Impfstoff, Trump, EU – wer ist hier nicht kriminell?

zeit​.de mel­det heu­te unter "Antrag auf beding­te Zulas­sung – Moder­na bean­tragt Zulas­sung für Coro­na-Impf­stoff in der EU" einer­seits:

»[Es]wur­de auch eine Not­fall-Zulas­sung bei der US-ame­ri­ka­ni­schen Arz­nei­mit­tel­be­hör­de FDA bean­tragt. Die ent­spre­chen­den Daten sei­en der FDA über­mit­telt wor­den, teil­te Moder­na per Kurz­nach­rich­ten­dienst Twit­ter mit. Die FDA setz­te dar­auf­hin für den 17. Dezem­ber ein Tref­fen eines Bera­tungs­ko­mi­tees an, bei dem der Antrag dis­ku­tiert wer­den solle.

US-Prä­si­dent Donald Trump hat­te die US-Arz­nei­mit­tel­be­hör­de FDA zuvor bereits per Twit­ter auf­ge­for­dert, sie müs­se nun «rasch han­deln». Der US-Prä­si­dent hat­te in der Ver­gan­gen­heit bereits mehr­fach poli­ti­schen Druck auf die Behör­de in Hin­blick auf die Zulas­sung von Coro­na-Impf­stof­fen und ‑Behand­lungs­me­tho­den aus­ge­übt und war dafür scharf kri­ti­siert wor­den.«

Trump (böse) übt poli­ti­schen Druck aus. Wel­cher Art ist der Druck auf die Euro­päi­schen Arz­nei­mit­tel-Agen­tur Ema (gut), die gleich­falls über eine Zulas­sung ent­schei­den muß?

»Mit dem Zulas­sungs­an­trag bei der Ema rückt eine Coro­na-Imp­fung auch in Deutsch­land näher. Ver­gan­ge­ne Woche hat­te EU-Kom­mis­si­ons­che­fin Ursu­la von der Ley­en mit­ge­teilt, mit Moder­na sei ein Rah­men­ver­trag über bis zu 160 Mil­lio­nen Impf­stoff-Dosen abge­schlos­sen wor­den. Dem­nach sol­len zunächst 80 Mil­lio­nen Dosen gelie­fert wer­den, mit der Opti­on auf 80 Mil­lio­nen wei­te­re Ein­hei­ten. In der EU könn­te das Mit­tel nach Anga­ben von Moder­na bereits im Dezem­ber aus­ge­lie­fert wer­den, sofern es eine Zulas­sung erhält.

Zu dem RNA-Impf­stoff von Moder­na läuft bei der Ema bereits ein soge­nann­tes Rol­ling-Review-Ver­fah­ren, das den Zulas­sungs­pro­zess beschleu­ni­gen soll. Dabei kön­nen Her­stel­ler schon vor dem kom­plet­ten Zulas­sungs­an­trag ein­zel­ne Tei­le zu Qua­li­tät, Unbe­denk­lich­keit und Wirk­sam­keit eines Prä­pa­rats einreichen…

Bei der beding­ten Zulas­sung («Con­di­tio­nal mar­ke­ting aut­ho­ri­sa­ti­on») kann die Ema ein Mit­tel unter bestimm­ten Bedin­gun­gen auch auf Grund­la­ge weni­ger umfas­sen­der Daten zulas­sen, wenn das Prä­pa­rat drin­gend gebraucht wird.«

Russland und China verantwortungslos

»Das Moder­na-Prä­pa­rat ist wie das von Pfi­zer und Biontech ein soge­nann­ter RNA-Impf­stoff. Es ent­hält gene­ti­sche Infor­ma­tio­nen des Erre­gers, aus denen der Kör­per dann ein Virus­ei­weiß her­stellt. Ziel der Imp­fung ist es, das Immun­sys­tem zur Bil­dung von Anti­kör­pern anzu­re­gen, um die Viren abzu­fan­gen. Noch gibt es kei­nen zuge­las­se­nen Impf­stoff die­ser Art.

