Heilpraktikerin aus Bredstedt will keine Geimpften behandeln – darf sie das?

Die Antwort auf die Frage wird am 29.6. in den "Husumer Nachrichten" gege­ben. Sie darf.

»Die Diskussion um Sonderrechte für Geimpfte flammt immer wie­der auf: Doch was pas­siert, wenn man den Spieß umdreht und Geimpfte plötz­lich benach­tei­ligt werden? 

Bredstedt | Sonderrechte für Geimpfte oder nicht? Mit dem Start der Impfkampagne Anfang des Jahres sorg­te die­ses Thema für jede Menge Diskussion. Mittlerweile wur­den die Corona-Regeln für voll­stän­dig Geimpfte längst gelo­ckert. Eine Heilpraktikerin aus Bredstedt dreht den Spieß um. Hier hat der oder die Geimpfte das Nachsehen. In einem Hinweis auf ihrer Webseite ist zu lesen: „Aus der­zeit recht­lich unge­klär­ten Gründen behan­delt Frau Gutermann-Muntendam als Heilpraktikerin der­zeit kei­ne neu­en Patienten die einen Impfstoff gegen COVID-19 erhal­ten haben.“ Um wel­che recht­li­chen Gründe es sich dabei han­deln soll, bleibt unklar. Foekje Gutermann-Muntenandam ant­wor­tet weder auf tele­fo­ni­sche noch auf schrift­li­che Anfragen von shz.de.

Auch dem Gesundheitsamt des Kreises Nordfriesland liegt nichts vor: „Unserem Gesundheitsamt sind kei­ne 'der­zeit recht­lich unge­klär­ten Gründe' bekannt, die hier in Frage kom­men könn­ten. Doch Frau Gutermann-Muntendam ist freie Unternehmerin mit eige­ner Praxis. Sie hat das Hausrecht und ent­schei­det selbst, wen sie behan­delt und wen nicht“, erklärt Kreissprecher Hans-Martin Slopianka auf Nachfrage. Es sei ihr nicht ver­bo­ten, Patienten aus wel­chen Gründen auch immer abzu­leh­nen. Das habe nichts mit Diskriminierung zu tun, son­dern mit Vertragsfreiheit, erklärt Slopianka auf die Frage, ob die Aussage der Heilpraktikerin im Konflikt mit dem Gleichbehandlungsgesetz stehe…«

33 Antworten auf „Heilpraktikerin aus Bredstedt will keine Geimpften behandeln – darf sie das?“

  1. Wenn schon in die einer Richtung erlaubt ist, wie­so nicht auch in die andere?
    Typisch deutsch, posi­ti­ve Diskriminierung ist ja in Ordnung.

    1. Diese Befürchtung ist mir auch gleich gekom­men, dass Ungeimpfte nicht mehr behan­delt wer­den könn­ten, der Spieß also umge­dreht wür­de. Das erschien mir sogar der­zeit für poli­tisch völ­lig opportun.

    1. Finde ich nicht. Ich fin­de bei­des falsch. Sonst könn­te man auch auf­grund der Hautfarbe jeman­den aus­schlie­ßen wollen.

      Aber man kann die­se Aktion auch als sati­risch abtun: Es gibt ja die Forderungen, Ungeimpfte zu benach­tei­li­gen. Dann kann man, um auf die Problematik hin­zu­wei­sen, das exak­te Gegenteil machen: Geimpfte benachteiligen.

  2. Scheiß Privatwirtschaft. Als ich mal zur REHA war hat man uns jeden Tag vor­ge­rech­net wie­viel Kosten ein Patient jeden Tag ver­ur­sacht. Am Ende hat die Einrichtung der Kasse Behandlungen in Rechnung gestellt die nie erfolgten.

    Das gan­ze Gesundheitswesen hier ist ein Tummelplatz für Lügner, Betrüger, Glücksritter, Spekulaten und Scharlatanen. Mit freund­li­cher Unterstützung des BRD-Staates und sei­ner Handlanger.

    1. Wäre es Ihnen lie­ber gewe­sen, kei­ne Reha machen zu kön­nen, weil die Klinik für Ihren Rehaurlaub nur 120 Euro pro Tag für sämt­li­che Leistungen von der GKV erhält und des­we­gen schlie­ßen muß­te? Geben Sie der kor­rup­ten Politik die Schuld.

    2. @ Erfurt: Viel Glück, wenn Sie mit die­ser Einstellung ein­mal medi­zi­ni­sche Hilfe benö­ti­gen ! Ohne Vertrauen in den Behandler bleibt ihnen nur noch die Selbstfürsorge.

