Für die Harten: Beschluß-Entwurf des Bundeskanzleramts

Die Dramaturgie ist stets die glei­che. Tagelang läßt man die Medien mun­keln, was die MP-Konferenz Gruseliges beschlie­ßen wird, "die Stimmen" wer­den immer lau­ter, die noch schär­fe­re Verschärfungen for­dern, dann wird ein Text an die Presse durch­ge­sto­chen. Das Volk soll vor Angst gelähmt vor den Bildschirmen ver­har­ren und beglückt auf­at­men, wenn es dann doch an drei Orten "kon­takt­lo­se Ausflüge" machen darf.

Wer sich also gru­seln mag, hier ist der Text. Er wird auch von welt.de (Bezahlschranke) bereitgestellt.

Doch lohnt das? Es gilt als sicher, daß es kei­ne zehn Minuten dau­ern wird, bis eine oder einer der Damen und Herren nach der Konferenz vor die Kameras tritt und ihre oder sei­ne höchst­per­sön­li­chen Abweichungen kund­tut. Ebenso zu erwar­ten ist, daß sie sich die Zähne aus­bei­ßen wer­den an der Reaktion der Untertanen. Das ver­spre­chen die aktu­el­len Meinungsumfragen.

17 Antworten auf „Für die Harten: Beschluß-Entwurf des Bundeskanzleramts“

  1. "Dies umfasst Beherbungen und Übernachtungen, bei denen eige­ne sani­tä­re Anlagen genutzt werden."

    Was heißt "Beherbungen?" Sind nicht die ein­zi­gen Fehler in die­sem Wisch. Hab' natür­lich nicht alles gelesen. 

    Und wei­ter:" bei denen eige­ne sani­tä­re Anlagen genutzt werden."
    Heißt das, dass ich Dusche und Koffer im Reisegepäck mit­füh­ren muss?

    Mein Gott, mit was für Schwachsinnigen hat man es zu tun.….

    1. Ehrlich jetzt ich stim­me Ihnen zu. Ich habe den ver­link­ten Text gele­sen und,-was mir noch nie pas­siert ist- ich habe geweint. Nicht aus Angst vor dem Virus selbst­ver­ständ­lich, son­dern aus purer Verzweiflung,Hilflosigkeit und Wut. Ich kann ein­fach nicht begrei­fen, wie die BRg. zu einer sol­chen Einschätzung kom­men kann, die jen­seits aller Evidenz liegt. Selbst wenn nach­her auch nur die Hälfte davon umge­setzt wird, ändert dies an der Sache nichts, näm­lich, dass die Herrschaft abso­lut gewillt ist, die­sen Zustand ohne Zeitbegrenzung und kos­te es was es wol­le auf­recht zu erhal­ten. Alle in der Verfassung zur Verfügung gestell­ten Sicherungsmechanismen, die einen von der Executive her­bei­ge­führ­ten unbe­grenz­ten Ausnahmezustand ver­hin­dern sol­len, haben ver­sagt. Es bleibt in den gegen­wär­ti­gen Verhältnissen nichts aber auch gar nichts mehr übrig, auf das sich geschützt wer­den könn­te. Angesichts einer welt­wei­ten gewoll­ten Durchsetzung eines neu­en Akkumulationsregime, wel­ches wohl nun­mehr als drin­gend not­wen­dig erach­tet wird, erscheint selbst das biss­chen bür­ger­li­che Freiheit als wettbewerbsnachteil. .…

      1. @Emil
        vie­len Dank für Ihre lie­ben Worte. Ich füh­le mich unend­lich hilflos.Ich habe auch geweint und ich glau­be nicht dar­an, dass man die­ses unge­heu­er­li­che Vorgehen mit Kaffe- und Kuchendemonstrationen been­den kann.
        Und auch nicht im Guten. Und auch nicht, wenn wir wer weiß noch was schrei­ben. Das inter­es­siert die­se Leute gar nicht.
        Meine Ansicht nach lachen die­se Kriminellen über das "Pack", wel­ches so ein­fach zu über­rum­peln ist, ohne sich zu weh­ren, bis auf ganz weni­ge Ausnahmen, die dann aber schnell durch Polizeieinsatz been­det wurden.
        Bevor nicht die Straßen bren­nen und die­se Leute alle aus Ihren Schlupflöchern gezerrt wer­den, wird sich nichts , aber auch gar nichts ändern. Das ist mei­ne Überzeugung.
        Der Leiter unse­res Sportstudios, das ja jetzt auch seit 6 Monaten zu ist, obwohl alle Hygienemaßnahmen mehr als zur Genüge erfühl­lt wur­den, hat mir heu­te eine E‑mail geschrieben.
        "Die rich­ti­ge Entschlossenheit, um was in die­ser Gesellschaft zu bewe­gen , ist nicht vorhanden."
        Das ist auch mei­ne vol­le Überzeugung, wenn aa auch meint, wir wür­den wei­ter­ma­chen und wür­den immer mehr werden.
        Aber wir kön­nen doch. nichts wesent­li­ches bewir­ken. Auch nicht die Coronaauschüsse. Das dau­ert doch alles unge­heu­er lange.
        Bis dahin hat man uns doch umgebracht.

        1. @WeißerRabe,
          ich dan­ke auch Ihnen für die net­ten Zeilen. Es ist so unheim­lich wich­tig auch mal ein wenig Zuspruch zu erhal­ten und nicht gleich als durch­ge­dreht zu gel­ten bzw. die­ses Thema mit ein paar Gleichgesinnten zu kom­men­tie­ren und nicht voll­kom­men aus­zu­schwei­gen, wie dass in mei­nem Umfeld nach dem Motto : „Ist halt so, war­um regst Du dich denn jetzt so auf?“ lei­der üblich ist. 

