Ist das ein vernichtendes Urteil?

twit​ter​.com (2.7.)

Ich habe mal das Übersetzungsprogramm über den genann­ten Text lau­fen las­sen und auf Markierungen ver­zich­tet, auf daß man sich ein eige­nes Bild machen kann:

»COVID-19-Impfstoffe haben bereits Millionen von Todesfällen wäh­rend der aktu­el­len Pandemie ver­hin­dert… In The Lancet berich­ten Chiara Sacco und Kollegen über die Wirksamkeit von BNT162b2 bei Kindern im Alter von 5–11 Jahren, nach­dem die Omikron-Variante (B.1.1.529) in Italien auf­ge­taucht war. 

Ihre retro­spek­ti­ve bevöl­ke­rungs­ba­sier­te Analyse zeigt, dass zwi­schen dem 17. Januar und dem 13. April 2022 1.063.035 (35,8 %) der 2.965.918 Kinder in ihrem Datensatz (1.441.166 [48,6 %] waren weib­lich und 1.524.752 [51,4 %] waren männ­lich) zwei Dosen und 134.386 (4,5 %) eine Dosis erhal­ten hat­ten, wäh­rend 1.768.497 (59,6 %) unge­impft blie­ben. Auf der Grundlage von 766.756 bestä­tig­ten SARS-CoV-2-Infektionen betrug die berei­nig­te Wirksamkeit des Impfstoffs gegen die Infektion 29,4 % bei voll­stän­dig geimpf­ten und 27,4 % bei teil­wei­se geimpf­ten Kindern, wobei die Wirksamkeit von einem Spitzenwert von 38,7 % bei 0–14 Tagen nach zwei Dosen auf 21,2 % nach 43–84 Tagen abnahm. Ähnliche Ergebnisse wur­den in einem Preprint-Artikel auf der Grundlage von Daten aus New York (NY, USA) berich­tet, in dem die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen die Infektion bei Kindern im Alter von 5–11 Jahren von 65 % in den ers­ten 2 Wochen nach zwei Dosen auf 12 % nach 28–34 Tagen abnahm.

In der Studie von Sacco und Kollegen betrug die berei­nig­te Wirksamkeit des Impfstoffs gegen schwe­re COVID-19-Infektionen 41,1 % bei voll­stän­dig geimpf­ten und 38,1 % bei teil­wei­se geimpf­ten Kindern, basie­rend auf 644 Krankenhausaufenthalten (ein­schließ­lich 15 Einweisungen in Intensivstationen und zwei Todesfällen), was einem Risiko von 84 Krankenhausaufenthalten pro 100 000 Infektionen, einem Risiko der Einweisung in eine Intensivstation von 2 pro 100.000 Infektionen und einem Todesfallrisiko von 0,3 pro 100.000 Infektionen in die­ser Kohorte ent­spricht. In einer neue­ren US-Studie wur­den für den Zeitraum Dezember 2021 bis Februar 2022 kumu­la­ti­ve Krankenhauseinweisungsraten von 19,1 pro 100.000 Infektionen bei unge­impf­ten Kindern und 9,2 pro 100.000 Infektionen bei geimpf­ten Kindern im Alter von 5–11 Jahren ermit­telt. Diese Studien unter­strei­chen das gerin­ge Risiko schwe­rer Folgen unab­hän­gig vom Impfstatus bei Kindern im Alter von 5–11 Jahren.

Wie bei jeder Intervention müs­sen wir die Vorteile und Risiken einer Impfung von 5–11-Jährigen gegen COVID-19 abwä­gen. Obwohl bei frü­hen Varianten von SARS-CoV‑2 ein erhöh­ter Schutz vor einer Infektion beob­ach­tet wur­de, hat sich gezeigt, dass BNT162b2 nur einen begrenz­ten, kurz­fris­ti­gen Schutz gegen die Omikron-Variante bie­tet. Im Mai 2022 emp­fah­len die US-ame­ri­ka­ni­schen Zentren für Krankheitskontrolle und ‑prä­ven­ti­on eine drit­te Dosis BNT162b2 für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren. Erfahrungen aus der Praxis bei Erwachsenen deu­ten jedoch dar­auf hin, dass der Schutz vor SARS-CoV-2-Infektionen inner­halb weni­ger Wochen nach der drit­ten Dosis eben­falls nach­lässt. Daher ist die Impfung allein wahr­schein­lich kei­ne wirk­sa­me Strategie zur Verhinderung von SARS-CoV-2-Infektionen, es sei denn, es ist geplant, die Impfung alle paar Monate auf­zu­fri­schen. Beruhigend ist, dass Reinfektionen bei Kindern nicht schwe­rer ver­lau­fen als Erstinfektionen.

