Grippe heißt jetzt Corona

Das hat das baye­ri­sche Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) der Bild-Zeitung gesteckt. Am 31.12. ist auf bild.de zu lesen:

»KAUM GRIPPE ODER NOROVIRUS
Behörde: Corona killt Winter-Krankheiten!«

Es wird nicht die­ses Foto verwendet:

https://thecandyfan.wordpress.com/2011/07/11/history-of-twix/

Aber man erfährt:

»Erlangen (Bayern) – Endlich mal gute Corona-Nachrichten!

Die Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie haben einen posi­ti­ven Nebeneffekt: Sie ver­hin­dern auch die Ausbreitung ande­rer Infektionskrankheiten.

▶︎ GRIPPE: Nach Angaben des baye­ri­schen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen gab es seit Anfang Oktober nur 30 Grippe-Fälle – im Vergleich zu 914 im sel­ben Zeitraum im Vorjahr. Das ist ein Rückgang um rund 97 Prozent!

▶︎ NOROVIRUS: Die Zahl der vom Norovirus aus­ge­lös­ten Darm-Infektionen lag 2020 bei knapp 4000. 2019 waren es 10 000 – also etwa 60 Prozent weniger.

Die Ursachen laut LGL-Sprecher: häu­fi­ges Händewaschen, das Tragen von Mund-Nasen-Schutz und die geschlos­se­nen Kitas, Schulen, Restaurants und Geschäfte.

Wie sich die ein­zel­nen Maßnahmen auf die Infektionszahlen aus­wirk­ten, kön­ne aber nicht gesagt werden.

Außerdem sei unklar, wie stark sich die­se auf die Grippesaison 2020/2021 aus­wir­ken wer­de, denn die Grippe-Welle ste­he noch bevor.

Diese begin­ne übli­cher­wei­se zwi­schen Anfang Januar und Anfang Februar.

80 Antworten auf „Grippe heißt jetzt Corona“

  1. Die Symptome einer schwe­ren Grippe- oder Noroviruserkrankung unter­schei­den sich stark von einem schwe­ren Covid19-Verlauf, des­halb geht der Raider-Twix-Vergleich ins kom­plett Leere.

      1. @aa
        Das gilt aber nur für leich­te Verläufe. Bei schwe­ren Verläufen gibt es deut­li­che Unterschiede. 

        https://www.netdoktor.de/krankheiten/coronavirus-infektion/coronavirus-oder-grippe-das-sind-die-unterschiede/
        Demnach muss­ten mehr Covid-19- (22 Prozent) als Grippe-Patienten (14 Prozent) beatmet wer­den. Auch die Beatmungsdauer lag im Schnitt mit 10 Tagen bei Covid-19 mehr als dop­pelt so hoch wie bei Grippe (4 Tage). 21 Prozent der Covid-19-Kranken star­ben, von den Grippepatienten waren es 12 Prozent.

        1. @Markus
          Sehr geehr­ter Herr Markus,
          bevor Sie erneut ein Fass mit Halbwissen in die­sem Forum aus­gies­sen – nicht nur bezgl. Ihrer "DNA – Entschlüsselungstheorie" besteht immer noch Erklärungsbedarf …

          Sie bemer­kel­ten, dass ein PCR-Test kei­ne Infektionen nach­wei­sen kann und gleich­zei­tig sind Sie sicher, dass er ganz genaue Rückschlüsse auf eine respi­ra­to­ri­sche Atemwegserkrankung lie­fert ? Ein "oft­mals" (auch im Sinne falsch posi­tiv) "nur" ent­deck­tes E‑Gen (gän­gi­ge Praxis vie­ler Schnipseljäger) reicht ohne umfas­sen­de Differenzialdiagnostik (auch gän­gi­ge Praxis) Ihrer Meinung nach aus ? 

          Fragen über Fragen …

          Wie immer freue ich mich auf eine Ihrer erfri­schen­den Belehrungen aus Ihrer Fass-Sammlung …

          Günter Adams

          1. "Wie immer freue ich mich auf eine Ihrer erfri­schen­den Belehrungen aus Ihrer Fass-Sammlung …"

            Jaaa !!!!!
            Große Freude …

        2. Das ist jetzt aber eine sta­tis­ti­sche Argumentation, kei­ne kli­ni­sche. Sollten meh­re­re Viren gleich­zei­tig der Auslöser sein, macht die Statistik kei­nen Sinn. Frage ist, wird bei Covid-19 posi­tiv noch auf Influenza getes­tet? Wird das Krankenhaus für Covid-19 bes­ser bezahlt, als für Influenza? Wieviel Tage Beatmungsdauer sieht die Fallpauschale für Influenza vor, und wie­vie­le Tage Beatmungsdauer für Covid-19? Wird immer noch "zu schnell" bei Covid-19 beatmet, wie eini­ge Mediziner monieren.

          Wie vie­le Lungenentzündungen hat­ten wir letz­tes Jahr und das Jahr davor?

        3. Verschiedene Influenza-Viren=verschiedene Schweregrade im Verlauf. Covid19 ist im Verlauf schon sehr nah an einem ver­gleichs­wei­se aggres­si­ven Influenza-Stamm dran, auch in Hinsicht etwai­ger Spätfolgen.

        4. Das sind kei­ne Unterschiede im Verlauf und den Symptomen son­dern in der Ausprägung und da die Unterscheidung zu tref­fen ist schwie­rig. Wer glaubt das der Zytokinsturm Covid 19 typisch ist, der irrt gewaltig.
          https://www.scinexx.de/news/biowissen/grippe-forscher-hemmen-toedlichen-zytokinsturm/
          Vitamin D das emp­foh­len wird, tut genau die­sem, der letzt­lich zu den schwers­ten Verläufen führt, hem­men da es ver­hin­dert das die "fal­schen" Antikörper akti­ve wer­den. (ist kom­pli­zier­ter sprengt aber hier den Rahmen)
          Selbst die LongCovid Symptome haben ein Äquivalent in der Influenza. Tante Google hilft gern.

        5. @Markus: gera­de die Beatmung ist das größ­te Problem, die häu­fig viel zu früh und viel zu oft und viel zu lang durch­ge­führt wodurch die hohen Todesfälle "pro­vo­ziert" werden.

          "Über 5000 Erkrankte lie­gen der­zeit auf Intensivstationen – mehr als die Hälfte davon wird künst­lich beatmet.

          Dass genau die­se Maßnahme in vie­len Fällen gar nicht nötig und sogar kon­tra­pro­duk­tiv sei, kri­ti­siert der Pneumologe Thomas Voshaar, Chefarzt der Lungenklinik im Krankenhaus Bethanien in Moers im Gespräch mit FOCUS Online. Der Mediziner, der auch Vorsitzender des Verbandes Pneumologischer Kliniken in Deutschland ist, mach­te bereits bei der ers­ten Welle im Frühjahr durch die nicht-inva­si­ve-Beatmung (non-inva­si­ve ven­ti­la­ti­on) von Corona-Patienten .

          Durch Intubation steigt Sterblichkeit rapi­de an
          „Fakt ist, dass wir in Deutschland Covid-19-Patienten viel zu früh künst­lich beatmen“, sagt Voshaar. Die künst­li­che Beatmung sei zwar eine wich­ti­ge, lebens­ret­ten­de Maßnahme für Schwerstkranke und Verletzte, die nicht mehr selbst­stän­dig atmen kön­nen, aber bei vie­len Covid-19-Patienten bestün­de gar kei­ne Indikation dafür.

          https://m.focus.de/gesundheit/news/bis-zu-50-prozent-sterben-daran-lungenarzt-fruehe-kuenstliche-beatmung-ist-groesster-fehler-im-kampf-gegen-corona_id_12787476.html

      2. Die Schätzung der – extrem lan­gen – Inkubationsperiode bei Covid-19 ist span­nend. Es gibt nicht viel dazu, nur das hier
        https://www.acpjournals.org/doi/10.7326/M20-0504
        was ich für wis­sen­schaft­lich frag­wür­dig hal­te und mal wie­der von der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health, Baltimore, Maryland durch­ge­führt wur­de – also Teil der Davos-Verschwörung.

