Drosten hat's vermasselt

Seine "mas­si­ve Informationskampagne" hat nicht gewirkt.

twitter.com (19.1.)

Gleich der ers­te Kommentar zu die­sem Tweet kommt von einem Drosten-Versteher: "Ei der Daus, der Erkenntnisstand ändert sich. Warum habt ihr letz­tes Jahr nicht über Omicron geschrie­ben? Na?"

In dem begeis­ter­ten "Zeit"-Artikel vom 20.1.21 ist zu lesen:

»Es ist Montagabend, kurz nach einem Termin mit dem Kanzleramt und der Ministerpräsidentenrunde. Eine Reihe von Wissenschaftlerinnen und Forschern war gela­den, um über die Corona-Lage zu bera­ten. Nun tref­fen sich zwei davon noch ein­mal zur Videokonferenz auf Zoom, ande­re, die das­sel­be Ziel haben, sto­ßen dazu. Sie alle haben die Nächte am Wochenende durch­ge­ar­bei­tet, fast wie im Rausch ein Papier zusam­men­ge­schrie­ben, das erklärt, wie Deutschland end­lich aus die­ser Pandemie her­aus­kom­men soll. Es ist, wenn man so will, der Prototyp eines Masterplans. Sie nen­nen es No Covid. Der Appell, den die Gruppe an die Regierenden for­mu­liert, ist klar: Lasst uns kei­ne hal­ben Sachen mehr machen, lasst uns nicht stän­dig nur reagie­ren, lasst uns die­ses Virus end­lich besie­gen. Gemeinsam. Ihr Vorschlag trifft auf Politikerinnen und Politiker, die am Dienstagabend wie­der nur leich­te Verschärfungen und Verlängerungen beschlie­ßen werden.

Dieses schon befürch­te­te Weiter-wie-bis­her löst in der Gruppe Sorge und Kopfschütteln aus. Ein jeder an sei­nem hei­mi­schen Schreibtisch sit­zend, im gefühl­ten Dauerlockdown: Die Virologin Melanie Brinkmann ist da, der Internist Michael Hallek, die Politologen Maximilian Mayer und Elvira Rosert und die Physiker Michael Meyer-Hermann und Matthias Schneider. Andere Unterstützer des No-Covid-Papiers stam­men aus der Wirtschaftswissenschaft, aus der Pädagogik, aus der Soziologie oder aus der Rechtswissenschaft. Es man­gelt nicht an gro­ßen Namen… 

Ihr gemein­sa­mer Antrieb ist eine fun­da­men­ta­le bio­lo­gi­sche Einsicht über das Virus: Es gibt nur zwei Wege, mit ihm umzu­ge­hen. Entweder man lässt es durch eine Bevölkerung durch­lau­fen, was zu sehr gro­ßen Opfern – vie­len, vie­len Toten und wirt­schaft­li­chen Schäden – führt. Oder man drängt es radi­kal zurück – solan­ge man kann…

Sie sagen klar: Es ist ernst, wir haben nicht mehr viel Zeit, wol­len wir nicht von einer rie­si­gen drit­ten Welle über­schwemmt wer­den. Es sind, neben vie­len ande­ren Aspekten, die wohl deut­lich anste­cken­de­ren Virusvarianten B.1.1.7 und B.1.3.5.1, die ihnen Sorgen berei­ten. Wenn die sich hier­zu­lan­de aus­brei­ten, "wür­de uns das in eine ganz ande­re Welt kata­pul­tie­ren", sagt etwa der Modellierer Michael Meyer-Hermann an die­sem Abend.

Dass der Lockdown fort­ge­führt wer­den muss, dar­in sind sich alle einig. Zum gegen­wär­ti­gen Zeitpunkt las­sen sich die Infektionszahlen eben nur mit Kontaktbeschränkungen senken…

Sobald die Inzidenz unter zehn lie­ge, könn­te das No-Covid-Konzept grei­fen, das vor allem auf den theo­re­ti­schen Physiker Yaneer Bar-Yam zurück­geht. Die Ideen des Direktors des New England Complex Systems Institute im US-ame­ri­ka­ni­schen Cambridge setz­ten bereits Australien und Neuseeland erfolg­reich um, die Covid-19 wei­test­ge­hend im Griff haben. Matthias Schneider von der TU Dortmund sagt wäh­rend des Zoom-Gesprächs (lesen Sie hier sei­nen Gastbeitrag zum Thema), dass es von die­sem Moment an noch cir­ca drei bis vier Wochen daue­re, bis man das Virus nahe null gedrückt habe.