  3. Das ist erfreu­lich, wird aber lei­der nicht mehr als ein sym­bo­li­scher Akt und der sprich­wört­li­che "Tropfen auf dem hei­ßen Stein" sein, wenn sich nicht mehr Betriebe dar­an beteiligen.

  4. Das ist ein­fach: Diese Heilpraktikerin arbei­tet sorg­fäl­tig und möch­te sich dahin­ge­hend absi­chern, das poten­ti­el­le Impfnebenwirkungen nicht als Folge ihrer Behandlung fehl­in­ter­pre­tiert werden.
    Möglicherweise hat sie im Bekannten- oder Patientenkreis Erfahrung mit Impfschäden machen müssen.

    1. Das ist Korrekt, bei mir müs­sen die Patienten auf Grund der Thrombose Gefahr die von den Covid ‑19 Imfung aus­ge­hen können
      einen Haftungsausschluss unter­schrei­ben, die mei­nen Anwältin am for­mu­lie­ren ist, Unterschreiben. Genau so wie man bei einen Operation evtl. neben Komplikationen unter­schrei­ben muss.
      Die Heilpraktikerin von den Artikel in der Zeitung

  5. [Sie möch­te viel­leicht ein­fach nur einen poten­ti­ell gefähr­li­chen Eintrag durch Geimpfte vermeiden?]

    VERÖFFENTLICHT AM 01. Jul 2021
    Von Christian Euler
    „Kinder kön­nen an Spike-Protein von Geimpften sterben“

    Eine sei­ner zen­tra­len Erkenntnisse:
    „Indirekte Wirkungen der Covid-19-Vakzine,
    mut­maß­lich durch Impfstoff-Shedding von Spike-Proteinen und/oder ande­ren Molekülen,
    erhö­hen die Gesamtmortalität bei den Ungeimpften – ins­be­son­de­re in der frü­hen Phase,
    in der die Impfung nach­tei­li­ge Auswirkungen auf die Geimpften hat.“
    https://reitschuster.de/post/kinder-koennen-an-spike-protein-von-geimpften-sterben/

    bzw.
    @aa: am bes­ten das Bild direkt einfügen

    https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=1070x10000:format=png/path/s71503759d55a328b/image/ia3949661b600edc0/version/1620993020/image.png

    aus
    https://www.der-kleine-bauernhof.de/

    1. @Gefahrenpotential durch Geimpfte: Über den Bauernhof wur­de hier am 23.5. schon berich­tet in Ausschließlich "UNGEIMPFTE" Personen haben Zutritt zu Stall, Hof und Anlage.

      Bei der auf reitschuster.de vor­ge­stell­ten Studie wäre ich vor­sich­tig. Mir ist nicht gelun­gen, sie außer dort zu fin­den. Er wird ange­ge­ben mit "Institute of Microstructure Technology", auf des­sen Mitarbeiter-Seite erscheint er nicht, auch die Studie wird nicht erwähnt. Inhaltlich schlie­ße ich nicht aus, daß auch in die­ser Arbeit Kausalität und Korrelation durch­ein­an­der gera­ten, wenn es heißt, es "füh­re die Impfung von einem Prozent der Erwachsenen zu einem Anstieg der durch­schnitt­li­chen wöchent­li­chen Todesrate unge­impf­ter Kinder um acht Prozent".

      1. @aa

        es wäre logisch, denn mRNA ent­hält ja den Bauplan für das sog. Spikeprotein. Was damit in den Zellen des mensch­li­chen Körpers syn­the­ti­siert wer­den soll. Ergo pro­du­zie­ren Geimpfte eine krank­heits­er­re­gen­de Substanz in ihren Körpern.

        Es sein denn die ver­spritz­te mRNA macht was ganz Anderes!

      2. Auch bei mir bewirk­te die Studie auf Reitschuster.de nur ein Mitleid bezeu­gen­des Schmunzeln. Meinem Verständnis nach kön­nen näm­lich Spike Proteine für den Menschen, sowie für Tiere, nur gefähr­lich wer­den, wenn die SP in die Blutbahn gelangten. 