        Die Webastostudie in Deutschland kommt auf einen Durchschnitt von vier Tagen
        https://www.aerztezeitung.de/Nachrichten/Studie-bestaetigt-SARS-CoV-2-Uebertragung-vor-ersten-Symptomen-409565.html

        Der – ers­te – baye­risch doku­men­tier­te Fall bei Webasto hört sich so an
        https://www.muenchen-klinik.de/unternehmen/presse/pressearchiv/news/artikel/webasto-und-muenchen-klinik-finden-erneut-zusammen/
        "Ende Januar, zu einer Zeit, in der außer­halb Asiens mit Corona eine Biersorte und kein Virus ver­bun­den wur­de, fand eine inzwi­schen welt­um­span­nen­de Krise auch in Stockdorf und München ihre Anfänge. Der Autozulieferer Webasto war ein in kür­zes­ter Zeit deutsch­land­weit bekann­ter Name und Synonym für die Ankunft des neu­ar­ti­gen Coronavirus in Deutschland. Die ers­ten posi­tiv getes­te­ten Mitarbeiter der Firma ver­brach­ten annä­hernd sym­ptom­frei und den Umständen ent­spre­chend gut gelaunt eine gefühl­te Ewigkeit in kli­ni­scher Isolation. "

        So kam es zu den Tests:
        https://www.merkur.de/lokales/starnberg/gauting/coronavirus-webasto-starnberg-erster-patient-deutschland-antikoerper-erfahrung-zr-90013504.html
        Erster Corona-Fall in Deutschland: Webasto-Mitarbeiter spricht über Infektion

        Wie der 33-Jährige dabei mit­teil­te, hat­te er sich vor sei­ner Infektion kaum mit dem neu­ar­ti­gen Virus beschäf­tigt. Erst als er von dem posi­ti­ven Test sei­ner chi­ne­si­schen Kollegin hör­te, hab er sich ers­te Gedanken um sei­ne Familie gemacht. „Am Wochenende hat­te ich Fieber und Schüttelfrost, jedoch kei­ne Atembeschwerden. Trotzdem war ich sofort um mei­ne schwan­ge­re Frau und um mei­ne klei­ne Tochter besorgt", so der Mitarbeiter im Gespräch.

        Mit der betref­fen­den Kollegin habe es ledig­lich ein ein­zi­ges Meeting gege­ben. Bei die­sem habe er ihr jedoch die Hand geschüt­telt und dann im wei­te­ren Verlauf auch neben ihr geses­sen. Nachdem der 33-Jährige von der Infektion der chi­ne­si­schen Kollegin erfah­ren hat­te, kon­tak­tier­te er umge­hend sei­nen Hausarzt. Dieser schick­te ihn nach München zum Tropeninstitut. Nach dem dor­ti­gen Test habe er aber erst ein­mal wie­der nach Hause fah­ren dür­fen, so der 33-Jährige. Gegen 20 Uhr am Abend des 27. Januar, habe er dann den Anruf erhal­ten, dass der Test posi­tiv aus­ge­fal­len sei.

        Webasto ist in China Marktführer für Dachsysteme. Ob wirk­lich eine ein­zi­ge Chinesin den Virus ein­ge­schleppt hat, ist frag­lich. Anhand der Symptome ist die Infektion nicht auf­fäl­lig gewor­den, aber auf­grund der Panik, die zum Test führte.

        Der ers­te doku­men­tier­te Covid-19 Erkrankte in Deutschland war zum Zeitpunkt sei­nes Tests aller­dings wie­der gesund:
        https://www.br.de/nachrichten/bayern/rueckblick-als-das-coronavirus-nach-bayern-kam,S5ZnOha

        "23. Januar: Chinesische Kollegin hält Schulung bei Webasto

        Vom 19. bis 23. Januar hält sich eine Chinesin am Hauptsitz ihrer Firma Webasto im Gautinger Ortsteil Stockdorf (Landkreis Starnberg) auf und lei­tet eine Mitarbeiter-Schulung, bei der auch ein 33-jäh­ri­ger Kollege aus dem Landkreis Landsberg am Lech sitzt. Auf ihrem Rückflug bemerkt die Frau ers­te Symptome, nach ihrer Rückkehr nach China wird sie posi­tiv getestet.

        27. Januar 2020: Erster Coronavirus-Fall in Deutschland

        Am 25. und 26. Januar bemerkt der 33-jäh­ri­ge Webasto-Mitarbeiter eben­falls Krankheitssymptome. Er mel­det sich krank, weil er sich "grip­pig" fühlt. Einen Tag spä­ter, am 27. Januar 2020, fühlt er sich aller­dings schon wie­der fit und geht zur Arbeit. Doch am sel­ben Tag bekommt die Firma die Nachricht von der Coronavirus-Infektion der Mitarbeiterin aus China."

        Das ist eine grip­pe­mä­ßi­ge Inkubationszeit von zwei Tagen.

    1. Den Norovirus gibt es ja offen­bar auch noch. Wenn der eben­falls um 97% zurück­ge­gan­gen wäre, hät­te die LGL-Erklärung eine gewis­se Plausibilität. So: ist stark zu ver­mu­ten, daß sich die Noro-Symptome nicht so leicht einer Corona-Infektion zuord­nen las­sen wie die von Erkältung und Grippe.

    2. @ Markus

      Die Gesellschaft für evi­denz­ba­sier­te Medizin in den USA hat alle bekann­ten Studien zu die­sem Thema aus­ge­wer­tet. Danach gibt es KEINE SIGNIFIKANTEN Symtomunterschiede!! Das wird gern behaup­tet, aber Evidenz ist da viel bes­ser und stär­ker. Wahrheit schafft Vertrauen, nicht das Nachgebete von soge­nann­ten Wissenschaftlern, denen man ihre Doktorarbeit geschenkt und die fol­gen­den Studien von inter­es­sier­ter Seite bezahlt hat. Ich weiß, der Glaube ver­setzt angeb­lich Berge, dar­an glaubst auch Du. Lies ein­fach mal nach, Informieren scha­det nicht.

    3. Oh, das ist sehr inter­es­sant. Bitte erläu­tern Sie mir doch mal wie sich der Verlauf einer schwe­ren Influenza von dem einer Covid19 unterscheidet.
      Ich habe eine Bekannte, ihres Zeichen Krankenschwester, sie wur­de im Juni 2020 mit Covid 19 Verdacht ins KKH ein­ge­lie­fert, dann nach nega­ti­vem Test nach Hause geschickt. Die Hausärztin sag­te, das ist aber Covid 19, erneu­ter Test-negativ,insgesamt 4 Negativ Test trotz Symptomen. Wäre sie kei­ne Krankenschwester wäre sie jetzt wohl Tod. Sie hat sich dann mit über 40 Fieber selbst ein­ge­wie­sen und auf einen Influenza Test bestan­den. Oh der Daus, der war dann posi­tiv und sie wäre an einer Influenza indi­zier­ten Lungenentzündung dann fast ver­stor­ben. Der Arzt sag­te ihr sie hät­te wenn über­haupt noch 6 Stunden gehabt ansons­ten hät­te man nichts mehr machen könn­nen. Es folg­ten 12 Tage auf Intensiv. Und wei­te­re Covid Tests trotz des posi­ti­ven Influenza Tests, weil…wörtlich sie ja Covid Symptome hat. Tut mir Leid aber so ein­fach ist es also nicht.

      1. @Danischmed
        Der Grad an Geisteskrankheit, der dar­aus spricht ist nicht mehr zu fassen!
        Symptomlos posi­tiv Getestete wer­den ein­ge­sperrt, aber Schwerstkranke ohne posi­ti­ven Test schickt man zum Sterben nach Hause! Sind Ärzte mitt­ler­wei­le so dumm?
        Mich wun­dert ja nix mehr…

    4. Die Symptome der Grippe und von COVID-19 las­sen sich nach Aussagen von Fachleuten der Pneumologie kaum von­ein­an­der unterscheiden. 

      Selbst im CT ist kein Unterschied zu erken­nen: die CT-Untersuchung der Lunge in cir­ca 85 % der Fälle. Sichtbar wer­den milch­glas­ar­ti­ge Infiltrate, bila­te­ra­le oder sel­te­ner uni­la­te­ra­le Verdichtungen und/oder inter­s­ti­ti­el­le Zeichnungsvermehrung. 

      Damit sind die bild­ge­ben­den Merkmale der COVID-19-Pneumonie im CT unspe­zi­fisch. „Diese radio­lo­gi­schen Befunde sind ver­gleich­bar mit denen von SARS und MERS, aber auch der H1N1-Influenza, der Cytomegalovirus-Pneumonie oder der aty­pi­schen Pneumonie“, sag­te Prof. Dr. med. Jens Vogel-Claussen, Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Medizinische Hochschule Hannover, dem Deutschen Ärzteblatt.

      Eine gute Unterscheidungsmöglichkeit zwi­schen Grippe und Covid-19 bie­tet der Erkrankungsverlauf. 

      Eine Grippe ist aus hei­te­rem Himmel da. 

      Eben noch gesund tre­ten auf ein­mal star­ke Kopf- und Gliederschmerzen sowie hohes Fieber und schwe­res Krankheitsgefühl auf.

      Auch Geruchsrezeptoren kön­nen vor­über­ge­hend vom Influenzavirus (Grippevirus) beschä­digt werden. 

      Manche Patienten kön­nen für meh­re­re Tage oder sogar Wochen nach einer Grippe nicht rie­chen oder schmecken.

      Kommt es zu einem schwe­re­ren Verlauf, tre­ten fol­gen­de typi­sche Grippe-Symptome auf:
      – Schüttelfrost
      – Dyspnoe (Atemnot, Kurzatmigkeit)
      – mas­si­ve Erschöpfung, die oft noch wochen­lang nach dem Infekt besteht

      Ein Beispiel: ein Kollege mei­nes Mannes war am Tag vor Heilig Abend zu einem Termin bei ihm im Büro. Keinerlei Symptome einer Atemwegserkrankung. Tagsdrauf hat­te er plötz­lich hohes Fieber, star­ke Kopf- und Gliederschmerzen sowie begin­nen­de Atemnot. PCR Test: posi­tiv. Also ganz klar Covid-19! Andere Erkrankungen wer­den gar nicht erst unter­sucht. Kein Test auf Influenza. Was man sucht, das fin­det man auch und was man nicht fin­den will, sucht man eben ein­fach nicht.

