Kretschmann: Schwimmbäder zu und keine Lüftungsanlagen in Schulen

stuttgarter-nachrichten.de (19.7.)

»Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann will im Falle einer Gasmangel-Lage im Herbst not­falls auch Spaß- und Hallenbäder schlie­ßen las­sen. Vor dem Gasgipfel nächs­ten Montag prü­fe die Landesregierung, „ob wir da ein­grei­fen kön­nen und gege­be­nen­falls auch ein­grei­fen müs­sen“, sag­te der Kretschmann am Dienstag in Stuttgart. Zwar sei das eigent­lich Sache der Kommunen«

»Kretschmann kontert FDP-Kritik im Streit um Corona-Politik

…Der FDP-Fraktionschef im Bundestag, Christian Dürr, hat­te die nach sei­nen Worten "lau­ten" Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und Bayern, Winfried Kretschmann und Markus Söder (CSU), zuvor bei "Bild" auf­ge­for­dert, zu gewähr­leis­ten, "dass die Klassenzimmer im Winter sicher sind, auch ohne Maske tra­gen". Sie hät­ten jetzt zwei, drei Winter Zeit gehabt, Lüftungsgeräte einzubauen.

Kretschmann aber sieht das Land nicht in der Pflicht. "Die Ausstattung der Schulen mit Sachmitteln ist Aufgabe der Kommunen", sag­te der Grünen-Politiker…«
swr.de (19.7.)

Da fehlt ihm der Instrumentenkasten.

(Hervorhebungen nicht in den Originalen.)

17 Antworten auf „Kretschmann: Schwimmbäder zu und keine Lüftungsanlagen in Schulen“

  1. Wie wäre es denn mal mit einem Beheizungsverbot von den pri­va­ten Pools ?!?! Ausserdem soll­te es ver­bo­ten wer­den, E‑Scooter und E‑Bikes zu laden, wenn die Leute stram­peln trägt das sehr zur all­ge­mei­nen Volksgesundheit bei !

  2. Kretschmann ist wirk­lich die wider­lichs­te Ausgeburt die­ses grün-brau­nen Sumpfes, möch­te man meinen.

    Damit wür­de man aller­dings nicht weni­gen Mitgliedern der Berliner Schwatzbude Unrecht tun.

  3. Kommunen u. staat­li­che Einrichtungen machen auch nichts Anderes als jedes Andere Private Unternehmen.

    Also Leute ent­las­sen, Betriebe (Bäder, Kliniken…) schlie­ßen, Mieten erhö­hen usw.

    1. @Erfurt: Ich nen­ne die­se Thesen jetzt ein­fach mal nur schlicht.
      Zweck pri­va­ter Unternehmen ist es, Gewinne zu erwirt­schaf­ten. Dazu gehört manch­mal, Leute zu ent­las­sen, und manch­mal, sie ein­zu­stel­len. Manchmal wer­den Unternehmen geschlos­sen, manch­mal neue eröff­net. Auch wenn in Kommunen vie­le Bereiche dem Markt unter­wor­fen sind (was teil­wei­se inzwi­schen sehr teu­er kor­ri­giert wird), ist ihr Zweck ein völ­lig ande­rer, als Profite zu machen.

      1. –aa

        Zweck pri­va­ter Unternehmen ist es, Gewinne zu erwirtschaften. 

        Nein. Es geht um Profite, nicht um Gewinne. Im Übrigen sind Schwimmbäder schlicht und ein­fach nur Produktionsmittel. Die auch Profite abwer­fen wenn Sie ver­kauft und geschlos­sen werden.

        Ist der Kapitalismus wirk­lich so schwer zu ver­ste­hen –aa?

  4. Die Sonne abstel­len. Nicht dass jene mit Solarthermie-Anlagen unso­li­da­risch warm duschen können!
    @Thor K.: Guter Vorschlag. Als ers­tes die Taycan-Fahrer vom Netz neh­men. Wir hät­ten herr­lich freie Straßen, wenn die Wohlstandsjunkies nach 10 Minuten Muskelbetätigung platt am Rande ste­hen würden.

  5. Hier noch zwei Vorschläge, die ver­mut­lich bald von irgend einem der Irren*Innen offi­zi­ell abge­son­dert werden:

    - Eintopf-Sonntage. Kann man auch pri­ma mit auto­frei kom­bi­nie­ren. Das spart Heizenergie zuhau­se, man kann sich wun­der­bar auf­wär­men.. und gleich noch der Winterhilfe (oder der Ukraine) spenden.

    - Kinderlandverschickungen. Zu Leuten, die Wald, Holz und Kaminöfen haben. Damit wenigs­tens die Kleinen den Winter gut überstehen.

    1. @Zebraherz:
      Kinderlandverschickungen? Ja bist du denn wahn­sin­nig? Damit die lie­ben Kleinen wild­frem­de Lebensentwürfe ken­nen-/ und respek­tie­ren lernen?

      So wird das nie was mit der digi­ta­len Zukunft!

    2. @Zebraherz: Die Alten nach Griechenland und die Kinder nach Afrika in die Minen zur Förderung der sel­te­nen Erden für die Edelelektroautos unse­rer Ausbeuter & Gebieter.
      Die Flüchtlinge wer­den dann in unse­ren Häusern ein­quar­tiert und dann wird der Gashahn wie­der aufgemacht.

      1. @Konstantin Opel: Und ich dach­te, die Flüchtlinge soll­ten gefäl­ligst blei­ben, wo sie her­kom­men und die sel­te­nen Erden für uns ausbuddeln…

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