben, nega­tiv Getestete könn­ten also ver­kapp­te Positive sein.

Passend dazu erscheint die zwei­te Version des PCR-Protokolls mit dem­sel­ben Personal wie am 13. Januar, aber etwas ande­rem Inhalt. [9] Wieder wur­de es laut pdf-Dokumenteigenschaften von Drosten ver­fasst. Alles unter­liegt wie­der direkt sei­ner Kontrolle und Verantwortung von der Autorenschaft bis zum Kontakt bei Rückmeldungen.

Am sel­ben Tag publi­ziert die WHO das PCR-Protokoll von Peiris aus Hongkong [10] mit einer Zyklenzahl von 40. Die pdf-Datei wur­de von Karin von Eijek aus dem „Gesundheitsnotstands-Programms der WHO“ erstellt.

Dienstag, 21. Januar: Drosten als Hauptautor des Eurosurveillance-Artikels

Aus den bei­den WHO-Protokollen war ein Artikel ent­stan­den, der bei Eurosurveillance ein­ge­reicht wird.

Donnerstag, 23. Januar: Drosten als Mitherausgeber sei­nes Artikels

Der zwei Tage zuvor ein­ge­reich­te Artikel erscheint bei Eurosurveillance mit den Ergebnissen: „Der Arbeitsplan weist zuver­läs­sig 2019-nCoV nach und unter­schei­det außer­dem 2019-nCoV von SARS-CoV.“ [11] Dieses unfass­ba­re Publikationstempo wur­de hier visua­li­siert [12]:

Nicht ein­mal mit „Schneller Kommunikation“ (links in blau) geht es der­ma­ßen rasant, geschwei­ge denn bei regu­lä­ren Artikeln (Mitte in grün), auf deren Publikation man um die 100 Tage war­ten muss – bei allen bis auf einen: der grü­ne Punkt ganz unten, auf den der Pfeil zeigt, steht für das Drosten-Papier mit ein­zig­ar­ti­gem Tempo.

Der Artikel ist län­ger als die bei­den WHO-Protokolle, die nicht erwähnt wer­den und die Autorenschaft war auf 24 angewachsen:

- sechs von der Charité (die vier vom WHO-Protokoll ein­schließ­lich Drosten plus zwei wei­te­re) – Drosten ist als letz­ter und damit wich­tigs­ter Autor auf­ge­führt und auch als Kontaktperson genannt;
– Landt von TIB Molbiol und Marco Kaiser von GenExpress Gesellschaft für Proteindesign mbH (eine wei­te­re Landt-Firma, die bei der Veröffentlichung nicht genannt wur­de, statt­des­sen wur­de Kaiser im Januar auch unter TIB Molbiol geführt, was im Juli kor­ri­giert wurde);
– vier von der Erasmus-Universität Rotterdam ein­schließ­lich Koopmans;
– sechs vom RIVM (Reichsinstitut für öffent­li­che Gesundheit und Umwelt) ein­schließ­lich Chantal Reusken;
– zwei von der Universität Hongkong ein­schließ­lich Peiris;
– einer von der Universität Marseille;
– zwei von Public Health England ein­schließ­lich Zambon;
– einer von der Universität Antwerpen.

Zwei der Autoren des Artikels sind Mitherausgeber von Eurosurveillance: Drosten und Chantal Reusken, die damals beim RIVM war und inzwi­schen an die Erasmus-Universität Rotterdam gewech­selt ist.

Am 27. November haben 22 PCR-Experten ins­ge­samt zehn metho­di­sche Fehler im Eurosurveillance-Artikel ana­ly­siert und for­dern seit­dem öffent­lich: „In Anbetracht der wis­sen­schaft­li­chen und metho­di­schen Mängel, die hier prä­sen­tiert wur­den, sind wir zuver­sicht­lich, dass den Herausgebern von Eurosurveillance kei­ne ande­re Wahl bleibt als das Zurückziehen der Veröffentlichung“ [3] – was auch Konsequenzen für die WHO-Protokolle hät­te und alles, was dar­aus folgt. Das Tempo einer Entscheidung von Eurosurveil­lan­ce und damit auch des ECDC steht in umge­kehr­tem Verhältnis zum Veröffentlichungstempo des Artikels. Der letz­te Stand: „Ende Januar 2021“. [13]

Interessenkonflikte von Drosten und Landt

Von den 22 PCR-Experten wur­de auch die Doppelrolle von Drosten und Reusken kritisiert:

„Es stellt sich her­aus, dass zwei Autoren des Artikels von Corman-Drosten, Christian Drosten und Chantal Reusken, auch Mitglieder der Redaktion die­ser Zeitschrift sind. […] Daher gibt es einen schwer­wie­gen­den Interessenkonflikt, der den Verdacht bestärkt, dass der Artikel nicht begut­ach­tet wur­de. Es hat den Anschein, dass die schnel­le Veröffentlichung ein­fach dadurch ermög­licht wur­de, dass die Autoren auch Teil er der Redaktion bei Eurosurveillance waren. Diese Praxis wird als Beeinträchtigung der wis­sen­schaft­li­chen Integrität ein­ge­stuft.“ [3]

Als wei­te­rer Interessenkonflikt wird die Zugehörigkeit von Drosten und dem erst­ge­nann­ten Autor Victor Corman zum kom­mer­zi­el­len Labor Berlin genannt: „Beide sind für die Virusdiagnostik zustän­dig […] und die Gesellschaft arbei­tet auf dem Gebiet der Realtime-PCR-Testung.“ [3] Das Labor Berlin – Kompetenz von Charité und Vivantes hat dezi­diert die Aufgabe, Profit zu machen. [14]

Bei zwei wei­te­ren Personen war schon frü­her auf­ge­fal­len, dass sie zwar ihre Zugehörigkeit zu TIB Molbiol ange­ge­ben, aber kei­nen Interessenkonflikt dekla­riert hat­ten: Landt und Marco Kaiser. Die Eurosurveillance-Redaktion war am 10. Juni dar­auf hin­ge­wie­sen wor­den und ant­wor­te­te am 30. Juli:

Zum Zeitpunkt der Publikation war SARS-CoV‑2 erst 16 Tage zuvor als die Ursache der Coronavirus-Krankheit iden­ti­fi­ziert (COVID-19) und eine vira­le Genomsequenz war am 10. Januar ver­öf­fent­licht wor­den [1]. Sequenzen und Laborprotokolle, die zum Nachweis die­ses neu­en Virus ent­wi­ckelt wur­den, wur­den von Corman et al. über die Website der Weltgesundheitsorganisation (WHO) schon ab dem 13. Januar ver­brei­tet und ein Update wur­de am 17. Januar gemacht. […]
Wir erhiel­ten auch eine aus­führ­li­che Erklärung vom kor­re­spon­die­ren­den Autor Christian Drosten und von Olfert Landt, die erklär­ten, sie […] sei­en nicht der Ansicht, dass die Tätigkeit als Geschäftsführer von Tib-Molbiol zum Zeitpunkt der Einreichung einen Interessenkonflikt in Bezug auf den frag­li­chen Artikel dar­stell­te. Sie bestä­tig­ten fer­ner, dass die von Tib-Molbiol her­ge­stell­ten und ver­mark­te­ten Reagenzien-Sets sich von denen in dem Artikel ver­öf­fent­lich­ten Protokoll unter­schei­den und dass sie unab­hän­gig von die­ser Arbeit vali­diert wurden.
In Anbetracht des­sen und nach Rücksprache mit Experten für Interessenkonflikte und Forschungsintegrität sowie den Mitherausgebern der Zeitschrift beschloss die Chefredakteurin von Eurosurveillance, den Hinweis auf Interessenkonflikte zu ändern und die fol­gen­de Erklärung hin­zu­zu­fü­gen: Olfert Landt ist Geschäftsführer von Tib-Molbiol; Marco Kaiser ist Senior Researcher bei GenExpress und dient als wis­sen­schaft­li­cher Berater für Tib-Molbiol.
Diese Änderung zielt dar­auf ab, die Transparenz wei­ter zu erhö­hen und impli­ziert kein Urteil dar­über, ob ein Interessenkonflikt besteht oder nicht.“ [15]

Verfasst wur­de der Text vom Eurosurveillance-Redaktionsteam und erin­nert stark an Drostens Stil. Die ers­te genann­te Quelle infor­miert über die Veröffentlichung der Genomsequenzierung, aber im Widerspruch zum Text mit kei­nem Wort über eine Identifikation als Krankheitserreger und stammt vom 10. Januar. [6] Seitdem waren also 14 Tage bis zur Veröffentlichung des Eurosurveillance-Artikels ver­gan­gen.

