Lauterbach berät Mertens

Denn so ist es fest­ge­legt, die Politik berät die Wissenschaft. "Vertraut der Politik!" heißt die Parole der moder­nen Inquisition.

twitter.com

Was hat Mertens gewagt zu sagen? Auch wenn es wie­der das bekann­te Spielchen sein soll­te, Bedenken vor­zu­tra­gen, die sich Gott sei Dank dem­nächst nicht bestä­ti­gen, und des­halb "geimpft" wer­den kann, was das Zeug hält, hal­ten die Worte viel­leicht doch eini­ge Eltern vor gefähr­li­chen Behandlungen ihrer Kinder zurück:

»Stiko-Chef Mertens würde eigene Kinder jetzt nicht impfen lassen

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, wür­de ange­sichts feh­len­der Daten sein eige­nes sie­ben Jahre altes Kinder der­zeit nicht gegen das Coronavirus imp­fen las­sen. Das sag­te er im F.A.Z.-Podcast für Deutschland. Nach sei­nen Worten gibt es jen­seits der Daten aus der Zulassungsstudie des Impfstoffs „kei­ner­lei Daten“ über die Verträglichkeit des Impfstoffs in der Gruppe der Kinder zwi­schen fünf und elf Jahren. Die aktu­el­len Publikationen zeig­ten, dass Aussagen über Langzeitschäden kaum mög­lich seien.«

An die­ser Stelle gibt der Algorithmus der Anzeigenplazierung wie­der ein­mal sein Bestes:

»Gerade weil Corona-Infektionen bei Kindern in der Regel harm­los ver­lie­fen, müs­se man umso siche­rer sein, dass die Impfung auf Dauer gut ver­träg­lich sei. Vor die­ser Abwägung ste­he die Stiko. Die wech­seln­de Stimmung in der Öffentlichkeit und auch bei Politikern kön­ne nicht das Maß für die Entscheidung der Kommission sein, ob eine Impfung von Kindern emp­foh­len wer­de. „Falsche poli­ti­sche Entscheidungen kön­nen nicht durch eine Impfung kor­ri­giert wer­den.“ Zudem kri­ti­siert Mertens, dass die feh­len­de Impfbereitschaft der 18- bis 59-Jährigen nun durch eine Impfung der Kinder aus­ge­gli­chen wer­den soll.

Generelle Empfehlung noch nicht sicher
Dass die Stiko mit der Herausgabe der Empfehlung für den Kinderimpfstoff abwar­te, ver­neint Mertens. Die Stiko sei aktu­ell dabei, ihre Empfehlung fer­tig­zu­stel­len. „Sie wird sicher fer­tig sein, bevor der Kinder-Impfstoff in Deutschland ver­füg­bar ist.“ Er rech­ne mit der Fertigstellung der Empfehlung um den 11. Dezember. Die Empfehlung die­ne der größt­mög­li­chen Sicherheit für die Kinder. Die Aufgabe der Stiko sei es, eine län­der­spe­zi­fi­sche Indikation für den Impfstoff zu erstel­len, nach­dem die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) ihn frei­ge­ge­ben hat…«
faz.net (2.12.)

25 Antworten auf „Lauterbach berät Mertens“

  1. Leider ist Mertens schon ein­mal umge­fal­len, als es um die Impfung von Kindern ging. Wenn ihm das Ernst ist, was er jetzt sagt, dann soll­te er als Vorsitzender der Stiko zurücktreten.

  2. Ach, Mertens. Lassen Sie doch das Geschwätz sein. Und kom­men Sie uns nicht mit pol­ti­schen Notwendigkeiten und dem Gedöns. Wenn Sie wirk­lich etwas drauf haben und die "Meinung" des Regimes nicht tei­len, dann tre­ten Sie doch zurück. Aber Sie ehr­wür­di­ger STIKO-Chef hän­gen eben an dem Posten. Mann, Mertens! Zeigen Sie mal, ob Sie etwas drauf haben! Beweisen Sie uns doch mal, dass Sie neben Tunnelblick auch gesamt­ge­sell­schaft­li­che Zusammenhänge ver­ste­hen. Morgen ent­sorgt Sie das Regime mit oder ohne abwei­chen­de Meinung.

