Kurze Wege: Der "Tagesspiegel" und seine Pharma-Connection

Über die­sen unsym­pa­thi­schen jun­gen Mann war hier zu lesen in Schulöffnungen in Berlin – Frisch infi­ziert in die Ferien, wo gezeigt wird, daß er die klei­nen Virenschleudern am liebs­ten wei­ter zu Hause ein­sper­ren würde.

https://​www​.xing​.com/​p​r​o​f​i​l​e​/​S​a​s​c​h​a​_​K​a​r​b​erg

Durch eine Leserzuschrift bin ich dar­auf gekom­men, mich näher mit Herrn Karberg zu beschäftigen.

Ausgangspunkt war die­ses Werk:

https://​www​.tha​lia​.de/​s​h​o​p​/​h​o​m​e​/​a​r​t​i​k​e​l​d​e​t​a​i​l​s​/​I​D​1​5​1​4​1​1​2​4​1​.​h​tml

Ich habe es nicht gele­sen. Mir reicht die Ankündigung und das, was zu lesen ist in CureVac und das Geschäft mit dem mRNA-Impfstoff und ande­ren Beiträgen hier.

Was hat die­ser Pharmaverehrer gemacht, bevor er 2017 zum "Tagesspiegel" kam?

Darüber weiß xing:

https://​www​.xing​.com/​p​r​o​f​i​l​e​/​S​a​s​c​h​a​_​K​a​r​b​erg

Über BIOCOM wie­der­um weiß Wikipedia (hier ohne Fußnoten):

»Die BIOCOM AG ist ein euro­pa­weit täti­ges, kon­zern­un­ab­hän­gi­ges Verlags- und Fachinformationsunternehmen, das auf die Bereiche Biotechnologie und Life Sciences spe­zia­li­siert ist…

In den 2000er Jahren hat der ursprüng­li­che rei­ne Fachverlag einen Transformationsprozess hin zu einem breit auf­ge­stell­ten Kommunikationsunternehmen durch­lau­fen. So ver­an­stal­tet BIOCOM heu­te nicht nur eige­ne Konferenzen und Tagungen, son­dern bie­tet auch ver­schie­de­ne infor­ma­ti­ons­ba­sier­te Dienstleistungen an. Ein Beispiel hier­für ist das an die inter­es­sier­te Öffentlichkeit adres­sier­te Informationsportal bioökonomie.de, das BIOCOM seit 2016 im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung betreibt. Von Sommer 2012 bis 2019 war auch die Geschäftsstelle des Bioökonomierates, ein unab­hän­gi­ges Beratungsgremium der deut­schen Bundesregierung, bei der BIOCOM AG ange­sie­delt. Im Jahr 2014 ging das Medizintechnik-Portal med​tech​-zwo​.de online. Weitere Aktivitäten bestehen u. a. in den Bereichen Studien und Consulting sowie Film und Video. Unter dem Label COMDIS nimmt BIOCOM zudem aktiv an Forschungskonsortien des EU-Rahmenprogrammes Horizon Europe teil und ist dabei für „Communication and Dissemination“ zustän­dig. Ein Beispiel ist das für sei­ne her­vor­ra­gen­de Wissenschaftskommunikation mit dem „CommNet Impact Award 2014 “aus­ge­zeich­ne­te Projekt PharmaSea. Im Herbst 2020 orga­ni­sier­te BIOCOM erst­mals digi­tal den "3. Global Bioeconomy Summit" in Berlin, an dem mehr als 1.000 Fachleute aus aller Welt teil­nah­men.«

Wir haben es bei dem Unternehmen also mit einem Schwergewicht des Propagandaapparats zu tun. Das ist auch erkenn­bar an der Präsentation der aktu­el­len Ausgabe von "tran­skript", deren Chefredakteur Karberg war:

https://biocom.de/transkript‑2–2021-ist-da/

Special Purpose Acquisition Companys und Therapie gegen Nebenwirkungen der COVID-19-Impfung

Wir lesen dort:

»Berlin, 15.04.2021 Ein gro­ßer Schwerpunkt in die­ser aktu­el­len |tran­skript-Ausgabe ist die Sonderkonjunktur, die Corona der Life-Sciences-Branche beschert. Von einem Rekordjahr für LSR und Diagnostik spricht VDGH-Vorstand Dr. Peter Quick. Aber es kommt auch zu Engpässen bei Single-Use-Ausrüstungen, wie Rainer Glöckler, CTO der Swissfilon AG in Visp im Interview erklärt.

Ein Weg, um schnell an die Börse zu gehen, sind Special Purpose Acquisition Companys SPACs – lee­re Hüllen, die von erfah­re­nen Kapitalmanagern gegrün­det und erst dann mit Unternehmen gefüllt wer­den. Dr. Fanz Josef Leven, stell­ver­tre­ten­der Geschftsführer [sic] des Deutschen Aktieninstituts in Frankfurt am Main, erläu­tert im Gespräch, wie es funktioniert.

Eine Therapie gegen die als Nebenwirkungen der COVID-19-Impfung mög­li­chen sel­te­nen Hirnthrombosen haben Wissenschaftler der Universität Greifswald in pet­to…«

Wenn es eines Beispiels bedarf für die Perversionen, die der Kapitalismus im Gesundheitsbereich her­vor­bringt, dann eig­net sich die­se Zeitschrift dafür hervorragend.

Die Karrierestationen von Karberg davor sei­en hier nur skizziert:

https://​www​.xing​.com/​p​r​o​f​i​l​e​/​S​a​s​c​h​a​_​K​a​r​b​erg

Auch wenn eini­ge Formulierungen zu Wortspielen ein­la­den, spa­re ich sie mir hier.

(Hervorhebungen nicht in den Originalen.)