Außerdem ist Landt nicht nur der Geschäftsführer von TIB Molbiol, son­dern vor allem der Besitzer der Firma – was Drosten selbst­ver­ständ­lich weiß – und das ist ein gro­ßer Unterschied. Zudem hat­te Landt par­al­lel zu den WHO-Protokollen Manuals für die PCR auf das E‑, N- und RdRp-Gen fer­tig, was ange­sichts der zeit­li­chen Übereinstimmung die Frage auf­wirft, inwie­weit „die von Tib-Molbiol her­ge­stell­ten und ver­mark­te­ten Reagenzien-Sets sich von denen in dem in dem Artikel ver­öf­fent­lich­ten Protokoll unter­schei­den“ konn­ten. Das Versionsdatum die­ser Manuals ist der 11. Januar und damit der Tag, an dem Landt ein Paket mit Testproben zur Überprüfung an eine Niederlassung des Schweizer Pharmariesen Roche in Hongkong geschickt hat. [16] Laut pdf-Dateieigenschaft wur­den sie am 15. und 16. Januar erstellt und tru­gen schon die Roche-Bestellnummern. [17] TIB Molbiol hat­te damit zusam­men mit Roche den First Mover Advantage, also den Vorteil, den ein Unternehmen hat, wenn es als ers­tes mit einem neu­en Produkt am Markt erscheint. Vermutlich war das der Höhepunkt ihrer jahr­zehn­te­lan­gen Zusammenarbeit. [1]

Und schließ­lich wirkt der letz­te Satz eher bockig als um Transparenz bemüht. Man kann sich fra­gen, ob die­se „Anmerkung der Redaktion: mög­li­cher nicht ange­ge­be­ner Interessenkonflikt“ nicht auch bes­ser zurück­ge­zo­gen wer­den soll­te. Immerhin gehört zu den „spe­zi­el­len Interessen“ der Chefredakteurin „Veröffentlichungs-Ethik, d.h. Qualität und Transparenz der Wissenschaftsberichterstattung“ [18].

Bei Eurosurveillance und damit bei einer euro­päi­schen Behörde ein „nutz­lo­ses“ [3] PCR-Protokoll unter Verschweigen von Interessenkonflikten vor­zu­le­gen, ist eine schwer­wie­gen­de Verfehlung. Noch schwer­wie­gen­der wäre es, wenn der Ablauf bei der WHO mit ihrer glo­ba­len Reichweite ent­spre­chend gewe­sen wäre. Anhand der hier prä­sen­tier­ten Belege ist dies eine begrün­de­te Spekulation. Drosten war im Gremium, das die Bedingungen für die Labortestung „von mensch­li­chen Verdachtsfällen“ einer Infektion mit „dem neu­en Coronavirus“ fest­ge­legt hat und das ver­mut­lich der Kanal war, über den das PCR-Protokoll so schnell und auch unge­prüft publi­ziert wer­den konn­te. Damit war der Standard gesetzt, den bis vor kur­zem kaum einer öffent­lich zu kri­ti­sie­ren gewagt hat­te. Und so kam die „Drosten-PCR“ über uns, macht den berühm­ten Virologen immer berühm­ter, den rei­chen Unternehmer noch rei­cher und hin­ter­lässt mit ihren Folgen eine Spur der Verwüstung in der Welt.

Hervorhebungen in blau von mir

[1] PCR-Technologie zwi­schen Pharmaindustrie und Virologie
https://www.corodok.de/pcr-technologie-pharmaindustrie/

[2] Cycling und Recycling der SARS-CoV-PCR
https://www.corodok.de/cycling-recycling-sars/

[3] Pieter Borger et al.: Review report Corman-Drosten et al. Eurosurveillance 2020 (27.11.2020)
https://cormandrostenreview.com/report/

[4] Laboratory tes­ting of human suspec­ted cases of novel coro­na­vi­rus (nCoV) infec­tion Interim gui­d­ance 10J anu­a­ry 2020
https://apps.who.int/iris/rest/bitstreams/1264830/retrieve

[5] [Der Erreger der Wuhan-Viruspneumonie – Epidemie wur­de ursprüng­lich als eine neue Art von Coronavirus bestimmt 9. Januar 2020 08:15 CCTV News Client]
http://www.chinanews.com/m/sh/2020/01–09/9054817.shtml

[6] https://virological.org/t/novel-2019-coronavirus-genome/319

[7] Victor Corman et al.: Diagnostic detec­tion of Wuhan coro­na­vi­rus 2019 by real-time RT-PCR-Protocol and preli­mi­na­ry eva­lua­ti­on as of Jan 13, 2020-
https://www.who.int/docs/default-source/coronaviruse/wuhan-virus-assay-v1991527e5122341d99287a1b17c111902.pdf

[8] Laboratory tes­ting of 2019 novel coro­na­vi­rus (‎‎‎‎‎‎‎‎‎‎‎‎2019-nCoV)‎‎‎‎‎‎‎‎‎‎‎‎ in suspec­ted human cases: inte­rim gui­d­ance, 17 January 2020
https://apps.who.int/iris/rest/bitstreams/1266309/retrieve

[9] Victor Corman et al.: Diagnostic detec­tion of 2019-nCoV by real-time RT-PCR-Protocol and preli­mi­na­ry eva­lua­ti­on as of Jan 17, 2020-
https://www.who.int/docs/default-source/coronaviruse/protocol-v2‑1.pdf

[10] Detection of 2019 novel coro­na­vi­rus (2019-nCoV) in suspec­ted human cases by RT-PCR
https://www.who.int/docs/default-source/coronaviruse/peiris-protocol-16–1‑20.pdf?sfvrsn=af1aac73_4

[11] Victor Corman et al.: Detection of 2019 novel coro­na­vi­rus (2019-nCoV) by real-time RT-PCR (Eurosurveillance 23.1.2020) // Link kor­ri­giert am 2.1.2021 //
https://www.eurosurveillance.org/content/10.2807/1560–7917.ES.2020.25.3.2000045

[12] The one and only Christian Drosten
https://www.corodok.de/the-christian-drosten/

[13] https://cormandrostenreview.com/end-of-january-2021/

[14] Kommerzielle Interessen von Charité und Labor Berlin
https://www.corodok.de/kommerzielle-interessen-charite/

[15] Eurosurveillance edi­to­ri­al team: Editorial note: pos­si­ble undis­c­lo­sed con­flict of interest
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7393849/

[16] Julia Hollingsworth: A coro­na­vi­rus test can be deve­lo­ped in 24 hours. So why are some coun­tries still struggling to dia­gno­se? (CNN 25.3.2020)
https://edition.cnn.com/2020/03/24/asia/testing-coronavirus-science-intl-hnk/index.html

[17] https://web.archive.org/web/20200327234500/https://www.roche-as.es/lm_pdf/MDx_53-0776_96_Wuhan-E-gene_V200111_09155368001.pdf
https://web.archive.org/web/20200327234514/https://www.roche-as.es/lm_pdf/mdx_53-0775_96_wuhan-n-gene_v200111_09155350001.pdf/
https://web.archive.org/web/20200327234523/https://www.roche-as.es/lm_pdf/MDx_53-0777_96_Wuhan-R-gene_V200111_09155376001.pdf

[18] Dr. Ines Steffens: Professional back­ground and moti­va­ti­on for my app­li­ca­ti­on to beco­me mem­ber of the EASE Council
http://www.ease.org.uk/wp-content/uploads/ines_steffens.pdf

53 Antworten auf „Der „Drosten-Test“: Wie alles anfing“

  1. Schon wie­der das Märchen vom "Drosten-Test" und zichtau­sen­den Laborärzten die kei­ne Ahnung davon haben, wie ein PCR-Test im Detail funktioniert. 

    Mal abge­se­hen davon, dass es hun­der­te PCR-Test-Hersteller mit unter­schied­lichs­ten Systemen gibt, die jedes für sich ein­zeln zer­ti­fi­ziert wor­den sind und jedes Labor die Tests eben­falls validiert.

      1. @Illa
        "Haben Sie auch Argumente, vor­zugs­wei­se sol­che, die sich auf den Text beziehen?"

        Der Drosten-PCR-Test war im Januar und Februar 2020 rele­vant, mitt­ler­wei­le gibt es aber hun­der­te ande­re PCR-Tests von ande­ren Herstellern, die alle­samt dop­pelt und drei­fach geprüft wur­den mit denen man viel Erfahrung hat. 

        Und auch ganz ohne PCR-Test wüss­ten wir, dass es einen neu­en Virus gibt, der eine neue Krankheit aus­löst. Das hat­te schon 2019 der Augenarzt in Wuhan berich­tet, der spä­ter dran gestor­ben ist. 