Um das zu errei­chen, hel­fe ein Zonensystem. Regionen, in denen es kei­ne Infektionen mehr gebe, wür­den zu grü­nen Zonen erklärt. In die­sen grü­nen Zonen kann die Bevölkerung schritt­wei­se zur Normalität zurück­keh­ren, ins Café und ins Konzert gehen, sich wie­der frei bewe­gen. Dort, wo sich Menschen anste­cken, bleibt die Zone rot. In den roten Zonen gel­ten wei­te­re stren­ge Beschränkungen, vor allem dür­fen Menschen aus roten Zonen nicht in grü­ne rei­sen. Und wann immer neue Fälle auf­tauch­ten, müss­ten die Gesundheitsbehörden mit aller Härte reagieren.…

Woran es in die­ser Pandemie ganz offen­kun­dig feh­le und das seit Monaten: gute und brei­te Gesundheitsinformationen von staat­li­cher Seite…

Im Gespräch an die­sem Montagabend sind die No-Covid-Vorkämpfer kaum zu brem­sen. Ihre Idee scheint sie zu eupho­ri­sie­ren. Es ist die Aussicht dar­auf, dem poli­ti­schen "Eiertanz", wie sie in ihrem Papier selbst schrei­ben, end­lich zu ent­ge­hen und wirk­lich etwas gegen das Virus zu tun. "Wir müs­sen zumin­dest unse­ren Kindern mal sagen, dass wir es ver­sucht haben", sagt Maximilian Mayer…«


Zu dem Papier wur­de hier am 10.2.21 geschrie­ben in Wenn WissenschaftlerInnen wahn­sin­nig wer­den: Zonengrenzen, aber kein Intershop.

Siehe u.a. auch Jetzt zeigt sich das wah­re Gesicht von NoCovid, NoCovid, ifo, ZeroCovid.

(Hervorhebungen nicht im Original.)

24 Antworten auf „Drosten hat's vermasselt“

  1. Verstärkte Absetzbewegungen unter einst artig die Hacken zusam­men­schla­gen­den "Good Germans" erkennbar:

    "Serdar Somuncu ist über­ge­lau­fen. Nach dem übli­chen Disclaimer hat er sich lan­ge lan­ge ausgekotzt…"

    "Ich son­ne­bor­ne jetzt!"

    https://t.me/rosenbusch/7544

  2. mal ist es Christian D. mal Adolf H. 

    Auffallend ist die Ähnlichkeit der Abläufe unter dem Regime gebo­ren 1933 und 2020, die Ähnlichkeit der Methoden der Propagandamaschinerie, des sozia­len Druckes.

    Endlich kann ich nach­voll­zie­hen, wie nach 1933 das III Reich ent­stan­den ist.

    Eines Tages, wenn der Spuk been­det wird und wir vor den Türmen der Leichen ste­hen, wer­den wir, die glo­bal über­le­ben, sagen, wir haben von nichts gewusst und wer­den wir Ehrentitel des Mitläufers anneh­men. Mittlerweile habe ich viel mehr Verständnis und Toleranz für die Mitläufer und Sie, lie­ber Leser ?

    Schon heu­te kön­nen 10 Milliardäre sagen, dass sie seit 2020 ihr Vermögen ver­dop­pelt haben, 1945. waren wel­che auch, die was ähn­li­ches sagen konnten.

    1. @Ein tota­li­tä­res System…: Ich fürch­te, Sie machen sich ein fal­sches Bild von den "Abläufen" ab 1933. Ähnlich sind bestimmt die Propagandamechanismen und das elen­de Mitläufertum und Kuschen. 

