Kontrollen in Tempelhof-Schöneberg: 70 Prozent der Tests gefälscht

Es läuft nicht gut in einer der Hauptgruppen der "Impfkampagne". Junge Leute mit dem berühm­ten Migrationshintergrund, die man schon mit Stoßtrupps in ihren Vierteln kaum an die Nadel brin­gen konn­te, zicken jetzt auch bei den Zwangstests rum. Sie las­sen sich das Leben nicht ver­bie­ten, müs­sen aber noch an der Professionalität arbei­ten. rbb24.de mel­det am 17.8.:

»Das Ordnungsamt des Berliner Bezirks Tempelhof-Schöneberg ist bei einer Kontrolle auf zahl­rei­che gefälsch­te Corona-Testergebnisse gesto­ßen. Schwerpunkt der Kontrolle war nach Angaben des Bezirks die Überprüfung der soge­nann­ten "3G-Regel" für die Innengastronomie – also ob Besucher geimpft, gene­sen oder getes­tet waren.

Gegenüber rbbl24 sag­te ein Sprecher des Bezirks, dass vier Shishabars kon­trol­liert wur­den. Unter 80 kon­trol­lier­ten Coronatests sei­en 56 Fälschungen gefun­den wor­den, hieß es wei­ter. Das ent­spricht einem Anteil von 70 Prozent. Das Ordnungsamt geht davon aus, dass die ille­ga­len Dokumente über sozia­le Netzwerke ver­brei­tet wurden.

Wer einen gefälsch­ten Test dabei hat­te, dem dro­hen jetzt Strafanzeigen und hohe Bußgelder – wegen des Unterlaufens von Infektionsschutzmaßnahmen und Urkundenfälschung.«

Besonders der Tatbestand des "Unterlaufens von Infektionsschutzmaßnahmen" zitiert aus Bänden der Hilflosigkeit der Behörden. Es könn­te heiß wer­den, wenn es käl­ter wird.

Wie ist eigent­lich der Ermittlungsstand bei den mas­sen­haf­ten Fälschungen der Betreiber von Testzentren?

14 Antworten auf „Kontrollen in Tempelhof-Schöneberg: 70 Prozent der Tests gefälscht“

  1. irgend­wie müs­sen sie ja die immensen Kosten wie­der reinholen.
    Ist doch prak­tisch, wenn man immer wie­der neue Verordnungen ein­führt, gegen die mensch ver­sto­ßen kann.
    gut wenn man da gleich­zei­tig wie­der­mal rand­grup­pen stig­ma­ti­sie­ren kann. hof­fe, die behal­ten die Nerven und wider­ste­hen der Versuchung end­lich Ruhe zu haben, und sich die Spritze geben lassen.

  2. Die Frau im Video sagt, das sie seit Mai auf einen Termin beim Kardiologen im August gewar­tet hat, nun dort war, aber nicht emp­fan­gen wur­de, weil sie nicht geimpft ist.

    https://t.me/s/Haintz/12887

    "..sagen Sie mir noch ein­mal, dass es hier um die öffent­li­che Gesundheit geht! .." 

    Hmm, die Promoter der Impfkampagne machen sich ziem­lich unbe­liebt, oder? Es wird nicht mehr lan­ge gut lau­fen für sie. 🙂

      1. @FS: Was geht los?

        Das man nur als geimpf­ter auf Konzerte und zum Karneval darf etc?

        Ja, das glaub ich schon, nur wird der Schuss gewal­tig nach hin­ten losgehen.

        Denn: Es ist ja fast unmög­li­che dem C- Thema aus­zu­wei­chen. Viele fan­gen an dar­über nach­zu­den­ken und zu zwei­feln. So wie die Frau im Video. So wie ich auch erst vor ein paar Jahren ange­fan­gen habe über Impfungen nach­zu­den­ken und zu zwei­feln. Es braucht Zeit. 

        Sehr vie­le Menschen wer­den erken­nen das sie belo­gen wur­den, auf sehr vie­len Ebenen belo­gen wurden.

        1. @info: da muss ich Ihnen total Recht geben. Den Quälern fällt nichts mehr ande­res ein als das, was ihnen immer schon ein­ge­fal­len ist: mah­nen, war­nen, dro­hen, schi­ka­nie­ren. Sie tre­ten auf der Stelle, wäh­rend die Leute wei­ter­den­ken. In mei­nem Umfeld beginnt es deut­lich zu rumo­ren. Geimpfte, die sich noch immer mas­kie­ren oder tes­ten sol­len: auch die fas­sen sich jetzt an den Kopf und wer­den wach.

          Es gibt schon so einen spe­zi­ell deut­schen Katastrophenprophetismus, der die Sachen gern düs­ter sieht. Und damit den Quälern in die Hände arbei­tet. Nein, ich sehe es genau­so: gar nichts geht los. Sie kön­nen es ver­su­chen, aber WIR sind auch noch da. Wir sind nicht doof und wir haben die Nase voll.

        2. @ info

          Wenn es nur Karneval und Konzerte wären…

          Dass irgend­wann mal irgend­ein Schuss nach hin­ten los­ge­hen wird, ist kei­ne Frage. Die Frage ist, wie vie­le Schüsse vor­her abge­ge­ben wer­den, die nicht nach hin­ten los­ge­hen und wie vie­le Opfer die kos­ten wer­den. Der "body­count" in mei­nem Umfeld ist bereits alles ande­re als gering, aber es ist schön zu hören, dass es woan­ders bereits "deut­lich zu rumo­ren" beginnt.

