Klitschko bleibt sich treu: Nationalgarde kontrolliert "Impfzertifikate" in Kiew

Auf welt​.de ist am 3.11. zu lesen:

»Wie Europas här­tes­ter Lockdown für Ungeimpfte eine Stadt ins Chaos stürzt
Für die Bewohner der ukrai­ni­schen Hauptstadt Kiew muss es sich wie eine Reise in die Vergangenheit anfüh­len. Die Drei-Millionen-Einwohner-Metropole gehört seit Montag zur „roten Zone“, wie es das ukrai­ni­sche Gesundheitsministerium büro­kra­tisch kalt for­mu­liert. In der Praxis bedeu­tet das: stren­ger Lockdown, wie zuletzt im Frühjahr.

Restaurants, Ämter, Hotels, selbst die Metro und ande­re öffent­li­che Verkehrsmittel sind tabu. Mit einem Unterschied: Die Einschränkungen gel­ten dies­mal nur für Ungeimpfte. Wer geimpft oder gene­sen ist oder einen nega­ti­ven Test vor­wei­sen kann, ist vom Lockdown ausgenommen.

Weniger als die Hälfte der Einwohner der ukrai­ni­schen Hauptstadt ist geimpft. Die neu­en Einschränkungen zwan­gen vie­le Kiewer dazu, aufs Auto umzu­stei­gen. In der Innenstadt und auf den Zufahrtsstraßen aus dem Umland gab es am Montag kilo­me­ter­lan­ge Staus. Dafür war Kiews Metro, die nor­ma­ler­wei­se täg­lich Hunderttausende Passagiere beför­dert, plötz­lich leer.

Dort kon­trol­lie­ren Polizei und Nationalgarde die Impfzertifikate vor den Drehkreuzen. In Cafés und Restaurants wer­den Impfnachweise kon­trol­liert, nicht nur durch Mitarbeiter, son­dern stich­pro­ben­ar­tig auch durch Polizisten. Wer ohne Zertifikat ange­trof­fen wird, kann mit einem Bußgeld von umge­rech­net min­des­tens 550 Euro belegt wer­den. Das ent­spricht etwa dem monat­li­chen Durchschnittsgehalt in der ukrai­ni­schen Hauptstadt.

Kiews Lockdown wer­de min­des­tens einen Monat dau­ern, sag­te Bürgermeister Vitali Klitschko, der Höhepunkt der neu­en Corona-Welle noch sei nicht erreicht…

Manche Ukrainer wol­len sich daher mit Sputnik‑V imp­fen las­sen. Der rus­si­sche Impfstoff ist in der Ukraine aber nicht zuge­las­sen. Die Regierung beschloss, kei­ne Impfstoffe aus „Aggressorstaaten“ zu zer­ti­fi­zie­ren. Präsident Wolodymyr Selenskyj sag­te, Ukrainer sei­en „kei­ne Versuchskaninchen“ für Russlands Vakzin. Auch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat Sputnik‑V noch nicht zugelassen…«

Klitschko wird seit Jahren von der Konrad-Adenauer-Stiftung und Angela Merkel per­sön­lich gepam­pert. Ein wenig zog man die Augenbrauen hoch, als er sich all­zu offen­sicht­lich gemein­sam mit der rechts­ra­di­ka­len Swoboda am Putsch um den "Euromaidan" betei­lig­te. Spätestens als Steinmeier die Putschisten legi­ti­mier­te, war die Sache ver­ges­sen. Vitali Klitschko ist Mitglied des International Advisory Councils, einer, vom ame­ri­ka­ni­schen Think-Tank International Republican Institute aus­ge­wähl­ten, inter­na­tio­na­len Gruppe poli­ti­scher Führungspersönlichkeiten. (Siehe Wikipedia uns dort genann­te Links.)

11 Antworten auf „Klitschko bleibt sich treu: Nationalgarde kontrolliert "Impfzertifikate" in Kiew“

  1. Wer ein­mal an der Macht gero­chen hat, der lässt sich doch nicht wie­der auf die Herstellung der legi­ti­men Rechte des Volkes ein.
    Das ist ein­fach zu verlockend.
    Schön kommt auch immer die Erwähnung der "Genesenen" daher.
    In Deutschland sind das aktu­ell laut jhu unter 20.000 Personen.
    Das Kind beim Namen zu nen­nen, fällt dann doch etwas schwer.
    Es geht bei Freiheitsrechten NUR um Geimpfte.