      Doch schon Anfang 1933, bevor die Nazis unter Terrorbedingungen die Wahlen zum Reichstag gewon­nen hat­ten, herrsch­ten Bedingungen, die mit den heu­ti­gen nicht zu ver­glei­chen sind. Jeden Tag wur­den Menschen auf den Straßen erschos­sen oder tot geprü­gelt, die SA hat­te ille­ga­le Verhaftungen ein­ge­führt und Gefängnisse, in denen bru­tal gefol­tert wur­de, Landesregierungen wur­den abge­setzt und eini­ges mehr. Ein gut les­ba­rer Einstieg in das Thema, wie es in die­sen Tagen jüdi­schen, lin­ken und libe­ra­len deut­schen SchriftstellerInnen erging – sie flüch­te­ten fast alle ins Exil oder wur­den bald ermor­det – ist das aktu­el­le Buch von Uwe Wittstock: "Februar 1933. Der Winter der Literatur", Verlag C.H. Beck.

      Auch in ande­rer Hinsicht ist der Vergleich Drosten-Hitler Unsinn.

    1. Danke, super, end­lich kann ich mal wie­der lachen! Wobei ich die Ergüsse von Dr. Osten und Klabauterbach ja schon kann­te, aber die Zusammenstellung ist köstlich!

  3. Aber DrOsten hat doch wohl die Politiker so bera­ten, dass sie das Virus besie­gen könn­ten. Und sie haben es geglaubt, ohne sich ande­re Experten anzu­hö­ren wie zum Beispiel Dr. Wittkowski, des­sen Angaben zum Thema nun alle ein­ge­tre­ten sind. Dass die Politiker am Ende selbst für alles ver­ant­wort­lich sind, ist klar. Sie sind halt (dum­me) Laien, wie DrOsten als Mediziner noch sagen muss, und damit macht er sei­ne bewuss­te Fehlberatung in Diensten der Pharmaindustrie öffentlich.

  4. Bild ermit­telt 😉
    Und die Staatsanwaltschaft ebenfalls.

    Während Millionen von Menschen mit sinn­lo­sen Masken, Tests, Ausgangssperren, Berufsverboten und der­glei­chen tyran­ni­siert wer­den, bedient sich die grü­ne Blockpartei des Politbüros selbst.
    Die ande­ren Blockparteien, wie z. B. die christ­li­chen oder sozia­len, haben sich eben­so bedient. Nun sind die grü­nen Vögel aufgeflogen.

    Vielleicht muss Baerbock schon wie­der ihren Lebenslauf boos­tern. Schlimme Zeiten.

    Untreue-Verdacht gegen Grünen-Spitze
    (wegen Grünen-Spritze)
    Ermittlungen gegen Habeck und Baerbock wegen Corona-Bonus

    https://www.bild.de/politik/inland/politik/untreue-verdacht-bei-den-gruenen-ermittlungen-gegen-habeck-und-baerbock-78880168.bild.html

  5. Dass so was wie Omikron kom­men und die beson­de­re Gefahrenlage been­den wür­de, habe ich jeden­falls schon ganz zu Anfang gele­sen. Ich glau­be, der Streeck hat­te das mal erklärt, dass das spa­ni­sche Grippe-Virus immer noch da ist, aber eben mutiert zu einem mil­den Schnupfenvirus. Ich den­ke mal, das ist viro­lo­gi­sches Grundwissen.

    Insofern ist Omikron ein­fach nur eine Bestätigung eta­blier­ten Wissens. 

    Die Zero-Covidioten mögen doch bit­te mal erklä­ren, wie­so sie ihre wir­ren Konzepte für wis­sen­schaft­lich fun­diert hal­ten oder hielten.

    Im 21. Jahrhundert behaup­ten, die Erde sei eine Scheibe, sich dabei bier­ernst auf die Wissenschaft beru­fen, dafür Applaus haben wol­len und davon auch jede Menge bekom­men. Wer in die­sem Mainstream hat sich denn da eigent­lich nicht blamiert?

