Die Alleshasser

Die Politredaktion der "Zeit" hat einen neu­en Kampfbegriff erfun­den. Nachdem Psycho‑, Sozio- und Ideologen aller Art seit eini­ger Zeit wis­sen, daß "Corona-Leugner", "Putinversteher" und all­ge­mein "Systemkritiker" aus dem glei­chen Stall stam­men und unse­re Demokratie zer­stö­ren wol­len, ver­schärft sich die Sprache noch ein­mal. Am 13.5., also noch vor der Landtagswahl in NRW mit einer his­to­risch nied­ri­gen Beteiligung, war auf zeit.de unter genann­tem Titel zu lesen:

»… Kaum hat [die grü­ne Spitzenkandidatin] Neubaur, eine cou­ra­giert auf­tre­ten­de Person in schwar­zer Lederjacke, auf der Bühne den Mund auf­ge­macht, bricht ein ohren­be­täu­ben­der Lärm aus Trillerpfeifen, Vuvuzelas, Megafonen und Trommeln los – so laut, dass ein jün­ge­rer Zuhörer, der an Tinnitus lei­det, vor Schmerz das Gesicht verzieht

und den pfei­fen­den Nachbarn anbrüllt. Neubaur schreit sich durch ihr Statement, bit­tet: Hören Sie uns doch wenigs­tens zu, Sie kön­nen dann gern von hier oben kon­tern – aber das ändert wenig. Eine Steigerung der Wut scheint kaum mög­lich, aber als dann Robert Habeck die Bühne betritt, geht doch noch ein biss­chen was. "Kriegstreiber, Kriegstreiber", "Lügner, Lügner" lau­ten die end­los wie­der­hol­ten Schreie aus vol­lem Hals. Auf den Plakaten, die wie Speere in die Luft gereckt wer­den, steht "1933–1945, wir haben es nicht ver­ges­sen" oder "Fuck Green". Ein Ei fliegt, das Gelb lan­det auf der wei­ßen Hose einer Fotografin, die zwei Meter vor Habeck steht. Später am sel­ben Tag in Dortmund wird Habeck sogar als "Satanist" bezeich­net – eine Frau schwenkt ein Weihrauchfass…

Krieg und Pandemie ver­schwim­men in den Protesten dabei oft zu einer ein­zi­gen Zumutung, die man sich nicht län­ger gefal­len las­sen will.

Wenn am kom­men­den Wochenende 13 Millionen Wahlberechtigte an Rhein und Ruhr ent­schei­den, wem sie ihre Stimme geben, wer­den der Krieg und sei­ne Folgen eine gewal­ti­ge Rolle spie­len…«

Von einer CDU-Veranstaltung wird berichtet:

»An den Tischen rüh­ren sie nach­denk­lich in ihrem Kaffee. Einer erzählt, er habe als Soldat "auf dem Marder gelernt", einem Panzer, den die Ukraine haben will. "Putin ist für mich wie Hitler", fügt er hin­zu. "Und jetzt brau­chen wir einen Stauffenberg." Aus einem ande­ren spricht das, was die Union ihr "skep­ti­sches Menschenbild" nennt: "Menschen wer­den nicht auf­hö­ren, sich so was anzu­tun. Erst wenn wir alle einen Chip ein­ge­setzt bekom­men haben, wird das enden!" Sein Nachbar sagt offen, was vie­le in der CDU ahnen: Sondervermögen für die Bundeswehr, Lieferung schwe­rer Waffen an die Ukraine, die neue Wehrhaftigkeit – unter einem Kanzler Friedrich Merz? Nicht durch­setz­bar. "Was die Ampel jetzt macht, das wäre uns sofort um die Ohren geflo­gen." Da wäre halb Deutschland auf der Straße, wie 1981 bei der gro­ßen Friedensdemo gegen den Nato-Doppelbeschluss ein paar Kilometer wei­ter, im Bonner Hofgarten.«

Bei der DGB-Veranstaltung zum 1. Mai in Düsseldorf beob­ach­tet die Autorin:

»Wer hier belie­big her­um­fragt, bei dem älte­ren Gewerkschaftsfunktionär, der jun­gen Sozialarbeiterin, der Mutter mit den Zwillingen, also bei der urei­gens­ten SPD-Klientel – es fin­det sich auch jen­seits der Krawallschachteln kei­ne ein­zi­ge Person, die ent­schlos­sen für die Lieferung von Waffen einträte.«

Wenn das "Linke" auf­grei­fen, sind sie alle­shas­sen­de "PutinistInnen": »Mit Sevim Dagdelen und Sahra Wagenknecht hat der NRW-Landesverband der Linken oben­drein die Stars des deut­schen Putinismus auf­zu­bie­ten.«

Der Unterschied zwischen Olpe und Moskau

»Kurz vor sei­ner Reise nach Kiew steht Friedrich Merz auf einem Marktplatz in Olpe, bei glei­ßen­dem Sonnenlicht, Marschmusik – und dem ohren­be­täu­ben­dem Lärm der Alleshasser. "Dass Sie das hier machen dür­fen", ruft Merz den Schreihälsen ent­ge­gen, "das ist der Unterschied zwi­schen Olpe und Moskau!"…

Aber neben ihm steht Markus Söder. Und der nutzt die Gelegenheit, um sich abzu­set­zen von der har­ten Linie gegen Russland – so wie es auch ost­deut­sche CDU-Politiker tun. "Die, die uns da jetzt auf­for­dern, den Gürtel enger zu schnal­len", ruft er, "die haben sehr gro­ße Gürtel. Die kön­nen mit dem Lastenrad von einem schi­cken Berliner Szeneviertel ins nächs­te fah­ren. Aber wer hart arbei­ten und früh auf­ste­hen muss und auf dem Land wohnt …" Merz beißt die Zähne zusam­men…«

Die Autorin des Artikels kann­te das Wahlergebnis noch nicht. Doch es war abseh­bar, daß die Erzählung eines demo­kra­ti­schen Gemeinwesens immer unglaub­wür­di­ger wird. Alle vier Jahre Kreuzchen auf Wahlzettel zu machen und bei der Gelegenheit auch ein­mal sei­ne Wut arti­ku­lie­ren zu dür­fen, wäh­rend die zur Wahl Stehenden fast uni­so­no ver­kün­den, man müs­se den Gürtel enger schnal­len und die Heizung her­un­ter­dre­hen, kommt nicht mehr rich­tig an.

Die Fragen blei­ben auf der Tagesordnung. Wessen Freiheit wird mit 100 Milliarden ver­tei­digt? Wer wird das Geld dafür auf­brin­gen? Wo lan­det es? Und spä­tes­tens im Herbst wird es wie­der hei­ßen: Geht es um Gesundheit? Oder um Gehorsam? Oder doch auch hier wie­der um Gewinne?

(Hervorhebungen nicht im Original.)

23 Antworten auf „Die Alleshasser“

  1. Krieg und Pandemie ver­schwim­men in den Protesten dabei oft zu einer ein­zi­gen Zumutung, die man sich nicht län­ger gefal­len las­sen will.

    Die drei Parolen aus "1984" tref­fen auf die­se Person defi­ni­tiv zu:
    Krieg ist Frieden
    Freiheit ist Sklaverei
    Unwissenheit ist Stärke

  2. "Geht es um Gesundheit?" und wenn ja, wie?
    bild.de
    https://tinyurl.com/y37hcuh8

    "Die Länder Baden-Württemberg, Hessen und Bayern drin­gen ange­sichts einer dro­hen­den Corona-Welle im Herbst auf einen Neuanlauf im Bundestag für eine Impfpflicht ab 60 Jahren. Bei der digi­ta­len Gesundheitsministerkonferenz stell­ten der baden-würt­tem­ber­gi­sche Gesundheitsminister Manne Lucha und sein hes­si­scher Amtskollege Kai Klose einen ent­spre­chen­den Antrag, Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek schloss sich dem Vorschlag an."
    "Klose erin­ner­te dar­an, dass die all­ge­mei­ne Impfpflicht im April im Bundestag zwar geschei­tert sei. Jedoch sei die Impfpflicht für beson­ders gefähr­de­te Personen „ein wich­ti­ger Bestandteil prä­ven­ti­ver Gesundheitspolitik“."

