"Geimpfte können die Infektion daher weitergeben, auch wenn sie selbst nichts davon spüren."

Der Artikel erschien noch, bevor es ernst wur­de mit den "Freiheiten", am 6.5. auf n‑tv.de unter der Überschrift "Wie anste­ckend sind Geimpfte?". Er zeigt, daß es den Regierenden nicht um Gesundheit geht, son­dern um Ordnungspolitik:

»Geimpfte Menschen sol­len bald schon eini­ge Freiheiten zurück­be­kom­men. Denn laut RKI tra­gen sie kaum zum Infektionsgeschehen bei. Leipziger Wissenschaftler fin­den nun aller­dings her­aus, dass Geimpfte durch­aus infek­ti­ös sein kön­nen, auch wenn sie es selbst gar nicht mitbekommen.

Endlich wie­der ohne Einschränkungen Familie und Freunde tref­fen: Für voll­stän­dig gegen Corona Geimpfte könn­te schon ab Samstag ein Stück Normalität zurück­keh­ren. Denn wer geimpft ist, ist höchst­wahr­schein­lich sicher. Zumindest vor einer schwe­ren oder gar töd­lich ver­lau­fen­den Covid-19-Erkrankung, sagen Studien. Aber kön­nen Geimpfte sich auch nicht mehr infi­zie­ren und das Virus wei­ter­ge­ben? Leipziger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben genau das unter­sucht und her­aus­ge­fun­den: Sars-CoV‑2 kann sich trotz Impfung noch in den Rachenschleimhäuten ver­meh­ren. Geimpfte kön­nen die Infektion daher wei­ter­ge­ben, auch wenn sie selbst nichts davon spüren.

Für ihre Studie, die zunächst als Preprint ver­öf­fent­licht wer­den soll, hat das Forscherteam um den Oberarzt Dr. Stephan Borte am Leipziger St. Georg Klinikum rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik unter­sucht. Alle hat­ten die bei­den Dosen des mRNA-Impfstoffs von Biontech/Pfizer erhalten…

"Das soge­nann­te Schleimhaut-Immunsystem wird durch die Impfung wahr­schein­lich nicht so akti­viert, wie man sich das wün­schen wür­de", erklärt Studienautor Borte im MDR. Das Virus könn­te sich also im Rachen von Geimpften wei­ter­hin ver­meh­ren und so auch über­tra­gen werden…«

Wenig ori­gi­nell sind die Schlußfolgerungen:

»Borte und sei­ne Kolleginnen und Kollegen [war­nen] vor vor­schnel­len Lockerungen. Öffnungsschritte soll­ten erst ab einer Impfquote von etwa 50 Prozent der Bevölkerung erfol­gen, sagt der Mediziner dem MDR. Dann sei­en "gut durch­dach­te Öffnungsszenarien und groß­räu­mi­ge Pilotversuche sinn­voll". Bis dahin müss­ten auch Geimpfte wei­ter­hin Masken tra­gen und die Abstands- und Hygieneregeln ein­hal­ten. Auch sei es wei­ter­hin sinn­voll, Geimpfte zu tes­ten. Bei der Planung des Sommerurlaubs müss­ten zudem die Inzidenzen an den Urlaubsorten beach­tet wer­den. "Die Pandemie ist noch nicht ausgestanden."«

5 Antworten auf „"Geimpfte können die Infektion daher weitergeben, auch wenn sie selbst nichts davon spüren."“

  1. Die Politik wird das wie­der auf­grei­fen und damit die "Dauer-Pandemie" recht­fer­ti­gen, so dass dann dau­er­haft auf wei­te Teile des öffent­li­chen Lebens ver­zich­tet wer­den muss bzw. nur unter Vorkehrungen, die es den Bürgern mög­lichst unat­trak­tiv machen (nur mit Test, per­ma­nent ange­leg­ter Maulkorb, alles nur nach Terminabsprache usw.).

  2. Ignorieren wir Mal dass die asym­pto­ma­tisch Erkrankten auf­grund der zu gerin­gen Virenlast ohne­hin nie­mand anste­cken kön­nen. Das Ziel der Impfung war doch eigent­lich nur, dass schwe­re Verläufe ver­hin­dert wer­den sollen?!
    Bei allem ande­ren gibt es doch gar kei­nen Unterschied zu Ungeimpften. Glaube in vie­len Köpfen ist der gro­ße Irrtum all­ge­gen­wär­tig, dass die Impfung Immunität zur Folge hat.

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