Extremismusforscher beunruhigt über wachsende Gewaltbereitschaft bei Querdenkern

Was es alles für Berufe gibt! Und was die alles wis­sen! Wie der Professor Goertz, der bekannt gibt: "Die Gefahr einer Terrorzelle besteht". (Killerzellen sind wie­der ande­re, bit­te nicht ver­wech­seln.) Der Bildredaktion hat man im "Tagesspiegel" gesagt: Zeigt doch mal was in Schwarz-Weiß:

tagesspiegel.de (28.4.)

Dr. Stefan Goertz ist Professor für Sicherheitspolitik an der Hochschule des Bundes im Fachbereich Bundespolizei, sagt hier aber nur sei­ne pri­va­te Meinung. Mehr ist es auch nicht.

»Der legi­ti­me Protest gegen die Corona-Politik der Regierung ist zuneh­mend abge­löst wor­den durch eine grund­sätz­li­che Staats- und Politikfeindlichkeit. Die Bundesrepublik wird mit einer Diktatur gleich­ge­setzt und damit dele­gi­ti­miert. Die Corona-Demos radi­ka­li­sie­ren sich, die Gewaltbereitschaft nimmt zu. Das Eskalationspotenzial ist in den letz­ten Wochen deut­lich gestiegen.

Woran machen Sie das fest?
Man kann aktu­ell eine ver­stärk­te Aggression gegen Polizisten fest­stel­len, wie sie etwa jetzt wie­der auf einer Corona-Demo in Schmalkalden in Thüringen zu beob­ach­ten war. Ebenso beun­ru­hi­gend sind auch die zahl­rei­chen Angriffe auf Pressevertreter.«

Das war es an Fakten. Bleibt noch der Verweis auf den "Verfassungsschutz", der sich sei­ner­seits auf "Extremismusforscher" beruft. Ansonsten die übli­chen Konjunktive:

»Bayerns Ministerpräsident Markus Söder warnt vor einer „Corona-RAF“. Halten Sie das für realistisch?
Die Befürchtung dabei ist ja, dass sich aus der Querdenker-Szene her­aus klei­ne­re Gruppen abkap­seln, die einen Radikalisierungsprozess durch­lau­fen und zu einer Terrorzelle wer­den. Diese Gefahr besteht. Je grö­ßer der Glaube an Verschwörungstheorien, des­to grö­ßer die Bereitschaft zu kri­mi­nel­len Handlungen. Das kön­nen Angriffe auf Regierungseinrichtungen sein, aber auch auf Politiker. Noch schwe­rer für die Sicherheitsbehörden fest­stell­bar wären radi­ka­li­sier­te, unor­ga­ni­sier­te Einzeltäter – zumin­dest, wenn sie ihre Tat vor­her nir­gend­wo kommunizieren…

Wenn man sich die Radikalisierungsverläufe von Terroristen in der Vergangenheit anschaut, dann sieht man: Motive wie Rache an Politikern sind Radikalisierungsfaktoren. Beispiele sind der Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke und der Angriff auf die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker.«

Womit gleich noch die regie­rungs­amt­li­che These prä­sen­tiert wird, nach der rech­te Terroristen stets Einzeltäter waren und meist gar nicht poli­tisch oder zurechnungsfähig.

Nicht feh­len darf da der "soge­nann­te Sturm auf den Reichstag", um dann zu erklä­ren, wer wir sind und daß man uns unter­su­chen muß:

»Auf den Demos wer­den zum Teil auch ganz unauf­fäl­li­ge Leute aggres­siv. Radikalisiert sich da eine ver­meint­li­che Mitte der Gesellschaft gleich mit?
Es ist noch immer eine sehr bun­te Mischung aus Impfgegnern, Esoterikern, Rechten, Verschwörungsgläubigen, die da auf­läuft. Wie die Teilnehmer ticken, was ihre Motive und Hintergründe sind – das muss empi­risch genau­er unter­sucht wer­den. Verbreitet unter den Teilnehmern ist in jedem Fall die­ser Gedanke, das Volk wer­de von der Regierung ver­ra­ten, Wissenschaft und Journalisten steck­ten mit ihr unter einer Decke. Meine Sorge ist, dass sich dar­aus eine demo­kra­tie­feind­li­che Bewegung ent­wi­ckelt, die nicht ein­fach wie­der ver­schwin­det, wenn die Pandemie im Griff ist. Corona war dann viel­leicht nur der Anfang. In Zeiten von wirt­schaft­li­cher Unsicherheit und höhe­ren Arbeitslosenzahlen ist das Radikalisierungspotenzial noch größer…«