        Außerdem lie­gen allein in D über 5500 Menschen mit schwe­ren Covid19-Symptomen auf den Intensivstationen. 

        Aber hier will man euch weiß machen, dass, tau­sen­de Labore auf der gan­zen Welt die PCR nicht ver­ste­hen und Krakenhausärzte mas­sen­haft Covid19 falsch diagnostizieren. 

        Also: Fast alle ver­ant­wort­li­chen Experten auf der gan­ze Welt sind doof, inkom­pe­tent oder böse Verschwörer und nur ihr habt das erkannt. tzzt

        1. @markus
          "Der Drosten-PCR-Test war im Januar und Februar 2020 rele­vant, mitt­ler­wei­le gibt es aber hun­der­te ande­re PCR-Tests von ande­ren Herstellern, die alle­samt dop­pelt und drei­fach geprüft wur­den mit denen man viel Erfahrung hat. "
          Sie ver­wech­seln Plan und Umsetzung – Drosten ist kein Hersteller, nie gewe­sen. Aber der Plan, den in Europa fast alle Labore umset­zen, stammt von Drosten – nur von ihm. China hat eige­ne Planer, auch die Schweiz, habe ich mir sagen lassen. 

          "Und auch ganz ohne PCR-Test wüss­ten wir, dass es einen neu­en Virus gibt,"
          Das bestrei­tet auch hier niemand.

          "Außerdem lie­gen allein in D über 5500 Menschen mit schwe­ren Covid19-Symptomen auf den Intensivstationen. "
          In den Vorjahren hat­ten die­se Leute ande­re Infektionen – es han­delt sich um einen "Tausch" der Infektion, wie man an den Zahlen im Jahresvergleich deut­lich sieht:
          https://www.initiative-qualitaetsmedizin.de/covid-19-pandemie

          "Aber hier will man euch weiß machen, dass, tau­sen­de Labore auf der gan­zen Welt die PCR nicht ver­ste­hen und Krakenhausärzte mas­sen­haft Covid19 falsch diagnostizieren. "
          Die Aufgabe der Labore ist nicht, den Test zu ver­ste­hen. Auch nicht, ihn her­zu­stel­len. son­dern aus­schließ­lich die, ihn rich­tig anzu­wen­den gem. Gebrauchsanweisung. Ihnen scheint die Aufgabenteilung Erfinder – Hersteller – Labor in kei­ner Weise klar zu sein. Jeder erfüllt sei­ne Funktion, und außer Drosten "ver­steht" den Bauplan kei­ner – muss auch nicht, wenn der sei­nen Job verstünde …

        2. 5500 Menschen mit schwe­ren Covid19-Symptomen auf Intensiv Stationen? Woher wis­sen Sie das? Influenza-Symptome sind nicht von Covid19 unter­scheid­bar. Wie vie­le der ver­meint­lich Covid19 Patienten dort sind ledig­lich posi­tiv getestet.
          Daran, dass fast alle ver­ant­wort­li­chen Experten doof sind, habe ich wenig Zweifel.

      2. @Illa – Danke für Ihre umfang­rei­che und sehr aus­sa­ge­kräf­ti­ge Darstellung der Situation. Bezüglich "Markus" ist jedes Eingehen auf des­sen "Argumentation" rei­ne Energieverschwendung.

      1. @some1

        "Der "Bauplan" für den Test stammt für alle Labore von Drosten. Die ver­ant­wor­ten nur die "tech­ni­sche" Umsetzung die­ses Plans."

        Und genau das ist doch Quatsch. 

        Die gan­zen ande­ren PCR-Test-Hersteller haben den Drosten-Test abge­wan­delt und erwei­tert. Und jeder ein­zel­ne wur­de zer­ti­fi­ziert und noch­mals von den Laboren validiert. 

        Ihr tut immer so, als sei die­ser "Drosten-Test" eine schwar­ze Box, wo oben die Probe rein kommt und unten das Ergebnis raus, auf das man sich welt­weit (!) blind ver­lässt, ohne zu ver­ste­hen, wie das funk­tio­niert. Das ist doch Unsinn.

        1. Richtig. Sie kön­nen das mit einem Verbrennungsmotor ver­glei­chen. Das ist immer noch der alte Otto-Motor, ver­fei­nert, ver­bes­sert – aber das Grundprinzip ist immer noch das des Erfinders und bleibt es auch. Wenn man eine grund­le­gend nicht für einen ande­ren Einsatzzweck kon­zi­pier­te Methode – hier: Differentialdiagnose eines Erkrankten – auf Gesunde anwen­det, ist das Ergebnis sinn­los, wie Drosten selbst sag­te in frü­he­ren Jahren: ein PCR-Test misst alles, was mal fol­gen­los über die Schleimhaut gehuscht ist… so schafft sich das Gesundheitssystem sei­ne Überforderung selbst und ohne Sinn.

          "Ihr tut immer so, als sei die­ser "Drosten-Test" eine schwar­ze Box, wo oben die Probe rein kommt und unten das Ergebnis raus, auf das man sich welt­weit (!) blind ver­lässt, ohne zu ver­ste­hen, wie das funktioniert."

          Es gibt ja Wissenschaftler, die das getan haben und die Schwächen des Plans aufgedeckt.
          https://cormandrostenreview.com
          Labore sind dazu nicht in der Lage.

        2. Eben das ist doch merk­wür­dig .Jeder Hersteller/jedes Labor darf sei­nen Test noch selbst vali­die­ren .Eine ein­heit­li­che Richtlinie gibt es erst ab Mai 2022 bei dem ein EU Referenzlabor bzw.eine benann­te Stelle hin­zu­ge­zo­gen wer­den um zer­ti­fi­ziert zu wer­den . Seite 4Absatz 2 . Schon komisch , weil dann erst PCR in höchs­te Risikoklasse gehö­ren https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/8000/16_8821_D.pdf?fbclid=IwAR0HvI_LImjibZvRNuepfjaZ7toHhVPvLt9sopNPyEGBpWXrZgLcaOo-s9Q

    1. Sie besu­chen die­se Seite doch nur, um die unge­prüf­ten MainStreamMeinungen auch hier zu hin­ter­las­sen. Faktisch sind Ihre Angaben unbrauch­bar und tra­gen zu einer frucht­ba­ren Diskussion nichts bei.

      1. @Klaus Dieter
        Ich fin­de es gut, dass er hier die ande­re Seite ver­tritt, in einem Forum, in dem er weiß, dass er in der Minderheit ist. Er hat den Mut, stellt sich auch, und das begrü­ße ich.
        Es nützt gewon­ne­nen Einsichten mehr, wenn man sie kon­tro­vers erprobt als wenn man nur in Zustimmung badet – in der Wissenschaft nennt man das Falsifikation.
        Dass die BReg die­se Kontroverse nicht zulässt, kri­ti­sie­re ich – das ist ihr größ­ter Fehler. Man soll­te ihn dann aber nicht vice ver­sa kopieren.

      2. @Klaus Dieter

        Ihr glaubt halt lie­ber dar­an, dass sich die gan­ze Welt blind auf den einen "Drosten-Test" ver­lässt und sich selbst auf den Intensivstationen der Krankenhäuser alle blind auf den "Drosten-Test" ver­las­sen und dehalb Covid19 dia­gnos­ti­zie­ren, wo kei­nes ist.

        Wer nicht von selbst erkennt, dass das völ­lig rea­li­täts­fern ist, dem ist wahr­lich kaum noch zu helfen.

        Aber genau das wird auf Seiten wie hier mit aller­lei kom­pli­zier­ten Details, rea­len Geschichten, Unsicherheit Widersprüchen und Verdrehungen gezielt ver­mit­telt und mit Stilkritik an Hassfiguren wie Lauterbach und Drosten emo­no­ti­al abgerundet.
        Andere pro­fi­tie­ren youtu.be/13pZ4qTr_7M

        1. @Markus
          Sie müs­sen sich schon mal grund­le­gend entscheiden:
          Setzen Sie auf den Mainstream, die pro­mi­nent ver­mit­tel­ten media­len Inhalte und ver­las­sen sich dar­auf, dass das alles gut­her­zi­ge, schwar­min­tel­li­gen­te und unei­gen­nüt­zi­ge Menschen sind oder ver­su­chen Sie selbst , Zusammenhänge zu begrei­fen. Argumentativ ist nur letz­te­res von Nutzen.

