FAZ: Kein erhöhtes Infektionsgeschehen bei Großveranstaltungen

Nachdem die Massenmedien wochen­lang rauf und run­ter das Gegenteil behaup­tet haben, ist am 23.8. auf faz.net zu lesen:

»Viele Zuschauer, auch im Ausland, hat­ten erstaunt und zuwei­len kopf­schüt­telnd reagiert, als sich im bri­ti­schen Sommer Menschenmassen im Londoner Wembley-Stadion und auf den Tennis-Tribünen von Wimbledon tum­meln durf­ten. Aber anders als man­che Sportkommentatoren unk­ten, ging Corona nicht als Sieger vom Platz.

Das ergab jeden­falls die Auswertung des bri­ti­schen „Event Research Programme“, zu dem 37 Großveranstaltungen gehör­ten, dar­un­ter die Fußballeuropameisterschaft, Wimbledon und der bri­ti­sche Grand Prix in Silverstone. Das Infektionsgeschehen auf den Rängen war dem­nach ver­gleich­bar mit dem Durchschnitt im Land oder lag sogar darunter.

Der für Kultur und Sport zustän­di­ge Minister Oliver Dowden fass­te die wis­sen­schaft­li­chen Ergebnisse mit den Worten zusam­men: „Wir haben gezeigt, dass wir Großveranstaltungen in der Kultur und im Sport sicher abhal­ten kön­nen.“ Es sei aber „wich­tig, dass die Leute vor­sich­tig blei­ben, wenn sie sich in sehr beeng­ten Umgebungen befin­den, damit wir die Fußballstadien, Theater und Konzerthallen in die­sem Winter mit vol­ler Besetzung sicher hal­ten kön­nen.“ Dowden nutz­te die Studie auch, um alle Fans zur Impfung auf­zu­ru­fen. Dies blei­be „der sichers­te Weg, um Veranstaltungen voll abzufeiern“…«

faz.net (23.8.)

»Während Deutschland besorgt auf sei­ne wach­sen­den Inzidenzen blickt, hat sich Großbritannien mit sei­nen sprung­haf­ten Corona-Zahlen, die gera­de wie­der stei­gen, ein­ge­rich­tet. Dass die Zahl der Neuinfektionen in der ver­gan­ge­nen Woche um 20 Prozentpunkte (auf mehr als 32.000 am Tag) geklet­tert ist, hat ver­gleichs­wei­se wenig Aufregung ver­ur­sacht. Auch die im sel­ben Zeitraum um sechs und acht Prozentpunkte gestie­ge­ne Zahl der Krankenhauseinweisungen und Todesfälle (auf 948 bezie­hungs­wei­se 48 am Tag) alar­miert kaum jeman­den. Seit dem 19. Juli gibt es kei­ne Corona-Beschränkungen mehr von staat­li­cher Seite, und der Protest dage­gen hält sich sehr in Grenzen…

Eine Rolle im jüngs­ten Trend wird den Impfdurchbrüchen zuge­schrie­ben. Der Anteil der Vollgeimpften bei den Neuinfektionen steigt; Grund ist offen­bar die leicht nach­las­sen­de Schutzfunktion des Impfstoffs bei Menschen, die schon Anfang des Jahres immu­ni­siert wur­den. Die Nationale Impfkommission wird der Regierung aller Erwartung nach aber nicht emp­feh­len, den Vereinigten Staaten zu fol­gen und im Herbst ein „Booster-Programm“ auf­zu­le­gen. Die Effekte sei­en zu gering, heißt es, auch lägen nicht aus­rei­chend Daten vor. Auf der ande­ren Seite könn­te ein groß­flä­chi­ges Booster-Programm das Vertrauen in die Schutzwirkung der Impfung untergraben…«

2 Antworten auf „FAZ: Kein erhöhtes Infektionsgeschehen bei Großveranstaltungen“

  1. Da freu ich mich doch auf den Winter.
    "Was glaubst du, was du da tust? Sydneysider wer­den für das Essen im Freien bestraft.
    Von Angus Thompson und Natassia Chrysanthos
    25. August 2021 – 5.00 Uhr
    https://www.smh.com.au/national/nsw/what-do-you-think-you-re-doing-sydneysiders-stung-for-eating-outside-20210824-p58lj0.html

    James Adcock und sein Partner stan­den am Samstag in einer Ecke des Marktes in Potts Point und aßen Nudelsuppe, als ein Mann im Anzug auf sie zukam und frag­te: "Was macht ihr zwei denn da?"