  2. Ja, auch der Raider-Twix Vergleich ist wie­der ein ver­zwei­fel­ter Fake. Hier wird nichts "umeti­ket­tiert", COVID ist nicht Influenza. Die PCR-Tests zei­gen das ja auch klar.

    Coronadoks ist im frei­en Fall. Nur noch trau­rig. Bitte besin­nen Sie sich.

    1. hal­lo Dominik, wie­so frei­er Fall, was für ein ver­zwei­fel­ter Versuch?
      Haben Sie auch Argumente außer stän­kern? Wenn die Hygienemaßnahmen die Grippe ver­hin­dern, war­um dann nicht Corona? Es sind bei­des Viren. Ist es so aus­ge­schlos­sen, dass jetzt etli­che Grippekranke unter Corona lau­fen? Auf die Influenza wird nicht getes­tet und die Krankenhäuser bekom­men pro Tag und Patient 100 Euro mehr für Covidpatienten…

      1. Ich habe mir mal die Mühe gemacht und Im Flu Net der WHO die KWs 48. und 49. der Jahre 2016 bis 2020 mit­ein­an­der verglichen:

        Jahr: Proben: Fälle:
        2016 115.769 12.979
        2017 127.006 15.344
        2018 139.511 10.520
        2019 86.210 9.438
        2020 204.150 385

        Trotz unge­fähr dop­pelt so viel unter­such­ten Proben, nahe­zu kei­ne Influenza Fälle .
         
        Wirken die Maßnahmen, um das Infektionsgeschehen von COVID-19 ein­zu­däm­men nur bei Influenza?

        Das ist ja mehr als unwahr­schein­lich, da bei­des Atemwegserkrankungen sind, die sich auf die glei­che Art und Weise übertragen.

        Masken haben sich ja bei der Vermeidung der Übertragung von Influenzaviren nicht als wirk­sam erwiesen.

        Damit, dass man nicht mehr auf Grippe tes­ten wür­de, hän­gen die nied­ri­gen Fallzahlen offen­bar nicht zusammen. 

        Denn getes­tet wur­de auf Grippe mehr als in Vorjahren.

        Wo ist die Grippe nur geblieben?

        Ist C. jetzt die "neue" Grippe?

        1. @Kristina

          Frage ist, wo haben die die Daten her? Das RKI hat ja noch nicht mal einen Überblick über die Gesamtzahl der Tests?

          "The data are pro­vi­ded remo­te­ly by National Influenza Centres (NICs) of the Global Influenza Surveillance and Response System (GISRS) and other natio­nal influ­en­za refe­rence labo­ra­to­ries col­la­bo­ra­ting actively with GISRS, or are uploa­ded from WHO regio­nal databases."

          Für Deutschland sind das die hier
          https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/NRZ/Influenza/influenza_node.html
          Damit sind wir beim Grippe-Web und den Hausarztpraxenhttps://grippeweb.rki.de/Wochenberichte/2020/2020–50.pdf

          Das hier ist die Aussage des RKI, war­um die Grippe ver­schwun­den ist
          https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/gesamt.html

          "GrippeWeb gehört zu den syn­dro­mi­schen Überwachungssystemen. Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die idea­ler­wei­se wöchent­lich online mel­den, geben an, ob sie eine neu auf­ge­tre­te­ne Atemwegserkrankung hat­ten mit Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen oder Fieber, oder ob dies nicht der Fall war. Derzeit mel­den etwa 6.500 bis 8.500 Teilnehmende pro Woche.

          Bei GrippeWeb wer­den Symptome abge­fragt, die auch bei Covid-19 beob­ach­tet wer­den. Deshalb wären auf­ge­tre­te­ne Covid-19-Erkrankungen – ob als sol­che (labor-)diagnostiziert oder nicht – eben­falls inbe­grif­fen. Eine Abfrage, ob bestimm­te Atemwegserreger nach­ge­wie­sen wur­den, ist im GrippeWeb-System bis­her nicht enthalten.

          Es wer­den bei GrippeWeb fol­gen­de Definitionen benutzt:

          – Akute respi­ra­to­ri­sche Erkrankungen (ARE) sind neu auf­ge­tre­te­ne aku­te Atemwegserkrankungen mit Fieber ODER Husten ODER Halsschmerzen;
          – grip­pe­ähn­li­che Erkrankungen (influ­en­za-like ill­ness; ILI) sind neu auf­ge­tre­te­ne aku­te Atemwegserkrankungen mit Fieber UND (Husten ODER Halsschmerzen). Somit gehö­ren alle ILI auch zu den ARE.

          Die "Covid-19-Wellen" (im März/April 2020 sowie im September/Oktober 2020) bil­den sich bei GrippeWeb in den ARE- und ILI-Raten bis­her nicht ab, da sich die COVID-19-Fallzahlen noch in einer Größenordnung bewe­gen, die noch unter­halb des "syn­dro­mi­schen Radars" liegt. Hinzukommt, dass durch die Einhaltung der AHA(+L)-Regeln (Abstand hal­ten, Hygiene beach­ten, Alltagsmaske tra­gen und Lüften) von vie­len Bürgerinnen und Bürgern, ganz all­ge­mein das Ansteckungsrisiko für vie­le Atemwegserkrankungen deut­lich redu­ziert wird. Letzteres spie­gelt sich in den im Vergleich zu den Vorjahren nied­ri­ge­ren ARE- und ILI-Raten wider. "

          Alles klar? Covid-19 befin­det sich "unter­halb des syn­dro­mi­schen Radars"

          Leute, wacht auf!

    2. Das kann ja bei die­sen Zahlen ziem­lich sicher vor allem eine sta­tis­ti­sche Verschiebung sein. So wie bei Polio und dem Krankheitsbild unter neu­em Namen "asep­ti­sche Meningitis" nach flä­chen­de­cken­der "erfolg­rei­cher" Impfung. Ich kann nicht beur­tei­len, ob die Poliokritik stich­hal­tig ist, aber mich erin­nert es doch sehr dar­an, was jetzt mit Covid und Influenza pas­siert. Zu glau­ben, dass die AHA Maßnahmen der­art erfolg­reich sind, die Grippe ein­zu­däm­men, wäh­rend sie kei­nen oder kaum Effekt auf C haben, scheint doch sehr unwahr­schein­lich gegen­über der Annahme, dass zahl­rei­che der angeb­li­chen C Fälle min­dest­ends eben­so Influenza oder ande­re Atemwegserreger auf­wei­sen, auf die eben die­ses Jahr gar nicht mehr oder so gut wie nicht mehr getes­tet wird! Crazy peop­le, cra­zy world. Wo bleibt die Wissenschaft???

    3. @Domink
      Menschen kön­nen meh­re­re Infektionen GLEICHZEITIG haben. Das fest­zu­stel­len, nennt man Differenzialdiagnose. Die ist wich­tig, um fest­zu­stel­len, an wel­chen Infektionen ein Mensch lei­det und wie man sie behan­delt. Was @aa oben dar­legt, lässt zwin­gend dar­auf schlie­ßen, dass nach einem posi­ti­ven Corona-Test alle wei­te­ren mög­li­cher­wei­se schäd­li­chen Infektionen, die jemand zusätz­lich und gleich­zei­tig haben könn­te, gar nicht mehr beach­tet wer­den. Das kann sich im Einzelfall als fatal aus­wir­ken, denn wer zum Arzt geht, will nicht Corona besie­gen son­dern sei­ne Beschwerden los­wer­den – unab­hän­gig von der Ursache. Eine Behandlung aber macht nur Sinn, wenn der Arzt ALLE Ursachen kennt. Der PCR-Test ist dabei nur EIN Mittel zur Differenzialdiagnose, der­zeit aber ist er das EINZIGE – das zei­gen die Zahlen. Das soll­te mit Raider = Twix aus­ge­drückt wer­den, wie man dem Text ent­neh­men kann – wenn man ihn liest. Das Leseverständnis man­cher Foristen scheint nur die Twitter-Schule zu kennen.

    4. @Dominik
      „Denn nur wo nutel­la drauf­steht ist auch nutel­la drin“. Und zu der aldi-Variante sag­ten wir auch: nutella.
      Egal, was auch immer Ursache für eine Erkrankung der obe­ren Luftwege ist: Sobald der PCR-Test posi­tiv ist, ist es Covid19. Nur jene mit nega­ti­vem Testergebnis „dür­fen“ Schnupfen, Erkältung und Grippe haben…

      Corodoks ist klas­se – ich lie­be die­se Seite.
      In 2021 bit­te weitermachen!

