Drosten im Brandenburger Untersuchungsausschuß

Drei Stunden lang stand Christian Drosten den Abgeordneten in Brandenburg Rede und Antwort. "Tatsächlich blieb eine 'Informations-Bombe', auf die viel­leicht eini­ge gehofft hat­ten, aus." (Reitschuster)

reitschuster.de (11.6.)

Viviane Fischer vom Corona-Ausschuß zeigt sich etwas ent­täuscht: "Ich glau­be, man hät­te den noch mehr in die Enge trei­ben kön­nen… Er hat­te rela­tiv wenig Gegenwind… Das, was er gesagt hat, ist eigent­lich schon das, was man so kennt." (https://www.youtube.com/watch?v=RPrdve6m4X8)

Offenbar reicht es nicht, vie­le Fragen zu stel­len, son­dern es ist ein Konzept erfor­der­lich; Leute wie Drosten müs­sen mit Fakten kon­fron­tiert werden.

Umfangreicher als bei Reitschuster wird der Verlauf am 12.6. in einem "stich­punkt­ar­ti­gen Stegreif–Stenogramm" doku­men­tiert auf marbec14.wordpress.com. Da es sich nicht um ein Wortprotokoll han­delt und der Landtag auch den Videostream nicht ver­öf­fent­licht, muß Drosten sei­ne Formulierungen nicht so gewählt haben. Zuzutrauen wäre es ihm.

PCR-Tests in Teilen zur Einschätzung der Infektionstätigkeit falsch

»Uwe Adler (SPD): Ich wer­de Sie mit einer Aussage kon­fron­tie­ren. In einem Rechtsgutachten wird auf die Verwertbarkeit der PCR-Tests hin­ge­wie­sen. Der Großteil der Fälle sei nicht infek­ti­ös. Die Infektiosität kann erst durch die Ct-Werte erfol­gen. Diese müss­ten über­prüft wer­den. Trifft das zu?

Drosten: Ja. In Teilen tech­nisch rich­tig. Und in Teilen zur Einschätzung der Infektionstätigkeit falsch. Der Ct-Wert ist für eine unge­fäh­re Menge gül­tig. Es gibt immer wie­der Tests mit Personen mit nur gerin­ger Viruslast. Das heißt aber nicht, dass sie kein Fall sind. Sie sind dann Tage oder Wochen erst hoch­in­fek­ti­ös. Manchmal wer­den sie noch infek­ti­ös. Die Viruslast geht rapi­de hoch. Die meis­ten erwischt man beim Auslaufen der Krankheit. Dieser Fall wird gemel­det und taucht zu Recht in der Statistik auf. Dieser Fall ist rele­vant für die Bevölkerung, wes­halb es rich­tig ist, die­sen aus­zu­wei­sen.«

Auf die­sen Klops folgt kei­ne direk­te Nachfrage, sondern:

Wir sind keine Fledermäuse

»Lars Hünich (AfD): Wie ein­zig­ar­tig sind die Gensequenzen von Corona?

Drosten: Sehr gute Frage. Wir wis­sen um die Vielfalt der Viren. Wir schaf­fen es nicht mehr, alle Viren nament­lich aus­ein­an­der­zu­hal­ten. Trotzdem sind die Viren erfasst und wir kön­nen schau­en, ob die Viren reagie­ren. Es gibt auch Viren im Tierreich, die auch bei sol­chen Tests posi­ti­ve Signale machen wür­den. Wir sind kei­ne Fledermäuse. Wir wis­sen, dass wir nicht von die­sen Fledermäusen infi­ziert wer­den wür­den. Man muss zu Beginn, vor Markteintritt, mit Tests Versuche auch mit mensch­li­chem Material machen. Wenn es zufäl­lig sol­che Viren gäbe, dann wür­de es ent­spre­chend auf­fal­len…«

Man kann nicht sagen, dass es grobe Unsicherheiten wären

»Lars Hünich (AfD): Aus den Tests wis­sen wir ja nicht wie vie­le asym­pto­ma­tisch sind, wis­sen Sie das?

Drosten: Ich kann Ihnen Anhaltswerte sagen. Im Erwachsenenbereich sind etwa zwan­zig Prozent asym­pto­ma­tisch. Wenn Sie mor­gens ein Jucken in der Nase haben, sind das Symptome. In vie­len Fällen ist jemand zum Zeitpunkt der Testung asym­pto­ma­tisch, aber zwei Tage nach der Testung symptomatisch.

