Impfung für ÄrztInnen lukrativ, aber hochriskant

"KV: Impfärzte haf­ten für Aufklärungsfehler" ist ein Gespräch mit der Medizinrechtlerin Antonia Fischer auf 2020news.de vom 6.11. über­schrie­ben. Es heißt dort:

»2020News: Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) in Bayern hat mit Schreiben vom 4. Dezember 2020 die bay­ri­schen Haus- und Fachärzte um Unterstützung für die Impfzentren und mobi­len Impfteams gebe­ten, die bis Mitte Dezember ein­satz­fä­hig sein sollen.

Aus der Anlage zum Schreiben läßt sich erse­hen, dass der Stundensatz für die Impftätigkeit werk­tags bei € 130 und am Wochenende bei € 160 lie­gen soll. Für Reisezeiten soll der glei­che Stundensatz gezahlt wer­den. Normalerweise wird für die Tätigkeit als Bereitschaftsarzt ein Stundenlohn in Höhe von € 50 gezahlt. Das klingt also nach einem sehr ver­lo­cken­den Angebot.

Die KV läßt die Ärzte wis­sen: “Für poten­ti­el­le Impfschäden besteht eine Staatshaftung. Sie haf­ten im Rahmen Ihrer Tätigkeit nur für die von Ihnen durch­ge­führ­ten Leistungen, wie die Impfaufklärung und Prüfung der Impffähigkeit.”…

2020News: Die KV ver­weist dar­auf, dass die Haftung für die Tätigkeit des Impfarztes letzt­lich von einer Versicherung über­nom­men wer­den soll, die die KV selbst abschlies­sen werde.

Antonia Fischer: In der Regel ist grob fahr­läs­si­ges oder vor­sätz­li­ches Handeln vom Versicherungsschutz aus­ge­schlos­sen. Ich wür­de das als Impfarzt nicht ris­kie­ren wol­len, dass mir im Nachhinein gesagt wird, wegen der extrem kur­zen kli­ni­schen Erprobung des Impfstoffes war klar, dass Dich ein beson­ders hohes Mass an Aufklärungspflicht getrof­fen hat. Viele der zu erwar­ten­den Impfschäden waren in der Literatur schon bekannt. Das hät­test Du wis­sen müs­sen. Ich erwar­te, dass Versicherungen die­sen Weg beschrei­ten wer­den, um sich aus der eige­nen mög­li­cher­wei­se mas­sen­haf­ten Haftung herauszuwinden…

2020News: Die Impfärzte sol­len auch haf­ten, wenn sie Fehler bei der Feststellung der Impffähigkeit machen. Laut Beipackzettel des Impfstoffs dür­fen schwan­ge­re Frauen nicht geimpft wer­den. Bis zwei Monate nach Gabe der zwei­ten Impfdosis sol­len sie zudem von einer Schwangerschaft abse­hen. Wie kann der Impfarzt denn sicher­stel­len, dass kei­ne Frühstschwangerschaft besteht, von der even­tu­ell die Frau selbst noch nicht mal etwas weiss?

Antonia Fischer: Das kann er natür­lich nicht sicher­stel­len. Auch ande­re gesund­heit­li­che Themen und Erkrankungen, bei der eine Impfung kon­tra­in­du­ziert wäre, wird der Impfarzt ohne Kenntnis der Krankenakten in der Hektik des Impfgeschehens in den Impfzentren nicht aus­schlies­sen kön­nen. Nach mei­ner Einschätzung arbei­ten die Ärzte in den Impfzentren und bei den mobi­len Impfteams haf­tungs­recht­lich in einem Hochrisiko-Umfeld.«

16 Antworten auf „Impfung für ÄrztInnen lukrativ, aber hochriskant“

      1. Hallo Herr Aschmoneit, 

        sind eini­ge Synonyme für Unmensch gemäß Duden denn erlaubt bzw. bes­ser ange­mes­sen: "Monstrum", "Teufel", "Ungeheuer"? Mir fie­le gleich eine wich­ti­ge weib­li­che Person ein, auf die alle drei per­fekt passen. 

        PS: Definitionen für "Nazi-Sprech" und "Nazi-Sprache" mit und ohne Bindestrich sind dem Duden zumin­dest online unbekannt 

        PPS: waren die (rich­ti­gen) Nazis eigent­lich "Unmenschen"?

