Jens Langstrumpf: Flächendeckende Tests in Alten- und Pflegeheimen

Der Gesundheitsminister han­delt wei­ter kon­se­quent nach der Devise:

»Zwei mal drei macht vier, wide­wi­de­witt und drei macht neune,
ich mach mir die Welt, wide­wi­de wie sie mir gefällt«

tages​schau​.de ist heu­te zu entnehmen:

»Alten- und Pflegeheime sol­len ab dem 15. Oktober flä­chen­de­ckend Coronatests durch­füh­ren, um Bewohner, Personal und Besucher bes­ser vor dem Virus zu schüt­zen. Das geht aus einem Referentenentwurf für eine Nationale Teststrategie her­vor, mit dem Bundesgesundheits­minister Jens Spahn (CDU) den Test-Einsatz regeln will.«

Das Motto scheint zu lau­ten: Wenn dort schon kaum jemand "an Corona" stirbt, kön­nen wir doch wenigs­tens über die Generierung von "Fällen" die Besuchsmöglichkeiten wie­der einschränken.

"Auch in der Hoch-Risikogruppe der Altenpflegeheimbewohner ist im Jahr 2020 kei­ne auf­fäl­li­ge Sterblichkeit zu erken­nen… Bundesweit sind die Meldedaten ver­gleich­bar." sagt der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts.
Siehe auch Das Wunder von Eulachtal.

Eine Antwort auf „Jens Langstrumpf: Flächendeckende Tests in Alten- und Pflegeheimen“

  1. Zur Erinnerung, Spahn weiß genau um das Problem der Falsch-Positiv-Tests. Hat er am 14.6. noch in der ARD erklärt … man darf eben genau des­halb nicht ein­fach flä­chen­de­ckend testen.
    Na ja, hat er wohl gera­de mal ver­ges­sen … oder was inter­es­siert mich heu­te, was ich ges­tern gesagt habe … oder er will eben mit vol­lem Wissen und vol­ler Absicht die Situation eska­lie­ren lassen.

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