    der vor­sor­gen­de gesund­heits­staat will eine impf­pflicht für beson­ders gefähr­de­te per­so­nen: man ist beson­ders gefähr­det: ab 60, weil man 60 ist, weil man "alt" ist, weil das gesund­heits­sys­tem für die "jün­ge­ren", die arbeits­fä­hi­gen, arbei­ten­den, funk­ti­ons­tüch­tig sein muß, ohne über­ver­sor­gung aller­dings, ohne überkapazitäten.
    imp­fen statt heilen.
    gesund­heit statt heilung.

    1. Zurück in die Hit..rei, mit den Grünen: "Wir schaf­fen das!" Lucha darf sich gern jeden Tag absprit­zen las­sen, nur soll der Braun-Grüne Dritte mit sei­nem "C"-Wahn in Ruhe las­sen. Psychos gehö­ren in die Klapse – nich in die Regierung.

  3. Dank! Ja, es gilt die "Demokratie" ins Gerede zu brin­gen. Wie man sich Gewaltenteilung vor­stel­len kann. Oder, ein biss­chen schlich­ter, ein Leben ohne "Parteienfinanzierung" oder betreu­tes Denken via "ÖRR" oder sei­tens des Staates unter­hal­te­ner "NGO". Die Leute haben sicher vie­le Ideen. Lasst uns doch mal über Demokratie sprechen!

    Hier aber zu den nicht Neugeborenen in Schottland:

    Hier wird man hin­sicht­lich Schwangerschaft fün­dig. Pfizer klas­si­fi­ziert im Februar 2021 mit „Missing infor­ma­ti­on“ „Use in pregnan­cy and lactation“.

    Seite 12:

    https://drtrozzi.org/wp-content/uploads/2022/01/Pfizer-Cumulative-Analysis-of-Post-authorization-Adverse-Event-Reports.pdf

    (via https://expose-news.com/2022/02/02/hidden-pfizer-covid-19-vaccine-trial-data-shows-all-pregnant-vaccinated-women-miscarried/)

    Pfizer weiß ganz genau, dass sei­ne Spritzbrühe gemein­ge­fähr­lich ist. Und weil das so ist: Pfizer und all die ande­ren von der „Pandemie“ gehen offen­sicht­lich über Leichen.