          Anwalt Jun ist Jurist. Er weiß, dass Juristen wie jedes Gewerbe mit ihrer Kunst Geld ver­die­nen wol­len – er auch. Was ist dar­an nun beson­ders? Er ist kürz­lich mit sei­ner Facebookklage geschei­tert und hat den Vorzug, dass der des­halb juris­ti­sche Fallstricke bei Leistungsklagen selbst ken­nen gelernt hat. Zum ande­ren dient er sich den Volksverpetzern als Rechtsbeistand an in der Sache Füllmich/Wodarg. Ich wür­de das begrü­ßen. Nehme aber nicht an, dass er es gra­tis tun würde.

    2. Man muss nur das Verhalten von Christian Drosten sehen, was er selbst sag­te, obwohl er kei­nen Virus iso­lier­te. Seine Erkenntnise, sei­ne Wissenschaft, kam von "Sozialmedia". Genau, der face­book und Fake Augenarzt aus Wuhan: Li Wenliang. Gefakte Videos und Fotos, von angeb­li­chen Krankenhäuser mit erfun­de­nen Toten! So blöd muss man erst ein­mal sein, was nur mit kri­mi­nel­ler Energie erklär­bar ist. Ebenso vom RKI. denn spä­ter muss­te man zuge­ben, das man kei­ne "Wissenschaftlichen Protokolle" für den Virus hat, auch frei erfun­den! noch Peinlicher: Das Auswärtige Amt, die Peking Botschaft rief nicht in Wuhan an, BND iden­tisch, und die WHO Untersuchungs Delegation ist immer noch nicht nach Wuhan geflo­gen, um die Fakten festzustellen

    3. Das Problem ist, dass es hun­der­te Testgibt, aber kei­nen standartisierten.
      Das Problem ist, dass ein sau­be­rer Vergleich mit der Grippe nicht mög­lich ist, weil zu der Grippe kei­ne ver­gleich­ba­ren Daten vorliegen.
      Dass Problem ist, dass nicht fest­ge­legt ist, was ein an und mit Corana Verstorbener ist und das es (s.o) dafür kei­ne sau­be­re Standartiesierung gibt.
      Ich habe Sozialwissenschaften unter­rich­tet. Wäre ich noch im Schuldienst, wür­de ich die Schüler und Schülerinnen(ich, weib­lich fin­de Gendersternchen doof) die Graphiken des RKI, des Bundesamtest für Statistik zur Übersterblichkeit, das Diviregister und Grippeweb ana­ly­sie­ren las­sen und mit den Nachrichten in den öffent­lich recht­li­chen Medien ver­glei­chen las­sen. Vermutlich wür­de man mich vom Dienst suspendieren.
      Mir scheint, als gebe es auf den bil­li­gen Rängen des RKI mehr Verstand als in der obe­ren Preiskathegorie.
      Ich bin übri­gens 72, Risikogruppe und ich bin rest­los leid, vorm Sterben an, mit, durch Corana unge­fragt geret­tet zu wer­den indem man mir mein Leben nimmt und den Kindern die Persoektiven,

    4. Oh! So eine bana­le Antwort auf die­sen mit chir­ur­gi­scher Präzision gefer­tig­ten Nachweis der Korruption? Da wird Ihr Auftraggeber nicht zufrie­den sein.

  2. Drostens Funktion für die Bundesregierung wur­de im Jahr 2017 begründet:

    "Mitglieder des Internationalen Beratergremiums sind:
    Vorsitz: Prof. Dr. Ilona Kickbusch, Direktorin des Global Health Centre, Graduate Institute of International and Development Studies in Genf

    Prof. Dr. Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie Charité

    Dr. Christopher Elias, Präsident des Global Development Program, Bill & Melinda Gates Stiftung

    Prof. Jeremy Farrar, Direktor des Wellcome Trusts

    Prof. Dr. Jörg Hacker, Präsident der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften

    Dr. Matshidiso Rebecca Moeti, WHO Regionaldirektorin für Afrika

    Das neu gegrün­de­te Internationale Beratergremium wird das Bundesgesundheitsministerium bei der Neuausrichtung der Strategie zur inter­na­tio­na­len Gesundheitspolitik bera­ten. Dafür ist ein umfang­rei­cher Austausch aller Ressorts der Bundesregierung mit Vertreterinnen und Vertretern von Nichtregierungsorganisationen, Wissenschaft, pri­va­ter Wirtschaft und Politik geplant. Dabei ste­hen die Gestaltungsmöglichkeiten Deutschlands in der inter­na­tio­na­len Gemeinschaft im Mittelpunkt."
    https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/2017/august/internationales-beratergremium.html

    Man kann also auf­hö­ren sich zu wun­dern, wes­halb außer Drosten, Leopoldina, Wellcome Trust und Gatesstiftung kei­ne ande­ren wis­sen­schaft­li­chen Meinungen zuge­las­sen sind: die­se Leute sind allein­zu­stän­dig für die welt­wei­te Koordination der Gesundheitsmaßnahmen im Bezirk Deutschland.

  3. "Not tes­ted for use in dia­gnostic procedures"
    Was machen wir hier eigentlich?
    Das ist so als wenn man ein Auto ver­kauft und der Verkäufer sagt, damit kannst du auf dei­ner pri­va­ten Rennstrecke herumfahren.
    Und alle die es dann kau­fen nutz­ten es dann auf der öffent­li­chen Straße, obwohl es über­haupt kei­ne Zulassung dort hat!

  4. Es kann sein, dass ich mit der fol­gen­den Überlegung nach NZZ-Lektüre falsch lie­ge (und hof­fe ins­ge­heim auf fach­li­che Einschätzung z.B. durch @gelegentlich, den Biologen im Forum):

    Die NZZ berich­tet heu­te (leicht subversiv):

    "Die zwei­te Welle der Covid-19-Pandemie hat vie­le Länder mit vol­ler Wucht erfasst. Das spie­gelt sich nicht nur in den ver­öf­fent­lich­ten Fallzahlen, son­dern auch im Abwasser: Über Stuhl und ande­re Ausscheidungen von infi­zier­ten Personen gelangt Sars-CoV‑2 in die Kanalisation. Eine Ansteckungsgefahr gehe vom Abwasser nach der­zei­ti­gem Kenntnisstand aber eher nicht aus, erklärt der Virologe René Kallies vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig. 

    Selbst wenn der Stuhl noch intak­te Viren ent­hält, machen ihnen die im Abwasser reich­lich vor­han­de­nen Reinigungsmittel den Garaus. Seifenmoleküle und ande­re Tenside zer­stö­ren die Virushülle. Aber die Erbinformation der Viren, ihre RNA, über­steht den Weg bis in die Kläranlage und kann dort nach­ge­wie­sen wer­den – mit der glei­chen PCR-Methode wie in der medi­zi­ni­schen Diagnostik. 

    Zahlreiche Forschergruppen welt­weit wol­len die­se Informationen jetzt im Kampf gegen die Pandemie nutzen."

    Nun mei­ne ich, von Sahin – der für sei­nen Impfstoff im Grunde den Mechanismus des Virus nach­ahmt – und Dr. Schmidt-Krüger gelernt zu haben, dass die Erbinformation nur mit­tels der Protein-Spikes wei­ter­ge­ge­ben wer­den kann, die ein intak­tes Virus befä­higt, vom Körper fälsch­lich "aner­kannt" und in Zellen ein­ge­la­gert zu wer­den. Ohne die­se Spikes ist die Erbinformation nutz­los und unge­fähr­lich. DER PCR-Test fin­det aber Genabschnitte des Virus unab­hän­gig davon, ob die­se über­haupt noch mit­tels Protein anste­ckungs­fä­hig wären oder nicht!

    Falls das rich­tig gedacht wäre, DANN ist der PCR-Test buch­stäb­lich ein Fall fürs Klo.…

  5. Lug und Trug seit Jahren, eine sehr sehens­wer­ter Vortrag von Paul Schreyer, bei dem auch die­ser unsäg­li­che Drosten dabei ist:
    https://youtu.be/SSnJhHOU_28?t=2779
    Auf die­sem Blog soll es ja nicht so sehr in Richtung Verschwörungstheorien gehen, aber es sieht schon ver­dammt nach lang­jäh­ri­gem, geplan­tem Betrug aus.

  6. In einem aktu­el­len Vortrag von Paul Schreyer wird auf­ge­zeigt, dass bereits in den ver­gan­ge­nen zwan­zig Jahren ver­schie­de­ne Pandemie-Planspiele und Übungen auf zumeist inter­na­tio­na­ler Ebene durch­ge­führt wurden.

    Bei die­sen "Übungen" wur­den im Laufe der Jahre ver­schie­de­ne Varianten und Szenarien für welt­wei­te "Bedrohungen" durch­ge­spielt und gewis­ser­ma­ßen ein Repertoire an Handlungsstrategien angelegt. 

