Drei Worte mit fatalen Folgen. So schwer ist Pressefreiheit

Die Story, über die hier in 11-Jähriger mit Long Covid ist seit heu­te beim SWR nicht mehr "zwei­mal gegen Covid-19 geimpft" berich­tet wur­de, geht weiter.

Am 17.6. war beim SWR zu einem Video zu lesen: "Jakob war bereits zwei­mal gegen Covid-19 geimpft, als er sich mit dem Virus infi­zier­te. Mit fata­len Folgen." Dieser Satz stand dort bis zum 21.6. um 03:54:09 Uhr. Dann ver­schwand er. Nach Berichten über die­sen merk­wür­di­gen Vorfall wur­de – auch dies­mal ohne irgend­ei­nen Hinweis auf die Änderung – der Satz wie­der auf­ge­nom­men. Fast. Die letz­ten drei Worte blei­ben gestri­chen. "Mit fata­len Folgen" darf nicht sein. Schließlich hat der nächt­li­che Leser zahl­rei­cher vor­läu­fi­ger Studien dekre­tiert und nur ganz ansatz­wei­se wie­der zurück­ge­nom­men: Die "Impfung" ist nebenwirkungsfrei.

10 Antworten auf „Drei Worte mit fatalen Folgen. So schwer ist Pressefreiheit“

  1. Unglaublich. Ob tat­säch­lich die Redaktionen so schnell sind, oder da nicht doch Anweisungen von "ganz oben" kom­men? Ich den­ke, das Wahrheitsministerium exis­tiert bereits. Das letz­te Buch, das ich vor dem Ausschluss von Ungetesteten und Ungeimpften in der Bibliothek aus­ge­lie­hen habe, war 1984. Harte Kost (gera­de jetzt in die­ser Zeit), aber es scheint hier wirk­lich immer mehr in die­se Richtung zu gehen. Und ver­mut­lich geht es noch schlim­mer, als im Roman ausgemalt.

      1. @King Nothing: So ists! Aber noch emp­feh­lens­wer­ter ist "Fahrenheit 451" von Ray Bradbury – ein ech­ter Groschenroman, in wel­chem Fehlannahmen von Häusern aus brenn­ba­rem Material zurecht­ge­checkt wer­den, mit­täg­li­che Suizidversuche der Ehefrau beim Abendessen ange­spro­chen wer­den und Geld gespart wird, um auch die letz­te freie Wand in der Wohnung mit bild­ge­ben­den, inter­ak­ti­ven Soaps zu tapezieren…1953!

      2. Zu mei­nem vori­gen Post fällt mir par­tout eine Stelle aus Aldous Huxley's "Schöne neue Welt" ein, bei der ich auf wun­der­sam-ähn­li­che Weise auf­ge­schro­cken bin:

        Führung durch das Embryonendepot in der Brut- und Normzentrale:

        >> Sie kamen an Meter 320 von Regal 11 vor­über. Ein jun­ger beta-minus Mechaniker arbei­te­te mit Schraubenzieher und ‑schlüs­sel an der Blutsurrogatpumpe einer Flasche. Das Summen des Elektromotors wur­de um Bruchteile eines Tons tie­fer, als er die Muttern locker­te Tiefer, tie­fer … Ein letz­ter Ruck, ein Blick auf den Drehzahlmesser, und er war fer­tig. Er ging zwei Schrite wei­ter, die Reihe ent­lang, und begann die glei­che Arbeit an der nächs­ten Pumpe. "Verringerung der Umdrehungsgeschwindigkeit", erklär­te Päppler. "Das Blutsurrogat zir­ku­liert lang­sa­mer und fließt daher in län­ge­ren Abständen durch die Lunge, führt also dem Embryo weni­ger Sauerstoff zu. Es geht nichts über Sauerstoffverknappung, wenn man einen Embryo unter dem Durchschnitt hal­ten will." Wieder rieb er sich die Hände. <<

        :-O

    1. Ich kaue gera­de einen ande­ren dys­to­pi­schen Zukunftsroman durch: "Wir" von Jevgenij Samjatin. Unten ein kur­zer Auszug dar­aus. Bei der Stelle, wo (aus zukünf­ti­ger Sicht) Wähler frü­he­rer Zeit wohl mas­kiert zur Wahl erschie­nen sind, bin ich dann doch etwas auf­ge­schro­cken. :-O

      Der Roman ist aus 1920!

      >> Morgen – der Tag der Einstimmigkeit. […] Morgen wer­de ich ein Schauspiel erle­ben, das sich jahr­aus, jahr­ein wie­der­holt und uns jedes Mal von neu­em begeis­tert: die gewal­ti­ge Schale der Einstimmigkeit, andäch­tig erho­be­ne Hände. Morgen ist der Tag der all­jähr­lich wie­der­keh­ren­den Wahl des WOHLTÄTERS. […] Der Tag der Einstimmigkeit hat natür­lich nichts mit jenen unge­ord­ne­ten, unor­ga­ni­sier­ten Wahlen unse­rer Vorfahren zu tun, […] Es heißt, unse­re Vorfahren hät­ten ihre Wahlen geheim abge­hal­ten, sie hät­ten sich also wie Diebe ver­bor­gen. Einige Historiker behaup­ten sogar, sie sei­en mas­kiert zur Wahl erschie­nen […] Den Grund für die­se Geheimnistuerei haben wir bis auf den heu­ti­gen Tag nicht ein­deu­tig fest­stel­len kön­nen. Wahrscheinlich hin­gen die­se Wahlen mit irgend­wel­chen mys­ti­schen, aber­gläu­bi­schen oder sogar ver­bre­che­ri­schen Vorgängen zusammen. <<

      Gibt wohl auch eine Verfilmung davon; sie­he Youtube: "Wir (1982)"

  2. Update des SWR:

    >>Redaktionelle Anmerkung

    Dieser Artikel stellt in ers­ter Linie eine teil­wei­se Verschriftlichung des oben ein­ge­bun­de­nen TV-Beitrages dar, in dem ein­deu­tig erwähnt wird, dass der Junge vor der Infizierung zwei­mal geimpft wur­de. Es wird weder im TV-Beitrag, noch im Artikel ein Zusammenhang zwi­schen der dop­pel­ten Impfung und der Long-Covid-Erkrankung her­ge­stellt. In der ers­ten Version des Artikels wur­de die Formulierung "Jakob war bereits zwei­mal gegen Covid-19 geimpft, als er sich mit dem Virus infi­zier­te. Mit fata­len Folgen." ver­wen­det. Durch den Zusatz "Mit fata­len Folgen" könn­te miss­ver­ständ­lich die Long-Covid-Erkrankung in einen Zusammenhang mit der dop­pel­ten Impfung gebracht wer­den. Um dies aus­zu­schlie­ßen, soll­te ledig­lich die­ser Zusatz ent­fernt wer­den, es wur­de jedoch der gan­ze Absatz ent­fernt. Da die Information über die zwei­fa­che Impfung also nur ver­se­hent­lich gelöscht wur­de, wur­de sie zu einem spä­te­ren Zeitpunkt wie­der ein­ge­fügt, jedoch ohne das Bearbeitungsdatum des Artikels zu aktua­li­sie­ren. Dieses kann als intrans­pa­rent inter­pre­tiert wer­den und dafür bit­ten wir um Entschuldigung.<<

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