Langzeitfolgen sind gar keine. Man bemerkt sie nur lange danach

Das will uns ein "Foren­check" auf hei​se​.de am 29.10. erklä­ren. Ver­meint­lich fair stellt man dort "zwei Ver­öf­fent­li­chun­gen gegen­ein­an­der". Es kann aber nur die offi­zi­el­le Mei­nung rich­tig sein.

»Was ver­steht man unter Lang­zeit­fol­gen von Impfungen?
Im Zusam­men­hang mit Äuße­run­gen eines Fuß­ball­spie­lers wird in den Medi­en dis­ku­tiert, ob eine Imp­fung über­haupt Lang­zeit­fol­gen haben kann. In fol­gen­dem Kom­men­tar stellt ein User zwei Ver­öf­fent­li­chun­gen gegeneinander.

Er zitiert zunächst einen Mit­dis­ku­tan­ten: "Dazu die Rea­li­tät: ‚Was offen­sicht­lich vie­le Men­schen unter Lang­zeit­fol­gen ver­ste­hen, näm­lich dass ich heu­te geimpft wer­de und nächs­tes Jahr eine Neben­wir­kung auf­tritt, das gibt es nicht, hat es noch nie gege­ben und wird auch bei der Covid-19 Imp­fung nicht auf­tre­ten".‘"

In Fol­ge zitiert er aus dem Ärz­te­blatt:

"Das Ärz­te­blatt schreibt dort bezüg­lich des Mecha­nis­mus, durch den "Pan­dem­rix" ver­mut­lich Nar­ko­lep­sie aus­löst: ‚Dies wür­de erklä­ren, war­um Geimpf­te auch Jah­re nach der Imp­fung noch an einer Nar­ko­lep­sie erkran­ken kön­nen.‘ Eine sagt hier die Unwahrheit.…"

Die Nar­ko­lep­sie-Fäl­le vor allem unter Kin­dern und Jugend­li­chen nach der Imp­fung gegen die Schwei­negrip­pe mit dem Impf­stoff Pan­dem­rix sind ein ger­ne ange­führ­tes Bei­spiel von Lang­zeit­fol­gen nach Imp­fun­gen. Und sie sind auch ein gutes Bei­spiel dafür, wie der Begriff der Lang­zeit­fol­ge falsch ver­stan­den wird.

Es han­delt sich näm­lich nicht um eine Fol­ge, die erst lan­ge Zeit nach der Imp­fung auf­tritt, son­dern eine, die erst lan­ge Zeit spä­ter damit in Ver­bin­dung gebracht wird.

Der Immu­no­lo­ge Cars­ten Watzl, der in dem Bei­trag von n‑tv zitiert wird, nimmt auf Twit­ter auch Bezug auf den Zusam­men­hang von Pan­dem­rix und Nar­ko­lep­sie. "Auch hier tra­ten die Neben­wir­kun­gen inner­halb weni­ger Wochen nach der Imp­fung auf! Es hat aber län­ger gedau­ert, bis man das einem der Grip­pe­impf­stof­fe zuge­ord­net hat­te", schreibt Watzl.

Dazu ver­weist er auf eine Stu­die, die die Fäl­le unter fin­ni­schen Kin­dern und Jugend­li­chen zwi­schen vier und 19 Jah­ren unter­sucht hat. Die Sym­pto­me wur­den in den meis­ten Fäl­len inner­halb der ers­ten zwei Mona­te nach der Imp­fung bemerkt, es dau­er­te nur bis zu einem Jahr und län­ger, bis die Dia­gno­se Nar­ko­lep­sie erfolg­te.

Medi­al bekannt wur­de der mög­li­che Zusam­men­hang zwi­schen der Imp­fung mit Pan­dem­rix und Nar­ko­lep­sie­er­kran­kun­gen ab Mit­te August 2010. Im Sep­tem­ber 2009 war der Impf­stoff von der Euro­päi­schen Arz­nei­mit­tel­agen­tur zuge­las­sen worden.

Es ver­ging also ein knap­pes Jahr, bevor Nar­ko­lep­sie als mög­li­che Fol­ge der Imp­fung erkannt wur­de. Ins­ge­samt wur­den in der EU über 30 Mil­lio­nen Men­schen mit Pan­dem­rix geimpft.

Gegen Covid-19 waren in der EU bis Ende August 256 Mil­lio­nen Men­schen geimpft. Ange­sichts der gro­ßen Zahl ver­ab­reich­ter Impf­do­sen wäre es also wahr­schein­lich, dass auch sehr sel­te­ne Neben­wir­kun­gen mitt­ler­wei­le auf­ge­fal­len wären.«

Und die gibt es eben nicht, wie man nach­le­sen kann in Paul-Ehr­lich-Insti­tut: Wei­te­re fast 20.000 Ver­dachts­fäl­le in einem Monat, davon 350 mit "töd­li­chem Aus­gang".

27 Antworten auf „Langzeitfolgen sind gar keine. Man bemerkt sie nur lange danach“

  1. Es gibt nicht nur eine Art von Lang­zeit­fol­gen (die, die man nach län­ge­rer Zeit erst ent­deckt). Zum Bsp. sind bei der Den­gue-Fie­ber-Imp­fung erst beim Kon­takt mit dem Wild­vi­rus Men­schen gestor­ben. Das kann bei den aktu­el­len Gen­prä­pa­ra­ten auch pas­sie­ren ("Anti­kö­per­ab­hän­gi­ge Ver­stär­kung", ADE), und es ist noch unklar, wie bedeu­tend das wird. Bei den aktu­el­len Gen­prä­pa­ra­ten gibt es die Mög­lich­keit, dass die gif­ti­en Spike­pro­te­ine vom Kör­per lan­ge Zeit pro­du­ziert wer­den. Bhak­di, Wodarg et al. erläu­tern das ja alles seit mehr als einem Jahr.—Es ist immer­hin inzwi­schen so, dass man mit Geimpf­ten und Unge­impf­ten über die­se Din­ge spre­chen kann. Da hat Kim­mich eine Bre­sche geschlagen.

  2. Neue erschre­cken­de "Impf"-Nebenwirkung in BW zu beobachten.

    Die Regie­rungs-Ver­ant­wort­li­chen in Baden-Würt­tem­berg haben offen­sicht­lich zu viel, viel zu viel am Spike-Pro­te­in geschnüffelt.
    Schlimm, was Spike-Pro­duk­ti­ons-Sprit­zen mit Men­schen anstel­len können.
    Da ist nichts mehr, was zu ret­ten sich loh­nen würde.

