Impfnebenwirkungen nur erfunden. Dahinter stecken Anthroposophen

Es war nur ein kur­zer Augenblick des Erschreckens in den gro­ßen Medien. Nun fin­den sie zu her­ge­brach­ten Sprachregelungen zurück. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Als Beispiel für vie­le sei ein Artikel auf zeit​.de vom 6.5. angeführt:

»Es sind Zahlen, die ver­un­si­chern: 40 Mal so vie­le schwe­re Nebenwirkungen wie bis­her ange­nom­men, hat der Mediziner Harald Matthes nach Corona-Impfungen in einer Studie angeb­lich gefun­den. In einem Beitrag der MDR-Sendung Umschau von Ende April heißt es, 0,8 Prozent der Geimpften hät­ten schwe­re Nebenwirkungen. Diese Zahl bekräf­tig­te Matthes wenig spä­ter in einem Interview eben­falls im MDR-Fernsehen. Das hät­ten bis­her unver­öf­fent­lich­te Daten sei­ner Studie ergeben…

Aber kön­nen Matthes' Behauptungen stim­men? Ist wirk­lich jeder 125. Corona-Geimpfte von schwe­ren, mög­li­cher­wei­se gar blei­ben­den Nebenwirkungen betrof­fen und geht die Überwachung der­art schief? Schließlich schreibt das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in sei­nem aktu­el­len Sicherheitsbericht, dass die Melderate von Verdachtsfällen auf schwer­wie­gen­de Nebenwirkungen nach Corona-Impfungen bei ledig­lich 0,02 Prozent liegt.

Die Charité distanziert sich von der Auswertung

Recherchen von ZEIT ONLINE zei­gen, dass die in den TV-Beiträgen genann­ten Zahlen so nicht halt­bar sind. Das liegt an metho­di­schen Schwächen der Studie, die weder Matthes noch die ver­ant­wort­li­chen TV-Redaktionen offen­le­gen. Auch in dem MDR-Beitrag selbst fin­den sich Ungereimtheiten und teil­wei­se schlicht Fehler. 

Die Charité distan­ziert sich über einen Sprecher klar von Matthes' Auswertung: "Bei die­ser Untersuchung han­delt es sich um eine offe­ne Internetumfrage, im enge­ren Sinne also nicht um eine wis­sen­schaft­li­che Studie. Diese Datenbasis ist nicht geeig­net, um kon­kre­te Schlussfolgerungen über Häufigkeiten in der Gesamtbevölkerung zu zie­hen und ver­all­ge­mei­nernd zu interpretieren."

Grob gibt es bei Matthes' Aussagen drei Probleme: Erstens wur­den sei­ne Ergebnisse bis­her nicht ver­öf­fent­licht, sodass nicht nach­prüf­bar ist, wie er zu sei­nen Schätzungen kommt. Zweitens lässt die Methodik der Studie es nicht zu, die Schwere der Komplikationen zu über­prü­fen – und mit der Impfung ursäch­lich in Verbindung zu set­zen. Und drit­tens decken sich sei­ne Ergebnisse – auch wenn er das behaup­tet – nicht mit den Ergebnissen inter­na­tio­na­ler und nach bes­ten wis­sen­schaft­li­chen Standards durch­ge­führ­ten Studien oder den Zahlen aus Ländern mit bes­se­ren Überwachungssystemen wie etwa Schweden…«

Ausgerechnet der "Impfstoffforscher" Leif Erik Sander (s.u.), der von Anbeginn jeg­li­che schwe­re Nebenwirkung aus­ge­schlos­sen hat­te, wird in den Zeugenstand berufen:

»Wenn Teilnehmende angä­ben, Beschwerden gehabt zu haben, die sie zum Arzt geführt haben, wür­de gefragt, ob der Arzt oder die Ärztin die Beschwerden als poten­zi­ell lebens­be­droh­lich ein­ge­stuft hat. "Wird dies bejaht und geben die Personen zusätz­lich an, min­des­tens drei Tage lang des­we­gen krank­ge­schrie­ben wor­den zu sein, wur­de dies als defi­ni­ti­ons­ge­mäß schwe­re Nebenwirkung bewer­tet", sagt Matthes.

