Genial daneben. Der aktuelle Drosten-Podcast

"Geni­al dane­ben" war vor eini­gen Jah­ren eine Fern­seh­sen­dung, die Wiki­pe­dia so beschreibt:

»Das Prin­zip der Sen­dung besteht dar­in, dass eine aus fünf Come­di­ans bestehen­de Rate­grup­pe von Zuschau­ern ein­ge­schick­te Fra­gen mög­lichst unter­halt­sam beant­wor­ten soll. Die Come­di­ans haben kei­nen Text und müs­sen impro­vi­sie­ren, wes­halb die Sen­dung sich der Impro­vi­sa­ti­ons­co­me­dy zuschrei­ben lässt.«

Chris­ti­an Dros­ten macht das heut­zu­ta­ge, im Pod­cast vom 4.1., ganz allei­ne, dies­mal unter­stützt von Beke Schul­mann, die der NDR als "Wis­sen­schafts­re­dak­teu­rin" aus­gibt. Gleich am Anfang macht Dros­ten dem Namen der Show alle Ehre:

»Es ist natür­lich auch in Deutsch­land so, dass der Anteil von Omi­kron-Nach­wei­sen zunimmt. Das ist wahr­schein­lich etwas lang­sa­mer als in ande­ren Län­dern. Wir sind jetzt bei uns nach den aller­letz­ten Daten, die das RKI zusam­men­ge­tra­gen hat, jeweils noch unter 50 in fast allen Bun­des­län­dern. Und man sieht in den Wochen vor­her, dass sich das jeweils von Woche zu Woche so unge­fähr ver­dop­pelt oder etwas mehr als ver­dop­pelt hat. OMIKRON IN DEUTSCHLAND Und das ist lang­sa­mer als in ande­ren Län­dern. Wir kön­nen im Moment davon aus­ge­hen, dass wir so eine Ver­dopp­lung der­zeit um die vier Tage haben.«


Das sind die "aller­letz­ten Daten, die das RKI zusam­men­ge­tra­gen hat":

rki​.de (7.1.)

Dar­aus ist alles Mög­li­che abzu­le­sen, aber nichts von dem, das Dros­ten behaup­tet. Wir sehen Zuwäch­se, die zwi­schen dem Zwei- und dem Fünf­fa­chen schwan­ken. Läßt man die letz­te Woche außer Acht, dann ver­lang­samt sich das Anwach­sen seit der W48 sogar. Eine Ver­dop­pe­lung "um die vier Tage" ist völ­lig abwe­gig. In dem RKI-Doku­ment wird auf den Wochen­be­richt ver­wie­sen. Dort heißt es:

»Zwi­schen dem 21.11.2021 und 03.01.2022 wur­den in Deutsch­land (Daten­stand 04.01.2022) ins­ge­samt 35.532 (Ver­dachts-) Fäl­le der Omi­kron­va­ri­an­te über das Mel­de­sys­tem nach IfSG über­mit­telt, davon wur­den 3.321 per Gesamt­ge­nom­se­quen­zie­rung zwei­fels­frei bestä­tigt«

Wenn auch wie üblich die lin­ke Hand des RKI nicht weiß, was die rech­te tut (obi­ge Lis­te führt 62.974 "Omi­kron-Fäl­le" auf), bleibt fest­zu­stel­len, daß 3.321 "zwei­fels­frei bestä­tig­te Fäl­le" kaum etwas dar­stel­len, über das zu reden sich lohn­te. Was Dros­ten aber aus­führ­lich tut:


Man muß sehr um die Ecke denken und in andere Länder schauen

Wenn der Chef­vi­ro­lo­ge eines beherrscht, dann die hier genann­ten Fähigkeiten.

»Was kommt dem­nächst in Form von schwe­ren Erkran­kun­gen, von Kran­ken­haus­auf­nah­men oder sogar Inten­siv­sta­ti­on­auf­nah­men auf uns zu? Da muss man sehr um die Ecke den­ken und in ande­re Län­der schau­en. Das kön­nen wir ger­ne gleich mal ein biss­chen genau­er bespre­chen. Sprich die Ablei­tung von den Zah­len, von der Inzi­denz auf das, was man dann Krank­heits­last nennt. Und da haben wir ja schon öfter auch hier im Pod­cast gesagt, das ent­kop­pelt sich zuneh­mend. Und genau so einen Effekt haben wir auch in Deutsch­land schon gese­hen, dass sich das zuneh­mend ent­kop­pelt hat am Ende der Del­ta-Wel­le im Dezem­ber. Da haben wir näm­lich gese­hen, dass tat­säch­lich die Belas­tung der Inten­siv­sta­tio­nen weni­ger wird und das kommt durch die Boos­ter-Imp­fung. Das ist das eine, wo wir Unsi­cher­hei­ten haben. Also wir haben zwar Zah­len, die jetzt unsi­cher sind und dar­über regen wir uns auf. Aber auf der ande­ren Sei­te wis­sen wir dann gar nicht genau, was wir mit die­sen Zah­len machen wol­len. Denn die Krank­heits­schwe­re, die hat sich sowie­so schon ent­kop­pelt, auch in Deutsch­land. Das ist das eine. Das ande­re ist die Zunah­me. Da starrt man jetzt auf ande­re Län­der und sieht das geht ganz schnell alles hoch. Und man erwar­tet es auch in Deutsch­land und denkt sich na ja, in Deutsch­land wer­den wir wahr­schein­lich hier auch gera­de die­se Omi­kron-Wel­le, die man­che ja auch eine Wand nen­nen, weil sie so steil ansteigt, haben. Und wir sehen das gar nicht in unse­ren Zah­len.«

Wir haben weni­ger Belas­tung der Inten­siv­sta­tio­nen durch das Boos­tern, erzählt Dros­ten. Laut oben genann­tem Wochen­be­richt des RKI gel­ten fast 30 Pro­zent der über 18-Jäh­ri­gen auf den Inten­siv­sta­tio­nen als "grund­im­mu­ni­siert". Mehr als 30 Pro­zent der ver­stor­be­nen nicht "Geboos­ter­ten" waren "voll­stän­dig geimpft", wie es bis­her hieß. 114 Men­schen star­ben trotz "Auf­frisch­imp­fung", fast 500 "Geboos­ter­te" lagen in Kran­ken­häu­sern. Alle Zah­len bezie­hen sich auf die KW 49–52.

Gar nicht dran denken

Der Meis­ter weiter:

»Also wir müs­sen gar nicht dran den­ken, dass wir so viel weni­ger Ein­tra­gun­gen haben. Wir hat­ten mas­siv vie­le Ein­tra­gun­gen. Ich glau­be, San­dra Cie­sek hat­te das in vor­he­ri­gen Pod­cast­fol­gen auch schon berich­tet. Gera­de was sie in Frank­furt gese­hen hat.«


Ein guter Hin­weis. Denn Frau Cie­sek lag noch mehr dane­ben als Dros­ten. Am 21.12. teil­te sie im Pod­cast mit:

»San­dra Cie­sek Ich den­ke, wir müs­sen ja nur in unse­re Nach­bar­län­der schau­en, nach Däne­mark, nach Groß­bri­tan­ni­en zum Bei­spiel, und sehen, dass sich da die Fäl­le alle zwei bis drei Tage ver­dop­pelt haben von Omi­kron und die Zah­len auch wie­der deut­lich anstei­gen. Und mir fällt im Moment kein guter Grund ein, war­um das in Deutsch­land anders sein soll­te. Wenn man sich über­legt, dass die Ver­dop­pe­lungs­zeit alle zwei bis drei Tage ist, kann man sich rela­tiv leicht aus­rech­nen, was es bedeu­tet, wenn man mit Kon­takt­be­schrän­kun­gen erst eine Woche spä­ter anfängt. Dann hat man direkt erst mal vier- bis acht­mal so vie­le Fäl­le unge­fähr und nach zwei Wochen 25- bis 128-mal so vie­le Fäl­le. Da zählt eigent­lich jeder Tag.«

Dros­ten wird auch kaum die­sen Tweet von Cie­sek gemeint haben, der die nahe­zu nicht vor­han­de­ne Wir­kung des "Boos­terns" beschreibt.

twit​ter​.com (8.12.21)

Da will ich so gar nicht drauf antworten

Der Geist ist wil­lig, doch der Mund ist schwach. Frau Schul­mann fragt nach neu­en Maß­nah­men und Herr Dros­ten antwortet:

»Da will ich so gar nicht drauf ant­wor­ten. Ich möch­te hier nicht irgend­wel­che Lis­ten run­ter rat­tern von denk­ba­ren Maß­nah­men. Wir sind ja durch eine lan­ge Zeit durch, wo wir Erfah­run­gen damit gesam­melt haben. 

SITUATION IN SCHULEN 

Wir wis­sen inzwi­schen rela­tiv genau, dass die stärks­te Maß­nah­me natür­lich einen Ein­griff in den Schul­be­trieb ist. Nicht nur, weil das Virus sich ein­deu­tig in den Schu­len ver­brei­tet. Das ist inzwi­schen glas­klar belegt durch Daten.«

So wie durch die­se aus besag­tem RKI-Bericht:

»Die Zahl an über­mit­tel­ten Schul­aus­brü­chen war eben­falls – nach einem sehr raschen Anstieg im Früh­herbst – seit Mit­te Novem­ber 2021 wie­der stark rückläufig.

rki​.de«

Zu den wei­te­ren Ant­wor­ten, die er "so gar nicht" geben will, gehört "nicht nur eine Home­of­fice-Emp­feh­lung, son­dern ein Home­of­fice-Gebot".

Euler hoch Wachstumsrate mal Generationszeit

Hier muß ich pas­sen. Ich habe ver­sucht, beim RKI und in ande­ren Publi­ka­tio­nen nach­zu­voll­zie­hen, wie Dros­ten hier rech­net. Es wird an mir lie­gen, daß ich sei­ne Metho­de nicht gefun­den habe. Für sach­dien­li­che Hin­wei­se bin ich dank­bar. Dros­ten erklärt:

»Wie kommt eigent­lich der R‑Wert von so einem Virus zustan­de? Wir haben da die die Euler­sche Zahl mit einem Expo­nen­ten, der Wachs­tums­ra­te und Gene­ra­ti­ons­zeit, also Euler hoch Wachs­tums­ra­te mal Generationszeit.