    Mal eine ande­re Frage, wer­ter Mertens: Wie ist denn der Stand der angeb­lich nicht exis­tie­ren­den Impftoten? Vor allem der an oder mit der Impfung ver­stor­be­nen Kinder und Jugendlichen? Schon mal mit den Eltern gespro­chen und die Beweggründe für die Impfempfehlung erläu­tert? Wenn nicht: Es wäre an der Zeit, dies nach­zu­ho­len. Das nennt man dann Mut. In Kameras blö­ken und net­te Interviews geben, das kann jeder (sogar Kalle). Sie soll­ten dann im Angesicht der Angehörigen und viel­leicht auch der noch leben­den Impfgeschädgten mal ein ernst­haf­tes Gespräch über Ihre Beweggründe füh­ren. Haben Sie den Mut dazu? Beweisen Sie es sich und uns!

  3. Tim Röhn
    @Tim_Roehn
    Bzgl. der Aufschlüsselung der Inzidenzen in Geimpft/Ungeimpft in #Bayern – sie­he Tweet unten – hat­te ich dem Landesamt für Gesundheit fol­gen­de Frage geschickt: Bei wie viel Prozent der Fälle ist der Impfstatus denn unbe­kannt? Heute hat die Pressestelle wie folgt geantwortet:
    Image
    Quote Tweet
    Tim Röhn
    @Tim_Roehn
    · Nov 19
    „Als unge­impf­te COVID-19 Fälle wer­den Personen gezählt, die zum Zeitpunkt der Infektion kei­ne Impfung erhal­ten hat­ten oder bei denen kei­ne Angabe dazu vor­liegt.“ Quelle: Bayerisches Landesamt für Gesundheit. Warum zählt man so? twitter.com/Markus_Soeder/…
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    3:24 PM · Dec 2, 2021
    https://twitter.com/Tim_Roehn/status/1466428014397378571

  4. Die Kinder soll­ten unbe­dingt "geimpft" werden.

    Zuerst wur­den die Alten gespritzt. Ihr Tod braucht bis zu 3 Jahre.

    Dann wer­den die Mittelalten gespritzt. Ihr Tod braucht vllt etwas länger.

    Was sol­len wir dann mit soooo vie­len Kinder, alles Vollwaisen?
    Also weg damit, die kos­ten nur viel Geld. Lasst uns die weg­sprit­zen, lie­be Kollegen!

  5. Wahrscheinlich stre­ben sie eine impf­pflicht an, damit die Vergleichsmenge nicht mehr exis­tiert, wenn die Nebenwirkungen Millionen von Leben kos­ten. Hauptsache man kanns dann auf den nächs­ten Schuldigen schie­ben. 'Umweltverschmutzung' 'neu­er böser Erreger'
    Irgend einen Grund für Übersterblichkeit kann man sich immer aus den Fingern sau­gen, wenn mann die MS Medien beherrscht.
    Gleiche Strategie wie bei der Phase 2 Studie. Man impft schnell die Plazebogruppe und schon ist alles ganz ausgewogen.
    Aber sicher spielt mir mein beun­ru­hig­ter Verstand gera­de nur einen Streich..

      1. @aa: ich auch. Es ist weder Erwartung noch Hoffnung btw. Es ist eher eine Besorgnis. 4 Schlaganfälle nach Impfung und 2 hef­ti­ge Autoimmunerkrankungen in mei­nem sozia­len Umfeld hin­ter­las­sen Spuren.

          1. @aa: viel­leicht löschst Du dann mei­ne und Deinen Kommentar bit­te wie­der, ich will nicht als jemand daste­hen, dem unter­stellt wird, er hät­te die Hoffnung auf Millionen Tote. Das ist mit­nich­ten der Fall!!

      2. @ aa: Die Zahl hängt von der Zeitspanne und der "Impfpopulation" ab, die betrach­tet wird. Bei über 3 Milliarden "Geimpften" welt­weit ist die Millionengrenze schnell erreicht. Es rei­chen aber auch schon iim­mun­be­ding­te Schäden und erhöh­te Krebsanfälligkeiten aus, um das Leben der Betroffenen zur Hölle zu machen. Egal, was die Beweggründe für die "Impfung" waren oder sind oder sein werden.