        PPPS: eigent­lich fal­len mir sogar sehr, sehr vie­le Personen ein…

      2. Ich den­ke, da han­delt es sich um ein Mißverständnis. Der Nazi-Begriff war "Untermenschen". Hingegen hat zum Beispiel Dolf Sternberger in sei­nem klas­si­schen "Wörterbuch des Unmenschen" gera­de auf den Sprachgebrauch in der Nazizeit abgezielt.

  1. RICHTIG, da stim­me ich dir voll und ganz zu! (Andreas) DAS IST EIN TOTALITÄRER GESUNDHEITSSTAAT.
    Das aller schlimms­te ist, das vie­le Leute ein­fach nur noch Angst haben. Das Mantra wirkt ja, aus Infektionszahlen, Intensivbetten und ein Bild von einem Menschen der beatmet wird.

    Wichtig ist auch was Dr. Thomas Ly im Corona Ausschuss 29 gesagt hat, wir müs­sen doch erst­mal gucken ob es sich über­haupt um ein neu­ar­ti­ges Corona Virus han­delt. Das angeb­lich neue Sars-Covi 19 wur­de ja anschei­nend, so wie ich es ver­stan­den habe, noch nicht ein­mal mit den vor­han­de­nen 4 Corona Typ abge­gli­chen. Leider hat YouTube die Sitzung 29 ent­fernt, es ver­stößt gegen Nutzungsbedingung. Der Dr. Ly hat die gan­ze Infektionsgeschichte sehr gut erklärt. 

    Hier ist doch die Frage: Warum wird die­ser Impfstoff so schnell auf den Markt gewor­fen und war­um ver­kauft ein CEO von die­ser Impfstoff Firma sei­ne Aktienpakete?

    Ich hof­fe doch sehr, dass sich unse­re Politiker gleich als ers­tes vor lau­fen­der Kamera Impfen lassen!

    1. "Dr. Ly hat die gan­ze Infektionsgeschichte sehr gut erklärt."
      Kann ich nur bestä­ti­gen. Vor allem den unter­schied­li­chen Umgang mit dem dor­ti­gen – kaum vor­han­de­nen – Infektionsgeschehen hat er beschrie­ben, die ande­re Herangehensweise, i.e. Stärkung der kör­per­ei­ge­nen Immunabwehr, bei Erkrankung. Und beson­ders auf­klä­rend ist die Beschreibung der Versuche der thai­län­di­schen Ärzteschaft und sei­ner Person, den Deutschen Hilfestellung, Information und Tipps zum Virus zukom­men zu las­sen, die mit der Arroganz des ver­meint­lich höher ent­wi­ckel­ten west­li­chen Standards igno­riert wor­den sind, gleich zu Beginn des Auftretens von SarsCov2. Es lohnt sich wirk­lich, sich die­se 1–2 Stunden mit Dr. Thomas Ly "anzu­tun". Und es steht wie­der zur Verfügung, näm­lich hier:
      https://www.youtube.com/watch?v=fBtPbyvAgFI&feature=youtu.be

    2. "Ich hof­fe doch sehr, dass sich unse­re Politiker gleich als ers­tes vor lau­fen­der Kamera Impfen lassen!"

      Es gibt bereits Fotos, auf denen Politiker angeb­lich geimpft wer­den. Mit einem Ärmel, der (fast) ver­deckt, dass noch die Kappe auf der Kanüle sitzt. 

  2. Unter ntv-Wissen vom 02.12.2020 fin­det sich der Artikel: „Bisher kei­ne schwe­ren Folgen: wie sicher sind die Turbo-Impfstoffe?“
    In dem Artikel fin­den sich fol­gen­de Aussagen: „[…] Bisher deu­te alles auf beden­ken­lo­se Stoffe hin. […] Ein Beobachtungszeitraum von zwei Monaten decke tat­säch­lich die „über­wäl­ti­gen­de Mehrheit“ uner­wünsch­ter Nebenwirkungen ab […]“ etc, etc.
    Dieser Artikel befin­det sich auf mei­ner web.de-Startseite, durch ihn wer­den sich die Impfbefürworter bestä­tigt füh­len, sich mög­lichst schnell imp­fen zu lassen.