22 Antworten auf „Kurze Wege: Der "Tagesspiegel" und seine Pharma-Connection“

  1. Es gibt Shills, Shills, Shills…
    https://​www​.dai​ly​mo​ti​on​.com/​v​i​d​e​o​/​x​2​2​e​ldz

    > Ein Weg, um schnell an die Börse zu gehen, sind Special Purpose Acquisition Companys SPACs – lee­re Hüllen, die von erfah­re­nen Kapitalmanagern gegrün­det und erst dann mit Unternehmen gefüllt werden.
    Lol, wie irgend­wel­che Altcoins die nur zu Spekulationszwecken geschaf­fen werden.

    Aber oha, ich sehe gera­de, dass Bill Gates auch in CureVac inves­tiert hat.
    Dann hat er wohl nichts damit zu tun, dass es für deren Müll bis­her kei­ne Impfzulassung gab.

    1. Meldungen vom 9.6.2021

      Der Covid-19-Impfstoff des Tübinger Biotechunternehmens CureVac ver­zö­gert sich offen­bar weiter.

      https://​www​.boer​se​-online​.de/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​a​k​t​i​e​n​/​e​m​a​-​r​e​c​h​n​e​t​-​n​i​c​h​t​-​m​i​t​-​z​u​l​a​s​s​u​n​g​-​v​o​n​-​c​u​r​e​v​a​c​-​i​m​p​f​s​t​o​f​f​-​v​o​r​-​a​u​g​u​s​t​-​1​0​3​0​5​0​2​802

      "Curevac hat­te ursprüng­lich mit einem Zulassungsantrag für sei­nen Impfstoff noch im zwei­ten Quartal gerech­net. Derzeit sam­melt die Firma noch Wirksamkeitsdaten in der ent­schei­den­den kli­ni­schen Studie mit dem Vakzin. Curevac hat­te zuletzt erklärt, die­se im Juni zu erwar­ten. Die Zulassung bei der EMA sol­le dann "schnellst­mög­lich" bean­tragt werden."

      Woran liegt das? – - Es gibt zu wenig Erkrankte!

      https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.tuebinger-corona-impfstoff-curevac-hofft-auf-zulassung-bis-ende-juni.404731ae-7c46-4cf2-9182–7c482b12c580.html

      "Das Pharmaunternehmen Curevac hofft auf genü­gend Daten für eine Zulassung sei­nes Corona-Impfstoffs bis Ende Juni.

      Demnach ver­zö­gert sich der Zeitpunkt, weil sich im Rahmen der ent­schei­den­den kli­ni­schen Zulassungsstudie bis­her noch nicht genü­gend Teilnehmer mit dem Coronavirus infizierten.

      Nach Angaben der Sprecherin gegen­über der Zeitung wird für das fina­le Datenpaket eine Mindestzahl von 160 Infizierten unter den rund knapp 40.000 Teilnehmern benö­tigt. Aktuell sind es aber erst 111. Der Wirkstoff von Curevac befin­det sich seit Februar in einem soge­nann­ten rol­lie­ren­den Zulassungsverfahren bei der euro­päi­schen Arzneimittelbehörde EMA. Ursprünglich kal­ku­lier­te das Unternehmen mit einer Zulassung im Mai oder Juni."

  2. "Save the date!

    Donnerstag, 17.6.2021, 20 Uhr

    Online- Impulsreferat und Austausch,
    Einladung zum Zoommeeting folgt!

    Wie kön­nen wir unse­re Zukunft men­schen­wür­dig gestalten?

    Christian Kreiß
    Bundestagskandidat für dieBasis in Bayern

    Wie schön könn­te unse­re Welt werden!

    Wir Menschen haben heu­te solch groß­ar­ti­ge tech­ni­sche und orga­ni­sa­to­ri­sche Möglichkeiten wie noch nie in der Geschichte. Mit etwas gutem Willen könn­ten wir unse­re Gesellschaft, unse­re Umwelt, ja die gan­ze Welt auf wun­der­vol­le Weise umgestalten. 

    Wie wir das genau hin­be­kom­men, wor­auf wir ach­ten soll­ten und wie es kon­kret aus­se­hen könn­te soll in dem Vortrag vor­ge­stellt und im Anschluss im Diskurs aus­führ­lich bespro­chen werden.

    Zum Referenten:
    Prof. Dr. Christian Kreiß, Jahrgang 1962: Studium und Promotion in Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsgeschichte an der LMU München. Neun Jahre Berufstätigkeit als Bankier, davon sie­ben Jahre als Investment Banker. Seit 2002 Professor an der Hochschule Aalen für Finanzierung und Volkswirtschaftslehre. "

    https://​men​schen​ge​rech​te​wirt​schaft​.de/

    https://t.me/s/die_basis_funkt/474

  3. Was für eine Vita! Ein Prostituierter sein gan­zes wider­li­ches Schreiberleben lang! Und er sieht aus, als wür­de er Kinder fres­sen. Solche Psychos brau­chen wir nicht.

  4. Der Begriff "Briareus" trifft es nicht im Ansatz, um die­sen undurch­dring­li­chen Filz zwi­schen Parteien, staat­li­chen, über­staat­li­chen und semi­staat­li­chen Institutionen und Konzernen fast aller Richtungen und ihren Stiftungen (vor­zugs­wei­se Big Finance, Big Media, Big Pharma und Big Tech) zu beschreiben.

    1. Ähm, ich bin ein 70er, muss ich auch bald in die Grube (ich bin Impfverweigerer)?
      Bis dato füh­le ich mich mit einem VO2max von 56 ganz lebendig…

  5. "Kann eine Coronaimpfung den weib­li­chen Zyklus stören?
    Vereinzelt berich­ten Frauen von Zyklusschwankungen und unre­gel­mä­ßi­gen Monatsblutungen nach einer Impfung gegen Covid-19. Was über mög­li­che Zusammenhänge und Folgen bekannt ist. "

    Hätte man es erforscht, wüss­te man es. So macht man halt ver­bo­te­ne Experimente.

