Impfpflicht im Gesundheitswesen vereinbart

Gleich beißt er in den Teppich:

mdr.de (3.12.)

»Mitarbeiter in Pflegeeinrichtungen und in Krankenhäusern müs­sen sich künf­tig gegen das Coronavirus imp­fen las­sen. Die geschäfts­füh­ren­de Bundesregierung, die vor­aus­sicht­li­chen Regierungsparteien SPD, Grüne und FDP sowie die Bundesländer einig­ten sich auf eine soge­nann­te ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impfpflicht.«

Dazu paßt:

»Droht New York Personalnot in Gefängnissen?

Beschäftigte im Vollzugswesen in der US-Metropole New York, also bei­spiels­wei­se Gefängniswärter, müs­sen sich gegen das Coronavirus imp­fen las­sen. Bis spä­tes­tens die­sen Dienstag muss­ten sie min­des­tens die ers­te Impfung nach­wei­sen kön­nen, sonst droht die Suspendierung. Ausnahmen gel­ten nur aus medi­zi­ni­schen oder reli­giö­sen Gründen.

Behördenangaben zufol­ge haben sich bis­her 77 Prozent aller in New York im Vollzugswesen täti­gen Mitarbeiter imp­fen las­sen. Was bedeu­tet, dass etwa 1900 Beschäftigte kei­ne Impfung erhal­ten haben. Sie könn­ten nun unbe­zahlt beur­laubt wer­den. Der Bürgermeister der Stadt, Bill de Blasio, hat­te wegen der dro­hen­den Personalengpässe bereits vor­ge­schla­gen, dass die Schichten der Angestellten von regu­lär acht Stunden auf bis zu zwölf Stunden aus­ge­wei­tet wer­den könn­ten.«
tagesschau.de (1.12.)

15 Antworten auf „Impfpflicht im Gesundheitswesen vereinbart“

  1. Krankmeldung per Telefon bis März 2022 wie­der (immer noch) mög­lich: dann bege­hen Schwestern und Brüder ein­fach mal die Woche der Krankschreibung.

    1. @ b.m.buerger:
      "… Ich fra­ge mich, wo die Gewerkschaften sind."

      Die Gewerkschaften sind coro­ni­fi­ziert, unbe­ding­te Mitglieder der Corona-Sekte. Die kön­nen jetzt ihren Gewerkschaftsmitgliedern aktu­ell nicht helfen.

  2. Ich hof­fe, dass ganz vie­le Mitarbeiter im Gesundheitswesen kün­di­gen und aber die in den Heimen Lebenden mit­neh­men. Hilflose darf man nicht allei­ne lassen.
    In Mietshäusern Pflege-Wohnungen einrichten.

  3. Da passt dann ja die offen zugegebene Jongelage mit dem Indikator "Intensivbetten":

    Intensivbetten-Kapazität

    Der Berechnungswert für die Intensivbetten-Kapazität muss auf 2.350 (statt 2.424) verringert werden. Grund für die Verringerung ist auch in Niedersachsen eine insgesamt angespannte Personalsituation in den Kliniken.

    Diese Verringerung wirkt sich auf die Berechnung des Indikators „Intensivbettenbelegung“ aus. Er wird mit Inkrafttreten der Verordnung am 24.11.2021 nach oben gehen.

    Am 23.11.2021 waren um 09 Uhr 188 Patientinnen und Patienten auf Intensivstation

    Mit alter Kapazität: 188/2.424 = 7,8 %

    NEU: 188/2.350 = 8,0 %

    0,2 Prozentpunkte plus.

    Die Zahl bezieht sich auf die Gesamtzahl der maximal betreibbaren Intensivbetten in niedersächsischen Krankenhäusern, die im Realbetrieb grundsätzlich mit einem gewissen zeitlichen Vorlauf zu erreichen wären. Grundlage sind die Rückmeldungen der Krankenhäuser. Für den Betrieb der Intensivbetten muss in den Kliniken neben der technischen Ausstattung auch das entsprechende Personal einsatzbereit sein.
    ...
    Mit der zugrunde gelegten Höchstkapazität von 2.350 Betten trägt die Landesregierung in Rücksprache mit den Kliniken der Tatsache Rechnung, dass sich die personelle Ausstattung der gesamten Notfallreserve im Extremfall problematisch gestalten könnte.

    https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html

    Wenn dann noch mehr Personal vergrault wird, steigt eben die prozentuale Auslastung weiter, ohne dass ein einziger Patient dazu kommen muss.