    „… . Anzahl der Fälle: 413a(0,98% des gesam­ten PM-Datensatzes); 84 schwer­wie­gen­de und 329 nicht schwer­wie­gen­de; – Land des Auftretens: USA (205), Vereinigtes Königreich (64), Kanada (31), Deutschland (30), Polen (13), Israel (11); Italien (9), Portugal (8), Mexiko (6), Estland, Ungarn und Irland (je 5), Rumänien (4), Spanien (3), Tschechische Republik und Frankreich (je 2), die rest­li­chen 10 Fälle ver­teil­ten sich auf 10 wei­te­re Länder. Schwangerschaftsfälle: 274 Fälle, darunter:-270 Fälle von Müttern und 4 Fälle von Föten/Babys, die 270 ein­deu­ti­ge Schwangerschaften reprä­sen­tie­ren (die 4 Fälle von Föten/Babys waren mit 3 Fällen von Müttern ver­knüpft; bei einem Fall von Müttern han­del­te es sich um Zwillinge). 270 Schwangerschaften wur­den mit fol­gen­den Ergebnissen gemel­det: Spontanabort (23), aus­ste­hen­des Ergebnis (5), Frühgeburt mit neo­na­ta­lem Tod, Spontanabort mit intrau­te­ri­nem Tod (jeweils 2), Spontanabort mit neo­na­ta­lem Tod und nor­ma­les Ergebnis (jeweils 1). Für 238 Schwangerschaften wur­de kein Ergebnis ange­ge­ben (beach­ten Sie, dass für jeden Zwilling zwei ver­schie­de­ne Ergebnisse gemel­det wur­den, die bei­de gezählt wur­den). ‑146 nicht schwer­wie­gen­de Fälle von Müttern berich­te­ten über eine Exposition gegen­über dem Impfstoff in ute­ro, ohne dass ein kli­ni­sches uner­wünsch­tes Ereignis auf­trat. Die Expositions-PTs wur­den mit den PTs Mütterliche Exposition wäh­rend der Schwangerschaft (111), Exposition wäh­rend der Schwangerschaft (29) und Mütterlicher Expositionszeitpunkt nicht spe­zi­fi­ziert (6) kodiert. Das Trimester der Exposition wur­de in 21 die­ser Fälle ange­ge­ben: Trimester (15 Fälle), 2. Trimester (7) und 3. Trimester (2). 124 Mütter, 49 nicht schwer­wie­gen­de und 75 schwer­wie­gen­de, berich­te­ten über kli­ni­sche Ereignisse, die bei den geimpf­ten Müttern auf­tra­ten. Die in die­sen Fällen gemel­de­ten schwan­ger­schafts­be­zo­ge­nen Ereignisse wur­den den PTs Spontanabort (25), Uteruskontraktion wäh­rend der Schwangerschaft, vor­zei­ti­ger Blasensprung, Abort, ver­pass­ter Abort und föta­ler Tod (jeweils 1) zuge­ord­net. Andere kli­ni­sche Ereignisse, die in mehr als 5 Fällen auf­tra­ten, wur­den den PTs Kopfschmerzen (33), Schmerzen an der Impfstelle (24), Schmerzen in den Extremitäten und Müdigkeit (je 22), Myalgie und Pyrexie (je 16), Schüttelfrost (13), Übelkeit (12), Schmerzen (11), Arthralgie (9), Lymphadenopathie und Medikamentenunwirksamkeit (je 7), Brustschmerzen, Schwindel und Asthenie (je 6), Unwohlsein und COVID-19 (je 5) zuge­ord­net. Das Trimester der Exposition wur­de in 22 die­ser Fälle ange­ge­ben: Trimester (19 Fälle), 2. Trimester (1 Fall), 3. Trimester (2 Fälle).-4 schwer­wie­gen­de Fötus/Baby-Fälle mel­de­ten die PTs Exposition wäh­rend der Schwangerschaft, föta­le Wachstumsrestriktion, müt­ter­li­che Exposition wäh­rend der Schwangerschaft, Frühgeburt (je 2) und Tod des Neugeborenen (1). Das Trimester der Exposition wur­de für 2 Fälle (Zwillinge) als im ers­ten Trimester auf­ge­tre­ten ange­ge­ben. Fälle von gestill­ten Babys: 133, davon:-116 Fälle berich­te­ten über eine Exposition gegen­über dem Impfstoff wäh­rend des Stillens (PT Exposition über die Muttermilch), ohne dass kli­ni­sche uner­wünsch­te Ereignisse auftraten;-17 Fälle, 3 schwer­wie­gen­de und 14 nicht schwer­wie­gen­de, berich­te­ten über die fol­gen­den kli­ni­schen Ereignisse, die bei dem Säugling/Kind auf­tra­ten, das dem Impfstoff über das Stillen aus­ge­setzt war Pyrexie (5), Hautausschlag (4), Reizbarkeit des Säuglings (3), kind­li­ches Erbrechen, Durchfall, Schlaflosigkeit und Unwohlsein (je 2), schlech­tes Füttern des Säuglings, Lethargie, Bauchbeschwerden, Erbrechen, Allergie gegen den Impfstoff, gestei­ger­ter Appetit, Angst, Weinen, schlech­te Schlafqualität, Eruktation, Unruhe, Schmerzen und Urtikaria (je 1). … .“

    Deepl.com über­setzt

    1. Der ehe­ma­li­ge Pfizer-Mitarbeiter, Dr. Michael Yeadon, spricht in die­sem Video vom 13. Mai 2022 von Betrug und davon, dass die toxi­schen Inhaltsstoffe, respek­ti­ve das sog. Spike-Protein ganz offen­sicht­lich nicht an der Einstichstelle ver­blei­ben, son­dern im Körper zir­ku­lie­ren, wo sie ihre Toxizität ent­fal­ten. "Das Design die­ser Produkte war wis­sent­lich defizitär." 

