Grafiken, die nichts beweisen

Vier Grafiken aus dem glei­chen Zahlenmaterial. Sie zei­gen, daß ein und die­sel­ben Zahlen ganz unter­schied­lich dar­ge­stellt und inter­pre­tiert wer­den können.

In der esten Sicht sind wir im Ranking ganz gut, aber auch die USA lie­gen noch vor San Marino.

Wie sieht es mit der nächs­ten Korrelation aus? Deutschland ein­sa­me Klasse, weit abge­schla­gen etwa Vatikanstadt – aber nur, weil es dort bis heu­te kei­ne Toten gibt. Selbst der mick­ri­ge Wert für die USA besagt: Die Zahl der Genesenen ist dop­pelt so hoch wie die der Todesfälle.

Ein völ­lig ande­res Bild ergibt sich, wenn man die Zahl der Fälle pro einer Million Einwohner betrach­tet. Da ste­hen wir ganz gut da, aber längst nicht so gut wie Kuba oder Japan. Selbst die USA wir­ken mode­rat, wäh­rend ein­sa­mer Spitzenreiter San Marino ist.

Quellen Stand 28.4. 00:13 Uhr

Wenn berück­sich­tigt wird, daß Daten in den ver­schie­de­nen Ländern sehr unter­schied­lich erho­ben wer­den, die Johns-Hopkins-Universität als Urheberin des Zahlenmaterials umstrit­ten ist und es erheb­li­che Tagesschwankungen gibt, dann soll­te uns dies vor­sich­tig machen bei der Akzeptanz der uns rund um die Uhr prä­sen­tier­ten ver­meint­lich objek­ti­ven Statistiken.

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