Studien haben auch gezeigt, dass COVID-19-Impfstoffe die Übertragung durch geimpf­te Personen, die mit neue­ren Varianten, ins­be­son­de­re Delta (B.1.617.2) und Omikron, infi­ziert sind, zwar ver­rin­gern, aber nicht ver­hin­dern. Daher soll­te jede Entscheidung zur Impfung von Kindern im Alter von 5–11 Jahren getrof­fen wer­den, um das ein­zel­ne Kind zu schüt­zen und nicht ande­re im Haushalt, in der Schule oder in der Gemeinde. Aus die­sem Grund soll­ten Kinder mit zugrun­de­lie­gen­den Komorbiditäten wegen ihres erhöh­ten Risikos von Krankenhausaufenthalten und Todesfällen auf­grund von COVID-19 vor­ran­gig geimpft wer­den. Obwohl Sacco und Kollegen nicht zwi­schen Kindern mit und ohne Komorbiditäten unter­schei­den, trägt BNT162b2 wahr­schein­lich auch zum Schutz gesun­der Kinder gegen ihr sehr gerin­ges Risiko einer schwe­ren COVID-19-Erkrankung bei, wie dies auch bei Jugendlichen und Erwachsenen der Fall ist. Allerdings ist die­ser Schutz bei Kindern im Alter von 5–11 Jahren gerin­ger als in älte­ren Altersgruppen, was mög­li­cher­wei­se auf die nied­ri­ge­re Impfstoffdosis (10 mg gegen­über 30 mg) zurück­zu­füh­ren ist.

Ein wei­te­rer Grund für die Impfung von Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren, wie sie sich bei Jugendlichen gezeigt hat, wäre der Schutz vor dem mul­ti­sys­tem inflamma­to­ry syn­dro­me bei Kindern (MIS‑C) [PIMS, AA], einem sel­te­nen, aber schwer­wie­gen­den post­in­fek­tiö­sen, hyper­in­flamma­to­ri­schen Syndrom, das typi­scher­wei­se 2 bis 6 Wochen nach einer SARS-CoV-2-Infektion auf­tritt. Interessanterweise ist z. B. in England die Inzidenz von MIS‑C seit dem Auftreten der Delta-Variante zurück­ge­gan­gen, auch wenn wäh­rend der Delta-Welle nicht geimpft wur­de und wäh­rend der Omicron-Welle nur weni­ge Jugendliche geimpft wur­den. Darüber hin­aus gibt es auch Bedenken hin­sicht­lich des posta­ku­ten COVID-Syndroms (PACS), auch bekannt als Long COVID. Bei Erwachsenen senkt die Impfung das PACS-Risiko, bei Kindern wur­de dies jedoch nicht fest­ge­stellt. Beruhigend ist, dass päd­ia­tri­sche Studien mit geeig­ne­ten Kontrollgruppen, die durch­ge­führt wur­den, bevor COVID-19-Impfstoffe für Kinder ver­füg­bar waren, gerin­ge Raten anhal­ten­der Symptome nach einer SARS-CoV-2-Infektion ergaben.

