Die Einschüchterung der Intelligenz

Unter die­sem Titel ver­öf­fent­lich ber​li​ner​-zei​tung​.de am 24.8. eine "Phi­lo­so­phi­sche Kolum­ne Micha­el And­rick". Dort ist zu lesen:

»Als Mensch mit vie­len Min­der­heits­mei­nun­gen trau­te ich im Juni sofort mei­nen Augen, als ich las: Nur noch 45 Pro­zent der Deut­schen geben bei Allens­bach an, frei und ohne beson­de­re Vor­sicht ihre poli­ti­sche Mei­nung zu äußern. Die­ses angst­be­las­te­te Mei­nungs­kli­ma unter­gräbt unse­re bis­her frei­heit­li­che Ord­nung. Wieso?

Seit dem Beschluss einer „epi­de­mi­schen Lage natio­na­ler Trag­wei­te“ leben wir mit Ver­ord­nun­gen. Die Regie­rung gibt wech­seln­de, nie­mals genaue Maß­stä­be der Ver­hält­nis­mä­ßig­keit ihres Han­delns an und wird bis­her von den Gerich­ten auch nicht zur nöti­gen Prä­zi­sie­rung gezwun­gen. Damit sind die ver­füg­ten Grund­rechts­ein­schrän­kun­gen genau bese­hen Will­kür. Die gera­de vor­herr­schen­de Rhe­to­rik, nach der Grund­rech­te „zurück­ge­won­nen“ wer­den könn­ten, ist unhalt­bar. Sie kön­nen über­haupt nicht ent­zo­gen, son­dern nur mit trif­ti­ger, trans­pa­ren­ter Begrün­dung vor­über­ge­hend ein­ge­schränkt werden.

Der Sou­ve­rän muss nachdenken

In die­ser Lage muss ich mir als Bür­ger ein Urteil zur Coro­na-Poli­tik bil­den: Das Grund­ge­setz (Art. 20, Abs. 4) for­dert jeden von uns auf, zu bewer­ten, ob eine Poli­tik mit der frei­heit­lich-demo­kra­ti­schen Grund­ord­nung ver­ein­bar ist oder nicht.

Ich habe nicht alle Fak­ten zu „Coro­na“ parat. Zur Mei­nungs­bil­dung brau­che ich eine offe­ne, viel­stim­mi­ge Debat­te. Äußern nur 45 Pro­zent der Mit­bür­ger frei her­aus ihre poli­ti­sche Mei­nung, so ver­ei­telt das die­se Plu­ra­li­tät: Tat­sa­chen und Bewer­tun­gen, die der meist­ver­öf­fent­lich­ten Erzäh­lung wider­spre­chen, wer­den kaum geäu­ßert und kaum gehört

So ent­steht der fal­sche Ein­druck wei­test­ge­hen­der Einig­keit dar­über, was in der Sache gera­de pas­siert (eine schlim­me Pan­de­mie) und wie das zu bewer­ten ist (Not­la­ge gebie­tet Gehor­sam).

Die­se dis­kurs­op­ti­sche Täu­schung ver­lei­tet Poli­ti­ker und man­che Intel­lek­tu­el­le, sich als Spre­cher der angeb­li­chen „Mehr­heit der Ver­nünf­ti­gen“ zu gerie­ren und gegen die angeb­li­che Min­der­heit der „frag­wür­di­gen“ oder „umstrit­te­nen Abweich­ler“ Stim­mung zu machen.

Die­se Dis­kri­mi­nie­rung offen­bart unde­mo­kra­ti­schen Geist. Sie trifft natur­ge­mäß meist die­je­ni­gen, die sich unge­ach­tet der Mehr­heits­mei­nung „ihres Ver­stan­des ohne die Lei­tung eines ande­ren bedie­nen“ (I. Kant). Die „Ein­schüch­te­rung der Intel­li­genz“ (S. Freud), des selbst­stän­di­gen Den­kens, wird so offi­zi­el­le Poli­tik. Jeder weiß jetzt: Zweif­le ich an, was meis­tens zu lesen und zu hören ist, dann droht mir Ausgrenzung.