Dieses Vorgehen kri­ti­siert der Leiter der Klinik für Infektiologie und Impfstoffforscher Leif Erik Sander von der Berliner Charité im Gespräch mit ZEIT ONLINE. Es sei wich­tig, kor­rek­te und all­ge­mein akzep­tier­te Definitionen von uner­wünsch­ten Ereignissen oder uner­wünsch­ten Arzneimittelwirkungen zu ver­wen­den. "Sonst kann man kei­ne Vergleiche mit publi­zier­ten Ergebnissen anstel­len." Nicht jede Beschwerde, die in einem Onlinefragebogen ange­ge­ben wer­de, sei eine Impfkomplikation.«

Biontech: Alles im grünen Bereich

Die "Zeit" ver­weist auf die Zulassungsstudie des BioNTech-Impfstoffs:

»Tatsächlich kam es bei 0,6 Prozent der Geimpften zu schwer­wie­gen­den Gesundheitsproblemen. Allerdings – und das ist ent­schei­dend – erlit­ten auch 0,5 Prozent der Kontrollgruppe, also Menschen, die über­haupt kei­nen Impfstoff bekom­men hat­ten, schwe­re Gesundheitsprobleme.«

Es gibt zahl­rei­che Gründe, die Zulassungsstudie zu kri­ti­sie­ren. Einer davon ist der Abbruch bereits am 14.11.2020. Doch auch sie berich­tet von uner­wünsch­ten Ereignissen (Adverse Events, AE) und erns­ten uner­wünsch­ten Ereignissen (Serious Adverse Events, SAE):

fda​.gov (S. 33)

Zum Thema "Einnahme von fie­ber­sen­ken­den Mitteln oder Schmerzmitteln" bei 18–55-Jährigen wer­den die­se Werte dokumentiert:

fda​.gov (S. 36)

Der Anteil bei den Ü‑55-Jährigen wird so benannt:

fda​.gov (S. 36)

Warum wohl mögen sich die "Geimpften" so viel häu­fi­ger um Schmerzmittel bemüht haben? Wegen des klei­nen Piekses?

Studie ist uralt

Entscheidend ist aber, daß in der Studie zwar peni­bel Fälle von "Fraktur der Gesichtsknochen" (1,9 zu 0 für die "Geimpften") und "Verkehrsunfälle" (glei­cher Wert) auf­ge­führt wer­den, aber kein ein­zi­ger für die inzwi­schen bekann­ten schwe­ren Nebenwirkungen. Ein Grund dafür kann sein, daß der Anstieg der Zahlen erst nach der drit­ten Spritze, auf jeden Fall aber nach Beendigung des Untersuchungszeitraums, erkenn­ba­rer wurde.

Kategorisch steht für die "Zeit" den­noch fest:

»Es kann also kei­ne Rede davon sein, dass nach 0,6 Prozent der Impfungen schwe­re Nebenwirkungen auftraten.«

Wie wir sahen, behaup­tet das noch nicht ein­mal Biontech. Das Unternehmen leug­net die Zahl nicht, son­dern rela­ti­viert sie mit der der nicht "Geimpften".

Untererfassung nur für die Hälfte der Fälle? "Desinformationsnarrative"

»Das deut­sche Überwachungssystem mag Lücken haben. In Schweden etwa, das schreibt die dor­ti­ge Chefin der Zulassungs- und Aufsichtsbehörde für Arzneimittel ZEIT ONLINE, lie­ge bei glei­cher Definition die Melderate für Verdachtsfälle schwer­wie­gen­der Impfnebenwirkungen bei rund 0,05 Prozent. Das ist dop­pelt so hoch, wie es das deut­sche Paul-Ehrlich-Institut der­zeit angibt. Aber eben weit ent­fernt von den Zahlen, die Matthes auf Basis sei­ner Zwischenergebnisse behauptet.«

Leif Erik Sander wettert:

»Im Fernsehen pau­schal zu behaup­ten, es gebe viel mehr Impfnebenwirkungen als bis­her bekannt, ohne wis­sen­schaft­lich belast­ba­re Beweise vor­zu­le­gen, die einem Vergleich mit gut doku­men­tier­ten und inter­na­tio­nal begut­ach­te­ten Studien stand­hal­ten, sei frag­wür­dig. Es pro­vo­zie­re am Ende vor allem Spekulationen und bedie­ne Desinformationsnarrative zur Covid-19-Impfung.«

Fast 40.000 über ein Jahr hin­weg beglei­te­te Menschen mit Nebenwirkungen sind ledig­lich Schwurbelei.


