7 Antworten auf „In Sachsen stirbt voll besetzter Reisebus“

  1. Schon wie­der "amt­li­che Irreführung".

    In Sachsen star­ben 2020 genau 62.092 Menschen, das sind im Jahresdurchschnitt 170 pro Tag. In KW 48/2020 (das war letz­tes Jahr die letz­te Novemberwoche) waren es 1.655, also 236 pro Tag, Tendenz wie immer in der Saison stei­gend. Die Jahreshöchstzahl wur­de letz­tes Jahr in KW 52 mit 2.438 Verstorbenen, also 348 pro Tag erreicht. (Quelle: StatBA, Sonderauswertung Sterbefälle)

    Von den ver­mut­lich der­zeit in Sachsen täg­lich unge­fähr 236 oder mehr versterben­den Menschen sei­en ges­tern also 56 "mit Bezug zu Covid" gewe­sen, also knapp 25 %.

    Die Zahlen lie­gen der­zeit auch in Dresden ver­mut­lich in etwa auf dem Niveau des Vorjahres, aber dazu sagt die Stadt lei­der nichts.

    2020 star­ben rund 6.000 in Dresden wohn­haf­te (!) Menschen, das sind im Jahresdurchschnitt rund 16 pro Tag. Wenn die Stadt Dresden nun seit ges­tern 15 Covid-Todesfälle "in Dresden" (!) zählt, kann es sich nur um Menschen aus der gan­zen Region han­deln, die auf­grund der Schwere ihrer Covid-Infektion in Dresdener Kliniken behan­delt wur­den. Wie vie­le Menschen "in Dresden" seit ges­tern sonst noch star­ben, wird bes­ser nicht gesagt.

    Und war­um sich im Januar 2021 in Dresden und Umgebung bei den Krematorien (und schein­bar nur dort, nicht bei Erdbestattungen) "die Särge sta­pel­ten", lag nur bedingt an Corona und wur­de vor einem Jahr hin­rei­chend dis­ku­tiert, kri­tisch u. a. hier:
    https://reitschuster.de/post/die-katastrophe-in-sachsens-krematorien-eine-medien-maer/
    https://reitschuster.de/post/was-nicht-passt-wird-passend-gemacht/

    1. "Wie vie­le Menschen "in Dresden" seit ges­tern sonst noch star­ben, wird bes­ser nicht gesagt."
      Das liegt dar­an, das ansons­ten in Dresden wahr­schein­lich kei­ner gestor­ben ist, denn die Leute trau­en sich nicht mehr zu ster­ben. Stattdessen lau­fen drau­ßen (und nicht nur in Dresden) lau­ter Zombies her­um, die Angst haben beim Boosterschuss zu kurz oder zu spät zu kommen.

  2. Manchmal kommt's mir wie ein Wunder vor daß ich so alt gewor­den bin wie ich jetzt bin. Nach mei­nem Schlaganfall sag­te man mir: Gehen Sie bloß nicht Schwimmen! Und ich ging Schwimmen und lern­te das Schwimmen neu. Ein Anderer Arzt sag­te zu mir: Sie wer­den nie wie­der im Leben rich­tig lau­fen kön­nen! Und ich ging Laufen und lern­te das Laufen neu. Und wie­der ein ande­rer Arzt sag­te, ich müs­se wegen zu hoher Blutfettwerte unbe­dingt Simvastatin neh­men! Und ich infor­mier­te mich und stell­te fest daß LDL gar kein Fett ist son­dern ein Protein was der Körper sel­ber produziert. 

    Und über­haupt.

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