    Baden-Würt­tem­berg erfin­det sich neu und prä­sen­tiert sich natio­nal wie inter­na­tio­nal zukünf­tig als „THE LÄND“.
    https://​www​.baden​-wuert​tem​berg​.de/​d​e​/​s​e​r​v​i​c​e​/​p​r​e​s​s​e​/​p​r​e​s​s​e​m​i​t​t​e​i​l​u​n​g​/​p​i​d​/​b​a​d​e​n​-​w​u​e​r​t​t​e​m​b​e​r​g​-​i​s​t​-​t​h​e​-​l​a​e​nd/

    Will­kom­men in THE LÄND
    https://​www​.the​laend​.de/

    1. Die Stu­die "Cogni­ti­ve defi­ci­ts in peo­p­le who have reco­ver­ed from COVID-19" (Hamp­shire et al. 2021), publi­ziert in ECli­ni­cal­Me­di­ci­ne, einem Toch­ter-Jour­nal des Lan­cet, der "Bibel" der medi­zi­ni­schen For­schung, fin­det in der Tat kogni­ti­ve Defi­zi­te bei Covi­dia­nern: "Peo­p­le who had reco­ver­ed from COVID-19, inclu­ding tho­se no lon­ger report­ing sym­ptoms, exhi­bi­ted signi­fi­cant cogni­ti­ve defi­ci­ts ver­sus con­trols when con­trol­ling for age, gen­der, edu­ca­ti­on level, inco­me, racial-eth­nic group, pre-exis­ting medi­cal dis­or­ders, tired­ness, depres­si­on and anxiety."

      Zwar ist der stock­hol­mer Not­fall­me­di­zi­ner Sebas­ti­an Rushworth nicht von der Stu­di­en­qua­li­tät über­zeugt: "To me, the main les­son here is that we curr­ent­ly live in a world whe­re junk sci­ence goes unques­tio­ned and gets published in peer-review­ed jour­nals as long as it feeds in to the domi­nant narrative."

      https://​sebas​ti​an​rushworth​.com/​2​0​2​1​/​0​7​/​2​6​/​d​o​e​s​-​c​o​v​i​d​-​c​a​u​s​e​-​b​r​a​i​n​-​d​a​m​a​ge/

      WEIL die Stu­die jedoch das domi­nan­te Nar­ra­tivs füt­tert, dürf­te sie für des­sen Anhän­ger Gül­tig­keit besitzen!

      Das ist damit wis­sen­schaft­lich bewiesen—nach den aktu­ell herr­schen­den Standards.

  3. Die Behaup­tung, es gäbe kei­ne Lang­zeit­fol­gen, weil Schä­den, die auf eine Imp­fung zurück­ge­führt wer­den kön­nen, in aller Regel bis spä­tes­tens 2 Mona­te nach der Imp­fung auf­trä­ten, ist nur die hal­be Wahr­heit. Es han­delt sich bei den gen­tech­ni­schen Impf­stof­fen näm­lich um ein völ­lig neu­es Wirk­prin­zip. Bei einem kon­ven­tio­nel­len Tot­impf­stoff gelangt der Stoff auch in die Lymph-und Blut­bah­nen, aber er kann nicht in die Zel­len ein­drin­gen. Das Immun­sys­tem erkennt das kör­per­frem­de Eiweiß und bekämpft es im Blut. Dabei kommt es natür­lich bei man­chen Men­schen zu einer über­schie­ßen­den Immun­re­ak­ti­on mit ent­spre­chen­den Neben­wir­kun­gen. Die sind zumeist schnell vorbei.

    Die gen­ba­sier­ten Impf­stof­fen hin­ge­gen schleu­sen den gene­ti­schen Code eines Fremd­ei­wei­ßes in die Kör­per­zel­len. Die­se pro­du­zie­ren das Eiweiß nun und prä­sen­tie­ren es auf ihrer Ober­flä­che – also nicht frei im Blut zir­ku­lie­rend, wie ein kon­ven­tio­nel­ler Tot­impf­stoff. dar­auf­hin wer­den die spiket­ra­gen­den Kör­per­zel­len vom Immun­sys­tem ange­grif­fen und zerstört.

    Wenn es sich dabei um Endo­thel­zel­len (=inne­re Aus­klei­dung der Blut­ge­fä­ße) han­delt, wer­den bei deren Zer­stö­rung Sub­stan­zen frei­ge­setzt, die die Blut­ge­rin­nung in Gang set­zen. Das führt dann zu den schon bekann­ten Thrombosen. 

    Doch was pas­siert, wenn der Bau­plan für das Spike­pro­te­in in die Keim­zel­len gelangt? Dass das pas­siert, ist durch die Tier­stu­die belegt, die Pfi­zer vor der Zulas­sung in Japan vor­le­gen musste.
    Der Impf­stoff gelangt prak­tisch in alle Orga­ne in unter­schied­li­chen Kon­zen­tra­tio­nen. Wie sonst sind die bis­her auf­ge­tre­te­nen neu­ro­lo­gi­schen Schä­den sonst zu verstehen?

    Man muss also damit rech­nen, dass es auch Mikro­throm­bo­sen in den ver­schie­de­nen Orga­nen geben kann, die nicht inner­halb weni­ger Mona­te sicht­bar wer­den, son­dern erst nach einer län­ge­ren Zeit als Funk­ti­ons­ein­schrän­kung auf­tre­ten, z.B. Blut­hoch­druck, Stö­rung der Nie­ren­funk­ti­on usw.

    Es ist des­halb – eben wegen des neu­ar­ti­gen Wirk­me­cha­nis­mus – leicht­fer­tig, Lang­zeit­wir­kun­gen auf­grund der Erfah­run­gen mit kon­ven­tio­nel­len Impf­stof­fen von vorn­her­ein auszuschließen.

    Es ist völ­lig egal, ob in einem zeit­raum von 9 Mona­ten 100.000 oder 3 Mil­li­ar­den Men­schen geimpft wor­den sind. Die grö­ße­re Zahl an "Ver­suchs­ka­nin­chen" bewirkt ledig­lich, dass sel­te­ne­re Kom­pli­ka­tio­nen häu­fi­ger sicht­bar wer­den. Kom­pli­ka­tio­nen, die infol­ge von Organ­lä­sio­nen spä­ter auf­tre­ten wer­den erst erfass, wenn sie dann auftreten. 

    Für mich ist der kol­lek­ti­ve Tun­nel­blick und die Igno­ranz erschre­ckend. So nahm Bay­er sei­nen Blut­fett­sen­ker nach nur 100 Todes­fäl­len vom Markt, die zudem nur auf­tra­ten, wenn ande­re Medi­ka­men­te gleich­zei­tig gege­ben wur­den. Auf den Phil­li­pi­nen wur­de die Impf­kam­pa­gne gegen Den­gue­fie­ber eben­falls nach 100 Todes­fäl­len gestoppt.

    Und nun?
    Es wer­den tau­sen­de von Impf­schä­den und Todes­fäl­le ein­fach akzep­tiert. Warum?