Es ist legi­tim, Fragen an die Arbeit von Prof. Matthes zu stel­len. Die Forderung nach Belegen für sehr viel höhe­re Zahlen in Dänemark und Schweden gehört eben­so dazu wie die, sei­ne Ergebnisse zu ver­öf­fent­li­chen. Doch was hier pas­siert, ist genau das beklag­te "Desinformationsnarrativ zur Covid-19-Impfung". Erneut wird den Tausenden Menschen mit schwe­ren Nebenwirkungen, die selbst der Artikel kon­sta­tiert, gesagt, sie sei­en ledig­lich den "Corona-Leugnern" aufgesessen.

Leif Erik Sanders: "Kausaler Zusammenhang zwischen Impfung und Thrombosen eher nicht zu erwarten"

Zur Koryphäe Leif Erik Sanders ("Schwere Impfreaktionen hört sich schlim­mer an, als es ist". Solche "phy­sio­lo­gi­schen Reaktionen des Körpers müs­sen auch gar nicht gemel­det wer­den.") sie­he Konzil statt Wissenschaft. Heute im Gesundheitsausschuß. Selbstredend gehört Sanders neben Brinkmann, Drosten, Kargiannidis, Priesemann, Wieler und Mertens zum "Corona-ExpertInnenrat" der Bundesregierung. Er ist zudem ein gro­ßer Mathematiker:

»Der Impfstoff-Forscher Leif Erik Sander von der Charité in Berlin erklär­te am Mittwoch: Am bes­ten geschützt sei man ein bis zwei Wochen nach der Zweitimpfung, danach neh­me der Schutz vor einer Ansteckung lang­sam ab. Allerdings blie­ben Geimpfte deut­lich bes­ser geschützt als Ungeimpfte. Das zei­gen auch die RKI-Daten: Denn wenn ein Drittel der Corona-Intensivpatienten geimpft sind, sind zwei Drittel unge­impft.«

Die Daten waren über­dies schon damals falsch, wie ande­re von Sanders, wie im November nach­zu­le­sen war in "… weil eine voll­stän­di­ge Impfung nicht voll­stän­dig bleibt…" Sanders ver­dan­ken wir auch den erfolg­rei­chen Gedanken der "Kreuzimpfungen" aus dem letz­ten Sommer – sie­he Kreuzigung mit Astra und Biontech ist her­vor­ra­gend – sowie WHO warnt davor, COVID-Impfstoffe zu mischen und zu kom­bi­nie­ren.

Bereits im März wuß­te Sanders:

»Ein kau­sa­ler Zusammenhang zwi­schen Impfung und Thrombosen [ist] eher nicht zu erwar­ten… Aktuell erscheint es mir nicht ziel­füh­rend über mög­li­che Pathomechanismen zu spe­ku­lie­ren, da ein kau­sa­ler Zusammenhang zwi­schen Impfung und throm­bo­em­bo­li­schen Ereignissen nicht wahr­schein­lich ist.«

Er war damals nicht der Einzige, nach­zu­le­sen in Thrombosen tre­ten als Impffolge nicht auf…

Ein Anagramm für den "Impfstoffforscher" lau­tet "Erfand Krise – lies!".

(Hervorhebungen nicht in den Originalen.)

16 Antworten auf „Impfnebenwirkungen nur erfunden. Dahinter stecken Anthroposophen“

  1. Wie geil … aa… you made my day…. den gesam­ten geis­ti­gen Durchfall liest inzwi­schen nie­mand mehr gegen…. ob das dem Knecht nicht inzwi­schen auch pein­lich ist was da ver­brei­tet wird…. ooops … vor lachen vom Stuhl runter ….

