Düsseldorf: Kö-Bogen gegen auffällige Störer und Kriminelle verteidigen!

In einem Kommentar auf rp​-online​.de ist am 14.6. zu lesen:

»… Die Einsatzkräfte ste­hen am Rheinufer und in der Altstadt einem Phänomen gegen­über, das sie nur schwer in den Griff bekom­men. Das Wochenende war in die­ser Hinsicht für sie und die Anwohner eine Herausforderung – wie­der ein­mal. Nach 1 Uhr nachts for­mie­ren sich klei­ne­re Gruppen, die lär­men und Konflikte suchen. Bei Einsätzen ent­ste­hen grö­ße­re Gruppen, die für OSD und Polizei zur erns­ten Bedrohung werden…

Fünf ver­letz­te Polizistinnen und Polizisten gab es an die­sem Wochenende. Diese Gewalt ist eben­so ein No-Go wie der feh­len­de Respekt im Umgang mit dem öffent­li­chen Raum im Herzen der Stadt und mit den Menschen, die dort leben.

Kostenpflichtiger Inhalt Der Architekt Christoph Ingenhoven sagt im Interview mit unse­rer Redaktion: „Düsseldorf ist eine lebens­wer­te, inter­es­san­te, attrak­ti­ve Stadt, die gro­ße Erneuerungsprojekte erfolg­reich bewäl­tigt hat. Ich den­ke an Projekte wie den Rheinufertunnel oder auch den Kö-Bogen.“ Die Behörden und die Stadtgesellschaft, bei­de müs­sen mehr Einigkeit dar­in ent­wi­ckeln, die­se Vorteile nicht nur zu nut­zen, son­dern sie auch zu verteidigen.

Die Polizei hat zuletzt mehr Personal nach Düsseldorf geschickt. Das ist gut. Nun geht es um die Frage, ob die Stadt es schafft, den auf­fäl­li­gen Störern und Kriminellen den Aufenthalt in Düsseldorf unbe­quem zu machen…«

Das ist der Stil der Springer-Presse, der 1967 zur Ermordung Benno Ohnesorgs und 1968 zu den Schüssen auf Rudi Dutschke führte.

8 Antworten auf „Düsseldorf: Kö-Bogen gegen auffällige Störer und Kriminelle verteidigen!“

  1. Bei der Überschrift dach­te ich zuerst an die Bundeskrampe nebst deren 16 Stiefellecker-MP und Subordinaten (Tierärzte, Hochstapler, Fake-Journalisten, ….).
    Aber die las­sen sich nicht auf die ordi­nä­re Kö her­ab, wo man doch in Cornwall so kit­schig Bussi-Bussi machen kann.

  2. Kleine lär­men­de Gruppen nach 1 Uhr in der Großstadt – nein das hat es in Deutschland wirk­lich noch nie gege­ben. Hier blickt die vom andau­ern­den Wolfsgeheul und maro­die­ren­den Wildschweinrotten um Sicherheit und Schlaf gebrach­te Landbevölkerung seit jeher nei­disch auf die stil­le Harmonie der Großstadt und die unver­gleich­li­che Rücksichtnahme der dor­ti­gen Bevölkerung.

    Da hat der Herr Generalfeldarchitekt schon Recht, die bau­li­chen Errungenschaften müs­sen ver­tei­digt wer­den, nofalls gegen die Bevölkerung! Das kos­ten­be­wuss­te und in der Bevölkerung extrem belieb­te Projekt Stuttgart 21 des Herrn I. hat man schließ­lich auch erfolg­reich vor­wärts verteidigt…

  3. Wenn Architekten sich in die Politik ein­mi­schen ,war das in Deutschland sel­ten angenehm,vor allem dann nicht , wenn es sich um Sicherheits Politik im wei­tes­ten Sinne han­delt Ich wür­de Herrn Ingenhoven nicht mit Albert Speer ver­glei­chen wollen.

  4. > Fünf ver­letz­te Polizistinnen und Polizisten gab es an die­sem Wochenende
    Wäre jetzt inter­es­sant zu wis­sen, ob die wie­der nur ihr eige­nes Tränengas ins Gesicht bekom­men haben.
    https://​www​.buz​z​feed​.de/​r​e​c​h​e​r​c​h​e​n​/​v​e​r​l​e​t​z​t​e​-​p​o​l​i​z​i​s​t​e​n​-​b​e​i​-​g​2​0​-​h​i​e​r​-​s​i​n​d​-​d​i​e​-​n​e​u​e​n​-​o​f​f​i​z​i​e​l​l​e​n​-​z​a​h​l​e​n​-​d​e​r​-​p​o​l​i​z​e​i​-​h​a​m​b​u​r​g​-​9​0​1​3​4​8​5​2​.​h​tml

    Das mit Benno Ohnesorg war eine kom­si­che Sache, da wur­de noch (von jeman­dem in der Berliner Charité) an der Leiche ope­riert um Details der Schussverletzung zu verschleiern.
    https://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​B​e​n​n​o​_​O​h​n​e​s​o​r​g​#​O​b​d​u​k​t​ion

    Benno Ohnesorg wur­de übri­gens vom Stasi-Agenten Karl-Heinz Kurras erschos­sen, der ein Jahr zuvor gegen einen Bernd Ohnesorge ermit­telt hat.
    https://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​B​e​r​n​d​_​O​h​n​e​s​o​rge
    (via Frank Stoner, https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​I​Q​Z​G​E​M​d​2​cxc)
    https://​ichef​.bbci​.co​.uk/​i​m​a​g​e​s​/​i​c​/​6​4​0​x​n​/​p​0​1​d​z​1​7​8​.​jpg

    Fun fact: Soweit ich weiß wur­de Art. 20 Abs. 4 GG 1968 von staat­li­cher Seite ein­ge­führt, um außer­ge­richt­li­che Hinrichtungen sei­tens der Exekutive zu legitimieren.
    Vlt habe ich irgend­wo noch ein Bookmark dazu.

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