        Deswegen ist die geschür­te Angst vor mRNA-Impfstoff Geimpften aus anste­ckungs­tech­ni­scher Sicht völ­lig unbe­grün­det; jedoch auf­grund des Potentials für rege Diskriminierungsfantasien mit­un­ter gefähr­lich (sie­he dazu Menschenrechtswidrige Träumereien von Kreissprecher Hans-Martin Slopianka)

        Wie auch immer
        MfG

      3. @aa
        1) Die Arbeit fin­det sich auch hier
        https://www.researchgate.net/profile/Herve-Seligmann

        https://www.researchgate.net/publication/352057379_COVID19_vaccination_increases_mortality_of_unvaccinated_European_children

        2)Einen Zusammenhang zum IMT.Kit gibt es!

        Beginnt man hier, so fin­det man 2 Arbeiten
        Negative CG dinu­cleo­ti­de bias: An explana­ti­on based on feed­back loo­ps bet­ween Arginine codon assign­ments and theo­re­ti­cal mini­mal RNA rings.
        [über­setzt mit deepl.com:
        Negative CG-Dinukleotid-Verzerrung: Eine Erklärung basie­rend auf Rückkopplungsschleifen zwi­schen Arginin-Codon-Zuordnungen und theo­re­ti­schen mini­ma­len RNA-Ringen.]
        https://publikationen.bibliothek.kit.edu/1000129409
        Demongeot, J.; Moreira, A.; Seligmann, H.
        2021. Bioessays, 43 (3), Art.Nr. 2000071. doi:10.1002/bies.202000071
        https://www.imt.kit.edu/publications.php

        Combinatorial Fusion Rules to Describe Codon Assignment in the Standard Genetic Code.
        [über­setzt mit deepl.com:
        Kombinatorische Fusionsregeln zur Beschreibung der Codon-Zuordnung im gene­ti­schen Standard-Code.]
        https://publikationen.bibliothek.kit.edu/1000128225
        Nesterov-Mueller, A.; Popov, R.; Seligmann, H.
        2021. Life, 11 (1), Art.-Nr. 4. doi:10.3390/life11010004

        Aufgrund der Co-Autoren gelangt man zur Gruppe
        Prof. Dr. Alexander Nesterov-Mueller
        Molecular Search Engines
        https://www.imt.kit.edu/molecular_search_engines.php

        und damit zu
        Microsystems for Life Science

        At the IMT we deve­lop micro­flui­dic sys­tems for app­li­ca­ti­ons in the field of micro ana­ly­tics (lab-on-chip), cell cul­tu­ring (organ-on-chip), bio­sen­sing using bio-func­tio­n­a­liz­a­ti­on of tech­ni­cal sur­faces, for stai­ning arrays dis­play­ing many dif­fe­rent mole­cu­les and for the syn­the­sis of bio­mole­cu­les. The main advan­ta­ges of the­se micro­sys­tems are the pos­si­bi­li­ty to use very small amounts of (bio)chemical sub­s­tan­ces or sam­ples and to enab­le a high par­al­le­liz­a­ti­on of bio­lo­gi­cal and bio­me­di­cal expe­ri­ments (high through­put screening).
        https://www.imt.kit.edu/61.php

        3)siehe auch
        CURRICULUM VITAE Herv Seligmann – Zobodat
        von Yahoo
        zobodat.at/biografien/Seligmann_Herve.pdf
        – H. Seligmann, 1998. Morphogenesis and inte­gra­ti­on of growth of body parts in Lacertidae. Israel Journal of Zoology 45: 320–321. H. Seligmann, G.N.…
        https://www.zobodat.at/biografien/Seligmann_Herve.pdf

        wei­te­re Stichworte zu o. g. Personen bzw. Instituten
        Israel – Biosensoren …

    2. Das Thema "Impfstoff-Shedding" ist eine unan­ge­neh­me Möglichkeit, aus mei­ner Sicht v.a., weil es zu einer wei­te­ren Spaltung zwi­schen geimpf­ten und nicht­ge­impf­ten Menschen füh­ren wür­de. Da es immer mal wie­der auf­taucht, beschäf­tigt es mich trotz­dem. Ich habe einen klei­nen Absatz dazu auch bei Wolfgang Wodarg gefunden:

      Impfstoff shed­ding (Ausscheidung):
      Im Internet wird viel über die Möglichkeit dis­ku­tiert, dass geimpf­te Menschen in unmit­tel­ba­rer Nähe zu unge­impf­ten Menschen Krankheiten aus­lö­sen kön­nen. Obwohl dies schwer zu glau­ben scheint, gibt es einen plau­si­blen Prozess, durch den dies gesche­hen könn­te, und zwar durch die Freisetzung von Exosomen aus den­dri­ti­schen Zellen in der Milz, die fehl­ge­fal­te­te Spike-Proteine im Komplex mit ande­ren, von Prionen rekon­sti­tu­ier­ten Proteinen ent­hal­ten. Diese Exosomen kön­nen zu weit ent­fern­ten Orten rei­sen. Es ist nicht unmög­lich, sich vor­zu­stel­len, dass sie aus der Lunge frei­ge­setzt wer­den und von einer Person in der Nähe ein­ge­at­met wer­den. Extrazelluläre Vesikel, ein­schließ­lich Exosomen, wur­den in Sputum, Schleim, Epithelschleimhautflüssigkeit und bron­cho­alveo­lä­rer Lavageflüssigkeit in Verbindung mit Atemwegserkrankungen nach­ge­wie­sen (Lucchetti et al., 2021).
      Eine von BioNTech durch­ge­führ­te Phase 1/2/3‑Studie mit dem mRNA-Impfstoff von Pfizer impli­zier­te in ihrem Studienprotokoll, dass sie die Möglichkeit einer sekun­dä­ren Exposition gegen­über dem Impfstoff vor­her­sa­hen (BioNTech, 2020). Das Protokoll ent­hielt die Anforderung, dass "Exposition wäh­rend der Schwangerschaft" von den Studienteilnehmern berich­tet wer­den soll­te. Sie gaben dann Beispiele für "Umweltexposition wäh­rend der Schwangerschaft", die die Exposition "gegen­über der Studienintervention durch Einatmen oder Hautkontakt" ein­schloss. Sie schlu­gen sogar zwei Stufen der indi­rek­ten Exposition vor: "Ein männ­li­ches Familienmitglied oder ein Gesundheitsdienstleister, der der Studienintervention durch Inhalation oder Hautkontakt aus­ge­setzt war, expo­niert dann sei­ne weib­li­che Partnerin vor oder um den Zeitpunkt der Empfängnis. "

      https://www.wodarg.com/impfen/

  6. "Doch Frau Gutermann-Muntendam ist freie Unternehmerin mit eige­ner Praxis. Sie hat das Hausrecht und ent­schei­det selbst, wen sie behan­delt und wen nicht"

    UnternehmerInnen, wel­che offen­sicht­lich gesetz­wid­ri­ges Handeln lapi­dar mit deren angeb­li­chen "Hausrecht" zu recht­fer­ti­gen ver­su­chen, muss allei­ne des Rechtsfriedens wegen, ent­schie­den ent­ge­gen getre­ten werden.

    In Österreich wur­de 2015 od 2016 zB einem Arzt, zurecht die Zulassung / Approbation ent­zo­gen, nach­dem sel­bi­ger prah­lend ankün­dig­te, aus Protest gegen unkon­trol­lier­te Zuwanderung, Asylanten in sei­ner Praxis NICHT behan­deln zu wollen.

    Wie auch immer
    MfG

    1. @Fledgling01

      Dass ein Heilpraktiker kein Arzt ist, ja nicht ein­mal annä­hernd, dürf­te Ihnen wahr­schein­lich nicht geläu­fig sein.
      Ein Heilpraktikerbesuch hat wohl eher mehr mit einem Besuch in einer Disco oder einen Minigolfclub gemein. Das ist jetzt nichts Überlebensnotwendiges. Versuchen Sie mal zu kla­gen, wenn dem Türsteher vom P1 Ihr Gesicht zu alt und ver­härmt ist und Sie somit die Stimmung ver­mie­sen würden.