    Sitzt den ver­ant­wort­li­chen Wis­sen­schaft­lern und Poli­ti­kern die Angst vor dem "Kil­ler­vi­rus" so tief im Gehirn und in der Hose, dass sie die­se Fak­ten verdrängen?

    Ich bin Arzt und mitt­ler­wei­le 70 Jah­re alt und war vie­le Jah­re in einer Uni­ver­si­täts­kli­nik und im For­schungs­be­trieb tätig. Des­halb kann mir nie­mand, wie man es bei Kim­mich tut, vor­wer­fen, ich sei schlecht informiert. 

    Ich ken­ne auch ande­re Ärz­te, die mei­ne Ein­sich­ten tei­len, sich aber aus Angst vor Sche­re­rei­en am Arbeits­platz oder mit der Ärz­te­kam­mer zurückhalten.

    Es ist, wie mit der Atom­kraft und vie­len ande­ren Inno­va­tio­nen auch. Erst durch das aus­ge­lös­te Dilem­ma und die nicht mehr zu leug­nen­den Fak­ten zie­hen sich die "Zau­ber­lehr­lin­ge", die heu­te noch mei­nen, alle ande­ren sei­en dumm oder unin­for­miert, dis­kret zurück.

    1. Indem man stets pene­trant raus posaunt, Lang­zeit- oder Spät­fol­gen gäbe es nicht, erreicht man aller­dings den Effekt, dass qua­si nicht sein kann, was nicht sein darf- eine kogni­ti­ve Dis­so­nanz und Self- ful­fil­ling Pro­phe­cy – also wer­den weni­ger Betrof­fe­ne einen Zusam­men­hang erken­nen, Haf­tungs­an­sprü­che stel­len und auch Ärz­te hal­ten sich lie­ber mit Mel­dun­gen zurück ‼️

  4. Die Lang­zeit­fol­gen die­ser neu­en Impf­mit­tel sind wohl frü­hes­tens dann vor­bei, wenn sich in kei­nen Kör­per­zel­len der Geimpf­ten mehr etwas von künst­li­chen Spike-Pro­te­inen befin­det. Sie­he https://​tkp​.at/​2​0​2​1​/​1​0​/​2​9​/​b​e​s​o​n​d​e​r​h​e​i​t​e​n​-​d​e​r​-​m​o​d​i​f​i​z​i​e​r​t​e​n​-​s​p​i​k​e​-​p​r​o​t​e​i​n​e​-​i​n​-​d​e​n​-​i​m​p​f​s​t​o​f​f​en/

  5. Genau! Man muß nur die rich­ti­gen Mel­dun­gen rund um die Uhr ver­brei­ten und schon bemer­ken die Men­schen an sich selbst was sie alles haben 😉

  6. Dass es sich bei den über­wie­gend zum Ein­satz kom­men­den "Impf­stof­fen" aber erst­mals(!) in der Medi­zin­ge­schich­te um eine gen­ba­sier­te The­ra­pie han­delt und eben NICHT um kon­ven­tio­nel­le Impf­stof­fe wird ein­fach über­se­hen? Und das von Exper­ten!? Für her­kömm­li­che Impf­stof­fe mag die Behaup­tung, es gäbe kei­ne Lang­zeit­fol­gen, mög­li­cher­wei­se noch stim­men. Dies aber ein­fach so, eins zu eins auf die mRNA Tech­nik zu über­tra­gen, ist schlicht­weg unzu­läs­sig und unse­ri­ös. War­um sonst schrie­ben die Her­stel­ler in die Ver­trä­ge, dass dem Käu­fer bekannt wäre, dass es über mög­li­che Lang­zeit­fol­gen noch kei­ne Erkennt­nis­se gäbe? Wenn es so wäre, wie etwa Immu­no­lo­ge Watzl behaup­tet, wäre die­ser Pas­sus ja gänz­lich über­flüs­sig gewesen.

    Schon heu­te meh­ren sich zum Bei­spiel die Fäl­le, wo bereits über­wun­den geglaub­te Krebs­er­kran­kun­gen nach der Imp­fung wie­der auf­tau­chen, hef­ti­ger als zuvor, und oft­mals auch zum Tod führen. 

    Dem Ver­neh­men nach ent­wi­ckeln 60 Pro­zent der Geimpf­ten Mikro­ge­rinn­sel. Nie­mand weiß, was die­se noch bewir­ken werden. 

    Und schließ­lich ist auch nicht tröst­lich, wenn ein jun­ger Mann eine Myo­kar­di­tis ent­wi­ckelt, an der er zwar nicht sofort, aber sta­tis­tisch gese­hen zu 40% inner­halb der nächs­ten 10 Jah­re ver­ster­ben wird. Auch das wür­de ich unter Lang­zeit­fol­gen verstehen.

    1. Genau, aber:
      "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß" oder: "Wo kein Klä­ger, da kein Rich­ter!" Also, wenn ich die Haf­tung für die Impf­schä­den über­nom­men hät­te, wür­de ich auch kei­ne "schla­fen­den Hun­de wecken" und dafür sor­gen, dass alles umde­kla­riert, sta­tis­tisch umin­ter­pre­tiert und poten­ti­el­le Fol­ge­schä­den par­tout nicht als sol­che aner­kannt wür­den‼️ Dar­in hat der Staat ja nun schon Übung inner­halb der Plan­de­mie. Das spart nicht nur Geld, son­dern bewahrt auch vor einem gehö­ri­gen Image-Scha­den und schließ­lich vor der Offen­ba­rung des gan­zen Ver­bre­chens‼️

  7. Es ist immer wie­der erfri­schend (oder eher erschre­ckend), die Inter­pre­ta­tio­nen zur soge­nann­ten "Schutz­imp­fung" zu lesen. 

    Und was ist nun, wenn ich unab­hän­gig hier­von für mich selbst ent­schie­den habe, den gan­zen Soli­da­ri­täts­schwach­sinn als sol­chen zu betrach­ten und die Fak­ten berück­sich­ti­ge, dass Geimpf­te den­noch Infek­to­ren sind, die Impf­in­dus­trie die Haf­tung für Wirk­sam­keit und Neben­wir­kun­gen ablehnt und dass ich bru­tal zu einer Teil­nah­me an der Stu­die erpresst werde.

    Wer mag, kann sich sei­ne Impf-Brat­wurst ger­ne mehr­fach abho­len. Jede Dosis muss in einen Arm, aber nicht in meinen. 

    An Beken­ner­schrei­ben der Impf­ter­ro­ris­ten man­gelt es der­zeit nicht. Viel­leicht löst sich die auch Impf-Armee-Frak­ti­on selbst auf. Es wäre nicht die schlech­tes­te Lösung.

  8. Wer denkt bei einem plötz­li­chen Herz­tod oder Herz­rhyth­mus­stö­run­gen in 10 Jah­ren noch an eine Myo­kar­di­tis, die durch eine Imp­fung her­vor­ge­ru­fen wurde? 