    Hinter Bezahlschranke: https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-kann-eine-impfung-den-weiblichen-zyklus-stoeren-a-d248c8d4-4322–455c-888a-b3c8fb2c0147

  6. Dr. Marlboro lebt doch noch!
    Manchmal sind Antworten ein­fa­cher als man gedacht hat.
    Bleibt die Frage, wel­che Mumien die ande­ren HetzerInnen noch so im Keller haben: Maskenaktien? Labore? Amazon? …

    Daneben: die­je­ni­gen, die selbst (oder ein naher Angehöriger) erkrankt waren und mei­nen, dass sie jetzt den Rest der Welt mit ihren Mitteln davor schüt­zen müssten … .

    Ob die Kenntnis dar­über die Rechtgläubigen von der rei­nen Lehre ent­fer­nen könn­te? Ich fürch­te: Nein.

  7. Und sowas kührt eine Prof. Dr. zu einem Verschwöhrungstheoretiker der angeb­lich Fake News ver­brei­tet. Kann der sicher aus Erfahrung gut beurteilen.

  8. Statt https://​ken​fm​.de/
    (ca 17:00Uhr 12.6.2021) https://i.imgur.com/X4odI2y.png
    Liebe Anonymus-Weltverbesserer, schön dass es euch auch noch gibt. Eure aus­ge­such­te Kritik an dem Journalisten (sein selbst­ge­wähl­ter Titel) ist sehr über­zeu­gend. Ich bin froh, dass ihr soviel wisst und mir auch sagen könnt, was rich­tig ist.
    Zur Zeit baut der KEN an einem ande­ren Studio, was dann doch ein wenig Geld kos­tet. Hoffentlich hat er auch da einen Internetanschluss.
    PS.:Super Leistung eine Webseite zu hacken und Addressen zu veröffentlichen.
    Öffentliche Anonymus ist ja wie Antifa als Partei

  9. http://​anony​mou​se​.org/​a​n​o​n​e​m​a​i​l​_​d​e​.​h​tml
    "Mit AnonEmail ist es mög­lich E‑Mails zu sen­den ohne Deine E‑Mail-Adresse
    oder irgend­wel­che Informationen über Dich preis­zu­ge­ben. So kannst Du freier
    kom­mu­ni­zie­ren ohne Konsequenzen für Deine Person befürch­ten zu müssen.
    Dieser Service ermög­licht es Dir E‑Mails zu sen­den ohne irgendwelche
    per­sön­li­che Informationen preiszugeben.
    Schütze Deine Privatsphäre, schüt­ze Deine Daten, schüt­ze sie kostenlos."

    PPSS.: Nochmals vie­len Dank.

  10. "Judith Reichel (Science wri­ter & edi­tor. BIOCOM AG)"

    2017 · MDC Max Delbrück Center ( Quelle ganz unten ) 

    ·

    Bundesministerium für Bildung und Forschung
    BMBF

    amtie­ren­de Bubimi par­don Bundesbildungsministerin ist Bettina Stark-Watzinger (FDP), ver­glei­che bei CORONA DOKS 

    Bubimi for­dert "Impfkampagne für Schulkinder" 

    https://​www​.coro​dok​.de/​b​u​b​i​m​i​-​i​m​p​f​k​a​m​p​a​g​n​e​-​s​c​h​u​l​k​i​n​d​er/

    ·

    01.02.2022 · BILD 

    Stark-Watzinger: „Die Impfung ist Teil der Lösung“ | Die rich­ti­gen Fragen

    "Die FDP Politikerin und Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger stellt sich den Fragen von BILD-Vize Paul Ronzheimer. Bei „Die rich­ti­gen Fragen“ geht es um das Thema Impfpflicht und wie wir mit Ungeimpften umge­hen. … Die FDP ver­sprach, es kom­me kei­ne Impfpflicht und nun soll doch eine kom­men. Versprechungen, die nicht ein­ge­hal­ten wer­den. Besonders die Impfpflicht-Debatte hat­te der FDP Wähler ver­schafft, weil die Partei eben die­se ver­nein­te. Und nun doch! Werden die Bürger betrogen?" 

    https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​f​r​q​E​K​B​e​m​yXw

    ·

    Referat Presse; Soziale Medien; Internet – BMBF 

    Referat Presse; Soziale Medien; Internet · Nils Droste · Martin Kleinemas · Clemens Escher · Kristin Schneidewindt · Judith Reichel · Jutta Wagemann · Eva Blank. 

    bmbf​.de/​b​m​b​f​/​d​e​/​a​k​t​u​e​l​l​e​s​/​p​r​e​s​s​e​/​r​e​f​e​r​a​t​-​p​r​e​s​s​e​-​s​o​z​i​a​l​e​-​m​e​d​i​e​n​-​i​n​t​e​r​n​e​t​/​r​e​f​e​r​a​t​-​p​r​e​s​s​e​-​s​o​z​i​a​l​e​-​m​e​d​i​e​n​-​i​n​t​e​r​n​e​t​_​n​o​d​e​.​h​tml

    … hat für das BMBF einen Sitz in der Bundespressekonferenz: 

    Judith Reichel

    https://​www​.bun​des​pres​se​kon​fe​renz​.de/​d​o​w​n​l​o​a​d​s​/​S​i​t​z​p​l​a​n​.​pdf

    Judith M. Reichel
    Judith Reichel

    Pressesprecherin · Bundesministerium für Bildung und Forschung · BMBF
    Spokeswoman · Federal Ministry of Education and Research, Germany 

    "Neuroscientist-tur­ned-Science-Policy-Officer with a pas­si­on for Science Communication. I recei­ved my PhD from the Max Planck Institute of Psychiatry in con­junc­tion with the Ludwig Maximilians University in Munich, Germany. My the­sis work focu­sed on dise­a­se-rela­ted mole­cu­lar and struc­tu­ral chan­ges in the brain as well as beha­viou­ral chan­ges regar­ding lear­ning and memory." 

    de​.lin​ke​din​.com/​i​n​/​j​u​d​i​t​h​-​m​-​r​e​i​c​hel

    2014 · LMU · Ludwig-Maximilians-Universität München 

    The 7th annu­al Munich Life Science Symposium, 2014 

    group "Scientific Content" (…) Judith Reichel · MPI‑P [Max-Planck-Institut für Psychiatrie] 