Der zutref­fen­de Ein­druck, mit ihren Kennt­nis­sen und Urtei­len kaum gehört zu wer­den, frus­triert vie­le bereits seit März 2020 immer mehr. Die Fol­ge ist Radi­ka­li­sie­rung in Fil­ter­bla­sen oder resi­gnier­ter Zynis­mus gera­de derer, die sich als über­zeug­te Demo­kra­ten wei­ter­hin trau­en, eine (ver­mut­li­che) Min­der­heits­mei­nung zu ver­tre­ten. Kön­nen wir uns den Ver­lust die­ser wah­ren demo­kra­ti­schen Eli­te leis­ten?«

14 Antworten auf „Die Einschüchterung der Intelligenz“

  1. Sehr zutref­fend geschrie­ben. Erst­un­lich, dass so etwas in einer Zei­tung erscheint, die sich bis­her anschei­nend eher der Regie­rungs­li­nie anzu­nae­hern schien …

  2. Der frei­heit­li­che Staat kann sich so etwas nicht leis­ten, will er nicht sich selbst abschaf­fen. Und sich nicht den Für­spre­chern der Unter­wer­fung (durch Pfi­zer und sei­nen Anhang) ausliefern. 

    So ein Staat unter­wirft, unter­wirft er unter die Lüge und das Fal­sche. Andern­falls müss­te er nicht unter­wer­fen. Dass er zu unter­wer­fen sucht, ist Kenn­zei­chen des Ver­falls der Demo­kra­tie. Hier ist der Staat dem Sou­ve­rän unter­wor­fen. Und zu bemer­ken, dass sol­cher­art Unter­wer­fung – des Staats durch den Sou­ve­rän – gera­de durch die Elo­quenz der Spra­che und die Evi­denz der Argu­men­te erfolgt.

  3. Wäh­rend Däne­mark https://​www​.coro​dok​.de/​d​a​e​n​e​m​a​r​k​-​p​r​u​e​f​t​-​o​b​-​d​a​s​-​c​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​-​n​i​c​h​t​-​m​e​h​r​-​a​l​s​-​g​e​s​e​l​l​s​c​h​a​f​t​s​g​e​f​a​e​h​r​d​e​n​d​-​e​i​n​g​e​s​t​u​f​t​-​w​e​r​d​e​n​-​s​o​l​l​te/ , wird in Deutsch­land heu­te die Gesund­heits­dik­ta­tur wei­ter verstetigt! 

    Nach­dem die 4. Wel­le seit Wochen von den Medi­en her­bei­ge­trom­melt wird, wird heu­te die epi­de­misch Lage zum fünf­ten (!) Mal verlängert. 

    D. h., unter dem Deck­man­tel von "Schutz des Gesund­heits­sys­tems" kön­nen die Grund­rech­te der Bür­ger wei­ter­hin per Dekret (Ver­ord­nung) ein­ge­schränkt wer­den. Demons­tra­tio­nen, Ver­samm­lun­gen etc. vor der Wahl blei­ben wei­ter erschwert.

    Die Far­ce kann heu­te ab 15:40 Uhr live im Par­la­ments­fern­se­hen mit­ver­folgt wer­den: https://​www​.bun​des​tag​.de/​m​e​d​i​a​t​hek

    https://​www​.bun​des​tag​.de/​d​o​k​u​m​e​n​t​e​/​t​e​x​t​a​r​c​h​i​v​/​2​0​2​1​/​k​w​3​4​-​d​e​-​p​a​n​d​e​m​i​e​-​8​5​5​304

    Hier ist der Antrag von CDU/CSU und SPD für die Ver­län­ge­rung: https://​dip21​.bun​des​tag​.de/​d​i​p​2​1​/​b​t​d​/​1​9​/​3​2​0​/​1​9​3​2​0​4​0​.​pdf

    Vor­mit­tags tagt noch der Gesund­heits­aus­schuss, selbst­ver­ständ­lich NICHT ÖFFENTLICH. Ein­zi­ger TOP: Bericht der Regie­rung zur Pan­de­mie-Lage: https://www.bundestag.de/resource/blob/855390/aa823631deac59bb0c96bee3aafa7dae/181_25-08–2021_Tagesordnung-data.pdf

    Der Noch-Phar­ma­lob­by­mi­nis­ter plant auch, noch vor sei­ner Abwahl wie­der am Infek­ti­ons­schutz­ge­setz zu dre­hen bzgl. Hos­pi­ta­li­sie­rungs­in­zi­denz. So muss man in Zukunft nur wei­ter­hin Bet­ten und Per­so­nal abbau­en, und schon droht die Über­las­tung mit "Coro­na-Pati­en­ten", die natür­lich zuneh­men wer­den, da das Virus irgend­wann ver­mut­lich fast jedem ein­mal "über die Schleim­haut gehuscht" sein wird… Und weil der Staat Geld spar­ten will, droht dann in jeder Erkäl­tungs-/Grip­pe­sai­son der Inzi­denz- und Maßnahmenterror.

