"Impfkampagne". Das Plätschern des Lauterbach

ourworldindata.org

gesundheitsstadt-berlin.de (28.12.21)

»Corona-Impfkampagne kommt nur langsam voran

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Corona-Impfkampagne in Deutschland kommt im neuen Jahr weiter nur langsam voran. Das geht aus Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag hervor.

Demnach stieg die Impfquote gegenüber dem Vortag um 0,1 Punkte auf 74,4 Prozent. Den ursprünglich „vollen“ Schutz haben 71,5 Prozent (Vortag: 71,4 Prozent), 40,9 Prozent haben eine Auffrischungsimpfung (Vortag: 40,1 Prozent). Unter den besonders gefährdeten Über-60-Jährigen sind 88,3 Prozent mindestens einmal gegen Corona geimpft, 87,4 Prozent haben den bisher „vollständigen“ Schutz, 64,0 Prozent den „Booster“. In den letzten sieben Tagen wurden täglich durchschnittlich rund 31.800 Menschen erstmalig gegen das Coronavirus geimpft.

Dieser Wert ist seit mehreren Tagen rückläufig. Um das Ziel der Bundesregierung zu erreichen, bis Ende Januar auf eine Erstimpfquote von 80 Prozent zu kommen, müsste das Tempo deutlich zulegen.«
oldenburger-onlinezeitung.de (6.1.)


Sollte es etwa doch um Geld gehen?

»Kostenerstattung für unverbrauchte Grippeimpfstoffe aus Vorsaison ist wichtiges Signal für laufende Impfkampagne

(lifePR) (Berlin, 

Der Deutsche Apothekerverband (DAV) begrüßt, dass den Apotheken die Kosten für unverbrauchte Grippeimpfstoffe aus der Vorsaison 2020/2021 erstattet werden. „Die Apotheken haben in der Saison 2020/2021 Enormes geleistet. Sie haben die Arztpraxen mit über 20 Millionen Dosen Grippeimpfstoffen versorgt - mehr als je zuvor, da die Impfbereitschaft der Bevölkerung unter dem Eindruck der Corona-Pandemie sehr hoch war. Leider blieben sie aber am Ende trotzdem auf einer sehr hohen Anzahl an Impfdosen sitzen“, sagt Thomas Dittrich, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV): „Die Politik hat mit einer entsprechenden Verordnung im Jahr 2021 konsequent gehandelt und erstattet den Apotheken die Kosten für die Impfdosen, die bestellt und geliefert wurden, aber nicht mehr verimpft werden konnten. Es ist ein wichtiges Zeichen an die Apothekerschaft, dass man sie mit wirtschaftlichen Risiken nicht alleine lässt, wenn sie sich intensiv für die Impfkampagnen gegen Corona und Grippe in Deutschland einsetzen.“...

Der Nacht- und Notdienstfonds (NNF) des DAV, der vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) für diese Sonderaufgabe im Oktober 2021 beliehen wurde, will in der kommenden Woche mehr als 7 Millionen Euro für rund 650.000 nicht verimpfte Grippeimpfstoffdosen der Vorsaison 2020/2021 an mehr als 7.500 öffentliche Apotheken und Krankenhausapotheken auszahlen. Der durchschnittliche Erstattungsbetrag pro öffentlicher Apotheke beträgt mehr als 900 Euro. Der NNF bekommt die Mittel vom Bundesamt für soziale Sicherung (BAS) erstattet.«
lifepr.de (6.1.)

(Hervorhebungen nicht in den Originalen.)

17 Antworten auf „"Impfkampagne". Das Plätschern des Lauterbach“

  1. https://​www​.deutsch​land​funk​kul​tur​.de/​a​f​r​i​k​a​-​k​a​m​e​r​u​n​-​i​m​p​f​e​n​-​1​0​0​.​h​tml
    Erfrischender ers­ter Teil aus Kamerun, wo es genug Impfstoff gibt, aber fast nie­mand einen Grund sieht, sich imp­fen zu las­sen (sor­ry lie­be zerocovid-Freund:innen). Im zwei­ten Teil dann der ver­zwei­fel­te Versuch der Kenya-Korrespondentin, Linientreue zu zeigen.

  2. Hihi, bei uns in der Klinik fal­len rei­hen­wei­se die Geboosterten wegen posi­ti­ver PCR-Tests (teil­wei­se mit Symptomen) aus. Und mei­ne Rache: Eine geboos­ter­te Kollegin möch­te mich nächs­te Woche besu­chen, und ich bestehe bei Geimpften auf einen nega­ti­ven Test.… Sonst kom­men die mir nicht ins Haus 

    1. die kön­nen sie aber auch noch mit spikes benet­zen, die ihnen nicht gut tun. da hilft KEIN test

      las­sen sie die fin­ger davon und suchen sie gesun­de oder genesene.

      drles​se​ne​nich​.com – aus­lei­ten und vorbeugen …

  3. Das Ziel ist uner­reich­bar, es sei denn, man emp­fiehlt den Booster schon nach 5 Wochen, denn wer die Spritze nicht will, und bis­her unge­pimpft geblie­ben ist, doch jetzt im Januar nicht ins Pimpfzentrum lat­schen. Das scheint nicht der schlau­es­te General zu sein, der ein Ziel vor­gibt, das nicht ein­halt­bar ist.