      https://twitter.com/i/status/1525123695483699201

    2. @sv: Ich will mit­nich­ten die Risiken klein­re­den. Nur geben die­se Daten nicht viel her. Pfizer spricht hier von 413 Verdachtsfällen nach Millionen "Impfungen". Die mir bekann­ten neue­ren Daten mag man anzwei­feln. Auch sie bele­gen kei­ne sta­tis­tisch rele­van­te Zunahme der Säuglingssterblichkeit, die mit "Impfungen" der Mütter zu erklä­ren wäre.

      1. @aa
        Interessant wäre mit Sicherheit, ob die Rate der Aborte, auch und beson­ders der Frühaborte, die ja oft­mals eh unter­ge­hen, ange­stie­gen ist bei "geimpf­ten" Schwangeren.

        Wahrscheinlich wird es auch da kei­ne Daten geben. 

        Und wir soll­ten auch immer in Betracht zie­hen, dass sich vie­le Menschen, die sich für eine Injektion ent­schie­den haben und jetzt anfan­gen zu zwei­feln, sehr häu­fig nicht mel­den wer­den, wenn / falls sie Nebenwirkungen haben – ein­fach, weil sie sich so sehr schä­men, dass sie der Politik oder auch ihren Ärzten geglaubt haben, ohne selbst kri­ti­scher zu sein. 

        Noch mehr trifft das u. U. auf Schwangere zu, die sich haben inji­zie­ren las­sen und dann z. B. einen Abort erleiden.
        Damit zurecht zu kom­men, ggfs. das unge­bo­ren Leben gefähr­det zu haben, das ist für vie­le kaum auszuhalten. 

        Da also aus Scham mit Sicherheit ganz viel ver­schwie­gen wird, wird es noch unmög­li­cher, auf­zu­ar­bei­ten und aufzudecken.

      2. @aa

        Sie haben recht. 

        Nur zur Klarstellung: das Papier datiert auf 28. Februar 2021. Man muss davon aus­ge­hen, dass die Ergebnisse, oder jeden­falls das, was Pfizer als Ergebnisse aus­gibt, schon eini­ge Zeit zuvor vor­la­gen. Die Spritzerei begann Ende Dezember 2020. Da ist nicht so viel Zeit ver­gan­gen. Aber sicher rich­tig: es waren Millionen Spritzen.

        Pfizer gibt die Anzahl der "Fälle" mit "total Number of Cases in the Reporting Period (N=42086)" an.

        Darunter die "413" , die Schwangerschaft und Stillen betreffen.

    1. @ Nob rain

      Dem wür­de ich entgegenhalten:

      "The best argu­ment against government and par­lia­men­ta­rism is a five-minu­te con­ver­sa­ti­on with one of its representatives.“

  4. Glauben sie denn wirk­lich dass die waf­fen­händ­ler und Waffen Hersteller dar­auf war­ten dass irgend­ei­ner im Bundestag sei­ne Zustimmung dazu gibt?

  5. Ich kann das alles so nur bestä­ti­gen. Möglicherweise ver­rä­te­risch, wie leicht die Vokabel vom "Hass" hier fällt, wo es doch eigent­lich nur um Nicht-Zustimmung geht, ande­re Meinung eben. 

    Und die Heftigkeit sol­cher Krawalle kor­re­liert ja auch oft damit, dass es sich um ziem­lich exis­ten­zi­el­le Fragen han­delt. Diese "Eliten" reden zwar dau­ernd davon, dass jetzt eine neue Situation ein­ge­tre­ten ist, weil nun in unse­rer "Nachbarschaft" Krieg herrscht, schei­nen das aber nicht ver­in­ner­licht zu haben, da sie ja mit Eskalation kein Problem zu haben schei­nen. Insofern sind die­se Proteste ja auch des­halb hef­tig, weil die Adressaten wir­ken, als müss­ten sie mal durch­ge­schüt­telt werden. 

