Gesundheitsministerin sehr angespannt. Universitätsklinikum schließt Stationen. "Impfungen" wirken

"Corona-Fällen unter Mitarbeitern: UKSH schließt Stationen
Kiel/Lübeck (dpa/lno) – Wegen einer Zunahme der Corona-Fälle in der Belegschaft schließt das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) an den bei­den Standorten Kiel und Lübeck Stationen…

«Insgesamt ist die Lage in den Kliniken lan­des­weit sehr ange­spannt», erklär­te Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken (CDU). «Das liegt auch am gene­rell hohen Krankenstand, der die Mitarbeitenden der Krankenhäuser beson­ders betrifft.» Wer krank oder infi­ziert ist, soll­te zu Hause blei­ben, um die Weitergabe der Infektion zu brem­sen. Von der Decken rief dazu auf, bei einer Coronaerkrankung auch nach der fünf­tä­gi­gen ver­pflich­ten­den Isolation zu Hause zu blei­ben, wenn ein Selbsttest wei­ter­hin posi­tiv ist oder wenn wei­ter Symptome vorliegen…"
hamburg.de (29.6.)

»Corona-Impfquote am UKSH: 97,1 Prozent« (uksh.de, 15.3.)
»
Corona-Impfquote am UKSH weit über­durch­schnitt­lich« (uksh.de, 31.3.)

Ist irgend­wer krank? Update: Aus einem Kommentar ler­ne ich etwas über Korrelationen:

uksh.de

Über den Bruder des jet­zi­gen Kanzlers hat­te sueddeutsche.de am 25.6.2020 berichtet:

»Warum der Bruder des Finanzministers in Paris berühmt ist

Man kennt ja das fran­zö­si­sche Pathos, die­se Neigung, alles ein wenig zu über­hö­hen. Und ist nicht wei­ter über­rascht, wenn Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire von einer "gro­ßen Ehre" spricht, erst­mals nach dem Corona-Ausbruch bei sei­nem "Freund Olaf" zu sein. Man nimmt es hin, als er, auch auf Deutsch, anfügt: "Ich muss dazu sagen, dass Olaf ist sehr berühmt in Paris. Er hat immer die deutsch-fran­zö­si­sche Freundschaft unter­stützt". Ach, war das wirk­lich so? Dann aber wird es inter­es­sant: "Aber ich muss auch dazu sagen, dass sein Bruder Jens Scholz ist auch sehr berühmt in Frankreich. Weil er vie­le Patienten in Kiel auf­ge­nom­men hat. So, dan­ke Olaf, für alles, das du schon getan hast. Aber dan­ke auch zu dei­nem Bruder. Das ist wirk­lich eine gro­ße deut­sche Familie, die Familie Scholz."

Olaf Scholz schaut unge­wöhn­lich gerührt. Was ist da passiert?«

Der Jens hatte

»… das Leben von sechs fran­zö­si­schen Covid-19-Patienten geret­tet, das Problem der unge­klär­ten Kostenübernahme wirk­lich soli­da­risch gelöst, alles schnell und unbürokratisch…

Bei der Frage, wer das bezah­len sol­le, sei Olaf wie­der in Spiel gekom­men. Eine Militärmaschine, Intensivtransporte, Intensivtherapie, "das gibt es ja nicht für 1,50 Euro", sagt Jens. "Da haben wir gesagt, wäre es nicht euro­päi­sche Solidarität, wenn die Bundesregierung die Kosten über­nimmt?" Den Vorschlag habe das Corona-Kabinett tat­säch­lich beschlos­sen.…«

Einen "Cum-ex" zum Bruder zu haben, kann ganz hilf­reich sein. Mit so Kleinigkeiten wie der Schließung von Stationen im Klinikum des klei­nen Bruders wegen Personalmangels kann sich der Kanzler aller­dings nicht abgeben.

19 Antworten auf „Gesundheitsministerin sehr angespannt. Universitätsklinikum schließt Stationen. "Impfungen" wirken“

  1. Soll nicht der Düsseldorfer beson­ders "rechts" sein – mei­ne ich hier gelernt haben zu sollen?

    Hier sieht man die­se "rech­ten" Düsseldorfer:

    ()https://youtu.be/nDs91xJQAtQ

    Demo Düsseldorf am 02.07.22

    Jetzt muss die Bewegung wie­der rich­tig aufflammen!