Was die Risiken anbe­langt, so haben Studien nach der Durchführung des Programms erge­ben, dass BNT162b2 bei Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren sicher ist. Wichtig ist, dass das gerin­ge, aber ernst­haf­te Risiko einer impf­stoff­in­du­zier­ten Myokarditis bei Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren (Melderate von 2 bis 2 Fällen pro Million Dosen) viel gerin­ger zu sein scheint als bei Jugendlichen oder jun­gen Erwachsenen. Die Durchführung eines groß ange­leg­ten Impfprogramms ist jedoch sowohl mit finan­zi­el­len als auch mit Opportunitätskosten ver­bun­den – so könn­te die Abzweigung von Gesundheitspersonal und Ressourcen die Bereitstellung ande­rer wich­ti­ger Gesundheitsdienste, wie z. B. Routineimpfprogramme für Kinder, beein­träch­ti­gen. Kliniker und Eltern müs­sen die rela­tiv gerin­gen Risiken schwe­rer Krankheitsfolgen gegen die rela­tiv gerin­gen Risiken abwä­gen, die mit der Impfung von Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren ein­her­ge­hen. Obwohl vie­le Länder die COVID-19-Impfung für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren wei­ter­hin aktiv emp­feh­len, haben eini­ge Länder wie Schweden davon abge­ra­ten, gesun­de 5–11-Jährige zu imp­fen, wäh­rend ande­re wie Norwegen den Impfstoff zur Verfügung stel­len, falls Eltern ihre Kinder imp­fen las­sen wol­len. Mit der Genehmigung der US-ame­ri­ka­ni­schen Food and Drug Administration für die Verwendung von COVID-19-Impfstoffen bei Kindern unter 5 Jahren wer­den wahr­schein­lich die­sel­ben Dilemmata wie­der auf­tau­chen, wenn auch mit einem noch mar­gi­na­le­ren Nutzen-Risiko-Verhältnis. Insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass die Weltbevölkerung die Pandemie seit mehr als zwei Jahren durch­lebt und meh­re­ren Wellen ver­schie­de­ner SARS-CoV-2-Varianten aus­ge­setzt war, müs­sen sich Regierungen, poli­ti­sche Entscheidungsträger und Kliniker drin­gend mit dem Mehrwert der Impfung – sei es als Erstimpfung oder als Auffrischungsimpfung – zum Schutz vor schwe­ren Krankheitsverläufen bei Kindern, die bereits mit dem Virus infi­ziert sind, befas­sen. Vor allem müs­sen die Risiken und Vorteile der Impfung von Kindern gegen COVID-19 in der Öffentlichkeit klar kom­mu­ni­ziert wer­den, um das Vertrauen der Öffentlichkeit in Impfstoffe und das Vertrauen in die Befürworter von Impfungen zur Vorbeugung ande­rer, schwe­re­rer Krankheiten zu stärken.

Ich bin der kli­ni­sche Leiter für die Überwachung einer Reihe von impf­prä­ven­ta­blen Infektionen, ein­schließ­lich päd­ia­tri­scher COVID-19, bei der UK Health Security Agency. Die in die­sem Kommentar geäu­ßer­ten Ansichten und Meinungen sind aus­schließ­lich die des Autors und nicht not­wen­di­ger­wei­se die des Arbeitgebers, der Organisation oder des Ausschusses des Autors.«
thel​an​cet​.com (30.6.)

(Hervorhebungen nicht in den Originalen. Fußnoten und Angaben zu Konfidenzintervallen wur­den hier weggelassen.)

19 Antworten auf „Ist das ein vernichtendes Urteil?“

  1. Moin, dan­ke dafür. Ich schaue gera­de Anne Will, bin ja Masochist. Der Salzlose redet sich um Kopf und Kragen, es greift nur nie­mand zu. Ricardo Lang bemüht sich red­lich, Frau Bernd von der SZ ist unver­än­dert auf Linie, Anne Will peitscht ein, Lachsfich wie­gelt ab und gibt den Oberlehrer. Alles in allem nix Neues unter der Sonne, zum Kotzen. Interessant nur, dass es immer noch schlim­mer geht als ange­nom­men. Der Salzlose sprach eben davon, dass " wir die Menschen nicht ver­un­si­chern dür­fen". Wenn der Herbst nur eine Fortsetzung die­ses Wahnsinns sein wird, weiß ich nicht, wie ich mei­nen Glauben an die Menschheit behal­ten wer­de. Lügen, bis die Balken bre­chen. Das kann doch alles nicht wahr sein!

  2. Ich habe schon beim ers­ten Satz auf­ge­hört, zu lesen.

    Ich hät­te aber auch den letz­ten Satz lesen kön­nen, um zu wis­sen, was der Satrap schreibt.

    1. @sv
      Genau – Haben Sie gut zusam­men­ge­fasst. Ich hab mal wie­der "etwas" län­ger gequasselt. 

      Satz 1 sagt wo es lang geht und der letz­te Satz, was wir schon bei Satz 1 wussten.

      Schade – Hatte mehr von ihm erwartet.