Zwar haben schon Län­der wie Russ­land, Chi­na und kürz­lich erst Bah­rain Impf­stof­fe mit Ein­schrän­kun­gen frei­ge­ge­ben und imp­fen damit bereits Tei­le der Bevöl­ke­rung. Aber wie gut die­se Imp­fun­gen tat­säch­lich schüt­zen und wel­che Neben­wir­kun­gen sie haben kön­nen, ist der­zeit weit­ge­hend offen.«

Risiken und Nebenwirkungen

Inter­es­sant ist, was der Kon­zern im Juli mit­zu­tei­len hat­te. Für die Pha­se 2 des Tests galt:

»An der Stu­die nah­men 45 gesun­de Erwach­se­ne im Alter zwi­schen 18 und 55 Jah­ren teil.

Sie erhiel­ten zwei Impf­stof­fe im Abstand von 28 Tagen, wobei die Teil­neh­mer unter­schied­li­che Dosen erhiel­ten. Es zeig­te sich, dass die Anti­kör­per­re­ak­ti­on bei den­je­ni­gen, die nach der ers­ten Injek­ti­on eine höhe­re Dosis erhiel­ten, höher war. Nach der zwei­ten Dosis wur­de jedoch bei allen Teil­neh­mern eine serum­neu­tra­li­sie­ren­de Wir­kung festgestellt…

In der Pha­se-2-Stu­die wur­den kei­ne ernst­haf­ten Neben­wir­kun­gen festgestellt.
Über die Hälf­te der Teil­neh­mer berich­te­te über Kopf­schmer­zen, Müdig­keit, Schüt­tel­frost und Schmer­zen an der Injek­ti­ons­stel­le. Die­se Sym­pto­me tra­ten nach der zwei­ten Injek­ti­on und bei den­je­ni­gen, die die höhe­re Dosis erhiel­ten, häu­fi­ger auf.
«

Keine schwangeren Frauen und Kranke im Test

Über die drit­te Pha­se wur­de zu den Pro­ban­den mitgeteilt:

»Um sich ein­schrei­ben zu kön­nen, müs­sen Per­so­nen über 18 Jah­re alt und gesund sein. Sie müs­sen dem Risi­ko einer SARS-CoV-2-Infek­ti­on aus­ge­setzt sein. Frau­en dür­fen nicht schwan­ger sein und müs­sen sich bereit erklä­ren, wäh­rend der gesam­ten Stu­di­en­zeit zu ver­hü­ten. Sie dür­fen auch nicht stil­len. Män­ner müs­sen ab der ers­ten Dosis und drei Mona­te vor der Ein­schrei­bung auf Samen­spen­den verzichten.

Nicht teil­nah­me­be­rech­tigt sind Per­so­nen, die bereits mit SARS-CoV‑2 infi­ziert sind, akut erkrank­te Per­so­nen, die zuvor mit den Coro­na­vi­ren MERS-CoV und SARS infi­ziert waren.«

Über­setzt mit www​.DeepL​.com/​T​r​a​n​s​l​a​tor (kos­ten­lo­se Version)

5 Antworten auf „Impfstoff, Trump, EU – wer ist hier nicht kriminell?“

  1. 1.

    https://​you​tu​.be/​0​u​u​O​q​D​y​4​TEo

    2.

    Trump war nicht bei event 201 ein­ge­la­den, ihn hat man ins Mes­ser lau­fen las­sen. Viel inter­es­san­ter fin­de ich die Gre­nell – Spahn Connection.

    Gre­nell, auch schwul, hat Spahn einen Monat bevor Mer­kel zur Kanz­le­rin gekürt wur­de, zum Gesund­heits­mi­nis­ter gra­tu­liert und zwei Mona­te bevor er, G, Bot­schaf­ter in D wur­de. Nach sei­nem Bot­schaf­ter Inter­mez­zo hat­te er ein wei­te­res als Boß des 17. US Geheim­diens­tes, wel­cher die 16 ande­ren koor­di­nie­ren soll.

    Soweit WIKIP Wissen.

    Bekannt dürf­te sein, daß Spahn eine 4 mio Volla gekauft hat, weni­ger bekannt ist, wer vor­her in der Vil­la gewohnt hat: Gre­nell. Daß US Bot­schaf­ten und der­glei­chen ger­ne als Stütz­punk­te genutzt wer­den, dürf­te eben­falls bekannt sein.

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