FAZ denkt mit. Erst mal nur zu G7. Kommt 3G auch noch?

Plötzlich ist der FAZ in Echtzeit mög­lich, wozu sie zwei Jahre lang in der Corona-Frage nicht fähig war: Fragen nach Schein und Wirklichkeit zu stellen.

faz.net (27.6., Bezahlschranke)

»Die Regierungspressekonferenzen, die drei­mal in der Woche in Berlin statt­fin­den, ber­gen schon in nor­ma­len Zeiten ein gewis­ses Enttäuschungspotential. Auf vie­le Fragen gibt es sich ähneln­de Antworten: Dazu kön­nen wir nichts sagen. Wir infor­mie­ren zu gege­be­ner Zeit. Dafür ist jemand ande­res zustän­dig. Am Montag war die Kunst des lau­ten Schweigens beson­ders aus­ge­prägt. Es ging um das 600-Milliarden-Dollar-Programm, das die sie­ben füh­ren­den Industrienationen auf ihrem Gipfel in Elmau ange­kün­digt haben…

Von wem das Geld kommt, ist je nach Programm unterschiedlich

„Team Europe“ wird nach den Worten von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen 300 Milliarden Euro für den Ausbau der Infrastruktur bereit­stel­len. Anders als die Zahlen aus den USA, Japan und Kanada bezieht sich die­se aber nicht auf fünf, son­dern auf sie­ben Jahre. Das deut­sche Bruttoinlandsprodukt macht rund 25 Prozent der Wirtschaftsleistung der EU aus. Nimmt man dies als Maßstab, wür­de der Anteil Deutschlands an der euro­päi­schen Summe 75 Milliarden Euro betra­gen, aufs Jahr gerech­net 10,7 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Der Bund gibt 2022 ins­ge­samt knapp 500 Milliarden Euro aus. Schon ange­sichts die­ser Relationen wirkt die Investitionsoffensive der G 7 nicht mehr ganz so gewal­tig wie in den Ankündigungen der Staats- und Regierungschefs. Hinzu kommt: Die 600 Milliarden Dollar sol­len nicht allein aus staat­li­chen Töpfen kom­men, son­dern auch von pri­va­ten Investoren. Wer wel­chen Anteil tra­gen soll, gehört zu den vie­len offe­nen Fragen die­ses Gipfels. Jedes Programm sei anders, sag­te der Sprecher von Scholz.

Als Beispiel nann­te er einen Aktionsfonds, der in Schwellenländern pri­va­tes Kapital für eine nach­hal­ti­ge Infrastruktur mobi­li­sie­ren soll. Deutschland stell­te für den Fonds im ver­gan­ge­nen Jahr 25 Millionen Euro zur Verfügung, in die­sem Jahr sol­len noch ein­mal 30 Millionen Euro hin­zu­kom­men…«

Daß die sie­ben Herren und die eine Dame mit eben­so schmal­brüs­ti­gen wie durch­sich­tig eigen­nüt­zi­gen Programmen ande­re Länder von der Kooperation mit China abhal­ten kön­nen, scheint sehr unwahr­schein­lich. Dort wird man die Vorgeschichte beob­ach­tet haben:

»Als Finanzminister hat­te Scholz in der Corona-Krise zwar die „Bazooka“ aus­ge­packt. Die ärme­ren Länder mit ihren Investitionsnöten stan­den in sei­ner Prioritätenliste aber nicht weit oben. Scholz’ mit­tel­fris­ti­ge Finanzplanung, die sich das Kabinett im Sommer 2021 zu eigen mach­te, sah deut­lich Rückgänge für das Entwicklungsministerium vor. Nach 12,5 Milliarden Euro 2021 soll­te es in die­sem Jahr nur noch 10,8 Milliarden Euro erhal­ten. Scholz’ Nachfolger Christian Lindner (FDP) änder­te in sei­ner Vorlage dar­an wenig. Anfang Juni sorg­te das Parlament dafür, dass sich Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) nun doch über knapp 13,4 Milliarden Euro freu­en kann.«

Altes Geld mit neuem Label?

