Gelangt so Coronavirus-Erbgut in unseres? RNA zu DNA – das geht wohl doch

Das ist nach­zu­le­sen am 15.6. auf focus.de. "Die Impfstoffe… bie­ten somit nach aktu­el­lem Kenntnisstand kei­nen Ansatzpunkt" für ähn­li­che Erscheinungen.

»Der gän­gi­gen Lehrmeinung nach kön­nen die Polymerase-Enzyme unse­rer Zellen nur DNA in RNA über­set­zen, nicht anders­her­um. Doch das ist offen­bar ein Irrtum, wie jetzt Experimente nahe­le­gen. Denn das mensch­li­che Enzym Polymerase the­ta kann auch RNA in DNA umko­pie­ren und arbei­tet damit ähn­lich wie die Enzyme man­cher Viren. Diese bis­lang uner­kann­te Fähigkeit der Polymerase könn­te erklä­ren, wie Erbgut-Fragmente des Coronavirus bei einer Infektion in unse­re DNA gelangen.

Verschiedene Arten von Polymerasen sind in Zellen dafür zustän­dig, die DNA für die Zellteilung zu ver­viel­fäl­ti­gen, Schäden dar­in zu repa­rie­ren und die DNA in RNA zu über­set­zen, die dann als Bauplan für Proteine dient. Bislang ging man davon aus, dass die Polymerasen als Vorlage immer DNA brau­chen, die sie dann zu DNA oder RNA umschrei­ben. Die umge­kehr­te Richtung – RNA zu DNA – ist dage­gen von eini­gen Viren bekannt, die dafür ein Enzym namens Reverse Transkriptase nut­zen. Damit wan­delt bei­spiels­wei­se das HI-Virus die eige­ne RNA in DNA um, um sie ins mensch­li­che Erbgut einzuschleusen.

Unerkannter Nebeneffekt der Polymerase

Ein Team um Gurushankar Chandramouly von der Thomas Jefferson University in Philadelphia hat nun erst­mals nach­ge­wie­sen, dass auch eine mensch­li­che Polymerase RNA-Segmente wie­der in DNA zurück­über­set­zen kann. Die soge­nann­te Polymerase the­ta ist eigent­lich für die Reparatur von DNA-Schäden ver­ant­wort­lich, macht dabei aller­dings außer­ge­wöhn­lich vie­le Fehler. Im Gegensatz zu ande­ren Polymerasen fehlt ihr eine Korrekturlesefunktion – eine Eigenschaft, die sie mit rever­sen Transkriptasen teilt…

RNA-Kopiervorlage gegen DNA-Schäden

„Die Tatsache, dass eine mensch­li­che Polymerase dies mit hoher Effizienz tun kann, wirft vie­le Fragen auf“, sagt Chandramoulys Kollege Richard Pomerantz. „Diese Arbeit öff­net die Tür zu vie­len ande­ren Studien, die uns hel­fen wer­den, die Bedeutung eines Mechanismus zur Umwandlung von RNA-Nachrichten in DNA in unse­ren eige­nen Zellen zu verstehen.“…

Gelangt so Coronavirus-Erbgut in unsere DNA?

Die Entdeckung die­ser neu­en Fähigkeit der Polymerase könn­te mög­li­cher­wei­se eine im Rahmen der Corona-Pandemie gemach­te Beobachtung erklä­ren: Eine Studie hat unlängst gezeigt, dass sich Fragmente des Coronavirus-Erbguts auch in unse­rer DNA fin­den – und das, obwohl Sars-CoV‑2 anders als bei­spiels­wei­se HIV kei­ne eige­ne rever­se Transkriptase mit­bringt. Angesichts der neu­en Ergebnisse erscheint es nun mög­lich, dass die in unse­ren eige­nen Zellen vor­han­de­ne Polymerase die Viren-RNA in DNA umko­piert hat und so den Einbau die­ser vira­len Erbgut-Fragmente in unse­re DNA ermöglichte.