  4. Welcher Religion muss man denn dort ange­hö­ren damit man nicht gezwun­gen wird?In England war ja zu hören das Veganer(die auf eine Stufe mit Religionen gesetzt werden)nicht müssen…wie will man das Beweisen?Und was ist wenn ein Veganer aus­ver­se­hen eine Schokolade aus Milch ist?Muss er dann Strafe zahlen?

  5. Ein eng­li­scher Blick auf Deutschland.

    "The Telegraph @Telegraph
    BREAKING: Deutschland kün­digt bun­des­wei­te Covid-Sperre für Ungeimpfte an
    2. Dez. 2021"
    https://twitter.com/Telegraph/status/1466397372842455040

    "Angela Merkel befür­wor­tet ver­pflich­ten­de Covid-Impfungen, wäh­rend Deutschland de fac­to eine Sperre für Ungeimpfte beschließt
    Die Bundeskanzlerin bezeich­net die neu­en Maßnahmen als "Akt der natio­na­len Solidarität".
    Justin Huggler – 2. Dezember 2021"
    https://www.telegraph.co.uk/world-news/2021/12/02/germany-announce-nationwide-covid-lockdown-unvaccinated/?utm_content=telegraph&utm_medium=Social&utm_campaign=Echobox&utm_source=Twitter#Echobox=1638451350–1

    "Angela Merkel hat die Pläne, die Impfung gegen das Coronavirus zur Pflicht zu machen, als "Akt der natio­na­len Solidarität" unterstützt.
    In ihrer mög­li­cher­wei­se letz­ten Amtshandlung als deut­sche Bundeskanzlerin kün­dig­te sie eine natio­na­le Sperre für Impfverweigerer an und unter­stütz­te die Pläne der neu­en Regierung, die Impfung zur Pflicht zu machen.
    "Die vier­te Welle muss gebro­chen wer­den", sag­te sie. "Angesichts des­sen ist es not­wen­dig, die Impfung zur Pflicht zu machen. Wir alle hof­fen, dass sie auf frei­wil­li­ger Basis bes­ser ange­nom­men wird".
    Die Äußerungen von Frau Merkel waren eine Kehrtwende gegen­über dem Sommer, als sie den Deutschen ver­spro­chen hat­te: "Es wird kei­ne Zwangsimpfung geben".

    "Wir wol­len kei­ne Impfpflicht, wir wol­len das Impfen för­dern", sag­te sie im Juli.
    Deutschland wird bis Weihnachten eine "Adventssperre" für Ungeimpfte ver­hän­gen, die sie von Restaurants, Kneipen, Kinos, Fitnessstudios, Theatern, Veranstaltungen und Geschäften des täg­li­chen Bedarfs aus­schließt, kün­dig­te Frau Merkel an.
    Sie wer­den Kontaktbeschränkungen unter­lie­gen und dür­fen höchs­tens zwei Personen außer­halb ihres Haushalts tref­fen. Für die Geimpften gilt die­se Beschränkung nicht.
    "Wir haben uns auf allen Ebenen dafür ein­ge­setzt, dass die Menschen sich imp­fen las­sen – und trotz­dem sehen wir eine Lücke, die dazu führt, dass die Geimpften Einschränkungen hin­neh­men müs­sen und das Gesundheitssystem an den Rand der Überlastung gebracht hat", sag­te Frau Merkel.
    Sie sprach weni­ge Stunden vor einer mili­tä­ri­schen Zeremonie mit Fackeln zu ihren Ehren, als sie nach 16 Jahren an der Macht zurücktrat.

    Bis zur Vereidigung ihres Nachfolgers Olaf Scholz in der kom­men­den Woche wird sie als geschäfts­füh­ren­de Bundeskanzlerin amtie­ren, doch die eigent­li­che Macht in Deutschland liegt jetzt bei ihm.
    Herr Scholz war es, der das Land Anfang die­ser Woche auf den Weg zur Impfpflicht brach­te, als er ver­sprach, sie dem Parlament vor­zu­le­gen und den Abgeordneten eine freie Abstimmung zu ermöglichen.
    Auch wenn ihre Unterstützung für die Maßnahme noch zuneh­men wird, hat Deutschland bereits begon­nen, die Ära Merkel hin­ter sich zu lassen.
    Sie hat zwar am Donnerstag die Sperre für Ungeimpfte ange­kün­digt, aber das ist nicht ihre Politik.
    Sie woll­te eine zwei­wö­chi­ge gene­rel­le Sperre für alle in Deutschland, aber Herr Scholz ver­wei­ger­te sie, als sie ihn ins Kanzleramt rief, um für eine sol­che zu plädieren.

