Der Minister, der niemals liest

Dies­mal hat Karl Lau­ter­bach ("Prof.") noch nicht ein­mal die Über­schrift der Stu­die gele­sen, son­dern nur einen Tweet von jeman­dem, der sie nicht gele­sen haben kann.

twit​ter​.com (4.2.)

Die Stu­die "Neu­tra­li­zing immu­ni­ty in vac­ci­ne breakth­rough infec­tions from the SARS-CoV‑2 Omi­kron and Del­ta 2 vari­ants" vom 26.1. ergibt in Wirk­lich­keit, daß a) "Geimpf­te" sich natür­lich "infi­zie­ren" und b) es dann für sie güns­tig ist, mög­lichst schwer zu erkran­ken, um eine aus­rei­chen­de Anti­kör­per­re­ak­ti­on zu erzielen.

»Ein­füh­rung

… Die Ent­wick­lung von neu­tra­li­sie­ren­den Anti­kör­per­re­ak­tio­nen bei Del­ta- und Omi­kron-Durch­bruchs­in­fek­tio­nen ist noch weit­ge­hend uner­forscht. Hier haben wir die neu­tra­li­sie­ren­den Anti­kör­per­re­ak­tio­nen bei voll­stän­dig geimpf­ten Per­so­nen unter­sucht, von denen eini­ge geboos­tert wur­den und/oder anschlie­ßend eine COVID-19-Durch­bruchs­in­fek­ti­on entwickelten…

Ergeb­nis­se

Neu­tra­li­sie­ren­de Anti­kör­per­spie­gel bei geimpf­ten Per­so­nen neh­men im Lau­fe der Zeit ab und sind gegen die Del­ta- und Omi­kron-Vari­an­ten redu­ziert.

VLP- und Lebend­vi­rus-Neu­tra­li­sa­ti­ons­tests wur­den par­al­lel an 144 Plas­ma­pro­ben von 81 Per­so­nen durch­ge­führt… 18 (22,2 %) von ihnen hat­ten eine Auf­fri­schungs­imp­fung erhal­ten und kei­ner von ihnen war zuvor infiziert…

Bei nicht geboos­ter­ten geimpf­ten Per­so­nen waren die media­nen VLP-neu­tra­li­sie­ren­den Anti­kör­per­ti­ter gegen Del­ta und Omi­kron im Ver­gleich zur ursprüng­li­chen Wild­typ (WT)-Virus-WA-1-Linie um das 2,7‑fache (262 17, aus­ge­drückt als NT50-Titer oder Titer, die benö­tigt wer­den, um 50 % der VLP-Akti­vi­tät zu neu­tra­li­sie­ren) bzw. 15,4‑fache (262 96) reduziert…«

Daß hier die Ver­hält­nis­zah­len ver­tauscht wur­den, kann passieren.

»Bei geboos­ter­ten Per­so­nen waren die VLP-Basis­ti­ter gegen WT 18-mal höher (4.727 gegen­über 262) als bei nicht geboos­ter­ten Per­so­nen, und die Abnah­me der Titer gegen Del­ta und Omi­kron im Ver­gleich zu WT war mit dem 3,3- bzw. 7,4‑fachen gerin­ger… Die media­nen VLP-Neu­tra­li­sa­ti­ons­ti­ter gegen WT san­ken um 93 % (14-fach, 2.043146) über einen Zeit­raum von mehr als drei Mona­ten nach der Imp­fung, wobei die Titer gegen Del­ta und Omi­kron um das 2,9- bis 4,7‑fache bzw. 12,2–43,5‑fache im Ver­gleich zu WT abnahmen… 

Ein direk­ter Ver­gleich von Omi­kron- und Del­ta-Durch­bruchs­in­fek­tio­nen wur­de nach Ein­be­zie­hung von Pro­ben durch­ge­führt, die zwi­schen 0 und 30 Tagen nach Auf­tre­ten der Sym­pto­me gesam­melt wur­den. Der Ver­gleich zeig­te, dass Del­ta-Durch­bruchs­in­fek­tio­nen im Ver­gleich zu nicht geboos­ter­ten geimpf­ten Per­so­nen zu einem stär­ke­ren Anstieg des WT-Basis­ti­ters führ­ten, näm­lich um das 61,8‑fache (16.195 ver­sus 262) gegen­über dem 5,8‑fachen (1.524 ver­sus 262).., 