  6. Djokovic bets on a COVID cure as he quests for ten­nis history

    QuantBioRes boss Ivan Loncarevic, who descri­bed hims­elf as an entre­pre­neur, said the ten­nis player's acqui­si­ti­on of the 80% sta­ke was made in June 2020 but decli­ned to say how much it was.

    https://www.msn.com/en-gb/sport/tennis/djokovic-bets-on-a-covid-cure-as-he-quests-for-tennis-history/ar-AASWpsl
    (Reuters)

    Anm.: Die Übernahme erfolg­te bereits im Juni 2020!

    Wäre doch nett, wenn der den Spritzmittelherstellern mit einer medi­zi­ni­schen Behandlung von COVID-19 das Geschäft ver­saut. So ganz unei­gen­nüt­zig wird der das sicher­lich nicht machen. Wie auch immer, Vorsorge und ordent­li­che, früh­zei­ti­ge medi­zi­ni­sche Behandlung sind alle­mal bes­ser als Zwangsimpfungen mit einem Spritzmittel, das Menschen krank macht und tötet.

  7. Das Virus durch­lau­fen las­sen führt zu Toten und wirt­schaft­li­chen Schäden. Um das zu ver­mei­den, muss der Lockdown her, der zu Toten und wirt­schaft­li­chen Schäden führt.

    Man will das Virus zurück­hal­ten, solan­ge man kann.
    "Solange man kann" heißt, dass man durch­aus mit einem Scheitern rech­net. Also Null Covid bedeu­tet, das Virus brei­tet sich trotz­dem aus und der Schaden durch die Maßnahmen ist immens und vor­her­seh­bar. "Aber man hat es ver­sucht" fürs gute Gewissen.

    Kann die­se Irren nicht end­lich jemand in die Wüste schicken?

  8. die eng­li­sche wiki­pe­dia weiß zu bar-yam, einem hin­ter­mann, von dem ich nichts wußte:

    "Während der Ebola-Epidemie in Westafrika, die 2013 begann, sprach sich Bar-Yam für eine Einschränkung des Transports aus Westafrika aus und argu­men­tier­te, dass selbst in Fällen, in denen bereits erheb­li­che Verbindungen zwi­schen den Bevölkerungen bestan­den, selbst eine gerin­ge zusätz­li­che Verbindung die Schwere eines Ausbruchs dra­ma­tisch erhö­hen könnte.
    Bar-Yam sprach sich auch für eine gemein­schaft­li­che Überwachung zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie aus. Bei der kon­ven­tio­nel­len Reaktion auf den Ausbruch einer Infektionskrankheit liegt der Schwerpunkt auf der Ermittlung ein­zel­ner Kontaktpersonen, d. h. auf dem Versuch, alle Personen aus­fin­dig zu machen, die mit einer Person in Kontakt waren, von der bekannt ist, dass sie die Krankheit trägt. Bar-Yam ver­trat die Ansicht, dass es effek­ti­ver und effi­zi­en­ter wäre, loka­le Gemeinschaften (defi­niert als natür­li­che Bevölkerungseinheit, in die und aus der der Transport logi­scher­wei­se ein­ge­schränkt wer­den kann) als Ganzes zu über­wa­chen – mit ande­ren Worten, eine gan­ze Gemeinschaft als "infi­ziert" zu behan­deln, sobald eine Person in die­ser Gemeinschaft infi­ziert ist, und die­se Gemeinschaft dann inten­siv auf wei­te­re Fälle zu unter­su­chen, wäh­rend loka­le Transportbeschränkungen ein­ge­führt wer­den. Diese Art von gemein­schaft­li­cher Reaktion wür­de die Krankheit schritt­wei­se auf klei­ne­re geo­gra­fi­sche Gebiete begren­zen, argu­men­tier­te Bar-Yam, und gleich­zei­tig die Zuweisung von Ressourcen ver­bes­sern. Bar-Yam argu­men­tier­te, dass die gemein­schaft­li­che Überwachung eine wich­ti­ge Rolle bei der Eindämmung der Ebola-Epidemie in Liberia spielte.