    (Myo­kar­di­tis kann auch durch COVID-19 her­vor­ge­ru­fen wer­den – aber es wer­den Kin­der und Jugend­li­che geimpft, die ein gerin­ges Risi­ko haben an COVID-19 zu erkran­ken und in der Regel erkran­ken sie nur leicht oder auch völ­lig unbe­merkt – dage­gen ist eine lang­fris­ti­ge Schä­di­gung des Her­zens durch eine nicht erfor­der­li­che Imp­fung eine dra­ma­ti­sche Nebenwirkung.)

    https://www.kardiologie.org/myokarditis/covid-19/spaetfolgen-einer-virus-myokarditis–viele-sterben-binnen-10-jah/18282172

  9. Auch die bereits bekann­ten sofort auf­tre­ten­den "Neben­wir­kun­gen" sind mehr als aus­rei­chend, um die Sump­fung mit jedem Recht abzulehnen.
    Kim­mich ist ein Vor­bild, ins­be­son­de­re für jun­ge Men­schen (und beson­ders auch Leis­tungs­sport­ler), denn die­se sind beson­ders gefähr­det durch eine mglw. auf­tre­ten­de Myo­kar­di­tis blei­ben­de Schä­den zu erlei­den oder gar zu versterben.
    Bleib stand­haft, Joshua!

  10. Die neu­en mRNA-Impf­stof­fe sind noch kaum erforscht, die For­schung läuft wäh­rend der aktu­el­len Impfkampagne:

    Die Fra­ge: "Kön­nen die neu­en mRNA-Impf­stof­fe (Moder­na, Biontech) unser Erb­gut verändern?" 

    beant­wor­tet ein Viro­lo­ge am 8.4.21 auf der Sei­te der Bun­des­re­gie­rung die Fra­ge in einem Video ein­deu­tig mit "Nein":
    https://​www​.bun​des​re​gie​rung​.de/​b​r​e​g​-​d​e​/​m​e​d​i​a​t​h​e​k​/​i​m​p​f​w​i​s​s​e​n​-​t​e​i​l​2​-​s​i​c​h​e​r​h​e​i​t​-​m​r​n​a​-​i​m​p​f​s​t​o​f​f​e​-​1​8​8​5​660

    woge­gen das Ärz­te­blatt am 10.5.21 schreibt:
    "SARS-CoV-2-Gene im mensch­li­chen Erb­gut erklä­ren per­sis­tie­ren­de posi­ti­ve PCR-Tests"
    https://​www​.aerz​te​blatt​.de/​n​a​c​h​r​i​c​h​t​e​n​/​1​2​3​7​4​4​/​S​A​R​S​-​C​o​V​-​2​-​G​e​n​e​-​i​m​-​m​e​n​s​c​h​l​i​c​h​e​n​-​E​r​b​g​u​t​-​e​r​k​l​a​e​r​e​n​-​p​e​r​s​i​s​t​i​e​r​e​n​d​e​-​p​o​s​i​t​i​v​e​-​P​C​R​-​T​e​sts.

    Was genau sol­che Befun­de lang­fris­tig bedeu­ten wür­den, ist unklar.

  11. Ganz beson­ders gut klappt die Erfas­sung von Impfnebenwirkungen !

    mal sel­ber ver­sucht ? Eine Bekann­te schil­der­te mir das der Arzt ent­schied das Ihr "Schwä­che­an­fall" nach der 2. Sprit­ze auf die "Erleich­te­rung" zurück­zu­füh­ren ist, das sie nun rich­tig geschützt ist. Und das man sowas nicht mel­det, das es zur Imp­fung gehört ( ja mir klar das das eine idio­ti­sche Aus­sa­ge ist – Ihr nicht – sie glaubt an die Imp­fung ) trotz­dem konn­te ich sie über­zeu­gen, das wir das Online For­mu­lar nut­zen und die Neben­wir­kung melden .……

    Es dau­er­te fast 50 Minu­ten alle Daten raus­zu­su­chen und rein­zu­schrei­ben .….. und dann das Gan­ze noch­mal ( auf diver­sen Sei­ten, da "ein Feh­ler auf­ge­tre­ten war" – wel­cher Arzt kann sich unbe­zahlt die Zeit neh­men ? Vor allem, da da ja auch was sinn­vol­les ste­hen soll .…. klar ein Arzt kann das nach der 3. oder vier­ten Mel­dung schnel­ler aber – char­gen­num­mer, Gewicht,Körpergröße,geb datum etc epp .…..muß der auch erst­mal haben bzw raus­su­chen und erfragen

    ich gehe davon aus, ( es folgt per­sön­li­che Mei­nung ) das ein rie­sen­gro­ßer Teil der auf­tre­ten­den Neben­wir­kun­gen weder gemel­det noch erfasst wer­den, und das bei einer "Gen­the­ra­pie" die das Immun­sys­tem miss­braucht und umpro­gram­miert auch mit erst spä­ter auf­tre­ten­den Fol­gen gerech­net wer­den sollte

  12. Die Art und Wei­se, wie Haar­spal­te­rei um irgend­wel­che Begriffs­de­fi­ni­tio­nen betrie­ben wird ist rezi­prok zu der Gründ­lich­keit, mit der Coro­na-Sta­tis­ti­ken geführt wer­den. Das passt nicht. Natür­lich ist eine chro­ni­sche Krank­heit als Neben­wir­kung eine Lang­zeit­fol­ge, egal ob sie unmit­tel­bar nach der Imp­fung mani­fest wird oder nicht. Den Betrof­fe­nen hilft eine genaue Defi­ni­ti­on nicht von "Lang­zeit­fol­ge" nicht wei­ter. Sie wol­len sie nicht haben, weder defi­ni­ti­ons­ge­mäß und nicht­de­fi­ni­ti­ons­ge­mäß. Aber wir Bür­ger haben ein Anrecht dar­auf, dass Sta­tis­ti­ken sau­ber und fair geführt wer­den. Allein der Umstand, dass es Mona­te dau­er­te, dass nicht jeder posi­tiv getes­te­te als "an Coro­na ver­stor­ben" gilt, ist doch schon schlimm. Die Lösung "an und mit Coro­na" ist aber kei­ne gute Lösung, aber da sind die mit Coro­na Ver­stor­be­nen wenigs­tens sicht­bar. Die rich­ti­ge Lösung wäre, die­se Zah­len nicht zusam­men zu schmei­ßen und es inter­es­sie­ren nur die aus­schließ­lich bis haupt­säch­lich an Coro­na Verstorbenen.