28 Antworten auf „Extremismusforscher beunruhigt über wachsende Gewaltbereitschaft bei Querdenkern“

  1. Stauffenberg wäre auch in den Focus die­ser "Extremismusforscher" gelangt. Ich hal­te mal fest:

    Menschen gehen auf die Straße, weil sie sich durch die Maßnahmen in ihrer Existenz bedroht sehen und es nicht mehr ertra­gen, dass ihre Kinder frie­rend und mit Maske in der Schule sit­zen bzw. die Schule stän­dig aus­fällt. Diese Menschen demons­trie­ren bis heu­te ins­ge­samt recht fried­lich, wer­den aber übelst dif­fa­miert. Natürlich steigt dann die Wut.

    Die Demonstrationen sind so friedr­lich, dass eine Polizistin ein Herz geformt hat. Nicht ein­mal die Kampfmontur braucht es, wird aber vor­ge­schrie­ben. Die Gewalt geht in der Regel von links­ex­tre­men Gegendemonstranten aus. Die Polizisten wis­sen das.

    1. @Johannes Schumann: Die "Linksextremen" mer­ken gera­de nicht nur in Berlin (und haben es frü­her auch schon mal gewußt), daß auch ihnen ger­ne von Polizei und Medien der Gewaltvorwurf gemacht wird. Diesmal war es tat­säch­lich genau so: Wegen Nichteinhaltung der "Coronaschutzmaßnahmmen" wur­de ein gan­zer Block aus der Demo aus­ge­schlos­sen. "Natürlich steigt dann die Wut."

    2. Vorsicht mit dem Stauffenbeg-Vergleich! Die gan­ze Aktion war vom CIA (Allan W. Dullas) geplant die in die­ser Zeit ihren Sitz in der Schweiz hat­ten. Mitnichten also ist da irgend­je­mand auf die Straße gegan­gen, ganz im Gegenteil!

      1. @ Erfurt . Streng genom­men kannst du die­se Aussage so nicht brin­gen. Der CIA wur­de offi­zi­ell erst 1947 gegrün­det. Natürlich gab es Strukturen , die man als Vorläufer oder Wegbereiter des CIA anse­hen kann. Es gab ja dem Us Militär unter­stell­te Geheimdienstliche Abteilungen , die durch den Krieg ihr Machtkompetenzen aus­wei­te­ten konn­ten und Einfluss hat­ten auf den soge­nann­ten mili­tä­risch Industriellen Komplex. Damit will ich nicht sagen, das es kei­ne Fremdbeteiligung an den Staufenberg Attentaten gege­ben haben kann. Nur soll­ten auch sol­che Behauptungen beleg­bar sein . eine Organisation eine Beteiligung an einem his­to­ri­schen Ereignis zuzu­schrei­ben ,die offi­zi­ell noch nicht ein­mal gegrün­det wor­den war,als das Ereignis statt­fand ,ist ziem­lich gewagt, mil­de gesagt ,und bedarf auf­grund der Glaubwürdigkeit die­ser Aussage eine etwas dif­fe­ren­zier­te und detail­lier­te Beschreibung , die auf­klä­ren soll­te ,wel­che mög­li­chen Vorgänger der CIA du mein­test , oder bei wel­chen Personen mit CIA Verbindungen du eine Beteiligung an den Staufenberg Attentaten vermutest.

