Grüne Solidarität mit der Industrie: Frieren für Babynahrung

In einem Land, in dem Millionen "Impfstoffe" weg­ge­wor­fen wer­den, wäh­rend eine hal­be Milliarde wei­te­re Dosen gekauft wur­den* (allei­ne 34 Millionen des Ladenhüters Novavax), twit­tert die grü­ne Bundesvorsitzende, wie sie im Fernsehen und Selenskyj-Solidaritätslook das Gürtel-enger-Schnallen pre­digt (ja eine gemei­ne Formulierung).
twitter.com (18.7.)

Hier stand fälsch­lich etwas von einer hal­ben Milliarde Euro anstatt von Dosen. Es geht also um wesent­lich mehr Geld.

13 Antworten auf „Grüne Solidarität mit der Industrie: Frieren für Babynahrung“

  1. Na, die hat ja die Weisheit mit dem Schaumlöffel gefressen.

    Ich ver­mu­te, ihre Erzieher hat­ten immer den Spruch drauf "Iss noch was Kind, damit du groß und stark wirst", damit sie die Klappe hält.
    Aber jetzt ist sie post­pu­ber­tär und dann klappt das wohl bei­des: plap­pern und essen.

    Geradezu süß: "Habeck .…. und da hat er ja auch Recht…"

    Aber bit­te: ande­ren kei­ne Grube gra­ben. die meis­ten Leute sind die Schaufelei nicht wert.

  2. Der Handelskrieg eska­liert weiter. 

    " LONDON, 18. Juli (Reuters) – Der rus­si­sche Gaskonzern Gazprom hat sei­nen Kunden in Europa mit­ge­teilt, dass er auf­grund "außer­ge­wöhn­li­cher" Umstände kei­ne Gaslieferungen garan­tie­ren kann, wie aus einem von Reuters ein­ge­se­he­nen Schreiben hervorgeht.

    ..

    Uniper, Deutschlands größ­ter Importeur von rus­si­schem Gas, gehör­te zu den Kunden, die anga­ben, ein Schreiben erhal­ten zu haben, in dem sie die Forderung for­mell als unge­recht­fer­tigt zurückwiesen.

    RWE (RWEG.DE), der größ­te deut­sche Stromerzeuger und ein wei­te­rer Importeur von rus­si­schem Gas, teil­te eben­falls mit, dass er eine Mitteilung über höhe­re Gewalt erhal­ten habe. .." (Übersetzer)

    https://www.reuters.com/business/energy/russias-gazprom-declares-force-majeure-gas-supplies-europe-2022–07-18/

    1. @Info: Na ja. Offenbar hat Gazprom nur mit­ge­teilt, wenn die Turbine nicht kommt, ist das höhe­re Gewalt. Das ist schon sehr diplomatisch. 

      »Von der Turbine hängt laut Gazprom die ver­läss­li­che Arbeit von Nord Stream 1 und die Versorgung der euro­päi­schen Verbraucher ab.

      Eine Sprecherin von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sag­te, weil Sicherheitsfragen berührt sei­en, kön­ne sie kei­ne Auskunft geben, wann sich die Turbine wo befin­de. Sie ver­wies auf Aussagen von Siemens Energy, dass alles dafür getan wer­de, dass Transport und Einsatz der Turbine schnellst­mög­lich erfolgten.«
      https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/wirtschaft_nt/article239988575/Uniper-zapft-Geldreserve-an-Debatte-ueber-Gasmangel-Folgen.html

      1. @aa: schwer zu beurteilen. 

        Temporär stei­gen­de Energiepreise in Deutschland wären kein über­mä­ßi­ges Problem, aber das riecht nun nach Dauerzustand. Russische Energie ist nicht gewünscht. Können sie so machen, aber Energie dau­er­haft zu höhe­ren Preisen als die Mitbewerber ein­zu­kau­fen wird nicht lan­ge gut­ge­hen. Das hilf­lo­se Energiespargerede ist im Grunde ein Eingeständis. Man möch­te den Handelskrieg wei­ter­füh­ren und den Preisnachteil hinnehmen.

      2. Diese Turbinengeschichte ist völ­lig bescheu­ert. Ich den­ke mal, dass es sich da nicht um so ein klei­nes Teil han­delt, dass man im Container ver­schickt. Eine Hauptturbine für eine Pipeline wird eher sowas sein, was man nur per Schwerlasttransporte bewegt.

        Und sowas wird nach Kanada ver­schifft zur Wartung?

        Ich wür­de mal sagen, dass da doch eher, auf alle Fälle leich­ter, die Techniker mit ihren Maschinen zur Turbine kom­men wür­den, als die Turbine zu denen.

        Warum also die­ser Quatsch?

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