    Downloads/interact2014_booklet.pdf

    ·

    Das Albert Einstein College of Medicine (AECOM) ist eine Privatuniversität für Humanmedizin. Sie ist sowohl dem Montefiore Health System als auch der Yeshiva University in New York City ange­schlos­sen. Das AECOM bie­tet die Abschlüsse Medical Doctor (M.D.) und Ph.D. an sowie ein Medical Scientist Training Program (MSTP), ein Ausbildungsprogramm für medi­zi­ni­sche Fachkräfte. 

    de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​A​l​b​e​r​t​_​E​i​n​s​t​e​i​n​_​C​o​l​l​e​g​e​_​o​f​_​M​e​d​i​c​ine

    ·

    19.06.2018 / am 19. Juni 2018 von Judith M. Reichel · zu lesen beim Kuratorium für die Tagungen der Nobelpreisträger in Lindau 

    Judith M. Reichel
    Judith Reichel

    Die uner­träg­li­che Leichtigkeit der Neutrinos

    Judith Reichel is a Neuroscientist by trai­ning, but during a two-year post­doc in New York she dis­co­ver­ed her inner sci­ence advo­ca­te. She has been vocal as a sci­ence wri­ter ever sin­ce, cove­ring sci­ence poli­cy issues as well as spe­ci­fic rese­arch topics. Now based in Berlin, Judith is working for the German Federal Ministry of Research and Education. However, her con­tri­bu­ti­ons for this blog sole­ly reflect her own pri­va­te opinions. 

    lin​dau​-nobel​.org/​d​e​/​b​l​o​g​-​d​i​e​-​u​n​e​r​t​r​a​g​l​i​c​h​e​-​l​e​i​c​h​t​i​g​k​e​i​t​-​d​e​r​-​n​e​u​t​r​i​n​os/

    Judith M. Reichel · PhD 

    Albert Einstein College of Medicine | AECOM · Department of Molecular Pharmacology 

    rese​arch​ga​te​.net/​p​r​o​f​i​l​e​/​J​u​d​i​t​h​-​R​e​i​c​hel

    ·

    January 2015 Frontiers in Behavioral Neuroscience
    DOI: 10.3389/fnbeh.2014.00452

    Distinct beha­vi­oral con­se­quen­ces of short-term and pro­lon­ged GABAergic deple­ti­on in pre­fron­tal cor­tex and dor­sal hip­po­cam­pus

    …, Judith Reichel, et al. 

    ( GABAergic inter­neu­rons are essen­ti­al for a func­tion­al equi­li­bri­um bet­ween exci­ta­to­ry and inhi­bi­to­ry impul­ses throug­hout the CNS. Disruption of this equi­li­bri­um can lead to various neu­ro­lo­gi­cal or neu­ro­psych­ia­tric dis­or­ders such as epi­le­psy or schizophrenia. … ) 

    rese​arch​ga​te​.net/​p​u​b​l​i​c​a​t​i​o​n​/​2​7​1​1​1​4​5​9​8​_​D​i​s​t​i​n​c​t​_​b​e​h​a​v​i​o​r​a​l​_​c​o​n​s​e​q​u​e​n​c​e​s​_​o​f​_​s​h​o​r​t​-​t​e​r​m​_​a​n​d​_​p​r​o​l​o​n​g​e​d​_​G​A​B​A​e​r​g​i​c​_​d​e​p​l​e​t​i​o​n​_​i​n​_​p​r​e​f​r​o​n​t​a​l​_​c​o​r​t​e​x​_​a​n​d​_​d​o​r​s​a​l​_​h​i​p​p​o​c​a​m​pus

    rese​arch​ga​te​.net/​p​r​o​f​i​l​e​/​J​u​d​i​t​h​-​R​e​i​c​hel

    ·

    April 2016 Hippocampus 26 (10)
    DOI: 10.1002/hipo.22601

    Beware of your Cre-Ation: lacZ expres­si­on impairs neu­ro­nal inte­gri­ty and hip­po­cam­pus-depen­dent memo­ry

    …, Judith Reichel, et al. 

    ( Expression of the lacZ-sequence is a wide­ly used repor­ter-tool to assess the trans­ge­nic and/or trans­fec­tion effi­ca­cy of a tar­get gene in mice. Once acti­va­ted, lacZ is per­ma­nent­ly expres­sed. However, pro­te­in accu­mu­la­ti­on is one of the hall­marks of neu­ro­de­ge­nera­ti­ve diseases. ) 

    rese​arch​ga​te​.net/​p​u​b​l​i​c​a​t​i​o​n​/​3​0​1​5​9​2​8​8​7​_​B​e​w​a​r​e​_​o​f​_​y​o​u​r​_​C​r​e​-​A​t​i​o​n​_​l​a​c​Z​_​e​x​p​r​e​s​s​i​o​n​_​i​m​p​a​i​r​s​_​n​e​u​r​o​n​a​l​_​i​n​t​e​g​r​i​t​y​_​a​n​d​_​h​i​p​p​o​c​a​m​p​u​s​-​d​e​p​e​n​d​e​n​t​_​m​e​m​ory

    rese​arch​ga​te​.net/​p​r​o​f​i​l​e​/​J​u​d​i​t​h​-​R​e​i​c​hel

    ·

    07.08.2018 / 07. August 2018 von Rebecca Winkels · wis​sen​schafts​kom​mu​ni​ka​ti​on​.de

    ( Rebecca Winkels ist stu­dier­te Biologin und Wissenschaftsjournalistin. Sie war Projektleiterin für das Portal Wissenschaftskommunikation​.de. Sie ist bei Wissenschaft im Dialog tätig. ) 

    Judith Reichel

    Von der Politik zum Schreiben moti­viert: Als Postdoc in den USA beob­ach­te­te sie, wie im Präsidentschaftswahlkampf immer und immer wie­der wis­sen­schaft­li­cher Unfug ver­brei­tet wur­de. Darum begann sie zu blog­gen. Heute ist Judith Reichel Wissenschaftsredakteurin für Bioökonomie und Biotechnologie. 