    Es gibt star­ke Hinweise dafür, dass unter dem Vorwand einer welt­wei­ten Bedrohung durch ein Virus die Bevölkerungsakzeptanz für eine seit lan­gem geplan­te Weltumgestaltung erreicht wer­den soll.

    Ordnet man die vor­an­ge­gan­ge­nen Planspiele in die aktu­el­len Geschehnisse ein, blei­ben an einer Umsetzung die­ses Plans der übli­chen Verdächtigen wenig Zweifel.

    Falls am Ende einer etwai­gen sorg­fäl­ti­gen Untersuchung kei­ne Zweifel blei­ben soll­ten, hät­ten wir es hier mal mit einer wirk­li­chen Verschwörung zu tun.

    Und falls die letz­ten Zweifel nicht aus­ge­räumt wür­den, wäre die Untersuchung wohl noch nicht am Ende angelangt 🙂

    https://www.youtube.com/watch?v=SSnJhHOU_28
    Paul Schreyer: Pandemie-Planspiele – Vorbereitung einer neu­en Ära?

  7. @Markus …und wie­der das Märchen über tau­sen­de Wissenschaftler die sich einig sind und die Anmerkung ,das es noch ande­re Tests gibt, die natür­lich alle super sind, da von den Herstellern selbst vali­diert. Hast du Zahlen wel­che Test wie oft ver­wen­det wer­den , auf wel­che Genabschnitte und mit wel­chen CT-Werten getes­tet wird,oder das der Drostentest kaum Bedeutung hat unter den vie­len Anderen?Und mal wie­der kein ein­zi­ges soli­des Argument, außer das sich Festklammern an der Tatsache, dass die da oben schon alle rich­tig machen. Verschwörungsleugner fah­ren nach dem glei­chen Fahrplan wie die absur­des­ten Verschwörungstheoretiker, nur halt anders­rum. Es gibt kei­ne Verschwörungen, außer von den Verschwörungstheoretikern, die pla­nen es den Menschen schlecht gehen zu las­sen, damit die AfD an die Macht kommt.… Eines soll­ten aber alle sich klar machen, egal auf wel­cher Seite: Wirklich wis­sen tut kaum einer was, auch nicht nach lesen von “Faktenchecks”. Letztlich ent­schei­det sich jeder nur wem er mehr glaubt. Und es gibt nun mal einen gan­zen Haufen an Widersprüchen in der offi­zi­el­len Erzählung, dar­an ändern auch dei­ne Scheinargumente nicht.

    1. @Flo
      Hier eine klei­ne Auswahl von in Europa ange­bo­te­nen PCR-Test-Systemen. Bei Details kannst du auch nach­le­sen, auf wel­che und wie­viel Targets in der Virus-DNA getes­tet wird und wel­che Sicherheiten noch ein­ge­baut sind.
      http://www.trillium.de/zeitschriften/trillium-diagnostik/ausgaben-2020/td-heft-22020/innovation-markt/nachweissysteme-sars-cov‑2.html

      Ich glau­be nicht, dass man die PCR-Tests modi­fi­zie­ren und erwei­tern kann, wenn das außer Herr Drosten nie­mand ver­steht… Und war­um der für die Produkte ande­rer Hersteller ver­ant­wort­lich sein soll, auch nicht.

      1. @Markus
        Die unter Ihrem Link (Medizinischer Fachverlag) ver­öf­fent­li­che Auswahl von in Europa zuge­las­se­nen Tests ist lei­der wenig aus­s­sa­ge­kräf­tig. Das hat ein­mal damit zu tun, dass ich fach­li­cher Laie bin, aber auch damit, dass die dort ange­ge­be­nen Links, die ich stich­pro­ben­ar­tig auf­ge­ru­fen habe, meist aus­schließ­lich auf Werbeseiten der Hersteller ver­lin­ken und daher auch für einen Fachmann nutz­los wären. Ich bin daher dem dort unten genann­ten Link auf die Erläuterungen des RKI gefolgt und habe dort eine "Gebrauchsanweisung", aber kei­ne fach­li­che Beurteilung gefunden:
        https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Vorl_Testung_nCoV.html#doc13490982bodyText1
        Um mit RA Jun zu spre­chen: da läuft GELD.…

        Ich bin daher auf die Untersuchung des CDC, der ame­ri­ka­ni­schen Seuchenschutzbehörde aus Dezember 2020 gegan­gen, die die in USA zuge­las­se­nen Tests einer fach­li­chen Prüfung unter­zo­gen hat und aus­drück­lich zu fol­gen­den­dem Schluss gelangt:

        "Detection of viral RNA may not indi­ca­te the pre­sence of infec­tious virus or that 2019-nCoV is the cau­sa­ti­ve agent for cli­ni­cal symptoms."

        Auf deutsch: Wenn mit dem PCR-Test Virus-RNA gefun­den wird, dann heißt dies nicht zwangs­läu­fig, dass ein infek­tiö­ser Virus vor­han­den ist und auch nicht, dass 2019-nCoV die Ursache für vor­han­de­ne Symptome sein muss.

        Mir ist nicht bekannt, ob es eine sol­che Prüfung auch durch die deut­sche "Seuchenschutzbehörde", das RKI, gibt? Falls doch, wäre ich für einen Link dankbar.

        Ansonsten ver­wen­de ich hier mal das "Argument", das sie hier oft verwenden:

        Glauben Sie denn, dass all die ame­ri­ka­ni­schen Fachleute, die zu die­ser Feststellung gelangt sind bezüg­lich der Tests, doof sind, lügen und sich gegen Drosten bös­wil­lig ver­schwo­ren haben??

        1. @Markus – 2
          Noch ein wich­ti­ges Fundstück, das über die deut­schen Gepflogenheiten bei der Qualitätssicherung der PCR-TEsts gibt: eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Fiechtner bezüg­lich PCR-Qualität im Landtag BW.
          https://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/8000/16_8821_D.pdf

          Er fragt unter Ziffer 3:
          "Teilt sie die Aussage des Paul-Ehrlich-Instituts „Alle COVID-19-Tests unter­lie­gen der EU-Richtlinie über In-vitro-Diagnostika (IVD), die der­zeit in Europa die Marktzulassung für IVDs regelt. Gemäß die­ser Richtlinie kön­nen die Hersteller die COVID-19-Tests – als ,IVD nied­ri­gen Risikos‘ – noch selbst zer­ti­fi­zie­ren und auf eine unab­hän­gi­ge Überprüfung der Tests ver­zich­ten, bevor sie auf den Markt gebracht wer­den. Die Validierung der Tests, die im Internet und in Apotheken ange­bo­ten wer­den, ist aus Sicht des Paul-Ehrlich-Instituts, Bundesinstitut für Impfstoffe und bio­me­di­zi­ni­sche Arzneimittel, daher nicht gesi­chert. Nachweislich gibt es hier auch Fälschungen.“, die klar­macht, dass es eine Validierung gar nicht gibt, auch für den „Drosten-Test“ nicht und erfüllt er die Anforderungen, die ein medi­zi­ni­scher Test erfül­len und muss ein Verfahren, wel­ches als Grundlage für weit­rei­chen­de staat­li­che Maßnahmen dient, nicht umso genau­er und weit­rei­chen­der fun­diert sein?
          Die Antwort:
          Nach den der­zeit gül­ti­gen Klassifizierungsregeln kön­nen IVD, die nicht in Liste A oder B genannt sind, noch ohne Benannte Stelle zer­ti­fi­ziert wer­den. Mit dem Geltungsbeginn im Mai 2022 der bereits im Mai 2017 in Kraft getre­te­nen euro­päi­schen IVD-Verordnung (IVDR) wird sich das ändern. Dann muss für die Zertifizierung ein EU-Referenzlabor sowie eine Benannte Stelle hin­zu­ge­zo­gen wer­den, da COVID19-Tests dann vor­aus­sicht­lich in die höchs­te Risikoklasse gehö­ren werden.
          Diagnostiklabore bezie­hen zer­ti­fi­zier­te Tests zum Nachweis von SARS-CoV‑2 von renom­mier­ten Herstellern, die den PCR-Test der Arbeitsgruppe von Christian Drosten teil­wei­se über­nom­men haben aber auch wei­te­re Modifizierungen zur Erhöhung der ana­ly­ti­schen Genauigkeit vor­ge­nom­men haben. Zusätzlich zur Validierung durch die Arbeitsgruppe von Christian Drosten erfolgt eine wei­te­re Validierung durch die Hersteller.
          Vor Einsatz in den Laboren selbst wird das Analyseverfahren noch­mals sorg­fäl­tig eta­bliert und im Hinblick auf die Leistungsdaten vali­diert. Für die Qualitätssicherung bei der PCR-Diagnostik wer­den bei allen Tests fort­lau­fend Qualitätskontrollen wie Positiv- und Negativkontrollen mit­ge­führt. Anhand der Messwerte aus die­sen Kontrollen kann z. B. Reproduzierbarkeit des Tests, Nachweisgrenze und ggf. Abweichungen von der erwar­te­ten Leistungsfähigkeit erkannt wer­den. Zudem sind die Labore gehal­ten, regel­mä­ßig an ent­spre­chen­den Ringversuchen zur exter­nen Qualitätssicherung von Messverfahren teil­zu­neh­men. Beim Extra INSTAND-Ringversuch Virusgenom-Nachweis – SARS-CoV‑2 im April 2020 stand für die teil­neh­men­den Laboratorien im Vordergrund, die Analytik zum SARS-CoV-2-Nachweis hin­sicht­lich Testsensitivität und Testspezifität zu über­prü­fen. Insofern erfolgt bei labor­dia­gnos­ti­schen PCR-Analyseverfahren zum Nachweis von SARS-CoV‑2 eine weit­rei­chen­de Validierung der Leistungsdaten. Neben der tech­ni­schen Validierung, spielt auch die medi­zi­ni­sche Validierung und Plausibilitätsprüfung durch Ärzte eine wich­ti­ge Rolle für die Interpretation des Befundes. Aus die­sem Grund sind PCR-Tests äußerst zuver­läs­sig. Produkte aus dem Internet, deren Anwendung nicht im beschrie­be­nen Verfahren vali­diert wur­de und die ggf. die grund­le­gen­den Anforderungen nicht erfül­len, sind damit nicht vergleichbar.