Dis­kus­si­on

Hier haben wir VLP- und Lebend­vi­rus-Neu­tra­li­sa­ti­ons­tests ver­wen­det, um die neu­tra­li­sie­ren­den Anti­kör­per­re­ak­tio­nen bei 125 geimpf­ten Per­so­nen zu unter­su­chen, und zwar sowohl bei nicht geboos­ter­ten als auch bei geboos­ter­ten Per­so­nen und nach Del­ta- und Omi­kron-Impf­stoff-Durch­bruchs­in­fek­tio­nen. Unse­re Ergeb­nis­se deu­ten dar­auf hin, dass eine Impf­stoff­auf­fri­schung und Durch­bruchs­in­fek­tio­nen eine brei­te neu­tra­li­sie­ren­de Hybri­d­im­mu­ni­tät wie­der­her­stel­len kön­nen, indem sie die Aus­gangs­ti­ter erhö­hen, mit höhe­ren rela­ti­ven Titern gegen die infi­zie­ren­de Vari­an­te. Ins­be­son­de­re stie­gen die Del­ta-spe­zi­fi­schen Titer bei Del­ta-Durch­brü­chen auf ein Niveau an, das mit dem gegen WT ver­gleich­bar ist, wäh­rend die Omi­kron-spe­zi­fi­schen Titer bei Omi­kron-Durch­brü­chen auf ein Niveau anstie­gen, das mit dem gegen Del­ta ver­gleich­bar ist. Wir haben jedoch auch fest­ge­stellt, dass das Aus­maß des Anstiegs der Basis­ti­ter von der kli­ni­schen Schwe­re der Durch­bruchs­in­fek­ti­on abhängt. Erhöh­te neu­tra­li­sie­ren­de Anti­kör­per­spie­gel in Del­ta im Ver­gleich zu Omi­kron-Durch­bruchs­fäl­len (p=0,049) waren wahr­schein­lich auf einen höhe­ren Anteil an mit­tel­schwe­ren bis schwe­ren Infek­tio­nen in der Del­ta-Kohor­te im Ver­gleich zur Omi­kron-Kohor­te zurück­zu­füh­ren (p=0,014, 61,5 % gegen­über 21,4 %). Tat­säch­lich waren mäßi­ge bis schwe­re kli­ni­sche Infek­tio­nen sowohl in den Del­ta- als auch in den Omi­kron-Durch­bruchs­ko­hor­ten mit signi­fi­kant höhe­ren Neu­tra­li­sa­ti­ons­ti­tern ver­bun­den als leich­te oder asym­pto­ma­ti­sche Infek­tio­nen bei immun­kom­pe­ten­ten Pati­en­ten (p=0,022)…