    Karriereleiter, Karrieresprungbrett oder Karrierekarussell – Wie war Ihr Weg in die Wissenschaftskommunikation? 

    Am ehes­ten trifft es ver­mut­lich eine Mischung aus Karrieresprungbrett und ‑karus­sell: Meinen Post-Doc am Albert Einstein College in New York habe ich mit der Absicht ange­tre­ten, den ein­schlä­gi­gen aka­de­mi­schen Karriereweg zu gehen – also in der Forschung zu blei­ben. Doch mei­ne Zeit dort fiel aus­ge­rech­net in den letz­ten US-Wahlkampf, der wesent­lich län­ger dau­ert als ein deut­scher Wahlkampf. In die­ser Zeit wur­de von vie­len Seiten wis­sen­schaft­li­cher Unfug immer und immer wie­der wiederholt. (…) 

    Was wün­schen Sie sich für die Zukunft der Wissenschaftskommunikation? 

    Ich wün­sche mir für die Wissenschaftskommunikation, dass sie mehr Unterstützung sowohl von­sei­ten der Forschung als auch den Journalisten bekommt. Denn ich habe das Gefühl, bei­de Seiten belä­cheln sie ger­ne mal und unter­schät­zen ihre Bedeutung und Möglichkeiten. Die Forscher soll­ten aller­dings auch nicht damit allein­ge­las­sen wer­den. Die meis­ten wol­len ihrer Forschung nach­ge­hen und sind mit Prüfungsgremien, Fördergeldanträgen und der­glei­chen ohne­hin schon mehr als ausgelastet.

    Gleichzeitig wün­sche ich mir von der Wissenschaftskommunikation, dass sie die glei­chen ethi­schen und fach­li­chen Maßstäbe ver­folgt wie guter Journalismus. Soll hei­ßen: Es liegt in der Verantwortung der Wissenschaftskommunikation, neue Forschungsergebnisse so dar­zu­stel­len, dass der Leser zwar ihre Bedeutung erkennt, sie aber nicht zu sehr auf­ge­bauscht wer­den. Wir als Autoren soll­ten also nicht jeden Monat von einer neu­en „Heilung für Krebs oder Alzheimer“ spre­chen, da dies den Leser auf Dauer mür­be und zynisch wer­den lässt. Ohnehin glau­be ich, dass sowohl dem Leser als auch der Wissenschaft am meis­ten gehol­fen ist, wenn das System „Wissenschaft und Forschung“ bes­ser erklärt und vor­ge­stellt wird, wenn also der “Elfenbeinturm” selbst trans­pa­ren­ter wird. 

    wis​sen​schafts​kom​mu​ni​ka​ti​on​.de/​i​m​-​p​r​o​f​i​l​-​j​u​d​i​t​h​-​r​e​i​c​h​e​l​-​1​7​5​67/

    ·

    Wissenschaft im Dialog · WiD

    Wissenschaft im Dialog (WiD) ist eine gemein­nüt­zi­ge GmbH, die 2000 von den füh­ren­den deut­schen Wissenschaftsorganisationen gegrün­det wurde. 

    Gesellschafter

    Arbeitsgemeinschaft indus­tri­el­ler Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ (AiF)
    aca­tech Deutsche Akademie der Technikwissenschaften
    Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
    Deutscher Verband Technisch-Wissenschaftlicher Vereine (DVT)
    Fraunhofer-Gesellschaft
    Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ)
    Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren
    Hochschulrektorenkonferenz (HRK)
    Klaus-Tschira-Stiftung
    Leopoldina Nationale Akademie der Wissenschaften
    Leibniz-Gemeinschaft
    Max-Planck-Gesellschaft
    Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

    Partner

    Robert Bosch Stiftung
    Leopoldina Nationale Akademie der Wissenschaften
    Ludwig Boltzmann Gesellschaft
    Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW)
    Wissenschaftsrat 

    de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​W​i​s​s​e​n​s​c​h​a​f​t​_​i​m​_​D​i​a​log

    de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​W​i​s​s​e​n​s​c​h​a​f​t​_​i​m​_​D​i​a​l​o​g​#​G​e​s​e​l​l​s​c​h​a​f​ter

    Public Understanding of Science, (engl. "Verständliche Wissenschaft") auch kurz Public Understanding bezeich­net den Dialog zwi­schen Wissenschaften und der brei­ten Öffentlichkeit mit dem Ziel, wis­sen­schaft­li­che Inhalte fach­frem­den Personen und Institutionen zugäng­lich und ver­ständ­lich zu machen. Erweitert wird das Konzept durch den Bezug der Wissenschaften auf den Menschen als Public Understanding of Science and Humanities (PUSH).

    In Deutschland wur­de 2000 auf Initiative des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft die Gesellschaft "Wissenschaft im Dialog" in der Rechtsform einer gemein­nüt­zi­gen GmbH gegrün­det, um durch ver­schie­de­ne Maßnahmen und Projekte den Wissenschaftsdialog zu fördern. 

    de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​P​u​b​l​i​c​_​U​n​d​e​r​s​t​a​n​d​i​n​g​_​o​f​_​S​c​i​e​nce

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    am 08.11.2022 von Inga Dreyer auf wis​sen​schafts​kom​mu​ni​ka​ti​on​.de

    Kurz vor­ge­stellt: Neues aus der Forschung im Oktober 2022

    Verschmelzen Verschwörungsnarrative auf Instagram zu einer ein­zi­gen gro­ßen Erzählung? Wie kön­nen fal­sche Informationen über Impfstoffe ent­larvt wer­den? Und sind Konsensuskonferenzen wirk­sa­me Methoden, um Bürger in Entscheidungsprozesse ein­zu­be­zie­hen? Das sind Themen im Forschungsrückblick für den Oktober. 