    Am 26. Januar 2020, eine Woche nach Bekanntwerden des ers­ten COVID-19-Falls in den Vereinigten Staaten, ver­fass­te Bar-Yam gemein­sam mit Nassim Nicholas Taleb und Joseph Norman eine Notiz. Darin wer­den meh­re­re Grundsätze im Zusammenhang mit dem Ausbruch des neu­ar­ti­gen Coronavirus dar­ge­legt und es wird argu­men­tiert, dass die poli­ti­schen Maßnahmen einem vor­sorg­li­chen Ansatz fol­gen soll­ten, ein­schließ­lich einer dras­ti­schen Einschränkung des mensch­li­chen Mobilitätsverhaltens so bald und so schnell wie möglich.

    Am 29. Februar 2020 grün­de­ten Bar-Yam und NECSI EndCoronavirus.org, ein glo­ba­les Netzwerk von Freiwilligen, um Informationen und Leitlinien für Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie bereit­zu­stel­len. EndCoronavirus.org war eine der ers­ten Organisationen in den Vereinigten Staaten, die spe­zi­fi­sche Leitlinien für poli­ti­sche Entscheidungsträger, Unternehmen und Einzelpersonen anbot. Bis Mai 2020 hat­te EndCoronavirus.org über 4.000 Freiwillige.

    Am 13. März 2020 wur­den die von EndCoronavirus.org ver­fass­ten "Coronavirus-Leitlinien für Unternehmen" von der Internationalen Handelskammer ange­nom­men, einer glo­ba­len Wirtschaftsorganisation, die über 45 Millionen Mitglieder in mehr als 100 Ländern vertritt.

    Am 21. März 2020 ver­öf­fent­lich­te USA Today einen Meinungsartikel von Bar-Yam, in dem er für eine sofor­ti­ge fünf­wö­chi­ge Abriegelung der gesam­ten Vereinigten Staaten plä­dier­te, um COVID-19 zu besiegen.

    Am 5. April 2020 ver­öf­fent­lich­ten Bar-Yam und Chen Shen ein Papier mit dem Titel "COVID-19: How to Win", in dem sie ihre Empfehlungen zusam­men­fass­ten. Zu die­sen Empfehlungen gehör­ten eine Abriegelung, getrenn­te Quarantäneeinrichtungen für leich­te und mit­tel­schwe­re COVID-19-Fälle, um eine Übertragung inner­halb von Haushalten zu ver­hin­dern, das Tragen von Masken in gemein­sam genutz­ten Räumen, Reisebeschränkungen, eine ver­bes­ser­te Sicherheit der wich­tigs­ten Dienstleistungen, ver­stärk­te Tests, Gesundheitsrichtlinien, um zu ver­hin­dern, dass leich­te Fälle zu schwe­ren Fällen wer­den, und ver­stärk­te Unterstützung für Krankenhäuser und medi­zi­ni­sches Personal.

    Am 12. Mai 2020 ver­öf­fent­lich­te CNN.com einen Meinungsbeitrag von Bar-Yam, in dem er sich gegen eine ver­früh­te Öffnung der Staaten aus­sprach und die ein­zel­nen Bürger auf­for­der­te, ihre Bewegungsfreiheit und den Kontakt zu ande­ren Menschen wei­ter­hin strikt zu beschränken.

    Bar-Yam hat zahl­rei­che poli­ti­sche und regu­la­to­ri­sche Gremien zu ver­schie­de­nen Themen bera­ten, dar­un­ter: die Chairman Action Group des Pentagon zu glo­ba­len sozia­len Unruhen und den Krisen in Ägypten und Syrien; den National Security Council und den National Counter Terrorism Council zur glo­ba­len Strategie; die Chief of Naval Operations Strategic Studies Group zur Transformation der Streitkräfte; die Centers for Disease Control and Prevention zur Bereitstellung von Präventionsdiensten und zur Kontrolle von Krankenhausinfektionen; den Kongressabgeordneten Barney Frank (als Vorsitzender des House Financial Services Committee) zur Marktregulierung und zur Finanzkrise."