Unse­re Ergeb­nis­se haben Aus­wir­kun­gen auf die Wahr­schein­lich­keit, dass Omi­kron-Infek­tio­nen eine Mas­sen­im­mu­ni­sie­rung gegen SARS-CoV‑2 auf Bevöl­ke­rungs­ebe­ne ermög­li­chen. Es wur­de über weit ver­brei­te­te Infek­tio­nen mit Omi­kron sowohl bei geimpf­ten als auch bei unge­impf­ten Per­so­nen berich­tet, und Omi­kron ver­ur­sacht nach­weis­lich mil­de­re Erkran­kun­gen mit einem gerin­ge­ren Risi­ko für Kran­ken­haus­auf­ent­hal­te und Todes­fäl­le im Ver­gleich zu frü­he­ren Lini­en (Wol­ter et al., 2022). Dar­über hin­aus deu­ten die bis­he­ri­gen epi­de­mio­lo­gi­schen Daten dar­auf hin, dass Omi­kron mög­li­cher­wei­se rasch patho­ge­ne­re Vari­an­ten wie Del­ta ver­drängt (Out​break​.info, 2022). Die­se Beob­ach­tun­gen las­sen ver­mu­ten, dass Omi­kron ein Vor­bo­te des Endes der Pan­de­mie sein könn­te, wenn SARS-CoV‑2 zu einem ende­mi­schen Virus wird und brei­te Bevöl­ke­rungs­schich­ten eine durch Imp­fung ver­mit­tel­te und/oder natür­li­che Immu­ni­tät erwer­ben. Wir fan­den jedoch einen deut­lich gerin­ge­ren Anstieg der Neu­tra­li­sa­ti­ons­ti­ter im Zusam­men­hang mit einer mil­de­ren Omi­kron-Durch­bruch­in­fek­ti­on bei geimpf­ten Per­so­nen, der nur etwa ein Drit­tel des mit der Auf­fri­schung ver­bun­de­nen Anstiegs betrug. Wir haben auch eine begrenz­te Kreu­z­im­mu­ni­tät gegen Del­ta fest­ge­stellt. Somit kann eine Durch­bruch­in­fek­ti­on mit Omi­kron den Kreuz­schutz gegen Del­ta ver­stär­ken und umge­kehrt, sofern eine aus­rei­chend gro­ße Zunah­me der neu­tra­li­sie­ren­den Grund­im­mu­ni­tät vor­liegt, die mit dem kli­ni­schen Schwe­re­grad der Infek­ti­on zusam­men­zu­hän­gen scheint. Unse­re Ergeb­nis­se decken sich mit denen einer ande­ren Stu­die unse­rer Grup­pe, die eine begrenz­te vari­an­ten­über­grei­fen­de Immu­ni­tät nach einer mil­de­ren Infek­ti­on mit der Omi­kron-Vari­an­te bei unge­impf­ten Indi­vi­du­en in einem Maus­mo­dell und bei mensch­li­chen Pati­en­ten nach­ge­wie­sen hat (Surya­wan­shi et al., 2022). Ins­ge­samt deu­ten unse­re Ergeb­nis­se dar­auf hin, dass die Omi­kron-indu­zier­te Immu­ni­tät mög­li­cher­wei­se nicht aus­reicht, um eine Infek­ti­on mit einer ande­ren, patho­ge­ne­ren Vari­an­te zu ver­hin­dern, soll­te die­se in Zukunft auf­tau­chen. Sie unter­strei­chen auch die anhal­ten­de Bedeu­tung von Impf­stoff­auf­fri­schun­gen zur Stär­kung der Immu­ni­tät, da eine Durch­bruchs­in­fek­ti­on allein mög­li­cher­wei­se kei­ne zuver­läs­si­gen Schutz­ti­ter gegen eine erneu­te Infek­ti­on oder eine künf­ti­ge Infek­ti­on mit ande­ren Vari­an­ten her­vor­ruft. Dar­über hin­aus deu­tet die rela­ti­ve Zunah­me der Immu­ni­tät gegen die infek­tiö­se Vari­an­te bei Durch­bruch­in­fek­tio­nen dar­auf hin, dass die Ver­wen­dung vari­an­ten­spe­zi­fi­scher Immu­no­ge­ne bei der Impf­stoff­ent­wick­lung wei­ter­hin eine prak­ti­ka­ble Stra­te­gie zur Bekämp­fung von VOCs dar­stellt, die wei­ter­hin in der Bevöl­ke­rung zir­ku­lie­ren…«

19 Antworten auf „Der Minister, der niemals liest“

  1. "Und eigent­lich, dach­te er, als er die Zah­len des Minis­te­ri­ums für Über­fül­le zurecht­rück­te, war es ja auch kei­ne Fäl­schung. Es wur­de bloß ein Unsinn durch einen ande­ren ersetzt. Der Groß­teil des Mate­ri­als, das man bear­bei­te­te, stand in kei­ner­lei Zusam­men­hang mit der Wirk­lich­keit, nicht ein­mal in der Art von Zusam­men­hang, den eine plat­te Lüge stif­te­te. Sta­tis­ti­ken waren in ihrer Ori­gi­nal­fas­sung eben­so ein Phan­ta­sie­pro­dukt wie in ihrer berich­tig­ten Ver­si­on. Meis­tens wur­de erwar­tet, daß man sie sich ein­fach ausdachte."