Gene­ra­ti­ons­zeit ist ein­fach die Zeit, die es dau­ert von einer Infek­ti­on zur nächs­ten Infek­ti­on. Also ich bin infi­ziert. Wie lan­ge dau­ert es, bis der nächs­te das glei­che Sta­di­um der Infek­ti­on erreicht hat? So kann man es mal sagen.«

Ich benutze ja immer die Beispiele aus dem Kraftfahrzeugwesen

Ein beson­ders gelun­ge­nes über die Anwen­dung von kaput­ten Brem­sen ist nach­zu­le­sen in Wie­der ein High­light: Dros­ten-Pod­cast 62. Heu­te nun dieses:

»Wenn man sich das bild­lich vor­stel­len will, ich benut­ze ja immer die Bei­spie­le aus dem Kraft­fahr­zeug­we­sen. Es ist ein­fach so: Also so ein Virus, dass viel­leicht eine kür­ze­re Gene­ra­ti­ons­zeit hat, das erzielt sei­ne Wachs­tums­ra­te dann ein­fach dadurch, dass mehr beob­ach­te­te Gene­ra­tio­nen pro Zeit, also pro Woche zum Bei­spiel ablau­fen. Das ist so unge­fähr wie wenn man zwei Moto­ren ver­gleicht. Der eine Motor hat einen klei­nen Hub­raum und muss des­we­gen für die glei­che Leis­tung schnel­ler dre­hen. Das wäre also die­ses Omi­kron-Virus, das ande­re Virus hat einen grö­ße­ren Hub­raum. Das pumpt also mit jeder Umdre­hung mehr Fäl­le in die Bevöl­ke­rung. Die Umdre­hun­gen lau­fen aber lang­sa­mer. Am Ende sieht das eini­ger­ma­ßen gleich aus. Aber was hin­ter der Kraft­ent­wick­lung steht, also hin­ter die­sem Ein­brin­gen von Zah­len in die Bevöl­ke­rung, das ist was ande­res. Und jetzt kön­nen Sie so einen Motor, der eigent­lich schnel­ler dreht, bei klei­ne­rem Hub­raum auch leich­ter abbrem­sen. Der hat weni­ger beweg­li­che Mas­se. Also hier ver­las­sen wir dann so lang­sam den Bereich, damit das Bei­spiel noch stimmt. Aber tat­säch­lich, die Mathe­ma­tik dahin­ter ist ein biss­chen so, da kann man das das Gan­ze ein biss­chen mit­ein­an­der vergleichen.«

Omikron ist notorisch dafür, solche Durchbruchsinfektionen zu setzen

»Also wer Sym­pto­me bekommt als Geimpf­ter, also eine Durch­bruchs­in­fek­ti­on, da ist jetzt Omi­kron noto­risch dafür, sol­che Durch­bruchs­in­fek­tio­nen zu set­zen. Bei denen gehe ich inzwi­schen davon aus, dass die gemes­sen am Virus­last-Ver­lauf frü­her Sym­pto­me krie­gen. Das liegt ein­fach an bestimm­ten Labor-Daten, die wir hier sehen und Stu­di­en, die wir hier am lau­fen haben. Und das ist aber auch immu­no­lo­gisch nahe­lie­gend und plau­si­bel. Denn wenn jemand, sagen wir mal, als grund­im­mu­ni­sier­ter, als geimpft [sic] Mensch die­ses Virus hat und das Virus macht eine Durch­bruchs­in­fek­ti­on, dann ist die­ses Immun­sys­tem sofort getrig­gert. Da gibt es ja ein Immun­ge­dächt­nis gegen die­ses Virus. Die Immun­zel­len, die dann ange­spro­chen wer­den, die machen sofort Zyto­ki­ne und das macht die Sym­pto­me. «

Aus die­sem Grund set­zen laut Dros­ten bei "Geimpf­ten" Sym­pto­me frü­her ein:

So eine Arbeitsvorstellung von mir

»Das ist nur eine Ver­schie­bung von ein, zwei, drei Tagen gegen­über dem Virus­last-Gip­fel. Und das ist so eine Arbeits­vor­stel­lung von mir oder von uns hier in der Arbeits­grup­pe, die wir uns so lang­sam machen. Die­se Daten wer­den jetzt sta­tis­tisch immer robus­ter. Die­se Stu­die kommt zusam­men. Und wenn wir dann so weit sind, dass wir glau­ben, wir haben eine sta­tis­ti­sche Robust­heit, bei der das auch unzwei­fel­haft nach­weis­bar ist, dann wer­ten wir das noch mal final aus und schrei­ben das zusam­men. Aber es ist eben so: Wis­sen­schaft­li­che Daten kom­men häu­fig mit der Zeit auf die­se Art und Wei­se zusam­men und man sieht eigent­lich schon als Wis­sen­schaft­ler, der die­se Daten immer wei­ter beob­ach­tet, wie sich die Evi­denz zuneh­mend ein­stellt. Man kriegt schon ein sehr gutes Gefühl dafür und das ist durch­aus ein Gefühl, das man dann auch mal im Kol­le­gen­kreis bespricht und dass man auch mal bestä­tigt bekommt. Aber es ist dann doch noch zu früh für eine for­ma­le wis­sen­schaft­li­che Auf­ar­bei­tung. Das ist lei­der in die­ser Pan­de­mie ja immer so gewe­sen, dass wir eine, sagen wir mal, sta­tis­tisch har­te wis­sen­schaft­li­che Evi­denz erst Mona­te spä­ter ver­öf­fent­li­chen kön­nen. Nach dem Zeit­punkt, wo die­ses Wis­sen eigent­lich akut wich­tig wäre, um es anzuwenden.«

Das beschreibt unge­schminkt die Arbeits­wei­se des Exper­ten. Er hat "so eine Arbeits­vor­stel­lung" und "ein sehr gutes Gefühl" und plau­dert in Pod­casts über Ange­le­gen­hei­ten, bei denen es "noch zu früh für eine for­ma­le wis­sen­schaft­li­che Auf­ar­bei­tung" ist. Hypo­the­sen sind zwei­fel­los gut und erfor­der­lich in der Wis­sen­schaft. Seit Jah­ren ver­wech­selt Dros­ten aller­dings den Stand der For­schung mit sei­nen Annah­men, bei deren Vali­die­rung er sehr schnell dünn­häu­tig wird.

Man muss diese Daten ja über irgendeinen Kamm scheren

Kein Pod­cast ohne eine Stu­die, die Dros­ten gera­de gele­sen haben will. Meist kommt sie aus Großbritannien.

»Aber ich glau­be eben, dass die­se Stu­die, das ist der der Impe­ri­al Col­lege Report Nr. 50, die basiert auf rela­tiv gro­ßen Zah­len. Man muss die­se Daten ja über irgend­ei­nen Kamm sche­ren. Und was man da jetzt als Kri­te­ri­um für einen schwe­ren Krank­heits­ver­lauft [sic] nimmt, ist etwas, das man rela­tiv leicht in dem sehr guten Daten­sys­tem in Eng­land erfas­sen kann. Das ist die Kran­ken­haus­auf­nah­me… 30 Pro­zent weni­ger Leu­te müs­sen ins Kran­ken­haus, wenn sie mit Omi­kron infi­ziert sind statt mit Del­ta. Wenn man das kor­ri­giert auf eine wahr­schein­li­che Reinfek­ti­on, also Leu­te, die sich wahr­schein­lich das zwei­te Mal infi­zie­ren: Da ist die­ses Risi­ko um 55 bis 70 Pro­zent redu­ziert. Und das ist eigent­lich auch ein Wert, den man in die­ser Grö­ßen­ord­nung in Süd­afri­ka gese­hen hat…

Die Unge­impf­ten, was ist mit denen, wenn die sich mit Omi­kron infi­zie­ren? Gera­de haben wir ja über alle gere­det, da sind auch die gan­zen Geimpf­ten und Vor­in­fi­zier­ten dabei. Wenn man aber jetzt nur ver­sucht, sta­tis­tisch die Unge­impf­ten dar­aus zu ver­grö­ßern und das ist nicht so leicht, das sta­tis­tisch zu tun, dann kommt man auf einen Wert von 24 Pro­zent Reduk­ti­on. Also wer unge­impft ist, hat mit Omi­kron-Infek­ti­on 24 Pro­zent weni­ger Risi­ko ins Kran­ken­haus zu müs­sen als jemand, der unge­impft mit Del­ta infi­ziert wird. Das ist also für die vie­len Unge­impf­ten, die wir lei­der in Deutsch­land haben, eine sehr gute Neu­ig­keit, denn wir haben lei­der auch in der Bevöl­ke­rung über 60 Jah­re noch unge­fähr drei Mil­lio­nen unge­impf­te Leu­te in Deutsch­land. Und das ist unser Pro­blem in den nächs­ten Wochen.«

Da ist etwas dran. Nicht "Geimpf­te" wer­den sich sagen, wenn Alpha bis My mich nicht erwischt haben und selbst Del­ta es nicht geschafft hat, neh­me ich ein noch gerin­ge­res Risi­ko ger­ne in Kauf. Oder wie der Meis­ter selbst sagt:

»Der Gewinn nicht geimpft, zu zwei­fach geimpft ist nur zehn Pro­zent mehr, aber der Gewinn von zwei­fach geimpft, zu drei­fach geimpft ist dann fast eine Verdoppelung«

Ungefähr nur die Hälfte hat Corona als führende Diagnose

Spä­tes­tens hier errei­chen wir wie­der die Stel­le, mit der bewie­sen wird, daß kein Mensch, erst recht nicht in den Redak­tio­nen, Dros­ten zuhört. Wie jedes Mal fin­den sich näm­lich Sät­ze, die bei jedem Ande­ren als ver­schwö­rungs­theo­re­ti­sches Geschwur­bel abge­tan werden:

»In den Auf­nah­men sehen wir, dass mehr als die Hälf­te die­ser Auf­nah­men eigent­lich nicht wegen Coro­na auf­ge­nom­men wor­den sind, son­dern wegen ande­rer Sachen auf­ge­nom­men wur­den. Und im Auf­nah­me­scree­ning, also jeder Pati­ent der rein­kommt, kriegt ja einen Test, nicht als Coro­na-Pati­en­ten auf­fal­len. Da ist Coro­na nicht die füh­ren­de Dia­gno­se und unge­fähr nur die Hälf­te hat Coro­na als füh­ren­de Diagnose.«

Logisch gedacht ist das so

Aber anek­do­ti­sche Berich­te gibt es auch:

»Jun­ge Leu­te wer­den natür­lich im Moment die­sen Reflex haben zu sagen: „Ach, das ist ja offen­bar ein abge­mil­der­te Virus. Da kann ich mich ja jetzt erst recht infi­zie­ren“. Da muss man natür­lich auch sagen: „Ja, also klar, logisch gedacht ist das so“. Nur es ist ja eine rela­tiv ein­fa­che Über­le­gung, die bestimm­te Unter­schie­de zwi­schen einer Ver­tei­lung über die Bevöl­ke­rung und dem indi­vi­du­el­len Pati­en­ten­schick­sal aus­klam­mert. Also was nützt es mir denn, wenn ich als, sagen wir mal, Mit­te 20-jäh­ri­ger fit­ter Mensch weiß, dass fast jeder in mei­ner Alters­grup­pe einen mil­den Ver­lauf kriegt und wahr­schein­lich mit Omi­kron sogar noch mil­der, aber aus­ge­rech­net mich erwischt es. Also es gibt jun­ge Leu­te mit Mit­te 20, die auf der Inten­siv­sta­ti­on lan­den und das ist ein­fach nicht aus­zu­schlie­ßen. Und wir haben gera­de jetzt ja anek­do­tisch vie­le Berich­te von Sport­lern, die jung und fit sind. Gera­de Leis­tungs­sport­ler, die nach einer fast asym­pto­ma­ti­schen, sehr mil­den Infek­ti­on noch wochen­lang Pro­ble­me im Trai­ning haben und Leis­tungs­ein­brü­che haben. Woher kommt denn das? Das ist ja kein Hokuspokus.«

Ist das wirk­lich klug ange­sichts der täg­li­chen Mel­dun­gen über "mil­de Infek­tio­nen" bei geboos­ter­ten "Sport­lern, die jung und fit sind"?

Das Immunsysystem ist wie die Verdauung oder die Intelligenz

»Beke Schul­mann … [Ich habe] das jetzt ein paar Mal gele­sen und so haben Sie das auch neu­lich in einem Tweet ganz schön auf­ge­drö­selt: Der Gedan­ke ist, dass eine Infek­ti­on das Immun­sys­tem stär­ken könn­te. Aber das ist ja ein Irr­glau­be, richtig? 

Chris­ti­an Dros­ten Ja, also genau das. Ich hat­te da ja gesagt: Das stärkt viel­leicht das Immun­sys­tem genau­so gut wie das Essen eines Steaks die Ver­dau­ung stärkt. Das Immun­sys­tem ist ein­fach da. Das lässt sich nicht stär­ken. Das ist so wie die Ver­dau­ung oder die Intel­li­genz. Das sind so Grund­funk­tio­nen, die man hat und die kann man eigent­lich nicht trai­nie­ren. Also ich kann auch nicht mei­ne Intel­li­genz dadurch stei­gern, dass ich mir ein Rät­sel­heft kau­fe. Also die­se Idee von Gehirn­jog­ging, das mag funk­tio­nie­ren bei Leu­ten, die ihr Gehirn sonst gar nicht benut­zen und bei denen mag das hel­fen, wenn sie regel­mä­ßig zumin­dest sol­che Kreuz­wort­rät­sel lösen. Klar, da mag es ein Kon­zept für geben, aber ins­ge­samt ist es doch so: Wir den­ken hier an eine Infek­ti­on. Also das ist so, wie wenn man den­ken wür­de, durch das Lesen eines Zei­tungs­ar­ti­kels oder eines Buchs stei­ge­re ich mei­ne Intel­li­genz. Das ist doch Quatsch. Das Hirn ist da und das hat eine Grund-Intelligenz.«

Ich sage nur: Sehr, sehr dün­nes Eis.