    Ich möch­te übri­gens nicht 'ne Herz­mus­kel­ent­zün­dung haben. Vor Coro­na wuss­te ich noch nicht mal, dass es sowas gibt und den Begriff Myo­kar­di­tis kann­te ich schon mal gar nicht. Ana­log dazu die Peri­kar­di­tis: Herz­beu­tel­ent­zün­dung. Allein der Umstand, dass ich als medi­zi­ni­scher Laie mich mit sowas plötz­lich beschäf­ti­gen muss, ist doch Anzei­chen dafür, dass etwas nicht stimmt.

  13. https://​www​.deutsch​land​funk​.de/​c​o​r​o​n​a​s​c​h​u​t​z​-​a​n​-​s​c​h​u​l​e​n​-​d​i​e​-​m​a​s​k​e​-​m​u​s​s​-​b​l​e​i​b​e​n​.​7​2​0​.​d​e​.​h​t​m​l​?​d​r​a​m​:​a​r​t​i​c​l​e​_​i​d​=​5​0​4​879

    Und wie­der ein Kom­men­tar einer Per­son, die sich ver­mut­lich im Home Office ihre Gedan­ken gemacht hat.

    Auch ges­tern im im Deutsch­land­funk (lei­der nicht im Podcast)
    erwischt mich trotz mei­nes kri­ti­schen Geis­tes): Gespräch mit Herrn Merthens.
    Der Jour­na­list: In den USA ist Covid die 8. häu­figs­te Todes­ur­sa­che bei Kin­dern. Ach du je. Gleich mal nach­schau­en. 335 lese ich, die meis­ten mit Vorerkrankungen.
    Herr Mer­thens redet sich raus. Naja Gesundheitssystem.…
    https://​srv​.deutsch​land​ra​dio​.de/​t​h​e​m​e​s​/​d​r​a​d​i​o​/​s​c​r​i​p​t​/​a​o​d​/​i​n​d​e​x​.​h​t​m​l​?​a​u​d​i​o​M​o​d​e​=​2​&​a​u​d​i​o​I​D​=​4​&​s​t​ate=
    29.10.21 8:12
    Zwei­mal wur­de das Gespräch unterbrochen.

  14. Seit dem Abgang von Flo­ri­an Röt­zer Ende 2020 hat sich tele­po­lis unter dem neu­en Chef­re­dak­teur Harald Neu­bert stark zu sei­nen Unguns­ten ver­än­dert. Ins­be­son­de­re was das Manage­ment des berühmt-berüch­tig­ten, stark fre­quen­tier­ten Forums betrifft.

    Ich selbst war auf dem Forum seit 2003 aktiv, mal mehr, mal weni­ger. Tau­sen­de von Pos­tings. Ganz sel­ten mal ermahnt (Pos­ting kam auf die Troll­wie­se). Kein ein­zi­ges Mal schreib­ge­sperrt. Bis Ende 2020. Seit­dem wer­den impf­kri­ti­sche oder iver­mec­tin-freund­li­che Bei­trä­ge (von mir oder ande­ren Foren­ten) von anony­men Mods sys­te­ma­tisch mit faden­schei­ni­gen und vor­ge­scho­be­nen Begrün­dun­gen gesperrt. Das ist kla­re phar­ma­freund­li­che Par­tei­n­nah­me im Stil von You­tube und Face­book. Unter die­sen Bedin­gun­gen las­se ich mich natür­lich nicht dazu her­ab, dort noch irgend­et­was zu schreiben. 

    Um es zusam­men­zu­fas­sen: die Phar­ma-Kra­ke hat tele­po­lis fest in der Hand, trotz gele­gent­lich auf­blit­zen­der phar­ma­kri­ti­scher Arti­kel, die wohl nur als Fei­gen­blatt für die Zen­sur des Forums die­nen sollen.

    1. Ja, Tele­po­lis hat sich mit dem Abgang von Röt­zer stark geän­dert – oder auch, Röt­zer muss­te ersetzt wer­den, damit TP auf Hei­se-Linie gebracht wird. Als ITler habe ich mich seit vie­len Jah­ren dort infor­miert. Mit Coro­na mach­te sich dann stark bemerk­bar, dass die Tech­nik-Affi­nen größ­ten­teils stram­me Lockdown‑, Mass­nah­men- und Impf­be­für­wor­ter sind. Toll, ein Impf­stoff, der sich pro­gram­mie­ren lässt! Da lag TP mit den kri­ti­schen Arti­keln, z. B. eines Kuh­band­ner, ziem­lich außen vor.

      Jeden­falls kamen mit dem Abgang Röt­zers auch immer mehr "gesperr­ter Bei­trag" in den Leser­kom­men­ta­ren auf. Mich hat es 3 mal getrof­fen. Die Aus­sa­ge des Sper­rers (per Mail) war immer: "…unse­re Foren die­nen der Sach­dis­kus­si­on zum jewei­li­gen Forums­the­ma. Wenn Sie dazu nichts bei­zu­tra­gen haben, dür­fen Sie nicht posten." 

      Die Sper­run­gen schei­nen aber sehr will­kür­lich zu pas­sie­ren, wenn ich die der Zen­sur nicht zum Opfer gefal­le­nen Kom­men­ta­re durch­le­se (oder: Hei­se rächt sich, weil ich als lang­jäh­ri­ger c't‑Abonnent das Abo kurz vor Coro­na kündigte…)

  15. Aus dem Forum noch eine gute Erwiderung
    https://​www​.hei​se​.de/​f​o​r​u​m​/​T​e​l​e​p​o​l​i​s​/​K​o​m​m​e​n​t​a​r​e​/​F​o​r​e​n​c​h​e​c​k​-​I​m​p​f​-​L​a​n​g​z​e​i​t​f​o​l​g​e​n​-​R​e​n​t​e​n​-​i​n​-​O​e​s​t​e​r​r​e​i​c​h​-​u​n​d​-​E​m​i​s​s​i​o​n​e​n​-​d​e​r​-​T​i​e​r​h​a​l​t​u​n​g​/​F​a​k​t​e​n​c​h​e​c​k​-​f​u​e​r​-​d​e​n​-​F​a​k​t​e​n​c​h​e​c​k​/​p​o​s​t​i​n​g​-​3​9​8​6​1​7​5​6​/​s​h​ow/:

    Fak­ten­check für den Faktencheck

    Was sind Langzeitfolgen?