    Bei dem Mann han­del­te es sich um einen Polizeibeamten aus Kings Cross, der zusam­men mit sei­nen Kollegen an die­sem Tag auf den Freiluftmärkten in Fitzroy Gardens im Einsatz war und sechs Bußgelder wegen Verstößen gegen die Gesundheitsvorschriften verhängte.

    Die Blitzaktion auf den wöchent­li­chen Märkten in der Innenstadt hat die Verwirrung dar­über deut­lich gemacht, was im Rahmen der Gesundheitsvorschriften erlaubt ist, da die Polizei ihre COVID-19-Operation in ganz Sydney und im gan­zen Land inten­si­viert hat, nach­dem Kommissar Mick Fuller sie auf­ge­for­dert hat­te, "auf höchs­ter Ebene durchzugreifen".

    Herr Adcock sag­te, er und sein Partner hät­ten abseits der Menge gestan­den und ihre Masken gehal­ten, als sie ange­spro­chen wur­den. "Ich war mir nicht bewusst, dass ich etwas Falsches tat … nach den Richtlinien, die ich im Internet gefun­den hat­te, nahm ich an, dass dies völ­lig in Ordnung sei", erin­ner­te er sich an den Vorfall, der ihn um 1000 Dollar ärmer machte.

    "Ich hat­te gesagt: 'Wir sind hier, um ein­zu­kau­fen, aber vor­her essen wir noch etwas'.

    Am sel­ben Morgen sprach der­sel­be Beamte einen Mann an, der mit sei­ner Partnerin am Straßenrand von Fitzroy Gardens saß und einen Kaffee trank, und frag­te: "Was machen Sie da?", bevor er die Personalien der bei­den auf­nahm und ihnen mit­teil­te, dass sie ein Bußgeld in Höhe von 1000 Dollar zu erwar­ten hätten.

    Der Mann – der nicht iden­ti­fi­ziert wer­den woll­te – sag­te, er wer­de das Bußgeld anfech­ten, wenn es ein­tref­fe, weil er der Meinung sei, dass er fest unter die Definition von "Erholung im Freien" fal­le, die nach der Verordnung über die öffent­li­che Gesundheit für Haushalte oder Gruppen von zwei Personen in loka­len Regierungsgebieten, die nicht unter stren­ge­ren Bedingungen ste­hen, erlaubt sei.

    Eine Sprecherin der NSW-Polizei sag­te, die Polizei arbei­te "eng mit den Organisatoren des Marktes zusam­men, um die Einhaltung von COVID-19 und die Umsetzung des COVIDSafe-Plans auf dem Markt zu gewährleisten".

    Nach Angaben von NSW Health umfasst Erholung Freizeitaktivitäten im Freien, wie z. B. das Sitzen zur Entspannung oder zum Essen, Trinken oder Lesen im Freien.

    Der Anwalt des Redfern Legal Centre, Sam Lee, sag­te jedoch, dass sich eine Reihe von Klienten an den Dienst gewandt hät­ten, "nach­dem sie genau das getan hat­ten", ein­schließ­lich einer Geldstrafe, weil sie auf einer Parkbank geses­sen hat­ten. "Einige sind in den Park gegan­gen, um Sport zu trei­ben, und haben sich ein­fach hin­ge­setzt und wur­den auf der Stelle mit einem Bußgeld von 1000 Dollar belegt", sag­te Frau Lee.

    Bewegung wird unab­hän­gig von der Freizeitgestaltung defi­niert als "eine Aktivität, die kör­per­li­che Anstrengung erfor­dert und der Erhaltung oder Verbesserung der Gesundheit dient. Beispiele hier­für sind Laufen, Gehen, Radfahren, Wassersport oder Schwimmen".