Immunsystem lernt durch die Infektion oder durch die Impfung

Da auch das sich anhört wie die Bestä­ti­gung der "Schwurb­ler", wer­den die Neben­ef­fek­te ein­fach ver­kehrt. Das ist noch bes­ser als die Beschrei­bung eines Wasch­mit­tels, das "wei­ßer als weiß" wäscht:

»Gera­de bei einer Imp­fung stellt sich ja glück­li­cher­wei­se genau der­sel­be Trai­nings­ef­fekt auch ein, wie durch die Infek­ti­on gegen die­sen Erre­ger, also die­ses sehr spe­zi­fi­sche, auf die­sen einen Erre­ger aus­ge­rich­te­te Ler­nen des Immun­sys­tems. Das krie­gen wir ent­we­der durch die Infek­ti­on oder durch die Imp­fung. Dann ist es aber so, dass fast alle Krank­heits­er­re­ger, eini­ge sind dafür ganz noto­risch bekannt, ich kann gleich ein paar nen­nen, fast alle Krank­heits­er­re­ger sind aber gegen­über dem Immun­sys­tem nicht ganz neu­tral ein­ge­stellt, son­dern sie sind in ihrer Evo­lu­ti­on dar­auf aus­ge­rich­tet wor­den, auch gegen das Immun­sys­tem des Wirts etwas zu unter­neh­men, denn sie wol­len ja sel­ber im Kör­per exis­tie­ren. Und da muss man sich ein­fach klar machen: Im Gegen­satz zu einer Imp­fung, bei der die­ser Effekt aus­ge­klam­mert ist, schä­di­gen ganz vie­le Infek­ti­ons­er­kran­kun­gen zunächst ein­mal das Immun­sys­tem, statt es zu trai­nie­ren. Also es bil­det sich dann schon ein Immun­ge­dächt­nis gegen die­se spe­zi­el­le Infek­ti­on, gegen die­sen spe­zi­el­len Erre­ger aus. Aber der Erre­ger macht was, der sabo­tiert das Immun­sys­tem im Brei­ten, im Gro­ßen und Gan­zen, um auch die Aus­bil­dung der Immu­ni­tät gegen sich selbst einen Schlag zu ver­set­zen und die­se spe­zi­fi­sche Immu­ni­tät zu redu­zie­ren. Und den­noch, es kommt eine spe­zi­fi­sche Immu­ni­tät raus. Das Immun­sys­tem kriegt dabei aber doch einen Gesamt­schlag ab

Bei fast jeder Infek­ti­ons­er­kran­kung gibt es eine Immun­schwä­che und die ist mal mehr und mal weni­ger aus­ge­prägt. Bei Imp­fun­gen gibt es die­se Immun­schwä­che nicht bis kaum, will ich sagen… Das ist ja das Prin­zip der Imp­fung im Nor­mal­fall, dass eben die­ser schwä­chen­de Effekt aus­ge­klam­mert ist und nur der gedächt­nis­bil­den­de Effekt, dass das noch vor­han­den ist. Das unter­schei­det ja die Imp­fung von der Infektion.«

Weiterhin ein harmloses, zufällig gefundenes Virus bei diesen Kindern

»Also die Daten dazu sind immer noch sehr unvoll­stän­dig. Also wenn man sich die Daten anschaut, sieht man, es gibt vor allem ganz gute Daten dazu aus Süd­afri­ka, die ich hier zah­len­mä­ßig auch nicht spe­zi­ell für die­sen Pod­cast auf­be­rei­tet habe. Aber es gibt dar­über Zah­len, die ich auch ken­ne, die ich natür­lich für mich durch­ge­ar­bei­tet habe und mir einen Ein­druck dar­aus gebil­det habe. Und dann ist jetzt in den letz­ten Tagen und Wochen, viel­leicht zwi­schen Weih­nach­ten und Neu­jahr ging das los, da kamen rela­tiv vie­le Mel­dun­gen auch aus Nord­ame­ri­ka, wo gese­hen wur­de, wir sehen immer mehr Kin­der mit Covid. Der Ein­druck ist schon, dass im Wesent­li­chen die­se stär­ke­ren Kran­ken­haus­auf­nah­men bei Kin­dern Neben­dia­gno­sen von Covid sind. Dass Kin­der, die ins Kran­ken­haus kom­men wegen aller mög­li­cher Sachen im Neben­aspekt im Auf­nah­me­scree­ning dann auch eine Covid-Infek­ti­on nach­ge­wie­sen bekom­men… Und nach­dem man jetzt mehr Zah­len zusam­men hat, kann man also schon stark zu dem Ein­druck kom­men, dass das meis­te von die­sen Kran­ken­haus­auf­nah­men aller Kin­der-Jahr­gän­ge die­se Neben­dia­gno­sen sind. Und das erklärt sich natür­lich rela­tiv ein­fach dadurch, dass, wenn sich so ein Virus in der Bevöl­ke­rung ver­brei­tet, es sich auch bei den Kin­dern ver­brei­tet. Und dann fin­det man das Virus eben auch in den Kin­dern, die wegen ande­rer Sachen ins Kran­ken­haus müs­sen. Aber es ist wei­ter­hin ein harm­lo­ses, zufäl­lig gefun­de­nes Virus bei die­sen Kin­dern.«

Sogar bei den Primärfällen sind allerhand verschiedene Impfquoten dabei

Dros­ten erklärt eine däni­sche Stu­die zu Omi­kron. Das wird nicht "Geimpf­te" erfreuen:

»Sagen wir mal, wir haben zehn Leu­te im Haus­halt und da ist einer zusätz­lich, der hat die Infek­ti­on. Dann könn­ten sich ja jetzt zehn Leu­te an der Per­son infi­zie­ren. Wenn sich jetzt aber nur zwei von zehn infi­zie­ren, dann ist die Secon­da­ry Attack Rate, also die sekun­dä­re Angriffs­ra­te 20 Pro­zent, zwei von zehn. Das ist also die­ser Begriff und da kann man sagen, bei Omi­kron-Infi­zier­ten im Haus­halt infi­zie­ren sich 31 Pro­zent dar­an und bei Del­ta-Infi­zier­ten infi­zie­ren sich 21 Pro­zent. Also die Secon­da­ry Attack Rate ist zehn Pro­zent gerin­ger. Das geht jetzt über alle Grup­pen von Infi­zier­ten. Das heißt, alle Sor­ten von Immun­sta­tus, also in die­sen Haus­hal­ten, die da aus­ge­wer­tet wur­den und sogar bei den Pri­mär­fäl­len sind aller­hand ver­schie­de­ne Impf­quo­ten dabei… Bei den drei­fach Geimpf­ten ist die­ser Kon­trast des­we­gen noch­mal ver­stärkt. Da ist die Secon­da­ry Attack Rate bei den drei­fach Geimpf­ten bei Omi­kron 25 Pro­zent und bei Del­ta nur elf Pro­zent. Und das ist ja etwas, das uns einer­seits bestä­tigt, die Imp­fung, die wirkt schwä­cher bei Omi­kron. Aber das zeigt uns auch, dass die Imp­fung durch­aus wirkt. Näm­lich wir haben ja einen Unter­schied von nicht geimpft, zu drei­fach geimpft von 31 zu 25 Pro­zent. Und wir haben prak­tisch kei­nen Unter­schied zwi­schen nicht geimpft und dop­pelt geimpft. Da ist es 31 zu 32 Pro­zent. Das ist also das­sel­be, aber wir haben eben durch die drei­fa­che Imp­fung ein star­kes Absinken.«

Also doppelt geimpft oder ungeimpfte ist dasselbe

Von 100 Men­schen ste­cken sich danach 31 nicht "Geimpf­te", 32 dop­pelt und 25 drei­fach "Geimpf­te" an. Welch schla­gen­des Argu­ment für die "Impf­kam­pa­gne"! Damit es alle begrei­fen, faßt er noch ein­mal zusammen:

»Also wenn wir unge­impft sind, infi­zie­ren wir uns nicht mit grö­ße­rer Wahr­schein­lich­keit. Also dop­pelt geimpft oder unge­impf­te ist das­sel­be, wenn es dar­um geht, sich an einem Index­fall im Haus­halt zu infi­zie­ren. Wenn man aber drei­mal geimpft ist, dann sinkt die­ses Risi­ko auf 54 Pro­zent. Das ist also fast halbiert.«

Alle geboostert: Infektionsrisiko halbiert sich nochmal zusätzlich fast auf die Hälfte

Ganz beson­ders gut wirkt die "Imp­fung", wenn sowohl die anste­cken­de Per­son als die zu infi­zie­ren­de geboos­tert ist.

»Also wenn der Index­fall geboos­tert ist, dann über­trägt er das Virus mit gerin­ge­rer Wahr­schein­lich­keit und das ist so für Omi­kron und für Del­ta eigent­lich nicht zu unter­schei­den. Der Effekt ist gleich groß. Und wenn dann die Emp­fän­ger zusätz­lich auch noch geboos­tert sind, dann kann man sagen, das Infek­ti­ons­ri­si­ko hal­biert sich für die­se Per­so­nen noch­mal zusätz­lich fast auf die Hälf­te

Da müsste man natürlich einen Modellierer fragen

»Beke Schul­mann Das heißt, wenn in Deutsch­land alle Geimpf­ten, alle Men­schen, die jetzt schon geimpft sind, auch den Boos­ter schon hät­ten, könn­te das dann die aktu­el­le Wel­le brechen? 

Chris­ti­an Dros­ten Das müss­te man natür­lich berech­nen. Also ich glau­be, das wür­de bei den jet­zi­gen Zah­len wahr­schein­lich noch nicht voll­kom­men zum Bre­chen der Wel­le aus­rei­chen, wenn man kei­ne Kon­troll­maß­nah­men ande­rer Art mehr hät­te. Aber mit den jet­zi­gen Kon­troll­maß­nah­men, die ja doch durch­aus sehr tole­ra­bel sind, also da spre­chen wir jetzt von einer 2G-Regel und so wei­ter. Wenn wir jetzt alle geboos­tert wären, dann wür­de man wahr­schein­lich in so einen Bereich rein kom­men. Da müss­te man aber natür­lich einen Model­lie­rer fra­gen. Das kann ich jetzt nicht so genau beant­wor­ten, aber von mei­nem Zah­len­ver­ständ­nis her wür­de man in so einen Bereich kom­men, wo das rela­tiv gut mög­lich wird. «

Es ist vollkommen klar, dass wir das Virus nicht eindämmen werden in der Verbreitung durch die Impfung