      1. @fabianus I
        Hallo, ich muß Ihnen lei­der sagen, daß Sie da kom­plett falsch lie­gen. Das ist aller­dings nur natür­lich, da über Heilpraktiker aus­schließ­lich berich­tet wird wenn mal jemand kom­plet­ten Mist gebaut hat. Was ein Heilpraktiker ist, wird nicht berich­tet. Mag man auch nicht, da wir, ja ich bin HP, poli­tisch nicht gewollt sind. Es gibt auch Bestrebungen den Berufsstand abzu­schaf­fen. Vor allem von der Politik aber auch von bestimm­ten Ärztegruppen, wie dem Münsteraner Kreis. Dabei wird genau­so wie in der "C"-Pandemie mit vie­len unfai­ren Mitteln gearbeitet.
        Was ist also ein Heilpraktiker? Heilpraktiker ist ein Beruf, den es so nur in Deutschland gibt. Um die­se Berufsbezeichnung tra­gen zu dür­fen, muß man, wie bei jedem ande­ren Beruf auch, eine Prüfung able­gen. Diese teilt sich in einen schrift­lich theo­re­ti­schen Teil und einen münd­lich prak­ti­schen Teil. Was für Fragen und auf wel­chem Niveau, bei der schrift­li­chen Prüfung gestellt wer­den, kön­nen Sie her­aus­fin­den wenn Sie bei Tante Google oder "Verwandten" nach "Prüfungsfragen für Heilpraktiker" suchen. Na, kön­nen Sie davon irgend­was auf Anhieb beant­wor­ten? Ich den­ke eher nicht. Es sei denn Sie sind Mediziner. Im münd­lich- prak­ti­schen Teil geht es dar­um zu zei­gen, daß man in der Lage ist die übli­chen kör­per­li­chen Untersuchungen (das was Sie von Allgemeinärzten so ken­nen) durch­zu­füh­ren, man muß zei­gen kön­nen, daß man in der Lage ist Blut abzu­neh­men, Infusionen zu legen, intra­mus­ku­lär, intra­cu­tan und sub­cu­tan zu sprit­zen. Differenzialdiagnostik steht auf dem Programm, recht­li­ches, Hygiene und man soll­te auch ein biß­chen was sagen kön­nen zu den Methoden mit denen man arbeitet …
        Ein Heilpraktiker ist also jemand mit einer soli­den schul­me­di­zi­ni­schen Grundausbildung.
        Wer macht die Prüfung? Die zustän­di­gen Gesundheitsämter immer im Frühjahr und im Herbst. Die schrift­li­che Prüfung ist bundeseinheitlich.
        Dann möch­te ich Ihnen noch eine Übersicht über die Befugnisse der ein­zel­nen Gesundheitsberufe geben. Grundsätzlich teilt sich unser Gesundheitssystem in Berufe, die dia­gnos­ti­zie­ren dür­fen und müs­sen, die ohne Anweisung behan­deln dür­fen und Anweisungen ertei­len dür­fen in Form von Rezepten z.B. Das sind Ärzte und Heilpraktiker. Die ande­ren Berufe, wie Physiotherapeuten, Ergotherapeuten… dür­fen nur auf Anweisung arbeiten.
        Und ich möch­te Ihnen zu Bedenken geben, daß Sie sich selbst Möglichkeiten ver­weh­ren wenn Sie natur­heil­kund­li­che Methoden aus­schlie­ßen. Dabei ist es von mei­ner Seite her egal ob ein Arzt oder Heilpraktiker sie anwendet.

        1. @NeuHier

          Ich habe nichts gegen Heilpraktiker und auch nicht gegen Naturheilkunde. Davon ein­mal abge­se­hen, ist ein HP trotz­dem kein Arzt und der Besuch bei Ersterem bestimmt nicht einklagbar.
          HP rich­ten viel­leicht weni­ger Schaden an als Mediziner mit ihren unsin­ni­gen Tabletten. Ich per­sön­lich rich­te aber wahr­schein­lich noch weni­ger Schaden an.

          Vielleicht mache ich die Prüfung. 😉 Meine Fähigkeit, tri­via­les Wissen abzu­spei­chern, wird nur noch durch mei­ne Bescheidenheit übertroffen.

          1. @ Fabianus: Was genau ist tri­vi­al an dem für das Bestehen der HP-Überprüfung not­wen­di­gen Wissen ?
            Genauso reden die 70–80% der HPA's, die regel­mäs­sig in den Überprüfungen durchfallen.

          2. @Fabianus: Das HP's kaum Schaden anrich­ten, ist rich­tig und lässt sich an den Beiträgen zur Berufshaftpflicht ablesen:
            180–200 €/jährlich HP vs. 9.000 – 10.000 € bei Hebammen.

    2. @fledgling01 Das von @Impfprämienberater erwähn­te Argument, sie könn­te sich auch davor zu schüt­zen ver­su­chen , dass even­tu­el­le Impfnebenwirkungen fälsch­lich auf ihre Behandlung zurück­ge­führt wer­den, erscheint mir durch­aus plausibel. 

      Was mich grund­sätz­lich wun­dert, ist, dass Leute sich "imp­fen" las­sen und gleich­zei­tig Patienten von Heilpraktikern sind. Aber sol­che Kandidaten habe ich auch im Umfeld: Schüsslersalze, Bachblüten und die Gentherapie.

    3. Es ist ein Unterschied, ob jeman­dem der Zutritt zur Heilpraktiker-Praxis ver­wehrt wer­den soll, der (Ironie der Geschichte) anste­ckend ist oder aus Gründen der Ablehnung eines Menschen, der her­ge­kom­men sei, um sein Leib und Leben vor staat­li­cher Willkür u.ä. zu retten.