Lars Hünich (AfD): Werden Daten erfasst, die zur Infektiosität in Verbindung stehen?

Drosten: Ja. Das wur­de von uns und von ande­ren unter­sucht. Wenn da viel Viruslast ist, dann ist der Patient hoch­in­fek­ti­ös. Die wis­sen­schaft­li­che Untersuchung könn­te sein, wo ist da die Grenze, zum Beispiel ein Patient als Superspreader. Die Untersuchungen sind alles ande­re als abge­schlos­sen. Man kann nicht sagen, dass es gro­be Unsicherheiten wären, son­dern Nuancen…«

Die Frage ist, ob man auch die Zeit dafür hat.

»Lars Hünich (AfD): Kann man mit einem PCR-Test fest­stel­len, ob jemand infek­ti­ös ist?

Drosten: Man kann sich die­ser Einschätzung sehr weit annä­hern, man muss aber die Viruslast anschau­en. Man könn­te auch Regeln auf­stel­len, um die Viruslast zu erfas­sen, und das bedarf vie­ler Abstimmungen. Die Frage ist, ob man auch die Zeit dafür hat.«

Wieder kein Nachhaken, son­dern die nächs­te Frage "Wer pro­du­ziert die Tests?". Der AfD-Mann läßt Drosten das Folgende durch­ge­hen. Hilfloses zu Olfert Landt, nichts zu gemein­sa­men Publikationen, nichts zu den Aussagen der Charité:

Keine Kontakte zu Herstellern von Test-Kits

»Lars Hünich (AfD) Gibt es da per­sön­li­che Kontakte?

Drosten: Sie müs­sen sich das so vor­stel­len, die meis­ten sind inter­na­tio­na­le Konzerne. Natürlich haben wir zu tun mit Vertriebsmitarbeitern. Das ist die Ebene. Es gibt über­all im pro­fes­sio­nel­len Bereich Gemeinsamkeiten zwi­schen aka­de­mi­scher Forschung und der Industrie. Man hat da einen gewis­sen Austausch, aber das ist es auch. Es ist kein Bereich, wo per­sön­li­che Kontakte bestehen.

Lars Hünich (AfD): Ich habe Lebensmittel her­ge­stellt, wie man sieht. Da gab es per­sön­li­che Kontakte. Gab es die bei Ihnen?

Drosten: Bei Herstellern mit Test-Kits: nein. Mit denen haben wir das auch nicht gemein­sam ent­wi­ckelt. Hier und da haben wir die vali­diert. Weil wir ein Testlabor sind, erfolgt das auch in frü­her Phase. Das geht alles ohne Leistungen. Es fließt kein Geld. Auch wenn es durch­aus gesetz­lich und sonst legi­tim ist, dann haben wir das aber nicht gemacht. Wir haben kein Geld genom­men. Wir haben da ein öffent­li­ches Forschungsprojekt von der EU. Dies ermög­licht auf Grundlage öffent­li­cher Gelder, Material abzu­ge­ben. Das gab es auch bei der Bill- und Melinda-Gates-Stiftung. Dies wur­de auch gemacht, wir haben die Genmaterialien auch ver­sen­det. Wenn ein Versand zum Beispiel nach Kenia erfolgt, dann ist ein Mitarbeiter einen gan­zen Tag beschäf­tigt und wir finan­zie­ren die­se Tätigkeit über Hilfsgelder, um Diagnostik in einer sol­chen Notfallsituation aufzubauen.

Lars Hünich (AfD): Das wird alles ver­öf­fent­licht und dann könn­te ein kom­mer­zi­el­les Unternehmen dies als Produkt herstellen?

Drosten: Beispielsweise eine Biotech-Firma in Berlin, und die haben pro bono die Abgaben gemacht, am Anfafang haben wir mit denen auch eng zusam­men­ge­ar­bei­tet. Aber wir wur­den finan­zi­ell nicht betei­ligt, und die Firma hat dann ange­fan­gen, Tests zu ver­kau­fen.«

Landt als Experte für Testtechnik für Infektiosität von Proben

Es folgt ein Geplänkel, weil Hünich schlecht vor­be­rei­tet ist und kei­ne Quelle benen­nen kann für eine ange­führ­te Aussage von Landt, "die Hälfte sei nicht infek­ti­ös, aber trotz­dem posi­tiv". Drosten ant­wor­tet dennoch:

»Drosten: Ich ver­ste­he Herrn Landt als Experten für Testtechnik für Infektiosität von Proben. Das ist total nach­voll­zieh­bar. Er kennt sich da gut aus. Zum Zeitpunkt der Probenentnahme kön­nen wir eine Schätzung für die Probenlast bekom­men. Es ist zu Beginn nicht so infek­ti­ös. Wir müs­sen kei­ne Quarantäne machen und Kontakte redu­zie­ren. Das ist nur eine Probe. Die Verkürzung der Medien trägt dazu bei. Die Behörden haben aber eine Verantwortung gegen­über ande­ren Menschen. Am Anfang war der Konsens unter den Experten nicht so ein­deu­tig. Die Behörden müs­sen da am Anfang auch ande­re Aspekte berück­sich­ti­gen. Deswegen war am Anfang etwas pau­scha­ler gehan­delt wor­den. Die Datenbasis war noch nicht so ein­hel­lig und so kon­stant, auch jetzt kom­men wir in einen Bereich, bei­spiels­wei­se im Sommer. Die Krankheitslast wird klei­ner sein. Jetzt kommt das Impfen, wie gehen wir damit um? Da wer­den die Behörden immer etwas nachlaufen.«

Das war's. Drosten kann faust­di­cke Lügen auf­ti­schen, nächs­te Frage…

Nicht jeder ist infektiös oder auch krank, der positiv ist

»Ausschussvorsitzender Keller (SPD): Die Isolation ist nötig am Anfang einer Krankheit?

Drosten: Es ist der Zweck der Isolierung. Nicht jeder ist infek­ti­ös oder auch krank, der posi­tiv ist. Sie haben völ­lig Recht, man kann nicht aus­schlie­ßen, ob jemand am Anfang oder am Ende der Krankheit ist. Da muss man fai­rer­wei­se ein­wen­den, man­che Menschen haben erst die ers­te Krankheit, dann die nächs­te. Die Weiterübertragung muss ver­hin­dert wer­den, so gut es geht.«

Da wird mal eben das Prinzip der Quarantäne ad absur­dum geführt, nächs­te Frage…

Das entspricht nicht der klaren akademischen Definition

Mit sol­chen Fragen wird man Drosten kein Bein stel­len können:

»Christoph Berndt (AfD): Wie defi­nie­ren Sie Inzidenz? Mit wel­chen dia­gnos­ti­schen Mitteln wird die Inzidenz ermittelt?

Drosten: Ich fin­de es nicht amü­sant, mich über Lehrbuchwissen abzu­fra­gen, mit wel­chen labor­dia­gnos­ti­schen Methoden die Inzidenz bestimmt wird. Wir haben in einer kur­zen Zeit eine rela­tiv zuneh­men­de Fallzahl. Wir haben da eine gewis­se Unschärfe. Dass man am Anfang der Pandemie Fallzahlen hat­te, dann sieht, dass die Fallzahlen sich dyna­misch ent­wi­ckeln. Anhand der Daten der dyna­mi­schen Testungen kann man dann Rückschlüsse zie­hen. Dass dies nicht der kla­ren aka­de­mi­schen Definition ent­spricht, brau­chen wir hier nicht besprechen.

Christoph Berndt (AfD): Wäre es nicht anders mög­li­chen [sic] gewesen?

Drosten: Es war in der Zeit ein­fach nicht zu leisten…

Christoph Berndt (AfD): Spielt in der Pandemie auch die natür­li­che Immunität eine Rolle?

Drosten: Kreuzreaktivität könn­te eine Rolle spie­len. Im Moment ist die soli­de Grundauffassung, dass wir, anders als beim Influenza-Virus, kei­ne Grundimmunität in der Bevölkerung haben. 1957 und 1958 wird das so gewe­sen sein. Wir haben kei­nen aus­rei­chen­den Immunschutz dagegen.«

Ganz klar unter 10 Millionen mit unbemerkter Infektion. Oder unter 500.000

»Christoph Berndt (AfD): Ein gro­ßer Teil ver­läuft mild, ist da eine Immunität gegeben?

Drosten: Immunität ohne bemerk­te Infektion, es gibt da unter­schied­li­che Meinungen zu. Wenn wir im September dar­über reden wol­len, dann waren das in Deutschland ganz klar unter 10 Millionen mit unbe­merk­ter Infektion. Es kön­nen auch unter eine Million oder gar unter 500.000 Menschen gewe­sen sein. Es wird bei der Immunität kei­ne gro­ße Rolle gespielt haben, da es die zwei­te gro­ße Welle oder die drit­te Welle gege­ben hat.«

Ein sol­ches Gefasel wird hin­ge­nom­men. Nächste Frage…

»Lars Hünich (AfD): Gibt es wis­sen­schaft­lich zwei­fels­freie Nachweise in Bildform? Gibt es eine elek­tro­mi­kro­sko­pi­sche Bildaufnahme?