»Also wir sind ja jetzt im Moment in Deutsch­land bevöl­ke­rungs­weit bei einer Impf­quo­te von 71 Pro­zent dop­pelt-Geimpf­ten. Wenn wir uns jetzt vor­stel­len wür­den, die­se 71 Pro­zent in der Bevöl­ke­rung, die wären drei­fach geimpft, die wären geboos­tert und wir stel­len uns gleich­zei­tig vor, deren Infek­ti­ons­ri­si­ko wäre hal­biert. Und wir haben ein Virus, das sich mit einem R‑Wert von unge­fähr drei in der Bevöl­ke­rung ver­brei­tet. Dann müss­ten wir zu dem Schluss kom­men, dass das noch nicht so ganz aus­reicht. Also da wür­den wir dann noch nicht hin­kom­men. Das ist jetzt aber aller­sim­pels­te, sagen wir mal Ver­brei­tungs­weg-Mathe­ma­tik. Das liegt also fast im Bereich von einer Drei­satz-Rech­nung, die ich hier anstel­le. Also wir kön­nen uns nach die­sen aller­sim­pels­ten Gedan­ken vor­stel­len bei einem Virus von drei: Da bräuch­ten wir ja zwei Drit­tel der Bevöl­ke­rung voll­stän­dig geimpft, also kom­plett geschützt gegen das Errei­chen die­ser Infek­ti­on. Wir haben 70 Pro­zent voll­stän­dig geschützt, aber deren Schutz ist nur 50 Pro­zent von dem, was sie eigent­lich bräuch­ten. Da sieht man schon, wenn man sich das durch­rech­net. Das wird also auch unter die­sen Bedin­gun­gen auf kei­nen Fall aus­rei­chen. Das sind eben die­se sehr simp­len Über­le­gun­gen und die sind hier inzwi­schen auch zu sim­pel. Denn wir haben es ja hier mit einer Respi­ra­ti­ons­trakt-Erkran­kung zu tun, wo wir ein­fach ohne die Krank­heits­schwe­re nicht rech­nen kön­nen, wo wir ein­fach sagen müs­sen: Das Virus wird sich natür­lich ver­brei­ten. Es ist voll­kom­men klar, dass wir das nicht ein­däm­men wer­den in der Ver­brei­tung durch die Impfung.«

Das Infektionsrisiko wird immer größer, je mehr ich geimpft bin

»Also da ist einer, mit dem habe ich Kon­takt. Jetzt infi­zie­re ich mich. Also wie viel höher ist jetzt mein Risi­ko mich zu infi­zie­ren, wenn ich geimpft bin? Hier ist jetzt das Ver­hält­nis gefragt Omi­kron zu Del­ta. Also wenn es ein Omi­kron-Virus ist oder wenn es ein Del­ta-Virus ist. Da ist jetzt wirk­lich das Inter­es­san­te: Wenn ich nicht geimpft bin, dann ist die­ses Ver­hält­nis fast nicht von eins zu unter­schei­den, es ist 1,17. Wenn ich zwei­fach geimpft bin, dann ist es 2,7. Wenn ich drei­fach geimpft bin, ist es 3,66. Also es wird immer grö­ßer, je mehr ich geimpft bin. Das ist ein Zei­chen dafür, dass Omi­kron einen Immu­ne­s­cape hat. Also die Imp­fung wird durch Omi­kron umgan­gen

Mit ande­ren Wor­ten, wir kön­nen jetzt ganz ein­fach den­ken, wir sind eigent­lich in einer Situa­ti­on wie im März 2020. Wir haben ein Virus, das sich mit einem R‑Wert um die drei ver­brei­tet in einer Bevöl­ke­rung, die kom­plett unge­schützt ist. Es ist die­sel­be Situa­ti­on, oder?…«

Schnelltest helfen gegen dieses Omikron-Virus gut

»Wir haben durch­aus, durch die Dop­pel-Imp­fung und erst recht durch die drei­fa­che Imp­fung der Älte­ren, unse­re Boos­ter-Kam­pa­gne ist ja auch stär­ker betont auf die Älte­ren, einen Schutz gegen die schwe­re Krank­heit. Das ist gut. Also da ste­hen wir bes­ser da als im Früh­jahr 2020. Dann haben wir aber ande­re Din­ge. Wir haben zum Bei­spiel Mas­ken… Wir haben Anti­gen­schnell­tests und wir wis­sen eigent­lich, die Anti­gen­tests, die hel­fen gegen die­ses Omi­kron-Virus gut, so gut wie gegen die ande­ren Viren auch…

Wir wer­den ganz sicher auch eine stei­le Wel­le sehen, aber ich glau­be, wir sind ins­ge­samt auf einem Weg, sagen wir mal Rich­tung Ostern, wo wir vie­le Mög­lich­kei­ten noch haben, vie­le Kar­ten, die wir noch zie­hen kön­nen, die wir zum Ein­satz brin­gen um das Gan­ze, man muss es eben wirk­lich mode­rie­ren nennen.«

Es geht ja hier darum, essentielle Arbeitskräfte im Arbeiten drin zu halten

Die Ver­kür­zung der Qua­ran­tä­ne ist eigent­lich gefährlich.

»Man hat dezen­te Hin­wei­se dar­auf, dass Leu­te mit Omi­kron-Infek­tio­nen noch für län­ge­re Zeit infek­ti­ös sind… Die­se Früh­pha­se der Infek­ti­on scheint bei Omi­kron und Del­ta gleich zu sein in der Virus-Aus­schei­dung. Aber am sieb­ten Tag sind bei Omi­kron schon 31 Pro­zent posi­tiv. Das ist ja die vol­le Secon­da­ry Attack Rate und bei Del­ta eben nur 21 Pro­zent. Das heißt, nach hin­ten hin wächst das bei Omi­kron stär­ker zu… Aber ich sage jetzt hier auch schon poli­tisch, weil das Gan­ze ist ja eine poli­ti­sche Über­le­gung. Es geht ja hier dar­um, was wir vor­hin schon mal ange­spro­chen haben, essen­ti­el­le Arbeits­kräf­te im Arbei­ten drin zu halten…

Und da könn­te man sagen, wenn jemand sym­pto­ma­tisch posi­tiv war und der macht dann nach einer ver­kürz­ten Zeit der Iso­la­ti­on einen Anti­gen­test oder sogar zwei zur Sicher­heit und der wird nega­tiv, dann kann man davon aus­ge­hen, die­se Per­son ist nicht mehr infek­ti­ös und zumin­dest mal mit Mas­ke kann die dann in kri­ti­schen Berei­chen arbei­ten. Also nach mei­ner per­sön­li­chen Ein­schät­zung, sicherlich…

Und da ist natür­lich ein vali­des Steu­er­in­stru­ment, eine Ver­kür­zung die­ser Qua­ran­tä­ne­zeit oder sogar ein voll­kom­me­nes Abschaf­fen die­ser Qua­ran­tä­ne, wenn man denn die Sicher­heit hat, dass die­se Krank­heit sowie­so nicht an der Ver­brei­tung zu hin­dern ist durch Qua­ran­tä­ne und auch nicht gehin­dert wer­den muss… Sagen wir mal, wir rei­ßen das Tor ja nicht kom­plett auf. Aber wir müs­sen an eini­gen Stel­len die­se Tür jetzt ein biss­chen wei­ter öff­nen für das Virus und kön­nen und dür­fen das auch. Und da ist natür­lich immer die Fra­ge: An wel­cher Stel­le macht man das? Also macht man das, indem man sagt: Kei­ne Mas­ken mehr tra­gen? Da wür­de ich sagen, das ist kei­ne sehr ein­schnei­den­de Maß­nah­me. Also Mas­ken kann man tra­gen… Die Qua­ran­tä­ne an sich ist kei­ne sehr ein­schnei­den­de Maß­nah­me und durch eine Abschaf­fung die­ser grund­le­gen­den Qua­ran­tä­ne­zeit kann man gleich­zei­tig sehr, sehr vie­le Arbeits­kräf­te wie­der ret­ten.«

Ich möchte das jetzt gar nicht hier breit vorschlagen

»Beke Schul­mann Wel­che Qua­ran­tä­ne­zeit hal­ten Sie denn für sinnvoll? 

Chris­ti­an Dros­ten Ich möch­te das jetzt gar nicht hier breit vor­schla­gen. Also ich habe mich dar­auf per­sön­lich ehr­lich gesagt noch gar nicht rich­tig fest­ge­legt. Also ich kann schon sagen, ich wür­de es sehr sinn­voll fin­den, da wo man weiß, dass eine Infek­ti­on vor­liegt, also bei der Iso­la­ti­on, da sehr viel Kraft drauf ver­schwen­den. Also eben auch sagen, eine Aus­gangs­tes­tung, in einer ver­kürz­ten Iso­la­ti­ons­zeit, dass man da Anti­gen­tests für ver­wen­det, das kos­tet ja Geld und Logis­tik, das ist total sinn­voll. Und bei der rei­nen Kon­takt-Qua­ran­tä­ne wür­de ich nach mei­ner per­sön­li­chen Auf­fas­sung jetzt eher, sagen wir mal, grund­le­gend die Qua­ran­tä­neer­for­der­nis zurück­neh­men als die Qua­ran­tä­ne­zeit ver­kür­zen. Also die Seri­en­län­ge, wenn man sich das durch­rech­net, da ist zum 14. Tag hin ein­fach noch nicht sehr viel gewon­nen. Der Index­fall ist eine Woche infek­ti­ös und dann dau­ert es noch­mal wie­der vier, fünf, sechs Tage bis die Sym­pto­me beim Kon­takt­fall dann kom­men und das sind dann ein­fach lei­der die­se 14 Tage. Also man kann sicher­lich ein biss­chen davon weg­neh­men, wenn man auf zehn Tage geht ist es sicher­lich immer noch aus­rei­chend und sinn­voll. Aber dann kommt man in eine Über­le­gung rein, bei der Kon­takt­qua­ran­tä­ne, dass man eben sagen muss, will man sie über­haupt noch? Und dass man da eher über­legt, wo will man sie noch und wo kann man sie abschaffen.«

Neue Runde im Winter 2022

»Beke Schul­mann Ich möch­te am Ende des heu­ti­gen Pod­casts ger­ne auch noch mit Ihnen über ein ande­res Ende spre­chen, näm­lich über das der Pandemie…

Chris­ti­an Dros­ten … Der Som­mer wird mög­li­cher­wei­se zur Ver­brei­tung von Omi­kron nicht mehr so viel bei­tra­gen und dann ver­schiebt sich das wie­der in den Win­ter. Das müs­sen wir uns ein­fach klar machen. Das ist ja Infek­ti­ons­epi­de­mio­lo­gie, das ist nicht Politik.«

(Her­vor­he­bun­gen nicht in den Originalen.)

58 Antworten auf „Genial daneben. Der aktuelle Drosten-Podcast“

  1. Auf die Gefahr hin etwas zu wie­der­ho­len, ich kann mir Dros­tens Drecks­mist lei­der nicht mehr rein­zie­hen, auch nicht um sei­nen Mist als Mist zu ent­lar­ven. Auch sein "Humor" der kei­ner ist ist Mist.
    Wie man hört berät Mr. "Mist", jetzt Mr. "Other­mist" Kal­le. Da hällst'e nix mehr aus. Ein­fach Zuviel Mist auf Einmal.

    Mal anders
    https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​n​K​h​N​1​t​_​7​PEY

    1. nach­ge­reicht (Bil­dend?):

      Stei­ge­rung von Mist: MIST MISTER MINISTER

      [Anmer­kung Red: Mein Brow­ser erin­nert sich an GAR NIX mehr – Dei­ner auch?]

  2. Lie­ber Herr Aschmoneit,

    "»Wie kommt eigent­lich der R‑Wert von so einem Virus zustan­de? Wir haben da die die Euler­sche Zahl mit einem Expo­nen­ten, der Wachs­tums­ra­te und Gene­ra­ti­ons­zeit, also Euler hoch Wachs­tums­ra­te mal Generationszeit.

    Gene­ra­ti­ons­zeit ist ein­fach die Zeit, die es dau­ert von einer Infek­ti­on zur nächs­ten Infek­ti­on. Also ich bin infi­ziert. Wie lan­ge dau­ert es, bis der nächs­te das glei­che Sta­di­um der Infek­ti­on erreicht hat? So kann man es mal sagen.«"

    Das ist ein typi­scher Drosten…Aufblähen von Tri­via­li­tä­ten zur Vor­spie­ge­lung von Kompetenz.

    Er woll­te wohl mal mit der Euler­schen Zahl "e" ein Wort sagen, bei dem die meis­ten Hörer stau­nend nicken und dann alles Fol­gen­de glauben.