    Tota­li­tä­re Sys­te­me kön­nen auch in klei­nen Schrit­ten ein­ge­führt wer­den. Deutsch­land arbeit seit 1,5 Jah­ren daran.

  4. Im Auge des Skan­dals – Aisch­ner Klartext
    https://​alsch​ner​-klar​text​.de/​2​0​2​1​/​0​8​/​2​0​/​i​m​-​a​u​g​e​-​d​e​s​-​s​k​a​n​d​a​ls/

    Die MÜSSEN jedes logi­sche oder wis­sen­schaft­li­che Den­ken unter den Tep­pich keh­ren, denn den Skan­dal, sobald alles auf­fliegt, über­le­ben ihre Kar­rie­ren nicht. Die Angst in der poli­tisch herr­schen­den Klas­se steigt in dem Maß, in dem die Angst in der Bevöl­ke­rung sinkt.

  5. Covid-19 als Übung eines Kriegs mit Bio­waf­fen – Belege.

    NATO hat gera­de den "War on Ter­ror" ver­lo­ren. Grün­de, als letz­tes Hur­ra des "Wes­tens" zum "Bio­ter­ror" Krieg aufzurüsten.
    Die ver­blei­ben­den Kriegs­op­tio­nen sind in der Tat Bio­waf­fen. Cyber­war schei­det aus, da ande­re Natio­nen hier füh­rend sind. Den Ter­ror-Krieg haben isla­mi­sche Men­schen gewon­nen, die kei­ne Angst vor dem Tod haben.
    Das bedeu­tet für den eige­nen Bevölkerungsschutz
    – eine Impf­tech­no­lo­gie muss ent­wi­ckelt wer­den, die schnell auf neue Viren reagie­ren kann
    – Die Bevöl­ke­rung muss sich iso­lie­ren können
    – die Bevöl­ke­rung muss auf stän­di­ges Imp­fen ein­ge­stellt werden
    – "sys­tem­re­le­van­te" Men­schen und Berufs­zwei­ge müs­sen iden­ti­fi­ziert werden
    Das wür­de erklären
    – den idio­ti­schen, medi­zi­nisch unsin­ni­gen Schwer­punkt auf Kinderimpfungen
    – den Impfzwang
    – den Impfpass
    – die Kriegs­me­ta­pho­rik zu Beginn
    – die psy­cho­lo­gi­sche Kriegs­füh­rung und Zensur
    – die völ­lig über­zo­ge­nen Maß­nah­men in Ange­sicht eines angeb­lich "neu­en" alten Grippevirus
    – war­um die Schweiz und Schwe­den nicht ein­be­zo­gen sind
    – war­um Aus­tra­li­en und Neu­see­land gera­de durch­dre­hen (die lie­gen im neu­en Kriegsgebiet)
    – den lem­ming­haf­ten Sturz von Poli­ti­kern über die Klippe

    Zeit für eine neue Frie­dens­be­we­gung und den Ruf nach (Bio-)Abrüstung
    https://​en​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​U​n​i​t​e​d​_​S​t​a​t​e​s​_​b​i​o​l​o​g​i​c​a​l​_​w​e​a​p​o​n​s​_​p​r​o​g​ram
    "In den letz­ten Jah­ren haben eini­ge Kri­ti­ker behaup­tet, die Hal­tung der USA zur bio­lo­gi­schen Kriegs­füh­rung und zum Ein­satz bio­lo­gi­scher Agen­zi­en wei­che von der his­to­ri­schen Aus­le­gung des BWÜ ab[79]. Arti­kel I des BWÜ (der Bio­waf­fen aus­drück­lich ver­bie­tet) gel­te nicht für "nicht-töd­li­che" bio­lo­gi­sche Agenzien.[79] Die frü­he­re Aus­le­gung stim­me mit der Defi­ni­ti­on im Public Law 101–298, dem Bio­lo­gi­cal Wea­pons Anti-Ter­ro­rism Act von 1989, überein.[80] Die­ses Gesetz defi­nie­re einen bio­lo­gi­schen Wirk­stoff als:[80]