    Die Präsidentin des NSW Council for Civil Liberties, Pauline Wright, sag­te, die Zusicherung von Herrn Fuller an die Polizei, dass er sie nicht für die fälsch­li­che Verhängung von COVID-19-Strafen zur Rechenschaft zie­hen wer­de, sei ein "still­schwei­gen­des Eingeständnis, dass die Regeln schwer zu ver­ste­hen sind".

    "Wenn man von der Polizei nicht erwar­ten kann, dass sie die Vorschriften voll­stän­dig ver­steht, und das ist ihre Aufgabe, wie soll dann der nor­ma­le Bürger sie ver­ste­hen und ein­hal­ten?" Frau Wright sagte.

    "Einen Kaffee im Freien zu trin­ken – ist das Erholung? Es ist schwie­rig, hier eine Grenze zu zie­hen. Deshalb for­dern wir die Polizei auf, ihren Ermessensspielraum zu nut­zen, wenn sie mit sol­chen Dingen umgeht.

    Der Stadtrat von Randwick erklär­te, dass die Beschilderung an den ört­li­chen Stränden "bera­ten­de Informationen ent­hält, die von einer Überfüllung abhal­ten sol­len und mit der Absicht der Anordnung, zu Hause zu blei­ben, übereinstimmen".

    Einige Schilder wei­sen Strandbesucher dar­auf hin, dass sie nicht blei­ben oder sich hin­set­zen dür­fen, und die Polizei ist häu­fig an den Stränden von Clovelly oder Maroubra unter­wegs, um selbst die­je­ni­gen, die allei­ne sit­zen, dar­auf hin­zu­wei­sen, dass sie sich bewe­gen oder nach Hause gehen müssen.

    Doch in Bondi haben die jüngs­ten Bilder eine ande­re Geschichte erzählt. Die Schilder der Stadtverwaltung von Waverley erin­nern die Menschen dar­an, Abstand zuein­an­der zu hal­ten, und wei­sen dar­auf hin, dass die öffent­li­chen Gesundheitsvorschriften gel­ten. "Wir erwäh­nen das Sitzen am Strand nicht aus­drück­lich", sag­te eine Sprecherin.

    Der ehe­ma­li­ge Direktor der Staatsanwaltschaft Nicholas Cowdery sag­te, dass die Anordnung sowohl von der Öffentlichkeit als auch von der Polizei unter­schied­lich aus­ge­legt wer­den kön­ne. "Für man­che Leute ist Sonnenbaden oder Briefmarkensammeln eine Freizeitbeschäftigung… Offensichtlich wird es zu Verwirrung und Schwierigkeiten bei der Durchsetzung kom­men", sag­te er.

    "Die Anordnungen zum Schutz der öffent­li­chen Gesundheit sind in der Regel sehr weit gefasst, und um die Einhaltung und Durchsetzung der Vorschriften zu erleich­tern, wäre es gut, wenn die für die Abfassung die­ser Anordnungen Verantwortlichen etwas mehr Zeit und Mühe dar­auf ver­wen­den wür­den, sie zu präzisieren."

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    Die Weihnachtsmärkte wur­den zum Glück letz­tes Jahr schon abge­schafft. Das wären sonst teu­re Glühweine.

  2. Da lag der Irre – mal wie­der – kom­plett daneben
    https://www.rtl.de/cms/lauterbach-attackiert-uefa-fuer-den-tod-von-vielen-menschen-verantwortlich-4787798.html

    Zu des­sen Ehrenrettung: Er sag­te ja „vie­le“ Tote vor­aus. Das könn­ten auch fünf oder sechs sein. Fragt man einen Fünfjährigen, ob fünf oder sechs viel sind, wür­de die­ser ver­mut­lich „ja“ sagen 🙂

    Wie man in die­se „Nachricht“ die Ömpfung als Allheilmittel rein­pa­cken kann? Ist schon krass, wie die­se Panikmacher kom­plett wirr „argu­men­tie­ren“.

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