        1. Er bezieht sich auf den OSS, den direk­ten Vorläufer der CIA, deren Chef Dulles wur­de. Wie Werner Rügemer aus­ge­führt hat, sie­he https://www.nachdenkseiten.de/?p=53733, lief es aller­dings eher dar­auf hin­aus, dass Dulles und die Alliierten ins­ge­samt den Widerstand gebremst haben, weil sie befüch­te­ten, dass sich die Situation nach einem Attentat nicht in die gewünsch­te Richtung bewe­gen wür­de. So wich­tig waren der Sturz Hitlers und die Beendigung des Krieges dann doch nicht, dass man dafür die eige­nen stra­te­gi­schen Ziele geop­fert hätte.

  2. @aa
    "Es ist noch immer eine sehr bun­te Mischung aus Impfgegnern, Esoterikern, Rechten, Verschwörungsgläubigen, die da aufläuft."

    Und das ganz ohne Linke ? Das nimmt Ihnen kei­ner ab.

    War die RAF nicht eine extrem links­aus­ge­rich­te­te Gruppe ?
    Ich kann die­se Leute sogar ver­ste­hen, dass sie gewal­tä­tig wurden.
    Denn mit Kaffe- und Kuchendemonstrationen kommt man nicht weiter.

    1. @Weißer Rabe: Das sind nicht mei­ne Worte, son­dern die des Herrn Prof. Doch, zum Glück neh­men zuneh­mend inzwi­schen Linke an den Demos teil.

      1. Und der Professor Goertz hat die Linken ein­fach unter den Tisch fal­len las­sen? Das ist ja ein Ding.
        Sie sehen, jeglei­che Art von Informationsmaterial soll­te man mit Vorsicht zu genießen.

    2. Diejenigen die hin­ter der RAF gesteckt haben, wer­den sicht­bar an den Ergebnissen. Gab es da nicht auch Gesetzesänderungen (sog. Antiterrorgesetze), genau­so wie heu­te? Und wem nüt­zen die­se Gesetze? Nurmalso als Nebengedanke.

      Und wenns ein bischen mehr sein darf: Vergleiche die­se Entwicklung mit der Weimarer Republik. Geschichte wie­der­holt sich!

  3. "Meine Sorge ist, dass sich dar­aus ein *Überwachungsstaat* ent­wi­ckelt, *der* nicht ein­fach wie­der ver­schwin­det, wenn die Pandemie im Griff ist. Corona war dann viel­leicht nur der Anfang."

    Guck mal an. Mit einer mini­ma­len Veränderung macht man aus einem staats­tra­gen­den Extremismusforscher einen ver­ab­scheu­ungs­wür­di­gen Verschwörungstheoretiker 😀

    Jene, die "gegen die Rechten" oder "gegen die grü­nen Ökodiktatoren " oder "gegen die Verschwörungstheoretiker" agi­tie­ren, haben oft genau die Denkmuster, wel­che sie in ande­ren zu erken­nen glauben.

    Verdammte Fanatiker, man soll­te sie alle ein­buch­ten (qed) 😀

  4. an aa: Sie sehen es nicht so, dass in den öffent­li­chen Leitmedien ein star­kes Ungleichgewicht bezüg­lich der Berichterstattung über "lin­ke" und "rech­te" Gewalt vor­herrscht (zu Gunsten der "lin­ken" Gewalt?

    Ich sehe das schon so.
    Zudem gibt es oppu­len­te staat­li­che Fördergelder für die
    Bekämpfung von Rechtsextremismus.

    Aber 0 gegen Linksextremismus.

    Sollte man nicht jeder Gewalt mit den nöti­gen Mitteln gerecht Einhalt gebie­ten, oder
    kann Gewalt durch eine bestimm­te poli­ti­sche und welt­an­schau­li­che Haltung gerecht­fer­tigt sein?

    1. @V
      "Zudem gibt es oppu­len­te staat­li­che Fördergelder für die
      Bekämpfung von Rechtsextremismus.