    Blinde sind von der von Kfz-Steuer auf Antrag ausgenommen.

    1. @ Westi

      Hier sieht man eben schlag­licht­ar­tig, dass Freiheiten das Gegenteil von Freiheit sind und es sich bei Freiheiten nicht um Rechte, son­dern um Privilegien im feu­da­len Sinne handelt.

  2. Nach der Selbsterfahrung regt sich bei der öster­rei­chi­schen Polizei der Widerstand.

    "AUF-Herbert/Maier: 3‑G-Regelung bei der Polizei ist ent­schie­den abzulehnen!
    Mi, 03.Nov 2021"
    https://​www​.ots​.at/​p​r​e​s​s​e​a​u​s​s​e​n​d​u​n​g​/​O​T​S​_​2​0​2​1​1​1​0​3​_​O​T​S​0​0​2​8​/​a​u​f​-​h​e​r​b​e​r​t​m​a​i​e​r​-​3​-​g​-​r​e​g​e​l​u​n​g​-​b​e​i​-​d​e​r​-​p​o​l​i​z​e​i​-​i​s​t​-​e​n​t​s​c​h​i​e​d​e​n​-​a​b​z​u​l​e​h​nen

    Mehr Wertschätzung für die Bediensteten anstel­le unsin­ni­ge und über­schie­ßen­de Testungen bei der Exekutive

    Wien (OTS) – „Mit der Einführung der 3‑G-Regelung – und viel­leicht bald 2,5‑G-Regelung – bei der Polizei hat ÖVP-Innenminister Nehammer ein­mal mehr sei­ne Unkenntnis über die dienst­li­chen Abläufe, aber auch ent­ge­gen aller gegen­tei­li­gen Beteuerungen sei­ne Geringschätzung für unse­re Polizistinnen und Polizisten zum Ausdruck gebracht“, stell­te heu­te der Bundesvorsitzende der Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher (AUF) und Mitglied des Zentralausschusses des Öffentlichen Sicherheitswesens beim BM.I, Werner Herbert, fest. „Anstatt in ohne­dies per­so­nell schwie­ri­gen Zeiten unse­ren Polizistinnen und Polizisten den dienst­li­chen Alltag, der sich durch die Vollziehung feh­ler­haf­ter und recht­wid­ri­ger Verordnungen und den dar­aus resul­tie­ren­den Konflikten mit der Bevölkerung ohne­dies trau­rig genug gestal­tet, zu erleich­tern wer­den die Kolleginnen und Kollegen nun selbst das Ziel die­ser unsin­ni­gen und über­zo­ge­nen Maßnahmen der Bundesregierung. Offensichtlich hat hier jemand die mög­li­chen fata­len sicher­heits­po­li­ti­schen Konsequenzen, die aus die­ser frag­wür­di­gen Maßnahme ent­ste­hen könn­ten, nicht wirk­lich zu Ende gedacht.“

    Der AUF-Bundessektionsvorsitzende der Polizei und Fraktionsvorsitzende der AUF im Zentralausschuss, Reinhold Maier, betont zudem, dass die Exekutive bun­des­weit eine Durchimpfungsrate von 80%, also weit über den Durchschnittswert in Österreich, auf­weist. “Anstatt die­se vor­bild­li­che Impfbereitschaft der Exekutivbediensteten zu hono­rie­ren, wird statt­des­sen für jene Polizistinnen und Polzisten, die sich ent­we­der aus medi­zi­ni­schen Gründen nicht imp­fen las­sen kön­nen oder bei denen ein ande­rer Grund gegen eine Impfung besteht, fast über­falls­ar­tig öster­reich­weit einen Testpflicht ein­ge­führt. Dazu kommt, dass dafür sei­tens der Behörde kei­ner­lei Testmöglichkeiten zur Verfügung gestellt wer­den, weder in den Zentralstellen des BM.I noch in den ein­zel­nenn Landespolizeidirektionen. Daher sind die Kolleginnen und Kollegen gezwun­gen, exter­ne und mit Ausnahme von Wien nur spo­ra­disch zur Verfügung ste­hen­de Testoptionen in Anspruch zu neh­men, was bei Auswertungszeiten von 24 Stunden und mit­un­ter auch mehr eine extre­me Herausforderung für die Einsatzplanung aber auch die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft bedeu­tet“, so Maier.