  2. "Erfand Krise – lies!" – super Anagramm, wie ich finde.
    Das "lies" ist mit Sicherheit ein bekann­tes eng­li­sches Wort.

  3. Israel hat genaue Zahlen, da zen­tra­les Gesundheitsregister.

    Diese Studie ver­sucht das Risiko nach dem Booster klein zu reden,
    https://​jamanet​work​.com/​j​o​u​r​n​a​l​s​/​j​a​m​a​n​e​t​w​o​r​k​o​p​e​n​/​f​u​l​l​a​r​t​i​c​l​e​/​2​7​9​1​2​0​3​?​u​t​m​_​s​o​u​r​c​e​=​F​o​r​_​T​h​e​_​M​e​d​i​a​&​u​t​m​_​m​e​d​i​u​m​=​r​e​f​e​r​r​a​l​&​u​t​m​_​c​a​m​p​a​i​g​n​=​f​t​m​_​l​i​n​k​s​&​u​t​m​_​t​e​r​m​=​0​4​1​822
    kommt aber trotz­dem auf fol­gen­de Aussage
    "Only 1.2% sought medi­cal atten­ti­on owing to an AE [adver­se event]"
    Also 1,2 Prozent such­ten wegen einer Nebenwirkung den Arzt auf.

    Da ist 0,8 Prozent eine kon­ser­va­ti­ve Schätzung. Wenn es nach Pharma geht, ist ein Arztbesuch wegen einer Infektion natür­lich schwer­wie­gend, und wegen einer Impfnebenwirkung harmlos.

    Ein ande­rer Bericht aus Israel ist noch heftiger.
    https://www.gov.il/en/departments/news/09022022–02

    "Neurological, all­er­gic and other side effects were much less pre­va­lent (about 4%); However, about 10% of women (under 54) repor­ted other side effects such as mens­tru­al irregularity. "
    Neurologische, all­er­gi­sche und ande­re Nebenwirkungen betru­gen cir­ca 4%. 10% der Frauen unter 54 berich­te­ten ande­re Nebenwirkungen wie Unregelmäßigkeit der men­stru­el­len Blutungen.

    Das mit den men­stru­el­len Blutungen ist nicht wit­zig, denn es stellt sich natür­lich die Frage, wel­che hor­mo­nel­le Steuerung da ange­grif­fen wurde.

  4. Auch in die­sem Artikel wird wie­der nicht wider­legt, son­dern nur bestrit­ten. Es wird bei der Gegenseite das Fehlen von Beweisen bemän­gelt, aber Beweise für die eige­nen Behauptungen hat man eben­falls nicht. Das Fehlen eines Beweises, ist aber kein Beweis für das Gegenteil.

    Das "Tolle" am Impfen ist ja, und das galt schon vor Corona, dass man einen kau­sa­len Zusammenhang zu einer Impfung selbst bei einer Obduktion eigent­lich nicht zwei­fels­frei bewei­sen kann. Denn das Sterben ist ein kom­ple­xer Vorgang.

    Meiner Meinung nach hat­ten Impfungen schon immer einen bes­se­ren Ruf, als sie es ver­dient hät­ten. Aber letzt­end­lich wird das Thema "Impfen" immer auch eine Frage der eige­nen Überzeugung bleiben.

    Und das wäre ja auch völ­lig in Ordnung, wenn es kei­nen sozia­len Druck zum Impfen gäbe. Aber den gab es auch schon vor Corona. Auch vor Corona wur­den Eltern, die ihre Kinder nicht imp­fen las­sen woll­ten, als Verrückte hin­ge­stellt. Und bei den Corona "Impfungen" hat man es auf die Spitze getrie­ben. Und Menschen, die sich die­sen "Impfungen" ver­wei­gern, aus­ge­grenzt, ent­rech­tet und qua­si als Mörder bezeichnet.

    Noch immer gibt es die ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impfpflicht und es ist zu befürch­ten, dass auch der Impfdruck für alle im nächs­ten Herbst wie­der zuneh­men wird. Und das ist das eigent­li­che Problem. 

