Keine landesweite Corona-Testung aller Menschen im Saarland: Gesundheitsministerium verwirft Pläne

So kann's gehen, wenn man "Modellierungen" vertraut:

»… Das sind die Gründe für die Absage der Massentests

Demnach sei der Aufwand für die frei­wil­li­gen Massentests in Anbetracht der aktu­el­len Corona-Lage schlicht­weg zu hoch. Gesundheitsminister Magnus Jung (SPD) war bei der Vorstellung sei­ner Pläne Ende Juni von weit­aus höhe­ren Corona-Zahlen aus­ge­gan­gen, als es jetzt tat­säch­lich der Fall ist. Jung berief sich damals auf die Einschätzung von Expert:innen, die für den August Sieben-Tage-Inzidenzen von bis zu 2.000 pro­gnos­ti­ziert hatten. 

Da die Inzidenz im Saarland aber mitt­ler­wei­le unter 400 liegt (am Donnerstag lag der Wert bei 386,9: „Corona-Inzidenz im Saarland geht wei­ter zurück“), erscheint der Aufwand im Blick auf den mög­li­chen Nutzen außer Verhältnis zu stehen.

Der ursprüng­li­che Plan des saar­län­di­schen Gesundheitsministeriums
Vor knapp einem Monat hat­te das Gesundheitsministerium eine lan­des­wei­te Corona-Testung aller Saarländer:innen in der Woche nach den Sommerferien geplant. Die Tests hät­ten auf frei­wil­li­ger Basis erfol­gen sol­len…«
sol​.de (11.8.)

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