    Beide Personalvertreter sehen durch die­se über­schie­ßen­de und aus dienst­li­cher Sicht nicht nach­voll­zieh­ba­re Maßnahme die Motivation in der Kollegenschaft ernst­haft gefähr­det. „Unsere Kolleginnen und Kollegen haben in den ver­gan­ge­nen 18 Monaten wesent­lich zur Pandemiebekämpfung bei­getra­gen und dabei auch zahl­rei­che Konflikte mit der Bevölkerung in Kauf genom­men. Sie nun­mehr als Dank dafür auch mit die­ser unlei­di­gen Testpflicht zu drang­sa­lie­ren ist nicht nur demo­ti­vie­rend, son­dern auch abso­lut unge­recht, so Herbert und Maier abschließend.

    Rückfragen & Kontakt:
    Werner HERBERT
    Bundesvorsitzender der AUF
    0664 5204096"

    —–
    Offizieller Widerstand.
    (zu lang zum pos­ten aber unbe­dingt lesenswert)

    "2. November 2021
    Gegen die neo-feu­da­le Schreckensherrschaft
    Beamte für Aufklärung: „Hören Sie auf, die Menschen zu terrorisieren!“"
    https://​www​.wochen​blick​.at/​b​e​a​m​t​e​-​f​u​e​r​-​a​u​f​k​l​a​e​r​u​n​g​-​h​o​e​r​e​n​-​s​i​e​-​a​u​f​-​d​i​e​-​m​e​n​s​c​h​e​n​-​z​u​-​t​e​r​r​o​r​i​s​i​e​r​en/

    Die „Beamten für Aufklärung“ wen­den sich in einem mit­rei­ßen­den, Offenen Brief an die Regierung und den Nationalrat. Sie for­dern ein sofor­ti­ges Ende der Corona-Diktatur. Sie bezeich­nen das Vorgehen der Regierung als „neo-feu­da­le Tyrannei“. In ihrem Brief gehen die Beamten scho­nungs­los mit geball­ten Fakten gegen die Regierung vor und for­dern sie dazu auf, umzu­keh­ren, solan­ge es noch nicht zu spät ist. Wochenblick ver­öf­fent­licht nach­ste­hend den Offenen Brief.

    Offener Brief der Beamten für Aufklärung (BfA), aus dem Volk und für das Volk!

    An den Herrn Bundespräsidenten, den amtsführenden Bundeskanzler, an alle Regierungsmitglieder, Parlamentarier der Corona-Koalition, an alle Verantwortungsträger in Justiz, Wirtschaft, Medizin/Pharma, Wissenschaft, Bildung, Verwaltung, den Sicherheitsorganen und den Interessensvertretungen, der Katholischen Kirche und den ande­ren Glaubensgemeinschaften, ganz beson­ders an die Journalisten und an alle, die auf Grund ihrer Position persönliche Verantwortung für den Zustand unse­res Landes, unse­rer Gesellschaft und sei­ner Menschen tragen."

    (nur Überschriften)
    "01.11.2021 Tag der Schande: Inkrafttreten der 3. COVID-19 Maßnahmenverordnung Es reicht!"
    "Dies ist kein „Geschwurbel“! Lassen wir die Fakten in aller gebo­te­nen Kürze sprechen:"
    "Wer und wie wird nun in neo-feu­da­ler Herablassung und Tyrannis regiert?"
    "„Die Pandemie ist vor­bei“? „Die Impfung ist der Game Changer“?"
    "Wie waren noch die Worte von Herrn Kurz zu den 100.000 Toten, die es geben wer­de und dass jeder jeman­den ken­nen wird, der an Corona ver­stor­ben ist?"
    "Gedeckt und mit­ge­tra­gen wird das alles von aus Steuergeldern hoch­sub­ven­tio­nier­ten Medien."
    "Wer ein­mal lügt, dem glaubt man nicht und wenn er auch die Wahrheit spricht!"