          M.a.W: Die Drosten-Arbeitsgruppe und die Hersteller zer­ti­fi­zie­ren Ihre eige­nen Produkte SELBST!

          Noch Fragen?

        2. @some1

          Also zum einen zeigt die Vielzahl der PCR-Test-Hersteller, dass die­se Hersteller natür­lich für ihre ver­kauf­ten Produkte haf­ten. Genau, wie die Labore, die mit den Tests arbeiten. 

          Und zum ande­ren sagt dein Ziat nur Binsenweisheit aus.
          "Auf deutsch: Wenn mit dem PCR-Test Virus-RNA gefun­den wird, dann heißt dies nicht zwangs­läu­fig, dass ein infek­tiö­ser Virus vor­han­den ist und auch nicht, dass 2019-nCoV die Ursache für vor­han­de­ne Symptome sein muss."

          Das heißt, dass kein INFEKTIÖSER (=anste­cken­der) Virus da sein muss und even­tu­ell vor­han­de­ne Symtome nicht zwin­gend von den bei der Testpersonen fest­ge­stell­ten SARS-CoV-2-Viren stam­men müssen.

          Aber Sars-Cov-2-Viren hat man gefun­den und wenn man die bei immer mehr Menschen fin­det und gleich­zei­tig die Krankheitsfälle hoch gehen, dann beweist das die Verbreitung des Virus.
          Aus die­sem Grund nutzt man die­ses Verfahren auf der gan­zen Welt.

          1. @Markus

            "Das heißt, dass kein INFEKTIÖSER (=anste­cken­der) Virus da sein muss und even­tu­ell vor­han­de­ne Symtome nicht zwin­gend von den bei der Testpersonen fest­ge­stell­ten SARS-CoV-2-Viren stam­men müssen."

            Leider nein. Denn im CDC-Report steht auch folgendes:
            "Positive and nega­ti­ve pre­dic­ti­ve values are high­ly depen­dent on pre­va­lence. False-nega­ti­ve test results are more likely when pre­va­lence of dise­a­se is high. False-posi­ti­ve test results are more likely when pre­va­lence is mode­ra­te to low. "

            Das immer­hin führt auch das RKI in etwas "diplo­ma­ti­sche­rer" Sprache auf dem og. Link aus:

            "Bei nied­ri­ger Prävalenz und nie­der­schwel­li­ger Testindikation (ein­schließ­lich der Testung asym­pto­ma­ti­scher Personen) wer­den an die Spezifität der Teste im Hinblick auf den posi­ti­ven Vorhersagewert hohe Anforderungen gestellt." und "Ggf. muss zur Klärung eine geeig­ne­te laborin­ter­ne Überprüfung (z. B. Wiederholung mit einem ande­ren Testsystem) erfol­gen bzw. eine neue Probe ange­for­dert wer­den. Der Befund soll eine kla­re Entscheidung im Hinblick auf die Meldung ermöglichen."

            Die Prävalenz in Deutschland ist jedoch unbe­kannt – um die zu ken­nen, muss man ent­we­der 83 Mio tes­ten oder reprä­sen­ta­ti­ve Kohorten – das ist lei­der auch nach 9 Monaten noch nicht erfolgt, obgleich Streeck es emp­foh­len hat­te – er ist ja nicht Mitglied der Beratergruppe. Vor dem Hintergrund ist jedoch die Aussage zur Spezifität eine rei­ne Spekulation. Zur RKI-Empfehlung der "laborin­ter­nen Überprüfung" kann ich Ihnen aus der Praxis (und ohne Beleg) nur ver­si­chern, dass die per­so­nell und vor allem fach­lich heil­los über­for­der­ten Behörden das nicht machen – dann hät­ten sie noch mehr zu tun. Fluggesellschaften machen es, aber eben mit Verzug, und ob die Erstmeldung als posi­tiv je gelöscht wird, falls sie sich nicht bestä­tigt, steht auch dort in den Sternen.

            "natür­lich für ihre ver­kauf­ten Produkte haften"
            Auf die Haftung möch­te ich hier nicht auch noch ver­tie­fend ein­stei­gen, nur so viel. Auch hier muss erst mal die genaue Ursache "ver-haf­tet" wer­den, also: Die Regierung als Promoter der Tests gene­rell, Drosten als Erfinder, der Hersteller in der kon­kre­ten Umsetzung oder das Labor in der feh­ler­haf­ten Anwendung? Beim Hersteller gilt die Produkthaftung, wie Sie rich­tig sagen, und bei einer Zivilrechtlichen Klage müss­te ER bewei­sen, dass er nicht ver­ant­wort­lich ist. Wie aber soll­te das gehen, da doch die Aussage der Hersteller wohl­weis­lich selbst auf die Unzuverlässigkeit des Tests hin­weist? Ohne alle Beipackzettel von Herstellern dar­auf geprüft zu haben bin ich sicher, dass das von kei­nem von ihnen "ver­ges­sen" wer­den wird.
            Ich habe den Beipack EINES PCR-Tests mal stu­diert, den des Xpert Xpress SARS-CoV-2-Test, dort steht:
            "Probentypen ermit­telt. Die Leistung die­ses Assays bei Verwendung ande­rer Probentypen oder Proben wur­de nicht
            untersucht.
            • Es kann zu einem falsch nega­ti­ven Ergebnis kom­men, wenn die Probe unsach­ge­mäß ent­nom­men, trans­por­tiert oder gehand­habt wird. Falsch nega­ti­ve Ergebnisse sind auch mög­lich, wenn die Probe eine unzu­rei­chen­de Anzahl der Organismen enthält.
            • Wie bei allen mole­ku­la­ren Tests könn­ten Mutationen inner­halb der Zielregionen des Xpert Xpress SARS-CoV-die Bindung von Primern und/oder Sonden beein­träch­ti­gen und dazu füh­ren, dass die Anwesenheit des Virus nicht nach­ge­wie­sen wird.
            • Dieser Test kann durch Bakterien oder ande­re Viren ver­ur­sach­te Krankheiten nicht ausschließen."
            Das ist nicht schlimm – jeder Hersteller verscht best­mög­lich die Haftung zu erschwe­ren und meist gelingt das auch. M.a.W.: einen Hersteller in Regress zu neh­men ist für Kunden stets sehr schwer.

            "Aber Sars-Cov-2-Viren hat man gefun­den und wenn man die bei immer mehr Menschen fin­det und gleich­zei­tig die Krankheitsfälle hoch gehen, dann beweist das die Verbreitung des Virus.
            Aus die­sem Grund nutzt man die­ses Verfahren auf der gan­zen Welt."