Dass auch die Informationen aus mRNA-Impfstoffen ins mensch­li­che Erbgut gelan­gen könn­ten, hal­ten Forscher dage­gen für unwahr­schein­lich. Denn für den Start der rever­sen Transkription wird stets ein soge­nann­ter Primer benö­tigt, an dem das Enzym anset­zen kann. Auch Chandramouly und Kollegen setz­ten für alle Experimente ent­spre­chen­de Primer zu, damit Polymerase the­ta die gewünsch­ten Sequenzen über­setz­te. Die Impfstoffe lie­fern eine sol­che Startsequenz nicht mit und bie­ten somit nach aktu­el­lem Kenntnisstand kei­nen Ansatzpunkt für Polymerase the­ta oder eine rever­se Transkriptase.«

Bis heu­te haben Faktenchecker stets behaup­tet, der geschil­der­te Sachverhalt sei unmög­lich. Nach gest­ri­gem Kenntnisstand…

10 Antworten auf „Gelangt so Coronavirus-Erbgut in unseres? RNA zu DNA – das geht wohl doch“

  1. Auch schon lan­ge bekannt, dass Rmna in Dna ein­ge­nis­tet wird.
    Wir hat­ten immer Recht.
    Aber wann kommt wirk­li­che Dynamik ins Spiel?

  2. Siehe dazu
    Corona-Ausschuss-Sitzung 38
    ca. 2:56:30
    Herr Fiedler
    Biontech (u.a. auch Gentherapie-Anbieter) hat wei­te­re "Impfstoffe" in aktu­el­len Studien, die ggf. als Plattform für Gentherapie die­nen könnten

  3. Für die "for­schen­de" Pharmaindustrie ist die erzwun­ge­ne Feldstudie mit Millarden mehr oder weni­ger frei­wil­li­ger Probanden ohne wirk­li­ches finan­zi­el­les Risiko aber mit der Aussicht auf gigan­ti­sche Profite natür­lich loh­nend aus Forschungsaspekten. Nur die Meerschweinchen müss­ten über ihre Teilnahme und die Risiken schon rich­tig und voll­stän­dig auf­ge­klärt wer­den, denn die­se haben bei die­ser Studie zwei Beine statt vier und auch das Sprachverständnis ist vorhanden. 

    Das der­zei­ti­ge Vorgehen ist aus ethi­schen Gesichtspunkten nicht zu recht­fer­ti­gen. Egal, was der soge­nann­te Ethikrat mit sei­nen ethi­schen Ansichten androht.

  4. Vor Monaten hat­te u. a. schon Markus Fiedler (Biologe, Wikihausen) gesagt, dass dies durch die rever­se Transkriptase mög­lich ist. Passiert in der Natur stän­dig. Wie auch nicht jeder Krebs bekommt, wird das auch nicht bei jedem pas­sie­ren. Aber die Möglichkeit aus­zu­schlie­ßen, weil man's sich nicht vor­stel­len kann, dass beim Menschen in der Natur Alltägliches pas­siert, ist schon drostisch.

  5. Das Kopieren der Erbinformation erfolgt über Boten-RNA (mRNA). Das war also schon immer so daß der Kopiervorgang über mRNA erolgt und die eigent­li­che Proteinsynthese über tRNA (Transfer-RNA) erfolgt wel­che die Aminosäuren transportiert.

    Und jetzt kommt die Überraschung: Es gibt RNA- und DNA-Viren. Das heißt daß der Träger der Erbinformation sowohl RNA als auch DNA sein kann. Und da es auch DNA-Viren (z.B. Adanoviren) schon immer gege­ben hat, muß wohl auch das Kopieren der DNA über mRNA schon immer funk­tio­niert haben 😉

    1. PS: Das Erbgut des Menschen ver­än­dert sich stän­dig. Sowohl durch inne­re als auch durch äuße­re Einflüsse. Genauer gesagt: Infolge Einsatz moder­ner Pflanzenschutzmittel ver­än­dert sich das Erbgut ALLER Lebewesen, als auch das der Pflanzen und Bäume. Hitze und Trockenheit sind nicht die allei­ni­gen Gründe für das Waldsterben, sie ver­stär­ken das nur!

  6. Hä, dass wir kör­per­ei­ge­ne "Retroviren" besit­zen ist doch schon lan­ge bekannt?

    2017:
    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28739914/
    1996:
    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21413279/

    https://en.wikipedia.org/wiki/Endogenous_retrovirus#Human_endogenous_retroviruses

    Oder ist das auch so ein Zeitschleifen-Effekt?
    Das erin­nert mich dar­an, dass plötz­lich auch alle Studien zur Schutzwirkung von Masken ver­ges­sen wurden.
    Und natür­lich Gallops Island.