    ( Inga Dreyer ist Redakteurin des Portals Wissenschaftskommunikation​.de und wis­sen­schaft­li­che Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Wissenschaftskommunikation am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Sie hat Kultur- und Politikwissenschaften sowie Arabistik stu­diert und als Lokal- und Kulturredakteurin gear­bei­tet. Als freie Journalistin inter­es­siert sie sich für gesell­schafts­po­li­ti­sche, kul­tu­rel­le und wis­sen­schaft­li­che Themen. ) 

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    ( Haben sich unter­schied­li­che Verschwörungsnarrative wäh­rend der Coronapandemie ange­nä­hert? Um das zu unter­su­chen, haben Marc Tuters und Tom Willaert Posts auf Instagram untersucht. ) 

    Im Gegensatz zu Facebook sei Instagram vor der Corona-Pandemie nicht als zen­tra­le Plattform zur Verbreitung von Fake News betrach­tet wor­den, schrei­ben Marc Tuters von der Universität Amsterdam und Tom Willaert von der Vrije Universiteit Brussel. Das habe sich jedoch im Laufe des Jahres 2020 geän­dert. Die bei­den Forscher haben einen Datensatz von mehr als 470.000 Instagram-Posts mit Bezug zu Verschwörungsmythen unter­sucht. Damit woll­ten sie die Annahme prü­fen, dass wäh­rend der Pandemie Verschwörungserzählungen, die zuvor von­ein­an­der unab­hän­gig waren, zu einer über­grei­fen­den Erzählung ver­schmol­zen – ein Phänomen, das auch als „Verschwörungs-Singularität“ beschrie­ben wurde. (…) 

    Im zwei­ten Quartal des Jahres tauch­te plötz­lich – par­al­lel zum Anwachsen des Corona-Clusters – ein Bill-Gates-Narrativ auf („fuck­bill­ga­tes“, „bill­ga­te­sis­evil“, „say­noto­bill­ga­tes“) und zeig­te gro­ße Überlappungen mit ande­ren Clustern wie Covid oder New World Order. Das spricht für die These, dass in unter­schied­li­chen Narrativen die­sel­ben Antagonisten eine Rolle spie­len und dadurch eine Annäherung stattfindet. 

    Eine wei­te­re Meta-Erzählung ist „The Great Reset“. Die Coronavirus-Pandemie wird dar­in als Teil eines gehei­men Plans ange­se­hen, um eine Herrschaft der Weltwirtschaftselite zu erzwin­gen. In die­ser Erzählung schei­nen sich Aspekte eta­blier­ter rech­ter Erzählungen mit lin­ken Kritiken an „glo­ba­lis­ti­schen“ Unternehmen zu ver­bin­den, schrei­ben Tuters und Willaert. (…) 

    Einschränkungen: Hashtags spie­geln nicht immer eins-zu-eins den Inhalt eines Posts wider. (…) 

    Marc Tuters, Tom Willaert (2022). Deep sta­te pho­bia: Narrative con­ver­gence in coro­na­vi­rus con­spi­ra­cism on Instagram. Convergence, 28(4), 1214–1238. doi​.org/​1​0​.​1​1​7​7​/​1​3​5​4​8​5​6​5​2​2​1​1​1​8​751

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    ( Helfen Prebunking- und Debunking-Texte gegen die Verbreitung von Fake News über mRNA-Impfstoffe? Dieser Frage sind Philipp Schmid und Cornelia Betsch in zwei Experimenten nachgegangen. ) 

    Hilft Debunking gegen Falschinformationen über mRNA-Impfungen?

    Falsche Informationen über Impfstoffe kön­nen sich auf Einstellungen gegen­über Impfungen und die Impfbereitschaft aus­wir­ken. Als Strategie set­zen bei­spiels­wei­se öffent­li­che Institutionen auf Texte, die Falschinformationen wider­le­gen sol­len. In zwei Experimenten haben Philipp Schmid und Cornelia Betsch von der Universität Erfurt und dem Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg Effekte sol­cher Debunking- bezie­hungs­wei­se Prebunking-Texte untersucht. 

    Methode: Die Autoren neh­men an, dass ent­lar­ven­de, soge­nann­te, Debunking’-Texte dazu füh­ren, dass Menschen Falschinformationen über COVID-19 als weni­ger glaub­wür­dig erach­ten. Betsch und Schmid erwar­te­ten außer­dem, dass die Wirksamkeit des Debunkings mit zuneh­men­der Religiosität der Studienteilnehmern abnimmt. In einem ers­ten Experiment, für das sie Antworten von 1.382 Teilnehmern einer Online-Umfrage aus­wer­te­ten, tes­te­ten sie ihre Annahmen. An der Follow-Up-Befragung zwei Monate spä­ter nah­men 821 der Befragten erneut teil. (…) 

    Mit der irre­füh­ren­den Schlagzeile „mRNA-Impfstoff ver­ur­sacht kei­ne Nebenwirkungen“ woll­ten die bei­den unbe­ab­sich­tig­te Effekte untersuchen. (…) 

    Philipp Schmid, Cornelia Betsch (2022). Benefits and Pitfalls of Debunking Interventions to Counter mRNA Vaccination Misinformation During the COVID-19 Pandemic. Science Communication, 44(5), 531–558. doi​.org/​1​0​.​1​1​7​7​/​1​0​7​5​5​4​7​0​2​2​1​1​2​9​608

    wissenschaftskommunikation.de/kurz-vorgestellt-neues-aus-der-forschung-im-oktober-2022–63007/

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    wis​sen​schafts​kom​mu​ni​ka​ti​on​.de

    The web­site is a coope­ra­ti­on pro­ject of Science in Dialogue (Wissenschaft im Dialog), the National Institute of Science Communication (Nationales Institut für Wissenschaftskommunikation) and the pro­fes­sor­ship of Annette Leßmöllmann at the Karlsruhe Institute of Technology (Karlsruher Institut für Technologie). It is sup­port­ed by the Federal Ministry of Education and Research (Bundesministerium für Bildung und Forschung) and the Klaus Tschira Foundation (Klaus Tschira Stiftung).

    wis​sen​schafts​kom​mu​ni​ka​ti​on​.de/​a​b​o​u​t​-​us/

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    28.11.2022 · Berlin, 28. November 2022 · Deutscher Ethikrat 