    Er rech­net ein­fach die Basis für die Repro­duk­ti­ons­zahl um auf die Euler­sche Zahl e.
    R=3 meint ein Infi­zier­ter sorgt dafür, dass nach einer Gene­ra­ti­ons­zeit dann 3 ande­re infi­ziert sind.
    Nach x Gene­ra­ti­ons­zei­ten sinds dann eben 3^x (sprich 3 hoch x) Infi­zier­te. Basis 3 klingt zu banal, also schwupps die Basis auf e (Euler­sche Zahl) wech­seln mittels
    3 = e^ln(3)
    …wobei "ln" der Log­arith­mus natu­ra­lis (zur Basis e) ist…
    Also nach x Gene­ra­ti­ons­zei­ten gibt's
    3^x = (e^ln(3))^x=e^(ln(3)*x) Infizierte
    .…und schwupps sind die Wachs­tums­ra­te ln(3) und die Anzahl Gene­ra­ti­ons­zei­ten x im Exponenten
    und das Reis-auf-Schach­brett-Modell kann man nur noch ohne Reis und mit Taschen­rech­ner durchrechnen.

    Und dann kann man eben aus Infek­ti­ons­zah­len damit auch rück­wärts rech­nen, sprich nach der Repro­duk­ti­ons­zahl auflösen.

    1. dAS pRO­BLEM IST DAS fOL­GEN­DE: [oops] die eulers'sche Zahl wird in der Pnde­mio­lo­gie nicht ver­wen­det. Nicht erst seit frau Prof. Brink­mann die "2", denn zwei sei die zahl, nicht die eins und schon gar nicht die Drei. Hat hier einer "Euler" gesagt. Dar­qauf gibt's kein Buss­geld – Unglaub­lich, dach­te ich näm­lich bis­her. Sie­he die "Rit­ter des Euler", denn Zwei sei die Zahl, und die Fein­de der Pan­de­mie wer­den sehen was sie davon haben. Er hat Zwei gesagt!

      https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​B​3​5​d​_​Q​j​s​Y1w

      Sag nie­mals "Euler", zu einer alten Bio­lo­gin – HäHä
      Nie-Euler, Euler-Peng und Euler-wumm – nix zu danken.

    2. Gre­at, danke.
      Als ich mich durch den Dros­ten­mo­no­log kämpf­te, muss­te ich ganz doll an Gerd Pos­tel den­ken. Aber das ist nur so ein Gefühl.

        1. Wenn DrOs­ten noch vor der Wup­ti­zi­tät der Antib­inoxe und der Ver­knis­pe­lung der Con­tra­me­dü­se warnt, dann kommt auch Pos­tel wie­der zu Ehren: ein ande­rer kann dem Dr. in die­sem Fall auch nicht mehr helfen.

    3. Sehe ich genau­so. Er lässt dann so Begrif­fe wie Euler fal­len und der alle schrei­en Ah und Oh. Klas­si­sches Wort­ge­klin­gel wie "expo­nen­ti­el­les Wachs­tum". Als Infor­ma­ti­ker habe ich damit zu tun und man unter­sucht in der Kom­ple­xi­täts­theo­rie, ob Pro­ble­me nicht­de­ter­mi­nis­tisch poly­no­miell (NP) lös­bar sind, oder außer­halb lie­gen, also expo­nen­ti­ell sind. Ich mer­ke daher schnell, wenn sich lai­en­haft über das The­ma geäu­ßert wird. Für vie­le heißt expo­nen­ti­el­les Wachs­tum, dass etwas regel­recht explo­diert. Man will es sug­ge­rie­ren. Ein Dirk Mül­ler geht dann mit Fak­tor 2 ins Ren­nen, um zu erläu­tern, wir gefähr­lich das ist, obwohl in der Rea­li­tät typi­sche Zins­fak­to­ren sel­ten 1,08 (8 %) über­stei­gen. 8 % ist die durch­schnitt­li­che Bör­sen­ren­di­te. Selbst der Zins von 0,1 % (Fak­tor: 1,001) aufs Spar­buch, den es in den letz­ten 20 Jah­ren gab, hat zu einem expo­nen­ti­el­len Wachs­tum geführt. Das nutzt den Spar­buch­spa­rern aber wenig.

      Oft wird auch nicht erwähnt, auf wel­cher Zeit­ein­heit sich die For­mel mit dem R‑Wert basiert. Ange­nom­men, R = 1,1 und die Zeit­ein­heit ist ein Tag. Dann kann man auch 1,1^7 rech­nen und man liegt bei 1,94, was der R‑Wert für eine For­mel auf Wochen­ba­sis genutzt wer­den kann. Ich weiß es bis heu­te nicht, wel­che Zeit­pe­ri­oden genutzt werden.

      Das gehört aber dazu, um die Leu­te zu ver­wir­ren und dumm zu verkaufen. 

      Expon­ti­el­les Wachs­tum nicht grund­sätz­lich ein Pro­blem. Irgend­wann über­hölt jede expo­nen­ti­el­les Funk­ti­on eine poly­no­miel­le, den­noch kann es sein, dass unter mensch­li­chen und irdi­schen Bedin­gun­gen expo­nen­ti­el­les Wachs­tum hand­hab­bar ist, bei­spiels­wei­se wenn die Ein­ga­be­grö­ßen des Algo­rith­mus klein sind oder wenn ein mensch­li­ches Leben sel­ten 100 Jah­re über­dau­ert, dann ist es voll­kom­men Wum­pe, was aus dem Pfen­nig 2000 Jah­re spä­ter wird, den Joseph im Jah­re 0 bei 5 % ange­legt hat. 

      Zudem wächst ja nichts unend­lich lan­ge expon­ti­ell, denn es gibt in der Natur Sät­ti­gungs­pro­zes­se, auch in der Öko­no­mie. Bak­te­ri­en ver­meh­ren sich auch durch Zell­tei­lung (also expo­nen­ti­ell), da sogar in sehr kur­zen Repro­duk­ti­ons­zy­klen und den­noch gehen wir nicht in Bak­te­ri­en unter. Und mit Viren ist ja auch nicht anders. Irgend­wann wird das Virus Pro­ble­me haben, Wir­te zu fin­den, wo es sich mal rich­tig schön laben kann.

  3. Sor­ry .… aber bei lesen wird einen schon schlecht mit dem Zeug was der abson­dert. Ich neh­me da lie­ber mei­ne gute alte Glas­ku­gel .…die kann irgend­wie mehr

  4. soll­te der Dros­ten D A S wirk­lich so gesagt haben, so ist der ein­zi­ge Platz für die­sen Zeit­ge­nos­sen das beson­de­re Kran­ken­haus in Dortmund-Applerbeck.….….….….…..

    1. Dros­ten wird noch nach Pase­walk gebracht. Das berühm­tes­te aller Pase­wal­ker Würstchen:

      " Reser­ve­la­za­rett Pase­walk, 28 Tage im Herbst 1918, der letz­te und wich­tigs­te uner­forsch­te Abschnitt in der Geschich­te Adolf Hit­lers. In drei die­ser 28 Tage voll­zog sich bei Hit­ler die schwers­te see­li­sche Trans­for­ma­ti­on, die jemals bei einer Per­son des öffent­li­chen Lebens beob­ach­tet wor­den ist: Vom abge­stumpf­ten Befehls­emp­fän­ger des Ers­ten Welt­krie­ges zum Hass und Rache spei­en­den poli­ti­schen Agi­ta­tor. Hit­ler ver­ließ am 14. Okto­ber mit einer Senf­gas­ver­gif­tung der Augen die Front und wur­de im Reser­ve­la­za­rett Pase­walk als „Psy­cho­path mit hys­te­ri­schen Sym­pto­men“ psych­ia­trisch behan­delt. Knapp einen Monat spä­ter, am 10. Novem­ber 1918, ver­fiel er bei Bekannt­wer­den der deut­schen Kapi­tu­la­ti­on in eine tie­fe Depres­si­on mit hys­te­ri­scher Erblin­dung. Mari­ne-Stabs­arzt Pro­fes­sor Edmund Fors­ter heil­te den Gefrei­ten mit einer geni­al ange­wand­ten Hyp­no­se von sei­ner Blind­heit, sug­ge­rier­te ihm Omni­po­tenz­ge­fühl und Sen­dungs­be­wusst­sein und wur­de so zum ahnungs­lo­sen Erfül­lungs­ge­hil­fen für alles, was danach an Schreck­li­chem geschah. Die­se Arbeit beruht auf neu­es­ten Erkennt­nis­sen und stellt der psych­ia­tri­schen Medi­zin Fra­gen, die ihr bis­her noch nicht gestellt wurden."

      https://​www​.ama​zon​.de/​H​i​t​l​e​r​-​P​a​s​e​w​a​l​k​-​H​y​p​n​o​s​e​-​i​h​r​e​-​F​o​l​g​e​n​/​d​p​/​3​7​7​0​0​1​1​678

      Viel­leicht war Dr. Osten schon dort, denn "Omni­po­tenz­ge­fühl und Sen­dungs­be­wusst­sein" hat er ja schon.

  5. Schla­ge den Sack – aber mei­ne den Esel.

    Um es mal im Kon­junk­tiv auszudrücken:
    Wenn es sich her­aus­stel­len soll­te, daß der gesam­te Auf- und Unter­bau der Coro­na-Pan­de­mie weder ethisch-mora­li­schen, noch medi­zi­nisch-wis­sen­schaft­li­chen, noch juris­ti­schen Maß­stä­ben genügt – und zwar welt­weit – wür­de dies eine noch nie dage­we­se­ne Erschüt­te­rung der Glaub­wür­dig­keit in die Insti­tu­tio­nen bedeu­ten, bis hin zu Unru­hen und Chaos.

    Wie mein­te Dr. Pür­ner: "Poli­tisch muss die Pan­de­mie ver­mut­lich des­halb wei­ter­ge­führt wer­den, damit nicht die meis­ten Poli­ti­ker zurück­tre­ten müssen. "
    https://​mobi​le​.twit​ter​.com/​D​r​P​u​e​r​n​e​r​/​s​t​a​t​u​s​/​1​4​7​9​2​3​5​4​5​8​8​1​5​1​2​3​456

    Und genau des­halb wird auch der größ­te Teil der gesell­schaft­li­chen Nomen­kla­tu­ra die Maß­nah­men wei­ter unter­stüt­zen – auch weil nie­mand "der Ein­zi­ge" sein will, dem die "Ein­sicht" fehl­te und der sich dem Druck gebeugt hat.

    z.b. hier: Gesund­heits­mi­nis­ter bera­ten über mög­li­che vier­te Corona-Impfung
    https://​www​.rnd​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​g​e​s​u​n​d​h​e​i​t​s​m​i​n​i​s​t​e​r​-​b​e​r​a​t​e​n​-​u​e​b​e​r​-​m​o​e​g​l​i​c​h​e​-​v​i​e​r​t​e​-​c​o​r​o​n​a​-​i​m​p​f​u​n​g​-​M​7​2​S​Z​D​L​X​2​K​Y​Y​6​D​C​5​M​A​5​A​S​D​K​U​Z​I​.​h​tml

  6. Dan­ke für die Arbeit.

    Ich wuß­te bis­her nicht, wel­chen Unsinn der Kerl ver­zapft. Aber nun werd ich mir die eine oder ande­re Stil­blü­te grei­fen und sie andern­orts ein wenig propagieren. 😀

  7. Ein Nicht-Epi­de­mio­lo­ge, der alle ande­ren für unter­be­lich­tet hält. Ein Trau­er­spiel. Den Betrug mit sei­nem PCR kann er, der aus sei­ner Sicht maxi­ma­les Sozi­al­pres­ti­ge erreicht hat, nicht weg­quas­seln. Er ist ein zyni­scher Täter, und so soll­te er vor Gericht kom­men. Bewuss­te Täu­schung von Poli­ti­kern und Gesell­schaft. Mit welt­weit mil­lio­nen­fa­chen Men­schen­schä­den. Ver­bre­chen gegen die Menschlichkeit.