      Aber 0 gegen Linksextremismus."
      Als lin­ker Verschwöhrungstheoretiker (frü­her mal lin­ke Bazille) möch­te man mun­keln "hey, da fließt Geld. Cool . lei­der zur fal­schen Seite". So rein wirt­schafts­tech­nisch-ver­schie­bungs­prak­tisch gesehen.

  5. Na, also mög­li­cher­wei­se, ganz viel­leicht, ist da sogar etwas dran? Hildmann hat immer noch über 100k Follower und pos­tet äh, komi­sches Zeug, wirk­lich GANZ komi­sches Zeug. z.B. " ANTIFA IST VOM DEUTSCHEN STEUERZAHLER BEZAHLTER JUDENTERROR! " hat der heu­te geschrieben.
    2020 war Hildmann ja auf eini­gen Demos unter­wegs und wird des­halb mit Querdenken in Verbindung gebracht… Macht euch selbst ein Bild. Der post hier ist noch harm­los, zeigt aber wohl wie er (und eini­ge von sei­nen 114000 Followern?) ticken.

    https://t.me/ATTILAHILDMANN/56074

    1. @info: Meine Meinung ist seit lan­gem, einen kla­ren Trennungsstrich zu sol­chen Auffassungen zu zie­hen. Die aller­meis­ten Menschen auf den Demos tun das sicher inhalt­lich. Prominente Querdenker hal­ten lei­der lie­ber an einer merk­wür­di­gen "Einheit des Widerstands" fest.

      1. @aa. Eine kur­ze Sichtung von Hildmanns Kanal ergibt: Leugnung des Holocaust ("Adolf Hitler hat kei­ne Juden ver­ga­sen las­sen..") und Antisemitismus ("SCHWAB VOM WEF IST EIN JUDE! SEIN "GREAT RESET" IST DER JÜDISCHE MORDPLAN NACH TALMUD, .." in hun­der­ten Posts.

        Da ist nicht ver­wun­der­lich, daß der Verfassungsschutz beob­ach­tet und vie­le Menschen ver­un­si­chert sind, wo die Trennlinien verlaufen.

        1. @info: Das ist ein gutes Beispiel dafür, daß wir kei­nen Verfassungsschutz brau­chen. Das alles ist öffent­lich nach­les­bar, da braucht es kei­ne ver­deck­ten Ermittler. Außerdem wage ich kei­ne Wette, ob es mehr Neonazis inner- oder außer­halb des Verfassungsschutzes gibt.

  6. Na, mal lang­sam. Von _wem_ hier die Gewalt aus­geht, soll­te eigent­lich klar sein oder!? Und nein, damit mei­ne ich nicht die Frage wer den ers­ten Stein gewor­fen haben soll.

  7. Das ist eine vor­sätz­li­che Falschdarstellung der Sachverhalte, wenn man bedenkt, dass der "Radikalisierung" eine mas­si­ve Gewalt von Seiten der Polizei vorausging.
    Z.B. Hier: https://reitschuster.de/post/mit-faeusten-gegen-die-demokratie-so-brutal-geht-berlins-polizei-gegen-demonstranten-vor/
    oder hier: https://de.rt.com/kurzclips/116451-was-seid-ihr-fur-psychos/

    Und was die Gewalt gegen Medienvertreter betrifft soll­te sich jemand den Bericht des RT-Journalisten Jens Zimmer zu Gemüte füh­ren; Zitat:
    "(…)Die Tagesschau berich­te­te zu die­sem Zeitpunkt von einer mas­si­ven Auseinandersetzung. Wir befan­den uns offen­bar "mit­ten­drin", auch wenn wir nichts der­glei­chen beob­ach­tet hat­ten. Sicherlich gab es hier und da ver­ein­zelt Rempeleien, ins­ge­samt aber war es ein wirk­lich fried­li­cher Tag. Nichts deu­te­te auf Gewalt oder Unruhe hin. Die Tagesschau bleibt den Beweis für die berich­te­te "mas­si­ve Auseinandersetzung" übri­gens bis zum heu­ti­gen Tage schuldig. 