          Ich wün­sche uns allen daher viel Kraft und Energie für die nächs­ten Monate.

  2. Jetzt bit­te – klärt mich auf: Wie genau wollt ihr, sol­len wir aus der Nummer "regel­kon­form" / fried­lich raus­kom­men? Ihr seht doch, dass die den Strick, den sie um unse­ren Hals gelegt haben, immer fes­ter zuzie­hen? Wo ist eure Schmerzgrenze? Vor allem auch zeit­lich; wie lan­ge wollt ihr das noch mit­ma­chen? Chef-Hetzer Rainald Becker hat­te bereits im letz­ten Mai klar­ge­stellt, dass die "Neue Normalität" kommt, um zu bleiben.

    Hannah Arendt kam damals ja glück­li­cher­wei­se noch recht­zei­tig raus aus Deutschland. Sonst hät­te sie nie­mals die Nachwelt an ihrer Aufarbeitung der Nazi-Zeit teil­ha­ben las­sen kön­nen. Eine Analyse, die offen­kun­dig voll­kom­men in Vergessenheit gera­ten ist.

    Die füh­ren einen sys­te­ma­tisch durch­ge­plan­ten Krieg. Gegen uns. Und was machen wir? Nichts. Wir war­ten, bis wir dran sind.

    1. Die Schmerzgrenze war bei mir schon im März 2020 erreicht…
      Die Bevölkerung ist total ver­blö­det (Stichwort Selbsttests aus­ver­kauft…), da ist lei­der nichts mehr zu machen.

    2. @ DS-per­spek­ti­ven
      Komm, nicht so pes­si­mis­tisch, ein paar, eigent­lich schon ziem­lich vie­le sind auf den Straßen, Plural, in etli­chen Ländern, man könn­te von einer welt­wei­ten Bewegung spre­chen, und es wer­den immer mehr, das gibt doch Aufwind,
      Am Samstag in zwei Wochen ist in Stuttgart Großdemonstration, bist du auch da ?

    3. "Nichts. Wir war­ten, bis wir dran sind."
      So sehe ich das auch. Alles ande­re hab ich schon an Emil geschrie­ben. Ich bin ja nun auch nicht mehr sehr jung, 83 und da muss man sei­ne Kraft sehr ein­tei­len, um den Tag zu bestehen.

  3. Herr Kretzschmer aus Sachsen wird wie­der tief betrof­fen schau­en und die Schuld aus­schließ­lich den Bürgern geben, sowie als Ursache das Virus benen­nen. Dabei geht es ja samt und son­ders nur um die Maßnahmen. Vom poli­ti­schen Versagen muss ja mit allen Mitteln abge­lenkt werden.

    Herrn Söder traue ich zu, dass er für sein Einzugsgebiet 24/7 dann FFP3 anord­net, da er ja immer ver­kün­det hat, dass er "mehr Maske sehen möchte".

  4. https://www.spektrum.de/news/corona-pandemie-impfung-allein-reicht-nicht/1848955?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

    Sie wol­len die Impfung UND den Ausnahmezustand.

    @Mad Magic
    "Die Bevölkerung ist total ver­blö­det (Stichwort Selbsttests ausverkauft…),"
    Nein, Eltern und Schüler wer­den erpresst. Schüler müs­sen je nach Bundesland (und ver­mut­lich Schulleiter) Selbsttests machen.
    https://www.tz.de/muenchen/stadt/hallo-muenchen/corona-bayern-schulen-selbsttest-eltern-lehrer-kita-grundschulen-test-testpflicht-schueler-hotspot-osterferien-inzidenz-distanzunterricht-90208943.html
    Die Kinder (und Eltern) dre­hen im Homeschooling durch. Sie kön­nen sich mit Schulen und Behörden anle­gen, dann sit­zen sie aber erst recht zusam­men zuhause.

    Falls die­se Umfrage stimmt
    https://de.statista.com/infografik/23810/umfrage-zur-angemessenheit-der-aktuellen-corona-massnahmen/
    sind die Zustimmungswerte zu den Maßnahmen saisonal.
    Das Frühjahr kommt.
    Bei der Demo in Kassel waren die Teilnehmer jung. Die wer­den sich durch­set­zen, egal wie.

  5. Terror, Angst und Schrecken ver­brei­ten: Das sind die übli­chen Methoden eines kapi­ta­lis­ti­schen Staates. Nur sind sie nicht immer gleich sichtbar.

  6. „Für die Harten" – mein per­sön­li­cher Favorit die­ser Art ist eine Wodka-Reklame, die ich mal in Bulgarien sah:
    „Stalinskaja Vodka – for the hard ones"
    Nicht aus­pro­biert. Wodka ist nichts für mich. Unnötig. Wir Deutschen krie­gen Benebelung auch ohne 1 Milligramm Alkohol hin.

  7. Jeder Tag, jeder Montag auch der 1. Mai ist eine schö­ne Gelegenheit für aus­ge­dehn­te Spaziergänge in die Stadtzentren, zur Dorfkirche oder wo man sich sonst trifft.

    Schön wäre ein Rubrik "Freies Flugblatt" für sei­ne Nachbarn, Briefkästen oder zur Verteilung, mit klei­nen (2+2=4) oder auch grö­ße­ren Mottos die jeder ver­ste­hen kann. Manches geht nur ana­log, 1989 reich­te "Mundpropaganda".

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