    Aber das Gerede über "Hass" klingt auch nach einer Kränkung, nach Leid am Liebesentzug, wie es in sol­cher Position für aus­ge­präg­te Narzissten viel­leicht typisch ist. Die Eitelkeit und Selbstverliebtheit die­ser "Eliten" – mir fällt da immer Marie-"dann sol­len sie Brioche essen"-Antoinette ein – ist die Kehrseite zu die­sen "Hass"-Klagen. Leider schei­nen sie auch so extrem an Borniertheit und Unfähigkeit zu lei­den, dass es ihnen jede Einsichtsfähigkeit in die eige­nen Fehler und Begrenztheiten nimmt. 

    Weit und breit ist im Dunstkreis des domi­nan­ten Milieus nie­mand zu sehen, der die Rolle des Kindes über­neh­men könn­te, um den neu­en nack­ten Kaiser als das zu bezeich­nen, was er ist. Das Kind aus dem Märchen wür­de heu­te aber wohl auch unter "Alleshasser" einsortiert.

  6. 100 Milliarden und da kommt der Gedanke natür­lich an wen denn die € flies­sen.… aber kein Problem … ein groß­teil bei bei den bekann­ten Unternehmen/ Shareholdern hier in D. Es ist immer wie­der erstaun­lich das bei die­sen Summen und dem was die "Ekel-lite" (hab ich neu­lich gele­sen) so von sich gibt .… fra­ge ich mich was noch kom­men muss bis die "Elite" auf die Strasse gesetzt wird. … Gürtel enger … nicht Heizen … ein bischen Hunger … etc. … die Liste ist inzwi­schen sehr lang .… und da haben die Glück das DIE nur mit Eiern werfen.…

  7. Wenn die Verantwortlichen (und damit eben auch sol­che Schreiberlinge) mal einen Schluck ihrer eige­nen Medizin (Ignorieren, Niederbrüllen, nicht zu Wort kom­men las­sen, nicht ernst neh­men) bekom­men, ist das Geschrei immer groß…
    Dann wäre viel­leicht mal die Zeit gekom­men, sich ein paar Gedanken zu machen. Aber das wird wie üblich nicht passieren.

  8. Wenn berech­tig­ter Protest laut wird …
    dann ist man auch schon mal ein "radi­ka­ler Rand"

    https://www.schwaebische.de/sueden/baden-wuerttemberg_artikel,-bauernproteste-beim-g7-agrarministertreffen-in-stuttgart-_arid,11508060.html

    »An den Tischen rüh­ren sie nach­denk­lich in ihrem Kaffee. Einer erzählt, er habe als Soldat "auf dem Marder gelernt", einem Panzer, den die Ukraine haben will.

    Das Problem mit den Panzerlieferungen hat­te ich bereits unter
    > Bundesverdienstkreuz für Dirk Niebel! <
    beschrieben

  9. Wir soll­ten anfan­gen, uns dem Schönen und Guten in der Welt und in jedem Menschen zuzu­wen­den. Diese voll­kom­men Entfremdeten wer­den immer irgend­et­was fin­den, um unter der Gürtellinie anzu­grei­fen. Erst sind wir Covidioten, dann Reichsbürger, dann Gefährder, jetzt Krawallschachteln und Alleshasser.
    Darüber kann man doch wirk­lich nur noch lachen. Was müs­sen die­se Leute ori­en­tie­rungs­los und hass­erfüllt sein. Sie haben mir zwei Jahre mei­nes Lebens ver­sucht zu ver­der­ben. Sie haben ver­sucht, mich zu bre­chen. Kämpfe gegen Dumme sind eh nicht zu gewin­nen, des­halb ist mei­ne neue Strategie, dass ich mir das Leben so schön wie mög­lich mache und nie wie­der einen Finger für die­ses Land und ande­re Menschen krumm machen wer­de. Mal sehen, WIE GUT ich leben kann 🙂
    Soll ihr Hass ins Leere lau­fen, irgend­wann wer­den sie fallen.