  3. "Urkundenfälschung" kann ja nur mit Urkunden statt­fin­den. Diese Testergebnisse sind jedoch kei­ne Urkunden in Ermangelung von Urkundsbeamten oder Notaren und so.
    Es ist maxi­mal Betrug als Vorwurf mög­lich – und da man­gelt es offen­sicht­lich an einem Geschädigten. Noch nicht mal die Öffentlichkeit wur­de geschä­digt, da ja das Geld für die Tests nicht bezahlt wer­den musste.
    Naja und was die Ordnungswidrigkeiten betrifft, so steht in den Verordnungen wahr­schein­lich nicht, von wem genau die Tests aus­ge­stellt wor­den sein müs­sen. Die sind also nicht gefälscht son­dern nur von einer unvor­her­ge­se­he­nen Stelle ausgestellt.
    Macht rich­tig Spaß auch mal der Krümelkacker zu sein.
    Ansonsten: wei­ter so und mehr davon.

    1. Das sehe ich genauso.
      Seit wann wer­den Urkunden von MTAs u.ä. ausgestellt?
      Seit wann sind Impfnachweise Urkunden?
      Der Berurkundende steht noch nicht mal mit Klarnamen da drauf.
      Der Inhaber ist mit Namen und Stift eingetragen.
      Die Seiten sind gehef­tet! (Das soll kei­ne Anleitung sein!)
      Lächerlich!

    2. Wenn jeder Hans und Franz ein Testzentrum eröff­nen kann, kann natür­lich auch jeder Hans und Franz Testnachweise aus­stel­len, ggf. auch für sich selbst.

  4. Ein Kneipenwirt wird mit gefälsch­ten Tests kei­ne Probleme haben, denn er hat nun laut und deut­lich ange­kün­digt, dass er nun gar kei­ne "Ungeimpften" mehr in sei­ne Waschbar las­sen will. Während er dies aller­seits unüber­hör­bar ver­kün­det, ent­blö­det er sich nicht, dabei ein T‑Shirt in den Farben des FC St. Pauli zu tra­gen mit dem unüber­seh­ba­ren Emblem "Kein Mensch ist ille­gal". Oder soll das eine Provokation sein. Ich fra­ge mich nur, was jetzt die armen unge­impf­ten Personen ohne eige­ne Waschmaschine anstel­len, die in sei­ne Kneipe kamen, um sau­be­re Wäsche zu haben und noch neben­bei ein Bier trin­ken wollten.
    Die "Launderette", wie das Etablissement heu­te heißt, eigent­lich nicht weit weg von mir, wird von nun an von der Besuchsliste gestri­chen wer­den und auch blei­ben. Mal sehen, was neben­an die Reisebar so treibt, dort , wo man wäh­rend des Cocktails auch noch einen Flug buchen konn­te. Zumindest einstmals.
    Ich bin ja gespannt, wie vie­le Lokale am Ende auf mei­ner NoGo-Liste ste­hen wer­den. Habe ich dadurch weni­ger Lebensqualität? Ich glau­be nicht.
    Leider habe ich den Original "mopo"-Artikel mit der knal­li­gen Überschrift "Zutritt nur für Geimpfte" nicht aus dem Netz gra­ben kön­nen, aber das Foto zumin­dest ist identisch.
    https://www.mopo.de/hamburg/hamburger-gastronom-laesst-nur-noch-geimpfte-in-sein-lokal/

    1. @ Bri

      Mit den St. Pauli-Shirts ver­hält es sich ähn­lich wie mit den im Ramschladen zu erste­hen­den Che Guevara- oder Motörhead-Shirts.

      "Rebel" ist da nur ein Label.

  5. Ich gehe davon aus, dass das Mitführen von Testergebnissen gar nicht gere­gelt ist. Weil die Verantwortlichen / Beamten, die den gan­zen Mist ver­bo­cken, kei­ne zwei Meter weit den­ken kön­nen, wird es mit Sicherheit auch kei­ne genaue Regelungen zum Mitführen der Testergebnisse geben; geschwei­ge denn, wel­che Anforderungen an die­je­ni­gen gestellt wer­den, die die Nachweise aus­fül­len und unter­schrei­ben müs­sen (Lesen, Schreiben, eigen­stän­di­ge Denkprozesse etc.). Hier wäre dann die ande­re Seite in der Beweispflicht.

    Wenn man eine Urkunde benö­ti­gen wür­de, müss­te die­se durch einen Notar oder eine Dienststelle mit staat­li­chem Auftrag (Ämter in Kommunen oder Landesbehörden) erfolgen.

  6. Liebe Blogleser,
    ich weiss, das leuch­tet einem als Nichtjuristen nicht ein, aber eine Urkunde ist NICHT nur ein amt­li­ches Dokument und ein Notar wird dafür schon gar nicht benötigt!

    Leider kann alles mög­li­che eine Urkunde sein, sogar der berühm­te Bierdeckel auf dem der Wirt per Strichliste notiert wie viel Biere man gesof­fen hat.

    Ein schrift­li­cher Nachweis, daß man geimpft, gene­sen oder getes­tet ist dürf­te auf jeden Fall eine Urkunde sein.
    Sowas zu ver­fäl­schen oder sel­ber her­zu­stel­len ist also als Urkundenfälschung strafbar.

    Bitte bedenkt das, falls ihr sowas plant.

    Und falls ihr es doch macht: lasst euch nicht erwischen ;-).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.