    Stattdessen muss­te sie zuschau­en, wie sich Scholz und die Regierungschefs der Länder am Donnerstag auf die neu­en Einschränkungen für Ungeimpfte einigten.
    Die Infektionsrate in Deutschland ist in den letz­ten Wochen dra­ma­tisch ange­stie­gen. Am Donnerstag wur­den 73.209 neue Fälle regis­triert, im Vergleich zu 48.374 in Großbritannien.
    Obwohl die Impfquote in Deutschland mit 68,7 Prozent fast genau­so hoch ist wie im Vereinigten Königreich, wird sie weit­hin für den Anstieg der Fälle ver­ant­wort­lich gemacht.
    Die Wut der Öffentlichkeit auf die­je­ni­gen, die die Impfung ver­wei­gern, hat zu einem bemer­kens­wer­ten Anstieg der Befürwortung einer Impfpflicht geführt.
    Eine aktu­el­le Meinungsumfrage des Magazins Spiegel ergab, dass 72 Prozent der Deutschen die Impfung befür­wor­ten, nur 20 Prozent sind dage­gen und 8 Prozent unentschlossen.

    Scholz hat zuge­sagt, dass die Impfung erst dann ver­pflich­tend wird, wenn alle Menschen eine neue Chance erhal­ten haben, sich imp­fen zu las­sen. Er sag­te, dass dies vor­aus­sicht­lich nicht vor Februar oder März nächs­ten Jahres der Fall sein wird.
    Marco Buschmann, der neue Justizminister, sag­te, dass die Menschen nicht gezwun­gen wer­den, sich imp­fen zu las­sen, und dass die­je­ni­gen, die sich wei­gern, mit Geldstrafen, aber nicht mit Strafverfolgung rech­nen müssen.
    Aus Parteikreisen ver­lau­tet, dass es unmög­lich sein wird, eine 100-pro­zen­ti­ge Durchimpfungsrate zu errei­chen, aber die neue Regierung hofft, Zauderer und Zögerer zu über­zeu­gen, indem sie es ihnen schwer macht, die Impfung zu verweigern.
    Die am Donnerstag ange­kün­dig­ten neu­en Einschränkungen für
    Ungeimpfte zie­len ein­deu­tig auf das­sel­be Ziel ab.

    Die meis­ten die­ser Beschränkungen gal­ten bereits in eini­gen Regionen, dar­un­ter Bayern und Sachsen, aber sie wer­den nun bun­des­weit verhängt.
    Jeder, der eine Kneipe oder ein Restaurant betre­ten, ins Fitnessstudio gehen oder nicht unbe­dingt not­wen­di­ge Einkäufe täti­gen will, muss einen Impfnachweis vorlegen.
    Während die voll­stän­dig Geimpften weit­ge­hend frei von Einschränkungen blei­ben, müs­sen Nachtclubs und Bars in den am stärks­ten betrof­fe­nen Städten schließen.
    Bei Fußballspielen und ande­ren Veranstaltungen wird die Zahl der Besucher streng begrenzt. Bundesligastadien wer­den auf die hal­be Kapazität und maxi­mal 15.000 Zuschauer begrenzt.
    Die baye­ri­sche Landesregierung kün­dig­te an, sie wer­de noch wei­ter gehen und Spiele vor lee­ren Stadien aus­tra­gen lassen.

    Das zwei­te Jahr in Folge sind Feuerwerkskörper bei Neujahrsfeiern ver­bo­ten, aber der tra­di­tio­nel­le Fackelumzug zu Ehren von Frau Merkel fand ges­tern Abend statt.
    Bei den Gesprächen am Donnerstag gab es einen viel­sa­gen­den Moment, als Herr Scholz sag­te: "Vielleicht soll­ten wir die Tätowierung absagen?"
    Es war ein Scherz, aber die Botschaft dahin­ter war klar. Die Ära Merkel ist vor­bei, und jetzt hat Scholz das Sagen.

    © Telegraph Media Group Limited 2021"

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kos­ten­lo­se Version)

    "Angela Merkel ver­leiht ihrem Abschied mit mili­tä­ri­schen Ehren einen Hauch von Punk
    Die Altkanzlerin über­rascht die deut­sche Nation, indem sie einen umstrit­te­nen Punkrock-Hit als Soundtrack für ihre Abschiedszeremonie wählt
    Justin Huggler – 3. Dezember 2021"
    https://www.telegraph.co.uk/world-news/2021/12/02/german-punk-shock-rocker-chosen-angela-merkels-leaving-ceremony/

    1. @Marc Damlinger: Ist womög­lich auch bes­ser. Wenigstens von dem zwei­ten Foto in dem Artikel weiß man seit lan­gem, daß es ein Fake ist. Solche Artikel die­nen vor­nehm­lich dazu, den Betreibern der Seite Geld in die Taschen zu spülen.

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