»Der Afrika-Verein der deut­schen Wirtschaft kri­ti­siert, dass unklar sei, ob neu­es Geld mobi­li­siert wer­de oder nur Mittel bestehen­der Initiativen mit einem neu­en Label ver­se­hen wür­den. „Es scheint mir auch nicht gesi­chert, dass nicht die übli­chen Finanzierungsstrukturen für sol­che Investitionen genutzt wer­den sol­len, mit der Folge, dass weni­ger euro­päi­sche und deut­sche Unternehmen in der Umsetzung betei­ligt wer­den, son­dern chi­ne­si­sche oder ande­re Akteure in Ausschreibungen das Rennen machen“, sagt Hauptgeschäftsführer Christoph Kannengießer. „So darf es natür­lich nicht lau­fen, wenn wir unse­re Präsenz und die wirt­schaft­li­che Kooperation mit Afrika tat­säch­lich stär­ken wollen.“«

Ehrlich sind sie ja, die Erben der Kolonialherren. Ich hät­te ger­ne mehr erfah­ren aus ers­ter Hand, aber die Links der Suchmaschine sind alle tot (https://www.afrikaverein.de/, https://www.agribusiness-africa.de/startseite/, https://www.africatradeinvest.de/, https://www.energyafrica.de/praesentationen-2022/, https://afrikawirtschaft.de/verein/organisation/, https://www.riskinafrica.de/startseite/). Mysteriös.

Die Angaben bei de.wikipedia.org sind eher schmal­lip­pig und han­sea­tisch zurückhaltend:

»1934 wur­de er als Afrika-Verein Hamburg-Bremen ins Vereinsregister ein­ge­tra­gen. Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs muss­te er sei­ne Aktivitäten vor­über­ge­hend ein­stel­len, doch konn­te er bereits 1948 sei­ne Vereinsarbeit wie­der auf­neh­men.[1] In den fol­gen­den Jahren ver­lor der Bremer Flügel zuneh­mend an Bedeutung, so dass sei­ne Umbenennung in Afrikaverein Hamburg erfolg­te. 2012 eröff­ne­te der Afrika-Verein sei­ne Berliner Geschäftsstelle und ver­la­ger­te einen Großteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Hauptstadt. 2021 ver­leg­te der Verein sei­nen Sitz in Hamburg vom Neuen Jungfernstieg 21 in die Bleichenbrücke 9.«

Bei you­tube bin ich doch fün­dig gewor­den. Es gibt dort einen Kanal mit 94 AbonnentInnen. Hier ein PR-Video daraus:

13 Antworten auf „FAZ denkt mit. Erst mal nur zu G7. Kommt 3G auch noch?“

  1. er Afrika-Verein der deut­schen Wirtschaft das war vor Jahren, schon eine Frage der Staatsanwaltschaft. vom Auswärtigem Amte finan­ziert, voll­kom­men kor­rupt und ver­bre­che­risch, die­se Lobby Vereine

  2. FAZ denkt mit. Nein. die dru­cken nur. Und pro­fi­tie­ren davon daß ihre Leser nicht zwi­schen Dichtung und Wahrheit unter­schei­den können.

  3. Ich schla­ge als Veranstaltungsort für den nächs­ten Gipfel Alcatraz vor. Das ist ver­gleichs­wei­se kos­ten­güns­tig abzu­si­chern, und die Teilnehmer kön­nen dort direkt adäquat unter­ge­bracht wer­den. Gerne mit Verlängerung bis zum Pandemie-Ende.

  4. Wenn ich das rich­tig ver­ste­he, ist der "eini­ge" G7 Gipfel mit kei­ner gemein­sa­men Erklärung been­det wor­den und Scholz muss­te allein das Schlusswort aufsagen.

    Einigkeit mit Selensky bestand nur dar­in, dass der Krieg been­det wer­den muss. Sie wol­len dazu "Druck" auf Russland aus­üben. Da das nicht gelin­gen wird, wer­den sie wohl "Druck" auf Selensky ausüben.

    Russland und China haben die zwei­te Runde – nach Corona – eben­falls gewon­nen. Inzwischen hal­te ich es für mög­lich, dass Corona – neben ande­ren Plänen – den Energieverbrauch dros­seln soll­te, um Russland in Schwierigkeiten zu bringen. 

