15 Antworten auf „Leider kein Bild-Fake“

  1. Die Frage ist aber viel­leicht, was bei Attila Hildmann ernst zu neh­men ist und was bloß pro­vo­zie­ren will? 

    Was ist für die Demokratie gefähr­li­cher: dass ein Video wie https://t.me/AllesAusserMainstream/793 auf Youtube gelöscht wird, oder dass sich ein wil­der Spaßvogel, der das Herz auf der Zunge trägt und mal so mal so redet, an der Seite der Querdenker für die Erhaltung der frei­heit­lich-demo­kra­ti­schen Grundordnung einsetzt?

  2. Die grund­sätz­li­che Frage ist viel­leicht: Sind wir pri­mär links und anti-rechts, und tre­ten erst sekun­där für die frei­heit­lich-demo­kra­ti­sche Grundordnung ein? Oder ist die Freiheit ein Wert, der nicht zur Disposition steht und der unab­hän­gig von sons­ti­gen poli­ti­schen Differenzen zu erkämp­fen und zu erhal­ten ist?

    Marx hat­te auf die­se Frage eine ein­deu­ti­ge Antwort: ohne bür­ger­li­che kei­ne sozia­lis­ti­sche Revolution. Die Pervertierung die­ses Prinzips durch rus­si­sche und chi­ne­si­sche "Kommunisten" hat zu unvor­stell­ba­rem mensch­li­chem Leid geführt. "Frieden, Freiheit, kei­ne Diktatur" ist das Motto der Querdenker.

  3. Vielen Dank. Zuerst hat­te ich gedacht, dass Sie zu hart mit Teilen der Querdenker umge­hen, aber das gemein­sa­me Auftreten mit Atilla zeigt, dass die bei­den (Eckert und Schiffmann) ent­we­der naiv sind oder…ich weiß es nicht.
    Atilla scheint für mich ein Bachmann zu sein (also ein V‑Mann). Vielleicht erin­nern sie sich an 2014. Da gab's Mahnwachen gegen den Krieg in der Ukraine, aber Pegida mit Bachmann haben es in die Schlagzeilen geschafft.
    Atilla ist dazu da, um die Bewegung zu diskreditieren.
    Wenn die zwei sich mit dem Thema V‑Männer nicht befas­sen, dann erscheint mir ihr Verhalten naiv zu sein.
    Haben Sie oder ande­re Leser des Blogs Aussagen von den bei­den, in denen sie radi­kal erschei­nen, sodass die gesam­te Bewegung dis­kre­di­tiert wer­den kann? Wenn die bei­den Herren so etwas schon mal getan haben, dann könn­ten sie mit Atilla auf der­sel­ben Seite stehen.
    Ich per­sön­lich ste­he gro­ßen Sammelbewegungen auch kri­tisch gegen­über. Bei der loka­len nicht-ohne-uns-Gruppe ist es etwas ein­fa­cher mit den Organisatoren in Kontakt zu tre­ten, sodass man einen per­sön­li­chen Eindruck von ihnen gewinnt.
    Vielen Dank noch­mal für ihre uner­müd­li­che Arbeit!!!

  4. Ganz ehr­lich:
    Bilder mit Merkel, Drosten, Wieler und Spahn in ähn­li­cher Nähe und mit Lächeln im Gesicht machen mir weit­aus mehr Angst. Machen mir – im Gegensatz zu die­sem Bild – über­haupt erst Angst.

    Hildmann, Eckert, Schiffmann: bedro­hen die uns und unser Leben? Unsere Kinder? Machen sie alte Menschen ein­sam und uns alle krank?

    Müssen Sie den Widerstand unbe­dingt spal­ten, Herr Aschmoneit?

    1. Die letz­te Frage hal­te ich für berech­tigt. Ich habe ges­tern zum aller­ers­ten Mal eine Rede von Herrn Hildmann gehört, und fand nur wenig, was ich bean­stan­den würde.
      Möglicherweise gibt er ja bei ande­rer Gelegenheit Zweifelhafteres (O‑Ton oder von den
      MSM kol­por­tiert?) von sich.
      Die Rede ges­tern war okay.
      Ich mag auch nicht alles, was von Eckert/Schiffmann kommt;
      ihr Engagement für die m.M. nach rich­ti­ge Sache steht jedoch über even­tu­el­len Fehlern, die die Herrschaften machen.