    4. @Fledgling01 Hallo, die Glaubenssätze, wie unser Gesundheitssystem recht­lich funk­tio­niert, beru­hen dar­auf , daß wir ein Kassensystem haben und die meis­ten Menschen die­ses aus­schließ­lich nut­zen. Dadurch daß sie nur das ken­nen, ent­steht der Glaube, daß das was dort üblich ist, auch gel­ten­des Recht ist. Dazu gehört mög­li­cher­wei­se auch die Idee, daß jeder Behandler jeden behan­deln muß. Das ist ein Irrtum. Ausschließlich Kassenärzte sind dazu verpflichtet.
      Jeder pri­vat arbei­ten­de Behandler/Gesundheitsdienstleister (auch Privatärzte) kann ent­schei­den ob er einen Behandlungsvertrag mit jeman­den abschließt oder nicht. Das macht aus mei­ner Sicht auch Sinn. Sie kön­nen mal ins Hufelandverzeichnis schau­en, ein­fach mal goo­geln. Dieses Verzeichnis wird von der Hufelandgesellschaft (Ärzte) her­aus­ge­ge­ben und lis­tet alle natur­heil­kund­li­chen Methoden, die als erstat­tungs­wür­dig (wirk­sam) ange­se­hen wer­den. Heißt, das Hufelandverzeichnis dient in Deutschland als Grundlage für die Erstattbarkeit von natur­heil­kund­li­chen Leistungen für alle pri­va­ten und gesetz­li­chen Krankenkassen.
      Ich wet­te, Sie sind ob der vie­len dort gelis­te­ten Methoden über­rascht und haben mög­li­cher­wei­se von vie­len noch nie etwas gehört. Nun stel­len Sie sich vor, daß man die­se Methoden auch kom­bi­nie­ren kann. Dann haben wir ver­dammt vie­le ver­schie­de­ne the­ra­peu­ti­sche Konzepte (im "Nichtkassensystem" herrscht Therapiefreiheit, heißt, es ist dort wie im wirk­li­chen Leben, näm­lich äußerst viel­fäl­tig). Und da ist doch klar, nicht jedes Konzept paßt zu jedem Patienten. Aus mei­ner Sicht als Behandler (eben­falls HP) macht es ganz viel Sinn zu schau­en ob ich jeman­dem mit mei­nem Therapiesystem hel­fen kann oder nicht. Manche Behandler haben aber auch das Bedürfnis für bestimm­te Personengruppen zu arbei­ten. So gibt es z.B. Naturheilpraxen, die nur für Frauen arbei­ten (meis­tens auch noch für Kinder). Andere set­zen Medikamente sehr inva­siv ein (Spritzen, Infusionen, ja das dür­fen wir und müs­sen wir auch kön­nen), ande­re set­zen ver­stärkt auf Änderungen in der Lebensführung, wie­der­um ande­re haben sich auf bestimm­te Erkrankungen spe­zia­li­siert (wie in der Schulmedizin)… Heißt, im "Nichtkassensystem" paßt nicht jeder Patient zu jedem Behandler und es gibt für bei­de Seiten bedeu­tend mehr Wahlmöglichkeiten.
      Das was die­se Kollegin (für mich) also macht, ist völ­lig legi­tim und hat nichts mit Hausrecht zu tun son­dern mit Berufsfreiheit.
      Falls Sie das befremd­lich fin­den, daß es die Möglichkeit gibt Behandlungen zu ver­wei­gern, möch­te ich Sie dar­auf auf­merk­sam machen, daß Ihnen durch das Kassensystem per­ma­nent (wirk­sa­me) Behandlungsmöglichkeiten ent­ge­hen. Denn wie­vie­le der im Hufelandverzeichnis gelis­te­ten Methoden zahlt Ihre Krankenkasse?

      1. Anstatt dem ewi­gen Geschwurbel und Geeier hier und den bil­li­gen Blogbetreiber-Witzchen und Drosten- und Lauterbach-Rezitativen end­lich mal was gelernt und mit­ge­nom­men hier. Danke.

    5. Ich habe nie­man­den den Tür ver­wie­sen, Sie müs­sen ledig­lich einen Hartungsausschluss betref­fend den Thrombose Gefahr die von den Impfung aus­ge­hen kann, unterschreiben
      Die betref­fen­de Heilpraktikerin

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