    Auf die Straßen!!!

  2. Laß Dich imp­fen dann behältst du Deinen Job sag­te das Orakel zum Krankenpfleger. Da ließ er sich imp­fen und wur­de entlassen.

    1. @Erfurt: Auch wenn Sie einen sol­chen Fall ken­nen mögen, die Regel ist, daß PflegerInnen hän­de­rin­gend von den Kliniken gesucht werden.

      1. Ach @aa, sie glau­ben wohl alles was im Fernsehen kommt? Das behaup­ten die doch nur! Im Übrigen ken­ne ich nicht nur einen Fall.

        MFG

      2. Naja.…händerringend? Händerringend bedeu­tet bzgl Pflegerinnen eher Händereibend!!
        Wir haben ‑seit Töchter, Schwiegertöchter, Ehefrauen- nicht mehr per Knebelvertrag "Dienst am Gemeinwohl" machen gigan­ti­sche PflegerinnenNotstandsInsolvenzverschleppungen!!!
        Aber da klatscht der ver­roh­te Mittelstand mal wie­der aufm Balkon und macht dann mit sei­nen teu­ren "bull­shit­jobs" weiter!

  3. Nach mei­ner Beobachtung (SH) erkran­ken vie­le Geboosterte gera­de tat­säch­lich und sind nicht nur posi­tiv getes­tet. Die Symptome rei­chen von einer Erkältung bis hin zum grip­pa­len Infekt, der mit­un­ter schon recht hef­tig ausfällt.
    Ich ken­ne der­zeit kei­ne Ungespritzten, die krank werden.…

    1. Gerade mit einem Freund dar­über gere­det. Auch mein Eindruck: die Gespritzten lei­den hef­tig an Corona!

      Meine Staristik krie­ge ich ja seit Jahrzehnten nicht :-(((

  4. Wieviele unge­impf­te Pflegekräfte haben schon ver­zwei­felt ihrem Beruf den Rücken gekehrt? Wenn von die­sen jetzt vie­le (ohne Häme) spon­tan ihre Hilfe anbie­ten wür­den… viel­leicht wür­den ja man­che Augen geöff­net, wie absurd, wider­sin­nig und schäd­lich die ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impfpflicht ist.

  5. Der hohe "Krankenstand" ist natür­lich Folge der stän­di­gen Testerei. Immer noch: Geimpfte 2x die Woche, Ungeimpfte sogar täglich.

    Und jeder, der eine 6 wür­felt, muss ein paar Tage aussetzen.

  6. Zufällig ist des Kanzlers Bruder auch der Vorstandsvorsitzende des UKSH:
    https://www.uksh.de/Das+UKSH/Organisation/Organe/Vorstand.html

    Tom Lausen hat in sei­nem Buch „Die Intensiv-Mafia“ auf S. 137 u. a. geschrie­ben, dass das UKSH für ca. 1300 Covid-19-Patienten ins­ge­samt 71.522.637 € staat­li­che Förderung erhal­ten hat und das Jens Scholz lt. Angaben des Klinikums eine erfolgs­ab­hän­gi­ge Bezahlung erhält.

    Wie ist es mög­lich, dass bei soviel steu­er­li­cher Unterstützung kein Geld für die Aufrechterhaltung des regu­lä­ren Klinikbetriebs übrig bleibt? – Ich fra­ge für einen Freund.

    1. >>Wie ist es mög­lich, dass bei soviel steu­er­li­cher Unterstützung kein Geld für die Aufrechterhaltung des regu­lä­ren Klinikbetriebs übrig bleibt? – Ich fra­ge für einen Freund.chon weg zu sein von der Webseite.<<

      up:

          1. Also eine selbst­fa­bri­zier­te Krisensituation. Wie bei den Rohstoffen auch. Ob Dillentantismus oder Absicht .. mir ist das eigent­lich klar, aber es gibt Leute, die wol­len für jede Offensichtlichkeit einen Beleg …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.