  7. Hier
    https://www.youtube.com/watch?v=-_NNTVJzqtY
    ist eine 3‑stündige, von Dr. Bret Weinstein mode­rier­te, Diskussion zu ver­fol­gen, zwi­schen MD Robert Malone, der sich auf sei­nem Twitter-Account (https://twitter.com/RWMaloneMD) als „inven­tor of mRNA Vaccine tech­no­lo­gy“ vor­stellt, und Steve Kirsch, einem Unternehmer, der UAW von COVID-„Impfstoffen“ nach­ge­gan­gen ist.

    Jemand, der das Video in vol­ler Länge bereits gese­hen haben will – ich habe gera­de kei­ne Zeit, mir das anzu­schau­en – schrieb, Malone sage, alle Hersteller von mRNA-Wirkstoffen hät­ten von der lang­fris­ti­gen Freisetzung zell­schä­di­gen­der Spike Proteine in den Körpern der Behandelten gewusst. Er behaup­tet auch, man erfah­re in dem Video, an wel­cher Therapiemethode Malone zur­zeit arbei­te, und dass er gesagt haben soll: "Basically ever­yo­ne who is get­ting the vac­ci­ne is part of an expe­ri­ment that we are run­ning, and that is wild­ly over­ge­nerous of me to say becau­se, for it to be an expe­ri­ment, we would have to sys­te­ma­ti­cal­ly collect data on what hap­pen­ed to them, to every pati­ent, and, in fact, our sys­tem isn't so sys­te­ma­tic becau­se they're using vol­un­ta­ry repor­ting with stig­ma atta­ched to it." Auf Deutsch: "Im Grunde genom­men ist jeder, der den Impfstoff bekommt, Teil eines Experiments, das wir durch­füh­ren, und das zu sagen, ist sehr groß­zü­gig von mir, denn damit es ein Experiment ist, müss­ten wir sys­te­ma­tisch Daten dar­über sam­meln, was mit ihnen, mit jedem Patienten, pas­siert ist, und tat­säch­lich ist unser System nicht so sys­te­ma­tisch, weil sie frei­wil­li­ge Meldungen ver­wen­den, denen ein Stigma anhaftet."

    Das ist auch mei­ne Erfahrung in einem Fall. Eine in einem „Impfzentrum“ zum zwei­ten Mal Comirnaty-Behandelte – sehr star­ke Blutung an der Injektionsstelle, 2 Tage hohes Fieber, danach Abgeschlagenheit, in der fol­gen­den Woche Sturz nach Absence – kon­sul­tier­te des­we­gen zwei­mal den Hausarzt. Dieser wei­te­re sich bei­de Male, Verdacht auf UAW zu mel­den, ein­mal auch, D‑Dimere/Thrombozyten bestim­men zu las­sen. Sein Argument: Die „Impfung“ war es nicht, die Reaktionen der Behandelten sei­en „nor­mal“ und „bekannt“.
    Aus dem Wortlaut des Public Assessment Report Comirnaty, der in die­sem Fall zustän­di­gen Zulassungs- und Aufsichtsbehörde (Swissmedic) ergibt sich für mich, dass sich der Arzt trotz der in der Presse wol­ki­gen Worte zur angeb­lich sorg­fäl­ti­gen Erfassung von UAW, gedeckt füh­len kann: „Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von gros­ser Wichtigkeit. Sie ermög­licht eine kon­ti­nu­ier­li­che Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind auf­ge­for­dert, jeden Verdacht einer neu­en oder schwer­wie­gen­den Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzu­zei­gen“. Quelle: https://www.swissmedic.ch/dam/swissmedic/de/dokumente/zulassung/swisspar/68225-comirnaty-01-swisspar-20210430.pdf.download.pdf/20210430_SwissPAR%20Comirnaty.pdf
    So ein Zufall: Ab 1.1.21 ist der zuvor (auch) regio­nal orga­ni­sier­te Meldeweg zentralisiert.
    https://www.swissmedic.ch/swissmedic/de/home/news/mitteilungen/neue_meldewege_nebenwirkungsmeldungen.html