    Die USA hat­ten immer das Ziel, sich mit China – gegen Russland – zu eini­gen. Man muss sich nur das Trump – Xi Video anse­hen mit chi­ne­sisch spre­chen­dem Enkelkind. Daneben sind offen­sicht­lich ande­re Verhandlungen gelau­fen: China braucht Energie, nicht Abnehmer. Die USA sind ziem­lich aut­ark. Europa wird sich wohl nach den neu­en geo­po­li­ti­schen Gegebenheiten richten.
    Härter als die FAZ ist der Deutschlandfunk:
    https://www.deutschlandfunk.de/eine-teure-weisse-weste-europa-und-das-gas-dlf-d747fd74-100.html
    „Die Lösung kann nur sein: Lösen wir uns vom ame­ri­ka­ni­schen Diktat. Kaufen wir kein schmut­zi­ges Fracking-Öl und ‑Gas. Öffnen wir die Schleusen von Nord Stream 2. Die Sanktionen haben weder einen Krieg ver­hin­dert noch gestoppt.“

    1. Einigkeit mit Selensky bestand nur dar­in, dass der Krieg been­det wer­den muss. 

      Achja? Warum unter­schreibt Selenski dann nicht den Friedensvertrag der ihm als Minsker Abkommen bereits im Jahr 2014 vor­ge­legt wurde!?

  5. Bereits vor Jahren ,z.B. auf auf Veranstaltungen gegen Ceta/ttip,
    formuliert:

    Afrika du Wunderschöne
     
    Afrika du Wunderschöne,
    läufst auf kal­ten Messerklingen.
    Deine Töchter, dei­ne Söhne
    las­sen wir dar­über springen.
    Gierig satt, wie wir hier sind,
    dau­ert uns dein her­zig‘ Kind,
    das mit Augen riesengroß
    hin ver­west in dei­nem Schoß.
     
    Doch das küm­mert uns nicht lang,
    uns ist nur um eines bang,
    dass du willst an unsern Tisch
    um mit Wein und Brot und Fisch,
    dei­nen Hungerbauch zu stillen
    gegen unsern Herrscherwillen.
     
    Deshalb her mit hohen Mauern,
    hin­ter denen wir dann lauern
    dass die dunk­le Wüstenbraut,
    unse­re Schätze hier nicht klaut,
    die wir gestern-heute-morgen,
    aus dem Wüstensand geborgen.
    Schwarzes Gold wir konn­ten raffen
    gegen Tand und Todeswaffen.
    Ja, wo kämen wir denn hin,
    ohne Geld und ohn' Gewinn.
     
    Afrika, ich Wunderschöne
    lauf' auf kal­ten Messerklingen,
    mei­ne Töchter, mei­ne Söhne
    las­set ihr dar­über springen.
    Meiner Kinder Lebensrot
    ist für euch das täg­lich‘ Brot.
    Euer Kontinent heißt Gier,
    Menschenfresser, das seid ihr.

  6. Die 600 Milliarden sind doch eh nur Pinanz und Ablenke. Das wich­tigs­te was von Elmau aus­geht ist das die G7 das Kiewer Regime wei­ter unter­stüt­zen "solan­ge es not­wen­dig ist". Und das sie Russland zwin­gen wol­len Indien Öl bil­li­ger zu ver­kau­fen. Wieso das denn und wie soll Russland gezwun­gen wer­den Indien Rabatt einzuräumen?

    Wenn zwei sich strei­ten, …: Als Sanktion für die Invasion der Ukraine hat die EU die meis­ten Ölimporte aus Russland ver­bo­ten. Darüber freut sich nun Indien. Neu Delhi kauft das Öl güns­tig in Russland ein – und ver­kauft es teu­rer an die EU.
    Reuters-Angaben spre­chen von 62,5 Millionen Barrel rus­si­sches Öl, das Neu Delhi seit Beginn des Krieges erwor­ben hat. Das ist drei­mal so viel, wie noch im Jahr zuvor. Brisant: Private indi­sche Ölraffinerien, die gera­de gro­ße Abnehmer von bil­li­gem Öl aus Russland sind, belie­fern laut “Wall Street Journal” den Weltmarkt mit Benzin und Diesel, ohne dabei die Herkunft des Rohöls preiszugeben.
    Die täg­li­chen Lieferungen aus Indien in die EU haben sich im Quartalsvergleich um ein Drittel erhöht. Jene in die USA übri­gens gar um 43 Prozent.
    Insider sagen, es sei “sehr wahr­schein­lich”, dass indi­sche Firmen das rus­si­sche Öl mit einem Rabatt kau­fen, es raf­fi­nie­ren und das Endprodukt dann im Rahmen eines kurz­fris­ti­gen Vertrags verkaufen.
    Auch die spa­ni­sche Zeitung El Mundo berich­te­te zuletzt über die „Instrumentalisierung“ der Russland-Sanktionen durch Indien: Die EU habe zwar die meis­ten rus­si­schen Ölimporte als Strafe für Putins Invasion in der Ukraine ver­bo­ten, aber Indien kau­fe den Quellen zufol­ge rus­si­sches Öl mit hohen Rabatten und ver­kau­fe es dann als raf­fi­nier­tes Produkt teu­rer nach Europa. Somit ent­wi­ckelt sich Indien zum Raffineriezentrum für Europa.
    https://exxpress.at/raffiniert-indien-kauft-russisches-oel-und-verkauft-es-teuer-an-die-eu/
    Noch Fragen?