  8. @aa
    Gern geschehen.

    Btw…
    der inter­es­san­te Teil ist der fol­gen­de, der viel­leicht auch erklärt, war­um er so hoch­tra­bend wird:

    "Wenn das aber so ist und wie gesagt, es gibt dezen­te Hin­wei­se dar­auf, dann wäre der R‑Wert die­ses Virus eigent­lich klei­ner und damit sind die Kon­troll- maß­nah­men effektiver. "

    Wobei sei­ne Schluß­fol­ge­rung zwar stim­men mag, aber den wesent­li­chen Punkt aus­ser acht läßt.
    Wenn man die­sen Beob­ach­tun­gen Glau­ben schenkt (was er zu tun scheint):
    https://​www​.medrxiv​.org/​c​o​n​t​e​n​t​/​1​0​.​1​1​0​1​/​2​0​2​1​.​1​2​.​2​5​.​2​1​2​6​8​3​0​1v1
    dann ist das seri­el­le Inter­vall halb so lang, sprich 5 Tage sind nicht ein seri­el­les Inter­vall, son­dern zwei à je 2,5 Tage.
    Bei alten Vari­an­ten wür­de bei einer Ver­drei­fa­chung inner­halb von 5 Tagen R=3 sein (eine Gene­ra­ti­ons­zeit innert 5 Tagen). Bei Omic­ron dann aber Wurzel(3)=~1,8 , da nach 5 Tagen in zwei Gene­ra­ti­ons­zei­ten dann 1,8^2=3 Infi­zier­te rauskommen.…
    mal ohne Zylin­der und Hub­raum erklärt.

    Wenn jetzt aber die Repro­duk­ti­ons­zahl viel nied­ri­ger ist, gibt's vor allem viel schnel­ler sowas wie Her­den­im­mu­ni­tät, sprich der Peak ist schnel­ler erreicht und man benö­tigt eigent­lich eine nied­ri­ge­re Impf­quo­te bzw. weni­ger Immu­ne bis Fei­er­abend ist.
    Grob abge­schätzt mit R=1,8 bei 1–1/R=1–1/1,8=44% frisch immu­ni­sier­te nach dem Stan­dard­mo­dell aus der vor-Drosten-Ära.

    Was dann wie­der zur Fol­ge hät­te, dass in der Omic­ron-Sai­son maxi­mal nur jeder zwei­te mit dem Virus in Kon­takt käme. Unab­hän­gig von irgend­wel­chen angeb­lich effek­ti­ve­ren Kontrollmaßnahmen.

  9. https://​www​.bild​.de/​r​e​g​i​o​n​a​l​/​f​r​a​n​k​f​u​r​t​/​f​r​a​n​k​f​u​r​t​-​a​k​t​u​e​l​l​/​c​h​a​r​g​e​n​n​u​m​m​e​r​-​f​a​l​s​c​h​-​a​b​g​e​s​c​h​r​i​e​b​e​n​-​6​8​0​-​i​m​p​f​p​a​e​s​s​e​-​u​n​g​u​e​l​t​i​g​-​7​8​7​7​0​0​2​2​.​b​i​l​d​.​h​tml

    Es ist nur lei­der, lie­be Bild, kein "Impf"-Zentrum, son­dern eine Sta­ti­on, in der Pro­ban­den als Teil­neh­mer eines medi­zi­ni­schen Expe­ri­ments teil­neh­men und anschlie­ßend eine befris­te­te Teil­nah­me­be­stä­ti­gung erhalten.

    Dass frau oder man sich ver­tippt, kann jeder­zeit auch bei sol­chen expe­ri­men­tel­len Teil­nah­me­be­stä­ti­gun­gen passieren.

    Und woher weiß so ein armes "Impf"-Opfer, ob nicht dann auch der QR-Code von irgend­je­mand ande­rem falsch gene­riert wur­de? Viel­leicht ändert das Smart-Pho­ne des Pro­ban­den eben­so auf­grund von Soft­ware-Feh­lern die Codes automatisch?

  10. Um sich den Pfos­ten-Kotz­cast frei­wil­lig zu geben, bedarf es einer maso­chis­ti­schen Ader, die mir offen­bar voll­kom­men fehlt.

    Viel­leicht kann das Regime das künf­tig bei Ver­hö­ren der Dis­si­den­ten einsetzen:
    – "Zeigt den Delin­quen­ten die Instru­men­te, nein, spielt ihnen den Pfos­ten-Kotz­cast vor."
    – "Ich gestehe!"

  11. die fra­ge ist, kann man dros­ten gegen dros­ten benutzen?
    kann man dros­ten gegen die impf­pflicht benutzen?
    ist das gerichtsrelevant?

    die indi­vi­du­el­le exis­tenz wird geop­fert wer­den, im inter­es­se des gemein­wohls, das eine gemein­de definiert.

    1. @holger blank

      Hab mal das BMG wegen Dros­ten ange­ru­fen, die haben sofort abge­wun­ken: Herr Dros­ten erzählt Quatsch, heu­te so mor­gen so. Auf der BPK will offen­bar auch nie­mand mehr neben Dros­ten sit­zen… Die Exper­ten­grup­pe wird von sei­nem Chef Heyo Kroe­mer gelei­tet, da wird Dros­ten wohl nicht hervorspringen.

  12. Weil Ana­lo­gien genau­so wenig funk­tio­nie­ren wie die "Imp­fung" und wir Unge­spritz­te schon alle zu Neu­jahr gestor­ben sind, sei hier eine wei­te­re Ana­lo­gie gestattet:
    Die Imp­fung aus der Sicht eines Kraftfahrzeugwesens.

    Also, das Kraft­fahr­zeug­we­sen sei ein Rad­fah­rer (weib­lich, männ­lich, däm­lich oder außer­ir­disch). Wir neh­men einen SUV-Fah­rer wegen der beson­ders schreck­li­chen Sym­bo­lik als Spritz­arzt und den SUV als Spritz­mit­tel, so wie die mRNA, die die Sta­chel­pro­te­ine erzeugt. Der Rad­fah­rer sei der vom SUV bedroh­te Kör­per (ihr kennt das aus Pres­se­mel­dun­gen – SUV "erfass­te" Rad­fah­rer – das machen die SUVs sel­ber ohne Fahrer).

    Nun pro­kla­miert der Impf­dik­ta­tor per Impf­pflicht, dass der arme Rad­fah­rer bedroht ist und sich schüt­zen muss. Das hat der Dik­ta­tor von einem Men­schen­freund ins Ohr geflüs­tert bekom­men. Muss, denn sonst bricht der Stra­ßen­ver­kehr zusam­men. Damit der Kör­per des Rad­fah­rers im Fal­le eines Unfalls bes­ser vor­be­rei­tet ist, muss der Rad­fah­rer sich vor einen SUV wer­fen, mit einem gen­tech­ni­schen SUV-Fah­rer auf Spritz­tour. Ande­re Maß­nah­men gibt es nicht und Quer­len­ker wol­len wir schon gar nicht.

    Weil nun, wie wir wis­sen, der Nach­weis des Erfol­ges einer sol­chen Spritz­fahrt nicht gelingt, muss sich der Rad­fah­rer immer wie­der vor einen SUV wer­fen. Rad­fah­rer wer­den so geimpft und sind nun bes­tens auf einen Unfall mit einem SUV-Fah­rer vor­be­rei­tet, geschützt.

    Man kann die­se Art der "Imp­fung" auch mit einem Revol­ver und Rus­sisch Rou­lette beschrei­ben. Nur fehlt da die Sym­bo­lik des SUV-Fahrers (*).

    Genau so bescheu­ert ist die "Imp­fung" mit den Sta­chel­pro­te­inen von SARS-CoV‑2!

    (*) Ver­zeiht mir, lie­be SUV-Fah­rer, aber Ihr habt es verdient. 😉

    1. Am schlimms­ten sind die SUVs, die mir als Rad­fah­re­rin oder Fuß­gän­ge­rin mehr als oft genug, auf dem Geh­weg par­kend, die Frei­heit zum Spa­zie­ren­ge­hen, par­don zum Lau­fen, zum Gehen, zur Fort­be­we­gung an der fri­schen Luft neh­men. Ich glau­be aber inzwi­schen immer mehr, das sind ledig­lich die Park- und Fahr­as­sis­ten­ten der SUVs, die die Autos da mit­ten auf dem Geh­weg abstel­len, es sind gar nicht die Fah­rer selbst. Die Autos machen fast alles automatisch. 

      Rei­ner Zufall, dass da manch­mal über­haupt noch ein Fah­rer oder Fah­re­rin drin zu sehen ist. Und das bringt mich eben zu der Frage:

      https://​www​.coro​dok​.de/​g​e​n​i​a​l​-​d​e​r​-​d​r​o​s​t​e​n​/​#​c​o​m​m​e​n​t​-​1​0​8​700

      wie kann ein "Impf"-Proband, eine Ver­suchs­teil­neh­me­rin an den Stu­di­en, "Coro­na-Schutz-Imp­fung" genannt, erken­nen, ob sie oder er über­haupt "geimpft" ist? Wenn nicht mal der Char­gen-Stem­pel oder der irgend­wie digi­tal erzeug­te QR-Code dar­über Aus­kunft gibt? 

      Sogar ein zen­tra­les "Impf"-Register kann sich jeder­zeit wie­der ver­ab­schie­den durch:

      unzäh­li­ge Soft­ware-Feh­ler, mensch­li­ches Ver­sa­gen, Ein­ga­be­feh­ler, abge­stürz­te Siche­rungs­ko­pie, Hacker-Angriffe,

      Strom­aus­fäl­le, Über­mitt­lungs­feh­ler zwi­schen den Sta­tio­nen, Ver­wechs­lung zwi­schen den Email-Adres­sen und Char­gen-Num­mern der "Impf"-Opfer,

      fal­sche Zuord­nung zwi­schen Email-Adres­se und rea­ler Adresse,
      fal­sche Ein­ga­be bei der Zuord­nung zwi­schen Geburts­da­tum und ech­ter Adres­se, fal­sche Ver­bin­dung zwi­schen den Geburts­da­ten und "Impf"-Daten der Booster-Teilnehmer, 

      die zwei­te "Imp­fung" kann mit der drit­ten "Imp­fung" ver­we­chelt wer­den, die ers­te "Imp­fung" ist schon lan­ge ungül­tig, die drit­te gilt nur für 270 Tage, ab wann? Gilt die drit­te "Imp­fung" ab der zwei­ten? Oder rech­net sie sich 270 Tage ab der ers­ten von vor einem Jahr?

      Was pas­siert mit einem QR-Code, wenn das "Impf"-Opfer an der Gen­be­hand­lung gestor­ben ist? Lebt der QR-Code auf dem Smart-Pho­ne oder auf einem ande­ren Han­dy wei­ter? Pro­band tot, QR-Code lebt locker noch zwei Jah­re? Was pas­siert mit einem "Impf"-Code auf einem defek­ten Handy?

      Wie bewei­se ich, dass ich gestor­ben bin, wenn doch aber mein QR-Code trotz­dem noch lebt?!? (Falls ich einen hätte.)

      Puuh. Ich geb's auf. 

      ~ ~ ~

      1. "Imp­fung" verwechelt

        — 19.07 – ich habe mich (!) ver­tippt: ver­wech­selt muss es heißen.

        -
        Die Text­erfas­sung des Dros­ten-Pod­casts ist super, habe ich ganz ver­ges­sen zu sagen, ein­fach herr­lich aufbereitet.

        Das Pro­blem bei der so genann­ten "Imp­fung" ist nur, man kann zwar alle Nach­wei­se durch­ein­an­der brin­gen las­sen, man kann ver­su­chen, die For­mu­la­re oder Codes zu kor­ri­gie­ren, doch wer ein­mal die gefähr­li­chen Spike-Pro­te­ine und die ande­ren – noch nicht mal bekann­ten – Sub­stan­zen REAL im Blut hat – wie kommt das Gift jemals wie­der raus aus dem Kör­per?? Blutaustausch? 