      3. @aa:

        "Millionen Tote" ist viel­leicht ein bischen sen­sa­tio­na­lis­tisch aber die weni­gen bekann­ten Erhebungen geben defi­ni­tiv rea­lis­ti­sche Gründe zur Sorge. Natürlich sind es alles Verdachtsfälle, nur ist es eben so, dass sich besag­te Verdachtsfälle frü­her bei Vergleichbarer Anzahl (ech­ter) Impfungen in einem mitt­le­ren zwei­stel­li­gen Bereich bewegt haben.

        Wenn das plötz­lich locker vier­stel­lig aus­fällt obwohl man davon aus­ge­hen kann, dass die Erfassung noch­ein­mal wesent­lich nach­läs­si­ger abläuft, ist eine Gefahr mei­ner Meinung nach nicht von der Hand zu wei­sen. Ob man jetzt direkt stirbt oder eben "nur" gelähmt (und ähn­li­ches) ist fin­de ich ehr­lich gesagt rela­tiv nebensächlich.

        Man darf dabei auch nicht ver­ges­sen, dass eine sol­che Betrachtung aus­schließ­lich die aktu­ell bekann­ten, aku­ten Probleme beleuch­tet. Auf lan­ge Sicht wird sich der Risiko/Nutzen (wel­cher rele­van­te Nutzen eigent­lich genau für die meis­ten Leute?) Faktor mit an Sicherheit gren­zen­der Wahrscheinlichkeit noch wei­ter verschlechtern.

        1. @d: Die Zahl der "Geschädigten" ist erheb­lich höher als die Zahl der Verstorbenen. Vermutlich um ein Vielfaches wie es scheint. Die Zahl der blei­bend geschä­dig­ten ist auch hoch wie's scheint. Der Unterschied ist für die Betroffenen und Angehörige sehr erheb­lich. (Arbeitslosigkeit, Pflege- und Hilfsbedürftigkeit, Mittellosigkeit, Obdachlosigkeit etc.) Wir betrach­ten die Lage jetzt bereits nach dem uti­li­sa­to­ri­schen Prinzip. Wir sind im NS-Bezug bereits voll drin­ne Leute. Das ist Fakt.
          Und noch etwas: Was tat­säch­lich so alles "läuft", wis­sen wir nicht. Wir haben immer noch Versammlungsverbot und somit ein­ge­schränk­te Kommunikation. Eingeschränkt auf's Internet, das "über­wach­te" vir­tu­el­le Ghetto. Oder wel­ches Medium berich­tet Euch denn von dem was da draus­sen vor sich geht, die ÖR's, oder die Propagandakanäle, oder die immer weni­ger wer­den­den Anderen?
          Die Leute akzep­tie­ren, sukszess­zi­ve, nach weni­gen Wochen schon, ein­fach Alles. Denkt doch mal zurück.

    1. Nach Meinung ver­schie­de­ner Experten (schrei­be ich schon wie­der wie Lauterbach redet?) kön­nen die sel­te­nen Nebenwirkung durch viel­fa­ches Impfen ver­stärkt auf­tre­ten. Es wur­de aller­dings auch über Vergabe von Placebo-Impfungen in Form von Kochsalzlösungen berichtet.
      Wen zwei ein­an­der Abzuwägende sehr gerin­ge Größen aus­ma­chen, sind die­se zu addie­ren. Das Problem ist ein­fach das: Wenn die Unwahrscheinlichkeit eines schäd­li­chen Verlaufes nur geschmä­lert wird, so ist der unwahr­schein­li­che Impfschaden fast unmög­lich in Übereinstimmung zu brin­gen. Also ist Risiko der Impfung zuzüg­lich des Krankheitsrisikos nach Impfung zu zäh­len. Ist das so schwie­rig zu ver­ste­hen. Das bedeu­tet den sta­tis­ti­schen Vorsatz wis­sent­lich einen ver­mut­lich grö­ße­ren Schaden in Kauf zu neh­men, als einen klei­ne­ren. Das Kind das am Impfschaden stirbt, kann nur als Opfer bezeich­net wer­den. Rettet das das Leben eines Alten – so frag­wür­dig das auch ist – bleibt es rein hypo­the­tisch. Schon lan­ge gibt es Menschen die Deutschland als "Kinderfeindlich" betrach­ten. So lang­sam glau­be ich das aber auch. Kein Wunder wenn man da etwas "maka­ber" drauf kom­men kann – zuwei­len. Bedenk doch .… ! Wozu opfern wir Kinder, oder reden bereits ernst­haft dar­über? Es IST hoch­gra­dig irre. Was für eine Angst müs­sen man­che Älteren haben – was für Eine?