    Duden: “Fol­ge, die sich erst nach einer gewis­sen Zeit aus­wirkt bzw. die sich über eine lan­ge Zeit hin auswirkt”

    Es sind also
    (a) Fol­gen, die sich erst nach einer gewis­sen (also unde­fi­nier­ten) Zeit erge­ben. Ein Bei­spiel: Ein Rau­cher kann nach 20 Jah­ren an Lun­gen­krebs an Fol­ge des Ziga­ret­ten­kon­sums erkran­ken. Die Defi­ni­ti­on “lang” bezieht sich also auf den Zeit­raum zwi­schen der Ursa­che und dem Ein­tre­ten der Krankheit

    (b) Fol­gen, die gleich oder nach kur­zer Zeit auf­tre­ten, deren Wir­kung dann aber für lan­ge Zeit anhält, oder nie wie­der verschwinden:

    Bei­spiel 1: Eine Herz­mus­kel­er­kran­kung ver­ur­sacht durch ein Virus, und die dar­aus resul­tie­ren­de Beein­träch­ti­gung der Herz­funk­ti­on für den Erkrank­ten nach Abklin­gen der Infektion.
    Bei­spiel 2: Niki Lau­da: Nach sei­nem schwe­ren For­mel 1 Unfall 1976 auf dem Nür­burg­ring, bei dem sei­ne Lun­gen ver­ätzt wur­den, konn­te er nach nur 6 Wochen wie­der in einem Renn­au­to fah­ren, obwohl er bei­na­he an sei­nen Brand­ver­let­zun­gen ver­stor­ben wäre. Zeit sei­nes Lebens waren sei­ne Lun­gen aber beein­träch­tigt. Im Mai 2019 ver­starb Lau­da, 43 Jah­re nach sei­nem Unfall nach­dem er 2018 schwer an der Lun­ge erkrankt war und er eine Lun­gen­trans­plan­ta­ti­on erhal­ten hat­te. (Der gan­ze Vor­gang war noch kom­pli­zier­ter, da er wegen der Behand­lung sei­nes Unfalls auch neue Nie­ren brauch­te und er in der Tat dar­an ver­starb, aber die Ein­zel­hei­ten kann man nachlesen).

    Die Defi­ni­ti­on “lang” heißt also hier, dass das Pro­blem zei­tig auf­tritt und dann lang anhält oder nie ver­schwin­det (bis zum Tod)

    Zu behaup­ten, es gäbe in der Medi­zin, auch bei Infek­ti­ons­krank­hei­ten, kei­ne Lang­zeit­fol­gen im ers­ten Sin­ne (sie­he Defi­ni­ti­on (a)), ist also falsch.

    Zu poten­ti­el­len Lang­zeit­fol­gen nach Imp­fun­gen nach obi­ger Defi­ni­ti­on (a), also Fol­gen, die erst nach lan­ger Zeit auf­tre­ten oder sicht­bar werden:

    Ähn­lich wie beim Rau­chen und dem Lun­gen­krebs, bei der Erd­er­wär­mung, bei Asbest, bei Radio­ak­ti­vi­tät (ent­we­der in der Nähe von KKW oder aber bei Über­be­las­tung durch Rönt­gen usw)., Fein­staub, vie­len Krebs­er­kran­kun­gen, Auto­im­mun­erkran­kun­gen, uvm ist die Zuord­nung (Attri­bu­ti­on) von Ursa­che und Wir­kung nicht tri­vi­al. Des­halb konn­te die Ziga­ret­ten­in­dus­trie auch jahr­zehn­te­lang behaup­ten, dass Rau­chen nicht unge­sund sei. Des­halb hat man erst nach Jahr­zehn­ten die Gefähr­lich­keit von Asbest bemerkt. Des­halb kennt man bis heu­te nicht die genau­en Aus­wir­kun­gen von Kern­ener­gie auf die Umge­bung, den genau­en Ein­fluss der CO2 auf das Kli­ma (nein, ich stel­le das nicht in Fra­ge), weiß auch nicht genau wann Krebs auf­taucht und warum.

    All die­se Zusam­men­hän­ge sind auch nicht line­ar, da man­che Men­schen (Hel­mut Schmidt und sei­ne Frau) als Ket­ten­rau­cher stein­alt wer­den, wäh­rend ande­re nach nur 10 Jah­ren schlimms­ten Krebs bekom­men. Vie­le Fak­to­ren kön­nen bei sol­chen Lang­zeit­fol­gen eine Rol­le spie­len und es ist sta­tis­tisch und medi­zi­nisch unglaub­lich schwer, die Ursa­chen aufzuschlüsseln.

    Was man machen kann, sind zum Bei­spiel Attri­bu­ti­ons­stu­di­en, wie man sie in der Kli­ma- und Umwelt­for­schung nun macht, in denen man mit mathe­ma­ti­schen Model­len errech­net, wie groß der Ein­fluss der jewei­li­gen mög­li­chen Ursa­chen in der Tat ist. Das ist aller­dings je schwe­rer des­to kom­ple­xer das Sys­tem ist, im Prin­zip ist es wie in der Alge­bra, wo man Glei­chun­gen mit meh­re­ren Unbe­kann­ten auf­löst. Je mehr Unbe­kann­te, des­to schwe­rer die Lösung – oder gar unmöglich.

    Eine ande­re Mög­lich­keit ist der Aus­schluss aller ande­ren Fak­to­ren durch reprä­sen­ta­ti­ve Lang­zeit­stu­di­en: Bei Imp­fun­gen könn­te man zum Bei­spiel zwei Kohor­ten bil­den, die in allen rele­van­ten Aspek­ten gleich sind (sozio­öko­no­misch, geschlecht­lich, Alters­grup­pen, etc. ), nur eine Grup­pe ist eben geimpft, die ande­re nicht. Da könn­te man dann nach 20–30 Jah­ren sehen, ob es bei der einen Grup­pe zu Lang­zeit­ne­ben­wir­kun­gen nach Defi­ni­ti­on (a) kommt oder nicht.

    Nun ist es aber gera­de bei Imp­fun­gen schwer, sol­che Stu­di­en zu machen, da dies aus zwei Grün­den ver­pönt ist:

    1. Es wer­den ethi­sche Beden­ken geäu­ßert, dass man, wür­de man eine Grup­pe nicht Imp­fen – vor allem bei Kin­dern – man die­se dem Risi­ko der Erkran­kung aus­set­zen wür­de. Vor allem bei Polio, Teta­nus oder Masern könn­te das in der Tat zu deut­lich höhe­ren Todes­ra­ten bei den Unge­impf­ten führen.
    2. Man will kei­ne Zwei­fel an dem Kon­zept der Imp­fung schü­ren. Sol­che Stu­di­en wür­den ja bedeu­ten, dass man ggf Zwei­fel am Ver­hält­nis Nut­zen-Risi­ko habe und dies nun unter­sucht wer­den müsse.

    Die Argu­men­te sind auf der einen Sei­te ver­ständ­lich, auf der ande­ren hin­ter­las­sen sie aber einen fah­len Bei­geschmack. Ganz offen­bar sind die Impf­ne­ben­wir­kun­gen bei bis­he­ri­gen Impf­stof­fen (Polio, Teta­nus, Diph­te­rie etc) der­zeit nicht so auf­fäl­lig, dass hier Hand­lungs­be­darf besteht, aller­dings war das nicht immer so. Es gab in den letz­ten 50 Jah­ren vie­le Pro­ble­me mit Impf­stof­fen, vie­le wur­den wie­der vom Markt genommen.