    Mediale Diskrepanzen die­ser Art sind lei­der kei­ne Ausnahmen mehr. Insbesondere wer sich auf Demonstrationen der soge­nann­ten "Querdenker" begibt, wird die spä­te­re Berichterstattung häu­fig nicht mit den eige­nen Erfahrungen in Einklang brin­gen kön­nen. Sei es bezüg­lich der Anzahl der Demonstrationsteilnehmer, der Zusammensetzung der Demonstranten oder bezüg­lich der Gewalt, die es dort angeb­lich gege­ben hat.(…)
    "Das sind Angriffe auf die Pressefreiheit", titelt der Spiegel zu Stuttgart und hat mit die­ser Feststellung prin­zi­pi­ell erst ein­mal recht. Doch da gibt einen klit­ze­klei­nen Haken. Denn was der Spiegel so alles unter "Pressefreiheit" ver­steht, erkennt man sehr gut an die­sem Video aus Kassel.[https://www.youtube.com/watch?v=akusFhRhCNc]
    Mit "Journalismus" hat das nicht das Geringste zu tun. Der Spiegel hetzt und agi­tiert! Die Botschaft: "Querdenker sind Spinner und Vollidioten!"
    Häme, Gift und Galle unter dem Schutz der Pressefreiheit. Wenn Pressevertreter auf einer Querdenker-Demonstration ange­grif­fen wer­den, dann auch dank eines sol­chen "Journalismus"."
    https://de.rt.com/meinung/115501-stuttgart-und-angriff-auf-pressefreiheit/

    Diese Form der media­len Verzerrung ist kein Einzelfall beim Tagesspiegel. Man erin­ne­re sich an die Verleumdungskampagne von Sebastian Leber gegen OvalMedia. Diese Causa erin­ner­te mich stark an Heinrich Bölls "Die ver­lo­re­ne Ehre der Katharina B.". Lebers Methodik war die­sel­be, wie die des Winkeljournalisten im Buch.

    Redaktionen wie der Tagesspiegel haben sich den Begriff "Lügenpresse" sehr wohl ver­dient. Das Problem bei die­sem Begriff ist, er ist zu pau­schal, und es gibt auch Journalisten die sehr gute Arbeit leis­ten und sach­ge­mäß Bericht erstat­ten. Durch Redaktionen wie dem Tagesspiegel wer­den die eben­falls in Misskredit gebracht.

    Schönen Sonnabend noch,
    Daniel

  8. Die Gefahr für die Demokratie in Deutschland ging immer von Rechts aus, das tut sie jetzt auch, und die AfD ist nur ein arm­se­li­ges Anhängsel einer Merkel-CDU, die den rech­ten Rand nicht ein­bin­den will (die CDU hat­te das his­to­risch immer voll­bracht) , son­dern stim­men­mä­ßig für sich nutzt: Nach der letz­ten Bundestagswahl, als die AfD sehr stark abschnitt, sag­te sie in der Elefantenrunde dar­auf, ich habe mir nichts vor­zu­wer­fen. Alle Bundeskanzler vor­her waren da anders drauf. Sie nimmt Rechtsextremismus nicht nur in Kauf, sie nutzt die Stimmen, weil so "nie­mand gegen uns regie­ren kann" (so ihr O‑Ton in der Runde). Keine Unterstützung für ein unab­hän­gi­ges Rechtssystem, Polen und Ungarn las­sen grü­ßen. Diese Frau ist kei­ne Demokratin. Meine beschei­de­ne Erfahrung aus der Kommunalpolitik: Die Feinde der Demokratie sit­zen immer mit am Tisch, in fast allen Parteien. Wir Demokraten haben nicht auf­ge­passt, ihnen nicht auf die Finger geschaut. Das hät­te nicht pas­sie­ren dürfen.