  7. Norbert Häring hat wun­der­ba­re Artikel zum Thema digi­ta­les Alugeld (von US-ame­ri­ka­ni­schen Größenwahnsinnigen) und Afrika. Die Artikel sind so etwas wie eine Vorschau für den Rest der Welt. Nur dass die Afrikaner sich nicht mit Begeisterung auf den Spritzmitteleinsatz ein­stim­men las­sen, stört die Größenwahnsinnigen noch ein wenig. Alles ande­re ist schon bes­tens vorbereitet.

    Mal sehen, wann in Afrika die nächs­ten Präsidenten ster­ben oder "Bürgerkriege" entfachen.

    Libyen ist übri­gens auch ein afri­ka­ni­sches Land und des­sen von den USA per Proxy ermor­de­ter Staatschef Muammar al-Gaddafi woll­te ein gold­ge­stütz­tes Währungssystem in der Afrikanischen Union, los­ge­löst vom grü­nen Klopapier der USA.

    Wenn ich G7 (oder G8, G20) lese, dann den­ke ich immer an eine welt­weit ope­rie­ren­de Verbrecherorganisation, wie sind in den James Bond Filmen prä­sen­tiert wur­de. Es fehlt nur noch der Onkel mit der wei­ßen Katze. Ähnlich sieht es mit den Jungen Globalen Führern aus. Da muss ich immer an orga­ni­sier­tes Verbrechen den­ken. Apropos U.N.C.L.E., wer erin­nert sich noch an THRUSH? Auszuschließen wäre es nicht, das mit der welt­wei­ten Verbrecherorganisation. Weltweite Halunken Organisation – passt doch.

  8. @aa,

    was glau­ben Sie denn macht der Afrika-Verein!? Überlegen Sie doch mal sel­ber. Im Übrigen ist ein Verein auch nur eine ande­re Form einer Gesellschaft bzw. eines Privat-Unternehmen. Damit dürf­te klar sein was die machen bzw, wel­che Ziele die verfolgen.

    MFG

  9. https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8961

    Die USA sind schon län­ger stra­te­gisch überdehnt

    Fazit
    Der Gipfel war ein (vor­her­seh­ba­rer) Reinfall.

    Beim Bohemian Grove Mitte Juli, Monte Rio, California wird man eini­ges zu bequat­schen haben.

    ——————————————————————————

    G 7
    2006 ins­ge­samt rund zwei Drittel des glo­ba­len BIP.
    2020 ins­ge­samt rund 45 Prozent des Welt-BIP 

    Innerhalb von 15 Jahren hat sich die wirt­schaft­li­che Bedeutung der G7 deut­lich abgeschwächt.
    Berücksichtigt man die finan­zi­el­le Bedeutung der Länder – was der ursprüng­li­chen Zielsetzung der G7 ent­spricht – wür­de sich das Gewicht der G7 aller­dings deut­lich erhöhen.

    Problem an der Sache:
    es ent­steht kein Gegenwert, es wer­den durch den Finanzkapitalismus kei­ne Waren produziert.