    Es gibt auch Stu­di­en (ich muss die mal suchen), die schein­bar bele­gen, dass Auto­im­mun­erkran­kun­gen seit den 1950er Jah­ren mas­siv zuge­nom­men haben. Hier ist dann wie­der die Fra­ge nach der Attri­bu­ti­on: Ist es wirk­lich so, oder wird das jetzt ein­fach mehr dia­gnos­ti­ziert, weil man das frü­her nicht kann­te? Bei Diph­the­rie: Kann die Abnah­me auch ein­fach mit den bes­se­ren hygie­ni­schen Ver­hält­nis­sen erklärt wer­den? usw. usw.

    Wir hal­ten also fest: Es kann durch­aus anders als im Arti­kel behaup­tet, bei­de Arten der Lang­zeit­fol­gen geben, auch und gera­de bei dem noch wenig erforsch­ten neu­ar­ti­gen Impfungen/Gentherapien. Das glei­che gilt im Übri­gen auch für die Fol­gen einer COVID-19 Erkran­kung selbst, bei der es für einen bestimm­ten Pro­zent­satz, ähn­lich wie bei ande­ren Atem­wegs­er­kran­kun­gen zu Lang­zeit­fol­gen (nach Defi­ni­ti­on (b): Long Covid – hier ist aber die Fra­ge, wie lan­ge "lan­ge" tat­säch­lich ist) kom­men kann.

    Was ich aber inter­es­sant fin­de ist, dass auf der einen Sei­te vor Lang­zeit­fol­gen von COVID-19 gewarnt wird, ande­rer­seits aber Lang­zeit­fol­gen der Imp­fun­gen aus­ge­schlos­sen wer­den (und vice ver­sa). Bei­des ist schlicht nicht abzu­se­hen, denn Lang­zeit­fol­gen (egal ob Kate­go­rie (a) oder (b)) sind eben erst nach lan­ger Zeit zu beobachten.

    Und wenn man nach Lang­zeit­fol­gen der Kate­go­rie (a) schlicht nicht expli­zit sucht son­dern sie kate­go­risch aus­schließt (Lang­zeit­fol­gen­leug­ner?), wird man sie auch nicht finden.

  16. "Bei Schwan­ge­ren ein­fach drauf los geimpft" – Cha­ri­té-Stu­die soll nach­träg­lich Daten liefern
    Eine Ana­ly­se von Sus­an Bonath
    29 Okt. 2021 11:43 Uhr"
    https://​de​.rt​.com/​m​e​i​n​u​n​g​/​1​2​6​3​7​0​-​s​c​h​w​a​n​g​e​r​e​-​k​i​n​d​e​r​-​u​n​d​-​i​m​p​f​e​x​p​e​r​i​m​e​n​te/

    "Am 16. August emp­fahl die Stän­di­ge Impf­kom­mis­si­on (STIKO) am Robert Koch-Insti­tut (RKI) die mRNA-Vak­zi­ne für 12- bis 17-Jäh­ri­ge, knapp einen Monat spä­ter auch für Schwan­ge­re. Für die Min­der­jäh­ri­gen ist die Daten­la­ge des Paul-Ehr­lich-Insti­tuts (PEI) dabei schon jetzt ernüch­ternd. Und bereits geimpf­ten Schwan­ge­ren emp­fiehlt das PEI nun die Teil­nah­me an einer Cha­ri­té-Stu­die, um nach­träg­lich Daten zu erhe­ben, die es offen­bar vor­her nicht gab."

    "Cha­ri­té unter­sucht Neben­wir­kun­gen nachträglich"

    "Der in die­ser Woche ver­öf­fent­li­che PEI-Sicher­heits­be­richt mit Daten bis zum 30. Sep­tem­ber lässt den Schluss zu: Schwan­ge­re, die bereits der STI­KO-Emp­feh­lung gefolgt sind und sich imp­fen lie­ßen, wer­den von den zustän­di­gen Behör­den offen­bar als Teil­neh­me­rin­nen eines Expe­ri­ments betrach­tet. Des­sen Aus­gang will das PEI nun in Zusam­men­ar­beit mit der Ber­li­ner Cha­ri­té erforschen."

    "Ange­sichts der bis­he­ri­gen Impf­kam­pa­gne, wel­che die viel erwähn­te Per­so­nen­grup­pe, die sich nicht imp­fen las­sen dür­fe, noch mit Aus­nah­me von Kin­dern unter 12 Jah­ren, ins Reich des nicht Exis­ten­ten über­führt, könn­te man mei­nen: Gut, dass sie über­haupt Daten zur Sicher­heit der Imp­fun­gen bei Schwan­ge­ren erhe­ben. Doch das Fazit ist zugleich erschre­ckend: Offen­sicht­lich hat man mit fal­schen Sicher­heits­ver­spre­chen ein­fach drauf los geimpft. Und das gilt nicht nur für Schwangere."

    "Geschä­dig­te und Ver­stor­be­ne: Immer mehr Verdachtsfälle"

    "Damit wur­den dem PEI seit Beginn der Impf­kam­pa­gne jeden Tag durch­schnitt­lich rund 78 schwer­wie­gen­de Ver­dachts­fäl­le und sechs bis sie­ben Todes­fäl­le zuge­tra­gen. Zum Ver­gleich: Von 2000 bis 2020, also in den 21 Jah­ren zuvor, über­mit­tel­ten Ärz­te, Gesund­heits­äm­ter und Pati­en­ten dem Insti­tut ins­ge­samt 456 Todes­fäl­le und knapp 24.500 schwer­wie­gen­de Reak­tio­nen für alle Impf­stof­fe zusam­men – bei etwa sie­ben Mal mehr ver­spritz­ten Dosen. Hin­zu kommt: Laut einer schon vor Coro­na bekann­ten Stu­di­en­la­ge wer­den auch schwe­re Arz­nei­mit­tel­wir­kun­gen schät­zungs­wei­se nur in fünf bis zehn Pro­zent aller Fäl­le über­haupt gemeldet.

    An die­ser Stel­le ein Hin­weis an die "Fak­ten­che­cker": Nein, für die meis­ten gemel­de­ten Ver­dachts­fäl­le ist ein kau­sa­ler Zusam­men­hang mit der Imp­fung nicht veri­fi­ziert. Das Pro­blem ist: Die wenigs­ten Fäl­le wer­den ein­ge­hend unter­sucht und Obduk­tio­nen bei Ver­stor­be­nen nur sehr sel­ten durch­ge­führt. Wenn nichts unter­sucht wird, kann natür­lich weder belegt noch aus­ge­schlos­sen wer­den, ob die Imp­fung ver­ant­wort­lich war oder nicht."

