Gute Werbung, schlechte Werbung. Und eine bitterernste Frage

So sieht eine erfolg­rei­che Kundenansprache aus:

Und so die von Marktverlierern:

pfizer.de

Ein Unterschied ist, daß die Loser-Firma ihr Produkt "kos­ten­los" anbie­tet und gleich­zei­tig vor ihm war­nen muß. Wie selbst­be­wußt stellt dage­gen der Gewinner sein auf 699 € her­un­ter­ge­setz­tes Wunderwerk mit Piranha-Zahnung vor:

»Der Mixer mit sei­nem leis­tungs­star­ken Gleichstrommotor, 7 Automatikprogrammen, 12 Geschwindigkeitsstufen und zwei­flü­ge­li­ger ZWILLING Winglet-Klinge mit Wellenschliff und Piranha-Zahnung bringt alles Nötige mit für schnel­le Mixergebnisse.«
zwilling.com

Würden Sie einen Cent aus­ge­ben für eine Ware, die so beschrie­ben wird:

      • »Dieses Arzneimittel wur­de Ihnen per­sön­lich ver­schrie­ben. Geben Sie es nicht an Dritte wei­ter. Es kann ande­ren Menschen scha­den, auch wenn die­se die glei­chen Beschwerden haben wie Sie.
      • Wenn Sie Nebenwirkungen bemer­ken, wen­den Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in die­ser Packungsbeilage ange­ge­ben sind. Siehe Abschnitt 4.«

Die einen ver­dop­peln die Funktionen (?):

      • »Der ZWILLING ENFINIGY Food Processor ver­dop­pelt die Funktionen des ENFINIGY Power Blender Pro auf 14 Funktionen – eine ech­te All-in-One-Lösung für die ein­fa­che und krea­ti­ve Zubereitung von Speisen.
      • Zwei Geräte, ein Motor, unzäh­li­ge Möglichkeiten: Beim vie­len Arbeiten rund ums Kochen und Backen unter­stützt das Power-Duo und ist dabei ein wun­der­schö­nes Designerstück von Matteo Thun und Antonio Rodriguez.«

Die ande­ren kön­nen für eine ein­zi­ge noch nicht ein­mal 5 Tage Wirksamkeit anbieten:

»Paxlovid stoppt die Vermehrung des Virus in den Zellen und damit auch die Vermehrung des Virus im Körper. Dies kann Ihrem Körper hel­fen, die Virusinfektion zu über­win­den, und kann ver­hin­dern, dass Sie eine schwe­re Krankheit entwickeln.

Wenn sich Ihre Symptome ver­schlim­mern oder nach 5 Tagen nicht bes­sern, wen­den Sie sich an Ihren Arzt.«

Wer woll­te einen Mixer erwer­ben wol­len, der ver­spricht, er kön­ne womög­lich eine Möhre zer­klei­nern, wenn sie hin­ge­gen wüch­se, soll­ten Sie sich an eine Werkstatt wenden?


Jetzt zum bit­te­ren Ernst. Seit Monaten trom­melt Karl Lauterbach, bis­lang zum Glück erfolg­los, für den Einsatz von Paxlovid.

tagesschau.de (27.1.)

Läßt sich das auch nur annä­hernd ver­ein­ba­ren mit die­sen Angaben von Pfizer?

»Paxlovid darf nicht ein­ge­nom­men werden,

- wenn Sie all­er­gisch gegen PF-07321332, Ritonavir oder einen der in Abschnitt 6. genann­ten sons­ti­gen Bestandteile von Paxlovid sind.

- wenn Sie eines der fol­gen­den Arzneimittel ein­neh­men. Eine Einnahme von Paxlovid mit die­sen Arzneimitteln kann zu schwe­ren oder lebens­be­droh­li­chen Nebenwirkungen füh­ren oder die Wirkweise von Paxlovid beeinflussen:

        • Alfuzosin (zur Behandlung der Symptome einer ver­grö­ßer­ten Prostata)
        • Pethidin, Propoxyphen (zur Schmerzlinderung)
        • Ranolazin (zur Behandlung von chro­ni­schen Brustschmerzen [Angina pectoris])
        • Neratinib, Venetoclax (zur Behandlung von Krebs)
        • Amiodaron, Bepridil, Dronedaron, Encainid, Flecainid, Propafenon, Chinidin (zur Behandlung von Herzerkrankungen und zur Korrektur von Herzrhythmusstörungen)
        • Fusidinsäure, Rifampicin (zur Behandlung bak­te­ri­el­ler Infektionen)
        • Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin (zur Vorbeugung und Kontrolle von Krampfanfällen)
        • Colchicin (zur Behandlung von Gicht)
        • Astemizol, Terfenadin (zur Behandlung von Allergien)
        • Luradison (zur Behandlung von Schizophrenie)
        • Pimozid, Clozapin, Quetiapin (zur Behandlung von Schizophrenie, bipo­la­rer Störung, schwe­ren Depressionen und abnor­men Gedanken oder Gefühlen)
        • Dihydroergotamin und Ergotamin (zur Behandlung von Migränekopfschmerzen)
        • Ergometrin und Methylergometrin (zur Stillung über­mä­ßi­ger Blutungen, die nach einer Entbindung oder einem Schwangerschaftsabbruch auf­tre­ten können)
        • Cisaprid (zur Linderung bestimm­ter Magenbeschwerden)
        • Johanniskraut (Hypericum per­fo­ra­tum) (ein pflanz­li­ches Mittel zur Behandlung von Depressionen und Angstzuständen)
        • Lovastatin, Simvastatin, Lomitapid (zur Senkung des Cholesterinspiegels im Blut)
        • Avanafil, Vardenafil (zur Behandlung von Erektionsstörungen [auch als Impotenz bezeichnet])
        • Sildenafil zur Behandlung der pul­mo­na­len arte­ri­el­len Hypertonie (hoher Blutdruck in der Lungenarterie)
        • Clorazepat, Diazepam, Estazolam, Flurazepam, Triazolam, Midazolam oral ein­ge­nom­men (zur Linderung von Angstzuständen und/ oder Schlafstörungen)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Lebererkrankung

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine Lebererkrankung haben oder hat­ten. Leberenzymanomalien, Hepatitis und Gelbsucht sind bei Patienten, die Ritonavir erhal­ten, aufgetreten.

Nierenerkrankung

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eine Nierenerkrankung haben oder hatten.

Risiko der Entwicklung einer HIV-1-Resistenz

Wenn Sie eine unbe­han­del­te oder unkon­trol­lier­te HIV-Infektion haben, kann Paxlovid dazu füh­ren, dass eini­ge HIV-Arzneimittel in Zukunft nicht mehr so gut wirken.

Kinder und Jugendliche

Paxlovid darf Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht gege­ben wer­den, da Paxlovid nicht bei Kindern und Jugendlichen unter­sucht wurde.

Einnahme von Paxlovid zusam­men mit ande­ren Arzneimitteln

Es gibt ande­re Arzneimittel, die mög­li­cher­wei­se nicht zusam­men mit Paxlovid ein­ge­nom­men wer­den soll­ten. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie ande­re Arzneimittel ein­neh­men, kürz­lich ande­re Arzneimittel ein­ge­nom­men haben oder beab­sich­ti­gen, ande­re Arzneimittel einzunehmen:

      • Arzneimittel gegen Krebs, wie z. B. Afatinib, Abemaciclib, Apalutamid, Ceritinib, Dasatinib, Encorafenib, Fostamatinib, Ibrutinib, Nilotinib, Vinblastin und Vincristin
      • Arzneimittel zur Blutverdünnung (Antikoagulanzien), wie z. B. Warfarin, Rivaroxaban, Vorapaxar
      • Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen, wie z. B. Divalproex, Lamotrigin
      • Arzneimittel zur Raucherentwöhnung, wie z. B. Bupropion
      • Arzneimittel zur Behandlung von Allergien, wie z. B. Fexofenadin und Loratadin
      • Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen (Antimykotika), wie z. B. Itraconazol und Voriconazol
      • Arzneimittel zur Behandlung des Cushing-Syndroms – wenn der Körper einen Überschuss an Cortisol pro­du­ziert, wie z. B. Ketoconazol-Tabletten
      • Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion, wie z. B. Efavirenz, Maraviroc, Raltegravir und Zidovudin
      • Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen (z. B. Antibiotika und Mittel gegen Mykobakterien), wie z. B. Atovaquon, Fusidinsäure, Clarithromycin, Erythromycin, Bedaquilin, Rifabutin, Delamanid und Sulfamethoxazol/ Trimethoprim
      • Arzneimittel zur Behandlung von psy­chi­schen oder affek­ti­ven Störungen, wie z. B. Haloperidol, Risperidon und Thioridazin
      • Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck in den Blutgefäßen, wel­che die Lunge ver­sor­gen, wie z. B. Bosentan und Riociguat
      • Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie), wie z. B. Amlodipin, Diltiazem und Nifedipin
      • Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen und zur Korrektur eines unre­gel­mä­ßi­gen Herzschlags, wie z. B. Digoxin
      • Arzneimittel zur Behandlung von Hepatitis-C-Virusinfektionen, wie z. B. Glecaprevir/ Pibrentasvir
      • Arzneimittel zur Senkung des Blutcholesterinspiegels, wie z. B. Atorvastatin, Fluvastatin, Pravastatin und Rosuvastatin
      • Arzneimittel zur Unterdrückung des Immunsystems, wie z. B. Ciclosporin, Tacrolimus und Everolimus
      • Arzneimittel zur Behandlung star­ker Schmerzen, wie z. B. Morphin, Fentanyl, Methadon, Buprenorphin, Norbuprenorphin, ande­re mor­phin­ähn­li­che Arzneimittel und Piroxicam
      • Arzneimittel, die als Beruhigungsmittel, Hypnotika und Schlafmittel ange­wen­det wer­den, wie z. B. Alprazolam, Buspiron und Zolpidem
      • Steroide, ein­schließ­lich Kortikosteroide zur Behandlung von Entzündungen, wie z. B. Betamethason, Budesonid, Ciclesonid, Dexamethason, Fluticason, Prednisolon, Methylprednisolon, Mometason, Prednison und Triamcinolon
      • Arzneimittel zur Behandlung von Asthma und ande­ren Lungenerkrankungen, wie chro­nisch obstruk­ti­ve Lungenerkrankung [COPD], wie z. B. Salmeterol und Theophyllin
      • Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, wie z. B. Amitriptylin, Fluoxetin, Imipramin, Nortriptylin, Paroxetin, Sertralin und Desipramin
      • Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen (auch als Impotenz bezeich­net), wie z. B. Sildenafil und Tadalafil
      • Arzneimittel zur Behandlung von Schilddrüsenunterfunktion, wie z. B. Levothyroxin
      • fol­gen­de wei­te­re spe­zi­el­le Arzneimittel:
        • ora­le Verhütungsmittel oder Pflaster zur Schwangerschaftsverhütung, die Ethinylestradiol enthalten
        • Midazolam ange­wen­det als Injektion (zur Sedierung [ein wacher, aber sehr ent­spann­ter Zustand der Ruhe oder Schläfrigkeit wäh­rend eines medi­zi­ni­schen Tests oder Eingriffs] oder zur Anästhesie)

Viele Arzneimittel haben Wechselwirkungen mit Paxlovid. Bitte füh­ren Sie eine Liste Ihrer Arzneimittel und zei­gen Sie die­se Ihrem Arzt und Apotheker. Nehmen Sie kei­ne neu­en Arzneimittel ohne vor­he­ri­ge Rücksprache mit Ihrem Arzt ein. Ihr Arzt kann Ihnen sagen, ob die Einnahme von Paxlovid mit ande­ren Arzneimitteln sicher ist…

Paxlovid ent­hält Lactose

Bitte neh­men Sie die­ses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit lei­den.«

Das ist nur der Teil der Warnungen, die auf Hochrisiko-PatientInnen zutref­fen könnten.

20 Antworten auf „Gute Werbung, schlechte Werbung. Und eine bitterernste Frage“

  1. …und als wenn dasnochh nicht genue­gend abschrek­kend waere:

    https://www.onmeda.de/therapie/wirkstoffe/ritonavir-id203513/

    "Sehr häu­fi­ge Nebenwirkungen:
    Schmeckstörung, Missempfindungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Nervenstörungen, Rachenentzündung, Schmerzen im Mund-Rachen-Bereich, Husten, Bauchschmerzen (Ober- und Unterbauch), Übelkeit und Erbrechen, Durchfall (ein­schließ­lich schwe­ren Durchfalls mit Störungen des Minderalhaushalts), Verdauungsstörungen, Juckreiz, Hautausschlag (auch gerö­tet oder fle­ckig-bla­sig), Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Erschöpfung, Erröten (Flushing), Hitzegefühl."

    Und das sind nur die *sehr* *hae­u­fi­gen* Nebenwirkungen (dar­un­ter fal­len mei­nes Wissens nach sol­che, die bei bis zu einem von zehn Patienten auf­tre­ten). Die "hae­u­fi­gen Nebenwirkungen (bei bis zu 1 von 100 Patienten) kom­men noch dazu:

    "Häufige Nebenwirkungen:
    ver­än­der­te Blutwerte (weni­ger wei­ße Blutkörperchen, weni­ger Blutfarbstoff, weni­ger neu­tro­phi­le Blutzellen, weni­ger Blutplättchen, ver­mehrt unrei­fe Blutzellen), Überempfindlichkeit (ein­schließ­lich Nesselsucht und Gesichtsschwellungen), Cholesterin-Überschuss im Blut, Triglycerid-Überschuss im Blut, Gicht, Wassereinlagerung im Gewebe (Ödeme), Wassereinlagerungen in Armen und Beinen, Austrocknung (meist im Zusammenhang mit Erbrechen oder Durchfall), Schlaflosigkeit, Angstzustände, Verwirrung, Aufmerksamkeitsstörung, Ohnmacht, Krampfanfall, ver­schwom­me­nes Sehen, Bluthochdruck, nied­ri­ger Blutdruck (auch bei Körperlageveränderung), kal­te Hände und Füße, Appetitlosigkeit, Blähungen, Geschwürbildung im Mund, Magen-Darm-Blutung, Sodbrennen, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Leberentzündung (mit erhöh­ten Werten wie ASAT, ALAT, Gamma-GT), Bilirubin im Blut erhöht (ein­schließ­lich Gelbsucht), Akne, Muskelentzündung, Muskelauflösung, Muskelschmerz, Muskelerkrankung, erhöhter CPK-Wert, zu star­ke und zu lan­ge andau­ern­de Regelblutung, Fieber, Gewichtsverlust, erhöh­ter Amylase-Wert im Blut, weni­ger Schilddrüsenhormon (Thyroxin) im Blut."

    Da braucht man dann noch nicht ein­mal mehr wei­ter­le­sen zu den "gele­gent­li­chen" und "sel­te­nen" Nebenwirkungen …

    Paxlovid ist eii­ne Kombination von Nirmatrelvir und Ritonavir (jeweils in ver­schie­de­nen Tabletten). Muss man noch mehr dazu sagen?

  2. @ aa:
    "… »Der Mixer mit sei­nem leis­tungs­star­ken Gleichstrommotor, 7 Automatikprogrammen, 12 Geschwindigkeitsstufen und zwei­flü­ge­li­ger ZWILLING Winglet-Klinge mit Wellenschliff und Piranha-Zahnung bringt alles Nötige mit für schnel­le Mixergebnisse.« zwilling.com …"
    Da Sie offen­sicht­lich Technischer Redakteur sind, da Sie sich mit Ihrem Artikel weit hinauslehnen:
    Was ist eine Produkt-Information und was ist Werbung?

    1. @ 분석:
      Video wur­de von den Sauberfrauen und Saubermännern des Youtube-Irrenhauses gelöscht.
      Na, Bunker wird es ‑noch- nicht geben, aber vor­osrg­lich Wärmehallen, sie­he https://uncutnews.ch/deutschland-plant-warm-up-spaces-als-reaktion-auf-gasmangel/
      Im Bundestag und in den Parlamenten auf Länder‑, Kreis- und Stadtebene haben mitt­ler­wei­le Infantile das Sagen, die weder über geeig­ne­te Berufsabschlüsse, noch über ande­re lebens­taug­li­che Qualifikationen ver­fü­gen. Generation Infantil.

  3. .. wür­de einer Tafel Schokolade ein gemäß Arzneimittelrecht erstell­ter Beipackzettel bei­lie­gen, wäre die­ser u.a. auf­grund mög­li­cher Allergien, Diabetes, Adipositas etc. etwa eine dicht beschrie­be­ne DIN A4 Seite groß.
    Bei Tabak wäre er noch umfangreicher.
    Aber natür­lich ver­ste­he ich die Intention…

      1. @aa
        Ärzte und Minister wer­den doch eben­falls weni­ger im Zusammenhang mit Küchengeräten eingebunden?
        Wie gesagt – ich ver­ste­he Ihre Intention.
        Auf Warnhinweise bei tech­ni­schen Geräten hat bereits "Hier" hingewiesen.
        Die Idee (kann ja mal pas­sie­ren inner­halb der vie­len sehr guten Beiträge) ist halt ein wenig missglückt.
        Ich habe an ande­rer Stelle schon mal ange­deu­tet, dass weni­ger viel­leicht mehr wäre (abge­se­hen davon dass Sie sich selbst etwas mehr Ruhe gön­nen könnten).

  4. Lauterbach-Syndrom im Hause Aschmoneit? Alles wird mit allen und Weglassung wesent­li­cher Fakten ver­gli­chen? Wesentlicher Fakt wäre in dem Fall das Handbuch und die EU-Zulassungsurkunde für das tech­ni­sche Gerät.