      1. @BMBürger:

        ich habe mir mal die Mühe gemacht und die KWs 48. und 49. der Jahre 2016 bis 2020 mit­ein­an­der verglichen:

        Jahr: Proben: Fälle:
        2016 115.769 12.979
        2017 127.006 15.344
        2018 139.511 10.520
        2019 86.210 9.438
        2020 204.150 385

        Damit, dass man nicht mehr auf Grippe tes­ten wür­de, hän­gen die Fallzahlen offen­bar nicht zusammen. 

        Denn getes­tet wur­de auf Grippe mehr als in Vorjahren.

        Ist C. jetzt die "neue" Grippe?

        Wirken die Maßnahmen, um das Infektionsgeschehen von COVID-19 ein­zu­däm­men nur bei Influenza?

        Wo ist die Grippe nur geblieben?

        Dazu eine per­sön­li­che Geschichte:
        Ein Kollege mei­nes Mannes war am Tag vor Heilig Abend noch fit zu einem Termin bei ihm im Büro. Am nächs­ten Tag: 40 Fieber, Kopfschmerzen, Atemnot -> Corona Test: posi­tiv. Also hat er COVID-19! Was auch sonst? Auf Grippe wur­de nicht getestet. 

        Aber: gera­de die Grippe kommt wie aus hei­te­rem Himmel, wohin­ge­gen sich die Symptome einer Erkältung sowie von COVID-19 lang­sam und suk­zes­si­ve entwickeln. 

        Haben die Ärzte eigent­lich alles ver­ges­sen, was sie über Atemwegserkrankungen gelernt haben?

    5. "Coronadoks im frei­en Fall" ???

      … ja dann aber husch­husch raus hier – oder sind Sie lebens­mü­de? Sie wol­len doch wohl nicht mitabstürzen …, …
      "Bitte besin­nen Sie sich"

    6. Wie gut, dass es die zuver­läs­si­gen PCR-Tests gibt, die alles so klar zei­gen. Ganz ver­rück­te Verschwörungsschwurbler behaup­ten ja, dies könn­te dar­an lie­gen, dass aus­schließ­lich nach Corona gesucht wird und nicht nach ande­ren Viren, dass also etwas, wonach gar nicht getes­tet wird, auch nicht "gefun­den" wer­den kann… Andere gehen noch einen Schritt wei­ter und ver­brei­ten die hoch­ge­fähr­li­che Lüge, das Vorhandensein von Viren müs­se nicht auto­ma­tisch eine mit die­sen ver­bun­de­ne Erkrankung bedeu­ten. (Schnell! Schnell! Wo sind die Wahrheitsminis… ähm, ich mei­ne Faktenchecker?). Und voll­kom­men im frei­en Fall Befindliche reden sogar von sol­chen Verschwörungsspinnereien wie einer "Differentialdiagnostik"…

      Wie gut also, dass wir end­lich auf­ge­klärt sind!

      1. INFOS ZUM PCR vom RKI höchstselbst:

        Völlig unglaub­lich – RKI ver­öf­fent­licht den Nachweis, dass Inzidenzzahlen nutz­los sind⚡⚡

        https://rki-wiko.shinyapps.io/test_qual/

        Völlig unbe­ach­tet von der Öffentlichkeit hat das RKI ein Werkzeug ver­öf­fent­licht, mit dem der Unsinn der Inzidenzwerte nach­ge­wie­sen wird.

        Dieser Rechner ist ver­öf­fent­licht wor­den mit einer Veränderung der Teststrategie.
        Seit dem 3.11.2020 wer­den nicht nur die RT-PCR-Tests ein­ge­setzt, son­dern auch Point-of-Care-Antigen-Test (Schnelltests).
        (https://www.kbv.de/html/poc-test.php)

        Diese Tests sind unge­nau­er als die RT-PCR-Tests.
        Hierdurch steigt die Zahl der falsch posi­ti­ven Ergebnisse.

        Beispiel:
        Tatsächlich sind 34 von 100.000 Menschen testpositiv.

        Was fin­det der Test?
        A. PoC-Test
        rich­tig posi­tiv 34 aus 100 000
        falsch nega­tiv 6 aus 100 000
        rich­tig nega­tiv 97.970 aus 100 000
        falsch posi­tiv 1.996 aus 100 000 

        B. Rt-PCR-Test
        rich­tig posi­tiv 34 aus 100 000
        falsch nega­tiv 0 aus 100 000
        rich­tig nega­tiv 99.870 aus 100 000
        falsch posi­tiv 96 aus 100 000

        Obwohl die Inzidenz tat­säch­lich unter 35 liegt, ist die Ampel auf rot, weil die ange­ge­be­ne Zahl bei 130 bzw. 2.030 liegt.

        Allein die­ser "nor­ma­le" sta­tis­ti­sche Fehler führt zu grund­lo­ser Quarantäne, Geschäftsschließungen, Maskenpflicht, Demonstrationsverboten etc.

        Die o.g. Zahlen gel­ten auch nur, wenn der Test rich­tig durch­ge­führt wird. Ansonsten sind sie noch höher.

        Wenn man sich vor­stellt, dass mit die­ser Methode gera­de kom­plet­te Volkswirtschaften an die Wand gefah­ren wer­den. Millionen Menschen an Hunger sterben.
        Milliarden Menschen erheb­lich in ihrer Freiheit beschränkt werden…

    7. Lieber Dominik … die Worte "PCR-Test" und "klar" soll­te man nicht in einem Satz sagen … siehe:
      Der PCR-Test kann kei­ne leben­di­gen Viren fest­stel­len! – Antwort des Berliner Senats auf die Anfrage des Abgeordneten Marcel Luthe.
      Mit dem PCR-Verfahren! kann man alles fin­den. Er ist nicht dazu geeig­net, eine Krankheit fest­zu­stel­len. – Karl Mullis – Erfinder des PCR-Verfahrens und Nobelpreisträger.
      Nur bei Patienten mit Symptomen anwend­bar. … nicht für dia­gnos­ti­sche Zwecke geeig­net. – aus dem Begleitschreiben des PCR-Testkit- Herstellers Roche.
      … um nur Einige zu nen­nen … und nur um dich zu wei­te­ren Recherchen anzuregen.

    8. @Dominik
      Jetzt wird es span­nend – ein "Mitstreiter" behaup­tet ähn­li­ches … Gleichzeitig "behaup­tet" er aller­dings auch, dass PCR-Tests kei­ne Infektionen nach­wei­sen können …
      (Diese Behauptung wird übri­gens auch von einem Berliner Testhersteller zu min­des­tens 50% unterstützt …)
      Erläutern Sie mir bit­te : ,,Die PCR-Tests zei­gen das ja auch klar."

      ,,Coronadoks ist im frei­en Fall." ??? Dazu erlau­be ich mir fol­gen­des zu bemer­ken : Ein sehr fein gespon­ne­nes Netz aus Fakten wird einen "her­bei­ge­sehn­ten Bodeneinschlag" intel­li­gen­ter Bürger verhindern …

      Verschiedenen, teils sicht­bar radi­ka­li­sier­ten, Maskengläubigen rate ich aller­dings, die­se Schmuddeltextilien bald mög­lichst zu einem Fallschirm "umzu­stri­cken" …

        1. Wissenswertes rund­um den PCR 

          Positiv getes­te­te Personen wer­den in den Medien und vom RKI sowie der Bundes- und den Landesregierungen als "Infizierte" bezeichnet. 

          Das ist nicht korrekt.

          Dabei han­delt es sich ledig­lich um "Testpositive".

          Diese "Testpositiven" als Infizierte zu bezeich­nen, ist eine Irreführung der Bevölkerung und zwar weltweit.

          Alleine ein posi­ti­ves PCR-Ergebnis reicht nicht aus, um eine Infektion fest­stel­len zu können. 

          Ein por­tu­gie­si­sches Gericht hat bereits offi­zi­ell bestä­tigt, dass der PCR kei­ne Infektion nach­wei­sen kann und nicht Grundlage einer Quarantäne Anordnung sein kann.

          Hinzu kommt, dass selbst Prof. Drosten bestä­tig­te, dass ein PCR mit einem Ct-Wert über 35 nicht mehr als posi­tiv bewer­tet wer­den sollte.

          Man fin­det dann in den Absprichen kein ver­meh­rungs­fä­hi­ges Virusgenom mehr.

          Dies wur­de in einer aktu­el­len Studie bestätigt:

          "Bei einer Zyklusschwelle (ct) von 25 blie­ben etwa 70% der Proben in der Zellkultur posi­tiv (d.h. sie waren infi­ziert): bei einem ct von 30 blie­ben 20% der Proben posi­tiv, bei einem ct von 35 blie­ben 3% der Proben posi­tiv, und bei einem ct über 35 blieb kei­ne Probe in der Zellkultur posi­tiv (infek­ti­ös).

          Dies bedeu­tet, dass bei einem posi­ti­ven PCR-Test ab einer Zyklusschwelle von 35 oder höher (wie in den meis­ten US-ame­ri­ka­ni­schen und euro­päi­schen Labors) die Wahrscheinlichkeit einer Infektion unter 3% liegt. 

          Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person einen falsch posi­ti­ven Befund erhält, liegt bei 97% oder höher".

          https://academic.oup.com/cid/advance-article/doi/10.1093/cid/ciaa1491/5912603

          In über 80% aller deut­schen Labore wird der PCR-Test mit einem Ct-Wert von 40 und mehr durchgeführt. 

          Eine Nachfrage bei Gesundheitsämtern in ganz Deutschland hat­te erge­ben, dass die­se häu­fig kei­ne Angaben zu den Zyklen erhal­ten, um eine wei­te­re Einschätzung des posi­ti­ven PCR-Tests vor­neh­men zu können. 

          Die PCR Tests sind nicht für dia­gnos­ti­sche Zwecke geeig­net. Dies geben die meis­ten Hersteller in den Beipackzetteln sogar an.

          Für die Übertragung sind voll­stän­di­ge leben­de Viren erfor­der­lich, nicht die durch PCR iden­ti­fi­zier­ten Fragmente. 

          Prospektive Routineuntersuchungen von Referenz- und Kulturproben und ihre Beziehung zu Symptomen, Anzeichen und Patienten-Kofaktoren soll­ten ver­wen­det wer­den, um die Zuverlässigkeit der PCR zur Beurteilung des Infektionspotenzials zu definieren. 

          Bei Personen mit hoher Zyklusschwelle ist es unwahr­schein­lich, dass sie ein infek­tiö­ses Potenzial haben.
          https://academic.oup.com/cid/advance-article/doi/10.1093/cid/ciaa1764/6018217

          Nach der Definition des § 2 des IfSG erfor­dert eine Infektion die Aufnahme eines Krankheitserregers und die nach­fol­gen­de Entwicklung oder Vermehrung im mensch­li­chen Organismus.
          Eine sol­che Infektion darf zwin­gend nach § 24 Satz 1 IfSG nur durch einen Arzt fest­ge­stellt werden.

          Der PCR-Test misst ledig­lich das Vorhandensein von Nukleinsäureschnipseln des gesuch­ten Erregers.

          Um nach­zu­wei­sen, dass ver­meh­rungs­fä­hi­ges Virusgenom gefun­den wur­de, muss eine Virusanzucht erfolgen.

          Denn nur ver­meh­rungs­fä­hi­ges Virusgenom kann eine Infektion über­haupt auslösen. 

          Das RKI selbst schreibt, ein posi­ti­ves PCR-Ergebnis soll­te wie folgt bestä­tigt werden:

          Untersuchung min­des­tens zwei ver­schie­de­ner kli­ni­scher Materialien (z.B. Nasen-Rachen-Abstrich und Stuhl) 

          ODER

          Untersuchung einer Folgeprobe, die zu einem spä­te­ren Zeitpunkt wäh­rend des Krankheitsverlaufs ent­nom­men wur­de (z.B. auf­ein­an­der fol­gen­de Nasen- Rachen-Aspirate)

          ODER

          Untersuchung min­des­tens zwei­er zeit­lich unab­hän­gi­ger Nukleinsäureextraktionen aus dem sel­ben kli­ni­schen Material.

          Intermediäre Ergebnisse sind gene­rell durch sero­lo­gi­sche Untersuchungen abzu­klä­ren (Akut- und Rekonvaleszenzserum).

          Auch einem posi­ti­ven PCR-Befund soll­ten immer Untersuchungen zum sero­lo­gi­schen Nachweis einer SARS-CoV-Infektion folgen.

          Intermediäre Ergebnisse sind gene­rell durch sero­lo­gi­sche Untersuchungen 

          https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/S/SARS/Diagnostik.html;jsessionid=F644945EF00344BE97FCECC24CC1E739.internet082

          Wie man den Aussagen des RKI ent­neh­men kön­nen, reicht ein posi­ti­ves Testergebnis zur Diagnostik nicht aus.

          In vie­len Laboren wird schon lan­ge nur noch auf ein Gen getes­tet und zwar das sog. E‑Gen. Dies ist bei allen bekann­ten Coronaviren identisch.

          Dass es des­halb häu­fi­ger zu posi­ti­ven PCR-Tests kom­men kann, ist mehr als sehr wahrscheinlich.

          Wird nicht zumin­dest auf ein für das SARS-Coronavirus‑2 spe­zi­fi­sche Gen getes­tet, ist ein posi­ti­ves Testergebnis nichts wert, weil es sich bei dem gefun­den Virusgenom auch um ein Bruchstück der ande­ren ende­mi­schen Coronaviren han­deln kann.

        2. @"Dr.Markus"
          Mindestbasics ? Wikipedia ? Um "infek­ti­ös zu sein" bedarf es einer Infektion … Genaue kli­ni­sche (nicht nur man­gel­haft durch­ge­führ­te PCR-Technik) Diagnostik ist in sol­chen Fällen durch­aus von Aussagekraft … Sie gestal­ten sich selbst zu einer ganz neu­en, mir bis­her unbe­kann­ten "Eimerart" …

  3. Sollte eine Antwort auf Dominik sein. Ich sehe Corodok als Korrektiv zu dem Medien-Medizin-Wissenschafts-Politik-Korruptions-Komplex da drau­ßen. Danke dafür!!!

  4. Es wird ja auch kaum mehr auf Grippe getes­tet, weil die Laborkapazitäten ja schon mit Coronatests aus­ge­las­tet sind. Und Journalisten sind natür­lich blöd genug, solch ein Artefakt für bare Münze zu nehmen…

    1. Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Daten des FluNet der WHO der KWs 48. und 49. der Jahre 2016 bis 2020 mit­ein­an­der verglichen:

      Jahr: Proben: Fälle:
      2016 115.769 12.979
      2017 127.006 15.344
      2018 139.511 10.520
      2019 86.210 9.438
      2020 204.150 385

      Trotz unge­fähr dop­pelt so viel unter­such­ten Proben, nahe­zu kei­ne Influenza Fälle .

      Ist C. jetzt die "neue" Grippe? 

  5. @ Dominik und Markus:

    Ich hat­te mir für heu­te zwar vor­ge­nom­men, nichts zu pos­ten. Da ich aber jetzt bis zum Sylvesterabend noch etwas Zeit habe und mich die Äußerungen stö­ren, weil sie sich vom Inhalt her immer nur wie­der­ho­len und zudem nach mei­ner Auffassung auch sub­stanz­los sind, wer­te und inter­pre­tie­re ich hier jetzt nur die vom RKI zur Verfügung gestell­ten Dokumente und Situationsberichte mit den Fallzahlen aus:

    Todesfälle

    - wenn schon auf die höhe­re Anzahl bei Corona ver­wie­sen wird, ist hier­bei zu berück­sich­ti­gen, dass sich auf­grund der län­ge­ren Intubationszeit Pilze in der Lunge ver­brei­ten kön­nen (durch den Tubus ein­ge­tra­gen und auf Röntgenbildern als "wei­ßer Film" zu erken­nen), die die Lunge zusätz­lich belas­ten und die Lethalität (Sterblichkeit der Patienten) erhöhen.

    Krankheitssymptome

    - sind bei Grippe und Corona iden­tisch; Husten, Fieber, Schnupfen, Halsschmerzen, Geschmacks- und Geruchsverlust. Seit dem 1. Januar 2019 wird aller­dings reicht dem RKI bei der Grippe für den kli­ni­schen Nachweis die Benennung eines der Symptome aus. Es gab dann das Problem, dass sich auf­grund die­ser "Vereinfachung" schon bei der Grippe die Gesundheitsämter nicht mehr in der Lage gese­hen haben, genau zu dif­fe­ren­zie­ren. Viele Grippefälle wur­den danach mit unkla­rem kli­ni­schen Bild übermittelt.

    Diese Zusammenfassung kann für mich des­halb erfolgt sein, weil man hier­mit – und natür­lich den stüm­per­haf­ten PCR-Tests – somit auch hin­sicht­lich der tat­säch­li­chen Corona-Fallzahlen eini­ges ver­schlei­ern kann und hier­durch die Pandemiethese auf­recht erhal­ten will.

    Und noch die Fallzahlen:

    Das RKI hat bis zur Umstellung der Teststrategie in KW 46 (03.11.2020) alle Verdachtsfälle ein­schließ­lich der Kontakte getes­tet. Von einer sai­so­na­len Zunahme der Erkältungskrankheiten und einer dies­be­züg­li­chen dann nicht mehr aus­rei­chen­den Testkapazität aus­ge­hend hat man sich ent­schlos­sen, nur noch die stark sym­pto­ma­ti­schen Fälle zu über­prü­fen. Alle ande­ren soll­ten bei leich­ten Symptomen fünf Tage zuhau­se abwar­ten, ob sich der Zustand ver­schlim­mert und, falls dies nicht der Fall ist, nach wei­te­ren 48 Stunden wie­der am öffent­li­chen Leben teilnehmen.