    Auch, wenn ich per­sön­lich glau­be, dass bei allen Covid-19 Impfstoffen das Risiko den Nutzen bei wei­tem über­wiegt: Könnte sich wirk­lich jeder frei, ohne Druck und ohne des­we­gen mit nega­ti­ven Konsequenzen rech­nen zu müs­sen, für oder gegen eine Impfung ent­schei­den, hät­te sich das Thema für mich schon lan­ge erledigt.

  5. Leif Erik Sander – Pressekonferenz – 6.11.2021!

    "Der Impf-Experte wirbt für eine breit ange­leg­te Booster-Kampagne. Man müs­se mit den Älteren starten."

    Warum mit den Älteren!? Gibt es für die Studien!? 

    Artikel vom 5. November 2021 – idw​-online​.de:

    "Studie zur Wirksamkeit der „Boosterimpfung“ gegen Corona startet

    EU-COVAT‑1 AGED, die ers­te von drei VACCELERATE Studien, star­tet am 9. November an der Uniklinik Köln.

    … EU-COVAT‑1 AGED unter­sucht an einer Probandengruppe im Alter von 75+, wie sich die drit­te Impfung auf die Immunantwort aus­wirkt. Damit soll zur Beantwortung der Frage bei­getra­gen wer­den, wer zu wel­chem Zeitpunkt ein drit­tes Mal geimpft wer­den soll­te. „Für die Entscheidung dar­über, wer wann eine drit­te Impfung bekom­men soll­te, brau­chen wir eine bes­se­re Datenlage“, sagt Professor Cornely. „Impfen wir alle Personengruppen nur auf Verdacht hin ein drit­tes Mal, ver­stärkt dies auch die Impfstoffknappheit in Ländern mit nied­ri­gem Einkommen. 

    … Diese kli­ni­sche Studie der Phase II wird mit bereits zuge­las­se­nen Impfstoffen durch­ge­führt und umfasst 600 Teilnehmer in sie­ben euro­päi­schen Ländern.

    … Erste Ergebnisse wer­den Anfang des Jahres 2022 erwartet. "

    Statt einem Ergebnis fin­det sich aktu­ell nur ein "Status aktiv" – wäh­rend man… 

    "Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab 75 Jahren für COVID-Booster-Studie gesucht – 14. März 2022

    Die Abteilung Infektiologie des Universitätsklinikum Frankfurt möch­te die Immunantwort einer vier­ten Impfdosis gegen COVID-19 bei Menschen ab 75 Jahren unter­su­chen. In einer kli­ni­schen Studie sol­len ver­schie­de­ne Booster-Strategien mit­ein­an­der ver­gli­chen wer­den. Dafür wer­den jetzt Teilnehmende gesucht.

    Die Ständige Impfkommission (Stiko) emp­fiehlt seit Mitte Februar 2022 für „gesund­heit­lich beson­ders gefähr­de­te bzw. expo­nier­te Personengruppen“ die vier­te Impfung.… "

    Die Stiko emp­fiehlt slso eine Impfung, ohne eine belast­ba­re Datengrundlage!

  6. Achgut: Ein Kommentar zum RKI-Wochenbericht – fast ohne Worte – Auszug: „Nachdem die Daten der letz­ten RKI-Wochenberichte für vie­le Altersgruppen eine nega­ti­ve Impfeffizienz gezeigt haben, hat das RKI nun reagiert. Ab dem gest­ri­gen Wochenbericht wer­den die Daten nun ganz ein­fach nicht mehr ver­öf­fent­licht. Frei nach der kind­li­chen Devise, wenn ich die Augen ganz fest zuma­che, geht die Realität sicher weg.“

    https://​www​.ach​gut​.com/​a​r​t​i​k​e​l​/​e​i​n​_​k​o​m​m​e​n​t​a​r​_​z​u​m​_​r​k​i​_​w​o​c​h​e​n​b​e​r​i​c​h​t​_​f​a​s​t​_​o​h​n​e​_​w​o​rte

    1. Ich habe hier auch RKI-Zahlen, ein­fach von T‑Online.de kopiert.

      T‑Online.de RKI Meldung:

      08.05.2022
      Das RKI mel­det 8.488 Neuinfektionen bin­nen 24 Stunden. Das sind 3.230 Fälle weni­ger als am Sonntag vor einer Woche, als 11.718 Corona-Infektionen gemel­det wur­den. Die Inzidenz sinkt eben­falls. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Freitagmorgen mit 553,2 an. Am Donnerstag hat­te die Inzidenz bei 566,8 gele­gen, vor einer Woche bei 758,5. Der Wert bezif­fert die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sie­ben Tagen.