Drosten: Es gibt viel­fäl­ti­ge Elektronenmikroskopaufnahmen, aber nicht von uns. Es gibt genug ande­re Methoden, als die Elektronenmikroskopie. Die ist hier in die­sem Bereich bei der Virologie gar nicht mehr viel­fach in Verwendung. Man kann das auch machen, es gibt auch vie­le Institute, die dies auch machen. Wir machen Komplettdiagnosen. Es gibt kei­nen Zweifel, dass es die­ses Virus gibt … Die Zitate von mir sind lei­der immer ver­fälscht. Es sind vie­le Sekundärquellen und Sekundärmedien und Tertiärquellen. Bitte zitie­ren Sie mich, wenn, dann immer nur im Original.«

Ab hier wird der Bericht wirr, bricht ab und geht wohl unver­mit­telt in Kommentare über.

Es scheint so, als ob das, was von der AfD als PR-Coup geplant war, eher nicht geklappt hat. Das ent­schul­digt in kei­ner Weise die ande­ren Parteien, die offen­bar über­haupt nichts zur Aufklärung bei­getra­gen haben.

(Hervorhebungen nicht im Original.)

11 Antworten auf „Drosten im Brandenburger Untersuchungsausschuß“

  1. Es scheint so, als ob das, was von der AfD als PR-Coup geplant war, eher nicht geklappt hat. 

    Doch, hat es. Haben Sie immer noch nicht ver­stan­den wie Propaganda funk­tio­niert? Es geht doch nur dar­um, vom Wesen des Kapitalismus abzu­len­ken und das ist denen doch bes­tens gelungen. 

    Schönen Sonntag.

  2. Ehrlich gesagt muss man Drosten kein Bein stel­len, das macht er doch per­ma­nent selbst. Keiner scheint das aller­dings erken­nen oder zur Kenntnis neh­men und in ent­schei­dungs- und hand­lungs­re­le­van­te Konsequenzen ummün­zen zu wol­len, selbst wenn man selbst­ver­ständ­lich rigo­ro­ser nach­ha­ken kann und muss. Kurz gesagt: Was fällt, das soll man sto­ßen. Und das macht eben keiner.

  3. Belanglos.

    Drosten wird vom Corona-Ausschuss des Herrn Dr Füllmich ange­klagt wer­den. Er wird dort mit sei­nen eige­nen Lügen aus­sa­gen kon­fron­tiert wer­den, er wird mit ande­ren Wissenschaftlern kon­fron­tiert wer­den. Sein "Dr" Titel wird über­prüft werden.
    Am ende wird die­ser "Dr" fal­len­ge­las­sen und ver­ur­teilt werden.

  4. @aa Frage: Hat der Drosten nicht auch sel­ber hier geplap­pert, das CV19
    (a) nicht so gefa­ehr­lich ist
    und/oder
    (b) meis­tens einen mil­den Verlauf hat

    Im ueb­ri­gen eine Schande, das uns, das Vieh, kei­ne ori­gi­na­le Aufzeichnung zur Verfuegung gestellt wird.

    Selbiges natu­er­lich zu 'der Regierung' & Parlament. Weitere 3 Monate+ pseu­do Demokratie (Diktatur).
    Eigentlich soll­ten kei­ne Wahlen in so einer Umgebung abge­hal­ten wer­den – kein Verlass. Aber wir plap­pern ja eh hier alle gegen die Windmuehlen und schrei­ben nur das Geschichtsbuch der Verlierer – wel­che ja nur sel­ten gele­sen werden 🙁

    ***

    Was gibts noch?
    Naja, die naechs­ten zwei Akte im Welt-Drama
    (1) Klima Diktatur
    (2) China oder Russland

    ***

    Hier mal ein sehr dunk­les Bild, fuer die naechs­ten 10 Jahre, aus der Kategorie 'Boiling a frog':

    A) Der gross­teil der Bevoelkerung wur­de auf Linie gebracht wur­de und deren finan­zi­el­len Resourcen auf­ge­braucht und in die Armut und Staatsabhaengigkeit getrieben 

    B) Diese Bevoelkerung ist es nun­mehr gewohnt Autoritaer regiert zu wer­den. Keiner mir Ausbildung wagt den Widerstand, da sonst Jobverlust und 'Familienschande' droht.

