Handelsblatt: Lockdown für Lauterbach

Ein bemer­kens­wer­ter Kom­men­tar ist auf han​dels​blatt​.com am 28.10. zu lesen:

»Maß­nah­men gegen das Virus: Der Lock­down 2.0 ist ein Fehler
Ein Lock­down muss her – aber bevor Sie jetzt gleich wie­der erschau­dern: Damit ist kein wei­te­rer öko­no­mi­scher Still­stand gemeint, denn da ist wirk­lich schon genug Scha­den ange­rich­tet wor­den seit März.

Nein, die Rede ist von einem ande­ren Lock­down, der im Gegen­satz zu den dra­ko­ni­schen Wirt­schafts­maß­nah­men nicht mal viel kos­ten wür­de: Was wäre, wenn Tei­le der Regie­rung, der "Exper­ten" aller Art, aber auch man­cher Medi­en in eine Art frei­wil­li­ge Coro­na-Schwei­ge­klau­sur gin­gen? Sagen wir: zwei Wochen?

Um die aku­te Wel­le der Hys­te­rie, Panik­ma­che und Unter­gangs-Mene­te­kel zu bre­chen? Wäre das nicht ein span­nen­des Expe­ri­ment – und ver­gleichs­wei­se harm­los im Ver­gleich zu all den Ope­ra­tio­nen am offe­nen Her­zen einer Gesell­schaft im Aus­nah­me­zu­stand, wie wir sie in den ver­gan­ge­nen Mona­ten erle­ben mussten?

Hilf­reich wäre es zum Bei­spiel, wenn der SPD-"Gesundheitsexperte" Karl Lau­ter­bach und ande­re apo­ka­lyp­ti­sche Rei­ter sich selbst mal ein biss­chen Talk­show-Abs­ti­nenz ver­ord­nen wür­den. Wenn Poli­ti­ker wie Mar­kus Söder wenigs­tens einen Herbst­ur­laub lang damit auf­hö­ren könn­ten, sich einen Wett­lauf mit Kon­kur­ren­ten zu lie­fern über die Fra­ge, wer der här­tes­te Coro­na-Bekämp­fer im Land ist.

Und durch­aus selbst­kri­tisch sei ange­merkt: Es wäre auch ein Segen, wenn man­che hie­si­ge Medi­en zu ihrer Rol­le als Wäch­ter, Kri­ti­ker und nüch­ter­ne Fak­ten­samm­ler zurück­keh­ren wür­den, statt sich als Cla­queu­re von Kanz­le­rin, Gesund­heits­mi­nis­ter oder RKI-Chef zu begrei­fen…«

Es gibt auch einen Pro-Kom­men­tar.

2 Antworten auf „Handelsblatt: Lockdown für Lauterbach“

  1. Ich habe das Gefühl, dass aus der sog. "Regie­rung" nur noch Mer­kel geblie­ben ist, die mit den letz­ten Kugeln aus ihrem WHO-Coro­na-Gewehr ver­sucht, ihren und damit auch den Unter­gang von Söder, See­ho­fer und Co zu verhindern.

    Spahn hat sich mit sei­ner Pseu­do-Infek­ti­on selbst aus der Schuss­li­nie manö­vriert. Zu viel Eier bei sei­nen Reden? Und Dr. Osten? Von dem hört man ja gar nichts mehr. Schaut er wohl heim­lich die Vide­os von Dr. Rei­ner Füll­mich an, und nach­dem es in sei­ner Kas­se geklin­gelt hat, hat's auch in den vira­len Zel­len sei­nes Gehirns geschellt?

    Es gibt mei­nes Erach­tens nicht mehr vie­le, außer den Wei­ter-Schla­fen­den und ein paar der noch immer von uns sub­ven­tio­nier­ten Polit-Ange­stell­ten in den Lan­des- und Bun­des-Gre­mi­en, die den ver­fas­sungs­wid­ri­gen Kurs von Mer­kel, Söder und Co mit­ge­hen möch­ten. Eigent­lich. Sie tun es nur, um wei­ter­hin ihre Tan­tie­men ein­zu­heim­sen und ihr Gesicht zu wah­ren. Allen vor­an die Grü­nIn­nen natür­lich. Die wol­len ja Kanz­ler wer­den. Wie dumm kann man sein, so was über­haupt zu glau­ben. Mer­kel hat bis­her jedes ande­re Licht mit Leich­tig­keit aus­ge­pus­tet, wenn es nicht nach ihrer Gesin­nung geleuch­tet hat. Und ein Habeck glaubt, der Pro­pa­gan­da-Frau das Was­ser rei­chen zu können…

    Ganz Deutsch­land schreit auf – wenn auch oft­mals heim­lich, still und lei­se in den sozia­len Medi­en. Aber der Krug ist bereits über die Über­schwapp­gren­ze hin­aus gekippt. Noch ein klei­ner Schubs und Mer­kels "schö­nes neu­es Deutsch­land" ist am Ende. Hof­fen wir es zumindest.

  2. Dan­ke­schön für den Bei­trag. Tut unend­lich gut das in einem renom­mier­ten Blatt zu lesen.
    Mer­kel muß schnells­tens die Regie­rung ver­las­sen. Über den Ver­lust Söders bin ich bestimmt nicht trau­rig. Und wür­de mich freu­en, wenn die Fach­welt wie­der zur Sach­lich­keit zurück­fin­den könnte.

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