    1. Wenn sie sorg­fäl­ti­ger bei der Auswahl Ihrer Quellen vor­ge­hen, dann wer­den Sie stau­nen! Eigentlich soll­te ich schrei­ben Sie wer­den geschockt sein !!!
      Ich ver­lin­ke mal etwas aus dem öffent­lich recht­li­chen Radio
      (damit Ihnen die Quelle nicht als unse­ri­ös erscheint)
      Dort kön­nen sie inter­es­san­te Dinge über die­se Substanzen erfahren… 

      https://www.youtube.com/watch?v=0uuOqDy4TEo

  3. Als Arzt wür­de ich mich wei­gern, die neu­ar­ti­gen und uner­prob­ten Impfstoffe irgend jeman­dem zu ver­ab­rei­chen. Wie soll­te ich einen Patienten über die Risiken auf­klä­ren, wenn mir die­se nicht bekannt sind? Ich könn­te dem Patienten nur sagen, dass ich nichts weiß.
    Und wer haftet?
    Vielleicht will Jens Spahn des­halb die Massenimpfungen in Impfzentren ver­la­gern. Die not­wen­di­ge Kühlung ist m.E nach ein Scheinargument.
    Gott sei Dank wird von unab­hän­gi­gen Stellen die Impftätigkeit akri­bisch über­wacht wer­den. Und wenn dann ähn­lich, wie bei der Schweinegrippe mit dem Pandremix-Impfstoff gesche­hen, die ers­ten Impfschäden bekannt wer­den, dürf­te es mit der Impfbereitschaft in der Bevölkerung vor­bei sein.
    Das ist den Verantwortlichen ver­mut­lich egal. Die betei­lig­ten Unternehmen haben ohne irgend­ei­ne Haftung ihr Geschäft bereits gemacht. Werden dann die Impfstoffe, wie bei der Schweinegrippe, ver­nich­tet wer­den müs­sen, bezah­len wir alle das mit unse­ren Steuern. Damals hat Ulla Schmidt 50 Millionen Impfdosen gegen die Schweinegrippe gekauft – ohne Haftung der Pharmaindustrie. Der größ­te Teil wur­de ver­nich­tet, weil sich nie­mand mehr imp­fen las­sen woll­te. Jetzt macht Spahn genau das wieder. 

    Hier wer­den Entscheidungen getrof­fen ohne aus­rei­chen­des Wissen. Bei den einen getrie­ben durch pure Angst, bei ande­ren aus rei­ner Profitgier.

    1. "Gott sei Dank wird von unab­hän­gi­gen Stellen die Impftätigkeit akri­bisch über­wacht werden."

      Welche unab­hän­gi­gen Stellen machen sol­che Überwachungen?

  4. Mit dem Umgang mit Impfschäden hat man in Schland seit Jahrzehnten Erfahrung. Das sieht für gewöhn­lich so aus, dass den Impfschadenopfern gesagt wird, dass man den Zusammenhang zwi­schen Schaden und Impfung nicht ein­deu­tig her­stel­len kön­ne und dann gibt es einen rui­nö­sen Gerichtsmarathon mit Gutachterstreit. Sowas kann sich über Jahre oder Jahrzehnte hin­zie­hen und der Impfgeschädigte erlebt das Ende der Gerichtsprozesse mit­un­ter nicht mehr.

  5. @Robert: Das Wort "Gesundheitsstaat" ist zu posi­tiv besetzt; wenn es wirk­lich um unse­re Gesundheit gin­ge, wür­de man von Anfang an anders mit der Sache umge­hen(- Begleitstudien, Befragung und Diskurs von Experten inter­dis­zi­pli­nä­rer Fachrichtungen, ste­te Prüfung der Wirksamkeit von Maßnahmen, usw), statt nur immer das Narrativ der Gefahr zu bedie­nen und Kollateralschäden in Kauf zu neh­men, was in der Verabreichung einer ris­kan­ten Gen- Impfung gip­felt. Ganz abge­se­hen davon, dass man aus­ge­rech­net die Risikogruppen bei der Impfung als Erste mas­sen­haft dem hohen Risiko aus­setzt, obwohl bis­her fast nur gesun­de jun­ge Leute in der ( viel zu kur­zen) Testphase teil­ge­nom­men haben. Ich wür­de es statt­des­sen "Hygienediktatur" nennen.

  6. "Schwangere dür­fen nicht geimpft werden"
    Gibt es denn in den Impfcentren vor der Impfung kos­ten­lo­se Schwangerschaftstests? Welche Frau weiss denn im Frühstadium einer Schwangerschaft, dass sie schwan­ger ist?
    Wie lan­ge darf sie bis zur zwei­ten Impfung kei­nen unge­schütz­ten Sex mehr haben ?
    Muss Mann/Frau die gesam­te Kranken-Akte mit ins Impfcentrum brin­gen? Mein Hausarzt hät­te alle die­se Unterlagen !

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