      07.05.2022
      Das Robert Koch-Institut mel­det 72.252 Neuinfektionen bin­nen 24 Stunden. Das sind 15.046 Fälle weni­ger als am Samstag vor einer Woche. Die bun­des­wei­te Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 544,0 von 553,2 am Vortag.

      06.05.2022
      Das Robert Koch-Institut (RKI) mel­de­te am Freitagmorgen 85.073 Neuinfektionen bin­nen 24 Stunden. Das sind 16.537 Fälle weni­ger als am Freitag ver­gan­ge­ner Woche, als 101.610 Corona-Infektionen gemel­det wor­den waren. Die bun­des­wei­te Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 553,2 von 566,8 am Vortag.

      05.05.2022
      Das Robert Koch-Institut hat weni­ger Neuinfektionen bin­nen 24 Stunden als in der Vorwoche ver­zeich­net. Der Inzidenzwert ist auf 566,8 gesun­ken. Die Zahl der neu­en Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus liegt bei 183.

      03.05.2022
      Das Robert Koch-Institut mel­det 113.522 Neuinfektionen bin­nen 24 Stunden. Das sind 23.276 Fälle weni­ger als am Dienstag ver­gan­ge­ner Woche. Der Inzidenzwert ist leicht auf 632,2 gesunken.

      02.05.2022
      Das RKI hat erst­mals seit Langem kei­ne neu­en Todesfälle inner­halb von 24 Stunden gemel­det bekom­men. Die Zahl der gemel­de­ten Neuinfektionen ist sehr nied­rig. Die Inzidenz liegt bei 639,5.

      —————–

      Ich stel­le das des­halb hier rein, damit der Abwärtstrend kom­pri­miert zu sehen ist. Warum die Zahlen weni­ger wer­den, ist so sim­pel. Es gibt nur noch wenig Testzwang, es geht nie­mand mehr zum Testen. Und wer sich nicht tes­tet, mel­det kein Ergebnis. Weder falsch-posi­tiv noch falsch-nega­tiv. Er oder sie mel­det: NIX. Einfache Logik. 

      Also, wer es jetzt noch nicht gemerkt hat, dass NUR durch die Testpflicht in den Verordnungen falsch-posi­ti­ve Ergebnisse erzielt wer­den, der ist dann wirk­lich doof. Oder blind oder taub oder stumm oder ein kom­plett tief schla­fen­des Schlafschaf.

      Wann wird das Zwangs-Testen von GESUNDEN, SYMPTOMLOSEN Menschen über­all end­lich been­det? Es ist nur noch lächer­lich. Symptomlose Ansteckung, sym­ptom­lo­se Gefährder! Symptomlose Überträger, die ande­re sym­ptom­los töten! Ein Witz!!!

      ~ ~ ~

  7. Also 1 bis 2 Wochen nach Zweitstich, und schon dann nimmt der Schutz (lang­sam) wie­der ab. Entlarvend, sinn­los kur­zer Schutz mit rela­ti­ven Risiko. Wozu dann der Aufwand? 

    Pharmaindustrie sagt danke.

    »Der Impfstoff-Forscher Leif Erik Sander von der Charité in Berlin erklär­te am Mittwoch: Am bes­ten geschützt sei man ein bis zwei Wochen nach der Zweitimpfung, danach neh­me der Schutz vor einer Ansteckung lang­sam ab."

  8. Also ich fin­de, eine drei­tä­gi­ge Krankschreibung ist ein Indiz. Die kur­zen Krankschreibungen kor­re­lie­ren ja zu rich­tig schwer­wie­gen­den Nebenwirkungen, wo die Leute gleich tot umkip­pen oder chro­nisch erkranken.