    1. Lustig, die Politik meint, daß sie die Büttel, die ihre Unterdrückungsmaßnahmen durch­set­zen auch unter Druck setz­ten kann und die Büttel, die die­se Maßnahmen der Politik gegen die Bevölkerung durch­set­zen beschwe­ren sich jetzt dar­über, das die Maßnahmen sie jetzt auch treffen.
      Aber das Problem ken­nen wir ja schon… vom Imperator und Darth Vader.

  3. Baden-Württembergs Landesregierung im Feldzug gegen die eige­ne Bevölkerung

    3. 11. 2021 | Die grün­schwar­ze Stuttgarter Landesregierung hat heu­te alle nicht geimpf­ten Bürger mit einem Teil-Lockdown belegt.
    Die Begründung mit der Belegung der Intensivbetten sagt alles, wenn man sie mit einer ande­ren Zahl und der Informationspolitik die­ser Regierung kombiniert.
    Sie führt einen Feldzug gegen die eige­ne Bevölkerung.

    https://​nor​berthae​ring​.de/​d​i​e​-​r​e​g​e​n​t​e​n​-​d​e​r​-​w​e​l​t​/​m​a​n​f​r​e​d​-​l​u​c​h​a​-​l​o​c​k​d​o​w​n​-​i​n​t​e​n​s​i​v​b​e​t​t​en/

  4. "Klitschko bleibt sich treu: Nationalgarde kon­trol­liert "Impfzertifikate" in Kiew"
    und:
    "Klitschko wird seit Jahren von der Konrad-Adenauer-Stiftung und Angela Merkel per­sön­lich gepampert."

    und:

    Corodok erin­nert dann rich­ti­ger­wei­se, das die­ser Idiot Klitschko mit Neonazis und ihrer faschis­ti­schen Putschregierung in der Ukraine zusammenarbeitet:
    "…gemein­sam mit der rechts­ra­di­ka­len Swoboda am Putsch um den "Euromaidan" beteiligte. "

    und:

    das "unse­re" Regierung mit dem Neonazifreund und Faschistenversteher Klitschko zusammenarbeitet.
    2014 war das, als ZDF und ARD die SS Schriftzüge auf den Stahlhelmen der ukrai­ni­schen Neonazis die in der ukrai­ni­schen Regierung saßen / sit­zen "über­sa­hen" und die­se als Freiheitskämpfer lobten.

  5. In der Ukraine tritt die Schizophrenität der Lage ganz beson­ders deut­lich zu tage. Die dor­ti­gen Machthaber sche­ren sich seit jeher beson­ders offen einen Dreck um das Wohlergehen der Bevölkerung. Es gibt kei­ne Sozialleistungen bei Arbeitslosigkeit. Medizinische Leistungen sind sämt­lich kos­ten­pflich­tig, aus­ge­nom­men die güti­ge Gen-Spritze.
    Dazu der Krieg gegen die eige­ne Bevölkerung im Donbass…

    1. @D.S.
      "Dazu der Krieg gegen die eige­ne Bevölkerung im Donbass"

      Die "eige­ne"?
      Diese Bevölkerung lehn­te es ab, nach der völ­ki­schen Machtübernahme wei­ter zur Ukraine zu gehö­ren, als Bürger 2ter Klasse. Ich wür­de mir an deren Stelle das "eigen" verbitten.

      Volkssouveränität! statt der anti­quier­ten Souveränität der Herrschaftsgebiete.

      1. @Boris Büche,
        Wortklauberei? Natürlich hat das aktu­el­le Kiewer Regime kei­ne Besitzrechte an den Menschen der Ost-Ukraine. Trotzdem waren die­se zu Beginn des Krieges fak­tisch Bürger der Republik Ukraine und wur­den kri­mi­nel­ler­wei­se von der Putschisten-Regierung bekriegt.

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