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kos­ten­lo­se Version)

  9. Vor zwei Wochen gab es mal wieder ein Kriegsspiel - Collective Strength. Dieses Mal ging es nicht um ein Virus, sondern um den erwartbaren Finanzkollaps. Da Ernst Wolff noch nichts darüber auf seinem Kanal hat, verlinke ich es hier:

    JERUSALEM, 9. Dez. (Reuters) - Israel hat am Donnerstag eine Simulation eines großen Cyberangriffs auf das globale Finanzsystem unter der Leitung von zehn Ländern durchgeführt, um die Zusammenarbeit zu verbessern, die dazu beitragen könnte, mögliche Schäden für die Finanzmärkte und Banken zu minimieren.

    Das simulierte "Kriegsspiel", wie es das israelische Finanzministerium nannte und das im vergangenen Jahr geplant wurde, entwickelte sich über 10 Tage, wobei sensible Daten im Dark Web auftauchten. In der Simulation wurden auch gefälschte Nachrichten verwendet, die in dem Szenario ein Chaos auf den globalen Märkten und einen Ansturm auf die Banken verursachten.

    Die Simulation, die wahrscheinlich von "ausgeklügelten" Spielern verursacht wurde, umfasste mehrere Arten von Angriffen, die sich auf die globalen Devisen- und Anleihemärkte, die Liquidität, die Integrität von Daten und Transaktionen zwischen Importeuren und Exporteuren auswirkten.

    "Diese Ereignisse verursachen Chaos auf den Finanzmärkten", sagte ein Sprecher in einem Film, der den Teilnehmern im Rahmen der Simulation gezeigt wurde und der von Reuters eingesehen werden konnte.

    Israelische Regierungsbeamte erklärten, dass solche Bedrohungen nach den vielen aufsehenerregenden Cyberangriffen auf große Unternehmen möglich seien und dass der einzige Weg zur Schadensbegrenzung in der globalen Zusammenarbeit liege, da die derzeitige Cybersicherheit nicht immer stark genug sei.

    "Die Angreifer sind den Verteidigern 10 Schritte voraus", sagte Micha Weis, Cybermanager für Finanzfragen im israelischen Finanzministerium, gegenüber Reuters.

    Zu den Teilnehmern an der Initiative mit dem Namen "Collective Strength" gehörten Finanzbeamte aus Israel, den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Österreich, der Schweiz, Deutschland, Italien, den Niederlanden und Thailand sowie Vertreter des Internationalen Währungsfonds, der Weltbank und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich.

    Der Sprecher des Films in der Simulation sagte, die Regierungen stünden unter Druck, um die Auswirkungen des Angriffs zu klären, der das globale Finanzsystem lähme.

    "Die Banken bitten um Notfall-Liquiditätshilfe in einer Vielzahl von Währungen, um dem Chaos ein Ende zu setzen, da die Gegenparteien ihre Gelder abziehen und den Zugang zu Liquidität einschränken, was die Banken in Verwirrung und Ruin stürzt", so der Sprecher.

    Die Teilnehmer erörterten multilaterale Maßnahmen zur Bewältigung der Krise, darunter einen koordinierten Bankurlaub, tilgungsfreie Zeiten, SWAP/REPO-Vereinbarungen und eine koordinierte Abkopplung von den wichtigsten Währungen.

    Rahav Shalom-Revivo, Leiter der israelischen Finanz-Cyber-Engagements, sagte, dass die internationale Zusammenarbeit zwischen Finanzministerien und internationalen Organisationen "der Schlüssel für die Widerstandsfähigkeit des Finanz-Ökosystems" sei.

    Die Simulation sollte ursprünglich auf der Weltausstellung in Dubai stattfinden, wurde aber wegen der Omicron-Variante von COVID-19 nach Jerusalem verlegt, wobei die Beamten per Videokonferenz teilnahmen.
    https://www.reuters.com/markets/europe/exclusive-imf-10-countries-simulate-cyber-attack-global-financial-system-2021-12-09/ (Übersetzt mit deepl.com)

  10. RT.de:

    "Seine Rückzugsbewegung klei­det Korte nun in die Einschränkung, nur bestimm­te Berufsgruppen einer Impfpflicht unter­wer­fen zu wollen:

    "Ja, wir wol­len, dass sich alle imp­fen las­sen, vor allem Beschäftigte auf den Stationen und in den Heimen, oder auch Lehrkräfte."