    Der Finanzkapitalismus ist Mittel zum Zweck

    Die Privatisierungen die­nen der Kapitalbeschaffung zwecks Einsatz an der Börse; dies ist der eigent­li­che Kriegsschauplatz
    Nicht umsonst gibt`s jeden Mittag den Börsenbericht

    kommt nicht von nix
    https://www.focus.de/politik/der-china-versteher/finanzielle-probleme-immobilien-gigant-in-der-krise-deshalb-lassen-chinas-machthaber-evergrande-zappeln_id_107937513.html

    Man soll­te sich immer wie­der ins Gedächtnis rufen:
    China ist Amerikas größ­ter Gläubiger

    Die Leitwährung ist (noch) der Dollar.
    Werden Waren in Dollar bezahlt, muß jedes Land einen Vorrat bereithalten.
    Das stützt die Währung der USA.
    (Hintergründe: "Bretton Woods")

    Deshalb sieht man gar nicht ger­ne, dass Russland und China ein eige­nes Finanzsystem planen.

    Dem könnten/werden sich dann vie­le Länder anschließen

    Das Ganze nennt man dann schön­schrei­ber­lich den "Wirtschaftlichen Niedergang" des Westens

    Wobei wir uns dann Folgendes über­le­gen dürfen:
    Deutschland ist der Motor der EU
    Was also bedeu­tet das für die EU?

    Wie will man die aus­ufern­den Sozialausgaben stem­men, wenn Deutschland wei­ter­hin aufrüstet?

    https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/wie-reagiert-das-ausland-auf-die-deutsche-aufruestung,SzeqRvq

    Wer sich über die 100 Milliarden aufregt …
    Deutschland hat jedes Jahr grund­sätz­lich 50 Milliarden in die BW "inves­tiert"

    Das läuft schon länger
    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/04/01/nato-aufruestung-deutschland-wuerde-zur-groessten-militaermacht-europa/

    Priorität
    https://www.nd-aktuell.de/artikel/1149813.aufruestung-der-bundeswehr-drohnenmacht-deutschland.html

    PESCO für außen und EUROGENDFOR für innen gibt`s auch noch

    Fließt in der Zukunft eher Geld in den Sozialstaat oder in die Aufrüstung?

    Lithium:
    https://www.infosperber.ch/wirtschaft/uebriges-wirtschaft/lithium-der-fluessige-schatz-am-oberrhein/

    Afrika wur­de immer als Rohstofflieferant, Versuchslabor und Absatzmarkt benutzt.

    Viele Rohstoffe, eine über­wie­gend jun­ge Bevölkerung -
    einen Konkurrenten auf dem Weltmarkt woll­te man verhindern

    Wenn Molkereiprodukte und Hähnchen aus Europa im Supermarkt bil­li­ger sind als ein­hei­mi­sche Produkte, hemmt man die Entwicklung;
    Dasselbe erreicht man durch Kleiderspenden
    Es ensteht kei­ne eigen­stän­di­ge Wirtschaft

    Die bin­nen­wirt­schaft­li­che Entwicklung wur­de aktiv behindert,
    die grenz­über­schrei­ten­de Verkehrsinfrastruktur vor­sätz­lich unter­bun­den, was dazu führt, dass Afrika nach wie vor das welt­weit nied­rigs­te Handelsvolumen zwi­schen sei­nen Regionen hat, ein bedeu­ten­der Grund für sei­ne anhal­ten­de Armut.

    Zahlreiche Bürgerkriege wur­den ange­zet­telt, die Rückschläge bedeuteten.

    Die Hinwendung zu China ist zwiespältig

    Viele afri­ka­ni­sche Staaten haben sich mas­siv ver­schul­det, um Wirtschaftswachstum zu erreichen.

    China ist an der jun­gen, kon­sum­freu­di­gen Bevölkerung interessiert

    Beim Export gel­ten hohe Standards
    https://de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/nachrichten/Afrikas-Traum-von-der-Ernahrung-Chinas-trifft-auf-harte-Realitat–40841136/

    https://www.salto.bz/de/article/24112021/chinas-wachsender-einfluss-afrika

    dw.com › de › afri­ka-chi­na-kre­di­te-fak­ten­check › a‑57750273

    Die Zukunft wird zei­gen, was stimmt, ob China "die Daumenschrauben anzieht" und wer den län­ge­ren Atem hat.
    Und "Aufstände" hat es auch oft genug gegeben

    Die wer­den nie arbeitslos
    https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/amerika/soeldnerfirma-blackwater-eine-ansammlung-zweifelhafter-charaktere-13226392.html

    https://de.wikipedia.org/wiki/Academi

    https://www.zukunft-braucht-erinnerung.de/blackwater-academi-die-soeldner-der-vereinigten-staaten/

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