    Das ist so, als wenn ich alle flug­un­fä­hi­gen Vögel zäh­len wür­de und dann auf ein­mal nur noch die­je­ni­gen erfas­se, die kei­ne Flügel haben; also wirk­lich nicht flie­gen wer­den. Diese Logik des RKI erschließt sich mir nicht – es sei denn, man muss die Fallzahlen nach oben trei­ben, weil unse­re Regierung sonst nicht wie geplant alles und jeden imp­fen kann, was ohne Pandemiepanik nur schwer ver­mit­tel­bar wäre, bis auf die "Angstbürger". Die Verträge mit den Impfstoffherstellern waren da , wenn ich mich nicht täu­sche, schon längst unter Dach und Fach.

    Während einer "nor­ma­len" Grippesaison erkran­ken in Deutschland gerun­det cir­ca 180.000 Menschen an der Grippe, gemes­sen zwi­schen der 40. KW im Herbst bis zur 20 KW im nächs­ten Frühling. Es han­delt sich hier­bei um wirk­lich erkrank­te Menschen, etwa 0,2 % der Bevölkerung. Selbst wenn ich die PCR-Tests für bare Münze neh­men wür­de, las­sen die so ermit­tel­ten Positiven wegen Mehrfachtests (nicht weni­ge Positive wur­den mehr als vier­mal getes­tet, aber nicht her­aus­ge­rech­net), Meldungsrückstau und dem oben beschrie­ben Testen nur noch von sym­pto­ma­ti­schen Menschen kei­ner­lei Rückschlüsse auf das Infektionsgeschehen zu. Die hier­durch ermit­tel­te Inzidenzzahl ist nicht ein­mal das Papier wert, auf dem sie geschrie­ben steht.
    _________________________________

    Vergleicht man (ohne die auch dem RKI nicht bekann­te Dunkelziffer) die Zahlen bis zur 40. KW, gab es – nur – wegen der PCR-Tests eine Positivquote von rund einem Prozent. Aktuell liegt die­se bei 12,96%; dies über­wie­gend nur wegen der Umstellung auf ande­re Testkriterien. Wenn die­se Zahl stim­men wür­de, ergä­be dies hoch­ge­rech­net jetzt schon sehr lan­ge Güterzüge, nur mit Särgen gefüllt!

    So lan­ge der PCR-Test nicht wie in Thailand ange­wen­det wird und zudem nicht alle rele­van­tem Zahlen zu den Tests auf dem Tisch lie­gen (Fehlerquoten falsch posi­tiv; Laborfehler) oder mit ein­be­zo­gen wer­den (Probenrückstau), wird man einem klar den­ken­den Menschen nicht eine Pandemie erklä­ren kön­nen – und da nüt­zen noch so vie­le Bilder von Intensivstationen; Gräbern und ähn­li­chem nichts.

  6. Nun, wenn die Symptome von Covid19 und Influenza prak­tisch gleich sind und vie­le angeb­li­che Covid19-Patienten auf den Intensivstationen und Krankenhäusern in Wirklichkeit Influenza-Patienten wären, wel­che prak­ti­schen Konsequenzen hät­te das denn?

    Die Krankenhäuser wären dann immer noch voll, es gäbe zu wenig Personal (egal wer dar­an Schuld hat) und SARS-CoV‑2 bzw Influenza müss­te so oder so mit Maßnahmen ein­ge­dämmt werden. 

    Also selbst, wenn wir davon aus­ge­hen, dass zichtau­sen­de Wissenschaftler, Mediziner und Verantwortliche in hun­dert unter­schied­li­che ln Ländern inkom­pe­tent sind, dann wür­de das doch kaum kei­nen Unterschied machen…

    1. @ Markus
      Wir kom­men der Sache näher. Warum ist das Personal auf Intensiv-Stationen völ­lig über­las­tet? Weil ihre Corona-posi­tiv getes­te­ten Kollegen zu Hause blei­ben? Wird man asym­pto­ma­tisch auf Influenza getestet?
      Selbe Situationen in den Altenheimen: Arbeiten da auch Corona-posi­tiv getes­te­te Kollegen?
      Nach mei­ner Info, ja zum Teil müs­sen posi­tiv getes­te­te Kollegen mit beson­de­rer Schutzkleidung (=extrem belas­tend) wei­ter­ar­bei­ten. Ansonsten gilt das Gesetz, dass sich jeder eine Krankmeldung tele­fo­nisch beim Arzt beschaf­fen kann.
      Die dre­hen am Rad wegen der hohen Zahl an Krankmeldungen, die zu einem guten Teil auf Panik und beson­ders belas­ten­den Arbeitsbedingungen beru­hen. Die beson­ders pflicht­be­wuss­ten baden es aus.
      Die Lösung: Mit den Tests auf­hö­ren und infek­tiö­se Patienten so behan­deln wie vor 2020. Hat vor 2020 kei­ne schlech­te­ren Ergebnisse erzielt.

    2. Aber die Maßnahmen wir­ken doch gar nicht, sehen Sie das denn nicht? Ich habe Ihnen einst Thomas Ly aus Thailand ver­linkt: der hat das ein­zig Logische getan. Der hat gesagt: "aha, ein neu­es Coronavirus" und hat es dann mit den ande­ren bereits bekann­ten Coronaviren ver­gli­chen – und zwar die Symptome, nicht die "Zahlen". Um dann aus dem vor­han­de­nen Wissen über die bereits bekann­ten Coronaviren Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
      http://www.travelmedicus.com/cov-id19/cov-interview/index.php
      Und zwar völ­lig unauf­ge­regt, ohne die Leute in Panik zu ver­set­zen. Thailand ist erfolg­reich damit, Deutschland NICHT.

      Kurze, har­te Lockdowns in den Spots der Seuchenausbrüche und Abschottung sind auch ein wirk­sa­mes Mittel – alle blei­ben 3 wochen zu Hause, nie­mand darf mehr irgend­wo­hin. Das ist schmerz­haft – aber begrenzt, und in China hat es gewirkt. Das hat Deutschland nie gemacht, son­dern Zur Arbeit darf jeder gehen bis auf eini­ge, Private dür­fen raus, aber zweck­ge­bun­den, Grenzen zu, aber nicht inlän­disch und mit Ausnahmen. Mich wun­dert nicht, dass das nichts bringt. Im Grunde ist die deut­sche Strategie nicht so anders wie die in Schweden, nur dass die dort auf Selbstverantwortung set­zen und ihre Bevölkerung nicht in Panik ver­set­zen. Panik aber und irr­lich­tern­de Maßnahmen trai­nie­ren Gehorsam, kön­nen aber einem neu­en Virus nichts anhaben.

  7. Das Geschwurbel der ande­ren Kommentatoren hier ist unfass­bar. Die Realität wird ver­leug­net und ver­drängt bis zum bit­te­ren Ende. Corodoks hat sich zum neu­en Flötenspieler von Hameln entwickelt. 

    Nochmals für die Langsamdenker: Auf Influenza wird wei­ter getes­tet, wie seit Jahren, aber sie ist im Moment nicht da. 

    Aber wer mit Twix und Raiders kommt, der hat ohne­hin nichts ver­stan­den. Schlimm.

    1. @Dominik
      "Auf Influenza wird wei­ter getes­tet, wie seit Jahren, aber sie ist im Moment nicht da. "
      Haben Sie einen Link dafür, dass "wei­ter auf Influenza getes­tet wird?" Ich wür­de das für aus­ge­spro­chen auf­re­gend hal­ten, denn dann hät­te Corona ja tat­säch­lich die Grippe ersetzt – ist Ihnen die Bedeutung denn über­haupt klar?
      https://apps.who.int/flumart/Default?ReportNo=10

      Wenn das wahr ist, was Sie schrei­ben, dann han­delt es sich um eine wis­sen­schaft­li­che Sensation – mein Ernst!
      Wenn nicht, dann … bla­mie­ren Sie sich mit der Aussage allerdings

    2. @Dominik und @Markus …

      Sorry, aber Ihr zwei seid zu putzig …

      Als "Langsamdenker" (der lang­sam mal auf ein klein wenig "Belastbares" von Euch war­tet …) in Verbindung mit dem Begriff "put­zig" fal­len mir immer wie­der nur voll­kom­men durch­lö­cher­te Eimer ein … 

      Was ist schief­ge­lau­fen bei Euch bei­den ? Zuviel Schokolade, mit Keks und Karamel ? Oder seid Ihr zwei so etwas wie Flötenjunkies ?

      Fragen über Fragen …

  8. Dass die recht­gläu­bi­gen Zeugen Coronas das "G‑Wort" (wenn's nicht spa­nisch ist) scheu­en wie der Deibel das Weihwasser ist eher ein Beweis man­geln­der Bildung (der eige­nen oder, bei den Gebildeten, dem Wissen über die der "ande­ren").
    Die "Leitmedien" haben zwar zu Jahresbeginn noch ver­sucht, den Unterschied zwi­schen dem "grip­pa­len Infekt" und der Virusgrippe durch die Nutzung des Begriffs "Influenza" zu ver­deut­li­chen, aber es hat offen­sicht­lich nichts genutzt … .