  2. Ham­mer­stein:
    „Ich unter­schei­de vier Arten. Es gibt klu­ge, flei­ßi­ge, dum­me und fau­le Offi­zie­re. Meist tref­fen zwei Eigen­schaf­ten zusam­men. Die einen sind klug und flei­ßig, die müs­sen in den Gene­ral­stab. Die nächs­ten sind dumm und faul; sie machen in jeder Armee 90 % aus und sind für Rou­ti­ne­auf­ga­ben geeig­net. Wer klug ist und gleich­zei­tig faul, qua­li­fi­ziert sich für die höchs­ten Füh­rungs­auf­ga­ben, denn er bringt die geis­ti­ge Klar­heit und die Ner­ven­stär­ke für schwe­re Ent­schei­dun­gen mit. Hüten muss man sich vor dem, der gleich­zei­tig dumm und flei­ßig ist; dem darf man kei­ne Ver­ant­wor­tung über­tra­gen, denn er wird immer nur Unheil anrichten.“

    aus:
    https://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​K​u​r​t​_​v​o​n​_​H​a​m​m​e​r​s​t​e​i​n​-​E​q​u​ord

  3. "Der Chef der Kas­sen­ärzt­li­chen Bun­des­ver­ei­ni­gung (KBV), Andre­as Gas­sen, hat in der Debat­te um Coro­naschutz­maß­nah­men einen Öff­nungs­plan für Deutsch­land ver­langt. „Was wird jetzt brau­chen, ist ein Free­dom-Plan – ein Plan, wie wir schritt­wei­se und an Para­me­tern ori­en­tiert lockern“, sag­te Gas­sen der Rhei­ni­schen Post. „Die­sen Free­dom Plan zu for­mu­lie­ren, ist nun wich­tigs­te Auf­ga­be der Politik.“"
    https://​www​.aerz​te​blatt​.de/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​1​3​1​5​5​8​/​G​a​s​s​e​n​-​p​l​a​e​d​i​e​r​t​-​f​u​e​r​-​F​r​e​e​d​o​m​-​P​l​a​n​-​z​u​-​C​o​r​o​n​a​m​a​s​s​n​a​h​men

    Free­dom Day am 19.3?
    https://​www​.aerz​te​blatt​.de/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​1​3​1​5​7​2​/​C​o​r​o​n​a​-​M​a​s​s​n​a​h​m​e​n​-​k​o​e​n​n​t​e​n​-​i​m​-​M​a​e​r​z​-​a​u​s​l​a​u​f​e​n​-​B​u​n​d​e​s​t​a​g​-​a​m​-​Zug

    "Ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht: Gesund­heits­äm­ter für Fristverlängerung"
    https://​www​.aerz​te​blatt​.de/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​1​3​1​5​6​5​/​E​i​n​r​i​c​h​t​u​n​g​s​b​e​z​o​g​e​n​e​-​I​m​p​f​p​f​l​i​c​h​t​-​G​e​s​u​n​d​h​e​i​t​s​a​e​m​t​e​r​-​f​u​e​r​-​F​r​i​s​t​v​e​r​l​a​e​n​g​e​r​ung

  4. "Es könn­te viel­leicht irgend­wann noch­mal was gefähr­li­che­res als Omi­kron kom­men, und des­halb macht es alles Sinn".….

  5. Beim Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt in Karls­ru­he sind nach FOCUS-Online-Infor­ma­tio­nen bis­lang 74 Ver­fas­sungs­be­schwer­den von rund 300 Betrof­fe­nen gegen die gesetz­li­che Impf­pflicht im Gesund­heits­we­sen eingegangen.
    -
    Impf­pflicht: 300 Pfle­ger und Ärz­te wen­den sich an Karlsruhe
    Laut Gerichts­spre­cher Pas­cal Schel­len­berg ist „ein Ent­schei­dungs­ter­min in den Ver­fah­ren noch nicht abseh­bar“. Im Hin­blick auf den Stich­tag Mit­te März ist aller­dings zu erwar­ten, dass Karls­ru­he noch im Lau­fe des Febru­ars, spä­tes­ten aber Anfang März klä­ren wird, ob die Rege­lung zur Impf­pflicht – wie von den Beschwer­de­füh­rern ange­strebt – „außer Voll­zug“ gesetzt wird oder nicht. Dabei müss­te das Gericht nicht über sämt­li­che und in der Sache gleich­ge­la­ger­te Ver­fas­sungs­be­schwer­den befin­den. Die Ent­schei­dung in einem ein­zi­gen Fall wür­de sich dann auch auf alle ande­ren Beschwer­den beziehen. 