            Das scheint mir bei Ihnen die zen­tra­le Aussage zu sein, auf die es Ihnen ankommt.
            Grundsätzlich "beweist" eine Gleichzeitigkeit – nichts. Es gibt in der Statistik jenes berühm­te Beispiel, in dem tat­säch­lich fest­ge­stellt wer­den konn­te, dass in Gegenden mit hoher Storchenpopulation auch die Geburtenraten signi­fi­kant (!) höher sind . Bringt nun der Storch die Kinder oder die Kinder den Storch? man wird es nie erfah­ren, aber die Statistiken der Krankenhäuser – ich habe Ihnen wei­ter oben eine ver­linkt – zei­gen, dass ein­mal die Belegung nicht zuge­nom­men hat über die Monate, nur die Diagnose hat sich ver­än­dert. Da im glei­chen Zeitraum die Bettenkapazitäten dras­tisch abge­baut wor­den sind, ent­steht ein künst­li­cher Notstand in einem Gesundheitssystem, dass schon vor­her mit 80 % Auslastung gefah­ren wer­d­ne muss­te, um über­haupt ren­ta­bel zu sein. Um das fest­zu­stel­len, ist kein Test nötig. Um die tat­säch­li­che Gefahr, die von Covid aus­geht, zu benen­nen, wäre ein Test nötig, der Infektionen zuver­läs­sig nach­wei­sen kann. Denn aber gibt es nicht, wes­halb man die Gefährlichkeit indi­rekt über die ent­spre­chen­den Statistiken her­lei­tet. Die wei­sen in den aller­meis­ten Ländern, auch für Deutschland, nach wie vor kein mar­kan­tes Seuchengeschehen aus. Die Höchstzahl beleg­ter Intensivbetten weist für kei­nen Monat des Jahres 2020 eine Belegung >21.000 aus.

          2. Weil es vie­le Hersteller von PCR-Tests gibt und dazu noch vie­le Labore die­se benut­zen, ist das ein Beleg dafür, dass die­se dafür haf­ten. Kannst Du das genau­er erklä­ren, was Du damit sagen willst?

            Die Hersteller und Labore sagen, dass man mit den Tests kei­ne Infektion nach­wei­sen kann und das die­se nicht für dia­gnos­ti­sche Zwecke geeig­net sind. Aber es ist natür­lich ein tol­les Geschäft, dass man sich nicht ent­ge­hen las­sen kann, wenn so vie­le Experten sagen, dass es doch so ist.

  8. Frau Merkel hing mit ihrem Wahlverein an der Macht, das ist es wohl. Deutschland als ent­schei­den­des Land einer welt­wei­ten Gesundheitspolitik. Nun hat sie sich selbst in den Aktionen inter­na­tio­na­ler Marktradikaler ver­strickt. Dass sie nicht in Quarantäne geht, zeigt, dass sie das Virus genau wie ihr Herr Spahn, der mal eben mit ande­ren den Fahrstuhl füllt, für nicht gefähr­lich hält. Mit der im GG vor­ge­se­he­nen demo­kra­ti­schen Beteiligung wäre längst die Wahrheit auf dem Tisch. Aber sie spielt China mit uns den ihren (Klappe hal­ten!). Es ist ein Mangel an demo­kra­ti­scher Kontrolle, der zu die­ser Ausnahmesituation durch die Exekutive im Kanzleramt füh­ren konnte.

  9. Der Betrug mit dem PCR-Test begann mit HIV und Aids. Damals haben sich gesun­de Menschen wegen einem posi­ti­ven PCR-Test umge­bracht. Man konn­te in den USA Aids haben und in Australien nicht, je nach Labor.

    Schon damals dabei: Anthony Fauci und Drosten in Ausbildung. 

    Karys Mullis der Erfinder des PCR Tests über Anthony Fauci, Bürokraten und Politiker die eine eige­ne Agenda haben, den Unwillen mit ihm zu dis­ku­tie­ren, Schafe, die nicht zwi­schen guter und schlech­ter Wissenschaft unter­schei­den kön­nen, sowie Wissenschaft als Religion:
    https://dryburgh.com/kary-mullis-pcr-anthony-fauci/

    Seine Aussagen sind aktuell.

    1. Genau. Eure Diskussion über die Zuverlässigkeit von hun­der­ten unter­scheid­li­chen PCR-Test-Systemen die von tau­sen­den Laboren welt­weit ver­wen­det wer­den ist so absurd, wie die Frage ob HI-Viren die Ursache von Aids sind. Kaum etwas auf der Welt ist bes­ser untersucht.

  10. @some.1
    „Nun mei­ne ich, von Sahin – der für sei­nen Impfstoff im Grunde den Mechanismus des Virus nach­ahmt – und Dr. Schmidt-Krüger gelernt zu haben, dass die Erbinformation nur mit­tels der Protein-Spikes wei­ter­ge­ge­ben wer­den kann, die ein intak­tes Virus befä­higt, vom Körper fälsch­lich "aner­kannt" und in Zellen ein­ge­la­gert zu werden. “
    Für einen Korinthenkacker nicht falsch, aber miß­ver­ständ­lich. Ohne eine funk­tio­nie­ren­de Hülle kann das Virus nie­mals in eine leben­de Zelle ein­drin­gen und dort ver­mehrt wer­den. Das ist die Voraussetzung der Weitergabe der Erbinformation. Eine ande­re Funktion und Bedeutung hat die Hülle nicht. Daher ist das Abwasser tat­säch­lich gefahrenfrei.
    @Markus
    Sie über­se­hen einen wesent­li­chen Punkt. Es gibt zahl­rei­che Corona-Erkältungsviren, die rela­tiv schnell mutie­ren. Ok, im Januar soll es ein neu­es Virus gege­ben haben. Angenommen der ers­te ent­wi­ckel­te Drosten-Test sei fach­lich feh­ler­frei gewe­sen. Dann muss jetzt getes­tet wer­den ob er auch den Unterschied zwi­schen die­sem neu­en Virus und den vor­han­de­nen erkennt. Zu die­sem Zweck hat man 297 Patienten der Charite, die mit Lungenerkrankungen dort waren, getes­tet. Ergebnis: kei­ne von denen hat­te die­ses neue Virus, laut PCR-Test. Das kann aber nur als ers­ter Grobtest gewer­tet wer­den. Man, d.h. auch ande­re Wissenschaftler, hät­ten nun unter­su­chen müs­sen wel­che ande­ren Corona-Viren unter­wegs sind und ob die auch allemit Hilfe von PCR als „nicht-neu“ erfaßt wor­den sind. Dann erst ist die Behauptung „neu“ veri­fi­ziert. Das ist aber unter­blie­ben. Man hat nun in die­sem Drosten-Test eine schnel­le­re Möglichkeit (Test auf das E‑Gen) und eine schwie­ri­ge­re, weil sei einen 2. Testlauf vor­aus­setzt: auf das ORF-1-Gen (von dem man annimmt es sei tat­säch­lich nur bei die­sem neu­en Virus vor­han­den). Die Crux: ein Test nur auf das E‑Gen weist das neue Virus nur dann gesi­chert nach wenn in einer unab­hän­gi­gen Untersuchung geklärt wor­den ist wo das E‑Gen über­all vor­kommt und dass es eben nicht in ande­ren Corona-irgend­was-Viren vor­kommt. Diese Untersuchung gibt es nicht. Es gibt nur Behauptungen dazu.
    Daher wäre ein ehr­li­ches Testergebnis, wie das Labor dem Gesundheitsamt mit­zu­tei­len hätte:
    Test positiv
    Auf E‑Gen: d.h. Corona-irgend­was, viel­leicht auch CoV‑2, das neue.
    Auf E‑Gen plus ORF-1-Gen: mit Sicherheit auch CoV‑2 in der Probe
    Zyklenzahl: darf nicht über 25 sein (posi­tiv bei 35 Zyklen wür­de bedeu­ten den Test 2 Tage spä­ter zu wie­der­ho­len. Ist der glei­che Test dann bei 20 Zyklen posi­tiv darf man anneh­men der Proband sei mit CoV‑2 infi­ziert, viel­leicht sogar infek­ti­ös. Auch wenn das eine Folgerung, kein direk­ter Beweis ist).
    In Deutschland tei­len aber die Labore die­se Details dem Gesndheitsamt nicht mit und die­ses fragt auch nicht nach. Was es könn­te. Soweit ich weiß kann der Proband das auch nicht erfah­ren. Wenn also kein Labormitarbeiter leakt… die gan­ze Informationskette ist also hier­ar­chisch so auf­ge­baut dass nur das RKI als Vorgesetzte der Gesundheitsämter die Kontrolle haben kann. Eine öffent­li­che Kontrolle ist kon­struk­ti­ons­be­dingt unmög­lich. Es gibt kei­nen Grund dar­an zu zwei­feln dass die Labore fach­lich ihren Aufgaben gewach­sen sind. Bis hier­hin dürf­ten wir einer Meinung sein.
    Dass ein PCR-Test nur Teile des Virus-Genoms nach­weist aber eben kei­ne Infektion hat sich inzwi­schen gegen mas­si­ve Widerstände her­um­ge­spro­chen. Das RKI, das von „Fällen“ spricht wo es nur PCR-Tests gibt, lügt also täg­lich. Unabweisbar. Darum wei­ter zu dis­ku­tie­ren ist Zeitverschwendung. Wenn Sie dsa bezwei­feln muss ich Ihnen raten in die Schule zurück zu keh­ren. Dazu kommt dass die Corona-Politik der Bundesregierung eben nicht von Wissenschaftlern vor­ge­schla­gen wur­de, son­dern von unqua­li­ti­fi­zier­ten Fachfremden. Geleakt, aber nie demen­tiert. Suchen Sie nach „Otto Kölbl“. Der hat auch Interna dar­über aus­ge­plau­dert. Ein NLP-Fuzzi, „Sprachberater“, nichts mit Virologe oder Epidemiologe.
    Wenn Sie, @Markus, sich nun die­se Situation anschau­en und sehen müs­sen, dass inter­na­tio­na­le höchst­ka­li­bri­ge Laborwissenschaftler die Drosten-Studie zer­ris­sen haben (recher­chie­ren Sie ger­ne mal die Biographien der dort genann­ten Autoren!) dann wer­den Sie der Wertung nicht wider­spre­chen kön­nen dass man lie­ber Lotto spie­len als der Bundesregierung und ihrer Corona-Politik Glauben schen­ken sollte.
    Und noch eines: unter der Voraussetzung dass unse­re Sprache funk­tio­niert, Sie mit einem bestimm­ten defi­nier­ten Begriff das glei­che ver­bin­den wie ich, müs­sen Sie akzep­tie­ren dass es in Deutschland über­haupt kei­nen Lockdown. Dass wir in Wirklichkeit den schwe­di­schen Weg gehen mit ledig­lich aller­lei auto­ri­tä­ten Fisimatenten, wis­send dass die nichts brin­gen. Die Arbeit geht meist wei­ter, die öffent­li­chen Transportmittel auch. Jeder, der es wis­sen will, kann sehen dass die Ausbreitung des Virus damit nir­gend­wo auf der Welt gestoppt wird. Die „Wellen“ haben über­all den glei­chen Verlauf. Ok, mal höher, mal fla­cher, mal schnel­ler zurück­ge­hend und mal lang­sa­mer. Ein Lockdown ist das nicht. Der wäre in Deutschland wohl auch nicht durch­zu­hal­ten. Wir müß­ten die Grenzen ja für immer zuma­chen. Oder ris­kie­ren dass das glei­che Theater wie­der los geht.
    Ich will Ihnen da nichts wei­ter unter­stel­len aber ich fin­de Ihre Realitätsverweigerunng unakzeptabel.