    jeder Mikro­or­ga­nis­mus, Virus, jede infek­tiö­se Sub­stanz oder jedes bio­lo­gi­sche Pro­dukt, das durch Bio­tech­no­lo­gie her­ge­stellt wer­den kann, oder jeder natür­lich vor­kom­men­de oder bio­tech­no­lo­gisch her­ge­stell­te Bestand­teil eines sol­chen Mikro­or­ga­nis­mus, Virus, einer infek­tiö­sen Sub­stanz oder eines bio­lo­gi­schen Pro­dukts, der in der Lage ist, bei einem Men­schen, einem Tier, einer Pflan­ze oder einem ande­ren leben­den Orga­nis­mus den Tod, eine Krank­heit oder eine ande­re bio­lo­gi­sche Fehl­funk­ti­on her­vor­zu­ru­fen; Beein­träch­ti­gung von Lebens­mit­teln, Was­ser, Aus­rüs­tung, Vor­rä­ten oder Mate­ri­al jeg­li­cher Art …
    Nach Anga­ben der Fede­ra­ti­on of Ame­ri­can Sci­en­tists über­steigt die Arbeit der USA an nicht-töd­li­chen Wirk­stof­fen die Beschrän­kun­gen des BWÜ"

  6. (Man­ches Mal bin ich hin- und her­ge­ris­sen. Bei­de Sicht­wei­sen sind möglich)
    Ist die Ord­nungs­macht nicht in SIcht, läßt es sich fried­lich mit­ein­an­der und mit oder ohne Mas­ke, leben.
    oder
    Es genügt mit dem Fin­ger auf die Untreu­en zu zeigen.
    "Zur Ver­tei­di­gung des Schwei­gens: War­um Bür­ger­po­li­zei mehr scha­det als nützt"
    https://​www​.smh​.com​.au/​n​a​t​i​o​n​a​l​/​i​n​-​d​e​f​e​n​c​e​-​o​f​-​s​t​a​y​i​n​g​-​q​u​i​e​t​-​w​h​y​-​c​i​t​i​z​e​n​-​p​o​l​i​c​i​n​g​-​d​o​e​s​-​m​o​r​e​-​h​a​r​m​-​t​h​a​n​-​g​o​o​d​-​2​0​2​1​0​8​2​4​-​p​5​8​l​j​t​.​h​tml

    "Um Tik­Tok zu zitie­ren: Ich weiß nicht, wer das hören muss, aber es ist nicht Ihre Auf­ga­be, die Ein­hal­tung der COVID-Regeln durch ande­re zu über­wa­chen. Du soll­test auch nicht wol­len, dass es dei­ne Auf­ga­be ist.

    Es ist gif­tig und schürt den Hass auf bei­den Sei­ten. Es gibt bes­se­re Mög­lich­kei­ten, Ihre Ener­gie zu kanalisieren.

    Anstatt Ein­zel­per­so­nen zu emp­feh­len, neue Regeln wie das Tra­gen von Mas­ken oder das Sit­zen im Park zu befol­gen (was sie, um ehr­lich zu sein, oft in die ent­ge­gen­ge­setz­te Rich­tung drängt – die Empö­rung ist groß), soll­ten Sie den Pre­mier­mi­nis­ter bit­ten, die Ein­füh­rung von Impf­stof­fen zu beschleu­ni­gen oder die For­mu­lie­rung der Ein­schrän­kun­gen zu ver­schär­fen, so dass bei­spiels­wei­se fest­ge­legt wird, dass Sie Ihre Mas­ke nur dann abneh­men kön­nen, wenn Sie sich wirk­lich sport­lich betä­ti­gen – leich­tes Jog­gen, Skate­boar­den oder Frei­zeit­rad­fah­ren sind nicht ein­ge­schlos­sen. Sagen wir, bei einer Dreh­zahl von über 120.

    Neh­men Sie nicht die Last auf sich, Regeln durch­zu­set­zen. Sie wer­den nicht aus­rei­chend bezahlt. Sie wer­den über­haupt nicht bezahlt. Und Sie ken­nen die indi­vi­du­el­len Geschich­ten der Men­schen nicht, und Sie soll­ten auch nicht das Bedürf­nis haben, dies zu tun.