    https://​www​.focus​.de/​g​e​s​u​n​d​h​e​i​t​/​g​r​u​n​d​r​e​c​h​t​e​-​i​n​-​c​o​r​o​n​a​-​z​e​i​t​e​n​-​k​l​a​g​e​w​e​l​l​e​-​g​e​g​e​n​-​i​m​p​f​p​f​l​i​c​h​t​-​f​u​e​r​-​p​f​l​e​g​e​r​-​u​n​d​-​a​e​r​z​t​e​-​s​c​h​o​n​-​7​4​-​v​e​r​f​a​s​s​u​n​g​s​b​e​s​c​h​w​e​r​d​e​n​_​i​d​_​4​8​0​8​7​2​4​7​.​h​tml

  6. Wozu soll­te Kal­le auch lesen? Er hat sei­ne Ideo­lo­gie, das reicht. Und die Ideo­lo­gie steht sicher­lich auch dem Wort­ver­ständ­nis ent­ge­gen, selbst wenn er etwas liest. Kal­le ist der Impfdjan­go. Man soll­te immer dar­an den­ken, dass die Pro­pa­gie­rung die­ser gefähr­li­chen Imp­fung, die selbst den Tod zur Fol­ge haben kann, einen skru­pel­lo­sen Lob­by­is­ten und/ oder Ideo­lo­gen zeigt. 

    Kal­le, wir sam­meln für dich. Wie wäre es mit einem Lügen­de­tek­tor zu Ostern? Da kannst du mit Dros­ten und dem Tier­arzt üben.

  7. Auf Deutsch:

    1) Die imp­fung schützt nicht vor Infektionen.
    2) Geimpf­te und Unge­impf­te erkran­ken bei "Omi­kron" weni­ger schwer.
    3) Wie bei der Grip­pe wird es auch in Zukunft wie­der Virus­va­ri­an­ten geben, die ein stär­ke­res Infel­ti­ons­ge­sche­hen in der Bevöl­ke­rung hervorrufen.
    4) Natür­lich muss auch beim Wech­sel von der Pan­de­mie zur Ende­mie wei­ter geimpft werden.

    Hoch leben die Pro­fi­te der Pharmakonzerne!

    Ich bin kein Medi­zi­ner, aber für KL müss­ten dies auf­grund sei­ner tele­ge­nen "Aus­wüch­se" und ins­be­son­de­re sei­ner Äuße­run­gen, bei denen er sich sel­ber inner­halb eines ein­zi­gen Sat­zes voll­kom­men wider­spricht, böh­mi­sche Dör­fer sein, die auch dem Nar­ra­tiv aller Coro­na-Dep­pen und ‑Dik­ta­to­ren im Wege stehen.

  8. CDU-Bundestagsabgeordnete und Gesundheitsexperte Erwin Rüddel-sieht nicht nur die Impfpflicht in der Pflege, sondern diese allgemein als gescheitert an. sagt:

    Omi­kron hat die Impf­pflicht für die „Ampel“ entschieden
    -

    Nicht zuletzt auch die Dis­kus­si­on um die Umset­zung der Kon­se­quen­zen aus der Impf­pflicht für die Pfle­ge mit der dro­hen­den Ver­wei­ge­rung der Gesund­heits­äm­ter, Beschäf­ti­gungs­ver­bo­te tat­säch­lich auch umset­zen zu wol­len, sieht Rüd­del nicht nur die Impf­pflicht in der Pfle­ge, son­dern die­se all­ge­mein als geschei­tert an. Zudem weist er dar­auf hin, dass die­se Hal­tung der Gesund­heits­äm­ter von den Gewerk­schaf­ten und Pfle­ge­ver­bän­den unter­stützt wird. 

    https://​www​.blick​-aktu​ell​.de/​P​o​l​i​t​i​k​/​O​m​i​k​r​o​n​-​h​a​t​-​d​i​e​-​I​m​p​f​p​f​l​i​c​h​t​f​u​e​r​-​d​i​e​-​A​m​p​e​l​-​e​n​t​s​c​h​i​e​d​e​n​-​4​9​8​7​2​1​.​h​tml

  9. Das kommt halt dabei raus, wenn ein wis­sen­schaft­lich begrenzt kom­pe­ten­ter Medi­zi­ner von einem wei­te­ren wis­sen­schaft­lich begrenzt kom­pe­ten­ten Medi­zi­ner abschreibt und es ein The­ma betrifft, das allem Anschein nach eher nicht zu ihren Kern­kom­pe­ten­zen gehört.