    Ich kann­te vor Corona nie­man­den per­sön­lich, der nach einer Spritze wegen der Spritze krank geschrie­ben wer­den muss­te. Jetzt erle­be ich das bei 60 % der Leute, dass die dann mit Schüttelfrost zu Hause blei­ben. Manche wol­len dann am liebs­ten don­ners­tags oder frei­tags ins Impfzentrum, weil sie der Arbeit nicht fern­blei­ben kön­nen oder wol­len. Es könn­te also sogar noch schlim­mer sein, man sich ja für Samstag und Sonntag kei­ne Krankschreibung holt. Die meis­ten Leute zumin­dest nicht. Die mit Wochenendarbeit schon. Rentner holen sich sich auch kei­ne Krankschreibung.

    Ich fin­de es immer put­zig, wenn den Kritikern vor­ge­wor­fen wird, ihre Zahlen stim­me nicht oder sie erst gar kei­ne. Es ist Sache der Behörden und der Hersteller, die die Impfe unters Volk brin­gen, Zahlen zu liefern. 

    Es herrscht ja kei­ne Waffengleichheit. Derjenige mit den Mitteln und Befugnissen, ist der Staat. Ich hat­te es mal erwähnt hin­sicht­lich der Autopsien. Wir, die Kritiker, kön­nen nicht die Nachweis erbrin­gen, dass jemand nicht an Corona, son­dern an einen uner­kann­ten Krebs oder an einer Lungenembolie. Wir haben nicht die Mittel, wir kön­nen auch nicht ein­fach eine angeb­li­che Corona-Leichen mal eben auf­schnip­peln. Wir wis­sen nicht mal, wo wir die­se fin­den. Und für mut­maß­li­che Biontech-Leichen gilt das gleiche.

  9. Ich hat­te erwar­tet, dass die Scheindiskussion durch die Qualitätsmedien auf die Herzmuskelentzündung beschränkt und auf ganz weni­ge "Einzelfälle" redu­ziert wird. Dass nun von denen bereits alle Meldungen als frei erfun­den dekla­riert wer­den, über­rascht mich ein wenig, zumin­dest was das Tempo betrifft. Mal sehen, wie der Irrsinn fort­ge­setzt wird.

  10. Ein Aspekt, der bei der Bewertung außer acht gelas­sen wird, ist die man­geln­de Wirksamkeit der Stoffe. 

    Erkranken weni­ger Menschen, und die dann weni­ger schwer? 

    Wozu ein Zertifikat, wenn die Stoffe nicht immunisieren? 

    Es ist mir voll­kom­men schlei­er­haft, wie auf die­ser Basis wei­ter dis­ku­tiert wer­den kann.

    1. auch wenn es kei­ner hören will: auf den ers­ten blick über­schnei­den sich die geschil­der­ten sym­pto­me in die­sem fall mit erfah­run­gen von lang­zeit schall­be­trof­fe­nen der ener­gie­wen­de. wir nähern uns in deutsch­land immer mehr nicht ein­wand­frei ursäch­lich dia­gon­sti­zier­ba­ren krank­heits­bil­dern. über nega­ti­ve syn­er­gien wird erst gar­nicht nachgedacht.

      es wird zuneh­men, auch wenn die sprit­zen auf­hö­ren. igno­ranz und des­in­for­ma­tio­nen ermög­li­chen dem ele­fan­ten wei­ter­hin einen beque­men auf­ent­halt im wohn­zim­mer der medi­zi­ni­schen diagnosen. 

      reit­schus­ter war zumin­dest so frei, den damals von mir benutz­ten begriff für die unbe­kann­te (die fol­gen der wind­ener­gie) im raum zu adap­tie­ren, mit neu­er kono­ta­ti­on zu bele­gen und auf coro­na kurs zu brin­gen. jetzt wird er qua­si für coro­na the­ma­ti­ken exclu­siv genutzt. was für ein hohn..

  11. Die Protagonisten des Kapitalismus waren schon immer erfin­de­risch wenn es um Profite geht. Sehen Sie, genau das ist ja der Knackpnkt: Um die Gesundheit geht es gar nicht.

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