    "Expe­ri­men­tier­feld Kin­der und Jugendliche"

    "Ent­spre­chen­de Daten hin­sicht­lich Ver­dachts­fäl­len von Neben­wir­kun­gen fin­det man im PEI-Bericht für geimpf­te Schwan­ge­re und ihre Kin­der noch nicht. Grund dürf­te unter ande­rem die knap­pe Zeit­span­ne zwi­schen Emp­feh­lung und Stich­tag von gera­de einem guten hal­ben Monat sein.

    Dafür ist das bis­he­ri­ge Resü­mee des Insti­tuts hin­sicht­lich der Imp­fun­gen von Kin­dern und Jugend­li­chen ernüchternd."

    "Risi­ko­ver­gleich wirft Fra­gen auf"

    "Ange­sichts die­ser Daten­la­ge müss­te sich jeder Laie die Fra­gen stel­len: Set­zen hier STIKO, RKI, PEI und Bun­des­re­gie­rung Kin­der und Schwan­ge­re einem nicht über­schau­ba­ren Risi­ko durch eine medi­zi­ni­sche Behand­lung aus, das höher sein könn­te, als jenes durch die Erkran­kung, gegen wel­che die Behand­lung schüt­zen soll? Wer­den Kin­der und jun­ge Frau­en für ein mRNA-Expe­ri­ment miss­braucht, des­sen Fol­gen mög­li­cher­wei­se kata­stro­phal sein könnten?

    Der aktu­el­le Stand ist dabei lan­ge nicht das Ende. Die beding­ten Impf­stoff­zu­las­sun­gen für Klein­kin­der sit­zen längst in den Startlöchern."

    ange­ge­be­ne Quellen:
    1. PEI: "SICHERHEITSBERICHT
    Lan­gen, den 26.10.2021"
    https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/newsroom/dossiers/sicherheitsberichte/sicherheitsbericht-27–12-20-bis-30–09-21.pdf?__blob=publicationFile&v=7

    2. PEI: "Daten­bank mit Ver­dachts­fäl­len von Impf­kom­pli­ka­tio­nen (DB-UAW)"
    https://​www​.pei​.de/​D​E​/​a​r​z​n​e​i​m​i​t​t​e​l​s​i​c​h​e​r​h​e​i​t​/​p​h​a​r​m​a​k​o​v​i​g​i​l​a​n​z​/​u​a​w​-​d​a​t​e​n​b​a​n​k​/​u​a​w​-​d​a​t​e​n​b​a​n​k​-​n​o​d​e​.​h​tml

    3. "Aus dem Insti­tut für Medi­zi­ni­sche Infor­ma­ti­ons­ver­ar­bei­tung, Bio­me­trie und Epi­de­mio­lo­gie der Lud­wig-Maxi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät München
    Direk­tor: Prof. Dr. rer. nat. U. Mansmann
    Uner­wünsch­te Arz­nei­mit­tel­wir­kun­gen: Ansät­ze zur Inzi­denz­schät­zung und Signal­ge­nerie­rung mit fall­ba­sier­ten Pharmakovigilanzdaten
    Dis­ser­ta­ti­on zum Erwerb des Dok­tor­gra­des der Medi­zin an der Medi­zi­ni­schen Fakul­tät der Lud­wig-Maxi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät zu München
    vor­ge­legt von Ele­na Kel­ler aus Nisch­nij Now­go­rod, Russland
    2006
    Mit Geneh­mi­gung der Medi­zi­ni­schen Fakul­tät der Uni­ver­si­tät München"
    https://​edoc​.ub​.uni​-muen​chen​.de/​5​2​0​7​/​1​/​K​e​l​l​e​r​_​E​l​e​n​a​.​p​d​f​?​f​b​c​l​i​d​=​I​w​A​R​1​N​z​E​b​E​1​8​b​f​n​T​h​Y​L​G​h​5​V​z​g​A​y​U​P​G​_​Y​v​X​l​t​B​b​z​v​k​N​c​2​y​5​h​d​x​I​M​f​2​s​p​P​z​K​OyE

    4. RKI "Epi­de­mio­lo­gi­sches Bul­le­tin" (Sei­te 21)
    https://​www​.rki​.de/​D​E​/​C​o​n​t​e​n​t​/​I​n​f​e​k​t​/​E​p​i​d​B​u​l​l​/​A​r​c​h​i​v​/​2​0​2​1​/​A​u​s​g​a​b​e​n​/​3​3​_​2​1​.​p​d​f​?​_​_​b​l​o​b​=​p​u​b​l​i​c​a​t​i​o​n​F​i​l​e​#​p​a​g​e​=21

    5. "Todes­fäl­le in Zusam­men­hang mit dem Coro­na­vi­rus (COVID-19) in Deutsch­land nach Alter und Geschlecht (Stand: 28. Okto­ber 2021)"
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/#:~:text=Der%20ersten%20beiden%20Todesf%C3%A4lle%20in,in%20der%20Bundesrepublik%20auf%2094.875

    6. RKI "Digi­ta­les Impf­quo­ten­mo­ni­to­ring zur COVID-19-Impfung"
    https://​www​.rki​.de/​D​E​/​C​o​n​t​e​n​t​/​I​n​f​A​Z​/​N​/​N​e​u​a​r​t​i​g​e​s​_​C​o​r​o​n​a​v​i​r​u​s​/​D​a​t​e​n​/​I​m​p​f​q​u​o​t​e​n​-​T​a​b​.​h​t​m​l​;​j​s​e​s​s​i​o​n​i​d​=​B​2​5​B​D​E​2​0​7​C​F​8​F​6​5​0​0​6​4​8​1​3​1​6​2​F​6​E​7​B​F​8​.​i​n​t​e​r​n​e​t​0​9​2​?​n​n​=​1​3​4​9​0​888

  17. Man forced to get vac­ci­ne to recei­ve trans­plant dies after Moder­na shot 

    A 49-year-old Texas man who was forced to be vac­ci­na­ted to remain on a lung-trans­plant list died after recei­ving a second shot of the Moder­na vaccine. 

    https://​twit​ter​.com/​w​o​d​a​r​g​/​s​t​a​t​u​s​/​1​4​6​7​2​0​6​7​4​6​8​3​8​1​1​8​406

    the man’s wife, Amy Bol­in, said the­re was no reason her hus­band, Bob­by Bol­in, should have been forced to get the vaccine.

    “In the medi­cal field, your goal is sup­po­sed to be to impro­ve and save people’s lives, and ins­tead you’re giving them one option—you eit­her do this or you can’t get a life-saving trans­plant,” Amy said. 

    https://​child​rens​he​al​th​de​fen​se​.org/​d​e​f​e​n​d​e​r​/​b​o​b​b​y​-​a​m​y​-​b​o​l​i​n​-​l​u​n​g​-​t​r​a​n​s​p​l​a​n​t​-​d​i​e​s​-​m​o​d​e​r​n​a​-​c​o​v​i​d​-​v​a​c​c​i​ne/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.