      1. @Alf:

        So siehts aus. Dass Kinder so gut wie kei­ne Gefahr haben oder dar­stel­len ist jetzt wirk­lich schon end­los lan­ge bekannt und auch (viel­leicht abge­se­hen von Hiob Lauterbach…) prak­tisch unstrit­tig. Es hin­dert die Masse trotz­dem nicht dar­an die Kinder mit irgend­ei­ner Experimentalbrühe voll­pum­pen zu las­sen. Die gibt es nicht vie­le Optionen und solan­ge die Alternative gleich­gül­tig oder gar bös­ar­tig ist stel­le ich mir in dem Zusammenhang ehr­lich gesagt noch am liebs­ten vor, dass die Menschen eben ein­fach dumm, igno­rant und ver­ängs­tigt sind. Kaputte Welt.

  6. Das macht sich doch bes­ser, wenn der besorg­te Papa Mertens, erst­mal abrät um die besorg­ten Eltern zu beru­hi­gen um dann nach 2 Monaten „ein­ge­hen­der Prüfung“ wie durch ein Wunder eine Empfehlung aus­spricht. Dann fol­gen ihm die ein­ge­lull­ten Eltern bes­ser als hät­te er gleich dazu gera­ten. Schließlich hat er sich ja gut geküm­mert und nicht gleich dazu gera­ten. Ich hal­te das für eine PR Masche, die man ihm durch­ge­hen lässt. Und das Lauterbach gleich dage­gen kra­kelt ist mög­li­cher­wei­se auch nix ande­res, Good Boy, Bad Boy Spielchen.

  7. @Bayern – über­wie­gend Impfstatus unbekannt:
    Gehen wir mal davon aus, dass das gezwit­scher­te Antwortschreiben der Presseabteilung authen­tisch ist.
    (Lässt sich wahl­wei­se als sach­lich, irre­füh­rend, unver­schämt bewer­ten: ziem­lich dreist ist zumin­dest die Bezeichnung "mit voll­stän­di­gem Impfschutz" für "Fälle" die offen­sicht­lich nicht "geschützt" waren und schon gar nicht "voll­stän­dig").
    Allerdings las­sen sich dar­aus (mit gerin­gem Aufwand) die gefrag­ten Prozentzahlen berechnen:
    72141 geimpfte+ungeimpfte
    57481 unbe­kann­te = 70,29% der gemel­de­ten (geimpfte+ungeimpfte)
    81782 (gemel­det ins­ge­samt = geimpft+ungeimpft+unbekannt)
    24301 (gemel­det als: geimpft oder ungeimpft)
    9641 geimpf­te = 39,67% der gemel­de­ten (geimpfte+ungeimpfte)
    14660 unge­impf­te = 60,33% der gemel­de­ten (geimpfte+ungeimpfte)

    Rechtgläubige dür­fen das (bei knapp 66% "Impfquote" in Bayern) als Beweis der "Wirksamkeit der Impfstoffe" wer­ten (aller­dings rela­tiv weit von den kol­por­tier­ten 90% entfernt).

    Die schein­hei­li­ge Bemerkung, dass die "über­las­te­ten Gesundheitsämter" am nicht ermit­tel­ten "Impfstatus" Schuld sei­en, kann man eben­so igno­rie­ren wie die Behauptung, dass davon aus­zu­ge­hen sei, dass es sich bei den "Fällen" ohne Angaben über­wie­gend um "Ungeimpfte" (="Aussageverweigerer"?) handle.

    Die näher­lie­gen­de Annahme, dass "Ungeimpfte" sich wesent­lich häu­fi­ger (Zwangs-)testen las­sen – und damit das Ergebnis ver­zer­ren – kommt den bay­ri­schen StaatsdienerInnen dage­gen nicht in den Sinn.
    Aber gut, dar­auf kann man ja auch ohne deren Hilfe kommen.

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