    Malone: „Ein wei­te­rer Journalist (aus Deutschland – immer die EU, nie USA) fragt heu­te nach dem Grund für die 20 Jahre wäh­ren­de Lücke zwi­schen mei­nen mRNA Medikament/Impfstoff Erfindungen und Kommerzialisierung“. Quelle: https://twitter.com/RWMaloneMD/status/1404078297105981446

    Die Frage ist beant­wor­tet, u.a. von Ugur Sahin. 2017 hiess es in einem von ihm mit­ver­fass­ten Artikel im Fachblatt Methods Mol Biol: "In der EU gibt es der­zeit kei­ne regu­la­to­ri­schen Richtlinien, die spe­zi­ell auf mRNA-basier­te Impfstoffe ein­ge­hen. Der bestehen­de regu­la­to­ri­sche Rahmen defi­niert jedoch klar, dass mRNA-basier­te Impfstoffe in den meis­ten Fällen zen­tral zuge­las­sen wer­den müs­sen. Interessanterweise wer­den RNA-basier­te Impfstoffe, je nach­dem ob sie gegen Tumore oder Infektionskrankheiten gerich­tet sind, for­mal als Gentherapieprodukte ange­se­hen bzw. nicht als sol­che ange­se­hen." Quelle: //pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27987152

    Die Leitlinie des (EMEA/CHMP/SWP/4447100 Corr 2) des CHMP bei der EMA, wel­che die Zulassung von mRNA-Wirkstoffen in „Impfstoffen“ in solch rasen­der Geschwindigkeit ermög­licht hat, ist von sage und schrei­be 2006. Darin heisst es: "Bei Produkten, die Vitamine, Elektrolyte, Aminosäuren, Peptide, Proteine, Kohlenhydrate und Lipide als aktive(n) pharmazeutische(n) Inhaltsstoff(e) ent­hal­ten, soll­te eine ERA vor­ge­legt wer­den. Diese ERA kann aus einer Begründung für die Nichtvorlage von ERA-Studien bestehen, z. B. dass es auf­grund ihrer Beschaffenheit unwahr­schein­lich ist, dass sie zu einem signi­fi­kan­ten Risiko für die Umwelt füh­ren. Das Gleiche gilt für Impfstoffe und pflanz­li­che Arzneimittel." Quelle: https://www.ema.europa.eu/en/documents/scientific-guideline/guideline-environmental-risk-assessment-medicinal-products-human-use-first-version_en.pdf

    Um klar­zu­stel­len, war­um kei­ne ERA gemacht wer­den muss­te, hat die EMA den Public Assessment Report Comirnaty am 19.2.2021 unter Bezog auf oben genann­te Leitlinie kor­ri­giert (sie­he Seite 1 und 51, Quelle: https://www.ema.europa.eu/en/environmental-risk-assessment-medicinal-products-human-use)

    ERA bedeu­tet „Environmental Risk Assessment“, zu Deutsch: Umweltverträglichkeitsprüfung. Die ist bei gene­tisch ver­än­der­ten Organismen sehr streng und darf unter kei­nen Umständen unter­las­sen wer­den. Aber so eine ERA, die dau­ert halt …

    2021, im Januar, hiess es: "Derzeit lau­fen bei der WHO neue Initiativen, um einen brei­ten Konsens zur Formulierung inter­na­tio­na­ler Leitlinien für die Herstellung und Qualitätskontrolle sowie für die nicht­kli­ni­sche und kli­ni­sche Bewertung von mRNA-Impfstoffen zu errei­chen, was als not­wen­dig erach­tet wird, um die inter­na­tio­na­le Konvergenz der Herstellungs- und Zulassungspraktiken zu erleich­tern und die natio­na­len Zulassungsbehörden in den WHO-Mitgliedstaaten zu unter­stüt­zen". https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33498787/

    Ich schlies­se dar­aus, dass natio­na­le Zulassungsbehörden, was das ERA angeht, noch nicht unan­greif­bar sind. Ein Hoffnungsschimmer!? 

    (alle Übersetzungen aus dem Englischen mit Hilfe von deepl.com, kos­ten­lo­se Version)

  8. Peinlich für die Faktencheckergemeinde. Lüge an Lüge sind heu­te Fakten. Unwissenheit, kei­ne Ahnung, Stumpfsinn schon ist man Faktenchecker. Danach noch drei Silvester Politonkologie und die Karriere als Politikerin ist gemacht.

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