  5. Das ist das größ­te Problem… Anstatt sich auf Daten und Fakten zu kon­zen­trie­ren und mit guten Juristen gegen die­sen Irrsinn anzu­ge­hen, drif­ten ein paar Aufklärer lei­der völ­lig ab 

  6. Kann mir hier jemand end­lich mal erklä­ren, was an Hildmanns Handlungen aus­zu­set­zen sei?

    Nicht nur hier, auch auf ande­ren Seiten kommt er schlecht weg – ohne Hinweis, was er denn falsch mache.

    1. Also mir ist zu Hildmann auch noch nichts nega­ti­ves unter­ge­kom­men außer der gezielt aus­ge­schüt­te­ten Igittegitt und Gülle aus Mainstream und ÖRR.

      Allerdings füh­le ich per­sön­li­che Antipathie bei dem Typ. Da geht es mir ein biss­chen wie mit dem Wendler: hat mich vor­her nicht inter­es­siert, war­um soll­te ich jetzt plötz­lich Interesse ent­wi­ckeln. Der Hellste unter der Sonne ist er gewiss nicht.

      Die Masse-Wirkung von sol­chen Leuten steht wie­der auf einem ande­ren Blatt: es wird schon sei­nen Grund haben, war­um gera­de bei sol­chen Personen die Hauptmedien schier ausrasten.

      In den ent­spre­chen­de Etagen weiß man sehr genau, wer wel­che Öffentlichkeitswirksamkeit hat.

    2. Ganz ein­fach: Er hat auf einer Rede vor dem Reichstag gesagt, dass er, wenn er Reichskanzler wäre, Volker Beck von den Grünen hän­gen wür­de. Habe ich im Video gehört, also kein Fake. Hildmann ist im Laufe der Zeit abge­dreht!!! Viel zu viel Aufmerksamkeit. Bei den Fakten blei­ben soll­te Maxime des Widerstands sein!!!

  7. Ehrlich gesagt nervt mich bei Schiffmann und Eckert eher, dass sie immer mehr auf Gottesdienst machen, jetzt schon mehr­fach mit einem Gebet am Ende der Veranstaltungen. Das gan­ze Unterfangen ist an sich geni­al, immer mehr Leute strö­men hin, die mer­ken, dass sie nicht allei­ne sind. Es ist auch kein Problem, dass die Protagonisten christ­li­chen Glaubens sind, offen­bar ziem­lich stark sogar. Das dür­fen sie selbst­ver­ständ­lich, sie dür­fen es auch ger­ne ab und zu beto­nen. Wenn sie das für ihre Motivation brau­chen… Aber das Beten, samt der Einleitung "egal ob ihr christ­li­chen oder mus­li­mi­schen Glaubens seid oder Buddhisten oder an .… glaubt (vari­iert), .…., es gibt eh nur einen Gott.….". Damit wer­den alle, die an gar kei­nen Gott glau­ben eben­so aus­ge­schlos­sen wie alle, die an meh­re­re oder vie­le Götter glauben. 

    Das wird mehr spal­ten als ein Hildmann. Bei dem geht es Schiffmann und Eckert offen­bar dar­um, zu demons­trie­ren, dass wir alle für eine gemein­sa­me Sache kämp­fen. Aber genau des­halb ist das Einbringen der Religion ein Fehler. 

    Hildmann hat ges­tern in Berlin ein paar sei­ner sons­ti­gen ziem­lich abstru­sen Sachen weg­ge­las­sen. Bisher hat­te ich von ihm mit­un­ter sehr NATO-kon­for­mes Zeug gehört, was mich, offen­bar nicht als ein­zi­gen, an einen ein­ge­schleus­ten V‑Mann o.ä. den­ken ließ. Ich weiß es nicht, viel­leicht meint er es ehr­lich und ist nur teil­wei­se äußerst schlecht infor­miert. Mal sehen, ob die­ser Schuss nach hin­ten los­ge­hen wird. Wenn aber wei­ter gebe­tet wird, dann wird das defi­ni­tiv nach hin­ten losgehen.

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