    Ich respek­tie­re, was sich wie ein Drang zu bür­ger­li­chem Akti­vis­mus oder Pflicht anfüh­len mag, aber unse­re Pflicht in die­ser Zeit ist es, für­sorg­lich zu sein und Ver­ständ­nis für die per­sön­li­chen Höl­len zu haben, die jeder in den letz­ten 18 Mona­ten durch­ge­macht hat.

    Ich bin sicher, dass Ihr Zorn aus Frus­tra­ti­on über die­se schreck­li­che Situa­ti­on ent­steht. Ver­su­chen Sie, das zu erken­nen. Mäßi­gen Sie das. Wir haben alle zu kämp­fen. Man­che tra­gen es nur anders zur Schau.

    Fra­gen Sie sich: Mit wel­cher Absicht tad­le ich die­se Per­son? Wenn ich wirk­lich der Mei­nung bin, dass die­se Per­son eine unmit­tel­ba­re Gefahr für die Gesund­heit dar­stellt – zum Bei­spiel, weil sie ohne Mas­ke an einer Super­markt­kas­se steht und der Kas­sie­re­rin ins Gesicht spuckt -, dann ist das in Ordnung.

    Wenn es jedoch dar­um geht, der Angst und Frus­tra­ti­on, die in Ihrer Brust auf­stei­gen, Luft zu machen, atmen Sie durch. Eine Per­son, die allei­ne und ohne Mas­ke an Ihnen vor­bei­läuft, hat viel­leicht eine Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung, oder sie hat gera­de Sport getrie­ben und atmet gera­de durch. Oder sie hat eine Panikattacke.

    Sie wis­sen es ein­fach nicht. Wenn Sie jedoch einen Frem­den im Vor­bei­ge­hen auf das Pro­blem anspre­chen, stel­len Sie eine unmit­tel­ba­re Bedro­hung dar – für des­sen psy­chi­sche Gesund­heit. Vor allem für Men­schen mit Aus­nah­me­re­ge­lun­gen, die regel­mä­ßig mit sol­chen Bemer­kun­gen und abfäl­li­gen Kom­men­ta­ren kon­fron­tiert wer­den. Es könn­te für sie schwie­rig wer­den, über­haupt das Haus zu verlassen.

    Auch für die eige­ne psy­chi­sche Gesund­heit ist das nicht gera­de för­der­lich. Sel­ten hat jemand einen Frem­den kri­ti­siert und sich dabei bes­ser gefühlt. Gift zeugt Gift.

    Nicht-kom­ple­men­tä­res Ver­hal­ten hin­ge­gen könn­te die Mensch­heit ret­ten. Das heißt, auf jeman­den anders zu reagie­ren, als er sich dir gegen­über ver­hal­ten hat. Das ist im Moment hart, aber lang­fris­tig viel effek­ti­ver. Ich kann das neue Buch von Rut­ger Breg­man Human­kind: Eine hoff­nungs­vol­le Geschich­te", in dem er mehr dar­über schreibt.

    Las­sen Sie uns unser Bes­tes tun, um uns zu ver­ei­nen und nicht zu spal­ten. Über­las­sen Sie die Durch­set­zung von Regeln den Behör­den und enga­gie­ren Sie sich statt­des­sen für den Schutz der geis­ti­gen Gesund­heit und der Hoff­nung der Men­schen in Ihrer Umgebung.

    Das ist etwas, was wir alle tun kön­nen. Und, ob rich­tig oder falsch, es steht der­zeit nicht ganz oben auf der Auf­ga­ben­lis­te der Regie­rung. Da haben Sie es. Eine Leer­stel­le in der Gesell­schaft, die nur auf Ihren Bei­trag war­tet. Sie wer­den hier gebraucht.

    Bridget McAr­thur ist frei­be­ruf­li­che Autorin."

    Über­setzt mit http://​www​.DeepL​.com/​T​r​a​n​s​l​a​tor (kos­ten­lo­se Version)

    Ist jetzt der Hin­weis dar­auf das Spal­ten­de oder das die Spal­tung Verhindernde?