  3. Für mich ist das kein ver­nich­ten­des Urteil – leider.
    Denn was über­haupt nicht mit ein­be­zo­gen wur­de, ist, dass die­se Präparate nicht zuge­las­sen sind und dass wir über­haupt nicht wis­sen, was das in 3,5, 10 oder 15 Jahren mit unse­ren "geimpf­ten" Kindern macht. 

    Z.B.: Autoimmunprozesse, Deaktivierung so genann­ter Tumorwächtergene, Schwächung des Immunsystems etc., etc., etc.. 

    Und sie sind sicher??? wie kommt der Kollege da drauf.
    Wo ist da die Auswertung und auf was wur­de da geschaut?

    Bei Kindern müs­sen wir doch ganz beson­ders auf die Langzeitnebenwirkungen schau­en – haben wir die?
    Nein – geht ja noch gar nicht. Also kön­nen wir auch nicht beur­tei­len, ob die­se Präparate für Kinder unbe­denk­lich sind, bzw. sicher. 

    Daher Finger weg von der zel­lu­lä­rer Gentherapie – genannt Impfungen – für Kinder und Jugendliche! 

    Kinder haben so gut wie kein Risiko schwer an COVID, also der Lungenerkrankung durch SASR-CoV‑2, zu erkranken.

    Warum dann solch eine "Brühe" in die Kinder inji­zie­ren – die nicht zuge­las­sen, bzw. nur bedingt zuge­las­sen ist und die zudem nur dafür bedingt zuge­las­sen sind "… zur akti­ven Immunisierung zur Vorbeugung der durch das SARS-CoV-2-Virus ver­ur­sach­ten COVID-19-Erkrankung".
    Und wie gesagt bekom­men Kinder und Jugendliche das so gut wie nie. 

    Ich ver­ste­he es immer noch nicht und mir wird jedes Mal wie­der schlecht, wenn ich nur dar­an den­ke, was den Kindern und Jugendlichen welt­weit ange­tan wird, bzw. auch was die Eltern zulas­sen. – In blin­dem Gehorsam, oder aus Angst???

    Weswegen auch immer, die Propaganda und Manipulation trifft anschei­nend fast immer und sitzt dann wohl bombenfest.

  4. Doch, wenn man der Logik der Argumentation folgt, ist es das Aus für Kinderimpfungen
    – die Impfung ist kei­ne sinn­vol­le Strategie zur Verhinderung von Sars-Cov‑2 Infektionen
    – Risiken von Covid so gering/hoch wie das Risiko von Nebenwirkungen der Impfung [ok. da bin ich auch ande­rer Meinung]
    – Ressourcen wer­den von schwer­wie­gen­de­ren Erkrankungen abgezogen
    – Vertrauen in – wich­ti­ge – Impfungen nimmt Schaden [da wirkungslos]
    Wissenschafts-Sprache halt

    Circa 20 Prozent der deut­schen Kinder sind geimpft :-[[
    https://​de​.sta​tis​ta​.com/​s​t​a​t​i​s​t​i​k​/​d​a​t​e​n​/​s​t​u​d​i​e​/​1​2​5​8​0​4​3​/​u​m​f​r​a​g​e​/​i​m​p​f​q​u​o​t​e​-​g​e​g​e​n​-​d​a​s​-​c​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​-​i​n​-​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​-​n​a​c​h​-​a​l​t​e​r​s​g​r​u​p​pe/

    1. @b.m.buerger

      Sie haben recht, er umman­telt ein gewis­ses Muffensausen, das in ihm weht.

      Ansonsten:

      "… . Am Ende zeigt die­ses Musterbeispiel für lys­sen­kois­ti­sche Scheinwissenschaft vor allem eines, den intel­lek­tu­el­len Bankrott eines Landes, das saft- und kraft­los in Feigheit, Mittelmäßigkeit und Mitläufertum versinkt."

      https://​www​.ach​gut​.com/​a​r​t​i​k​e​l​/​e​v​a​l​u​i​e​r​u​n​g​_​d​e​r​_​e​v​a​l​u​i​e​r​ung

        1. @aa

          Wie gesagt, Dr. Aschmoneit ("ver­meint­li­che oder tat­säch­li­che Kritik" in Hinsicht auf die 'Achse des Guten', "die Mühen des Sozialismus" mut­maß­lich in der sog. DDR, "Salonkommunisten" beim 'ND', "Nazi", "Rassismus", …), Sie sind nicht elo­quent, son­dern verwirrt.