  10. Putin 17.05.22 :

    "Der Verzicht auf rus­si­sche Energieressourcen führt dazu, dass Europa sys­te­ma­tisch und lang­fris­tig zur Region mit den höchs­ten Energiekosten der Welt wird …"

    https://test.rtde.me/international/131481-liveticker-zum-ukraine-krieg-nicht/

    south­front schrieb am 12.04.22:

    " ..Was als spe­zi­el­le Militäroperation dekla­riert wur­de, steht kurz davor, sich zu einem lang­wie­ri­gen voll­wer­ti­gen Krieg in Europa aus­zu­wei­ten. Die ein­zi­ge Möglichkeit, dies zu ver­hin­dern, scheint ein schnel­ler rus­si­scher "Sieg" an der Front zu sein. .." (Übersetzer)

    https://southfront.org/risk-of-unending-war-in-ukraine/

    Es sieht nun danach aus, als rich­te man sich auf jah­re­lan­gen Krieg ein, obwohl die Pattsituation doch inzwi­schen so offen­sicht­lich ist. 🙁

  11. @Getriebesand
    Ich mache es ähn­lich, nur habe ich durch die Situation der ver­gan­ge­nen zwei Jahre tat­säch­lich neue Leute gefun­den, für die es sich lohnt, die Finger krumm zu machen.
    Alle erwar­ten für den Herbst das Schlimmste, mir graut es schon rich­tig. Ich wer­de mich dann auch – so gut es eben geht – auf das Gute, Wahre und Schöne konzentrieren.

  12. Und wäh­rend beim Fernsehsingewettstreit ver­fas­sungs­feind­li­che Grüße ver­brei­te­tet wer­den können
    http://hinter-der-fichte.blogspot.com/2022/05/phantome-der-oper-nazis-beim-esc.html
    ist es natür­lich ein schwe­res Verbrechen den Oppositionsführer im Bundestag als Lügner zu bezeich­nen und auf den Vize-Kanzler ein Ei zu wer­fen dabei aber so schlecht zu zie­len das das Ei eine Fotografin abbe­kommt. Hatten wir noch nie sowas.
    (Eierwurf auf Helmut Kohl am 10.05.1991 in Halle (S))
    https://youtu.be/ZgVwMa4hmXg?t=35

  13. Leider gibt es noch Leute, die die­sen Gesinnungsbeitrag für wert­neu­tra­le Berichterstattung hal­ten. Auch das zeigt, wie blöd und ver­kom­men die­se Leute sind.

    Ich mach mal den Test:

    "Kaum hat Neubaur auf der Bühne den Mund auf­ge­macht, bricht Lärm aus. Eine cou­ra­giert auf­tre­ten­de Menge mit Trillerpfeifen, Vuvuzelas, Megafonen und Trommeln tritt ihr beherzt ent­ge­gen. Neubaur schreit sich durch ihr Statement, so laut, dass ein jün­ge­rer Zuhörer, der an Tinnitus lei­det, vor Schmerz das Gesicht ver­zieht, for­dert: Hören Sie uns doch wenigs­tens zu, Sie kön­nen dann gern von hier oben kon­tern – aber das ändert wenig. Eine Steigerung des Widerstands scheint kaum mög­lich, doch dann betritt Robert Habeck die Bühne."

    "Kaum hat [die lin­ke Oppositionspolitikerin] Wagenknecht, eine cou­ra­giert auf­tre­ten­de Person in schwar­zem Rock, im Plenum den Mund auf­ge­macht, bricht Lärm aus. Gelächter, Zu- und Zwischenrufe – so laut, dass ein jün­ge­rer Abgeordneter, der an Tinnitus lei­det, vor Schmerz das Gesicht ver­zieht. Wagenknecht schreit sich durch ihr Statement, bit­tet: Hören Sie doch wenigs­tens zu, Sie kön­nen dann gern kon­tern – aber das ändert wenig. Eine Steigerung der Wut scheint kaum mög­lich, aber als dann Alexander Gauland [von der AfD] die Bühne betritt, geht doch noch ein biss­chen was."

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.