England. Tür von Impfzentrum zugeklebt – zwölf Wochen Haft

Auf spie​gel​.de ist am 1.12. zu lesen:

»Weil er das Türschlüsselloch eines Impfzentrums mit Sekundenkleber ver­sperrt hat­te, muss ein Mann in England zwölf Wochen ins Gefängnis.

Die Polizei in der ost­eng­li­schen Grafschaft Norfolk teil­te mit, der Mann habe die Tat am Mittwoch vor Gericht gestan­den und sei anschlie­ßend ver­ur­teilt wor­den. Demnach hat­te der 53-Jährige das Schlüsselloch in der Nacht auf den 26. November mit dem Kleber verstopft.

Den Angaben der Polizei zufol­ge erhiel­ten 504 Menschen wegen der ver­sperr­ten Tür nicht wie geplant ihre Boosterimpfung gegen das Coronavirus…«

Vielleicht wird in spä­te­ren Zeiten die­se Rechnung auf­ge­macht: Je eine Woche Haft für 42 Menschen, die womög­lich für die­se Tat dank­bar sein können.

12 Antworten auf „England. Tür von Impfzentrum zugeklebt – zwölf Wochen Haft“

  1. Wie nennt sich die­ses Vergehen eigent­lich? Sachbeschädigung? Dafür gibt es drei Monate Knast? Für die­sen Preis hät­te ich mir wenigs­tens eine schö­ne Beweisaufnahme mit Zeugenvernehmung aus dem Gesundheitsamt gegönnt.

    1. Weil jeder Winkel in England mit Kameras über­wacht wird?
      Hätte er aber wis­sen sol­len. Oder dach­te er, Kameras sehen in der Dunkelheit nix? 

      Der galak­ti­schen, excep­tio­nel­len, infer­na­li­schen Carola-Lage ent­spre­chend hät­te er sich aber auch ordent­lich mas­kie­ren kön­nen – zwei­fach FFPX und dar­über nochd die Gasmaske von Opa aus dem letz­ten Krieg. Halt dem der­zei­ti­gen Dressingcode entsprechend…
      Aber ansons­ten: klas­se Aktion!! Kostengünstig und effektiv!
      Moment mal… in mei­ner Werkzeugkiste habe ich doch noch .…

  2. Der muss ja ganz schön dumm ges­ween sein, wenn er sich hat erwi­schen lassen.
    So'n Sekundenkleber in ein Schlüsselloch dau­ert doch nur Sekunden.

    1. Mit Maske (und Sonnenbrille) wäre er war­schein­lich sicher gewesen …

      Wieviel Tage Haft gibt es eigent­lich für das Kaufen eines schwar­zen Edding?

  3. Dei Artikel der Welt hät­te man vor 30 Jahren eher bei der taz gefunden. 

    "Tafeln, auf denen Namen nicht geimpf­ter Schüler ste­hen, Lehrer, die Kinder nach ihrem Impfstatus befra­gen: In eini­gen Schulen spie­len sich Szenen ab, die vor der Pandemie noch einen Aufschrei aus­ge­löst hätten. "

    https://​www​.welt​.de/​d​e​b​a​t​t​e​/​k​o​m​m​e​n​t​a​r​e​/​a​r​t​i​c​l​e​2​3​5​3​8​7​2​1​0​/​C​o​r​o​n​a​-​D​i​e​-​S​p​a​l​t​u​n​g​-​d​e​r​-​G​e​s​e​l​l​s​c​h​a​f​t​-​i​s​t​-​i​n​-​d​e​n​-​S​c​h​u​l​e​n​-​a​n​g​e​k​o​m​m​e​n​.​h​tml

  4. @Boris Büche und Weißer Rabe:
    Ja, klar, Sie mei­nen es "lus­tisch".
    Ich lese aber nur Häme in Ihren Beiträgen!

    Hierzulande über­legt man, wie man jene, die für uns alle, die für die Menschenrechte ins Gefängnis gehen wer­den (und das wer­den etli­che tun, wenn die "Impf"-Pflicht kom­men soll­te), nicht zuletzt auch finan­zi­ell unter­stüt­zen kann (und man über­legt das sehr kon­kret! Denn Knast heißt: Arbeitsplatzverlust, heißt Wohnungsverlust, heißt oft­mals auch Verlust des Lebensunterhaltes von Kindern und PartnerInnen).

    Und Sie rei­ßen Witze über die 'Ungeschicklichkeit' des Menschen, der nun als Klebstoff-"Attentäter" (denn er hat ja angeb­lich exakt 504 Menschen den akut lebens­ret­ten­den Booster-Schuss ver­wehrt) in die Geschichte ein­ge­hen wird.

    Machen Sie sich mal lang­sam Gedanken dar­über, was Sie TUN kön­nen, außer hier auf Corodoks humor­los rumzuwitzeln.

  5. Dear Witwesk,
    ich mache allen jetzt mal Gedanken und möch­te alle ermun­tern, mal den Guerillero oder die Guerillera raus­hän­gen zu las­sen und Sekundenkleber kau­fen zu gehen und ( …ähm, ist das jetzt ein Aufruf zu ner Straftat?) anzu­wen­den! So was wie :"Basteln für gesun­de Weihnachten". Kann doch in einer Großstadt wie Berlin (und anders­wo) nicht das Problem sein! Hilft auch, um Fingerabdrücke zu vermeiden.

    In ande­ren Zusammenhängen fiel mir ges­tern das Wort "Freiheits-Strafe" auf. Was auch für den Kollegen in England zutrifft. Zwölf Wochen lang!

  6. In Italien gibts ers­te Versuch emit Silikonarmen der Impfung zu entgehen. 

    Die Pandemie kommt jetzt nach der kaf­ka­es­ken in die lorio­tes­ke Phase.

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