          "Ich bin Sozialist, weil es mir unver­ständ­lich erscheint, eine Maschine mit Sorgfalt zu pfle­gen und zu behan­deln, aber den edels­ten Vertreter der Arbeit, den Menschen selbst, ver­kom­men zu lassen."

          A.Hitler

          https://​www​.klo​n​ovs​ky​.de/​2​0​2​2​/​0​1​/​e​i​n​e​r​-​g​e​h​t​-​n​o​c​h​-​h​i​t​l​e​r​-​z​u​m​-​s​o​z​i​a​l​i​s​m​us/

          1. @sv: Richtig ver­stan­den habe ich Sie nicht. Ist das die Geschichte "rot=braun"? Dann gestat­ten Sie mir ein Gähnen über die­se Klamotte der Bundeszentrale für poli­ti­sche Bildung.

            1. @aa

              Die einen mit 'Klasse', die ande­ren mit 'Rasse'. Beide: tota­ler Staat, Kollektivismus, Unterwerfung des Individuums, Ressentiment gegen die Demokratie, Ressentiment gegen Amerika (als Antipode gewissermaßen).

              Anzahl der Mordopfer: die "Roten" lie­gen vorn.

              Lenin, 1918:

              „Etwa 3 Millionen muss man zur Mittelbauernschaft rech­nen, und wohl kaum mehr als 2 Millionen ent­fal­len auf die Kulaken, die Reichen, die Getreideschieber. Diese Blutsauger haben sich im Krieg an der Not des Volkes berei­chert […]. Diese Spinnen haben sich auf Kosten der durch den Krieg rui­nier­ten Bauern, auf Kosten der hun­gern­den Arbeiter gemäs­tet. Diese Blutegel haben sich mit dem Blut der Werktätigen voll­ge­saugt […]. Schonungsloser Krieg den Kulaken! Tod den Kulaken! Hass und Verachtung den Parteien, die sie verteidigen.[15]“

              https://​de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​R​o​t​e​r​_​T​e​r​ror

              1. @sv: Es ist immer gut, den Kontext von his­to­ri­schen Zitaten zu berück­sich­ti­gen (hier die mili­tä­ri­sche Intervention der impe­ria­lis­ti­schen Länder in Rußland und der Versuch, das Land aus­zu­hun­gern) und auch die weg­ge­las­se­nen Stellen zu lesen. Das geht nicht über den toten Link bei Wikipedia, aber hier: https://​kom​mu​nis​ti​sche​-geschich​te​.de/​L​e​n​i​n​W​e​r​k​e​/​L​W​2​8​.​pdf, Seite 40 ff.

        2. Zitat:
          "Was waren das noch für Zeiten, als es stolz hieß 'Flink wie Windhunde, zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl' "

          Es fehlt noch: 'Dumm wie Kanonenfutter.'

  5. Das Risiko der Krankenhauseinweisung bei Kindern soll 0,02%, die Infection-Fatalaty-Rate 0,009% betra­gen. Zu Vorerkrankungen und Komorbiditäten wird nichts gesagt, eben­so wenig wie der Häufigkeit von Impfschäden und Langzeitfolgen von Covid und Impfung.

    Man kann über­zeu­gen­de­re Gründe fin­den, um für die welt­wei­te Zerstörung von Volkswirtschaften, Sozialsystemen und der Auslösung von Hungersnöten, neben den Körpern von Erwachsenen, auch noch die der Kinder zu missbrauchen.

  6. >>Man kann über­zeu­gen­de­re Gründe fin­den, um für die welt­wei­te Zerstörung von Volkswirtschaften, Sozialsystemen und der Auslösung von Hungersnöten, neben den Körpern von Erwachsenen, auch noch die der Kinder zu missbrauchen.<<

    Das Kapital repro­du­ziert den Widerspruch zwi­schen Vergesellschaftung der Produktion und pri­vat­ka­pi­ta­lis­ti­scher Aneignung auf immer höhe­rer Stufe. Man könn­te auch sagen: Der Widerspruch zwi­schen dem, was diue Lohnabhängigen kau­fen kön­nen, und dem, was die Kapitalbesitzer gern ver­kau­fen wür­den, wächst. 