  9. Dass immer noch von "Verschwörungstheoretikern" gespro­chen wird, soll das bis­her folg­sa­me, kult­gläu­bi­ge Volk davor abschre­cken, die unver­hoh­len und öffent­lich geäu­ßer­ten "to build back bet­ter"- Bekenntnisse welt­wei­ter Staatsoberhäupter, wie auch die Zustimmung Merkels und Von der Leyens("Thank you for your lea­ders­hip, Klaus Schwab") zum Great Reset- Plan zu rea­li­sie­ren und die dar­in ent­hal­te­ne Verarschung in Zorn + Rebellion zu verwandeln.
    Um den "Ruch des Bösen" prä­ven­tiv von sich abzu­weh­ren, gehört es noch zur "Political Correctness", jeder auch nur kleins­ten Maßnahmen- Kritik eine Distanzierung von "Querdenkern" + Verschwörungstheorien vorauszuschicken.
    Schluss damit, uns spal­ten zu las­sen! Um nicht allein mit sol­chen Vorwürfen fer­tig zu wer­den, wer­de ich der neu gegrün­de­ten Partei "dieBasis" bei­tre­ten, der sich nach den Anwälten des Corona-Ausschuss, nun gera­de erst auch Dr. Wolfgang Wodarg ange­schlos­sen hat! Wenn sich irgend­wann die gan­ze Kritiker-Bewegung hier ver­sam­melt, kann sich eine star­ke, legi­ti­mier­te Opposition dar­aus for­men, die man dann auch weni­ger dif­fa­mie­ren kann.
    Es ist sowie­so kei­ne Verschwörungstheorie, son­dern ein bereits 2017 in einem Ministeriumspapier vor­ge­leg­ter Plan.
    Keine Wahlfreiheit, kein Besitz, kei­ne Demokratie!
    Das dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unter­stell­te Bundesinstitut für Bau‑, Stadt- und Raumforschung (BBSR) ver­kün­det bereits 2017 in sei­nem Konzeptpapier zu „Smart City Charta“ (Seite 43) https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/sonderveroeffentlichungen/2017/smart-city-charta-dl.pdf?__blob=publicationFile&v=2 , wie es sich die Zukunft vor­stel­len könn­te. Es geht dar­um, „digi­ta­le Transformation in den Kommunen nach­hal­tig zu gestalten“.
    Von Gunnar Kaiser hier zusammengefasst:
    https://kaisertv.de/2021/04/25/keine-wahlfreiheit-kein-besitz-keine-demokratie/

  10. Orakel?

    Und zwar erzählt Herodot, die (blinden?) Sklaven der Skythen seien, während sich die Männer auf Kriegszug wider die Meder befanden, eine Liaison mit den Skythenfrauen eingegangen und setzten sich nun, bei Wiederkehr der Männer, diesen zur Wehr.
    Und zuerst schnitten sie ihr Land ab, indem sie einen breiten Graben zogen, welcher von den Taurischen Bergen Krimgebirge] bis zum See Mäotis [dem Asowschen Meer], welcher sehr groß ist, reicht; hernach aber, als die Scythen einzudringen versuchten, stellten sie sich ihnen entgegen und ließen sich mit ihnen in einen Kampf ein.

    Der Kampf entscheidet sich schnell, nachdem sich die Skythenmänner entschließen, statt der Waffen, mit denen sie die Sklaven nicht besiegen können, die Peitschen gegen die Sklaven zu benutzen, damit diesen bewusst werde, dass sie der Skythen Sklaven seien. Tatsächlich: Die Sklaven „...betroffen von dem, was von jenen geschah, gedachten nicht mehr des Kampfes und ergriffen die Flucht.“
    https://opus4.kobv.de/opus4-euv/frontdoor/deliver/index/docId/33/file/Tschaepe_Herodot_und_die_Krim.pdf (S. 21)

  11. "Ebenso beun­ru­hi­gend sind auch die zahl­rei­chen Angriffe auf Pressevertreter"

    Ich habe am Samstag die Pressevertreter,die mich anspra­chen (3Sat, Stern TV) gefragt, ob sie Feindlichkeit erlebt hät­ten – "alles schick!" war die Antwort.

  12. Einer der gro­ßen Verschwörungstheoretiker hat da wohl aus sei­nem Herzen gespro­chen. Nimmt da wohl auch bei ihm die Gewaltbereitschaft zu?

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