  11. @Markus
    28. Dezember 2020 um 15:53 Uhr

    „@Flo
    Hier eine klei­ne Auswahl von in Europa ange­bo­te­nen PCR-Test-Systemen. Bei Details kannst du auch nach­le­sen, auf wel­che und wie­viel Targets in der Virus-DNA getes­tet wird und wel­che Sicherheiten noch ein­ge­baut sind.
    http://www.trillium.de/zeitschriften/trillium-diagnostik/ausgaben-2020/td-heft-22020/innovation-markt/nachweissysteme-sars-cov‑2.html“
    Sie über­se­hen den ent­schei­den­den Punkt: was man wie damit tes­ten könn­te ist das eine. Was man real damit tes­tet ist das ande­re. In Deutschland wird offen­bar über­wie­gend nur auf das E‑Gen getes­tet und den­noch das Ergebnis als „CoV‑2 posi­tiv“ aus­ge­ge­ben. Öffenltlche Kontrolle wäre leicht mög­lich. Das Labor muss nur weitergeben:
    Chiffre für den Probanden
    Ticket-Nummer
    Welcher Test wel­cher Firma
    Welche Targets (Gene) wur­den untersucht?
    Welche Zyklenzahl?
    Leicht zu machen wenn man denn wollte.

    „Ich glau­be nicht, dass man die PCR-Tests modi­fi­zie­ren und erwei­tern kann, wenn das außer Herr Drosten nie­mand versteht…“
    Oh nein. Natürlich geht das. Im inter­na­tio­na­len Rahmen ist Drosten als Virologe ein jün­ge­rer Herr und von der Reputation her ein eher klei­nes Licht. Sie über­schät­zen die deut­schen Medien. Leute wie Mike Yeadon oder Kevin McKenan sind da ganz ande­re Kaliber. Und die haben über den Test den Daumen gesenkt.

  12. @some1
    Jo. Haste auch alles, nach dem Fettgedrucktem gele­sen und verstanden? 

    Außerdem ist die Diskussion um PCR-Tests von vorgestern.
    Aktuell reden wir über Intensivstationen die trotz Lockdown und ver­scho­be­nen OPs wegen der extem arbeits­in­ten­si­ven Covid19-Fälle am Limit arbei­ten und von hun­der­ten Toten am Tag samt erheb­li­cher Übersterblichkeit in jewei­li­gen Monaten.

      1. @nochmal Markus

        lesen Sie ger­ne die Berichte von Rico Lange, die in die­sem ver­linkt sind:
        https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/berliner-intensivpfleger-an-der-corona-front-koerper-in-leichensaecke-zu-packen-daran-kann-ich-mich-nicht-gewoehnen/26703070.html

        Es gibt die­se Fälle und auch mas­si­ve Probleme im Gesundheitswesen.

        Ein Grund mehr, taug­li­che Tests und Maßnahmen zu FORDERN und sich nicht mit der Improvisation die­ser Regierung zu begnügen. 

        Ich den­ke, Sie haben die­sen mei­nen Standpunkt immer noch nicht ver­stan­den. Weder der Test noch die Maßnahmen noch die Impfung sind geeig­net, eine Pandemie zu bekämp­fen. Sie pro­ben eine Pandemie und ver­die­nen Geld. Das ist alles. Es denen nicht ums Problem, son­dern um ande­re Dinge.

    1. @Markus:
      ☝ So sieht es in einem Krankenhaus in D. aus. Was Sie so nicht im TV zu sehen bekom­men @LangemannTV!

      Original, schon zen­siert: D_QmE6mCaXM

      Na???

  13. Angesichts der vie­len Argumente, die hier gebracht wer­den, fal­len die unbe­leg­ten Aussagen von Markus noch mehr auf. Er geht auch lei­der nicht auf Argumente ein. Hauptsache sei­ne Experten haben recht.

  14. Es ist für mich immer wie­der erstaun­lich, wie sonst kri­tisch den­ken­de Menschen es jetzt für absurd hal­ten, dass die Politiker da „oben“, die Eliten, uns Bürger abzie­hen wol­len. Wo sind die Belege dafür, dass sie es nicht tun wol­len. Wie vie­le Reformen und Gesetze sind in den letz­ten Jahrzehnten für das Wohl des Souveräns ent­stan­den? Welche Maßnahmen und wel­ches Handeln der Politiker, eng ver­knüpft mit den Menschen, die in unse­rem Land die wirk­li­chen Hebel in der Hand haben, bezeu­gen einen Sinn, ein Streben nach dem Gemeinwohl?
    Ein paar Beispielthemen möch­te ich anfüh­ren, die andeu­ten, wo die Prioritäten der Eliten liegen:
    Klima und Umweltpolitik, Verteidigungsetat, Steuervermeidungspolitik von Staat und Konzernen, Einsparungen im sozia­len Bereich, „der größ­te Niedriglohnsektor“, Harz IV und Sanktionen, Armenspeisung durch die Tafel, Rentnerarmut , Bildungsungerechtigkeit, Privatisierungen von Gewinnen, Vergesellschaftung von Verlusten, Schulsystem (deso­la­te Ausstattung, feh­len­de Lehrer), Nähe der Politiker zu den Eliten, Verstrickung mit Lobby, Bezahlung der öffent­lich Bediensteten, Ökonomisierung des Gesundheitswesens, Pflegewesens, der Wohnwirtschaft, etc., Verteilung von Vermögen und Macht, poli­ti­sche Teilhabe der Wähler, Parteispenden, Korruption und Betrug, Beraterverträge, Sanktionen gegen Russland, Waffenlieferungen in Krisengebiete, Kooperation mit Schurkenstaaten (USA, Saudi-Arabien, etc.) Auslandseinsätze der Bundeswehr, Flüchtlingsströme samt im Mittelmeer Ertrinkende, Kriminalisierung der Seenotrettung….. In den meis­ten die­ser Themen las­sen sich Verschwörungen der Elite gegen das gemei­ne Volk ent­tar­nen, wenn man nur will. Man darf natür­lich nicht die Kommunikation der Politik und der Presse über unse­re lie­be Demokratie mit den Tatsachen verwechseln.

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