  7. Vie­len Dank für die­se wun­der­ba­ren Wor­te, Herr And­rick, Ihr Wort in Got­tes Ohr, wenn die Men­schen doch end­lich mal begrei­fen wür­den, was das eigent­lich für sie selbst bedeu­ten würde,nämlich ein Gewinn ihrer eige­nen Hal­tung und Per­sön­lich­keit!! Ich benen­ne nach­ste­hend, beson­ders für die Ohren unse­rer begna­de­ten Lan­des­mut­ter und ihren auf der Schleim­spur krie­chen­den Hof­schran­zen, evtl. auch für DIE bra­ven Bür­ger, die immer noch hin­ge­bungs­voll an den macht­miss­brau­chen­den, auto­ri­tär gefärb­ten Lip­pen die­ser "Lan­des­mut­ter" hän­gen, ein ZITAT VON HELMUT SCHMIDT, aus sei­ner Zeit, da er BUNDESKANZLER war
    wie folgt:

    "Gegen­wär­tig bin ich der lei­ten­de Ange­stell­te der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, und alle vier­Jah­re haben wir eine Gene­ral­ver­samm­lung, wo eini­ge 30Millionen wahl­be­rech­tig­te Bür­ger dar­über abstim­men, ob ihr Unter­neh­men eini­ger­mas­sen anstän­dig geführt ist oder ob es unzu­rei­chend geführt wor­den ist".
    (aus: Zuhau­se bei Loki und Hel­mut Schmidt, Hel­mut Schmidt Stif­tung, S. 102)
    Frau Mer­kel, soll­ten Sie die­ses wun­der­bar ehr­li­che Zitat ken­nen, dann gehen Sie bit­te mal in sich, und setz­ten Sie sich mit ihrem "GEWISSEN", falls vor­han­den, aus­ein­an­der, vie­len Dank.

    1. @Lucy: Damals ging die Hal­tung vom "füh­ren­den Ange­stell­ten" selbst aus. Wer schon­mal zeit­ge­nös­si­sche "füh­ren­de Ange­stell­te" ken­nen­ge­lernt hat wird schnell fest­ge­stellt haben (sofern er/sie das vor lau­ter Angst, Gier und Krie­che­rei zustan­de brach­te) dass "Hal­tung" in die­ser "Eta­ge", heut­zu­ta­ge nicht so oft vor­kommt. Herr Schmidt war bio­gra­phisch bedingt beson­ders. Die Pro­fil­an­for­de­run­gen an "Mana­ger" schlies­sen per­sön­li­che Hal­tun­gen meist aus. Das Vor­ge­ben einer per­sön­li­chen Hal­tung dage­gen zählt da nicht dazu. Ist aber Keine!
      Intel­lek­tu­ell wird die (Pan­de­mie-) Situa­ti­on – mei­ner Auf­fas­sung nach – nicht mehr zu ver­bes­sern sein. Einen Schmidt ha'm wir nicht, krieg'n wir nicht.

      1. @Alf,(der skep­ti­sche) ,Scha­de, dass eine mora­lisch kor­rek­te Hal­tung bei "Mana­gern" nicht gefragt ist, sie wäre grad in die­ser Zeit sehr hilf­reich . Ist aber den­noch ein Grund mehr, dass von denen teil­wei­se abhän­gi­ge Men­schen sich eine kri­ti­sche Hal­tung, falls nicht bereits vor­han­den, aneignen.

    2. Da die Ber­li­ner Zei­tung unter dem Bei­trag von Herrn And­rick kei­ne Kom­men­ta­re vor­sieht (bes­ser so!), habe ich ihm via E‑Mail (er betreibt einen Blog mit E‑Mail-Adres­se, der sich leicht fin­den lässt) für die­sen wun­der­vol­len Arti­kel gedankt. (Er hat auch bereits reagiert.)
      Viel­leicht hilft ihm das, sei­ne Posi­ti­on – er hat ja bei der Ber­li­ner Zei­tung eine Kolum­ne – zu stärken.

  8. Pro­me­theus bracht‘ das Feu­er uns
    und hat dies schwer bereut
    Dies Feu­er brennt und lodert auf
    hat sich welt­weit verstreut
    Nun den­ken wir sind göttergleich
    voll Hoch­mut so vermessen
    Doch‘s Feu­er, was Pro­me­theus bracht‘
    Wird dum­men Hoch­mut fressen

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