    Im Handbuch des US-FoodProzessor Herstellers Kitchen Aid (Zwilling habe ich nicht gefun­den) fin­den sich Hinweise zum Umgang mit dem Gerät die durch­aus mit mit den Hinweisen zum Umgang mit dem Medikament ver­gleich­bar sind (ich spa­re mir jetzt das Posten der 17 Punkte das sind all­ge­mei­ne Punkte zum Umgang mit ele­kri­schen Geräten also vor­sicht mit Wasser, defek­ten Kabeln, rotie­ren­den Teilen aber auch:

    9. Die Messer sind scharf Gehen Sie vor­sich­tig damit um

    15. Dieses Gerät ist nicht geeig­net für den Gebrauch durch Personen (inklu­si­ve Kinder) mit einem phy­si­schen oder men­ta­len Behinderung oder einen Erfahrungs oder Kenntnismangel es sei denn unter Aufsicht oder mit Hilfe einer Person die deren Sicherheit gewährleistet
    16. Kinder soll­ten ange­wie­sen oder über­wacht wer­den damit sie nicht mit dem Gerät spielen …
    HEBEN SIE DIESE INSTRUKTIONEN GUT AUF
    in Übereinstimmung mit den Anforderungen der Europäischen Richtlinie 2002/96/EG über Elektronik-Altgeräte (WEE) ist vor­lie­gen­des Gerät mit einer Markierung ver­se­hen. Sie leis­ten einen posi­ti­ven Beitrag für den Schutz der Umwelt und die Gesundheit der Menschen wenn sie vor­lie­gen­des Gerät einer geson­der­ten Abfallsammlung zuführen .…
    (S. 4–5)
    https://www.yumpu.com/de/document/read/7012211/bedienungsanleitung-fur-food-processors-kitchen-aid

    Im übri­gen fin­de ich in den Nebenwirkungsbeschreibungen von Pfizer nichts schlech­tes nur jede Menge Gründe (und einen ganz per­sön­li­chen) war­um man die­ses Medikament nicht neh­men sollte.

    1. @ Mr. X: Richtig! Gesunde und nur Gesunde kön­nen das Mittel (hof­fent­lich) ein­neh­men, wenn nicht noch all­er­gi­sche Reaktionen hin­zu­kom­men soll­ten. Die waren oben nicht auf­ge­führt. Aber: Wozu brau­che ich Paxlovid, wenn ich gesund bin – doch wohl nur zum Krankwerden!

  5. Damit blei­ben viel­leicht 5–10% aller Hochbetagten als poten­ti­el­le Empfänger/innen die­ses Medikaments übrig. Der Rest nimmt regel­mä­ßig mind. 1 die­ser man­nig­fal­ti­gen Präparate ein, die Pfizer als Kontraindikationen für die Einnahme von Paxlovid lis­tet. Und alle ande­ren Altersgruppen benö­ti­gen die­ses Medikament nicht, selbst wenn es etwas tau­gen würde.

  6. Dieses Paxlovid scheint mir ähn­lich sicher wie die Piksstoffe zu sein. Aber dann wären jeg­li­che Pikspflichten hinfällig.

    Kann die­ser Wundermixer eigent­lich auch mit 95%iger Wirksamkeit auf­war­ten? Und wur­de der auch an 40.000 Studienteilnehmern aus­pro­biert? Und wur­de er von einer Behörde wenigs­tens bedingt zuge­las­sen und von der zustän­di­gen Empfehlungskommission empfohlen?

    1. Pfizer haf­tet für das, was sie ver­kau­fen. Wenn jetzt jemand eine der Nebenwirkungen bekommt, dann kann Pfizer sagen: Wir haben Sie gewarnt!

  7. https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-paxlovid-medikament-nebenwirkungen-lauterbach-100.html

    Das teu­er ein­ge­kauf­te Corona-Medikament Paxlovid ver­staubt im Regal. Minister Lauterbach will das ändern. Doch der Einsatz ist kom­pli­ziert. So sol­len Ärzte Unsicherheit verlieren.

    Bei den Nebenwirkungen/Wechselwirkungen?
    Verschreib mal eben, Herr Doktor, sind wie Smarties

    Der Patient braucht nicht die Unsicherheit verlieren,
    der soll das Zeug nur nehmen

    Skrupel?

  8. Ich fin­de auch, wir brau­chen unbe­dingt unse­re eige­ne "Opoid-Krise". Geht zur Not auch mit ande­ren Wirkstoffen.

    Ist der Zwilling enfi­ni­gy ( blö­der Name) der Versuch, nach dem Thermomix einen neu­en hei­ßen Scheiss für geho­be­ne Hobby KöchInnen zu etablieren? 

    Falls ja, wäre als Äquivalent zum Medikament die Reinigungszeit des Gerätes zu beach­ten. Vermutlich gibt sich das nicht viel.

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