  9. Stichwort Norovirus:
    vor Wochen hör­te ich davon, dass in mei­ner Gegend etli­che Leute Corona hät­ten (posi­ti­ver Pcr-Test).
    Allerdings hät­ten die­se Patienten kei­ne typi­schen Grippe Symptome, son­dern hef­ti­ge Magen-Darm-Beschwerden.
    Ich hat­te damals schon die Vermutung, dass da 'neben­her' noch Noro-Viren o. ä. eine Rolle spie­len, dar­auf wür­de aller­dings wohl nicht unter­sucht, eben wegen des posi­ti­ven PCR-Testes

  10. @Markus 16:10 Uhr

    Man muss bei der ange­spro­che­nen "Inkompetenz" unter­schei­den, wel­che wirt­schaft­li­chen Vorteile sich hier­aus erge­ben und die­se Inkompetenten vom "Kapital" mit Zuwendungen bedacht wer­den – den ande­ren (Verschwörern?), inso­fern sie nicht einen Status haben, der sie für die Politik nahe­zu unan­greif­bar macht, wird durch die Verbände so viel Druck gemacht, dass sie sich lei­der bedeckt hal­ten müssen.

  11. Obwohl Influenza eine mel­de­pflich­ti­ge Viruserkrankung ist, wur­den in der Vergangenheit mehr Fälle sta­tis­tisch ver­öf­fent­licht, als tat­säch­lich nach­ge­wie­sen. Die Übersterblichkeit wur­de hier ein­fach Influenza zugeschrieben.
    In die­sem Sinne fin­de ich den Raider/Twix-Vergleich gar nicht so unpassend…

  12. Das gan­ze Blog ist voll mit Stilkritik an han­deln­den Personen und Widersprüchen in Details, die teil­wei­se durch­aus kri­tik­wür­dig sind.

    Aber immer wenn man an die ech­ten Knackpunkte kommt, wie Zuverlässigkeit von PCR-Tests und Covid19 auf den Intensivstationen, dann kom­men die Querdenker nur noch mit:
    "Fast alle andern auf der gan­zen wei­ten Welt sind doof oder Teil einer gro­ßen Verschwörung und des­halb habe ich recht!" Auch in China, Russland usw.. *rol­leyes* 😀

    1. @Markus … Keine Sorge – CoVid-19-Mainstream-Neurologen und die dazu­ge­hö­ren­den Schnipseljäger haben Fälle ähn­lich Ihrer Person schon längst auf dem Schirm … Sind Sie schon auf Station ? Auf jeden Fall : Gute Besserung … Hoffentlich kom­men Sie da bald wie­der 'raus … Geschmacksverlust ? Husten ? Kopfweh ? Durchfall ? Gliederschmerzen ? gar Schnupfen ? Solider Test ?
      Ich "füh­le" soo mit Ihnen …

    2. @Markus: schau mal bei den Helios Kliniken in die öffent­lich zugäng­li­chen Statistiken zu den Belegungszahlen. Diese sind in 2020 unter dem Durchschnitt des Vorjahres, in eini­gen Kliniken sogar extrem unter dem Durchschnitt! 

      https://www.helios-gesundheit.de/qualitaet/auslastung/

      Wer mit Fakten eine Debatte anre­gen will, wird promt als Verschwörungstheoretiker und Coronaleugner betitelt.

      Was soll das? 

      Warum geht man nicht auf die berech­tig­te Kritik ein?

      Täglich ster­ben im Durchschnitt 2.500 – 2.700 Menschen in Deutschland. 

      Allein in den Pflegeheimen ster­ben täg­lich durch­schnitt­lich 900 Menschen.

      In den Herbst- und Wintermonaten mehr als im Sommer und Frühling. 

      Und der Anteil der Bevölkerung, der über 80 Jahre ist, ist seit 2016 um 19% gestie­gen . Der der über 90 jäh­ri­gen um 15%.

      Wen wun­dert es da, dass in Zahlen mehr Menschen über 80 Jahre sterben.

      Das wird bei den Statistiken der aktu­el­len Todesfälle jedoch weder erwähnt noch berücksichtigt.

  13. @Dominik 16:12 Uhr

    Was ich eben geschrie­ben habe, bezieht sich nur auf die ent­spre­chen­den Bekanntmachungen des RKI und ist somit kein Geschwurbel – es sei denn, die Veröffentlichung des RKI wären auch Geschwurbel (was ich nicht aus­schlie­ßen möch­te). Ich wür­de mir an Eurer Stelle ein­fach mal die Berichte und Statistiken her­un­ter­la­den und durch­le­sen – die Fragen kom­men dann ganz von selbst, wenn man nicht vor­ein­ge­nom­men ist.

    1. @Tom
      wirft andern Wahnsinn vor, den sie angeb­lich nicht erken­nen, und ver­gleicht direkt im Anschluss Impfen mit dem Holocaust. Keine wei­te­ren Fragen…

      1. @ Markus – Diese Antwort zeigt den "Schweregrad" … Aber wie bereits gesagt : Keine Sorge, Sie sind in den bes­ten Händen des deut­schen Gesundheitssystems – ein Tierarzt, ein Virologe mit "mehr oder weni­ger Promotion" und ein "Backlo…d‑Bänker" wer­den sich um all Ihre Probleme kümmern …

  14. Möchte hier nur für 'die wel­che es inter­es­siert' ein paar Quellen/Fakten/Denkanstösse dazu plat­zie­ren, nicht aber in sub­stanz­ar­me ping-pong-Kommentierung einsteigen:

    a) Neue Krankheit?

    Die WHO darf den Namen von Krankheiten fest­le­gen, nicht aber von Viren: https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019/technical-guidance/naming-the-coronavirus-disease-(covid-2019)-and-the-virus-that-causes-it

    Dafür gibt es 'best prac­ti­ces' für neue Krankheitsnamen, 'neue' wäre dem­nach: The best prac­ti­ces app­ly to new infec­tions, syn­dro­mes, and dise­a­ses that have never been reco­gni­zed or repor­ted befo­re in humans, that have poten­ti­al public health impact, and for which the­re is no dise­a­se name in com­mon usa­ge. They do not app­ly to dise­a­se names that are alrea­dy estab­lis­hed. https://www.who.int/news/item/08–05-2015-who-issues-best-practices-for-naming-new-human-infectious-diseases

    Wie noch spä­te­re Definitions- und Abgrenzungsversuche (Dr. Streek z.B: 'häu­fi­ger Geruchsverlust') zei­gen mei­nes Ermessens, war gar nicht klar, wie genau Covid-19 sich als Krankheitsbild defi­niert und abgrenzt, es war wohl davon 'getrie­ben', dass es ein neu­es Virus als Ursache geben würde.

    Es wur­den Krankheitsbilder/Abgrenzungen und Behandlungen genannt, z.B. hier auf CNN von Dr. Frieden, Bloomberg/Zuckerberg/Gates 'gespon­sert arbei­tend' lt. Angabe im Artikel, wel­che sich als nicht so zutref­fend her­aus­ge­stellt haben, aber zum Regierungskauf und Einsatz von Ventilatoren führ­te: https://edition.cnn.com/2020/03/14/health/coronavirus-covid-19-flu-comparison-frieden-analysis/index.html

    b) Beatmungsbedarf / Behandlungsdauer

    Beatmungsbedarf und wel­cher: Intubierung mit Anästhesie auf Intensivstation oder mit Beatmungsmaske bei Bewusstsein wur­de rela­tiv früh dis­ku­tiert: https://www.tagesschau.de/investigativ/monitor/beatmung-101.html

    Dt. Lungenklinik behan­delt mit Atemmaske erst­mal ohne Intensivabteilung und erreicht dadurch Halbierung der Aufenthaltszeit und nur 5.5% Gesamtsterbequote bezo­gen auf Hospitalisierungen gegen­über 22% im Bundesdurchschnitt: https://www.focus.de/gesundheit/news/bis-zu-50-prozent-sterben-daran-lungenarzt-fruehe-kuenstliche-beatmung-ist-groesster-fehler-im-kampf-gegen-corona_id_12787476.html

    D.h. die Unterschiede sind nicht durch die Erkrankung mit Covid-19 an sich erklärt, son­dern durch Behandlungsentscheidungen.

