Heidelberg: Polizei stellt drei Frauen unter einem Wäscheständer

Fol­gen­des ist auf faz​.net zu lesen:

»Die Poli­zei hat in Mann­heim und Hei­del­berg gleich meh­re­re Par­tys auf­ge­löst und meh­re­re Men­schen wegen Ver­sto­ßes gegen die Coro­na-Regeln ange­zeigt. Die Betrof­fe­nen sei­en größ­ten­teils unein­sich­tig gewe­sen, teil­te die Poli­zei am Sams­tag mit.

Am Frei­tag­abend hat­te es Hin­wei­se auf eine grö­ße­re Fei­er in Mann­heim gege­ben. Bei der Kon­trol­le tra­fen die Poli­zis­ten dann in der knapp 50 Qua­drat­me­ter gro­ßen Woh­nung auf 23 Men­schen, die einen Geburts­tag fei­er­ten. Das Fest wur­de been­det, die Gast­ge­be­rin und deren Gäs­te erwar­tet eine Anzei­ge. Spä­ter erfuh­ren die Beam­ten von einer wei­te­ren Party.

„Die Gast­ge­be­rin gestand bereits an der Tür ihren Feh­ler ein und gewähr­te den Poli­zis­ten Zutritt in ihre Woh­nung“, steht im Poli­zei­be­richt. 15 Gäs­te, die sich in einem Zim­mer ver­bar­ri­ka­diert hat­ten, kamen schließ­lich her­aus. Drei wei­te­re ver­steck­ten sich auf dem Bal­kon und hin­ter einer Tür. Die Fol­ge waren auch hier Anzeigen.

Fast zeit­gleich lös­ten Beam­te in Hei­del­berg eine Par­ty im Kel­ler eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses auf. Als die Fei­ern­den die Poli­zis­ten sahen, ver­such­ten sie sich in ver­schie­de­nen Räu­men zu ver­ste­cken. Eine Kon­trol­le des Kel­lers ergab, dass sich drei Frau­en unter einem Wäsche­stän­der und ein Mann hin­ter einer Wasch­ma­schi­ne ver­steckt hiel­ten. Neben dem Gast­ge­ber müs­sen auch hier die Gäs­te mit einer Anzei­ge rech­nen. Im Ver­lauf der Nacht muss­ten nach Poli­zei­an­ga­ben noch vier wei­te­re Fei­ern im Bereich Hei­del­berg und Mann­heim auf­ge­löst wer­den.«

5 Antworten auf „Heidelberg: Polizei stellt drei Frauen unter einem Wäscheständer“

  1. Das Ver­samm­lungs­recht kann gem. Arti­kel 8 (2) GG in geschlos­se­nen Räu­men über­haupt nicht ein­ge­schränkt wer­den. Erst Recht nicht durch irgend­wel­che will­kür­li­chen Verordnungen.

    Wenn wir noch in einem Rechts­staat leb­ten, könn­te man dage­gen einen Wider­spruch schrei­ben und die Poli­zei­be­am­ten min­des­tens wegen Ver­fol­gung Unschul­di­ger, Haus­frie­dens­bruch und Nöti­gung anzeigen.

  2. … ,, die sich in einem Zim­mer ver­bar­ri­ka­diert hat­ten " … Auch mei­ne Grund­schul-Leh­re­rin nahm 1978 den Rot­stift zur Hand, als ich in einem Auf­satz mit einer Ver­bak­ka­ri­die­rung auf­trump­fen woll­te … Das Ver­ste­cken hin­ter Din­gen, scheint auch 42 Jah­re spä­ter immer noch auf Ableh­nung zu stossen …

  3. Poli­zei geht ohne Rich­ter­li­chen Dur­su­chungs­be­schluss in Woh­nun­gen ? Gefahr in Ver­zug kann es ja nicht sein .… solch ver­hal­ten hab ich schon mal im Geschichts­un­ter­richt gehört. Das ging böse aus…

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