    Ich hal­te die Aus­sa­ge­kraft der Stu­die ange­sichts der brei­ten Streu­ung der Ergeb­nis­se und der gerin­gen Grup­pen­grö­ßen für ähn­lich begrenzt wie die Lese­kom­pe­tenz der bei­den Twitterziner.
    Die Stu­die sagt im Grun­de aus, dass weder die Imp­fung – erst recht nicht eine auf Omi­kron spe­zia­li­sier­te – noch eine Infek­ti­on mit der Omi­kron-Vari­an­te nach Mei­nung der Autoren aus­rei­chen wür­de, son­dern man bei jeder Vari­an­te mit einer neu­en Boos­ter­imp­fung nach­le­gen müsste.
    WIrk­lich gestützt wird die­se Aus­sa­ge aller­dings durch die Ein­zel­er­geb­nis­se nicht. Es soll­te auch klar sein, dass sich eine stär­ke­re Vari­an­te, die es zusätz­lich schafft Omi­kron zu ver­drän­gen, so stark von vor­han­de­nen Vari­an­ten unter­schei­den muss, dass einen spe­zi­fi­schen Boos­ter zu ent­wi­ckeln lan­ge brau­chen wür­de. Mal ganz davon abge­se­hen, wie extrem unwahr­schein­lich eine sol­che Ent­wick­lung ist.

    Aber wis­sen­schaft­lich und anwen­dungs­ori­en­tiert zu den­ken ist weder das Metier der Labor­vi­ro­lo­gie noch der Twitterziner.

    1. Die Stu­die hat ein merk­wür­di­ges Design. Kommt es zu einer Durch­bruchs­in­fek­ti­on („Impf­ver­sa­gen“), dann ist doch klar, dass die Anti­kör­per nicht aus­ge­reicht haben. Man weiß auch gar nicht, wie hoch der Anti­kör­per­ti­ter vor der Infek­ti­on war. Hat man eine Unge­impf­te Ver­gleichs­grup­pe mit unter­sucht? Wenn man das nicht getan hat, liegt der Ver­dacht nahe, dass man die Arbeit unse­res Immun­sys­tems aus­nut­zen will, um die man­geln­de Wirk­sam­keit der „Impf­stof­fe“ zu kaschie­ren. Was sind denn das für „Impf­stof­fe“, bei denen man eine unter­stüt­zen­de Hil­fe durch die Infek­ti­on braucht?
      Hat man nicht eigent­lich gezeigt, dass eine natür­li­che Immu­ni­tät bes­ser ist als eine Impfung?

  10. Stutt­gart – Die kürz­lich von einer Coro­na-Infek­ti­on gene­se­ne Lin­ken-Poli­ti­ke­rin Sahra Wagen­knecht kri­ti­siert in der Talk­show von TV-Mode­ra­tor Mar­kus Lanz das Gesetz über die par­ti­el­le Impf­pflicht, das die Ampel­ko­ali­ti­on im Dezem­ber beschlos­sen hat, als abso­lu­ten Aktio­nis­mus. Wagen­knecht kri­ti­sier­te die ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht, die für Beschäf­tig­te in medi­zi­ni­schen Ein­rich­tun­gen wie Kli­ni­ken und Hei­men scharf. Nicht nur, dass es mas­si­ve Pro­ble­me bei der Umset­zung die­ses Geset­zes gebe, geht der Links-Poli­ti­ke­rin gegen den Strich. Unter den Bedin­gun­gen der Omi­kron-Vari­an­te die­ne die Imp­fung nur noch dem Eigen­schutz, aber nicht mehr dem Schutz ande­rer, vul­nerabler Per­so­nen. Des­halb sei die Impf­pflicht für Kli­ni­ken und Hei­me nutzlos.
    Blick zu den Nach­barn im Norden
    Claus Ruhe Madsen, Däne und par­tei­lo­ser Ober­bür­ger­meis­ter von Ros­tock, kri­ti­sier­te das Gesetz eben­falls. Eine Kon­se­quenz davon sei, dass sein Gesund­heits­amt in Ros­tock jetzt ent­schei­den muss, ob ein unge­impf­ter Feu­er­wehr­mann ange­sichts der hohen Zahl unge­impf­ter Ret­tungs­kräf­te in sei­ner Stadt Ros­tock bes­ser ein­ge­setzt wer­den kön­nen oder bes­ser nicht. Madsen ver­glich die Kom­mu­ni­ka­ti­on in Deutsch­land und Däne­mark und lob­te, dass das kla­re und kon­se­quen­te Vor­ge­hen in sei­nem Her­kunfts­land. Dort sei es gelun­gen, an die Selbst­ver­ant­wor­tung der Bür­ger zu appel­lie­ren und sie mitzunehmen.