    (wir sind hier)

    C) Neue Bedrohungen wer­den ver­mit­telt. Nachdem gezeigt wur­de, das die Coronamassnahmen zum SIEG gefuehrt haben, wird die­ses bewa­ehr­te Prinzip auch auf CO2 und Transport angewendet.

    D) China ist schuld an der CV19 Entwicklung und Ausbreitung.
    Die Finanzierung durch Frankreich + USA des Wuhan Lab, als auch Steuerung der 'Gain of Function' durch die USA wird nicht wei­ter erwa­ehnt. Francis Boyle ver­stirbt bei einem Unfall.

    Alle Artikel wie "The U.S. is the World Leader of Bio-Weapons Research, Production, and Use Against Mankind", wer­den vom Internet geloescht.

    D) Falschaussagen wer­den EU + US weit mit bis zu 10 Jahren Haft bestraft. 

    E) Ausbau der NATO / EU Abwehr gegen Biowaffen.

    F) Sanktionen gegen China und Russland wer­den verstaerkt.

    … ab hier wird es dann abseh­bar, das even­tu­ell nur noch ein 'heis­ser Krieg' alter­na­tiv­los erscheint?

    Bonus: Bevoelkerungswachstum welt­weit um 50% gefal­len. Langzeitnebenwirkungen der dama­li­gen CV19 Gentherapie unter Verschluss.

  5. Wenn Sie mor­gens ein Jucken in der Nase haben, sind das Symptome.

    Ein Jucken in der Nase, am Morgen, kann auch von der Morgensonne ver­ur­sacht wer­den, wenn sie jeman­dem direkt in das Gesicht scheint. Auch eine, mit Milben und/oder Staub, befal­le­ne Matratze, könn­te am Morgen das unan­ge­neh­me Kitzeln in der Nase aus­lö­sen; und auch zB nächt­li­che Hustenanfälle ver­ur­sa­chen – ohne des­halb krank zu sein. 

    Was ler­nen wir: Wir ler­nen, Hustenreize wäh­rend der Schlafstunden oder das Niesen am Morgen nennt man Symptome, das ist kor­rekt; trotz­dem oder sogar gera­de des­we­gen, ist die unfach­män­ni­sche Behauptung, es bestehe bei genann­ten Symptomen der Verdacht auf eine Corona Virusinfektion, höchst unwis­sen­schaft­lich und somit als rei­ne Dampfplauderei abzulehnen !!! 

    Wie auch immer
    MfG

  6. Es wer­de Licht !

    Drosten sagt"Es gibt immer wie­der Tests mit Personen mit nur gerin­ger Viruslast […] Die Viruslast geht rapi­de hoch. Die meis­ten erwischt man beim Auslaufen der Krankheit."

    Der sel­be Drosten sagt auch: "In vie­len Fällen ist jemand zum Zeitpunkt der Testung asym­pto­ma­tisch, aber zwei Tage nach der Testung symptomatisch"

    Is that so ? Well, well well ! Very inte­res­ting, and I have to say, it should be very reve­aling too ! 

    Wie auch immer
    MfG

  7. "Drosten: Ja. In Teilen tech­nisch rich­tig. Und in Teilen zur Einschätzung der Infektionstätigkeit falsch. Der Ct-Wert ist für eine unge­fäh­re Menge gül­tig. Es gibt immer wie­der Tests mit Personen mit nur gerin­ger Viruslast. Das heißt aber nicht, dass sie kein Fall sind. Sie sind dann Tage oder Wochen erst hoch­in­fek­ti­ös. Manchmal wer­den sie noch infek­ti­ös. Die Viruslast geht rapi­de hoch. Die meis­ten erwischt man beim Auslaufen der Krankheit. Dieser Fall wird gemel­det und taucht zu Recht in der Statistik auf. Dieser Fall ist rele­vant für die Bevölkerung, wes­halb es rich­tig ist, die­sen auszuweisen."

    Das ist tat­säch­lich ein Klops. Wer hat das alles in Studien erforscht und auf wel­chen, nach­weis­lich, Wegen haben die­se Test-Phantome dann ande­re Menschen infi­ziert und ins Verderben gestürzt?
    Man kann den Blödsinn auch zusam­men­fas­sen als den bekann­ten Spruch: "Alles kann, nichts muß!" 😉
    Dafür braucht man kei­nen Test, son­dern eine Lostrommel!

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