    Aber für den Fall, dass die­se Absicht nicht auf Gegenliebe bei den Betroffenen sto­ßen soll­te, hält sich Korte noch eine Hintertür offen:

    "Die Impfpflicht darf nur letz­tes Mittel sein."
    .
    Sahra Wagenknecht, pro­mi­nen­tes­tes Mitglied der Linksfraktion und selbst bis­lang nicht geimpft, hat­te in der ver­gan­ge­nen Woche die ver­schärf­ten Corona-Maßnahmen im Bundestag kritisiert:

    "Jetzt auch im Bundestag unge­impf­te Abgeordnete aus dem Plenarsaal aus­zu­sper­ren, statt Tests für alle ver­bind­lich vor­zu­schrei­ben, ist auf­grund des man­geln­den Impfschutzes gegen Infektion und Ansteckung epi­de­mio­lo­gisch unsin­nig und offen­kun­dig verfassungswidrig."
    .
    – Auch in der Linksfraktion dürf­te man die zahl­rei­chen und gro­ßen Proteste gegen die all­ge­mei­ne Impfpflicht wäh­rend der letz­ten Wochen regis­triert haben. Ausgehend vom frü­he­ren DDR-Territorium – und damit von ehe­ma­li­gen Hochburgen der Linken –, aber inzwi­schen viel­fach auch im Westen Deutschlands, bekom­men seit Wochen die Gegner einer all­ge­mei­nen Impfpflicht augen­schein­lich immer mehr Zulauf."

    https://de.rt.com/inland/130185-zeigen-proteste-wirkung-jan-korte/

  11. Hier hat Reitschuster auch noch den Meister selbst kom­men­tiert, wie er – wie­der ein­mal dem wider­spre­chend, was er Tage zuvor selbst noch vor­ge­tra­gen hat­te -, Lügnerbach vor lau­fen­den Kameras mehr­fach widerspricht.

    https://www.youtube.com/watch?v=4czJ7myRRdg

    Das anwe­sen­de Journalistenpack hielt es "natür­lich" mit­nich­ten für ange­zeigt, da mal nachzuhaken.

    1. Dr osten und Rotweindauerwellelauterbach ver­su­chen sys­te­ma­tisch, sich als unzu­rech­nungs­fä­hig in der Öffentlichkeit dar­zu­stel­len, um einer Verurteilung bei Nürnberg 2 zu entgehen.
      Sie sind schon alle auf der Flucht.
      Ein inter­es­san­tes Schauspiel, der drit­te Akt lässt nicht mehr lan­ge auf sich warten.
      Dr osten wird das ers­te Bauernopfer, dann kommt der Dominoeffekt.

  12. Reinhard Mey wuss­te schon:

    »"Was wolln Sie eigent­lich?" frag­te der Redakteur,
    "Verantwortung, Mann, wenn ich das schon hör'!
    Die Leute müs­sen halt nicht alles glau­ben, nur weil's in der Zeitung steht'.
    Na schön, so 'ne Verwechslung kann schon mal passiern,
    Da kannst du auch noch so sorg­fäl­tig recherchiern,
    Mann, was glau­ben Sie, was Tag für Tag für'n Unfug in der Zeitung steht!"
    "Ja", sag­te der Chef vom Dienst, "das ist wirk­lich zu dumm
    Aber ehr­lich, man bringt sich doch nicht gleich um,
    Nur weil mal aus Versehn was in der Zeitung steht."«

  13. Ich gra­tu­lie­re allen, die sich hier bei coro­dok wie­der aus­gie­big über den Groß-Medien-Nachrichtenstand infor­miert haben.

    Es ist wich­tig zu wis­sen, über was wir zu den­ken und zu reden haben. 

    Wo wären wir ohne Morgenpost, Zeit, Welt, Tagesspiegel, TAZ, coro­dok, .… die uns die Richtung zei­gen, wo wir hin­zu­den­ken haben.

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