    https://​www​.stutt​gar​ter​-zei​tung​.de/​i​n​h​a​l​t​.​z​d​f​-​s​e​n​d​u​n​g​-​m​a​r​k​u​s​-​l​a​n​z​-​s​o​-​l​i​e​f​-​d​e​r​-​v​e​r​b​a​l​e​-​s​c​h​l​a​g​a​b​t​a​u​s​c​h​-​z​u​r​-​i​m​p​f​p​f​l​i​c​h​t​.​3​6​5​7​4​d​a​a​-​c​4​0​3​-​4​d​1​9​-​b​8​f​f​-​6​e​6​5​6​e​b​0​f​3​5​5​.​h​tml

    1. Nach mei­ner Kennt­nis war S. Wagen­knecht nicht Coro­na-krank, son­dern posi­ti­tiv- getes­tet. Also konn­te sie auch nicht gesun­den, weil sie ohne Sym­pto­me gesund war (medi­zi­ni­sche Defi­ni­ti­on von Erkran­kung). Auf die­sem nicht unwe­sent­li­chen Unter­schied möch­te ich schon beharren.

  11. -die Politik-hat- zu hoch gepokert als sie davon ausging, dass Beschäftigte in Kliniken und Heimen sich impfen lassen würden, wenn es Pflicht werden würde, um ihren Beruf behalten zu können. sagt:

    insued​thue​rin​gen​.de

    Impf­pflicht: Es fehlt die Klar­heit und damit auch der Respekt – inSüdthüringen
    -
    Aus der Sicht des Geschäfts­füh­rers habe die Poli­tik zu hoch gepo­kert als sie davon aus­ging, dass Beschäf­tig­te in Kli­ni­ken und Hei­men sich imp­fen las­sen wür­den, wenn es Pflicht wer­den wür­de, um ihren Beruf behal­ten zu kön­nen. Nun aber ist die Situa­ti­on, wie sie ist. Auf der Sei­te der nicht Geimpf­ten ver­fes­tigt sich die Mei­nung, dass der Staat die Impf­pflicht nicht durch­zie­hen kön­ne. Jeden­falls nicht, ohne das Sozi­al­sys­tem zu ruinieren. 

    https://​www​.insued​thue​rin​gen​.de/​i​n​h​a​l​t​.​i​m​p​f​p​f​l​i​c​h​t​-​i​m​p​f​p​f​l​i​c​h​t​-​e​s​-​f​e​h​l​t​-​d​i​e​-​k​l​a​r​h​e​i​t​-​u​n​d​-​d​a​m​i​t​-​a​u​c​h​-​d​e​r​-​r​e​s​p​e​k​t​.​3​1​7​8​e​e​1​c​-​a​d​0​2​-​4​5​f​0​-​8​0​d​d​-​e​5​e​f​f​7​6​4​4​5​2​1​.​h​tml

    welt​.de
    Pfle­ge­kräf­te: Sie mit der Impf­pflicht aus dem Beruf zu drän­gen ist ein Skandal
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  12. Durch sol­che For­mu­lie­run­gen wird auch klar, aus wel­cher Ecke der
    wer­te Herr kommt. Aus der Sesam­stras­se. Klingt komisch, ist aber
    so.

  13. Wenn Einer oder Eine schreibt ".……ist aber so." , dann feh­len die sach­li­chen Argu­men­te. Trotz tritt an deren Stel­le. Der Anfang vom Ende der Sache, die der Dis­kus­si­on zugrun­de liegt, ist eingeleitet.

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