        Und die Fra­ge hat­te ich ja schon mal gestellt, was ist mit den Blut­kon­ser­ven von "Geimpf­ten"? Sind die für nor­ma­le, gesun­de Men­schen gefähr­lich? Las­sen sich die Spike-Pro­te­ine aus den Kon­ser­ven löschen, eli­mi­nie­ren? Oder ver­gif­ten die­se Kon­ser­ven eines Tages dann das "unge­impf­te", nicht gen-behan­del­te Unfall­op­fer, das Blut benötigt?

        1. Die Sta­chel­pro­te­ine des Virus kön­nen vom Kör­per abge­baut wer­den. Nach dem Ankop­peln des Virus an einen ACE Rezep­tor ent­fal­tet sich der Sta­chel, so dass die ein­zel­nen Pro­te­ine des Sta­chels offen im Blut sind und abge­baut wer­den. Ein Teil davon rich­tet jedoch zuvor Schä­den an.

          Bei den Sta­cheln von Biontech/Pfizer ist es ein wenig kom­pli­zier­ter. Die Geis­tes­kran­ken, die die "Imp­fung" geschaf­fen haben, haben die Sta­chel­pro­te­ine so geän­dert, dass sie sich nicht nach Ankop­peln an einen ACE2 Rezep­tor ent­fal­ten. Dann kann das Immun­sys­tem nur noch den Bereich um die Stö­rung durch die Sta­chel­pro­te­ine bekämp­fen. Neben der nega­ti­ve Wir­kung auf die ACE2 Rezep­to­ren, die u. a. zur Regu­lie­rung in ver­schie­de­nen Orga­nen wie dem Herz benö­tigt wer­den, kommt es so zu ernst­haf­ten Zer­stö­run­gen, bei­spiels­wei­se an inne­ren Zell­wän­den der Blutgefäße.

          Freie Sta­chel­pro­te­ine kön­nen Zel­len des Kör­pers ver­kle­ben. Die so ent­ste­hen­den Zell­klum­pen sind für den Kör­per ver­lo­ren und wer­den vom Immun­sys­tem samt Anteil von den Sta­chel­pro­te­inen ver­nich­tet. Aus­nah­men bil­den Zell­klum­pen, die Blut­ge­fä­ße ver­schlie­ßen. Das kann zu Infark­ten füh­ren, bei­spiels­wei­se im Gehirn, was die Fra­ge des Abbaus in den Hin­ter­grund stellt.

          Aus Erfah­rung wis­sen wir, dass nach unge­fähr 2 Wochen die meis­ten Opfer der "Imp­fung" ver­stor­ben sind. Das ist der Zeit­raum, der in der EU und den USA "geimpf­te" Per­so­nen noch nicht als "geimpft" gezählt wer­den, womit die meis­ten Opfer der "Imp­fung" nicht in der Sta­tis­tik landen.

          Ich hal­te einen künst­li­chen Abbau der Sta­chel­pro­te­ine von der "Imp­fung" für nicht prak­ti­ka­bel. Man muss die "Imp­fung" verhindern.

          Wer die "Imp­fung" ver­ord­net, ist mei­ner Mei­nung nach ein Verbrecher.

        2. @ peter Pan
          Wenn Sie die­se Fra­ge dem DRK ( beson­de­re Abt. ) stel­len, bekom­men Sie kei­ne Ant­wort, wer­den aber auf das
          Schlimms­te angeflucht.
          Ich war sehr erschro­cken. Dreis­tes Mafia Gesindel

  13. Ich habe die­se Dros­ten-Pos­tu­la­te tat­säch­lich drei­mal (!) kom­plett durch­ge­le­sen. Ehr­lich. Nach dem ers­ten Durch­le­sen habe ich nichts, rein gar nichts ver­stan­den. Also habe ich mir 12 Fla­schen Kal­le-Extra à 4,5% pro Fla­sche vor dem zwei­ten Durch­le­sen ein­ge­flößt und sie­he da, hin­ter­her habe ich immer­hin schon 54% davon kapiert. Das war mir aber plötz­lich zu wenig. Der Ehr­geiz hat­te mich gepackt – ich woll­te das alles ver­ste­hen und mei­nem im Jah­re 2015 ver­stor­be­nem Opa an sei­nem Grab lücken­los erklä­ren kön­nen. Die Lösung schien mir eine gute Fla­sche Kall­epitsch mit 42% pro Fla­sche zu sein. (Wich­ti­ger Hin­weis, damit kei­ne Miss­ver­ständ­nis­se ent­ste­hen: Alko­hol ist kei­ne Lösung. Alko­hol ist ein Destil­lat!) Nach dem drit­ten Durch­le­sen hat­te ich sage und schrei­be 96% ver­stan­den! Ein vier­tes Durch­le­sen für 100% kam für mich aber aus drei Grün­den nicht mehr in Fra­ge. 1. Eine drei­zehn­te Fla­sche Kal­le-Extra mit 4,5% hät­te zusam­men 100,5% Ver­ständ­nis erge­ben und ich woll­te nicht klü­ger sein als der Meis­ter, da ich kei­nen Dok­tor­ti­tel besit­ze und 2. hät­te ich für exakt 100% Ver­ständ­nis genau 293,33 ml von 330 ml trin­ken müs­sen, was mir in mei­nem Zustand aus­sichts­los erschien und 3. was hät­te ich mit dem Rest von 36,67 ml machen sol­len? Zum Weg­schmei­ßen zu scha­de. Vie­le wer­den jetzt zurecht sagen, du kannst dei­nem toten Opa doch nicht nur 96% der so unglaub­lich wich­ti­gen Dros­ten-Pos­tu­la­te vor­tra­gen. Des­halb habe ich mich dazu ent­schie­den, an man­chen Stel­len wie der Herr Dros­ten zu Lal­len und den Vor­trag so auf gefühl­te 100% zu stre­cken. In mei­nem Zustand sowie­so kein Pro­blem. Das habe ich mei­nem Opa nun an sei­nem Grab vor­ge­tra­gen (bit­te immer dar­an den­ken, dass ich die Aus­füh­run­gen nur zu 96% ver­stan­den habe): "Lie­ber Opa, der Herr Dros­ten sagt, 10 von 100 haben kei­ne Ahnung von Pro­zent­rech­nen, das sind immer­hin fast 17% und mit einer Imp­fung ver­dient sich die Phar­ma­in­dus­trie nur dumm. Mit vie­len Imp­fun­gen jedoch dumm und däm­lich." Er hat bis heu­te nichts dazu gesagt. Dann muss es wohl stimmen.

    1. @ Milo
      Trä­nen gelacht, konn­te drei mal nicht weiterlesen.

      …"hät­te zusam­men 100,5 % Ver­ständ­nis ergeben.…."

      out­stan­ding !!!!!!!!!!!!!!! Sati­re der Extraklasse
      100 Pro­zent Danke

    1. Zitat (sie­he pod­cast): "Also das ist so, wie wenn man den­ken wür­de, durch das Lesen eines Zei­tungs­ar­ti­kels oder eines Buchs stei­ge­re ich mei­ne Intel­li­genz. Das ist doch Quatsch. Das Hirn ist da und das hat eine Grund-Intelligenz."
      Der Typ hat sich wohl selbst beschrie­ben. Nix lesen, nix ver­ste­hen, aber mit einer unter­ir­di­schen "Grund­in­tel­li­genz" schwa­feln. Der soll Dok­tor sein?

  14. "Secon­da­ry Attack Rate" ist doch geil oder, da fällt die schwä­bi­sche Haus­frau auf die Knie und ist vol­ler Demut für ihren Meis­ter. Nach einem hal­ben Meter Text kommt sowie­so immer das Glei­che her­aus, je mehr Boos­ter um so dol­ler, fragt sich nur was.

  15. Dr. Ostens Ver­glei­che hin­ken zunehmend.
    Das Gehirn lässt sich sehr wohl trainieren.
    Die Ver­net­zung der Gehirn­zel­len stei­gert sich sogar bis ins hohe Alter durch geis­ti­ge Arbeit. Wer z.B. über­wie­gend kopf­rech­net, beherrscht als älte­rer Mensch das 1x1 bes­ser als ein Abiturient.
    Denn im Gegen­satz zu allen ande­ren Orga­nen ent­wi­ckelt sich das Gehirn ein Leben lang.

    Er hofft wahr­schein­lich, dass wir Men­schen schnel­ler ver­ges­sen, was mit uns gera­de passiert.
    Gelingt zum Glück bei vie­len nicht.

  16. Mit die­sem Pod­cast hat Herr Dros­ten viel­leicht sogar einen der ganz gros­sen in Sachen Come­dy ueber­trof­fe: die Bun­des­tags­re­de von Loriot.
    https://​musik​gu​ru​.de/​l​o​r​i​o​t​/​s​o​n​g​t​e​x​t​-​d​i​e​-​b​u​n​d​e​s​t​a​g​s​r​e​d​e​-​2​0​2​9​3​6​5​.​h​tml
    Das Raet­sel um die Rechen­kuens­te des Herrn Dos­ten kann ich auch nicht auf­klae­ren, es sei denn, er haet­te sich ver­se­hent­lich bei den Ein­gangs­da­ten sei­ner Rech­nung ver­tan, und es haet­te statt "Euler hoch Wachs­tums­ra­te mal Gene­ra­ti­ons­zeit" doch eher "Unfug hoch Bloed­sinn mal Unkennt­nis" heis­sen muessen …
    Viel­leicht soll­te Herr Dros­ten den Beruf wech­seln: Come­di­an ist viel­leicht eher sei­ne wirk­li­che Profession.

  17. So ein Hau­fen Bla­bla. Wie schafft man das nur, sowas kom­plett zu lesen – oder anzuhören?
    Zu der Omi­kron-Effek­ti­vi­tät des Boosterns:
    1.) Nicht nur Omi­kron hat einen rela­tiv stei­len zeit­li­chen Ver­lauf, son­dern auch das Boos­tern. Wenn man die Zahl der posi­ti­ven Tests oder die Ster­be­zah­len einer Kalen­der­wo­che mit der Boos­ter­quo­te die­ser Woche ver­gleicht, erhält man zu hohe Wer­te für die Effek­ti­vi­tät. Denn die Infek­ti­on fand ja schon frü­her statt als die Boos­ter­quo­te noch gerin­ger war.
    2.) Die Geboos­ter­ten sind ja fast alle frisch geboos­tert. Da wirkt die Sprit­ze ja angeb­lich noch ein biß­chen (bes­ser). Es könn­te sein,, daß die Effek­ti­vi­tät eines frisch zwefach Geimpf­ten genau­so gut ist. In einem vier­tel oder hal­ben Jahr kommt ver­mut­lich her­aus, daß die Effek­ti­vi­tät der Boos­te­rung gegen­über Omi­kron so groß ist wie die der Zweit­imp­fung bzw der Nicht-Impfung.

  18. Ich wür­de zu ger­ne ein­mal den Abitur­auf­satz Deutsch von Dr. Osten lesen. Aber viel­leicht ist der ja auch seit März 2020 ver­schwun­den. Wer so ein Zeug zusam­men­stam­melt, der ist auch schrift­lich nicht in der Lage, ver­nünf­ti­ge Gedan­ken zu for­mu­lie­ren. Wäre das mein Schü­ler gewe­sen, hät­te ich wäh­rend der Kor­rek­tur meh­re­re Male die rote Tin­te nach­fül­len müs­sen. Und zur Erhei­te­rung hät­te ich ihn immer sei­ne Auf­sät­ze laut vor der gan­zen Klas­se vor­le­sen lassen.

  19. Wei­ter­hin mein gröss­ter Respekt vor der maso­chis­ti­schen Leis­tung, sich den BS vom Virolü­gen-Auf­schnei­der über­haupt nur durchzulesen.