    Pandemie und psy­chi­sche Gesundheit. Aufmerksamkeit, Beistand und Unterstützung für Kinder, Jugendliche und jun­ge Erwachsene in und nach gesell­schaft­li­chen Krisen. Ad-hoc-Empfehlung 

    ethik​rat​.org/​f​i​l​e​a​d​m​i​n​/​P​u​b​l​i​k​a​t​i​o​n​e​n​/​A​d​-​h​o​c​-​E​m​p​f​e​h​l​u​n​g​e​n​/​d​e​u​t​s​c​h​/​a​d​-​h​o​c​-​e​m​p​f​e​h​l​u​n​g​-​p​a​n​d​e​m​i​e​-​u​n​d​-​p​s​y​c​h​i​s​c​h​e​-​g​e​s​u​n​d​h​e​i​t​.​pdf

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    Bildungsserver

    In sei­nem am 28.11.2022 ver­öf­fent­lich­ten Papier emp­fiehlt der Ethikrat, die Versorgungssituation jun­ger Menschen, die in Krisensituationen psy­chi­sche Probleme ent­wi­ckeln, schnell und nach­hal­tig zu ver­bes­sern. Der Deutsche Ethikrat for­mu­liert die­se Empfehlungen unter dem Eindruck sei­ner Herbsttagung, die im September 2022 zum Thema „Triff den Ethikrat! Unser Leben in der Pandemie“ statt­fand. Zirka 350 Schülerinnen und Schüler waren zu einem Austausch über ihre Erfahrungen in der COVID-19-Pandemie eingeladen.

    Fach, Sachgebiet: Sozialarbeit / Sozialpädagogik 

    bil​dungs​ser​ver​.de/​o​n​l​i​n​e​r​e​s​s​o​u​r​c​e​.​h​t​m​l​?​o​n​l​i​n​e​r​e​s​s​o​u​r​c​e​n​_​i​d​=​6​3​866

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    BPK Bundespressekonferenz

    Sitzordnung

    Stand 26.10.2022

    BMG Gesundheit
    Hanno Kautz
    Sebastian Gülde
    Parissa Hajebi
    Marina Schmidt
    Sabine Grüneberg
    Kira Anna Nübe 

    BMJ Justiz
    Moritz Kracht
    Dr. Stefanie Krüger
    Dr. Stefan Zimmermann
    Rabea Bönnighausen
    Eike Hosemann
    Dr. Marie-Christine Fuchs 

    BMBF Bildung und Forschung
    Martin Kleinemas
    Kristin Schneidewindt
    Clemens Escher
    Judith Reichel
    Jutta Wagemann 

    bun​des​pres​se​kon​fe​renz​.de/​d​o​w​n​l​o​a​d​s​/​S​i​t​z​p​l​a​n​.​pdf

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    28.11.2022 / 28. November 2022 

    BPK Bundespressekonferenz

    10:00 Uhr

    Vorstellung der Ad-hoc-Empfehlung des Deutschen Ethikrates „Pandemie und psy­chi­sche Gesundheit. Aufmerksamkeit, Beistand und Unterstützung für Kinder, Jugendliche und jun­ge Erwachsene in und nach gesell­schaft­li­chen Krisen“ 

    Prof. Dr. Alena Buyx, Vorsitzende des Deutschen Ethikrates
    Prof. Dr. Petra Bahr, Mitglied des Deutschen Ethikrates
    Prof. Dr. Stephan Rixen, Mitglied des Deutschen Ethikrates 

    11:30 Uhr Regierungspressekonferenz 

    Regierungssprecher StS Steffen Hebestreit 

    bun​des​pres​se​kon​fe​renz​.de/​p​r​e​s​s​e​k​o​n​f​e​r​e​n​z​e​n​/​t​e​r​m​i​n​e​/​a​r​c​hiv

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    2022

    Life Science Nord Management GmbH / Life Science Nord e. V.
    Life Scien­ce Nord

    Life Scien­ce Nord ist das regio­nale Branchennetzwerk für Medi­zin­technik, Biotechnologie und Pharma für die Län­der Hamburg und Schles­wig-Holstein. Mit rund 500 Unter­neh­men, Hoch­schu­len und Forschungseinrichtun­gen und über 270 ak­ti­ven Vereins­mitglie­dern sind wir ein be­deu­tender Innovati- und Wirt­schafts­faktor sowie ein wich­ti­ges Ele­ment der Clus­ter­politik bei­der Bundesländer. 

    Als en­ga­gier­te In­ter­es­sen­ver­tre­tung trei­ben wir die Ko­ope­ration zwi­schen Wirt­schaft, Wissen­schaft und Poli­tik gezielt vo­ran und leis­ten so ei­nen wesendt­li­chen Beit­rag zur Inno­vations­fähig­keit und zur Wert­schöp­fung in der Re­gion und zur internatio­nalen Sicht­bar­keit des Life-Science-Stand­ortes Norddeutschland. 

    lifesciencenord.de/de/%C3%BCber-uns/unsere-organisation.html

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    2018 · LSN · MEDTECH, BIOTECH & PHARMA | 1/2018

    Life Science Nord Management GmbH 

    Unterstützt von den Bundesländern Hamburg und Schleswig-Holstein 

    Realisation: BIOCOM AG, Berlin 

    Projektmanagement: Sandra Wirsching 

    Autoren die­ser Ausgabe: Philipp Graf, Judith Reichel, Sandra Wirsching 

    (…) ( Narbenheilung )

    ( Zusammen mit Tübinger mRNA-Experten ent­wi­ckelt die Hamburger MedDrop GmbH die neue Narbenbehandlungstherapie. )

    Lokale Elastin-Produktion in der Haut ankur­beln

    Für eine gute Narbenbildung und Wiederherstellung der Hautstruktur und ‑elas­ti­zi­tät benö­tigt der Körper Elastin. Allerdings wird die­ses Protein nach dem 20. Lebensjahr kaum noch vom Körper pro­du­ziert. Die Folge: Die Haut altert, Falten bil­den sich und Wunden hei­len schlechter. 