    Die "Pandemie" ist in ers­ter Linie Wirkung die­ses lau­fen­den Prozesses, denn sie gene­riert staat­lich garan­tier­te Absatz für bestimm­te Unternehmen. Deshalb sind die Lobbyisten wie ges­tern bein A.Will so hef­tig am Rudern. 

    Die "Maßnahmen" wie­der­um tra­gen dazu bei, dass auch Bereiche der Volkswirtschaft her­un­ter­ge­fah­ren wer­den, für deren Funktion und Angebot es Nachfrage gäbe, ent­we­der direkt oder in ande­ren Sektoren der Wirtschaft.

    Alles in allem demons­triert man uns gera­de, wie "Marktwirtschaft" – genau­er die kapi­ta­lis­ti­sche – fun­tio­niert. 100 Jahre alte Prognosen erfül­len sich.

    1. @Karl

      „Betrachten wir Deutschland doch ein­mal mit ‚kapi­ta­lis­ti­schen Augen’. Wir erken­nen ein Land mit einem staat­li­chen (d. h. sozia­lis­ti­schen) Rentensystem, einem staat­li­chen Gesundheitswesen, einem staat­li­chen Bildungswesen, mit staat­lich und gewerk­schaft­lich gefes­sel­ten Arbeitsmärkten, einem kon­fis­kato­ri­schen Steuersystem, einer Staatsquote von über 50 Prozent, mit einem erheb­lich regu­lier­ten Wohnungsmarkt, einem mas­siv sub­ven­tio­nier­ten und regu­lier­ten Agrarsektor und einer in einem kom­pli­zier­ten Geflecht zwi­schen Markt und Staat ein­ge­bun­de­nen Energiewirtschaft, mit min­des­tens Hunderttausend Betrieben in ‚kom­mu­na­lem Eigentum’ (d.h. Staatseigentum) und einem staat­li­chen Papiergeldmonopol, ja sogar mit einem Staatsfernsehen samt Zwangsgebühren. Wir erken­nen ein Land, in dem fast 40 Prozent der Bevölkerung ganz oder über­wie­gend von Staatsleistungen lebt und in wel­chem das gesam­te Leben der Bürger von staat­li­chen Regelungen über­wu­chert ist. Wer die­sen 80-Prozent-Sozialismus als Kapitalismus bezeich­net, muss mit ideo­lo­gi­scher Blindheit geschla­gen sein. Und wer gar von Turbo- oder Raubtierkapitalismus redet, den muss der Verstand ganz ver­las­sen haben (oder die pani­sche Angst vor dem Machtverlust zu ver­ba­len Veitstänzen getrie­ben haben).”

      Roland Baader 2005

      Ich sag mal: "Kapitalismus" (= die Freiheit des Souveräns) ent­fes­seln! Demokratie (= Gewaltenteilung) ein­füh­ren! Grenzen und Verteidigungsfähigkeit sichern; Rechtssicherheit her­stel­len. Diese bei­den Aufgaben hat der Staat, kei­ne sonst. Bei bei­dem hat der dt. Staat kom­plett versagt.

      https://​www​.klo​n​ovs​ky​.de/​2​0​2​2​/​0​6​/​2​7​-​a​p​r​i​l​-​2​0​22/

  7. Sie las­sen es mir Kindern machen, weil sie es mit sich selbst haben machen las­sen. Dieses: "Ja, bei bei den Kindern ist nun end­gül­tig Schluss" ist Denk-Kitsch. Weil Kinder ohne ihre erwach­se­nen Bezugspersonen ja auch nicht über­le­bens­fä­hig sind. Ein Wegschieben der Selbstverantwortung.

    1. Mir sag­te die Kinderärztin, dass die Erwachsenen sich imp­fen las­sen müs­sen, damit man die Kinder nicht imp­fen muss, obwohl sie sogar wuß­te, dass der Pfizerdreck nicht geprüft wur­de. Die glaubt, man schützt so die Kinder.
      Wie soll man mit Ahnungslosen jen­seits der 50 Lenze diskutieren?

  8. Allen gegen­tei­li­gen Beteuerungen zum Trotz sin­ken die Geburtenraten im Zusammenhang mit der Sumpfung.
    Natürlich müs­sen Schwangere samt Ungeborener, Kinder und Gebärfähige gesumpft werden.
    Warum sonst soll­ten Pharma-CEOs ihre Pässe fäl­schen lassen?

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