    Auch wenn die Schluss­fol­ge­rung von Lan­ka & Co., es gäbe gar kei­ne Viren (und die hamer­schen Theo­rien), nicht tei­le, fin­de ich ja im Hin­blick auf die Tata­sche, dass es wir mit einem Com­pu­ter­mo­dell eines Virus zu tun haben, den Satz "davon wur­den 3.321 per Gesamt­ge­nom­se­quen­zie­rung zwei­fels­frei bestä­tigt" irgend­wie belus­ti­gend. Oder beun­ru­hi­gend, je nach Blickwinkel.

  20. "Das Immun­sys­tem ist ein­fach da. Das lässt sich nicht stär­ken. Das ist so wie die Ver­dau­ung oder die Intel­li­genz. Das sind so Grund­funk­tio­nen, die man hat und die kann man eigent­lich nicht trai­nie­ren. Also ich kann auch nicht mei­ne Intel­li­genz dadurch stei­gern, dass ich mir ein Rät­sel­heft kaufe."
    Uff. Hat er das im Stu­di­um gelernt oder in sei­ner ver­schwun­de­nen Diss geschrie­ben? Aller­dings bin ich auch sicher, dass man sei­ne Intel­li­genz unter Außen­tem­pe­ra­tur (hier in Mur­mansk von – 15 Cel­ci­us) durch kei­ner­lei Anstren­gun­gen mehr stei­gern kann.
    War­um redet der Typ eigent­lich so ein pri­mi­ti­ves Deutsch? Ich erwar­te per­ma­nent einen Satz wie "Äh, Alter – was geht ab".

    1. Naja, irgend­wie hat er schon recht – mit dem Kauf des Rät­sel­hef­tes ist es nicht getan, man muss es auch durcharbeiten 😉

      Wie bei jedem Trai­ning: die Aus­füh­rung ist das Ent­schei­den­de. Und Ohne Trai­ning ver­küm­mert alles und redu­ziert sich auf den Minimalstand.

  21. Ich glau­be für Herrn Dok­tor D. gilt das glei­che, was Lau­ter­bachs Ex-Frau über ihren ver­flos­se­nen Public-Health-Mana­ger zu Pro­to­koll gab:
    "Ich hal­te es für bedenk­lich, was in sei­nem Kopf vor sich geht."

  22. nennt sich Wis­sen­schaft in Deutsch­land, wo HIrn­lo­se mit twit­ter, face­book account, frei erfun­de­nen Blöd­sinn ver­brei­ten dürfen

  23. Unser Ziel muss es sein, Wis­sen­schafts­feind­lich­keit zu bekämp­fen und das Ver­trau­en in wis­sen­schaft­li­che Insti­tu­tio­nen lang­fris­tig wiederherzustellen. 

    Sagt Lion Rudi, Kreis­vor­stand der Lin­ken Lis­te in Oberhausen

    https://​www​.lin​ke​lis​te​-ob​.de/​k​r​e​i​s​v​e​r​b​a​nd/

    hier

    https://​www​.frei​tag​.de/​a​u​t​o​r​e​n​/​l​i​o​n​/​g​e​d​u​l​t​-​a​m​-​e​nde

    (Im Titel wur­de Gedult inzwi­schen auf Hin­weis eines Foris­ten kurigirrt)

  24. lie­ber AA, mei­ne Hoch­ach­tung für die­ses Aus­maß an Lei­dens­fä­hig­keit, sich immer wie­der in die­se pod­casts rein­zu­knien. Ich schaf­fe es ein­fach nicht mehr.

  25. Oh je, was für ein Geschwur­bel. Beispiel:"Da kommt man dann in eine Über­le­gung rein.…"

    Dros­ten soll­te zuerst nach­den­ken und dann reden.

  26. Am bes­ten fin­de ich sein Gejam­mer, man käme immer ver­spä­tet an die wich­ti­gen Zah­len oder kön­ne das erst im Nach­hin­ein sehen. Er und sei­ne "Experten"-Kollegen haben nicht nur die feh­len­den Daten mit ihren dum­men Rat­schlä­gen zu ver­ant­wor­ten, soin­dern sind auch selbst Schuld, dass sie blind herumtappen.
    Denn die Zah­len sind da, man muss sie nur lesen kön­nen. Als Kla­bau­ter­bach und Tris­tan Omi­krons Gefähr­lich­keit noch hoch­schrie­ben, gab es längst Stu­di­en (aus einer haben die Witz­bol­de sogar zitiert), wel­che den Rück­gang in der Hos­pi­ta­li­sie­rung zeigten.
    Und jetzt ist im Wochen­be­richt des RKI anhand der Omi­kron-Unter­su­chun­gen (die Tabel­le ist dort auf Sei­te 25) auch end­lich mal zu sehen, wie sehr die Test- und Erfas­sungs­me­tho­den die soge­nann­te "Impf­ef­fek­ti­vi­tät" ver­zer­ren. Im Grun­de sind die dort aus­ge­wer­te­ten Omi­kron-Fäl­le eine brauch­ba­re Kohor­ten­stu­die, denn sie bezie­hen sich auf den Pool der wei­ter­ge­hend unter­such­ten Fäl­le, ohne dass sich Vor­auswah­len durch Test­auf­la­gen aus­wir­ken könnten.
    Sie­he da, plötz­lich sind die dort auf­tau­chen­den Ver­tei­lun­gen ver­blüf­fend nah an der Ver­tei­lung der jewei­li­gen Grup­pen in der Gesamtbevölkerung.
    Das liegt nicht an "Immu­ne­s­cape" oder der Geris­sen­heit von Omi­kron, son­dern ein­fach dar­an, dass bei kei­ner ande­ren Vari­an­te eine sol­che unbe­ein­fluss­te, mini­mal ver­zerr­te Daten­la­ge vor­han­den war.
    Natür­lich wer­den die Model­lie­rer und Tris­tans die­ser Welt das nicht begrei­fen, weil es nicht in ihr vor­ge­fass­tes Welt­bild des gefahr­vol­len Virus passt, wel­ches nur mit einer Imp­fung an der Mas­sen­aus­lö­schung der Mensch­heit gehin­dert wer­den kann – und natür­lich durch die Rat­schlä­ge von Pro­fes­sor Wuschel­kopf und sei­nen Freunden.
    Durch die bewähr­ten Mecha­nis­men wird die­ser Wahr­heits-Effekt mit der Zeit mög­li­cher­wei­se auch ver­schwin­den, weil man statt auf Basis ver­läss­li­chen Daten bald wie­der von zusam­men­ge­zim­mer­ten Hilfs­da­ten aus­ge­hen oder eine Vor­auswahl bei den Daten tref­fen wird.

  27. Erin­nert mich an "Nicht nach­ma­chen". Das war auch eine Wissenschaft&Technik-Sendung mit den bei­den Wis­sen­schafts­mo­de­ra­to­ren Bern­hard Hoë­cker und Wigald Boning.

  28. »Mit ande­ren Wor­ten, wir kön­nen jetzt ganz ein­fach den­ken, wir sind eigent­lich in einer Situa­ti­on wie im März 2020. Wir haben ein Virus, das sich mit einem R‑Wert um die drei ver­brei­tet in einer Bevöl­ke­rung, die kom­plett unge­schützt ist. Es ist die­sel­be Situa­ti­on, oder?…«

    Wtf

  29. "Seit Jah­ren ver­wech­selt Dros­ten aller­dings den Stand der For­schung mit sei­nen Annah­men, bei deren Vali­die­rung er sehr schnell dünn­häu­tig wird."

    Bes­ser kann man die Arbeits­wei­se und die Cha­rak­ter­struk­tur die­ser post­mo­der­nen Kari­ka­tur eines Wis­sen­schaft­lers nicht zusammenfassen.

  30. Ich bin ja bei der­ar­ti­gen Arti­keln einer­seits immer fas­zi­niert von der Detail­ver­ses­sen­heit, mit der der Autor ein The­ma angeht, kann mich aber ande­rer­seits des Ein­drucks nicht erweh­ren, dass er sich dabei völ­lig ver­rannt hat und den Wald vor lau­ter Bäu­men nicht mehr sieht.

    Also gucken wir mal, was im Dros­ten-Pod­cast vom 4.1. so gesagt wurde.

    "Die rea­lis­ti­sche Inzi­denz liegt wohl zwei bis drei­mal höher als die der­zeit vom RKI erfass­te.", stellt Schul­mann gleich zu Beginn fest. Soll­te man im Hin­ter­kopf behalten.

    Schul­mann: "Kön­nen wir denn aus den aktu­el­len Inzi­den­zen schon irgend­wel­che Infos zum Wachs­tum der Omi­kron-Fäl­le ablesen?"

    Dros­ten: "Wir kön­nen im Moment davon aus­ge­hen, dass wir so eine Ver­dopp­lung der­zeit um die vier Tage haben. Das ist es, was Model­lie­rungs-Grup­pen sagen."

    Dros­ten gibt also nur das wie­der, was ihm die Epi­de­mio­lo­gen gesagt haben. Wenn man also meint, es bes­ser zu wis­sen, soll­te man, wenn schon, eher die Epi­de­mio­lo­gen bashen.

    - Nun "zu den aller­letz­ten Daten, die das RKI zusam­men­ge­tra­gen hat", schreibt der Autor die­se Arti­kels und prä­sen­tiert uns eine Tabel­le mit den dem RKI gemel­de­ten Fall­zah­len der KW 46 bis 52.

    Neben­bei gesagt ist das eine klei­ne Unge­nau­ig­keit, denn tat­säch­lich wur­de Dros­ten ja danach gefragt, was man aus den "Inzi­den­zen" her­aus­le­sen kann – und nicht aus den gemel­de­ten Fällen.

    Macht aber nichts, so genau muß man es eh nicht nehmen.

    - "Dar­aus ist alles Mög­li­che abzu­le­sen, aber nichts von dem, was Dros­ten behaup­tet. Wir sehen Zuwäch­se, die zwi­schen dem Zwei- und Fünf­fa­chen schwanken".

    So uner­war­tet kommt das nun nicht, denn eine Woche hat nun mal 7 Tage. Bei einer Ver­dopp­lungs­zeit von vier Tagen wür­de man nach einer Woche also fast eine Ver­vier­fa­chung gegen­über der Vor­wo­che erwarten.

    Betrach­ten wir also die sechs Wochen von KW46 bis KW52 ent­spre­chend 42 Tagen, was wie­der­um 10,5x4 Tagen entspricht.

    Bei einem Anfangs­wert von 22 Fäl­len in der KW 46 ergibt sich also mathe­ma­tisch 22 x 2 hoch 10,5 = 31859 Fäl­le nach KW 52.
    Laut Tabel­le sind 28484 Fäl­le regis­triert wor­den, das sind also 3375 weni­ger als soeben rech­ne­risch ermittelt.
    Das ent­spricht einer Abwei­chung von ca. 11% gegen­über der Vor­her­sa­ge, d.h. die Rech­nung gibt die Rea­li­tät zu 89% rich­tig wieder!

    Was wol­le?

    Zuge­ge­be­ner­ma­ßen soll­te man die­ses Ergeb­nis nicht auf die Gold­waa­ge legen, weil man die rea­lis­ti­sche Inzi­denz eben nicht kennt. Man kennt eben nur das, was man getes­tet hat.

    Da schlägt nun end­gül­tig der Stun­de der Epidemiologen.

    Im Grun­de ist das alles aber sowie­so eine rein aka­de­mi­sche Fra­ge. Tat­säch­lich geht es für die Poli­tik seit Beginn der Pan­de­mie nur dar­um, eine Tria­ge zu ver­mei­den. Von daher inter­es­siert letzt­lich, in wie weit Omi­kron-Inzi­denz und Hos­pi­ta­li­sie­rungs­ra­te, ins­be­son­de­re die der Inten­siv­sta­tio­nen, korrelieren.

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