    Nun wol­len Hamburger Forscher der MedDrop GmbH gemein­sam mit Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Tübingen sowie der öster­rei­chi­schen Biotech-Firma Bird C die gene­ti­sche Information von Elastin für die medi­zi­ni­sche Behandlung von Wunden ver­wen­den. Dafür erhal­ten sie im Rahmen der EuroTrans-Bio-Förderinitiative 230.000 Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Insgesamt wird das Projekt mit 770.000 Euro gefördert. 

    Die Idee: Die von den Tübinger Wissenschaftlern erst­mals iso­lier­te gene­ti­sche Information von Elastin, die mRNA, soll in mensch­li­che Hautzellen ein­ge­bracht wer­den, um dort die Elastin-Produktion wie­der anzu­kur­beln. Hierfür soll die Elastin-mRNA von den Wiener Biotech-Experten in lee­re Bakterienhüllen, den Bacterial Ghosts (BG), ein­ge­setzt wer­den. An die­ser Stelle kommt dann die Expertise der Hamburger ins Spiel. „Wir wol­len unser Applikationssystem aus der Kosmetikbranche ver­wen­den“, berich­tet Alexa Kreidel, Koordinatorin des Projektes bei MedDrop. „Diese soll eine nicht-inva­si­ve, ziel­ge­rich­te­te Abgabe von Elastin mRNA durch die epi­der­ma­le Hautbarriere unter die Haut ermöglichen.“ 

    Im Rahmen des drei­jäh­ri­gen Förderprojektes soll das the­ra­peu­ti­sche Produkt (DESCAR) ent­wi­ckelt und die Funktionalität des Ansatzes in prä­kli­ni­schen Tests abge­klärt wer­den. Zwar ver­wen­det MedDrop ähn­li­che Applikationssysteme bereits für Kosmetikprodukte, für DESCAR muss die Technologie aller­dings noch auf die Behandlung von Narben abge­stimmt wer­den. Beispielsweise muss die Trägersubstanz noch spe­zi­ell auf die Bacterial Ghosts und ihr kost­ba­re Fracht, näm­lich die Elastin-mRNA, abge­stimmt wer­den. jmr 

    life​sci​en​cen​ord​.de/​f​i​l​e​s​/​M​a​g​a​z​i​n​/​L​S​N​-​M​a​g​a​z​i​n​_​0​1​-​2​0​1​8​.​pdf

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    BIOCOM

    Die Biocom AG (Eigenschreibweise BIOCOM) ist ein euro­pa­weit täti­ges, kon­zern­un­ab­hän­gi­ges Verlags- und Fachinformationsunternehmen, das auf die Bereiche Biotechnologie und Life Sciences spe­zia­li­siert ist. 

    Gegründet 1986 in Braunschweig, ist die Firma seit 1991 in Berlin ansäs­sig. Geleitet wird das Unternehmen von den Vorständen Andreas Mietzsch und Boris Mannhardt, Vorsitzende des Aufsichtsrates ist Stefanie Heiden. Mietzsch ist Gründer und Mehrheitsaktionär der Firma. Sitz des Unternehmens ist ein denk­mal­ge­schütz­ter Industriebau aus dem Jahr 1908 im Berliner Stadtteil Borsigwalde. Weitere Büros bestehen in Brüssel, Wien und Büsingen. 

    as Verlagsprogramm umfasst deutsch- und eng­lisch­spra­chi­ge Fachzeitschriften mit dazu­ge­hö­ri­gen Online-Portalen sowie pra­xis­ori­en­tier­te Fachbücher. Ältestes Produkt ist das „BioTechnologie Jahrbuch“, das seit 1987 jähr­lich einen Überblick über die Biotechnologie-Branche in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt. Zu den Zeitschriften gehören 

    tran­skript, deutsch­spra­chi­ges Life-Sciences-Magazin, 2022 im 28. Jahrgang 

    European Biotechnology Magazine, eng­lisch­spra­chi­ges Life-Sciences-Magazin, 2022 im 21. Jahrgang 

    In den 2000er Jahren ent­wi­ckel­te sich der ursprüng­li­che Fachverlag zu einem Kommunikationsunternehmen. So ver­an­stal­tet Biocom heu­te nicht nur eige­ne Konferenzen und Tagungen, son­dern bie­tet auch ver­schie­de­ne infor­ma­ti­ons­ba­sier­te Dienstleistungen an, zum Beispiel das Informationsportal bioökonomie.de, das seit 2016 im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung betrie­ben wird. 

    Von 2012 bis 2019 war die Geschäftsstelle des Bioökonomierates, ein unab­hän­gi­ges Beratungsgremium der deut­schen Bundesregierung, bei der Biocom AG ange­sie­delt. Im Jahr 2014 ging das Medizintechnik-Portal med​tech​-zwo​.de online. Weitere Aktivitäten bestehen u. a. in den Bereichen Studien und Consulting sowie Film und Video. Unter dem Label Comdis nimmt Biocom an Forschungskonsortien des EU-Rahmenprogrammes Horizon Europe teil. Ein Beispiel ist das mit dem „CommNet Impact Award 2014“ aus­ge­zeich­ne­te Projekt PharmaSea. Im Herbst 2020 orga­ni­sier­te Biocom erst­mals digi­tal den "3. Global Bioeconomy Summit" in Berlin, an dem mehr als 1.000 Fachleute aus aller Welt teilnahmen. 

    de​.wiki​pe​dia​.org/​w​i​k​i​/​B​I​O​COM

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    22.09.2017 · Max Delbrück Center 

    From the lab bench to the wri­ting desk—how to beco­me a sci­ence wri­ter

    Judith Reichel (Science wri­ter & edi­tor. BIOCOM AG) 

    mdc​-ber​lin​.de/​n​e​w​s​/​e​v​e​n​t​s​/​j​u​d​i​t​h​-​r​e​i​c​h​e​l​-​l​a​b​-​b​e​n​c​h​-​w​r​i​t​i​n​g​-​d​e​s​k​-​h​o​w​-​b​e​c​o​m​e​-​s​c​i​e​n​c​e​-​w​r​i​ter

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