    Zusätzlich lässt sich mit Behandlung (Vitamin C, D, etc.) Hospitalisierungen und Beatmung/Sterblichkeit dras­tisch ver­min­dern. Im Falle Ivermectin lässt nun sogar die WHO unter­su­chen und ers­te WHO Studie scheint eine 83% Reduzierung der Mortalität zu bestä­ti­gen: https://swprs.org/

    Wenn sol­che Behandlungen als nicht geben genannt wer­den von bestimm­ten 'Experten', dann auf­ge­passt auf die Wortwahl: sie bezie­hen sich oft auf eine 'spe­zi­fi­sche Behandlung' oder schrän­ken dies wei­ter ein, also kei­ne Behandlung (wie Vitamin D) wel­che auch in ande­ren Fällen hel­fen würde…

    3. Grippeähnliche Krankheiten / Mehrfachinfektionen / Saison:

    In der Schweiz wird sei 10/20 wie­der vom BAG der offi­zi­el­le sai­so­na­le Grippereport grip­pe­ähn­li­cher Erkrankungen her­aus­ge­ge­ben, inklu­si­ve Covid. Allerdings gibt es nur weni­ge Proben im Sentinella Verfahren. Diese wer­den aber neben diver­sen Influenzaviren und SARS-Cov‑2 auch auf fol­gen­de Viren unter­sucht: Rhinovirus, Adenovirus, Bocavirus, 4 Coronaviren, hMPV, Parainfluenzaviren und RSV. Bisher kei­ne Influenzaviren gefun­den. Das sind alles Proben von Leuten wel­che mit Grippesymptomen zum Arzt gin­gen. Ergebnis bisher:
    23% SARS-CoC‑2; 2% Adenovirus; 24% Rhinovirus, Andere 1% und bei 52% wur­de kei­nes der obi­gen Viren gefun­den (aber mit Grippesymptomen). In 3% der Fälle wur­den gleich­zei­tig 2 Viren gefun­den (was lt. einer alten CDC Aufstellung, wel­che ich mal gese­hen hat­te, häu­fi­ger sein soll): https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/saisonale-grippe—lagebericht-schweiz.html

  15. @Markus:

    Ich unter­stel­le nicht, dass der Rest der Welt doof ist und des­halb bei Corona "mit­macht". Das Problem ist lei­der etwas vielschichtiger.

    Deutschland hat – auch nach zwei ver­lo­re­nen Weltkriegen – auf­grund sei­ner im Besonderen wirt­schaft­li­chen Stärke und Macht lei­der immer noch einen Vorbildcharakter für vie­le Staaten. Diese sind zum Teil finan­zi­ell auch direkt vom Wohlwollen der Bundesregierung abhän­gig und somit zu erpres­sen. Folglich muss ich hier bei uns nur etwas "anzet­teln", und die meis­ten ande­ren Staaten schwim­men mit. Das machen sich zur­zeit die Wirtschaft – hier die Pharmazie – und auch so "net­te" Leute wie Herr Gates mit sei­nen Stiftungen zu Nutze.

    Die ande­ren schau­en auf Deutschland und den­ken "Wenn die die Lage schon so ernst betrach­ten, dann müs­sen und soll­ten wir bes­ser auch…"

  16. So, die Maßnahmen hel­fen auch gegen Grippe und den Norovirus?
    Wie sel­ten güns­tig, da hat man ja gleich zwei Argumente mehr, um das Ende der Maßnahmen noch lan­ge raus­zu­schie­ben. Wo die­se doch sooo wirk­sam sind/s

  17. Nachtrag für Realitätsfans aus der @Dominik-Liga
    Apropos
    https://de.wikipedia.org/wiki/Geschwurbel
    Noch Fragen?

    "Die Realität wird ver­leug­net und ver­drängt bis zum bit­te­ren Ende".
    offensichtlich.
    Klar, wird "auf Influenza (.…) wei­ter getes­tet", ein Schuh wür­de aber erst dar­aus, wenn (zumin­dest) die "Corona-posi­tiv" Getesteten eben­falls auf Influenza getes­tet wer­den – was ich für ein Gerücht (wenn schon nicht "fake news" halte).

    Im übri­gen (rei­ne Empirie): der Informationsgrad (und wahr­schein­lich auch der IQ) scheint mir in bei­den Lagern in etwa gleich zu sein. Es trägt auch nicht zur Wahrheitsfindung bei, wenn 70–80% der Bevölkerung die "Maßnahmen" für ange­mes­sen hal­ten und 20–30% dage­gen sind. (Es liegt wohl an etwas ande­rem als
    Intelligenz, oder ob man "lang­sam" oder, wie Dominik, "blitz­schnell" denkt. Ich leh­ne mich mal ein biss­chen aus dem Fenster: könn­te etwas mit Skepsis, Anstand, Instinkt, Mut, Wut, Resilienz zu tun haben… ).
    Aber das ist für schnell- und lang­sam­den­ken­de Rechtgläubige wohl Blasphemie.
    Übrigens: vor Kriegen gibt es oft über­ra­gen­de Zustimmungen, ob zum Angriff (sel­ten zuge­ge­ben, meist wird nur "zurück­ge­schos­sen"), zur Verteidigung, "gegen Terror" oder eben "gegen Viren".

  18. Ich weiß von einem Universitätsklinikum, dass dort schon seit eini­gen Wochen gar nicht mehr auf Influenza getes­tet wird, weil die Laborkapazitäten mit Coronatests aus­ge­las­tet sind.

  19. ..bit­te ein­fach mal die Überschrift lesen:
    Es heißt nicht "Aus Corona wird jetzt Grippe", son­dern umgekehrt.
    Also an alle, die sich hier auf­re­gen, dass Corona viel schlim­me­re Verläufe haben kann (ist das eigent­lich mal ein­deu­tig dia­gnos­ti­ziert worden?…naja, ande­res Thema): Die "nor­ma­len" Grippeverläufe", die es bis­her (übri­gens auch nach RKI meh­re­re Millionen pro Jahr) gab, schei­nen jetzt unter "Covid19" abge­legt zu wer­den. Schwerere Verläufe kom­men natür­lich noch obendrauf.

    Natürlich kann es durch den Lockdown weni­ger Infektionen geben; bei den (eben­falls in den ver­gan­ge­nen Jahren vom RKI geschätz­ten) bis zu 20 Millionen Influenza "fäl­len" (also auch Infizierte ohne Symptome) sind wir noch lan­ge nicht angekommen…bei den rd. 5 Mio., die jähr­lich wegen Grippe zum Arzt gin­gen, übri­gens auch nicht.
    Schon sehr selt­sam, dass man sich welt­weit nur für Tote, Intensivpatienten und sym­ptom­lo­se Infizierte inter­es­siert, für die eigent­lich gro­ße Menge leicht bis mit­tel­schwer Erkrankter über­haupt nicht. Dabei könn­ten die über eine simp­le Auswertung der Karnkenkassen doch recht schnell fest­ge­stellt werden.
    Aber wenn man nicht­mal die wie­der Genesenen erfasst…wie ernst meint man es dann eigent­lich mit die­sem gefähr­li­chen und hoch­an­ste­cken­den Virus?

  20. Ich woll­te jetzt auch mal Danke sagen an alle Markuse, Dominiks, Ana-Maries und Klausis, usw.
    .
    Vielen Dank!
    .
    Eure ,in nahe­zu jedem Fall ,dün­ne Argumentation, die Schwurbelvorwürfe, Beleidigungen und das aus dem Weg gehen von Gegenargumenten und am Ende das stän­dig wie­der­ho­len­de Mantra, das es schon alles rich­tig sein muss, weil die gan­ze Welt ja mit­macht, machen mich nur noch siche­rer dar­in skep­tisch zu blei­ben und nicht jede Scheisse zu glauben.
    .
    Und ganz ehr­lich, ich wür­de mir echt wün­schen in eurer Blase zu leben, in der es kei­ne Verschwörungen gibt und die Mächtigen nur gutes im Sinn haben und alles ja auf wis­sen­schaft­li­chen Fakten beruht.
    .
    Aber wie gesagt, so ger­ne ich eurer Argumentation fol­gen wür­de, so wenig kann ich es, weil mir zu jedem eurer Argumente eine Handvoll ande­re ein­fal­len, die die euren total rela­ti­vie­ren und wert­los machen.
    .
    Danke!

    1. Ich ken­ne die­se Typen sehr gut von den Telepolis-Foren, die Methode: lau­fend Hauptmedien-Narrative in die Diskussion ein­wer­fen, selbst wenn die­se schon hun­dert­mal wie­der­legt und aus­ein­an­der genom­men wor­den sind. Und dann kom­men sie mit "Ja, die gan­zen Experten und Wissenschaftler kön­nen doch nicht irren." und dem alten Witz mit den "hun­der­ten Geisterfahrern", also bil­ligs­te Argumentation und Rhetorik, und schließ­lich wer­den sie belei­di­gend und aus­fäl­lig mit dem Ziel, Gegenreaktionen zu pro­vo­zie­ren und die Gegenspieler dann als "Hassredner" oder gleich den gan­zen Blog als "Hassrede-Blog" zu verunglimpfen.

  21. Es gibt auch noch die These, dass sich Atemwegsviren gegen­sei­tig blo­ckie­ren, nach­zu­le­sen hier: https://tkp.at/2020/10/17/corona-pandemie-hat-grippe-fast-voellig-verdraengt/
    Wenn die im zitier­ten Artikel genann­ten Argumente stim­men, dann wür­de durch die Maßnahmen ver­hin­dert, dass sich ein "Gegenvirus" aus­brei­tet und die Immunabwehr der Atemwege so sti­mu­liert, dass Corona selbst zum Erliegen käme, ohne Injektionen von expe­ri­men­tel­len Impfstoffen.

  22. Bitte "Markus" und "Dominik" ganz oben auf die Impfliste. Und, bit­te um ent­schul­di­gung, "Ladys first", Ane-Marie natür­lich auch – obwohl, ist sicher längst geimpft.

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