    1. Dann haet­ten wir aber ver­mut­lich weni­ger "Coronatote", weil die Leute vor­her an den Impfnebenwirkungen ver­re­cken wuerden …

      Wer Sarkasmus fin­det, darf ihn selbst recyclen.

    1. Ich ken­ne durch­aus Leute, die mir (mehr oder weni­ger direkt) vor­wer­fen ego­is­tisch und aso­zi­al zu sein, weil ich mich *nicht* impfan las­sen will (und natu­er­lich sind sie selbst selbst geimpft und groess­ten­teils auch "geboos­tert").

  4. Die 7 Millionen Euro sehe ich eher als klei­ne Bestechung, mit der bei den Apothekern die Begierde nach mehr gestei­gert wer­den soll – mehr Korruption des Gesundheitswesens und letzt­end­lich der gesam­ten Gesellschaft.

  5. „Wir kön­nen nicht dar­auf war­ten, dass eine Impfpflicht über­flüs­sig wird, weil wir eine sehr hohe Durchseuchung der Bevölkerung haben“.

    – plät­scher­te der irre Lauterbach neulich.
    weissebeschaid.

    1. nee, nee, so irre ist das nicht. Er hat ja gesagt, dass die Impfpflicht schnell kom­men muss, da sie sonst durch Herdenimmunität wegen Omikron über­flüs­sig wer­den könn­te. Damit ent­hüllt er ja, dass es bei der Impfpflicht gar­nicht um Gesundheit geht, sonst müss­te er sich freu­en, dass auch ohne Impfung mal alle immun sind.

    2. Der Mann hat ja auch schon mal gesagt, dass der Impfstoff von Novavax ja *kein* Totimpfstoff ein, son­dern nur so genannt wird, weil die Leute eben einen Totimpfstoff haben wollten …
      Und so jeman­dem soll man noch *irgend* *etwas* glau­ben? Ich wuer­de ihm noch nicht ein­mal die Angabe des aktu­el­len Jahrtausend glau­ben, ohne die Imformation mehr­fach aus ande­ren Quellen besta­e­tigt bekom­men zu haben. Meinem Gefuehl nach hat der Mann mit jedem Mal, dass er den Mund auf­ge­macht hat, min­des­tens 3 mal gelo­gen (und da zaeh­le ich das oef­fe­nen des Munds zweccks Nahrungsaufnahme schon mit).

  6. "den bis­her „voll­stän­di­gen“ Schutz",
    " Den ursprüng­lich „vol­len“ Schutz"

    Wer noch irgend­was ernst neh­men kann, der kann weg.
    Feinde der Freiheit sind Feinde des Lebens an sich.

    Da fällt mir das Motto von New Hampshire ein:
    „Live Free or Die"

  7. Na bit­te, da haben wir doch das Perpetuum Mobile des sozia­lis­tisch geboos­ter­ten Kapitalismus': Der Hersteller stellt Zeug in Mengen her, die nie­mand braucht, nach Ablauf der Haltbarkeit wird alles wie­der kost­spie­lig ent­sorgt und bezah­len tun es Steuerzahler und Krankenkassenmitglieder.

    1. "Kostspielig ent­sorgt" oder weni­ge Tage vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums in 3.Welt-Laender vwer­k­lappt, um sich die Kosten fuer die Muellverbrennungsanlage zu spa­ren? Womoeglich hat man aus dem Jahr 2009 gelernt, wo man Pandemrix fuer viel Geld in Muellverbrennungsanlagen ent­sor­gen muss­te. Wenn man heu­te den Impfstoff kurz vor Ablaufdatum in diee 3.Welt ent­sorgt, kann man das evt. sogar noch als "Enticklungshife" deklarieren …

  8. Entweder wer­den die Umfragedaten gefälscht im Interesse des Großkapitals oder die­se Gesellschaft ist ein­fach nur ver­rückt gewor­den: Lauterbach sei jetzt der belieb­tes­te Politiker Deutschlands.

    Und ich habe noch nie­man­den getrof­fen, der Lauterbach nicht für eine Witzfigur hal­ten würde.

    https://​www​.welt​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​/​a​r​t​i​c​l​e​2​3​6​0​7​5​2​7​4​/​D​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​t​r​e​n​d​-​O​m​i​k​r​o​n​-​A​n​g​s​t​-​s​i​n​k​t​-​L​a​u​t​e​r​b​a​c​h​-​b​e​l​i​e​b​t​e​s​t​e​r​-​P​o​l​i​t​i​k​e​r​.​h​tml

  9. kalu­la­ti­on ist ja nicht deren stär­ke. müs­sen sie ja auch nicht verdienen.
    7.000.000 : 650.000 = 10,77 € pro Dose: 900 € pro Apotheke 83,57 dosen pro apo­the­ke. soll­te mit den ver­kauf­ten gewin­nen der ande­ren dosen ver­rech­net wer­den und nicht zurück­be­zahlt wer­den. was für händler!

    breu­er: 30 mio. dosen x 10,77 € = 323.100.000 € = Miliitärbudget. und wer soll da noch gespritzt werden ???

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